Radsport: Evenepoel gewinnt Valencia-Rundfahrt für Red Bull – Bora– hansgrohe

Radsport: Evenepoel gewinnt Valencia-Rundfahrt für Red Bull – Bora– hansgrohe

Mallorca / Raubling – Radsport-Profi Remco Evenepoel hat die Valencia-Rundfahrt gewonnen und damit seinen ersten Gesamtsieg für das Team Red Bull – Bora – hansgrohe gefeiert. Der Belgier verteidigte auf der Schlussetappe erfolgreich die Gesamtführung, während Teamkollege Emil Herzog als Tageszweiter nur knapp am Etappensieg vorbeifuhr.

Remco Evenepoel hat die am Vortag errungene Gesamtführung auf der 5. und letzten Etappe der Valencia-Rundfahrt verteidigt und damit seinen ersten Runfahrtsieg im Trikot von Red Bull – Bora- hansgrohe gefeiert. Auch Giulio Pellizzari war nicht mehr von der Spitze der Nachwuchswertung zu verdrängen. Währenddessen verpasste Emil Herzog den Tagessieg als Zweiter nur knapp.
Emil war den ganzen Tag Teil der Ausreißergruppe, die am Ende mit einem Minimalvorsprung vor dem Feld auch um den Sieg sprintete. Zwischenzeitlich hatte es der 21-Jährige dabei sogar als Solist versucht. Auf dem Zielstrich fehlte ihm dann nur eine halbe Radlänge auf den Sieger.
Derweil brannte in der Gesamtwertung nichts mehr an. Das Team behielt auf den kurzen, aber durchaus fordernden 95 Kilometern von Bétera nach Valencia jederzeit die Kontrolle über das Geschehen. Remco und Giulio waren immer auf der Hut, sodass sich an den Platzierungen eins und drei im Endergebnis nichts mehr änderte. Mit Aleksandr Vlasov auf Rang sieben schaffte es dazu noch ein Dritter Profi aus dem Team in die Top 10.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe, WorldTeam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Volles Haus beim Faschingsball der Wendelstein Werkstätten

Volles Haus beim Faschingsball der Wendelstein Werkstätten

Rosenheim – Rund 600 Besucher feierten ausgelassen beim traditionellen Faschingsball der Wendelstein Werkstätten in der Auerbräu Festhalle in Rosenheim. Livemusik, Tanzshows und Mitmachaktionen sorgten für beste Stimmung bei einer inklusiven Veranstaltung, die alle Faschingsbegeisterten herzlich willkommen hieß.

Fasching Helau – hieß es beim traditionellen Faschingsball der Wendelstein Werkstätten. Die Gäste erwarteten abwechslungsreiche Programmpunkte: Livemusik mit der Band „Sixpack“, ein Showauftritt der Rock’n’Roll-Tanzgruppe „Hot Socks“ sowie als Höhepunkt die Rosenheimer Faschingsgarde.
Als Gäste waren in diesem Jahr erneut Schüler der Ergofachschule Rosenheim dabei, die im Rahmenprogramm Mitmachstände betreuten und die Maskenprämierung organisierten.
Bei fröhlicher und ausgelassener Stimmung hatten alle Besucher ihren Spaß. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr, wie gelungen Inklusion und gemeinsames Feiern beim Fasching umgesetzt werden können.
(Quelle: Pressemitteilung Wendelstein Werkstätten Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Wendelstein Werkstätten Rosenheim)

Feuerwehrnachwuchs im Landkreis Traunstein wächst weiter

Feuerwehrnachwuchs im Landkreis Traunstein wächst weiter

Siegsdorf  / Landkreis Traunstein – Bei der Dienstversammlung der Kinder- und Jugendfeuerwehren im Landkreis Traunstein in Siegsdorf wurde eine insgesamt positive Entwicklung im Nachwuchsbereich vorgestellt. Neben steigenden Mitgliederzahlen standen auch Ausbildung, Veranstaltungen und organisatorische Fragen im Fokus.

Rund 100 Vertreter der Kinder- und Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Traunstein kamen zur diesjährigen Dienstversammlung des Kreisfeuerwehrverbandes im Gemeindesaal Siegsdorf zusammen. Fach-Kreisbrandmeister Jugend, Jan Schröter, zog dabei eine positive Bilanz des vergangenen Jahres und verwies auf zahlreiche Aktivitäten und Veranstaltungen.
Als Höhepunkt nannte Schröter den „Tag der Jugendfeuerwehr“ in Pietling, an dem 78 Mannschaften in drei Altersstufen teilnahmen. Auch der erstmals organisierte Jugendwarteausflug zur Feuerwehr-Erlebniswelt nach Augsburg sowie der Wissenstest mit über 500 teilnehmenden Kindern und Jugendlichen fanden großen Zuspruch. Den Abschluss des Jugendjahres bildete die Übergabe des Friedenslichts in Tittmoning.
Für dieses Jahr ist erneut ein Jugendzeltlager geplant: Vom 17. bis 19. Juli sollen am Strandbad in Taching gemeinsame Tage für den Feuerwehrnachwuchs stattfinden, integriert ist dabei auch der „Tag der Jugendfeuerwehr“.

Aktuelle Zahlen und Herausforderungen im Nachwuchsbereich

Kreisbrandrat Christof Grundner stellte die aktuellen Zahlen vor. Im Landkreis engagieren sich derzeit 1.359 Kinder und Jugendliche im Feuerwehrnachwuchs, davon 1.017 in den Jugendfeuerwehren. Insgesamt verzeichneten die Feuerwehren einen Zuwachs von rund 60 Jugendlichen sowie 191 Personen im gesamten Nachwuchsbereich. Die Zahl der aktiven Einsatzkräfte stieg auf 4.928, der Frauenanteil liegt bei über 14 Prozent.
Gleichzeitig wies Grundner auf Herausforderungen hin. Zwar wurden 149 Jugendliche in den aktiven Dienst übernommen, allerdings habe auch die Zahl jener zugenommen, die das Interesse an der Feuerwehr verlieren. Zudem bestehe weiterhin ein Mangel an Lehrgangsplätzen für Jugendwarte an den staatlichen Feuerwehrschulen.

Ausbildung, Organisation und künftige Planungen

Weitere Themen der Versammlung waren neue Ausbildungshilfen, die Einführung der Brandschutzerziehung als Pflichtaufgabe der Feuerwehren sowie Überlegungen zu einer Sammelbeschaffung von Zelten. Diskutiert wurde außerdem ein möglicher Beitritt der Feuerwehren zum Kreisjugendring Traunstein. Eine Entscheidung dazu soll in den kommenden Monaten fallen.
Zum Abschluss wurde der nächste Jugendwarteausflug angekündigt, der am 9. Mai zum Flughafen Salzburg führen wird. Die Anmeldung für das Jugendzeltlager in Taching startet voraussichtlich im Mai.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Wolfgang Gasser Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Wohnungsinhaber trifft auf Einbrecher – 14-Jähriger vorläufig festgenommen

Wohnungsinhaber trifft auf Einbrecher – 14-Jähriger vorläufig festgenommen

Fürstätt / Rosenheim – In Rosenheim, Stadtteil Fürstätt, hat ein Wohnungsinhaber am frühen Sonntagmorgen (8.2.2026) einen mutmaßlichen Einbrecher gestellt. Dabei konnte die Polizei einen 14-jährigen Jugendlichen vorläufig festnehmen, während ein zweiter Täter flüchtete. Die Kriminalpolizei Rosenheim bittet um Hinweise aus der Bevölkerung, um den Vorfall aufzuklären.

Gegen 03:00 Uhr meldete ein 51-jähriger Wohnungsinhaber am gestrigen Sonntag einen Einbruch in seine Doppelhaushälfte im Rosenheimer Stadtteil Fürstätt. Er traf dabei unerwartet auf zwei unbekannte, vermummte Personen. Einer der Täter flüchtete sofort aus dem Haus, der andere versuchte, sich in einem Zimmer zu verstecken. Es kam, nach den Angaben der Polizei, zu einem Gerangel zwischen dem Wohnungsinhaber und dem Eindringling, bei dem der 51-Jährige leichte Verletzungen erlitt. Letztlich gelang es auch diesem Täter, das Haus zu verlassen.

Im Rahmen der eingeleiteten Sofortfahndung konnte die Polizei wenige Hundert Meter vom Tatort entfernt einen 14-jährigen Jugendlichen vorläufig festnehmen, der dringend verdächtig ist, tatbeteiligt gewesen zu sein.

Gegen ihn und den bislang unbekannten Mittäter ermittelt das Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim wegen Einbruchdiebstahls und Körperverletzung. Der flüchtige Täter wurde vom Wohnungsinhaber wie folgt beschrieben: junger Mann, ca. 185 cm groß, lange dunkle Haare zu einem Zopf gebunden, bekleidet mit dunkler Jacke, dunkler Hose, schwarzer Mütze, schwarzem Schal und dunklen Schuhen.

Die Ermittler bitten um Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wer hat im Zusammenhang mit dem Einbruch in der Nacht auf Sonntag (08.02.2026) gegen 03:00 Uhr in der Straße „Fürstätt“ verdächtige Personen gesehen oder Wahrnehmungen gemacht, die mit dem Einbruch in Verbindung stehen könnten?
  • Wem sind vielleicht bereits vor dem Einbruch verdächtige Personen im Umfeld des Tatorts aufgefallen?
  • Wer kann der Kriminalpolizei sonstige Hinweise geben?

Zeugen werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08031 2000 bei der Kriminalpolizei Rosenheim oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Taxibestellungen enden in Polizeieinsatz: Frau in Prien bezahlt Waren nicht

Taxibestellungen enden in Polizeieinsatz: Frau in Prien bezahlt Waren nicht

Prien / Landkreis Rosenheim – In Prien am Chiemsee hat eine 47-jährige Frau wiederholt Waren bei einem Taxifahrer bestellt, Zigaretten und Spirituosen an der Haustür übernommen – und nicht bezahlt. Nach dem dritten Vorfall innerhalb kurzer Zeit führte die Polizei eine Wohnungsdurchsuchung durch, stellte zahlreiche alkoholische Getränke und Zigaretten sicher und brachte die Frau wegen ihres psychischen Ausnahmezustands in eine Fachklinik.

Am Samstagvormittag (7.2.2026) gegen 08:30 Uhr, bestellte die 47-Jährige erneut telefonisch bei einem Taxifahrer Zigaretten und Spirituosen. Die Ware übernahm sie an der Haustür, ohne zu bezahlen, und begab sich anschließend unter einem Vorwand in ihre Wohnung.
Da es sich um den dritten derartigen Vorfall innerhalb kurzer Zeit handelte, ordnete die Staatsanwaltschaft eine Wohnungsdurchsuchung an. In der Wohnung konnten zahlreiche Beweismittel, darunter Zigarettenschachteln und Flaschen mit alkoholischen Getränken, sichergestellt werden.

Die Tatverdächtige war, nach den Angaben der Polizei, stark alkoholisert und befand sich in einem deutlich erkennbaren psychischen Ausnahmezustand. Sie wurde zur ärztlichen Untersuchung in eine Fachklinik eingewiesen. Dabei leistete sie nach den Angaben in der Polizeimeldung zunächst erheblichen Widerstand und musste für den Transport gefesselt werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fassadenbemusterung für Erweiterungsbau der TH Rosenheim: Mock-up zeigt künftiges Erscheinungsbild

Fassadenbemusterung für Erweiterungsbau der TH Rosenheim: Mock-up zeigt künftiges Erscheinungsbild

Rosenheim – Auf dem Baufeld an der Westerndorfer Straße in Rosenheim wurden die Fassaden des geplanten Erweiterungsbaus der Technischen Hochschule Rosenheim anhand eines großformatigen Mock-ups begutachtet. Die Bemusterung ermöglicht eine realistische Einschätzung der späteren Holzfassaden bereits in einer frühen Projektphase.

Auf dem Gelände des Erweiterungsbaus der Technischen Hochschule Rosenheim haben kürzlich umfangreiche Bemusterungen zur Fassadengestaltung stattgefunden. Bei winterlichen Temperaturen wurden die geplanten Außenfassaden direkt auf dem Baufeld anhand eines sogenannten Fassaden-Mock-ups bewertet. Dabei handelt es sich um ein Vorführmodell, das Material, Farbigkeit und Wirkung der späteren Holzfassaden realitätsnah abbildet.
An der Begutachtung nahmen Vertreter des Staatlichen Bauamtes Rosenheim unter der Leitung von Behördenleiterin Doris Lackerbauer teil, ebenso der Präsident der Technischen Hochschule Rosenheim, Professor Heinrich Köster, die Arbeitsgemeinschaft aus Rubner Holzbau und Hochtief Infrastructure, die Generalplaner von karlundp Architekten sowie die Projektsteuerung durch Hitzler Ingenieure.

Frühzeitige Sicherung der architektonischen Qualität

Ziel der Bemusterung ist es, architektonische Qualität und technische Details frühzeitig abzusichern. Neben konstruktiven Fragestellungen standen insbesondere die Farbwirkung der Holzfassaden sowie deren Erscheinungsbild bei unterschiedlichen Lichtverhältnissen im Fokus. Der Erweiterungsbau der TH Rosenheim wird in Holzhybridbauweise realisiert, wobei ein möglichst hoher Holzbauanteil vorgesehen ist.

Die Außenschalung in Weißtanne: So ist die Fassade des neuen Technologieparks für die Technische Hochschule Rosenheim geplant. Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim

(Die Außenschalung in Weißtanne: So ist die Fassade des neuen Technologieparks für die Technische Hochschule Rosenheim geplant. Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Zwei Fassadenvarianten an einem Mock-up

Das rund 17 Meter hohe Mock-up befindet sich am Rand des Baufelds an der Westerndorfer Straße in Rosenheim. Es zeigt zwei unterschiedliche Fassadenausführungen: eine für das spätere Hauptgebäude des Technologieparks und eine für das geplante Studierendenzentrum. Beide Fassaden bestehen aus einer Außenschalung aus Weißtanne in unterschiedlicher Farbgebung.
Beim Hauptgebäude sind oberhalb der Fenster Photovoltaik-Elemente vorgesehen, die sowohl der Stromerzeugung als auch der Verschattung der Fensterflächen dienen. Im Inneren des Mock-ups befinden sich Besprechungsräume sowie Baustellencontainer.

Technologiepark mit Studierendenzentrum geplant

Seit dem Spatenstich im Juli 2025 laufen die Bauarbeiten und weiteren Planungen für den komplexen Neubau. Geplant ist ein innovativer Technologiepark mit einer flexibel nutzbaren Versuchshalle, einem Hauptgebäude mit Laborflächen für Forschung und Lehre sowie einem großzügigen, überdachten Anlieferhof.
Als zentrales Element für den Gesamtcampus wird ein Studierendenzentrum realisiert, das unter anderem ein digitales Lernzentrum, eine neue Mensa sowie den Studierendenservice aufnehmen soll. Am Mock-up lässt sich bereits die jeweils eigenständige Architektursprache der unterschiedlichen Gebäudeteile erkennen.
Erforderlich ist der Neubau aufgrund des anhaltenden Wachstums der Technischen Hochschule Rosenheim und der steigenden Anforderungen in Forschung und Lehre, insbesondere in zukunftsrelevanten Themenfeldern. Bauherr der Maßnahme ist der Freistaat Bayern, vertreten durch das Staatliche Bauamt Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Fachlicher Blick auf die Fassade des späteren Hauptgebäudes des neuen Technologieparks für die Technische Hochschule Rosenheim. Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim / Foto: Die Außenschalung in Weißtanne: So ist die Fassade des neuen Technologieparks für die Technische Hochschule Rosenheim geplant. Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Auf Augenhöhe mit dem Spitzenreiter: Starbulls holen Punkt gegen Krefeld

Auf Augenhöhe mit dem Spitzenreiter: Starbulls holen Punkt gegen Krefeld

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim präsentierten sich am gestrigen Sonntagabend (8.2.2026) auch gegen den Tabellenführer Krefeld Pinguine im heimischen ROFA-Stadion auf Augenhöhe. Nach einem spannenden Spiel endete die Partie 3:3 in der regulären Spielzeit, der Zusatzpunkt ging diesmal an die Gäste.

Starbulls Rosenheim gegen Krefeld am 8. Februar 2026. otos: Copyright Ludwig Schirmer, Peter Lion und Dave Löffler

Voller Einsatz beim Spiel gegen Krefeld am gestrigen Sonntagabend (8.2.2026). Fotos: Copyright Ludwig Schirmer, Peter Lion und Dave Löffler

Am 43. Spieltag der DEL2 hatten die Starbulls Rosenheim die Krefeld Pinguine, den unangefochtenen Tabellenführer, zu Gast. Wie schon beim letzten Auswärtsspiel in Krefeld zu Weihnachten hielten die Grün-Weißen dagegen und gingen nach regulärer Spielzeit erneut in die Verlängerung. Diesmal sicherten sich die Pinguine den Zusatzpunkt vor 4.002 Zuschauern.

Starbulls Rosenheim gegen Krefeld am 8. Februar 2026. otos: Copyright Ludwig Schirmer, Peter Lion und Dave Löffler

Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen verzichtete auf den leicht angeschlagenen Charlie Sarault. Für ihn rückte Teemu Pulkkinen ins Team, das Tor hütete wie in den beiden Spielen zuvor Oskar Autio.

Bereits im ersten Drittel gingen die Gäste durch Carl Konze in Führung (0:1, 7.). Rosenheim hatte Chancen zum Ausgleich, scheiterte jedoch zunächst an Pfosten und Gästekeeper. Im zweiten Drittel setzte Rosenheim den Tabellenführer unter Druck. C.J. Stretch erzielte nach Vorarbeit von Järveläinen den Ausgleich (24.), Krefeld ging erneut in Führung (1:2, 26.), ehe Ville Järveläinen auf 2:2 stellte (27.). Kurz darauf brachte Lewis Zerter-Gossage die Starbulls erstmals in Führung (3:2, 29.), doch Krefeld glich erneut aus (3:3, 31.).

Starbulls Rosenheim gegen Krefeld am 8. Februar 2026. otos: Copyright Ludwig Schirmer, Peter Lion und Dave Löffler

Im Schlussdrittel hatten die Starbulls mehrere Chancen, konnten sich jedoch nicht erneut durchsetzen. Nach 72 Sekunden in der Verlängerung erzielte Matthew Santos für Krefeld den 3:4-Endstand.

Starbulls-Headcoach Jari Pasanen bilanzierte nach dem Spiel: „Dass wir zwei Gegentore bekommen haben, weil wir Backchecking-Situationen nicht zu Ende gebracht haben, ist schade. Wir haben leichte Dinge falsch gemacht, wie wir es in den Playoffs nicht machen dürfen. Aber man muss mit dem Spiel zufrieden sein. Spielerisch war Krefeld im ersten Drittel deutlich besser, im zweiten Drittel waren wir besser, das letzte Drittel war fifty-fifty. Wenn wir alles geben, können wir auch mit Topmannschaften mithalten.“
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright Ludwig Schirmer, Peter Lion und Dave Löffler)

Chiemsee-Kasperl lädt zum Osterchaos: Bairisches Puppentheater für die ganze Familie

Chiemsee-Kasperl lädt zum Osterchaos: Bairisches Puppentheater für die ganze Familie

Chiemgau / Rosenheim – Lebendiges Kasperltheater mit regionalem Bezug, viel Humor und neuen Osterabenteuern: Der Chiemsee-Kasperl von Stephan Mikat bringt in der Osterzeit ein gewaltfreies, interaktives Puppenspiel für Kinder ab drei Jahren und Erwachsene auf die Bühne – direkt aus der Region für die Region.

Der Chiemsee-Kasperl steckt mitten im Osterchaos: In seinem neuen Programm dreht sich alles um Kasperl, seinen Freund Mucki und eine Osterparty, die nicht ganz nach Plan verläuft. Mucki, der als Hase bekanntermaßen nur einmal im Jahr arbeitet, soll ausgerechnet jetzt bei der Prinzessin erscheinen – was natürlich zu allerlei Verwicklungen führt. Zusätzlich droht ein grummeliger Zauberer mit einem großen Regenzauber, der die Schokoeier in Gefahr bringt. Doch Kasperl wäre nicht Kasperl, wenn er dafür keinen frechen und klugen Plan hätte.

Das Kasperltheater von Stephan Mikat steht für lebendiges, humorvolles und gewaltfreies bairisches Puppenspiel. Gespielt wird mit handgefertigten Figuren nach Hohnsteiner Art und eigens geschriebenen Geschichten. Kasperl spricht Bairisch, jedoch so, dass ihn Kinder gut verstehen. Das junge Publikum wird aktiv einbezogen, darf mitrufen und mitfiebern, während Erwachsene eine nostalgische Reise in die klassische Welt des Kasperltheaters erleben.
Ergänzt wird das Puppenspiel durch Stauneffekte wie Seifenblasen, Schaum und überraschende technische Elemente, ohne dass die Figuren und das Spiel selbst in den Hintergrund rücken.

Tickets sind ermäßigt ab 10 Euro pro Person im Vorverkauf unter www.chiemsee-kasperl.de sowie – je nach Verfügbarkeit – an der Tageskasse erhältlich.

Termine Chiemsee Kasperltheater

(Quelle: Pressemitteilung Chiemsee-Kasperltheater / Beitragsbild: Das Chiemsee Kasperltheater ist da und feiert eine echte Kasperl-Party mit allem, was dazugehört – frech, bairisch und mitten aus dem Leben. Copyright Michael Umlauf)

Einbruch in zwei Rosenheimer Arztpraxen – Kripo bittet um Hinweise

Einbruch in zwei Rosenheimer Arztpraxen – Kripo bittet um Hinweise

Happing / Rosenheim – In Rosenheim haben unbekannte Täter zwischen Freitagnachmittag und Sonntagmittag (8.2.2026) zwei Arztpraxen aufgebrochen und technische Geräte im Wert eines niedrigen sechsstelligen Euro-Betrags gestohlen. Die Kriminalpolizei bittet die Bevölkerung um Hinweise, die zur Aufklärung der Taten beitragen können.

Im Zeitraum von Freitag, 6. Februar 2026, 16:00 Uhr, bis Sonntag, 8. Februar 2026, 13:00 Uhr, verschafften sich nach derzeitigem Kenntnisstand ein oder mehrere bislang unbekannte Täter gewaltsam Zutritt zu einer Zahnarztpraxis und einer Kinderarztpraxis in der Happinger Straße in Rosenheim. Dabei wurden, nach Auskunft der Polizei, technische Geräte entwendet. Der Gesamtwert der Beute wird auf einen niedrigen sechsstelligen Euro-Betrag geschätzt.

Die ersten Maßnahmen vor Ort erfolgten durch die Polizeiinspektion Rosenheim. Die Ermittlungen werden nun von Beamten des Fachkommissariats 2 der Kriminalpolizei Rosenheim unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, fortgeführt.

Zur Aufklärung der Taten bittet die Kriminalpolizei um Hinweise aus der Bevölkerung:

  • Wem sind in dem genannten Zeitraum im Nahbereich der Happinger Straße verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen?
  • Wer hat auch vor dem genannten Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht, die mit den Taten in Verbindung stehen könnten?

Hinweise werden an die Kriminalpolizei Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/2000 oder an jede andere Polizeidienststelle erbeten.
(Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Auto überschlägt sich bei Söchtenau – Fahrerin schwer verletzt

Auto überschlägt sich bei Söchtenau – Fahrerin schwer verletzt

Söchtenau / Landkreis Rosenheim – Bei Söchtenau auf der Kreisstraße RO20 (Landkreis Rosenheim) überschlug sich am Sonntagnachmittag (8.2.2026) ein Pkw, nachdem er von der Fahrbahn abgekommen war. Die 38-jährige Fahrerin aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim wurde schwer verletzt. Ein Rettungswagen brachte sie nach Erstversorgung ins Klinikum Rosenheim.

Eine 38-jährige Autofahrerin aus dem nördlichen Landkreis Rosenheim befuhr die Kreisstraße RO20 in östlicher Richtung. Aus bisher ungeklärter Ursache kam die Fahrerin alleinbeteiligt nach rechts von der Fahrbahn ab und gelangte in den angrenzenden Wiesenbereich.

Nach einer Strecke von rund 80 Metern im Wiesen-/Flurbereich wurde ihr Pkw durch eine Bodenwelle in die Höhe geschleudert und überschlug sich. Während des Überschlags wurde die Fahrerin aus dem Fahrzeug geschleudert und blieb schwerverletzt im Erdbereich liegen. Ob die Fahrerin angeschnallt war, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.

Die Verletzungen der Frau waren schwer, aber nach ersten Erkenntnissen nicht lebensgefährlich. Ein Rettungshubschrauber landete an der Unfallstelle, die Mediziner entschieden jedoch nach der Erstversorgung vor Ort, dass die Frau mit dem Rettungswagen ins Klinikum Rosenheim transportiert wird.
Am Pkw entstand ein geschätzter Sachschaden von rund 9.000 Euro. Das stark beschädigte Fahrzeug wurde geborgen und anschließend abgeschleppt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schleierfahnder decken Kokainschmuggel auf – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Schleierfahnder decken Kokainschmuggel auf – Tatverdächtiger in Untersuchungshaft

Teisendorf / Landkreis Berchtesgadener Land – In Teisendorf (Landkreis Berchtesgadener Land) haben Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Piding rund 1,8 Kilogramm Kokain sichergestellt. Der 29-jährige Tatverdächtige wurde festgenommen und sitzt seitdem in Untersuchungshaft.

Am Freitagmittag (6. Februar 2026) führten die Schleierfahnder in einem Eurocity-Fernzug Richtung Österreich Kontrollen durch. Auf Höhe von Teisendorf überprüften sie einen 29-jährigen nigerianischen Reisenden. Bei der Befragung fielen Unstimmigkeiten auf. Dem Mann konnten sowohl ein Rucksack als auch eine Reisetasche zugeordnet werden, die anschließend durchsucht wurden.

In der Tasche befanden sich Kleidungsstücke und vier Waschmittel-Verpackungen. Darin fanden die Beamten neben einer geringen Menge Marihuana etliche Fingerlinge mit weißem Pulver. Ein Schnelltest reagierte positiv auf Kokain, eine Wiegung ergab rund 1,8 Kilogramm der Droge.
Der 29-Jährige wurde festgenommen und verbrachte die Nacht in einer Polizeizelle. Die weiteren Ermittlungen übernahm das Fachkommissariat 4 der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein.

Am Samstag (7. Februar 2026) wurde der Tatverdächtige auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaft Traunstein wegen unerlaubten Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge und deren Ein- bzw. versuchter Ausfuhr dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ einen Haftbefehl.
Der 29-jährige Nigerianer wurde daraufhin in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert und befindet sich seitdem in Untersuchungshaft.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Wenn Rebhühner flirten: Balzzeit beim Vogel des Jahres beginnt

Wenn Rebhühner flirten: Balzzeit beim Vogel des Jahres beginnt

Bayern – Der Vogel des Jahres 2026, das Rebhuhn, geht ab Mitte Februar auf Partnersuche. LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson erklärt: „Wer in den kommenden Tagen und Wochen ein scharrendes ‚Kirräck‘ beim Spaziergehen in der Dämmerung hört, kann sich glücklich schätzen. Denn das Rebhuhn ist in Bayern selten geworden.“ Für eine erfolgreiche Brut sind strukturreiche Lebensräume mit Blüh- und Brachflächen entscheidend – der LBV fordert deshalb den Ausbau entsprechender Förderprogramme.

Mit ihrem charakteristischen, rauen Revierruf machen die Männchen auf sich aufmerksam. Haben sich Hahn und Henne gefunden, bleiben sie sich nach einer ausgedehnten Kennenlernphase oft ein – wenn auch eher kurzes – Leben lang treu. Erst im Mai kommt es zur Paarung. Kurz darauf legt die Rebhenne bis zu 20 Eier. Bis das Gelege vollständig ist, können mehrere Wochen vergehen. Anschließend brütet die Henne 24 bis 25 Tage lang gut verborgen in dichter Vegetation, stets wachsam vor Nesträubern wie dem Fuchs.

Strukturreiche Lebensräume sind entscheidend

Damit Rebhühner ihren Nachwuchs erfolgreich großziehen können, sind strukturreiche Lebensräume notwendig. Entscheidend ist ein Mosaik aus Feldern, Wiesen, Hecken, Blühflächen und Brachen. Die LBV-Biologin erklärt: „Es muss dringend mehr Lebensraum durch Brach- und Blühflächen sowie Gehölze in der Agrarlandschaft geschaffen werden.“ Der LBV fordert die zuständigen Ministerien auf, Förderprogramme auszubauen und bessere Anreize für Landwirtinnen und Landwirte zu schaffen.

„Davon profitiert nicht nur die Artenvielfalt, sondern auch wir Menschen. Denn eine vielfältige, lebendige Landschaft bietet Raum für Naturerleben und Erholung“, so Angelika Nelson.

Jeder kann helfen

Wer selbst dazu beitragen möchte, die Situation des Jahresvogels 2026 zu verbessern, kann schon beim Einkauf ansetzen: „Der Kauf von Bio-Produkten unterstützt eine naturverträglichere Landwirtschaft mit weniger Pestizideinsatz. Davon profitieren das Rebhuhn und viele andere Feldvögel“, erklärt die LBV-Biologin.

Rebhuhnerfassung als Einstieg ins Vogelmonitoring

Ein wichtiger Baustein für den Schutz des Rebhuhns ist die Kenntnis über aktuelle Vorkommen und Bestände. Der LBV engagiert sich als Partner des Dachverbands Deutscher Avifaunisten bei der Kartierung von Rebhühnern im Rahmen des Monitorings seltener Brutvögel (MsB). Die nächste Erfassungsperiode findet während der Balz von Mitte Februar bis Mitte März statt. Die Mitarbeit eignet sich besonders für Einsteiger, da sie zeitlich wenig aufwendig ist und der Fokus auf einer Art liegt. Mehr Informationen zum Brutbestandsmonitoring Rebhuhn: www.dda-web.de/monitoring/msb/module/rebhuhn
(Quelle: Pressemitteilung Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) / Beitragsbild: re)