Mutmaßlicher Betrug durch falsche Wahrsagerin – zwei Frauen in Altötting festgenommen

Mutmaßlicher Betrug durch falsche Wahrsagerin – zwei Frauen in Altötting festgenommen

Altötting – In einem mutmaßlichen Betrugsfall mit einer angeblichen Wahrsagerin haben Polizei und Staatsanwaltschaft zwei dringend Tatverdächtige festgenommen. Eine 54-jährige Frau befindet sich inzwischen in Untersuchungshaft. Das teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit.

Nach Angaben der Ermittlungsbehörden soll eine Frau aus dem Landkreis Altötting über einen längeren Zeitraum auf eine angebliche Wahrsagerin hereingefallen sein. Diese habe ihr zur Abwendung familiärer Schicksalsschläge gegen Geld religiöse Rituale versprochen. In mehreren Teilbeträgen sei dabei nach bisherigen Erkenntnissen Bargeld im niedrigen sechsstelligen Bereich übergeben bzw. überwiesen worden.

Festnahme bei Geldübergabe

Am 22. April 2026 kam es im Stadtgebiet Altötting zu einer vereinbarten weiteren Geldübergabe. Dabei griffen Einsatzkräfte unter Leitung der Kriminalpolizei Traunstein zu und nahmen zwei Frauen im Alter von 54 und 29 Jahren fest.

Nach Angaben des Polizeipräsidiums erfolgte der Zugriff in enger Zusammenarbeit zwischen der Staatsanwaltschaft Traunstein, der Kriminalpolizei Traunstein, der Zivilen Einsatzgruppe sowie der Polizeiinspektion Altötting.

Bei den Tatverdächtigen handelt es sich um zwei griechische Staatsangehörige mit Wohnsitz in Ingolstadt.

Untersuchungshaft für 54-Jährige

In der Folge wurden auf richterlichen Beschluss auch Wohnungsdurchsuchungen in Ingolstadt sowie in einem weiteren Bundesland durchgeführt. Dabei wurden Beweismittel sichergestellt, die derzeit ausgewertet werden.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein stellte gegen die 54-jährige Tatverdächtige Haftantrag. Ein Ermittlungsrichter erließ Haftbefehl, die Frau wurde in eine Justizvollzugsanstalt gebracht. Die 29-Jährige wurde nach Abschluss der Maßnahmen entlassen, die Ermittlungen gegen sie laufen weiter.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein und die Kriminalpolizei Traunstein ermitteln unter anderem zur genauen Rollenverteilung, möglichen weiteren Beteiligten sowie zu möglichen weiteren Geschädigten.

Prävention

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, vorsichtig zu sein, wenn angebliche Wahrsager oder Hellseher gegen Geld besondere Fähigkeiten oder Schutz vor Unglück versprechen. Größere Geldbeträge sollten nicht an Unbekannte übergeben werden. Im Zweifel wird geraten, frühzeitig die Polizei zu informieren oder den Notruf 110 zu wählen.
(Quelle: Pressemittteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beittragssbild: Symbolfoto ai generiert)

Dach für neue Dreifachturnhalle am Rosenheimer Karolinen-Gymnasium gesetzt

Dach für neue Dreifachturnhalle am Rosenheimer Karolinen-Gymnasium gesetzt

Rosenheim – Der Neubau der Dreifachturnhalle am Rosenheimer Karolinen-Gymnasium macht sichtbare Fortschritte. Wie die Stadt Rosenheim mitteilt, wurde nun das Dach auf den Rohbau der neuen Halle gesetzt.

Das Dach besteht aus einer Holzkonstruktion. Insgesamt wurden 36 Träger mit einer Länge von jeweils rund 30 Metern verbaut. Jeder dieser Träger wiegt 3,8 Tonnen, das Gesamtgewicht liegt damit bei 136,8 Tonnen. Ergänzt wird die Konstruktion durch schallabsorbierendes Brettschichtholz mit einer Fläche von rund 1.400 Quadratmetern.

Fertigstellung bis 2027 geplant

Bis zur Fertigstellung im Sommer 2027 stehen laut Stadt noch der Ausbau der Fassade, der Innenausbau sowie die Gestaltung der Außenanlagen einschließlich eines Hartplatzes an.

Teil eines größeren Bauprojekts

Das Projekt am Karolinen-Gymnasium wird in mehreren Bauabschnitten umgesetzt. Bereits 2021 wurde das neue Schulgebäude in Betrieb genommen, 2024 folgte die Wiedereröffnung des generalsanierten Altbaus. Anschließend wurde das alte Schulgebäude abgerissen und der Neubau der Dreifachturnhalle im Sommer 2025 begonnen.

Die Gesamtkosten für alle Bauabschnitte liegen laut Stadt bei rund 74 Millionen Euro. Etwa 20 Millionen Euro werden durch Fördermittel gedeckt.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Fotomontage Stadt Rosenheim)

Infoveranstaltung in Prien: Sparkasse und Polizei informieren über Betrugsmaschen

Infoveranstaltung in Prien: Sparkasse und Polizei informieren über Betrugsmaschen

Prein / Landkreis Rosenheim – Die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling lädt gemeinsam mit der Polizei am 4. Mai zu einem kostenlosen Infostand in Prien am Chiemsee ein. Im Fokus stehen aktuelle Betrugsmaschen und Tipps zum Schutz vor Kriminalität.

Ob falsche Polizeibeamte, Enkeltrick, Schockanrufe, WhatsApp-Betrug oder Phishing, Betrüger gehen zunehmend raffinierter vor. Umso wichtiger ist es, die gängigen Methoden zu kennen und Warnsignale rechtzeitig zu erkennen.
Aus diesem Grund veranstalten die Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling und die Polizei Bayern am Montag, 4. Mai, ein Präventionsangebot im Beratungs-Center in Prien (Hochriesstraße 7). Ab 10 Uhr steht ein kriminalpolizeilicher Fachberater für Fragen und persönliche Gespräche zur Verfügung.
Besucher erfahren vor Ort, wie typische Betrugsversuche ablaufen, wie man sich effektiv schützen kann und was im Ernstfall zu tun ist. Das Angebot richtet sich sowohl an Kunden der Sparkasse als auch an alle Interessierten.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
(Quelle: Pressemitteilung Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling / Beitragsbild: Von Links, Vincent Wagner (Regionalleiter Sparkassen Beratungs-Center Bad Aibling), Dominik Röber und Stephan Donderer (Vorstandsmitglied der Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling). Copyright Sparkasse Rosenheim-Bad Aibling)

Tourismusbüro Prien nach Renovierung wieder geöffnet

Tourismusbüro Prien nach Renovierung wieder geöffnet

Prien / Landkreis Rosenheim – Das Tourismusbüro Prien am Chiemsee (in der Alten Rathausstraße 11) präsentiert sich nach einer rund viermonatigen Renovierung von Januar bis April 2026 in neuem Erscheinungsbild. Seit Mai stehen Besuchern modernisierte Räumlichkeiten im Haus des Gastes zur Verfügung.

Nach Angaben der Marktgemeinde wurde das Büro offener und zeitgemäßer gestaltet. Helle Räume, ein neues Einrichtungskonzept sowie digitale Informationsbildschirme sollen künftig für eine moderne Besucherinformation sorgen. Auch ein Sitzbereich zum Verweilen sowie erweiterte Prospektauslagen gehören zum neuen Konzept.
Der Informationsschalter wurde ebenfalls neu ausgerichtet und soll eine serviceorientierte Beratung ermöglichen.

Barrierefreiheit und Familienfreundlichkeit im Fokus

Wie die Marktgemeinde mitteilt, wurde bei der Umgestaltung besonderer Wert auf Barrierefreiheit gelegt. Dazu gehören ein barrierefreier Zugang, ein entsprechender Beratungsschalter sowie vollständig barrierefreie sanitäre Anlagen.

Aktionen im Mai

Bereits vor der offiziellen Sommeröffnungszeit sind die neuen Räume zugänglich. Am 21. und 22. Mai 2026 findet zudem eine Aktion mit einem Glücksrad statt, bei dem man kleine Preise gewinnen können.

Das Tourismusbüro Prien ist unter tourismus.prien.de sowie telefonisch unter +49 8051 6905-0 oder per E-Mail an info@tourismus.prien.de erreichbar.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee /  Beitragsbild: Markt Prien am Chiemsee)

Wirtshaussingen im Happinger Hof am heutigen Donnerstag

Wirtshaussingen im Happinger Hof am heutigen Donnerstag

Happing / Rosenheim – Im Rosenheimer Stadtteil Happing findet am heutigen Donnerstag, 30. April 2026, ein Wirtshaussingen statt. Beginn ist um 19 Uhr im Happinger Hof in der Happinger Straße 23–25.

Unter dem Titel „Wirtshaussingen mit Robert Gsinn“ lädt der Historische und Heimatverein Pang e.V. zu einem offenen Singen im Wirtshaus ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
(Quelle: Mitteilung: re / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Staatsstraße 2089 in Kiefersfelden wird saniert: Vollsperrung ab 18. Mai

Staatsstraße 2089 in Kiefersfelden wird saniert: Vollsperrung ab 18. Mai

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – In Kiefersfelden beginnt Mitte Mai eine umfangreiche Sanierung der Ortsdurchfahrt. Auf der Staatsstraße 2089 kommt es ab 18. Mai zu einer Vollsperrung für den überörtlichen Verkehr, die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis Mitte Oktober.

In Kiefersfelden steht eine groß angelegte Baumaßnahme an: Die Ortsdurchfahrt entlang der Staatsstraße 2089 wird umfassend saniert und umgestaltet. Das zuständige Staatliches Bauamt Rosenheim setzt das Projekt gemeinsam mit der Gemeinde in zwei Bauabschnitten um.

Bereits am Montag, 11. Mai, starten erste Vorarbeiten. Der erste Bauabschnitt reicht von der Landesgrenze bis zur Einfahrt ins Gewerbegebiet hinter den Sportplätzen. In diesem Bereich wird die Fahrbahn komplett erneuert und die Entwässerung modernisiert. Zudem entstehen zwei neue Querungshilfen auf Höhe des Sportplatzes sowie an der König-Otto-Kapelle. Die Gemeinde baut zusätzlich einen neuen Gehweg und gestaltet den Vorplatz der Kapelle neu. Diese Arbeiten sollen bis einschließlich 14. August abgeschlossen sein.

Zweiter Bauabschnitt ab August und Verkehrsführung während der Sperrung

Direkt im Anschluss beginnt am 17. August der zweite Bauabschnitt. Dieser umfasst den Bereich vom Gewerbegebiet bis zur Kreuzung Kufsteiner Straße/Bahnhofstraße. Neben der Fahrbahnsanierung werden hier umfangreiche Arbeiten an Kabel- und Rohrleitungen durchgeführt. Außerdem wird der bestehende Gehweg zum Sportplatz zu einem Geh- und Radweg ausgebaut. Die Fertigstellung dieses Abschnitts ist für den 16. Oktober geplant. Restarbeiten sollen bis zum 20. November abgeschlossen werden.

Für die Dauer der Bauarbeiten wird die Kufsteiner Straße abschnittsweise vollständig gesperrt. Die Vollsperrung für den überörtlichen Verkehr beginnt am 18. Mai und dauert bis voraussichtlich 16. Oktober. Eine Umleitung erfolgt über die Autobahn A93, langsamere Fahrzeuge werden über Ebbs geführt. Innerorts sind kleinräumige Umfahrungen möglich, das Gewerbegebiet bleibt durchgehend erreichbar.

Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf rund 3,3 Millionen Euro. Etwa 1,1 Millionen Euro trägt die Gemeinde Kiefersfelden, die restlichen Kosten übernimmt der Freistaat Bayern.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyrights Staatliches Bauamt Rosenheim)

66. Rosenheimer Schnäppchenmarkt startet Mitte Mai

66. Rosenheimer Schnäppchenmarkt startet Mitte Mai

Rosenheim – In Rosenheim findet Mitte Mai wieder der Schnäppchenmarkt statt. Die Veranstaltung läuft von Donnerstag, 14. Mai, bis Sonntag, 17. Mai 2026, jeweils von 9 bis 18 Uhr. Der Eintritt ist frei.

An vier Tagen präsentieren lokale Händler und auswärtige Aussteller ein breites Sortiment aus unterschiedlichen Warenbereichen. Angeboten werden unter anderem Mode, Trachten, Sportartikel, E-Bikes, Haushaltswaren, Schuhe, Lederwaren sowie Markenprodukte. Auch Damenmode bis Größe 54 sowie handgefertigte Artikel sind Teil des Angebots.
Der Markt gilt als etablierte Verkaufsveranstaltung in der Stadt und zieht regelmäßig zahlreiche Besucher an.
(Quelle: Mittteilung: re/ Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Pfarr- und Maifest in Oberwöhr am 1. Mai

Pfarr- und Maifest in Oberwöhr am 1. Mai

Oberwöhr / Rosenheim – In der Pfarrei St. Josef in Oberwöhr (Stadt Rosenheim)  wird am Freitag, 1. Mai, das Patrozinium gefeiert. Der Festtag beginnt mit einem Gottesdienst, anschließend folgt ein gemeinsames Pfarr- und Maifest mit Rahmenprogramm für Besucher.

Der Festgottesdienst startet um 10.30 Uhr in der Kirche St. Josef. Dabei sind auch Fahnenabordnungen beteiligt. Im Anschluss beginnt ab 11.30 Uhr das Pfarr- und Maifest rund um das Pfarrgelände.

Geboten werden unter anderem kulinarische Angebote, eine Tombola, ein Bücherverkauf sowie ein Flohmarkt. Veranstaltet wird das Fest von der Pfarrei St. Josef gemeinsam mit der Feuerwehr Aisingerwies-Oberwöhr und den Pfadfindern.
(Quelle: Mitteilung: re / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen / Rosenheim – Wegen Bauarbeiten der DB InfraGO AG kommt es von 8. bis 17. Mai im Netz Chiemgau-Inntal der Bayerische Regiobahn (BRB) zu Einschränkungen im Zugverkehr. Betroffen sind vor allem nächtliche Verbindungen auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Freitag, 8. bis Sonntag, 17. Mai, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Salzburg kommt es nachts bei einzelnen Verbindungen zu Fahrplanabweichungen, Teilausfällen zwischen München Hbf und München Ost sowie Salzburg und Traunstein und zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Rosenheim und Bad Endorf beziehungsweise Übersee und Traunstein. Die Busse fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.

Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MVV-Radlrallyes 2026: Zwei neue Radtouren mit Rätselspaß durch Oberbayern

MVV-Radlrallyes 2026: Zwei neue Radtouren mit Rätselspaß durch Oberbayern

Oberbayern / München / Rosenheim – Der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) startet auch 2026 wieder seine Radlrallyes. Zwei neue Touren führen durch die Verbundlandkreise, mit abwechslungsreichen Strecken, Naturerlebnissen und interaktiven Rätselstationen für die ganze Familie.

Radfahren, Natur genießen und dabei spielerisch Neues entdecken: Die MVV-Radlrallyes gehen 2026 in eine neue Runde. Der Verkehrsverbund bietet zwei abwechslungsreiche Touren zwischen 40 und 50 Kilometern Länge an, die sich besonders für entspannte Tagesausflüge eignen. Beide Strecken sind gut mit der S-Bahn erreichbar und verbinden Bewegung mit kleinen Wissenspausen.

Tour 1: Von Poing nach Freising

Die rund 47 Kilometer lange Route startet am S-Bahnhof Poing (S2) und führt durch ruhige Parkanlagen sowie das Landshamer Moos. Weiter geht es zum Speichersee und über gut ausgebaute Radwege nach Ismaning. Entlang der Isar erreichen Radler schließlich Freising.

Unterwegs sorgen mehrere Rätselstationen für Abwechslung: Hier sind Wissen, Beobachtungsgabe und Neugier gefragt. Zielpunkt ist der Domberg in Freising, wo weitere Aufgaben warten. Der Ausklang erfolgt im Stadtteil Weihenstephan.
Die Tour gilt mit etwa 150 Höhenmetern als leicht und verläuft überwiegend auf Feld-, Kies- und Asphaltwegen, ideal für Familien und Freizeitradler.

Tour 2: Von Neubiberg nach Starnberg

Die zweite Route startet in Neubiberg (S5) und endet am Bahnhof Starnberg-Nord (S6). Auf etwa 40 Kilometern führt sie über offene Landschaften, durch Wälder und entlang der Isar.

Auch hier laden ausgewählte Stationen dazu ein, Rätsel zu lösen und die Umgebung bewusst wahrzunehmen. Biergärten, Picknickplätze und schattige Waldabschnitte bieten zahlreiche Möglichkeiten für Pausen.
Mit rund 300 Höhenmetern ist die Strecke als „einfach bis mittel“ eingestuft und eignet sich ebenfalls gut für einen entspannten Tagesausflug ohne sportlichen Leistungsdruck.

Anreise und Organisation

Alle Start- und Zielpunkte sind bequem mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Für die Mitnahme von Fahrrädern ist eine Fahrradtageskarte erforderlich. Während der Schulferien entfallen im MVV die Sperrzeiten für Fahrräder in der S-Bahn.

Digitale Infos und Planung

Weitere Details zu den Touren gibt es unter: MVV Rally. Zusätzliche Ausflugstipps sind online abrufbar.
(Quelle: Pressemitteilung MVV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

35.000 Unterschriften für Apotheken in Bayern – Petition gegen Apothkensterben

35.000 Unterschriften für Apotheken in Bayern – Petition gegen Apothkensterben

Bayern – In Bayern wächst der Protest gegen die wirtschaftliche Lage der Apotheken: Eine laufende Online-Petition hat bereits zehntausende Unterstützer gefunden. Gleichzeitig warnt der Bayerische Apothekerverband vor einem anhaltenden Rückgang der Apothekenzahl im Freistaat und bundesweit.

Deutlicher Rückgang bei Apotheken

Nach Angaben des Bayerischen Apothekerverbandes (BAV) gab es in Bayern zu Beginn des Jahres 2026 noch 2.614 öffentliche Apotheken. 2016 waren es noch 3.230. Auch in Oberbayern ist die Entwicklung deutlich: Dort sank die Zahl im gleichen Zeitraum von 1.121 auf rund 900 Apotheken.

Bundesweit liegt die Apothekendichte laut Verband unter dem EU-Durchschnitt. Während in Deutschland rund 20 Apotheken auf 100.000 Einwohner kommen, sind es europaweit etwa 31.

BAV warnt vor Folgen für Versorgung

„Die sinkende Apothekenzahl hat gravierende Folgen“, sagt Dr. Hans-Peter Hubmann, Vorsitzender des Bayerischen Apothekerverbandes e.V. (BAV). Für Patientinnen und Patienten bedeuteten die Entwicklungen längere Wege und teilweise längere Wartezeiten, zudem steige die Belastung für das Personal in den verbleibenden Apotheken.

Als Ursachen nennt der Verband unter anderem eine aus seiner Sicht unzureichende Vergütung und steigende Betriebskosten. Die letzte Anpassung des Apothekenhonorars erfolgte laut BAV im Jahr 2013.

Petition mit zehntausenden Unterstützern

Unter dem Titel „Apothekensterben stoppen – Koalitionsvertrag jetzt umsetzen!“ läuft seit Februar eine Online-Petition der ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände auf der Plattform Open Petition. Bundesweit haben nach Angaben des Verbandes bereits mehr als 250.000 Menschen unterschrieben, davon über 35.000 in Bayern.

Der Bayerische Apothekerverband fordert in diesem Zusammenhang die im Koalitionsvertrag vereinbarte Anhebung des Apothekenhonorars auf 9,50 Euro pro rezeptpflichtigem Arzneimittel. Gleichzeitig kritisiert der Verband geplante finanzielle Veränderungen im Bereich der gesetzlichen Krankenkassen, die aus seiner Sicht zusätzliche Belastungen für Apotheken bedeuten würden.

„Wir verstehen, dass im Gesundheitswesen Spardruck herrscht“, so Dr. Hubmann. Apotheken hätten jedoch bereits in der Vergangenheit einen erheblichen Beitrag zur Kostendämpfung geleistet. Jetzt müsse die Politik die im Koalitionsvertrag zugesagten Rahmenbedingungen umsetzen, um die Versorgung langfristig zu sichern.
Zur Petition geht es hier.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Apothekerverband / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tätowierungen führen zu Festnahme nach Fahrraddiebstahl

Tätowierungen führen zu Festnahme nach Fahrraddiebstahl

Rosenheim – Mit Hilfe markanter Tätowierungen ist in Rosenheim ein 31-jähriger Mann nach einem Fahrraddiebstahl aus dem Jahr 2025 identifiziert und festgenommen worden.

Im Innenstadtbereich von Rosenheim (29.4.2026) fiel Beamten der zivilen Einsatzgruppe (ZEG) gegen 14 Uhr ein 31-jähriger Mann aus dem Landkreis Rosenheim auf. Der Mann war mit einer kurzen Hose bekleidet, wodurch im Bereich der Beine und Füße sichtbare Tätowierungen erkennbar waren.
Diese Tattoos stimmten nach Angaben der Polizei mit Aufnahmen eines Fahrraddiebstahls aus dem Sommer 2025 überein. Damals war der Täter bei einem vollendeten und einem versuchten Fahrraddiebstahl videodokumentiert worden, konnte jedoch zunächst nicht identifiziert werden.

Auf Grundlage des Abgleichs erfolgte die Festnahme des 31-Jährigen. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Fahrraddiebstahls aus dem Jahr 2025 eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)