Rosenpavillon, Rosenheim, 1975

Rosenpavillon, Rosenheim, 1975

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1975. Auf der alten Aufnahme zu sehen ist der Rosenpavillon beim Salingarten in Rosenheim.

Der Rosenpavillon beim Salingarten in Rosenheim blickt auf eine lange Geschichte zurück. Wann genau er entstanden ist, konnten wir bisher leider nicht in Erfahrung bringen. Wer dazu Infos hat, gerne unter dem Artikel kommentieren.
Historischen Aufnahmen zufolge muss es einst aber sogar zwei dieser kleinen runden Gebäude an der Münchener Straße gegeben haben. Aktuell steht der Rosenpavillon leer, zumindest temporär soll dort bald ein Cafè eröffnen (wir berichteten).
Im Jahr 1975 wurde der Pavillon saniert, wie unser heutiger Fotooldie zeigt. Zu dieser Zeit war in dem kleinen Gebäude ein Tabakshop mit Eisverkauf beheimatet. Das Eis soll sehr beliebt gewesen sein. Wer sich daran erinnert und etwas zu erzählen und teilen hat – bitte ebenfalls gerne unter dem Artikel.
(Quelle: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Fußgängerzone Münchener Straße bleibt Thema – Neustart weiter offen

Fußgängerzone Münchener Straße bleibt Thema – Neustart weiter offen

Rosenheim – Der erste Versuch ist gescheitert, die Idee aber lebt weiter: Die Fußgängerzone in der Münchener Straße bleibt politisch gewollt. Ein Neustart ist erklärtes Ziel von Stadtrat und Verwaltung – doch bevor es so weit ist, müssen noch zentrale Fragen geklärt werden. Vor allem der Busverkehr gilt dabei als entscheidender Knackpunkt.

Bereits Anfang 2025 war der Abschnitt zwischen Gillitzer- und Salinstraße als Fußgängerzone eingerichtet worden. Das Vorhaben sorgte von Beginn an für kontroverse Diskussionen. Zahlreiche Autofahrer ignorierten die Durchfahrtsverbote, was immer wieder zu Unmut und Unsicherheiten führte. Mitte März 2025 sollte der Bereich deshalb ursprünglich wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.

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Dieser Schritt verzögerte sich jedoch durch einen sogenannten Nachprüfungsantrag von Bündnis 90/Die Grünen, Freie Wähler/UP, ÖDP und FDP. Anfang April 2025 folgte schließlich die Entscheidung im Stadtrat: Mit 26 zu 16 Stimmen wurde beschlossen, den Abschnitt der Münchener Straße wieder für den gesamten Verkehr zu öffnen. Der Verkehrsversuch galt damit offiziell als gescheitert.

Fußgängerzone politisch weiter gewollt

Trotz dieser Entscheidung waren sich nahezu alle Stadträte und auch die Stadtverwaltung einig, dass die neue Fußgängerzone langfristig kommen soll. Ein konkreter Zeitpunkt steht allerdings noch nicht fest. Ein Neustart wurde an zwei zentrale Voraussetzungen geknüpft.

Zum einen an die geplanten Umgestaltungsmaßnahmen im Salingarten. Diese sollen im Laufe des Jahres 2026 beginnen. Als erste Maßnahme ist dort die Realisierung eines Kinderspielplatzes vorgesehen. Zum anderen spielt die zukünftige Führung des Busverkehrs eine entscheidende Rolle.

Beim ersten Versuch durfte der öffentliche Personennahverkehr – anders als der Auto- und Motorradverkehr – weiterhin durch die Münchener Straße fahren. Diese Regelung wurde nicht von allen Beteiligten positiv bewertet und gilt als einer der Knackpunkte des Projekts.

CSU und SPD beantragen Prüfung zur Busumleitung

Vor diesem Hintergrund stellten die Stadtratsfraktionen von CSU und SPD einen gemeinsamen Antrag. Die Stadtverwaltung soll prüfen, ob und wie der Busverkehr so umgeleitet werden kann, dass die Münchener Straße im Bereich zwischen dem Kaufhaus Galeria und der Einmündung Salinstraße künftig zur Fußgängerzone umgewandelt und zugleich baulich aufgewertet werden kann.

Zusätzlich wurde die Verwaltung beauftragt, ein Konzept zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität in diesem Bereich vorzulegen. Vorgeschlagen werden unter anderem eine Baumallee, konsumfreie Aufenthaltsräume sowie zusätzliche Sitzgelegenheiten – insbesondere dort, wo aktuell wieder der Verkehr fließt.

„Die Münchener Straße bedarf im Bereich des Salingartens einer Aufwertung. Ziel ist es, den Aufenthalt in diesem Bereich für die Besucher zu einem Erlebnis zu machen und zugleich ein attraktiveres Handelsumfeld zu schaffen“, heißt es in dem Antrag. Eine Verkehrsberuhigung würde nach Ansicht von CSU und SPD nicht nur die Aufenthaltsqualität erhöhen, sondern auch die Sicherheit für Fußgänger verbessern. Zugleich solle der Handel und die Gastronomie nachhaltig gestärkt werden. Durch eine intelligente Umleitung des Busverkehrs könnten zudem die Belange des öffentlichen Nahverkehrs weiterhin gewährleistet bleiben. Ziel sei ein moderner, grüner und lebenswerter Stadtraum, der den Anforderungen an Klimaanpassung, Barrierefreiheit und Aufenthaltsqualität gerecht wird.

Keine eindeutige Lösung für den Busverkehr

Behandelt wurde der Antrag in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Verkehrsfragen und ÖPNV. In der Sitzungsvorlage schilderte die Stadtverwaltung zunächst den aktuellen Zustand des Busverkehrs. Sowohl der Stadt- als auch der Regionalbusverkehr verkehren derzeit von der zentralen Haltestelle Stadtmitte über die Gillitzer- und Münchener Straße zur Haltestelle Atrium und anschließend weiter in Richtung Bahnhof.

Die Haltestelle Atrium gilt als stark frequentiert. Nach Einschätzung der Verwaltung sollte sie deshalb auch bei einer möglichen Umfahrung weiterhin bedient werden. Mehrere Varianten zur Umleitung des Busverkehrs wurden geprüft, eine eindeutige Ideallösung konnte jedoch nicht festgestellt werden.

Die Empfehlung der Verwaltung lautet daher, zunächst die laufenden Untersuchungen des MVV abzuwarten. Erst auf dieser Grundlage solle weiter darüber beraten werden, ob eine Umfahrung des Busverkehrs möglich ist und wie diese konkret aussehen könnte.

Weitere offene Fragen zur Ausgestaltung

Unabhängig davon besteht weiterer Diskussionsbedarf zur konkreten Ausgestaltung einer künftigen Fußgängerzone. Daniela Dickerhoff von der Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen sprach sich dafür aus, den Bereich auch für Radfahrer freizugeben. Das wiederum stieß bei der CSU auf deutliche Ablehnung. „Es heißt nicht Buszone – und es heißt auch nicht Fahrradzone, sondern es heißt Fußgängerzone“, erklärte ein CSU-Stadtrat in der Sitzung.

Von Seiten der Grünen wurde zudem angeregt, bei einer Realisierung der Fußgängerzone auch die Kurve vor dem Kaufhaus Galeria in Richtung Kufsteiner Straße in die verkehrsfreie Zone einzubeziehen. Nur so könne eine direkte Anbindung an die bestehende kleine Fußgängerzone gewährleistet werden. Andernfalls müsse man zunächst wieder ein Stück Straße mit Verkehr zurücklegen, bevor man erneut in eine Fußgängerzone gelange.

Am Ende der Diskussion stimmten die Ausschussmitglieder einstimmig dem Vorschlag der Verwaltung zu, zunächst die Ergebnisse der MVV-Prüfung abzuwarten. Christine Degenhart von den Freien Wählern/UP betonte dabei ausdrücklich, dass diese Prüfung ergebnisoffen erfolgen müsse. Dieser Hinweis soll auch entsprechend vermerkt werden.

Damit bleibt die Fußgängerzone in der Münchener Straße weiterhin ein Projekt mit Perspektive – ein konkreter Neustarttermin ist jedoch nach wie vor offen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 10. Februar
Es ist der 41. Tag des gregorianischen Kalenders, somit bleiben 324 Tage (in Schaltjahren 325 Tage) bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Georg, Scholastika, Siegmar, Silvano, Wilhelm

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Elizabeth Banks (1974 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin.)

– Tom Schilling (1982 – ist ein deutscher Schauspieler, der seinen Durchbruch mit dem Film „Crazy“ feierte.)

– Kool Savas (1975 – ist ein erfolgreicher deutscher Rapper.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1937: Die Reichsbank und die Deutsche Reichsbahn werden gesetzlich der nationalsozialistischen Reichsregierung unmittelbar unterstellt.
  • 2009: Erstmals kommt es zu einem Zusammenstoß zweier künstlicher Erdtrabanten auf ihrer Umlaufbahn. Über der Taimyrhalbinsel im Norden Sibiriens kollidieren der Strela-Satellit Kosmos 2251 und der Iridium-Satellit 33 in rund 790 Kilometer Höhe.
  • 1970: Bei einem Terroranschlag der palästinensischen Action Organization for the Liberation of Palestine (AOLP) auf einen El-Al-Flug in der Transithalle des Münchner Flughafens wird ein israelischer Fluggast getötet und elf weitere Personen teilweise schwer verletzt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner)
Panoramafoto, Rosenheim, 1973

Panoramafoto, Rosenheim, 1973

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1973. Wir präsentieren Euch eine Panoramaaufnahme der Rosenheimer Innenstadt

Fotografiert wurde auf dem Kirchturm St. Nikolaus. Der Blick geht in Richtung Rosenheimer Klinikum, heute RoMed Klinikum.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann – Foto Nickl / Bildtext Karin Wunsam)

Bald wieder Leben im Rosenheimer Rosenpavillon: Stadt prüft Cafè-Nutzung am Salingarten

Bald wieder Leben im Rosenheimer Rosenpavillon: Stadt prüft Cafè-Nutzung am Salingarten

Rosenheim – Im derzeit leerstehenden Rosenpavillon am Salingarten könnte schon in diesem Frühahr wieder Leben einkehren: Die Stadt Rosenheim prüft, das historische Gebäude an der Münchener Straße künftig – zunächst befristet – als Café zu nutzen. Entsprechende Überlegungen wurden kürzlich im Ausschuss für Verkehrsfragen und Öffentlichen Personennahverkehr vorgestellt und fanden breite Zustimmung.

Der kleine Pavillon blickt auf eine lange Geschichte zurück und ist für viele Rosenheimer mit persönlichen Erinnerungen verbunden. In der Ausschusssitzung erinnerte CSU-Fraktionssprecher Dr. Wolfgang Bergmüller daran, dass der Rosenpavillon in der Vergangenheit unterschiedliche Nutzungen hatte: „Ich kann mich noch erinnern, dass man da früher einmal auch Eis kaufen konnte.“ Neben Kiosk, Tabakladen und Blumenladen war das Gebäude auch zeitweise als Verkehrsbüro genutzt worden.

Zuletzt war in dem Pavillon über viele Jahre ein Blumenladen untergebracht, der seinen Betrieb Ende Juni 2025 einstellte. Seither steht das Gebäude leer. In den vergangenen Monaten wurde im Zuge der geplanten Umgestaltungsmaßnahmen für den Salingarten wiederholt über eine künftige Nutzung des Rosenpavillons diskutiert.

Stadtverwaltung sieht Pavillon als kurzfristige Lösung

In einem gemeinsamen Antrag fordern die CSU- und die SPD-Stadtratsfraktion unter anderem, die Voraussetzungen für ein Stadtcafé am Salingarten zu schaffen und eine Ausschreibung für potenzielle Interessenten vorzubereiten. Die Stadtverwaltung schlägt in diesem Zusammenhang vor, den Rosenpavillon zumindest temporär für eine Café-Nutzung heranzuziehen.

In der Sitzungsvorlage heißt es, es gebe bereits mehrere Interessenten für die Nutzung des sogenannten Rosenpavillons. Eine Sanierung oder ein Umbau für den Cafébetrieb sei – vorbehaltlich der abschließenden bau- und ordnungsrechtlichen Prüfungen – mit vergleichsweise geringem Aufwand und in kurzer Zeit möglich. Eine Umsetzung könne demnach bereits im Frühjahr 2026 erfolgen. Vorgesehen ist eine Vermietung für einen Zeitraum von zwei bis drei Jahren.

Breite Zustimmung im Ausschuss

Unterstützung für diesen Ansatz kam auch von Oberbürgermeister Andreas März. „Ich persönlich befürworte das Vorhaben“, erklärte er in der Sitzung. Zustimmung signalisierten zudem Vertreter anderer Fraktionen. Robert Lappy von der Grünen-Stadtratsfraktion betonte, dass bei einer Nutzung als Café der Parkcharakter des Salingartens erhalten bleiben müsse und für das Projekt keine Bäume gefällt werden dürften.

Auch Ricarda Krüger von der SPD-Stadtratsfraktion sprach sich grundsätzlich für ein Café im Rosenpavillon aus, wies jedoch auf die aus ihrer Sicht unzureichende Toilettensituation im Salingarten hin. Oberbürgermeister März stellte hierzu in Aussicht, dass auch hierfür eine Lösung geprüft werde – zunächst ebenfalls in temporärer Form.

Ob und wann der Rosenpavillon tatsächlich wieder genutzt wird, hängt von den weiteren Prüfungen und der konkreten Umsetzung durch die Stadt ab. Klar wurde im Ausschuss jedoch: Der Wunsch, das traditionsreiche Gebäude wieder mit Leben zu füllen, wird fraktionsübergreifend geteilt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Innpuls.me)

Bambinokonzert der Musikschule Prien nahm Besucher mit nach Venedig

Bambinokonzert der Musikschule Prien nahm Besucher mit nach Venedig

Prien / Landkreis Rosenheim – Im Chiemsee-Saal der Musikschule Prien präsentierten die jungen Musiker beim diesjährigen Bambinokonzert ein buntes Programm unter dem Motto „Karneval in Venedig“. Die Kinder, im Alter von bis zu 12 Jahren, boten den Besuchern nicht nur musikalische Darbietungen, sondern auch einen optischen Eindruck durch phantasievolle Masken, die das venezianische Thema unterstrichen.

Für die Nachwuchsmusiker war das Konzert eine Gelegenheit, sich erstmals vor größerem Publikum zu präsentieren. Mit sichtbarer Spielfreude und Engagement begeisterten sie die Zuschauer und zeigten ihr Talent. Das Bambinokonzert hat Tradition und wird jedes Jahr unter einem neuen Motto veranstaltet.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info Hendrik Heuser / Beitragsbild: Copyright Hendrik Heuser)

Grüne Rosenheim diskutierten Stadtteilthemen in Oberwöhr

Grüne Rosenheim diskutierten Stadtteilthemen in Oberwöhr

Rosenheim – Die Grünen Rosenheim luden Bürger des Stadtteils Oberwöhr zu einer Stadtteilveranstaltung in der Gaststätte Turneralm ein. Ziel der Veranstaltung war es, Herausforderungen wie Hochwasserschutz, Verkehr, Infrastruktur und Lebensqualität im Stadtteil zu besprechen und gemeinsam Lösungsansätze zu erarbeiten.

Eröffnet wurde die Veranstaltung von Johannes Becher (MdL, Freising), der von seinen Erfahrungen mit dem Hochwasser 2024 berichtete. Anschließend lud Anna Rutz, Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen, die Bürger ein, mit ihr, Grünen-Kollegen und untereinander ins Gespräch zu kommen. Dazu standen vier Flipcharts zu den Themen Hochwasserschutz, Verkehr, Bebauung und soziales Leben bereit, an denen Wünsche und Probleme notiert werden konnten. Viele Bürger nutzten auch die Gelegenheit, sich direkt mit den Stadtratskandidaten der Grünen auszutauschen. An Tischen und in Gängen bildeten sich kleine Gesprächsgruppen, in denen über die Themen diskutiert wurde.

Die zentralen Anliegen der Bürger:
  • Hochwasserschutz: Fertigstellung der Schutzmaßnahmen, stärkere Bürgerbeteiligung, ein aktualisiertes Gutachten sowie ein Schutzkonzept, das auch die Zusammenarbeit mit flussaufwärts gelegenen Gemeinden einbezieht.
  • Verkehr: Bezahlbarer ÖPNV, Busse auch am Sonntag, sichere Radwege im Ort und an der Mangfall, einschließlich Beleuchtung und Schneeräumung. Außerdem wurde die angespannte Parksituation auf Nebenstraßen thematisiert, die teilweise den Zugang der Feuerwehr behindert.

Anna Rutz erklärte zum Abschluss, dass die Ergebnisse des Abends in die Arbeit der Grünen im Stadtrat einfließen werden. Sie betonte: „Wir müssen ein neues, unabhängiges Gutachten erstellen lassen, das nach den neuesten Erkenntnissen schaut: Wo kommt das Wasser her und mit welchen Maßnahmen können wir die bestehende Bebauung schützen?“ Außerdem hob sie die Notwendigkeit eines Gesamtkonzepts für Oberwöhr hervor: „Da brauchen wir ein Gesamtkonzept, das alle wichtigen Themen berücksichtigt und zusammen betrachtet, nicht jedes einzeln für sich: Die Parkplatzfrage, sichere Radwege, genügend Kitaplätze und, nicht zu vergessen, bezahlbaren Wohnraum gerade für die jungen Leute.“
(Quelle: Pressemitteilung Grüne Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Grüne Rosenheim)

Bayernpartei Rosenheim präsentiert Kreistagsliste

Bayernpartei Rosenheim präsentiert Kreistagsliste

Landkreis Rosenheim – Die Bayernpartei im Landkreis Rosenheim hat im Rahmen der Aufstellungsversammlung ihre vollständige Kreistagsliste für die Wahl am 8. März 2026 beschlossen. Die Liste umfasst 70 Kandidaten sowie mehrere Ersatzkandidaten. Spitzenkandidat ist Landratskandidat Helmut Freund, Kreisrat und Technischer Leiter im Bereich Trockenbau bei einem bayerischen Baustoffhersteller.

Die Zusammensetzung der Liste spiegelt eine breite berufliche und gesellschaftliche Verwurzelung im Landkreis Rosenheim wider. Überdurchschnittlich vertreten sind Handwerker, darunter zahlreiche Meister und Selbstständige, ergänzt durch Vertreter aus Mittelstand, Industrie und öffentlichem Dienst. Auf der Liste stehen zudem Landwirte, Brauer, Mälzer, Postboten, Beschäftigte aus sozialen und kaufmännischen Bereichen, Erzieher, ein Professor der Medizin, ein Feuerwehrbeamter und aktive Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren. Die Kandidaten kommen aus allen Teilen des Landkreises, der 46 Städte und Gemeinden umfasst. Die Altersstruktur reicht von jungen Erwachsenen bis zu erfahrenen Senioren.

Freund betonte in seiner Ansprache, dass die Bayernpartei für kommunale Verantwortung, die Stärkung des Ehrenamts und faire finanzielle Rahmenbedingungen für Landkreis, Städte und Gemeinden steht. Gleichzeitig unterstrich er die wirtschaftspolitische Ausrichtung der Partei: Nach Jahren wirtschaftlicher Stagnation solle der Landkreis wieder spürbare Impulse erhalten. Freund sieht die Bayernpartei als Stimme für Mittelstand, Handwerk, Selbstständige und regionale Betriebe.

Schwerpunkte der Kreistagsliste

Die Kreistagsliste setzt inhaltlich auf eine heimatverträgliche Entwicklung des Landkreises. Dazu zählen bezahlbarer Wohnraum, maßvolles Bauen und generationengerechte Wohnkonzepte. Weitere Schwerpunkte liegen auf der Stärkung der regionalen Landwirtschaft und Wertschöpfung sowie auf kurzen Wegen und fairen Preisen.

Bei Infrastrukturfragen spricht sich die Bayernpartei für die Modernisierung und den Ausbau der bestehenden Bahnstrecke beim Brenner-Nordzulauf aus, eine zusätzliche Neubautrasse sei nicht notwendig. In der Gesundheitsversorgung setzt die Partei auf den Erhalt aller drei RoMed-Klinikstandorte im Landkreis sowie auf das Klinikum Rosenheim als zentralen Stützpunktstandort. Freund war in der vergangenen Periode Mitglied im Aufsichtsrat der RoMed-Kliniken. Außerdem setzt sich die Partei für eine bürgernahe, effiziente Verwaltung und einen spürbaren Bürokratieabbau ein.

Ein weiteres Thema ist der Durchfahrtsverkehr durch anliegende Orte bei Stau auf den Autobahnen. Freund begrüßte die inzwischen eingeführten Durchfahrtsverbote, betonte aber die Notwendigkeit ausreichender personeller und technischer Ressourcen, um die Verbote konsequent zu kontrollieren und Verstöße zu ahnden.

Mit der Aufstellungsversammlung beginnt offiziell die heiße Phase des Kommunalwahlkampfs für die Bayernpartei. Ziel ist es, Fraktionsstärke zu erreichen und die Zahl der Mandate deutlich auszubauen. „Wir wollen nicht nur verwalten, sondern den Landkreis Rosenheim aktiv gestalten – bodenständig, verantwortungsvoll und gemeinsam mit den Menschen vor Ort“, so Freund abschließend.
Die vollständige Kandidatenliste der Bayernpartei für den Kreistag kann auf der Webseite des Kreisverbands eingesehen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Bayernpartei Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Bayernpartei Kreisverband)

Faschingsveranstaltung der Feuerwehr Pang mit Musik und Kinderprogramm

Faschingsveranstaltung der Feuerwehr Pang mit Musik und Kinderprogramm

Pang / Rosenheim – Die Feuerwehr Pang veranstaltet unter der Leitung von Vorstand Thomas Fischbacher am Faschingsdienstag (17.2.2026), ein Faschingstreiben für Besucher aller Altersklassen im Rosenheimer Stadtteil Pang. Beginn ist um 13 Uhr am Feuerwehrhaus (Shulweg10).

Es treten auf: die Kastenauer Garde, die SV Pang-Kids sowie der Faschingsverein Mangfalltal auf. Für Musik sorgt die Gruppe „D Blümchen“. Außerdem sind verschiedene Spiele für Kinder geplant. Für die Verpflegung mit Kaffee, Kuchen, Krapfen, Getränken sowie Barbetrieb sorgen die Helferinnen und Helfer der Feuerwehr Pang. Der Eintritt ist frei.
(Quelle: Artikel aez / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Faschingsfrühschoppen in Pang mit Musik und Kolbermoorer Schäfflern

Faschingsfrühschoppen in Pang mit Musik und Kolbermoorer Schäfflern

Pang / Rosenheim – Der Trachtenverein „Kaltentaler“ Pang veranstaltet unter der Leitung von Franz Haigermoser am Sonntag, 15. Februar, einen Faschingsfrühschoppen im Rosenheimer Stadtteil Pang. Beginn ist um 10 Uhr im alten Stall des Kernzlhuber-Hofs am Grünthalweg.

Für die musikalische Begleitung sorgt das Trio „De oa und de andern zwoa“. Angeboten werden Kaffee und Kuchen, zudem gibt es eine Kinder-Spielecke. Höhepunkt der Veranstaltung ist um 13 Uhr der Auftritt der Kolbermoorer Schäffler.
(Quelle: Artikel aez / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Cycling Cities“ in Rosenheim: Filmabend mit rund 170 Gästen

„Cycling Cities“ in Rosenheim: Filmabend mit rund 170 Gästen

Rosenheim – Rund 170 Besucher füllten am Sonntagabend (8.2.2026)  das Palais Vélo von Harald Bühler in der Herzog-Otto-Straße in Rosenheim, um den Dokumentarfilm „Cycling Cities“ des Filmemachers, Mobilitätsjournalisten und Politikwissenschaftlers Ingwar Perowanowitsch zu sehen. „Der Film erweitert den Horizont deutlich“, meinte ein Besucher nach der Vorführung. Gezeigt wurde am Beispiel europäischer Metropolen, dass moderne Mobilität mehr ist als ein technisches Konzept.

Perowanowitsch stellte klar: Es gehe nicht darum, jemanden zu verbannen. Vielmehr sollen seiner Meinung nach attraktive Angebote geschaffen werden, die den Menschen die Wahl einfach machen. Ziel sei es, die Lebensqualität zu erhöhen, den öffentlichen Raum gerecht zu verteilen, die Luft sauberer zu halten und das Klima zu schützen.

Lebendige Städte weiteres Thema des Filmabends

Ein weiterer Schwerpunkt des Films lag auf der Belebung von Städten. Nach Angaben von Perowanowitsch fördere eine verkehrsberuhigte Umgebung nicht nur Begegnungen im Stadtzentrum, sondern könne auch Leerstände in Geschäften verringern. „Leerstand gibt es in diesen Städten quasi nicht“, erklärte er mit Blick auf die Entwicklungen in Paris, Kopenhagen, Utrecht, Amsterdam und Hamburg. Gleichzeitig wies er darauf hin, dass mutige Entscheidungen in der Stadtentwicklung häufig auf Gegenwind stoßen könnten. Politiker sollten daher die Vorteile einer leistungsstarken Fahrrad-Infrastruktur für Gesundheit, Gemeinschaft und Zusammenleben in den Vordergrund stellen, so Perowanowitsch.

Unter den Gästen waren die Bundestagsabgeordnete Victoria Broßart (Grüne), Rosenheims Bürgermeisterin Gabriele Leicht (SPD) und OB-Kandidat Abuzar Erdogan. Viele nutzten die Impulse des Films, um über die Vision eines modernen, lebendigen Rosenheims ins Gespräch zu kommen. Laut einem kurzen Austausch zwischen Maic Stäbler und Ingwar Perowanowitsch liegen die Lösungen für eine nachhaltige Mobilität bereits vor – nun komme es darauf an, sie umzusetzen.
(Quelle: Artikel: aez / Beitragsbild: Copyright aez)

Kinder-Blau-Weiss-Ball in Kammer begeistert mit Spiel, Tanz und Musik

Kinder-Blau-Weiss-Ball in Kammer begeistert mit Spiel, Tanz und Musik

Kammer / Landkreis Traunstein – Ausgelassene Stimmung, fantasievolle Kostüme und ein abwechslungsreiches Programm prägten den Kinder-Blau-Weiss-Ball der Faschingsfreunde Blau-Weiss Kammer im Gasthaus Jobst. Zahlreiche Familien feierten einen fröhlichen Faschingsnachmittag.

Für Unterhaltung sorgten unter anderem die Blau-Weissen Clowns mit verschiedenen Spielstationen und Mitmachaktionen. Alle Kinder konnten ihr Geschick unter Beweis stellen und wurden mit kleinen Preisen und Naschereien belohnt. Musikalisch begleitete die Band „Orange Club“ den Nachmittag und sorgte mit schwungvollen Rhythmen für eine stets gut gefüllte Tanzfläche.
Ein Höhepunkt war die große Polonaise, an der sich nahezu alle Gäste beteiligten. Auch die fantasievollen Kostüme trugen zur bunten Atmosphäre bei – von Tieren über Märchenfiguren bis hin zu Feuerwehr- und Polizeiuniformen.

Faschingsgarden, Spiele und Kinderunterhaltung in Kammer

Für tänzerische Glanzpunkte sorgten die Kinder- und Jugendgarde der Faschingsfreunde Chieming mit einer Wildwest-Show sowie die eigenen Garden der Faschingsfreunde Blau-Weiss Kammer. Kindergarde, Jugendgarde und das Prinzenpaar präsentierten Gardemarsch und moderne Tänze. Besonders engagierte Nachwuchskünstler wurden mit dem Kammerer Faschingsorden ausgezeichnet.
Abseits der Bühne wartete ein Spieleparadies mit verschiedenen Geschicklichkeitsspielen und einer Tombola auf die Kinder. Auch für das leibliche Wohl war gesorgt. Bis in den späten Nachmittag hinein wurde gemeinsam gefeiert, getanzt und gelacht. Die Veranstalter zeigten sich mit dem Verlauf des Kinderfaschings sehr zufrieden.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier)