Vogelschutz am Haus: LBV gibt einfache Tipps gegen tödliche Glasfallen im Garten

Vogelschutz am Haus: LBV gibt einfache Tipps gegen tödliche Glasfallen im Garten

Bayern / Rosenheim – In Bayern sterben jedes Jahr Millionen Vögel durch Kollisionen mit Glasflächen. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern zeigt jetzt einfache und wirksame Maßnahmen, mit denen Gartenbesitzer Fenster, Wintergärten und Glasfassaden vogelfreundlich gestalten können.

Mit dem Frühling kehrt in Bayern das Leben in Gärten und Natur zurück. Singvögel sind aktiv, verteidigen Reviere und beginnen mit dem Nestbau. Doch eine Gefahr bleibt für viele Tiere unsichtbar: Glasflächen an Häusern.
Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern warnt, dass Vögel Glasscheiben nicht als Hindernis erkennen. Spiegelungen von Bäumen oder transparente Flächen führen dazu, dass Tiere ungebremst dagegen fliegen – oft mit tödlichen Folgen. Besonders betroffen sind große Fensterfronten, Wintergärten und Glasfassaden.

„Über 100 Millionen Vögel verenden jedes Jahr an Glasfassaden in Deutschland“, heißt es vom LBV im Rahmen seines Projekts „Unsichtbares sichtbar machen – Reduzierung von Vogelschlag an Glas“. Ziel ist es, Gefahren im eigenen Wohnumfeld deutlich zu reduzieren.
Der Verband zeigt dabei mehrere einfache, aber wirksame Lösungen für den Alltag:

Tipp 1: Das schützt wie am Schnürchen

Damit Vögel Glasscheiben als Hindernis erkennen, müssen diese gut sichtbar markiert werden. Greifvogelsilhouetten oder UV-Markierungen reichen laut LBV nicht aus.
Eine bewährte Methode ist ein selbstgebauter Schnurvorhang aus weißer oder schwarzer Maurerschnur. Die Schnüre werden im Abstand von etwa zehn Zentimetern vor der Scheibe angebracht und oben sowie unten befestigt. So wird die Glasfläche für Vögel als Hindernis erkennbar.

Tipp 2: Punkt um Punkt für Bayerns Vögel

Ein Punktmuster kann einfach mit einer Schablone und einem wasserfesten Marker aufgetragen werden. Die Punkte sollten mindestens 1,5 Zentimeter groß sein und höchstens neun Zentimeter Abstand haben.
„Wer es kreativer mag, kann sich an eigenen Mustern und Motiven versuchen. Wichtig ist, dass der Abstand zwischen den Mustern nicht größer als eine Handfläche ist“, rät der LBV-Biologe Dr. Peter Stimmler. Entscheidend ist eine ausreichend dichte Markierung der Glasfläche.

Tipp 3: Design und Vogelschutz verbinden

Eine besonders unauffällige und hochwertige Lösung sind spezielle Aluminium-Markierungen (SEEN-Elemente). Diese werden auf die Scheibe geklebt und wirken wie ein dezentes Muster.
Ihre Wirksamkeit ist wissenschaftlich belegt und wird von Naturschutzverbänden empfohlen. Die Punkte bedecken weniger als ein Prozent der Glasfläche und sind von außen kaum sichtbar, von innen jedoch als Muster wahrnehmbar.
Erhältlich sind die sogenannten SEEN-Elemente im LBV-Naturshop (www.lbv-shop.de/vogelschutz).

LBV-Projekt „Unsichtbares sichtbar machen“

Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern will mit seinem Projekt gefährliche Glasflächen in Bayern systematisch erfassen und reduzieren. Bürger können Beobachtungen von Vogelschlag online melden, um gezielte Schutzmaßnahmen zu ermöglichen.
Ziel ist es, die Zahl tödlicher Kollisionen deutlich zu senken und das Bewusstsein für das oft unterschätzte Problem zu stärken.
Weitere Informationen stellt der LBV unter www.lbv.de/vogelschlag
zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Führungswechsel bei der Kriminalpolizei – Bernd Hackl verabschiedet, Markus Deindl übernimmt

Rosenheim: Führungswechsel bei der Kriminalpolizei – Bernd Hackl verabschiedet, Markus Deindl übernimmt

Rosenheim – Im Laufe dieses Jahres endet die 41-jährige Dienstzeit von Bernd Hackl, dem Leiter des Sachgebietes E3 – Kriminalitätsbekämpfung – beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd. Polizeipräsident Frank Hellwig verabschiedete den ausgewiesenen Pragmatiker und Teamplayer am 13. April bei einer kleinen Feier im Polizeipräsidium. Mit Markus Deindl steht der Nachfolger bereits fest.

Vor seinem offiziellen Ausscheiden aus dem aktiven Polizeidienst verabschiedete Polizeipräsident Frank Hellwig in einer internen Feierstunde Bernd Hackl, den Leiter des Sachgebietes E3 – Kriminalitätsbekämpfung – im Polizeipräsidium in Rosenheim. Frank Hellwig ließ bei dieser Gelegenheit kurz die polizeiliche Vita und eindrucksvolle Karriere von Bernd Hackl Revue passieren und bedankte sich für seine besonderen Leistungen in den zurückliegenden mehr als 40 Jahren.

Vom Streifendienst zur Führungsposition: Über 40 Jahre im Einsatz für die Kriminalpolizei

Bernd Hackl begann seine Polizeikarriere 1985 im damaligen gehobenen Dienst und sammelte nach seiner Ausbildung ab 1988 bei der Bayerischen Bereitschaftspolizei erste Polizeierfahrung. Ab 1997 führte ihn sein Weg ins südliche Oberbayern, wo er die ersten Jahre bei der damaligen Polizeidirektion Rosenheim, der Polizeiinspektion Altötting und beim Sachgebiet E1 des Polizeipräsidiums Oberbayern in München tätig war. Was folgte waren insgesamt 6 Jahre Tätigkeiten beim Rauschgiftkommissariat des Bayerischen Landeskriminalamts, 4 Jahre beim Fortbildungsinstitut der Polizei in Ainring und 2 Jahre bei der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim.

Quasi „zwischendurch“ gelang ihm mit dem erfolgreichen Studienabschluss 2002 noch der Aufstieg in den höheren Dienst. Von 2008 bis 2021 leitete er dann die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim, ehe er ins Polizeipräsidium wechselte. Dort war er seitdem als Leiter des zentralen fachlichen und strategischen Sachgebiets für Kriminalitätsbekämpfung unter anderem zuständig für die Auswertung der Kriminalitätslage, die strategische Ausrichtung bei der Bekämpfung von Kriminalität, aber auch der fachlichen und organisatorischen Führung der nachgeordneten Kriminalpolizeidienststellen des Präsidiums.

Lob zum Abschied – Markus Deindl übernimmt ab Mai die Leitung

Polizeipräsident Frank Hellwig lobte die besonderen analytischen Fähigkeiten des „durch-und-durch-Kriminalers“, bedankte sich für mehr als 40 Jahre Engagement in der Bayerischen Polizei und wünschte Bernd Hackl viel Glück und Gesundheit mit seiner Familie. „Auch dank der ausgezeichneten Arbeit von Bernd Hackl haben wir seit Jahren eine sehr niedrige Kriminalitätsbelastung im südlichen Oberbayern“ lobte Frank Hellwig.

Die Nachfolge als neuer Leiter des Sachgebietes Kriminalitätsbekämpfung tritt ab 1. Mai 2026 Kriminaldirektor Markus Deindl an. Er leitete seit 1. Dezember 2010 die Kriminalpolizeiinspektion Weilheim. „Mit Markus Deindl gewinnen wir für die verantwortungsvolle Tätigkeit einen höchst kompetenten Nachfolger“ freute sich Polizeipräsident Frank Hellwig.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Von Links, PVP Michael Siefener, LKD Bernd Hackl, KD Markus Deindl, PP Frank Hellwig Copyright Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Lungenkrebs früh erkennen: Infoabend in Rosenheim zum neuen Screening-Angebot

Lungenkrebs früh erkennen: Infoabend in Rosenheim zum neuen Screening-Angebot

Rosenheim – Das Lungenkrebsscreening ist seit Anfang April eine reguläre Leistung der gesetzlichen Krankenkassen. Was das konkret für Betroffene bedeutet und wann eine Teilnahme sinnvoll ist, steht im Mittelpunkt einer Informationsveranstaltung am Donnerstag, 23. April.

Unter dem Titel „Lungenkrebsscreening – wann macht es Sinn und wie läuft es ab?“ laden Fachärzte aus der Region um 18:30 Uhr in das Bildungs- und Pfarrzentrum St. Nikolaus in der Pettenkoferstraße 5 ein. Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an aktive und ehemalige Raucher, die über einen Zeitraum von mindestens 25 Jahren geraucht haben.

Als Referent informiert unter anderem Stephan Budweiser, Chefarzt der Medizinischen Klinik 3 am RoMed Klinikum Rosenheim, gemeinsam mit Kollegen. Im Fokus stehen die Früherkennung von Lungenkrebs sowie die Untersuchung mittels Niedrigdosis-Computertomografie (Low-Dose-CT), mit der Tumore in einem frühen und gut behandelbaren Stadium entdeckt werden können.
Für das Screening haben niedergelassene Haus- und Fachärzte, radiologische Praxen sowie das kooperative Lungenkrebszentrum Oberbayern-Süd am RoMed Klinikum Rosenheim ihre Abläufe abgestimmt. Ziel ist eine strukturierte und wohnortnahe Versorgung.

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Im Anschluss stehen die Referenten für Fragen aus dem Publikum zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mit dem Rad auf den Spuren der Römer: Geführte Tour nördlich von Rosenheim

Mit dem Rad auf den Spuren der Römer: Geführte Tour nördlich von Rosenheim

Rosenheim – Wer die römische Vergangenheit der Region hautnah entdecken möchte, hat dazu bald die Gelegenheit: Im Rahmen der Ausstellung „Römer – Gesichter eines Weltreiches“ im Lokschuppen Rosenheim organisiert das Städtisches Museum Rosenheim eine geführte Radtour zu bedeutenden archäologischen Fundplätzen im Norden der Stadt.

Unter dem Titel „Mit dem Fahrrad in die Römerzeit“ geht es am Freitag, 24. April, von 14 bis etwa 16:30 Uhr entlang beider Seiten des Inns. Die Teilnehmer erhalten dabei anschauliche Einblicke in das Leben, Wirtschaften und Reisen zur Zeit der Römer in der Region Rosenheim.
Zu den Stationen zählen unter anderem Westerndorf St. Peter, ein bedeutender Siedlungs- und Produktionsstandort der Römer, sowie Kastenfeld mit weiteren Spuren antiker Besiedlung. Auch der Standort der historischen Innbrücke als einst wichtiger Verkehrs- und Handelsknotenpunkt wird thematisiert. Ergänzt wird die Tour durch Stopps im Doblergraben und im Mühltal – zwei Landschaftsräume mit großem archäologischem Potenzial.

Anmeldung und Dteils:

Geleitet wird die Tour von der provinzialrömischen Archäologin Andrea Krammer, Leiterin des Städtischen Museums Rosenheim. Treffpunkt ist die Kirche in Westerndorf St. Peter. Die Teilnahme kostet 15 Euro.
Eine Anmeldung ist vorab per E-Mail an museum@rosenheim.de
oder telefonisch unter 08031/3658751 erforderlich. Die Veranstaltung findet nur bei ausreichender Teilnehmerzahl statt und entfällt bei Regen. Aktuelle Hinweise gibt es auf der Website des Museums.

Weitere Termine sind für den 19. Juni sowie den 4. September geplant.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Freitag, 17. April – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Feuer nur entsteht, wenn Sauerstoff, Hitze und Brennstoff zusammenkommen?
Fehlt einer dieser Faktoren, erlischt es.
Dieses Prinzip nennt man das „Feuerdreieck“.

Vielleicht erinnerst Du Dich heute daran, dass auch Deine Energie bestimmte „Zutaten“ braucht.

Wir wünschen Dir einen kraftvollen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Citylauf Rosenheim: Straßensperren am Sonntag in der Innenstadt

Citylauf Rosenheim: Straßensperren am Sonntag in der Innenstadt

Rosenheim – Wegen des Rosenheimer Citylaufs kommt es am Sonntag, 19. April, zu Verkehrseinschränkungen in der Innenstadt. Mehrere zentrale Straßen werden am Vormittag für mehrere Stunden gesperrt, Umleitungen sind eingerichtet.

Für den Rosenheimer Citylauf wird eine rund dreieinhalb Kilometer lange Strecke für den Verkehr gesperrt. Betroffen sind vor allem Teile der Prinzregenten- und der Ebersberger Straße.

Die Streckensperrung dauert von 9 bis 12 Uhr.
Die Strecke umfasst die Prinzregentenstraße vom Max-Josefs-Platz bis zur Hohenzollernstraße. Von dort aus führt sie über die Hofmillerstraße in die Ebersberger Straße und die Kaiserstraße bis zum Ludwigsplatz. Zielankunft ist am Max-Josefs-Platz.
Entlang der Strecke werden an den Straßeneinmündungen Streckenposten platziert. Zusätzlich werden zwei Querungsstellen installiert – an der Ecke Heilig-Geist-/Küpferlingstraße und Frühling-/Ellmaierstraße.

Die Umleitungen sind ausgeschildert.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

IHKjobfit in Rosenheim: Über 130 Ausbildungsbetriebe stellen sich vor

IHKjobfit in Rosenheim: Über 130 Ausbildungsbetriebe stellen sich vor

Rosenheim – Ausbildung, Karrierechancen und direkte Kontakte zu Unternehmen: Die IHKjobfit bringt am 25. April wieder Jugendliche und Betriebe aus der Region in Rosenheim zusammen – der Eintritt ist frei.

Von 9:30 bis 15:30 Uhr präsentieren sich in der Auerbräu Festhalle mehr als 130 Ausbildungsbetriebe aus der Region.
Die Messe der IHK für München und Oberbayern richtet sich vor allem an Schüler, die sich über Ausbildungsberufe informieren und erste Kontakte zu Unternehmen knüpfen möchten.

Direkter Kontakt zu Unternehmen im Fokus

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht der persönliche Austausch: Jugendliche können direkt mit Firmen ins Gespräch kommen, Fragen stellen und sich ein Bild von möglichen Ausbildungswegen machen. In vielen Fällen besteht sogar die Möglichkeit, Bewerbungen direkt vor Ort abzugeben.

Neben den zahlreichen Messeständen bietet die IHKjobfit weitere Angebote:

  • Eltern-Café mit Beratungsgesprächen
  • „Frag die Azubis“-Stand für Einblicke aus erster Hand
  • Karriere-Talks für Eltern um 10:30 Uhr und 13 Uhr
  • Gewinnspiel für Besucher
Orientierung mit dem „Job-Navi“

Zur besseren Planung können sich Besucher bereits im Vorfeld online informieren. Mit dem „Job-Navi“ lässt sich gezielt herausfinden, welche Unternehmen und Ausbildungsangebote besonders interessant sind.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Blitzmarathon in Oberbayern Süd: Fast 900 Raser erwischt – Extremfall mit 240 km/h auf der A8

Blitzmarathon in Oberbayern Süd: Fast 900 Raser erwischt – Extremfall mit 240 km/h auf der A8

Südliches Oberbayern / Rosenheim – Beim 24-Stunden-Blitzmarathon in Oberbayern Süd hat die Polizei zahlreiche Tempoverstöße festgestellt. Trotz Ankündigung wurden Hunderte Autofahrer geblitzt – ein Fahrer auf der A8 bei Valley raste sogar mit 240 km/h durch die Kontrolle.

Die Bilanz des 24-Stunden-Blitzmarathons fällt im südlichen Oberbayern deutlich aus: Insgesamt 893 Verkehrsteilnehmer wurden wegen zu schnellen Fahrens beanstandet. Die groß angelegte Kontrollaktion lief von Mittwochmorgen (15. April) bis Donnerstagmorgen (16. April).
Dabei kontrollierte die Polizei an 121 Messstellen insgesamt 28.268 Fahrzeuge.
Zusätzlich wurden 145 weitere Verkehrsverstöße festgestellt.

„Trotz tagelanger Vorankündigung haben wir fast 900 Verkehrsteilnehmer feststellen müssen, die sich nicht an die Tempolimits gehalten haben“, kritisierte Polizeivizepräsident Michael Siefener. „Viel zu vielen ist das hohe Risiko, sich und andere durch zu schnelles Fahren zu gefährden, immer noch nicht bewusst. Daher werden wir auch künftig verstärkt die Geschwindigkeit kontrollieren müssen. Leider geht es bei Unbelehrbaren nur über den Geldbeutel bis hin zu Fahrverboten.“

Raserei bleibt Problem in Oberbayern

Im Jahr 2025 kamen im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd 16 Menschen ums Leben, weil zu schnell gefahren wurde – rund ein Viertel aller Verkehrstoten in der Region.
Zudem wurden 1.373 Menschen teils schwer verletzt, nachdem Raser in Unfälle verwickelt waren. „Diese schlimmen Schicksale wären für die Betroffenen und auch Familien vermeidbar gewesen“, so Siefener.

Extremfall auf der A8 bei Valley

Für besonderes Aufsehen sorgte ein Fall am Mittwochabend auf der A8 in Richtung Salzburg bei Valley (Landkreis Miesbach): Dort wurde ein Autofahrer um 23:49 Uhr mit 240 km/h gemessen – erlaubt waren lediglich 100 km/h.
Den Fahrer erwarten nun mehrere hundert Euro Bußgeld, Punkte in Flensburg sowie ein mehrmonatiges Fahrverbot.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bayerische Milchhoheiten 2026: Acht Kandidaten im Rennen – Online-Voting startet bald

Bayerische Milchhoheiten 2026: Acht Kandidaten im Rennen – Online-Voting startet bald

Bayern / Rosenheim – Wer wird Bayerns neue Milchhoheit? Acht Finalisten aus ganz Bayern stellen sich Anfang Mai der Jury – schon vorher können Bürger online mit abstimmen. Das Voting-Ergebnis fließt direkt in die Entscheidung ein.

Die Wahl der Bayerischen Milchhoheiten 2026 geht in die entscheidende Phase: Nach einem Bewerbungsaufruf stehen nun acht Kandidaten fest, die am 4. Mai in Scheßlitz (Landkreis Bamberg) vor einer Fachjury antreten.
Die Finalisten kommen aus verschiedenen Regionen Bayerns und repräsentieren unterschiedliche Berufe rund um die Landwirtschaft und Milchwirtschaft – von Landwirten über Laboranten bis hin zu Studenten.

Die Kandidaten im Überblick:
  • Susanna Abeltshauser (24), Dorfhelferin, Landkreis Weilheim-Schongau
  • Julia Decker (20), milchwirtschaftliche Laborantin, Landkreis Mühldorf
  • Elisabeth Frehner (27), Landwirtin, Landkreis Unterallgäu
  • Marina Guttenberger (26), Landwirtin, Landkreis Neumarkt in der Oberpfalz
  • Annalena Leitermann (20), Landwirtschaftsstudentin, Landkreis Roth
  • Michel Marschner (20), Milchtechnologe, Landkreis Traunstein
  • Annika Riefler (21), Landwirtin, Landkreis Oberallgäu
  • Sophie Witzmann (24), Leistungsoberprüferin, Landkreis Regen
Online-Voting startet Ende April

Bereits vor dem Juryentscheid können Interessierte ihre Stimme abgeben. Ab 24. April, 6 Uhr, ist das Online-Voting freigeschaltet. Die Abstimmung läuft bis zum 1. Mai um Mitternacht.

Das Besondere: Das Ergebnis des Online-Votings wird in die Gesamtbewertung der Jury einbezogen. Wer sich vorab ein Bild machen möchte, kann die Kandidatenprofile inklusive Kurzvideos online einsehen.

Starke Stimme für Bayerns Milchbauern

Organisiert wird die Wahl vom Verband der Milcherzeuger Bayern (VMB). Der Verband vertritt die Interessen der bayerischen Milchbauern und engagiert sich unter anderem in den Bereichen Marktinformation, Qualitätssicherung und Nachhaltigkeit.
Unterstützt wird die Initiative von milch.bayern e.V., einem Zusammenschluss der bayerischen Milch- und Molkereibranche. Die Mitglieder verarbeiten rund 90 Prozent der im Freistaat produzierten Milch.
(Quelle: Pressemitteilung Verband der Milcherzeuger Bayern e.V. / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim in Bewegung 2026: Mobilitätsschau in der Innenstadt

Rosenheim in Bewegung 2026: Mobilitätsschau in der Innenstadt

Rosenheim – Am Samstag, 25. April, und Sonntag, 26. April 2026, findet in der Rosenheimer Innenstadt erneut die Veranstaltung „Rosenheim in Bewegung“ statt. Die Ausstellung mit verschiedenen Informations- und Mitmachangeboten ist jeweils von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Im Mittelpunkt steht das Thema Mobilität. Verschiedene Aussteller aus der Region präsentieren Fahrzeuge und Angebote aus unterschiedlichen Bereichen. Dazu zählen unter anderem Fahrräder, E-Bikes, Trikes sowie Automobile. Mehrere Autohäuser stellen in der Fußgängerzone Fahrzeuge verschiedener Marken vor und informieren über aktuelle Modelle und technische Entwicklungen. Ein Teil der ausgestellten Fahrzeuge verfügt über alternative Antriebssysteme.

Fahrräder und E-Mobilität

Auch ein Bereich rund um Fahrräder und E-Mobilität ist Teil der Veranstaltung. Dort werden unter anderem E-Bikes, Anhänger und Zubehör gezeigt. Ergänzend gibt es Informationen zu weiteren Angeboten im Mobilitätsbereich.
Am Ludwigsplatz werden zudem Wohnmobile und Caravans präsentiert. Besucherinnen und Besucher können sich dort über unterschiedliche Modelle und Ausstattungen informieren. Auch Informationen zum Wohnmobilverleih werden angeboten.

Am Sonntag, 26. April, findet zusätzlich ein verkaufsoffener Sonntag in der Innenstadt statt. Die Geschäfte sind von 12 bis 17 Uhr geöffnet.
Ebenfalls am Sonntag stellen sich am Grünen Markt verschiedene Blaulichtorganisationen vor. Dort werden unter anderem Fahrzeuge gezeigt und Informationen zur jeweiligen Arbeit gegeben.

Das vollständige Programm wird laufend aktualisiert und ist online unter www.ro-city.de abrufbar.
(Quelle: Pressemitteilung City-Management Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Grafesco)

1860 Euro für bolivianische Straßenkinder: Jugendchöre setzen starkes Zeichen

1860 Euro für bolivianische Straßenkinder: Jugendchöre setzen starkes Zeichen

Rosenheim – Mit guter Resonanz ist die „Nacht der Jugendchöre“ in der Kirche St. Michael in Rosenheim zu Ende gegangen. Auch bei der 14. Auflage zeigte das Benefizkonzert eindrucksvoll, wie viel Engagement in der jungen Generation steckt – und brachte ein starkes Ergebnis für den guten Zweck.

Mitte März füllten zahlreiche Jugendliche aus Stadt und Landkreis Rosenheim die Kirche mit Musik und Leben. Verschiedene Chöre und Jugendmusikgruppen gestalteten ein abwechslungsreiches Programm, der Eintritt war frei.
Am Ende stand eine bemerkenswerte Spendensumme: 1.860 Euro kamen für das Straßenkinderprojekt „Sterne auf den Straßen Boliviens“ zusammen. Der Förderverein unterstützt seit 2007 Hilfsprojekte für Kinder in Bolivien.

Ein emotionaler Höhepunkt war das gemeinsame Finale aller Beteiligten mit dem Song „Heal the World“ von Michael Jackson – ein Moment, der die besondere Atmosphäre des Abends unterstrich.
(Quelle: Pressemitteilung Pfarrei St. Michael / Förderverein Sterne auf den Straßen Boliviens e.V. / Beitragsbild: Pfarrei St. Michael – Estrelas en la calle)

Brand in Rechtmehring: 89-jähriger stirbt bei Feuer in Mehrfamilienhaus

Brand in Rechtmehring: 89-jähriger stirbt bei Feuer in Mehrfamilienhaus

Rechtmehring / Landkreis Mühldorf – Bei einem Brand in einem Mehrfamilienhaus in Rechtmehring (Landkreis Mühldorf am Inn) ist am Mittwochabend (15. April 2026) ein 89-jähriger Mann ums Leben gekommen. Das Gebäude wurde bei dem Feuer stark beschädigt, der Sachschaden liegt nach ersten Schätzungen im mittleren sechsstelligen Eurobereich.

Gegen 20.30 Uhr war der Brand in der Straße Allmannsau über die Integrierte Leitstelle Traunstein gemeldet worden. Beim Eintreffen der Einsatzkräfte stand das Feuer bereits in Teilen des Gebäudes und breitete sich im weiteren Verlauf auf das gesamte Haus aus.
Während der Löscharbeiten entdeckten Feuerwehrkräfte im ersten Obergeschoss eine leblose Person. Ein Notarzt konnte nur noch den Tod des 89-jährigen Hausbewohners feststellen. Nach derzeitigen Erkenntnissen befand sich der Mann zum Zeitpunkt des Brandes alleine im Gebäude.

Die Feuerwehr konnte das Feuer schließlich unter Kontrolle bringen und vollständig löschen.
Die ersten Maßnahmen vor Ort übernahm die Polizeiinspektion Waldkraiburg. Noch am Abend wurde die weitere Sachbearbeitung vom Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein übernommen. Die Ermittlungen führt das Fachkommissariat 1 der Kriminalpolizei Mühldorf am Inn unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein.

Die genaue Brandursache sowie die Todesumstände sind Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)