Nahrungsergänzungsmittel im Alter: Infoveranstaltung in Bad Aibling

Nahrungsergänzungsmittel im Alter: Infoveranstaltung in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Sind Nahrungsergänzungsmittel ab 55 sinnvoll oder überflüssig? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine kostenlose Informationsveranstaltung des Netzwerks Generation 55plus am 20. März in Bad Aibling. 

Ab der Lebensmitte verändern sich Stoffwechsel, Nährstoffbedarf und körperliche Leistungsfähigkeit. Doch welche Anpassungen in der Ernährung sind wirklich notwendig? Und halten Vitaminpräparate, Mineralstoffe & Co., was sie versprechen?
Antworten liefert die Ökotrophologin (BA) Isla Brock bei ihrem Vortrag „Nahrungsergänzungsmittel: (Un)sinn im Alter?“. Sie erklärt, was hinter den Präparaten steckt, wann sie sinnvoll sein können – und wann eine ausgewogene Ernährung ausreichend ist.

Anmeldung und Details:

Die Veranstaltung findet von 17:30 bis 19 Uhr im Haus des Gastes, Wilhelm-Leibl-Platz 3, in Bad Aibling statt.
Eingeladen sind alle Bürger der Generation 55plus. Die Teilnahme ist kostenlos. 
Eine Anmeldung ist bis spätestens 19. März bei Christiane Huebner vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim erforderlich: Telefon: 08031 3004-1209, E-Mail: poststelle@aelf-ro.bayern.de.
Weitere Informationen erhalten Interessierte ebenfalls bei Christiane Huebner.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen / Landkreis Rosenheim – Bauarbeiten der DB InfraGO AG bedeuten vom 9. bis 12. März auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg Haltausfälle und Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Montag, 9., bis Donnerstag, 12. März, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Salzburg kommt es abends und nachts bei einzelnen Verbindungen zu abschnittsweisen Teilausfällen im Bereich zwischen Prien am Chiemsee und Salzburg Hbf. sowie Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen ebenfalls abschnittsweise zwischen Prien am Chiemsee und Freilassing. Die Busse fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.

Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Donnerstag, 5. März – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass unter bestimmten Bedingungen heißes Wasser schneller zu Eis werden kann als kaltes?
Dieses überraschende Phänomen nennt man den Mpemba-Effekt.
Warum das so ist, wird bis heute erforscht – Faktoren wie Verdunstung, Konvektion und gelöste Gase spielen dabei eine Rolle.
Manchmal zeigt uns die Natur: Nicht alles verläuft so logisch, wie wir es erwarten.

Vielleicht erinnerst Du Dich heute daran, offen zu bleiben – auch wenn etwas auf den ersten Blick widersprüchlich wirkt.

Wir wünschen Dir einen neugierigen und staunenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Salingarten, Rosenheim, 1960er

Salingarten, Rosenheim, 1960er

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1960er Jahre. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Rosenheimer Salingarten.

Aktuell berichten wir immer wieder einmal über die Umgestaltungspläne für den Rosenheimer Salingarten. Fakt ist: In den vergangenen Jahrzehnten hat sich immer wieder einmal etwas in der grünen Oase im Herzen der Stadt verändert. Auf dieser alten Aufnahme aus den 1950er Jahren  punktet die Grünfläche mit mediterranem Flair – dank Palme im Vordergrund.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Jugend forscht: Acht Rosenheimer Projekte für Bayerische Landeswettbewerbe qualifiziert

Jugend forscht: Acht Rosenheimer Projekte für Bayerische Landeswettbewerbe qualifiziert

Rosenheim – Beim Regionalwettbewerb von Jugend forscht in Rosenheim haben sich acht Projekte für die Landesentscheide in Bayern qualifiziert. Über 80 Schüler präsentierten in mehr als 50 Projekten ihre Forschungsideen – viele davon zum ersten Mal.

Gewinnerinnen und Gewinner in „Jugend forscht junior“

In der Kategorie „Jugend forscht junior“ erhielten folgende Schülerinnen und Schüler einen 1. Preis:

  • Marleen Loebell und Emma Winhart vom Karolinen-Gymnasium Rosenheim für „Die fluoreszierende Kastanie und ihre Anwendungsmöglichkeiten“ (Biologie)
  • Jona Gaßner und Marlene Buchberger von der Walter-Mohr-Realschule Traunreut für „Was steckt wirklich hinter der Schlangenhaut?“ (Biologie)
  • Sophia Sitte vom Ignaz-Günther-Gymnasium Rosenheim für „Elektromagnete & Permanentmagnete“ (Physik)
  • Thomas Hille vom Ruperti-Gymnasium Mühldorf a. Inn für „Fensterkontrollsystem“ (Technik)
Gewinnerinnen und Gewinner in „Jugend forscht“

In der Kategorie „Jugend forscht“ gingen die 1. Preise an:

  • Alexander Zhuchenko und Manuel Westermeier vom Annette-Kolb-Gymnasium Traunstein für „TWR | KI-gestützte Rettung von Ertrinkenden“ (Arbeitswelt)
  • Jona Broich vom Luitpold-Gymnasium Wasserburg am Inn für „Vergleich der Salztoleranz der ‚Urerbse‘ mit einer aktuellen Züchtung“ (Biologie)
  • Moritz Reichgruber vom Gymnasium Waldkraiburg für „Hält das Wetter, was es verspricht?“ (Geo- und Raumwissenschaften)
  • Sarah Unterreitmeier vom Landschulheim Schloss Ising am Chiemsee für „Technologien im Zeitalter des Klimawandels: Trinkwassergewinnung aus der Luft“ (Physik)

Für die Auszeichnung zur „Bayerischen Forscherschule des Jahres“ nominierte die Jury das Rottmayr-Gymnasium in Laufen.

Viele neue Gesichter, viel Forschergeist

„Wir haben in diesem Jahr besonders viele neue Gesichter beim Wettbewerb gesehen. Etwa drei Viertel aller Schülerinnen und Schüler waren zum ersten Mal bei Jugend forscht dabei“, so Wettbewerbsleiter Thomas Grillenbeck vom Ignaz-Günther-Gymnasium Rosenheim. Gleichzeitig gebe es auch Teilnehmer, die schon seit mehreren Jahren ihre Projekte an der TH Rosenheim präsentieren.

Präsident Professor Heinrich Köster gratulierte den jungen Forschern: „Es ist immer wieder toll zu sehen, mit wieviel Neugier und Ausdauer ihr an die Projekte herangeht. Darauf könnt ihr wirklich stolz sein.“ Auch Gerald Rhein, Vorsitzender des Seeoner Kreises, lobte die Teilnehmenden: „Das Motto des diesjährigen Wettbewerbs, ‚Maximale Perspektive‘, habt ihr großartig umgesetzt. Jedes Projekt zeigt, wieviel Forschergeist schon in ganz jungen Leuten steckt.“ Oberbürgermeister Andreas März ergänzte: „Eure Ideen von heute sind der Fortschritt von morgen. Ihr zeigt eindrucksvoll, wie viel Veränderung durch Neugier und Erfindungsgeist möglich ist.“
(Quelle: TH Rosenheim / Beitragsbild: Janine Jess)

Durchfahrtsverbote auf der A8: Landrat fordert Verbesserungen

Durchfahrtsverbote auf der A8: Landrat fordert Verbesserungen

Rosenheim – Die Durchfahrtsverbote auf der A8 im Landkreis Rosenheim sorgen weiter für Diskussionen. Bei einem Gespräch zwischen Landrat Otto Lederer und Polizeivizepräsident Michael Siefener standen jüngst Nachbesserungen im Fokus – mit Blick auf die Verkehrsbelastung in den Gemeinden.

Polizeivizepräsident Siefener berichtete, dass in den vergangenen Monaten bereits mehrere tausend Fahrzeuge von der Autobahn zurückgeschickt wurden. „Wir werden auch künftig unseren Beitrag zur Durchsetzung der Durchfahrtsverbote leisten, soweit es die Einsatzlage zulässt“, erklärte Siefener. Gleichzeitig betonte er, dass dies nur ein Teil von mehreren Maßnahmen sein könne, um die Belastung für die Anwohner spürbar zu reduzieren.

Verwaltungshelfer sollen Entlastung bringen

Landrat Lederer sieht besonders den Einsatz von Verwaltungshelfern als wichtigen Schritt. „Die größte Verbesserung wäre ohne Zweifel der Einsatz von Verwaltungshelfern. Vorbild könnte hier zum Beispiel das Land Tirol sein. Bei Stau werden dort an zahlreichen Kontrollpunkten speziell geschulte Helfer eingesetzt, die die Verkehrsströme regeln. Diese Forderung nach dem Einsatz von Verwaltungshelfern werde ich schriftlich an das Bayerische Innenministerium richten.“

Sichtbarkeit und Navigationsdienste

Zusätzlich wünschen sich Landrat und Polizei deutliche Hinweise auf die Durchfahrtsverbote direkt an den Autobahnausfahrten. Auch eine mehrsprachige Beschilderung sei sinnvoll, so Lederer. Zudem sei es problematisch, dass aktuelle Navigationsdienste Umleitungen auf die Gemeinden empfehlen – ein Punkt, der bei künftigen Verbesserungen berücksichtigt werden soll.

Seit Sommer 2025 gelten die situationsbedingten Durchfahrtsverbote bei Stau auf der A8 und der A93 an Freitagen, Samstagen, Sonntagen und bayerischen Feiertagen. Ziel ist es, Ausweichverkehr von Ortsdurchfahrten fernzuhalten. Betroffen sind unter anderem die Anschlussstellen Bad Aibling, Rosenheim-West, Rosenheim, Rohrdorf, Achenmühle, Frasdorf, Bernau, Felden, Reischenhart und Brannenburg. Wer trotz Stau abfährt, muss damit rechnen, von der Polizei zurückgeleitet zu werden.

Weiterer Lesestoff passend zum Thema:

Trotz dieser Regelungen berichten Bürger weiterhin von Staus in Gemeinden rund um Rosenheim – insbesondere an stark frequentierten Reisetagen. Die Durchfahrtsverbote sollen die Orte entlasten, in der Praxis kommt es jedoch noch zu Herausforderungen.
Das angekündigte Schreiben von Landrat Lederer an das bayerische Innenministerium ist inzwischen verschickt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

U19 des TSV 1860 Rosenheim startet Rückrunde mit klarem Heimsieg

U19 des TSV 1860 Rosenheim startet Rückrunde mit klarem Heimsieg

Rosenheim – Einen gelungenen Auftakt in die Rückrunde feierte die U19 des TSV 1860 Rosenheim mit einem verdienten 3:0-Erfolg gegen die SpVgg GW Deggendorf.

Von Beginn an zeigte das Team eine dominante Leistung und setzte die Gäste früh unter Druck. In der 23. Minute brachte Riccardo Merati die Heimelf nach einem leicht abgefälschten Schuss in Führung. Kurz vor der Pause erhöhte Merati nach Vorlage von Aini Merepeza auf 2:0.
Auch nach dem Seitenwechsel kontrollierten die Rosenheimer das Spielgeschehen souverän. Den Schlusspunkt setzte Merepeza nach Vorarbeit von Max Kriesch in der 75. Minute zum 3:0-Endstand.

Tore: 1:0 Merati (23.), 2:0 Merati (44.), 3:0 Merepeza (75.)
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Copyright TSV 1860 Rosenheim)

Schwerer Verkehrsunfall auf der B304 bei Amerang – Motorradfahrer schwerst verletzt

Schwerer Verkehrsunfall auf der B304 bei Amerang – Motorradfahrer schwerst verletzt

Amerang  / Landkreis Rosenheim –  Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B304 im Gemeindebereich Amerang ist am Dienstag (3.3.2026) kurz vor Mittag ein 81-jähriger Motorradfahrer schwerst verletzt worden.

Nach Angaben der Polizeiinspektion Wasserburg fuhr der Mann aus dem südlichen Landkreis Rosenheim mit seinem Kraftrad auf der Kreisstraße RO 35 aus nördlicher Richtung auf die Kreuzung mit der B304 zu. Nach bisherigem Ermittlungsstand missachtete er das dortige Stopp-Schild und fuhr in den Kreuzungsbereich ein.
Dort wurde er von einem Pkw erfasst, der von einer 36-Jährigen aus dem Landkreis Traunstein gesteuert wurde und in Richtung Wasserburg unterwegs war. Der Motorradfahrer stürzte und erlitt schwerste Verletzungen. Er wurde mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen.
Die Autofahrerin sowie die weiteren Insassen des Pkw blieben, nach den Angaben der Polizei, unverletzt.
Zur Klärung des genauen Unfallhergangs wurde in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Traunstein ein Gutachter hinzugezogen. Die B304 war während der Unfallaufnahme vollständig gesperrt.
Der entstandene Sachschaden wird auf rund 25.000 Euro geschätzt. Die Verkehrslenkung übernahm die Freiwillige Feuerwehr Evenhausen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

118 km/h statt 60: Fünf Fahrverbote bei Tempokontrolle am Samerberg

118 km/h statt 60: Fünf Fahrverbote bei Tempokontrolle am Samerberg

Samerberg / Landkreis Rosenheim – Bei Geschwindigkeitskontrollen auf der Kreisstraße RO 9 im Bereich Achenmühle hat die Polizei mehrere erhebliche Verstöße festgestellt. Fünf Verkehrsteilnehmer müssen mit einem Fahrverbot rechnen.

Die Kontrolle wurde am Dienstag (3.3.2026)  von der Polizeiinspektion Brannenburg in Fahrtrichtung Samerberg durchgeführt. Die Strecke gilt als beliebtes Ziel für Ausflügler und Motorradfahrer. Gerade auf kurvigen Landstraßen zählt überhöhte Geschwindigkeit laut Polizei weiterhin zu den Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle.
Insgesamt wurden neun Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. In fünf Fällen verhängten die Beamten ein Fahrverbot. Spitzenreiter waren zwei Motorradfahrer, die mit 118 km/h gemessen wurden – erlaubt sind in dem betreffenden Abschnitt 60 km/h.
Gegen die beiden Fahrer wurde ein Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet. Sie müssen mit einem Bußgeld von rund 480 Euro, zwei Punkten im Fahreignungsregister sowie einem einmonatigen Fahrverbot rechnen.
Die Polizei weist darauf hin, dass insbesondere zu Beginn der Frühjahrs- und Sommersaison das Unfallrisiko bei Motorradfahrern steigt. Nach der Winterpause sei eine angepasste und vorausschauende Fahrweise besonders wichtig.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Unfall beim Abbiegen in Rosenheim: BMW nicht mehr fahrbereit

Unfall beim Abbiegen in Rosenheim: BMW nicht mehr fahrbereit

Rosenheim – Bei einem Verkehrsunfall in der Schirmbeckstraße ist am Dienstag (3.3.2026) hoher Sachschaden entstanden. Verletzt wurde nach Angaben der Polizei niemand.

Der Unfall ereignete sich gegen 14.55 Uhr auf Höhe der Hausnummer 10. Ein 82-jähriger Autofahrer fuhr mit seinem Pkw aus einer Grundstücksausfahrt in die Schirmbeckstraße ein. Dabei übersah er einen BMW, der in westlicher Fahrtrichtung unterwegs war.

Es kam zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge. Obwohl der Unfallverursacher nach ersten Erkenntnissen mit eher geringer Geschwindigkeit unterwegs war, entstand erheblicher Sachschaden. Der BMW war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden. Der Schaden an dem Fahrzeug wird auf rund 15.000 Euro geschätzt. Am Wagen des 82-Jährigen entstand ein Schaden im unteren vierstelligen Bereich. Beide Beteiligten blieben unverletzt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gesünder mit Hund: Fünf positive Effekte aus der Forschung

Gesünder mit Hund: Fünf positive Effekte aus der Forschung

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Die Zuschreibung „Bester Freund des Menschen“ haben Hunde sich über Jahrtausende erarbeitet. Dass diese Beziehung es in sich hat, haben bereits zahlreiche Studien belegt: Hunde wirken sich positiv auf unsere körperliche und mentale Gesundheit aus. Die fünf schönsten Effekte:

1. Hunde senken Stress und fördern Entspannung

Der Kontakt mit einem Hund kann messbar Stress reduzieren. Untersuchungen, etwa eine deutsche Studie von Andrea Beetz et al., zeigen, dass bereits das Streicheln eines Hundes den Spiegel des Stresshormons Cortisol senkt, während gleichzeitig Oxytocin ausgeschüttet wird – das sogenannte Kuschelhormon steht für Entspannung, Vertrauen und soziale Bindung. Dieser Effekt kann nicht nur bei Hundehaltern auftreten, sondern auch bei fremden Personen im Kontakt mit einem freundlichen Hund.

2. Hunde fördern Mobilität und Herzgesundheit

Hunde müssen raus – und davon profitieren ihre Halter. Mehrere internationale Studien belegen, dass Hundehalter sich im Durchschnitt deutlich mehr bewegen als Menschen ohne Hund. Eine irische Langzeitstudie zeigte 2025, dass Senioren mit Hund sicherer auf den Beinen sind und seltener stürzen. Regelmäßige Spaziergänge wirken sich zudem positiv auf Blutdruck, Herz-Kreislauf-System und die allgemeine Fitness aus. Das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen kann dadurch messbar sinken. Dabei ist weniger entscheidend, wie sportlich anstrengend der Spaziergang ist, sondern vielmehr wie regelmäßig die Bewegung in den Alltag eingebunden wird.

3. Hunde wirken positiv auf die psychische Gesundheit

Hunde können Einsamkeit und depressive Verstimmungen lindern. Besonders bei alleinlebenden Menschen oder älteren Personen zeigen verschiedene Studien einen Zusammenhang zwischen Hundehaltung und höherem emotionalem Wohlbefinden. Hunde geben Struktur, reagieren unmittelbar auf Zuwendung und vermitteln das Gefühl, gebraucht zu werden – ein wichtiger psychologischer Faktor. Hunde ersetzen zwar keine Therapie, können aber im Alltag stabilisieren.

4. Hunde stärken soziale Kontakte

Hunde sind soziale Brückenbauer. Beim Spaziergang entstehen fast automatisch Gespräche mit Fußgängern oder anderen Hundehaltern, die sich zu festen Kontakten oder regelmäßigen Begegnungen ausweiten können. Aktuelle Untersuchungen zeigen, dass Hundehalter häufiger mit anderen Menschen ins Gespräch kommen und leichter soziale Netzwerke aufbauen. Dieser Effekt trägt langfristig zu sozialer Integration und emotionaler Stabilität bei.

5. Hunde können Kinder in ihrer Entwicklung unterstützen

Auch für Kinder hat das Zusammenleben mit Hunden positive Effekte. Studien deuten darauf hin, dass Kinder mit Hund häufiger empathisches Verhalten zeigen und schneller Verantwortungsbewusstsein entwickeln. Diese Effekte entstehen nicht nur beim eigenen Haustier, sondern auch, wenn beispielsweise im Schulunterricht ein Hund eingesetzt wird. Eine spanische Studie machte 2021 sogar einen deutlichen Effekt aus: Alle Mädchen und Jungen mit Hund zeigten eine fortgeschrittene sozio-emotionale Entwicklung im Vergleich zu Kindern ohne Tier. Der Vierbeiner ist oft Spielkamerad, Zuhörer und emotionaler Anker zugleich. Zudem kann der frühe Kontakt das Immunsystem trainieren und das Risiko für bestimmte Allergien senken.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Radsport: Jordi Meeus gewinnt belgischen Klassiker Le Samyn für Red Bull – Bora – hansgrohe

Radsport: Jordi Meeus gewinnt belgischen Klassiker Le Samyn für Red Bull – Bora – hansgrohe

Quaregnon / Dour / Belgien / Raubling – Radprofi Jordi Meeus hat den belgischen Frühjahrsklassiker Le Samyn gewonnen und damit den zehnten Saisonsieg für das deutsche WorldTour-Team Red Bull – Bora – hansgrohe eingefahren. Der 27-jährige Belgier setzte sich nach rund 200 Kilometern im Sprint eines stark dezimierten Feldes durch.

Beim traditionsreichen Eintagesrennen Le Samyn, das auf einem Rundkurs von Quaregnon nach Dour nahe der französischen Grenze ausgetragen wird, war Meeus als einer der Favoriten auf einen Massensprint gestartet. Diese Rolle bestätigte er eindrucksvoll: Mit einer Radlänge Vorsprung entschied er das Rennen für sich und eröffnete zugleich sein persönliches Siegkonto in der Saison 2026.
Die Strecke verlangte den Fahrern einiges ab. Neben dem leicht welligen Finale mit zusätzlichen Steigungsprozenten mussten auf jeder Runde mehrere kurze Kopfsteinpflasterabschnitte bewältigt werden. Nach gut 200 Kilometern fiel die Entscheidung schließlich im Sprint.

„Das Opening Weekend mit dem Omloop, Kuurne und Samyn war ein großes Ziel von mir. Und ich freue mich sehr, dass ich mit einem Sieg aus diesen drei Rennen nach Hause fahre“, sagte Meeus nach dem Rennen.
Und weiter: „Es ist nicht einfach, als Favorit zu gewinnen, aber meine Beine fühlten sich gut an. Das war eigentlich die ganze Saison über so. Ich glaube, ich hatte etwas mehr zu bieten, als die Ergebnisse der vorherigen Rennen gezeigt haben, daher bin ich sehr froh, dass ich heute einen guten Sprint hinlegen konnte.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)