Prien am Chiemsee: Wildkräuterwanderung im Eichental

Prien am Chiemsee: Wildkräuterwanderung im Eichental

Prien / Landkreis Rosenheim – In Prien am Chiemsee lädt eine geführte Wildkräuterwanderung am 25. April dazu ein, die Pflanzenvielfalt im Eichental kennenzulernen. Teilnehmer erfahren Wissenswertes über Verwendung und Wirkung heimischer Wildkräuter.

In dem Naturgebiet am Ortsrand mit der Prien und dem Mühlbach entdecken die Teilnehmer eine große Vielfalt an essbaren und heilsamen Pflanzen.
Unter der Leitung von Wildkräuterpädagogin Irmengard Linder lernen die Teilnehmer, Wildkräuter und Bäume sicher zu bestimmen sowie deren Einsatz in Ernährung und Naturheilkunde kennen. Ergänzt wird die Führung durch praktische Tipps und Rezeptideen.
Treffpunkt ist um 14 Uhr am Beilhackparkplatz West (Parkplatzautomat). Das Parken ist am Samstagnachmittag kostenfrei. Die Veranstaltung dauert etwa zweieinhalb Stunden.

Eine Anmeldung ist im Tourismusbüro erforderlich (info@tourismus.prien.de) und auch online möglich. Die Teilnehmerzahl ist auf mindestens fünf und maximal 15 Personen begrenzt. Die Teilnahme kostet 26,50 Euro pro Person, mit Gästekarte beziehungsweise für Einheimische 25 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Essbare und heilsame Schätze im Priener Eichental und Umgebung – bei der Wildkräuterwanderung wird Ende April 2026 die reiche Vielfalt dieser wertvollen Pflanzen entdeckt Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

IHK Girls’Day in Oberbayern: Unternehmerinnen laden Schülerinnen zum Aktionstag ein

IHK Girls’Day in Oberbayern: Unternehmerinnen laden Schülerinnen zum Aktionstag ein

Bayern / Rosenheim – Beim bundesweiten Girls’Day engagiert sich die Industrie- und Handelskammer für München und Oberbayern erneut mit ihrem Format „Ich werde Chefin!“. Schülerinnen ab der 8. Klasse erhalten Einblicke in Selbstständigkeit und Unternehmertum – Anmeldungen sind noch bis 19. April möglich.

Seit über 20 Jahren bietet der Girls’Day Schülerinnen die Möglichkeit, Berufe kennenzulernen, die traditionell häufiger von Jungen gewählt werden – insbesondere in den Bereichen Mathematik, IT, Naturwissenschaften und Technik.
Die IHK ergänzt den Aktionstag seit 2019 mit dem Angebot „Ich werde Chefin!“. Ziel ist es, junge Frauen frühzeitig für unternehmerische Selbstständigkeit zu interessieren.
In Oberbayern beteiligen sich in diesem Jahr rund 50 Unternehmerinnen an der Aktion. Sie öffnen ihre Betriebe und geben Einblicke in ihren Arbeitsalltag als Chefinnen. Interessierte Schülerinnen können sich noch freie Plätze sichern und die verschiedenen Angebote online einsehen.

Einige Plätze bei den Gastgeberinnen sind noch frei. Unter: www.ihk-muenchen.de/girlsday können Interessierte die Angebote einsehen und sich anmelden. Anmeldeschluss ist der 19. April.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re))

Wasserburg am Inn: Gemeinsame Bestattung für Sternenkinder

Wasserburg am Inn: Gemeinsame Bestattung für Sternenkinder

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – In Wasserburg am Inn findet am Samstag, 25. April, eine Bestattungsfeier für Sternenkinder statt. Angehörige haben auf dem Friedhof am Herder im Burgerfeld die Möglichkeit, Abschied zu nehmen und gemeinsam zu trauern.

Die gemeinsame Bestattung von Sternenkindern (nach Fehlgeburt) beginnt um 10 Uhr auf dem Friedhof am Herder im Burgerfeld in Wasserburg am Inn. Eingeladen sind Eltern, Geschwisterkinder sowie alle Angehörigen, die sich im Rahmen einer kleinen Trauerfeier verabschieden möchten.
Die Grabstätte der Sternenkinder ist durch einen Gedenkstein gekennzeichnet und bietet auch über die Feier hinaus einen Ort der Ruhe und des Erinnerns. Betroffene Familien können dort jederzeit innehalten und ihrem verstorbenen Kind nahe sein.
Die Veranstaltung soll Raum für Trauer, Erinnerung und liebevolles Gedenken schaffen.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen / Rosenheim – Pendler und Reisende im Netz Chiemgau-Inntal müssen sich auf Einschränkungen einstellen: Wegen Weichenerneuerungen kommt es vom 19. bis 24. April zu Teilausfällen und Fahrplanänderungen auf mehreren Verbindungen. Besonders betroffen sind Streckenabschnitte zwischen München, Rosenheim und Traunstein. 

Die DB InfraGO AG führt Weichenerneuerungen durch, die von Sonntag, 19., bis Freitag, 24. April, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke München – Rosenheim – Salzburg/Kufstein kommt es ganztags in beiden Richtungen zu Teilausfällen zwischen München Hauptbahnhof und München Ost sowie bei einigen Verbindungen zwischen München Hauptbahnhof und Rosenheim beziehungsweise Traunstein.

Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

20 Jahre „Natur im Fokus“ – Fotowettbewerb für junge Natjurtalente startet neue Runde

20 Jahre „Natur im Fokus“ – Fotowettbewerb für junge Natjurtalente startet neue Runde

München – Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV), das Museum Mensch und Natur (SNSB) sowie das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz haben den Fotowettbewerb „Natur im Fokus“ zum 20. Mal gestartet. Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 18 Jahren sind erneut eingeladen, Bayerns Natur fotografisch zu entdecken und ihre besten Bilder einzureichen.

Unter dem Motto „Schau doch mal hin!“ können bis zum 30. September 2026 Aufnahmen in den Kategorien „Liebenswerte Natur“ und „Bedrohte Natur“ eingereicht werden. Zusätzlich wird ein LBV-Sonderpreis für Artenkenntnis vergeben.

Seit dem Start im Jahr 2007 wurden nach Angaben der Veranstalter über 27.000 Fotos eingereicht. Der Wettbewerb soll junge Menschen für die Natur vor der eigenen Haustür begeistern und ihren Blick für ökologische Zusammenhänge schärfen.
Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber würdigt das Projekt als wichtigen Beitrag zur Umweltbildung und zum Naturschutz. Auch Dr. Michael Apel vom Museum Mensch und Natur betont die Kreativität und das Engagement der Teilnehmenden über zwei Jahrzehnte hinweg.

Der Wettbewerb wird seit 2010 gemeinsam vom Museum Mensch und Natur und dem Umweltministerium ausgerichtet, seit 2023 ist der LBV gemeinsam mit der Naturschutzjugend im LBV Teil des Netzwerks.

Auf die Sieger warten unter anderem ein Naturerlebniswochenende mit Fotoseminar, weitere Fotokurse, Abonnements sowie Sachpreise wie Bildbände und Bayern-Tickets. Die prämierten Bilder werden zudem in einer Wanderausstellung in ganz Bayern gezeigt.
Weitere Informationen zum Wettbewerb und zur Teilnahme sind online abrufbar.
(Quelle: Landesbund für Vogel- und Naturschutz in Bayern (LBV) / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Jugendliche nutzen unberechtigt Kinderfahrscheine – Bundespolizei informiert Eltern

Jugendliche nutzen unberechtigt Kinderfahrscheine – Bundespolizei informiert Eltern

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Am Montag (13.4.2026)  hat die Bundespolizei in Rosenheim die Erziehungsberechtigten von drei Jugendlichen verständigt, nachdem diese in Regionalzügen durch die unberechtigte Nutzung von Kinderfahrscheinen aufgefallen waren.

Im Zug zwischen Bad Aibling und Rosenheim kontrollierte ein Zugbegleiter zwei Mädchen im Alter von 15 Jahren, die Kinderfahrscheine vorzeigten. Da Zweifel am Alter bestanden, wurde die Bundespolizei hinzugezogen. Die Beamten stellten fest, dass die Jugendlichen tatsächlich bereits 15 Jahre alt waren und die Kinderfahrscheine nicht mehr nutzen durften. Eine der beiden war zuvor zudem als vermisst im Landkreis München gemeldet worden.
Die beiden deutschen Jugendlichen wurden am Bahnhof Rosenheim zur Dienststelle der Bundespolizei gebracht. Sie wurden wegen des Verdachts des Betrugs angezeigt und anschließend von ihren Erziehungsberechtigten abgeholt.

In einem weiteren Fall kontrollierten Beamte einen 16-jährigen Deutschen im Zug von Prien nach Rosenheim. Dieser hatte ein Deutschlandticket eines jüngeren Bekannten vorgezeigt und zusätzlich einen Kinderfahrschein genutzt, um seine Angaben zu untermauern. Die Bundespolizei stellte die wahre Identität fest und leitete ebenfalls ein Ermittlungsverfahren wegen Betrugs ein.
Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurde der 16-Jährige an seine Mutter übergeben.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Schlagring bei Grenzkontrolle entdeckt – 1.300 Euro Sicherheitsleistung

Schlagring bei Grenzkontrolle entdeckt – 1.300 Euro Sicherheitsleistung

Rott am Inn / Landkreis Rosenheim – Bei einer Grenzkontrolle an der Autobahn A93 bei Rott am Inn hat die Bundespolizei am Montag, 13. April, einen verbotenen Gegenstand sichergestellt.

Bei der Kontrolle eines Pkw fanden Beamte der Bundespolizei in einem Fach neben dem Lenkrad einen Schlagring. Der Gegenstand wurde sichergestellt. Der 35-jährige slowakische Staatsangehörige räumte ein, dass der Schlagring ihm gehöre.
Gegen den Mann wurde ein Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Waffengesetz eingeleitet. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen konnte er seine Reise fortsetzen.
Zuvor musste der 35-Jährige auf Anordnung der Staatsanwaltschaft eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.300 Euro für das laufende Strafverfahren hinterlegen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei/ Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

BDS Bayern: Kritik an Entlastungsmaßnahmen bei Kraftstoffpreisen

BDS Bayern: Kritik an Entlastungsmaßnahmen bei Kraftstoffpreisen

München / Bayern – Der BDS Bayern hat die aktuellen Maßnahmen der Bundesregierung zur Entlastung bei den Kraftstoffpreisen kritisiert. Nach Ansicht des Verbandes greifen diese zu kurz, kämen – sofern sie erst im Mai wirken – zu spät und setzten nicht an den entscheidenden Punkten an.

Ein Liter Diesel kostet im bundesweiten Durchschnitt aktuell rund 2,30 Euro. Ein erheblicher Anteil davon entfalle auf staatliche Abgaben, so der BDS Bayern. Die Organisation fordert daher eine Senkung der staatlichen Belastungen auf Kraftstoffe, die sofortige Aussetzung der CO₂-Abgabe, einen verbindlichen Weitergabemechanismus sowie klar planbare wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen.

Die angekündigte Senkung der Mineralölsteuer um 17 Cent pro Liter für zwei Monate bewertet der Verband als nicht ausreichend für eine Wirtschaft, die unter dauerhaft hohen Energie- und Transportkosten leide. Zudem sei unklar, ob diese Entlastung vollständig bei Unternehmen, Pendlern und Verbrauchern ankomme, oder teilweise in den Margen der Mineralölwirtschaft verbleibe.

Auch die Möglichkeit einer steuerfreien Entlastungsprämie für Beschäftigte wird vom BDS Bayern kritisch gesehen. Diese werde nicht vom Staat finanziert, sondern von den Unternehmen selbst, die bereits unter steigenden Kosten stünden.

„Keine echte Entlastung, sondern Verschiebung der Belastung“

Der Verband sieht die Maßnahmen insgesamt kritisch. Hohe Kraftstoffpreise beträfen nicht nur einzelne Branchen, sondern das gesamte Wirtschafts- und öffentliche Leben. Dadurch entstünden auch Folgekosten im öffentlichen Bereich, etwa bei Kommunen, Ländern und dem Bund, die wiederum von Bürgern und Betrieben getragen würden.

Auch die geplante Gegenfinanzierung über höhere Tabaksteuern sowie weitere steuerpolitische Maßnahmen wird vom BDS Bayern als problematisch bewertet. Nach Einschätzung des Verbandes entstehe so keine echte Entlastung, sondern lediglich eine Verschiebung der Belastung.
Kritisch äußert sich der BDS Bayern zudem zur Diskussion über eine mögliche Übergewinnsteuer. Diese werfe aus Sicht des Verbandes Fragen nach Definition und Abgrenzung auf und könne zu zusätzlicher Unsicherheit führen.

Der BDS Bayern fordert daher eine verlässliche und spürbare Senkung der staatlichen Belastungen auf Kraftstoffe, die sofortige Aussetzung der CO₂-Abgabe, einen verbindlichen Weitergabemechanismus sowie planbare wirtschaftspolitische Rahmenbedingungen.
BDS-Bayern-Präsidentin Gabriele Sehorz erklärt dazu: „Unternehmen brauchen Planungssicherheit und verlässliche Rahmenbedingungen. Kurzfristige Maßnahmen, unklare Gegenfinanzierungen und immer neue Eingriffsdebatten führen dazu, dass Investitionen ausbleiben und die Abwanderung von Unternehmen weiter zunimmt. Genau das können wir uns in der aktuellen Lage und für eine sichere Zukunft nicht leisten.“
(Quelle: Pressemitteilung BDS Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schnelle Täterfestnahme nach schwerem Raub in Valley – zwei Tatverdächtige in Haft

Schnelle Täterfestnahme nach schwerem Raub in Valley – zwei Tatverdächtige in Haft

Valley / Landkreis Miesbach – Bereits am 21. März 2026, in den späten Abendstunden, kam es in Valley (Landkreis Miesbach) in einem Hotelzimmer an der Bundesautobahn A8 zu einem schweren Raub. Aus kriminaltaktischen Gründen wurde zunächst nicht berichtet.

Am Samstag (21.3.2026) gegen 22 Uhr, sollen zwei Tatverdächtige ein 41-jähriges Opfer in dessen Hotelzimmer überfallen, es unter massiver Gewaltanwendung zusammengeschlagen und dessen Smartphone geraubt haben. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen und musste mehrere Tage im Klinikum behandelt werden.

Im Zuge intensiver Ermittlungen und kriminalpolizeilicher Maßnahmen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II gelang es den Ermittlungsbehörden, die beiden dringend Tatverdächtigen zu identifizieren.
Am 10. April 2026 wurde ein 21-jähriger deutscher Tatverdächtiger mit Wohnsitz in Berlin im Bereich der A8 durch Kräfte der Verkehrspolizeiinspektion Fürstenfeldbruck festgenommen. Parallel dazu erfolgte am selben Tag die Festnahme eines 25-jährigen deutschen Tatverdächtigen in Oranienburg durch Einsatzkräfte der Polizei Brandenburg.

Die Maßnahmen erfolgten im Rahmen koordinierter Ermittlungen der Kriminalpolizeiinspektionen Kriminalpolizei Rosenheim und Kriminalpolizei Miesbach sowie weiterer beteiligter Polizeidienststellen.
Beide Tatverdächtigen wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft München II einem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser ordnete Untersuchungshaft an.

Die ersten Ermittlungen vor Ort sowie die Leitung der sofortigen Fahndungsmaßnahmen erfolgten durch die Polizeiinspektion Holzkirchen. Der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizei Rosenheim übernahm in der Nacht die weiteren Ermittlungen.
Die Ermittlungen dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

⚡ Weniger Blitze, aber weiter vorne dabei: Rosenheim bleibt Blitz-Hotspot

⚡ Weniger Blitze, aber weiter vorne dabei: Rosenheim bleibt Blitz-Hotspot

Rosenheim – Rosenheim gehört weiterhin zu den blitzreichsten Regionen Deutschlands – auch wenn die Zahl der Einschläge im Jahr 2025 deutlich zurückgegangen ist. Grund dafür ist ein bundesweit außergewöhnlich blitzarmes Jahr. Grundlage für die Daten ist der aktuelle Blitzatlas 2025 des Blitz-Informationsdienstes ALDIS/BLIDS, der am gestrigen Dienstag  (14.4.2026) veröffentlicht wurde. 

Noch im Jahr 2024 stand Rosenheim ganz oben im bundesweiten Vergleich. Mit rund 2,9 Blitzen pro Quadratkilometer galt die Stadt damals sogar als Blitzhauptstadt Deutschlands (wir berichteten). Ein Jahr später sieht das Bild deutlich anders aus – allerdings ohne dass man von einem echten „Absturz“ sprechen müsste. Denn der Rückgang der Blitze betrifft nicht nur Rosenheim, sondern ganz Deutschland.

Ein außergewöhnlich ruhiges Blitzjahr

Im Jahr 2025 wurden in der Stadt nur noch 0,83 Blitze pro Quadratkilometer registriert. Damit rutscht Rosenheim im bundesweiten Ranking auf Platz 8 ab. Gleichzeitig zeigt diese Zahl vor allem eines: Es war ein außergewöhnlich ruhiges Blitzjahr.

Deutschlandweit wurden laut ALDIS/BLIDS insgesamt nur rund 100.000 Erdblitze gemessen. Das entspricht etwa nur der Hälfte des Vorjahres und ist der niedrigste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Auch im gesamten deutschsprachigen Raum fiel die Gewitteraktivität deutlich schwächer aus als üblich.

Bayern bleibt das Zentrum der Gewitter

Trotz dieser insgesamt ruhigen Wetterlage bleibt der Süden Deutschlands das Zentrum der Blitzaktivität. Neue Blitzhauptstadt ist Kaufbeuren mit 1,23 Blitzen pro Quadratkilometer, gefolgt von Landsberg am Lech und Fürstenfeldbruck – allesamt Städte in Bayern. Selbst der Spitzenwert liegt damit deutlich unter den Zahlen früherer Jahre.

Dass gerade Bayern und insbesondere das Alpenvorland regelmäßig vorne im Blitzranking auftauchen, hat meteorologische Gründe. Wenn feuchte Luftmassen auf die Alpen treffen, werden sie nach oben gedrückt, kühlen ab und bilden Gewitterzellen. Diese typischen Aufwinde sorgen dafür, dass sich gerade hier besonders häufig Blitze entladen – unabhängig davon, ob das Jahr insgesamt aktiv oder ruhig ausfällt.

Im Bundesländervergleich liegt Bayern daher erneut klar vorne. Rund 30.000 Blitze wurden dort registriert, was etwa einem Drittel aller Einschläge in Deutschland entspricht. Auch die Blitzdichte ist im Freistaat am höchsten.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Info Aldis /BLIDS-Blitzatlas 2025 / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Mittwoch, 15. April – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass sich die Erde am Äquator mit etwa 1.670 km/h dreht?
Trotzdem spüren wir diese Bewegung nicht.
Alles bewegt sich – auch wenn es still wirkt.

Vielleicht erinnert Dich das heute daran, dass Veränderung immer stattfindet.

Wir wünschen Dir einen dynamischen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Feuerwehr-Nachwuchs im östlichen Landkreis Traunstein legt wichtige Prüfungen ab

Feuerwehr-Nachwuchs im östlichen Landkreis Traunstein legt wichtige Prüfungen ab

Traunstein Im östlichen Landkreis Traunstein haben kürzlich zahlreiche Feuerwehrangehörige wichtige Etappen ihrer Grundausbildung erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt 72 Teilnehmer erreichten dabei Prüfungs- und Ausbildungsziele im Rahmen der modularen Truppausbildung.

Die Lehrgänge wurden im Inspektionsbereich „Florian Traunstein Land 3“ organisiert und durch den Kreisfeuerwehrverband Traunstein begleitet. Ausgebildet wurden Nachwuchskräfte aus mehreren Feuerwehren der Region.

Im Mittelpunkt der Ausbildung standen Grundlagen für den Lösch- und Hilfeleistungseinsatz, das Verhalten im Einsatz, Hygienegrundsätze sowie das Erkennen von Gefahren. Die Ausbildung endet für die Teilnehmer mit der Truppführer- und Sprechfunkerqualifikation als Basis für den aktiven Einsatzdienst.

Lehrgänge und Prüfungen fanden unter anderem in Waging, Petting, Fridolfing und Kay statt. Dabei wurden sowohl zentrale Ausbildungslehrgänge als auch eigenständig vorbereitete Prüfungen in den Feuerwehren erfolgreich durchgeführt.

Alle 72 Teilnehmer bestanden die Prüfungen. 34 von ihnen haben die Grundausbildung vollständig abgeschlossen, 38 weitere erreichten wichtige Zwischenziele und setzen ihre Ausbildung in den kommenden Monaten fort.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein/ Beitragsbild: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)