Prien am Chiemsee lädt zum Austausch- und Vernetzungstreffen „Fair kann mehr“

Prien am Chiemsee lädt zum Austausch- und Vernetzungstreffen „Fair kann mehr“

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Fairtrade-Gemeinde Prien am Chiemsee lädt am Mittwoch, 25. März 2026, von 9.30 bis 12.00 Uhr zum Austausch- und Vernetzungstreffen „Fair kann mehr“ in den Chiemsee Saal, Alte Rathausstraße 11, ein. Die Veranstaltung richtet sich an  Bürger sowie an Hoteliers, Gastronomen, Vermieter, Einzelhändler und regionale Hersteller, die an nachhaltigen Lösungen für Konsum und Wirtschaft in der Region interessiert sind.

„In den Fairtrade-Kommunen der Region Oberbayern Süd-Ost kombinieren immer mehr Eine-Welt-Aktive Fair mit Regional. Das bedeutet nicht nur eine Unterstützung für Kleinbauern weltweit, sondern auch eine nachhaltige Stärkung der regionalen Wirtschaft“, erklärt Sandra Mulzer, Eine-Welt-Promotorin der Region Oberbayern Süd-Ost. Im Rahmen der Veranstaltung werden konkrete Möglichkeiten aufgezeigt, wie fair gehandelte und regionale Produkte in lokale Wertschöpfungsketten eingebunden werden können.

Programmhighlights
  • 9.30 Uhr – Begrüßung durch Ersten Bürgermeister Andreas Friedrich und Sandra Mulzer
  • 9.45 Uhr – Impulsvortrag: „Einfach.nachhaltig: Nachhaltiger Konsum im Alltag, leichter als gedacht?“ von Sandra Mulzer. Sie zeigt, wie der Umstieg auf bio-regionale-fair gehandelte Produkte im Alltag einfacher gelingt, als oft angenommen.
  • Vorstellung regionaler Akteure:
    Maria Riepertinger (Wastl-Hof) erläutert den Mehrwert regionaler Produkte für die lokale Wirtschaft.
    Dr. Andrea Kohl stellt die Prientaler Bergbauern vor, eine regionale Erzeugergemeinschaft für nachhaltige Landwirtschaft.
  • Verkostung im „Markt der Möglichkeiten“: Teilnehmende können regionale und faire Produkte probieren und direkt mit den Erzeugern in Kontakt treten.
  • 11.00 Uhr – Vortrag: „Matrix für nachhaltige Destinationsentwicklung“ von Christian Nordhorn, Bayern Tourismus Marketing GmbH. Er zeigt, wie nachhaltige Konzepte im Tourismus ökologische und ökonomische Vorteile schaffen können.
  • 11.45 Uhr – Offene Gesprächsrunde zum nachhaltigen Konsum in der Kommune mit Möglichkeit für Fragen, Anregungen und Ausblick auf zukünftige Entwicklungen.
Teilnahme für regionale Hersteller

Kurzentschlossene Hersteller können sich noch als Aussteller anmelden und ihre Produkte gezielt Vermietern, Gastronomen und weiteren Akteuren aus Prien vorstellen. Interessierte können sich per E-Mail an Bettina Bartsch, Fairtrade-Beauftragte der Marktgemeinde Prien a. Chiemsee, wenden: bbartsch@tourismus.prien.de
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien am Chiemsee)

Heino kommt im Juli nach Bruckmühl

Heino kommt im Juli nach Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Eine musikalische Legende gastiert im Juli an der Mangfall: Heino wird am Sonntag, 12. Juli das Volksfestzelt in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) zur Schlagerbühne machen. Gemeinsam haben der SVB und das Stadtmarketing Bruckmühl dieses besondere Konzert organisiert.

Der 87-Jährige begeistert seit über 60 Jahren Menschen aller Generationen mit seiner unverwechselbaren Bariton-Stimme, den blonden Haaren und der dunklen Sonnenbrille. Mit Klassikern wie „Blau blüht der Enzian“, „Caramba, Caracho“, „Die schwarze Barbara“ oder „Schwarzbraun ist die Haselnuss“ lädt Heino sein Publikum zum Mitsingen ein.

„Die Freude am Singen und der Dank dafür, dass Ihr mir so lange treu geblieben seid“, sagt Heino über seine Karriere, die ihn von einem Akkordeon und einem großen Traum bis auf die größten Bühnen der Welt geführt hat – von Amerika über Afrika, Kanada, Australien bis nach China. Mehr als 55 Millionen Solo-Alben und über 1.200 Lieder hat der gebürtige Düsseldorfer veröffentlicht.
Jetzt kommt Heino nach Bruckmühl und wird auch hier seine Fans mit den bekannten Hits begeistern. Tickets für das Konzert sind in Kürze bei muenchenticket.de erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühl / Beitragsbild: Copyright Pressefoto_Heino_Buehne)

TH Rosenheim eröffnet Zentrum für Kreislaufwirtschaft & Recycling

TH Rosenheim eröffnet Zentrum für Kreislaufwirtschaft & Recycling

Waldkraiburg / Mühldorf am Inn – Mit der Eröffnung des neuen Zentrums für Kreislaufwirtschaft & Recycling (ZKR) in Waldkraiburg (Landkreis Rosenheim) setzt die Technische Hochschule Rosenheim ein starkes Signal für nachhaltige Innovation in der Region. Die feierliche Veranstaltung fand in Anwesenheit von Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder statt und unterstrich die strategische Bedeutung des Zentrums für Forschung, Transfer und wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit.

Ministerpräsident Söder betonte: „Die Kreislaufwirtschaft stärkt unsere ökonomische Unabhängigkeit und ist aus ökologischer Perspektive ein Schlüssel für nachhaltiges Wachstum. Entscheidend ist, dass wir wissenschaftliche Erkenntnisse in wirtschaftliche Wertschöpfung überführen. Das Zentrum hier in Waldkraiburg ist dafür ein starkes Signal und ein Gewinn für ganz Bayern.“

Ganzheitlicher Ansatz für Unternehmen im DACH-Raum

Das ZKR richtet sich an Unternehmen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz, die Produkte und Prozesse nachhaltiger und kreislauffähiger gestalten möchten. Zunächst liegt der Fokus auf Kunststoffen; perspektivisch sollen auch Werkstoffe wie Holz, Baustoffe oder biobasierte Materialien einbezogen werden.

„Mit der Kreislaufwirtschaft können wir Wohlstand erhalten und gleichzeitig für Generationengerechtigkeit sorgen“, erklärt Prof. Dr.-Ing. Johannes Eben, Leiter des Zentrums. „Wir wollen Ansprechpartner im gesamten DACH-Raum sein – von Geschäftsmodellen über Produktdesign bis hin zur technischen Umsetzung.“

Das ZKR deckt die gesamte Wertschöpfungskette ab: Von der Produktentwicklung über Fertigung und Recycling bis hin zu Ökobilanzierung und Wirtschaftlichkeitsanalysen. Ziel ist es, das etablierte lineare Wirtschaftsmodell zu überdenken und geschlossene Stoffkreisläufe zu ermöglichen.

Strategische Bedeutung und Investitionen

Mit rund zwei Millionen Euro Investitionen – eine Million aus der Hightech Agenda Bayern und eine Million an industriellen Beistellungen – wurde die Infrastruktur des Zentrums geschaffen. Die Räumlichkeiten in Waldkraiburg stellt der Zweckverband Hochschulcampus Mühldorf a. Inn mietfrei zur Verfügung.

Aktuell sind zwei Professoren und fünf wissenschaftliche Mitarbeitende am Zentrum tätig, zwei Beschäftigte arbeiten an einer Promotion. Das Zentrum positioniert sich als strategisch bedeutende Forschungseinrichtung in einem Bereich, in dem es im deutschsprachigen Raum bislang nur wenige vergleichbare Einrichtungen gibt.

Professor Heinrich Köster, Präsident der TH Rosenheim, betont: „Nachhaltigkeit ist ein zentrales Handlungsfeld unserer Hochschule. Mit dem ZKR stärken wir gezielt den Wissens- und Technologietransfer in die regionale Wirtschaft und verbinden wissenschaftliche Exzellenz mit konkretem Nutzen für Unternehmen.“

Konkreter Nutzen für die Praxis

Das ZKR arbeitet im Open-Lab-Modell: Unternehmen jeder Größe – von Start-ups über Familienbetriebe bis hin zu Großunternehmen – können Infrastruktur und Expertise für ihre Projekte nutzen. Bereits zum Start bestehen Kooperationen mit Unternehmen wie der Kraiburg Gruppe, Netzsch sowie Partnern aus Österreich und Südtirol. Zahlreiche Entwicklungsprojekte sind bereits in Vorbereitung.

Landrat Max Heimerl, Verbandsvorsitzender des Zweckverbands Hochschulcampus Mühldorf a. Inn – Waldkraiburg, kommentiert: „Das Zentrum passt perfekt in unseren Chancenlandkreis. Wir setzen ein weiteres Zeichen für nachhaltige Wertschöpfung und zukunftsweisende Innovation.“

Abschließend hob Ministerpräsident Söder hervor: „Die Kraft und Vitalität Bayerns kommen aus den ländlichen Regionen. Hier in Waldkraiburg zeigen wir, wie Hightech, Nachhaltigkeit und wirtschaftliche Stärke zusammengehören – ein wichtiger Baustein unserer Innovations- und Nachhaltigkeitsstrategie.“
(Quelle: Pressemitteilung Technische Hochschule Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Julia Hinterseer)

„Wer gewinnt, hat gewonnen“ – Starbulls Rosenheim sichern sich Platz drei

„Wer gewinnt, hat gewonnen“ – Starbulls Rosenheim sichern sich Platz drei

Rosenheim – Einen Meilenstein in der DEL2-Hauptrunde haben die Starbulls Rosenheim erreicht: Nach dem 4:3-Heimsieg gegen die Roten Teufel Bad Nauheim ist der dritte Tabellenrang den Rosenheimern nicht mehr zu nehmen. Die Treffer für die Gastgeber erzielten C.J. Stretch, Shane Hanna, Fabian Dietz und Luigi Calce. Vor 3.867 Zuschauern im ROFA-Stadion geriet der Sieg allerdings in den Schlusssekunden noch einmal in Gefahr. Am Ende zog Starbulls-Cheftrainer Jari Pasanen ein klares Fazit: „Wer gewinnt, hat gewonnen.“

Bereits früh ging Rosenheim in Führung: Nach 74 Sekunden bediente Dominik Tiffels C.J. Stretch, der Kapitän ließ Gästekeeper Jerry Kuhn keine Chance zum 1:0. Chancen auf das 2:0 blieben zunächst ungenutzt, doch in der 33. Spielminute erzielte Fabian Dietz im zweiten Powerplay das 2:1, nur wenig später legte er selbst zum 3:1 nach. Shane Hanna und Luigi Calce sorgten mit weiteren Treffern für den 4:2-Vorsprung. Bad Nauheim kam zwar noch zum 4:3-Endstand, der Sieg der Starbulls geriet jedoch nicht mehr in Gefahr.

🏒 Platz drei gesichert! Die Starbulls Rosenheim gewinnen 4:3 gegen Bad Nauheim und sichern sich den dritten Tabellenrang – spannend bis zur letzten Sekunde! 💚🤍 Heute geht’s weiter beim Topspiel gegen die Kassel Huskies – 17 Uhr in der Probonio-Arena

Weiterer Meilenstein für die Starbulls: Die Rosenheimer sicherten sich beim Spiel  gegen Bad Nauheim Platz drei, Fotos: Copyright Ludwig Schirmer und Dave Löffler

Trotz einiger verletzungsbedingter Ausfälle und einer intensiven Trainingswoche zeigte die Mannschaft eine geschlossene Leistung. Pasanen lobte die Teamleistung, betonte aber auch die knappe Schlussphase: „Im letzten Drittel hat man gemerkt, dass Nauheim unbedingt die Punkte braucht. Chris Kolarz hat uns in einigen brenzligen Situationen gerettet. Aber wer gewinnt, hat gewonnen – und deshalb können wir zufrieden sein.“

Am heutigen Sonntag (1.3.2026) steht für die Starbulls das nächste Spitzenspiel auf dem Programm: Am drittletzten Hauptrundenspieltag treten sie beim Tabellenzweiten Kassel Huskies an. Das Topspiel in der Probonio-Arena beginnt um 17 Uhr. Liveübertragungen sind unter www.sporteurope.tv
verfügbar. Nach dem Ausrutscher Kassels am Freitagabend beträgt der Rückstand der Rosenheimer auf die Nordhessen nur noch vier Punkte, was die Partie noch spannender macht.
(Quelle: Starbulls Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Copyright Ludwig Schirmer – Dave Löffler)

Zeugenaufruf nach Sachbeschädigung in BRB-Zug in Tegernsee

Zeugenaufruf nach Sachbeschädigung in BRB-Zug in Tegernsee

Tegernsee – Bereits am 14. Februar 2026 kam es in einem Zug der Bayerischen Regionalbahn zu einer Sachbeschädigung. Ein bislang unbekannter Täter trat in einem Waggon eine Glastrennwand ein, wodurch erheblicher Sachschaden entstand, und entfernte sich anschließend vom Tatort.

Der Vorfall wurde durch vorhandene Videoaufzeichnungen dokumentiert und ist Teil der laufenden Ermittlungen der Polizeiinspektion Bad Wiessee.
Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben oder Hinweise zum Täter geben können, werden gebeten, sich unter der Telefonnummer 08022/9878-0 bei der Polizeiinspektion Bad Wiessee zu melden.
(Quelle :Pressemitteilung  Polizeiinspektion Bad Wiessee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Verspäteter Sonderzug: Fans hinterlassen Schmierereien am Bahnhof München-Pasing

Verspäteter Sonderzug: Fans hinterlassen Schmierereien am Bahnhof München-Pasing

München – Nach der Abreise eines Sonderzuges anlässlich des Bundesligaspiels Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München am Samstag (282.2026) stellten Bundespolizisten in der Unterführung des Bahnhofs München-Pasing mehrere Graffiti-Sachbeschädigungen fest.

Rund 250 Fans des FC Bayern München reisten in der Nacht von Freitag auf Samstag mit einem Sonderzug von München-Pasing nach Dortmund. Wegen einer verspäteten Bereitstellung des Zuges hielten sich die Fans ab etwa 03:30 Uhr für rund eine Stunde in der Unterführung auf.
Nach Abfahrt des Zuges entdeckten Streifen der Bundespolizei diverse Graffiti-Tags und Aufkleber an Wänden sowie an Schaukästen in der Bahnsteigunterführung. Die Schadenshöhe wird auf rund 200 Euro geschätzt.

Da sich während des Zwischenstopps eine große Zahl von Personen in der Unterführung aufhielt, wurden die Sachbeschädigungen erst nach Abfahrt der Fans festgestellt. Die Bundespolizei wertet derzeit die Videoaufzeichnungen der Überwachung aus. Weitere Vorfälle sind bislang nicht bekannt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeidirektion München / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sudelfeld: Frühlingssonne und Ski-Spaß in einem der beliebtesten Skigebiete Bayerns

Sudelfeld: Frühlingssonne und Ski-Spaß in einem der beliebtesten Skigebiete Bayerns

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Trotz der aktuell milden Temperaturen blieb das Sudelfeld in der vergangenen Woche ein wahres Skiparadies. Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und frühlingshafte Temperaturen lockten zahlreiche Wintersportler auf die Pisten, die in weiten Teilen noch gut befahrbar waren.

Sudelfeld. Ende Februar 2026. Foto: Gisela Schreiner

Das Sudelfeld präsentierte sich in der vergangenen Woche noch als wahres Skiparadies. Fotos: Gisela Schreiner

Die letzten Schneefälle am Wochenende zuvor hatten die Region noch einmal weiß eingepudert und für frische Abfahrten gesorgt. Dennoch machte der schwere Schnee manchen Abfahrtsträumen ein kleines Hindernis, besonders in den tieferen Lagen. Wer sich davon nicht abschrecken ließ, genoss herrliche Stunden auf den präparierten Pisten und konnte das frühlingshafte Bergpanorama in vollen Zügen genießen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Gisela Schreiner)

Brauerei Flötzinger in Rosenheim und Kirche in Bad Feilnbach: Neue Denkmäler 2025

Brauerei Flötzinger in Rosenheim und Kirche in Bad Feilnbach: Neue Denkmäler 2025

Rosenheim / Landkreis / München  / Bayern – Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege hat die neuesten Einträge in die Denkmalliste für Oberbayern bekannt gegeben. Unter den aufgenommenen Bauwerken finden sich auch die Flötzinger Brauerei in Rosenheim und die Evangelisch-Lutherische Kirche „Zum Guten Hirten“ in Bad Feilnbach, die für die Region von besonderem Interesse sind. Beide Gebäude stehen stellvertretend für die Vielfalt historischer und nachkriegsarchitektonischer Zeugnisse in Stadt und Landkreis.

„Unsere Denkmäler prägen uns – als Menschen und als Gesellschaft. Gerade in einer Zeit, in der sich vieles rasant verändert, brauchen wir Orte, die uns Halt geben. Als Denkmalschützer ist es unsere Aufgabe, herausragende Bauten zu erkennen, sie zu schützen und künftigen Generationen mit all ihrer Geschichte weiterzugeben“, so Professor Mathias Pfeil, Generalkonservator des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege.

Historische Braukunst in Rosenheim: Flötzinger Brauerei

Die Flötzinger Brauerei in der Herzog-Heinrich-Straße 7 und Wittelsbacherstraße 3/5 ist die älteste noch bestehende Brauerei Rosenheims, deren Wurzeln bis ins Jahr 1543 zurückreichen. Unter der Leitung von Josef Krichbaumer entstand zwischen 1900 und 1910 am hochwassersicheren Roßacker ein neues Brauhaus, das den Altstadtstandort ersetzte.

Das Sudhaus mit stattlichem Mansarddach, geschwungenem Giebel, großen Sprossenfenstern und den angrenzenden Kühl- und Maschinenhäusern bewahrt nahezu unverändert das Bild einer Brauerei aus der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg. Gleichzeitig zeigt die Brauerei barockisierende Jugendstil-Elemente, die den Anspruch widerspiegeln, Produktionsgebäude architektonisch hochwertig zu gestalten. Mit ihrem markanten Großbau prägte Flötzinger die Stadterweiterung im Westen Rosenheims und diente als städtebauliches Bindeglied zwischen historischen Kelleranlagen und der später angelegten Prinzregentenstraße.

Evang.-Luth. Kirche „Zum Guten Hirten“ in Bad Feilnbach.<br />
Foto: BLfD

Evang.-Luth. Kirche „Zum Guten Hirten“ in Bad Feilnbach.
Foto: BLfD

Nachkriegsarchitektur im Landkreis: Kirche „Zum Guten Hirten“

Die Evangelisch-Lutherische Kirche „Zum Guten Hirten“ in der Fulinpachstraße 11 in Bad Feilnbach entstand 1961 nach Plänen des Kirchenbaumeisters Franz Lichtblau. Sie diente insbesondere den evangelischen Heimatvertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg als Ort der Gemeinschaft.

Der kleine Zentralbau auf zwölf-eckigem Grundriss mit hohem Zeltdach und holzverschaltetem Dachraum vermittelt Weite und Übersichtlichkeit. Die Wände sind schlicht weiß, ein niedriger Anbau mit Sakristei und Mesnerwohnung fügt sich unaufdringlich an. Lichtblau setzte mit diesem Bau den aufkommenden Zentralbaugedanken der 1960er Jahre um und schuf einen überschaubaren Raum, der den Bedürfnissen der Gläubigen entsprach. Die Gemeinde konnte sich symmetrisch um Altar, Kanzel und Taufstein gruppieren – ein Beispiel für die „kleine Kirche“ als sozialräumlich durchdachtes Bauwerk.

Weitere interessante Denkmäler in Oberbayern

Nicht weit entfernt, aber bereits Landkreis Traunstein, Stadt Traunstein, Surberg, liegt die Kriegsgräberstätte „Hohes Kreuz“. Auf einer Hangkante hoch über der Stadt angelegt, erinnert die Anlage an die Opfer der beiden Weltkriege. Die strenge Rasterordnung der Grabreihen, schwere Nagelfluh-Kreuze und kleine Steine mit Namen und Lebensdaten prägen das Bild der Gedenkstätte. Die Gedenkhalle des Architekten Bruno Biehler mit Kegeldach zeigt Sgraffiti mit Marienbildnissen, im Inneren dominiert eine Darstellung des Erzengels Michael aus rotem Sandstein. Die bewusst christliche Symbolik ersetzt nationale Motive und verdeutlicht die Abkehr vom Gefallenenkult des Nationalsozialismus.

Die Liste der neuen Denkmäler 2025 enthält darüber hinaus historische Schulen, Gasthäuser und Jagdhütten in ganz Oberbayern, darunter die Gesindehütte am Brunnenkopf im Ettaler Forst oder das Garmischer Bräustüberl, die das vielfältige kulturelle Erbe der Region spiegeln.

Zur Bayerischen Denkmalliste: Die Denkmalliste ist ein nachrichtliches Verzeichnis aller bekannten Bau- und Bodendenkmäler. Denkmaleigenschaft und gesetzlicher Schutz sind in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (BayDSchG) definiert. Denkmäler sind von Menschen geschaffene Sachen oder Teile davon, deren Erhaltung wegen geschichtlicher, künstlerischer, städtebaulicher, wissenschaftlicher oder volkskundlicher Bedeutung im Interesse der Allgemeinheit liegt.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege / Beitragsbild: Copyright Flötzinger Brauerei, Foto: Copyright BLfD)

Weniger Rinder und Milchkühe in fast allen Regierungsbezirken – Oberbayern verzeichnet leichte Zunahme

Weniger Rinder und Milchkühe in fast allen Regierungsbezirken – Oberbayern verzeichnet leichte Zunahme

Fürth / Landkreis Rosenheim – Die Zahl der Rinder in Bayern ist 2025 insgesamt leicht gesunken, einzig Oberbayern konnte einen leichten Anstieg verzeichnen. Zum Stichtag 3. November 2025 meldet das Fachteam des Bayerisches Landesamt für Statistik 2 713 070 Tiere in 37 434 Rinderhaltungen. Im Vorjahr waren es noch 2 733 203 Rinder in 38 092 Haltungen. Die Auswertung basiert auf dem Verwaltungsverfahren „Herkunftssicherungs- und Informationssystem Tier (HIT)“ und liefert ergänzend zur bayernweiten Übersicht auch regionale Zahlen.

Unter den Regierungsbezirken hat Oberbayern mit 824 854 Tieren den größten Rinderbestand, gefolgt von Schwaben mit 592 038 Rindern. Oberbayern verzeichnet damit einen Zuwachs von 0,2 Prozent, während Schwaben 0,8 Prozent Rückgang meldet. Niederbayern und Oberpfalz liegen mit 391 283 beziehungsweise 372 584 Tieren knapp hintereinander und verzeichnen Rückgänge von 1,1 und 1,3 Prozent. In Mittelfranken und Oberfranken sank die Zahl der Rinder auf 248 344 bzw. 188 738 Tiere (-1,5 bzw. -1,4 Prozent), Unterfranken meldet mit 95 229 Tieren den niedrigsten Bestand unter den Bezirken. Auf Kreisebene gibt es weiterhin vier Landkreise mit mehr als 100 000 Tieren: Ostallgäu mit 126 444 Rindern, Rosenheim mit 124 894, Unterallgäu mit 118 277 und Traunstein mit 100 380 Tieren.

Auch Zahl der Milchkühe leicht rückläufig

Auch die Zahl der Milchkühe ist leicht rückläufig. Mit 1 030 887 Tieren stellen sie 38 Prozent des gesamten Rinderbestands in Bayern. Gegenüber 2024 sank der Milchkuhbestand um 0,5 Prozent, die Haltungen gingen um 3,5 Prozent auf 21 676 zurück. Rückläufig sind die Bestände in allen Regierungsbezirken, wobei Unterfranken mit 424 Haltungen (-6,4 %) und Mittelfranken mit 1 526 Haltungen (-4,9 %) die größten prozentualen Rückgänge verzeichnen. Niederbayern meldet 2 829 Haltungen (-4,6 %), Oberpfalz und Oberfranken jeweils 2 943 bzw. 1 338 Haltungen (-4,0 %). Den geringsten Rückgang zeigt Oberbayern mit 7 584 Haltungen (-2,6 %).

Die größten Milchkuhbestände finden sich auf Kreisebene im Ostallgäu mit 61 535 Tieren, gefolgt von Rosenheim mit 59 483 und Unterallgäu mit 57 132 Milchkühen. Gleichzeitig steigt die durchschnittliche Größe einer Milchkuhhaltung in Bayern von 46 auf 48 Tiere. Die größten Bestände gibt es in Mittelfranken mit 59 Kühen, in Unterfranken mit 57 und in Oberfranken mit 56 Kühen. Am kleinsten sind die durchschnittlichen Milchkuhbestände in Oberbayern mit 43 Tieren pro Betrieb.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ab heute (1. März) nur noch schwarz: Alte Versicherungskennzeichen ungültig

Ab heute (1. März) nur noch schwarz: Alte Versicherungskennzeichen ungültig

Rosenheim / Region / Bayern – Seit dem heutigen Sonntag (1. März) sind die bisherigen grünen Versicherungskennzeichen nicht mehr gültig. Darauf weist der ADAC Südbayern hin. Für Mopeds, Mofas, Roller bis 50 ccm sowie E-Scooter und andere Elektrokleinstfahrzeuge ist ab sofort ausschließlich das neue schwarze Kennzeichen beziehungsweise die entsprechende Plakette erlaubt. Ohne gültigen Versicherungsschutz darf kein Fahrzeug im Straßenverkehr bewegt werden.

Wer nach dem Stichtag noch mit einem abgelaufenen Kennzeichen unterwegs ist, begeht eine Straftat. Es drohen Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen von bis zu einem Jahr. „Kommt es zu einem Schaden, können im Ernstfall Forderungen in Millionenhöhe entstehen – etwa bei Personen-, Sach- oder Vermögensschäden“, warnt Verkehrsexperte Alexander Kreipl vom ADAC Südbayern.

Versicherungskennzeichen müssen jedes Jahr erneuert werden. Kleinkrafträder und Elektrokleinstfahrzeuge benötigen zwar keine amtliche Zulassung, jedoch zwingend ein gültiges Versicherungskennzeichen oder eine Versicherungsplakette. Der Haftpflichtschutz läuft jeweils nach einem Jahr automatisch ab und muss zum 1. März erneuert werden. Zusätzlich kann eine Teilkaskoversicherung abgeschlossen werden, die unter anderem Diebstahl, Hagel oder Überschwemmung abdeckt.

Von der Kennzeichenpflicht betroffen sind insbesondere Mopeds, Mofas und Roller bis 50 ccm mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von bis zu 45 km/h, bei älteren Modellen bis zu 60 km/h. Auch E-Scooter und andere Elektrokleinstfahrzeuge wie Segways unterliegen der Versicherungspflicht. Während Kleinkrafträder ein klassisches Blechkennzeichen erhalten, bekommen E-Scooter und vergleichbare Fahrzeuge eine kleinere Klebeplakette.

Die neuen schwarzen Versicherungskennzeichen sind unter anderem in den Geschäftsstellen und Reisebüros des ADAC erhältlich. Weitere Informationen gibt es online unter adac.de/mopedversicherung.
(Quelle Pressemitteilung: ADAC Südbayern / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Sonntag, 1. März – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Dein Gehirn während des Schlafens Erlebtes sortiert und wichtige Informationen speichert?
Im Schlaf werden Eindrücke verarbeitet und Erinnerungen gefestigt – deshalb fühlen wir uns nach gutem Schlaf oft klarer und strukturierter.
Schlaf ist also keine verlorene Zeit, sondern aktive Regeneration.

Vielleicht achtest Du heute bewusst darauf, Dir ausreichend Erholung zu gönnen.

Wir wünschen Dir einen erholsamen und kraftvollen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Symbolfoto re)