Kunstpreis der „Kunst Aktuell 2026“ geht an Peter Pohl aus Riedering

Kunstpreis der „Kunst Aktuell 2026“ geht an Peter Pohl aus Riedering

Rosenheim – Der Kunstpreis der Jahresausstellung KUNST AKTUELL 2026 geht an den Künstler Peter Pol aus Riedering. Die Verleihung fand im Rahmen der Eröffnung der Ausstellung in der Städtische Galerie Rosenheim statt. Dazu ist ein Podcast mit Christian Hess und Peter Pohl zu hören. Das Interview wurde von Reinhart Knirsch, Studioleiter von Radio Regenbogen, geführt, das zugleich Kooperationspartner von Innpuls.me ist.

Die Jury der Kunstverein Rosenheim hat Peter Pol unter insgesamt 79 Künstlern aus ganz Deutschland ausgewählt.

Die Ausstellung KUNST AKTUELL ist eine jurierte Ausstellung für zeitgenössische Kunst, die der Kunstverein Rosenheim jährlich präsentiert. In der aktuellen Ausgabe sind etablierte Künstler ebenso vertreten wie junge, qualifizierte Neuentdeckungen. Aus zahlreichen Bewerbungen wurden 79 künstlerische Positionen für die Ausstellung ausgewählt.

Die Ausstellung läuft noch bis 14. Juni in der Städtische Galerie Rosenheim. Geöffnet ist sie von Dienstag bis Sonntag jeweils von 12 bis 17 Uhr.

Podcast zur Ausstellung

Zum Kunstpreis und zur Ausstellung ist ein Podcast mit Christian Hess und Peter Pohl erschienen. Er ist abrufbar über die Kanäle von Radio Regenbogen sowie online unter www.rr-online.de oder direkt über Spotify.
(Quelle: Mitteilung Reinhart Knirsch / Beitragsbild: Copyright

Frontalzusammenstoß bei Riedering – drei Verletzte

Frontalzusammenstoß bei Riedering – drei Verletzte

Riedering / Landkreis Rosenheim – Auf der Kreisstraße RO30 bei Riedering (Landkreis Rosenheim sind am Montagabend (18.5.2926)  zwei Autos zusammengestoßen. Drei Personen wurden dabei leicht verletzt, es entstand erheblicher Sachschaden.

Der Unfall ereignete sich gegen 18.30 Uhr im Gemeindegebiet Riedering auf der Kreisstraße RO30. Nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim war ein 20-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Rosenheim in Richtung seiner Fahrtrichtung unterwegs, als er in einer Kurve auf die Gegenfahrbahn geriet.

Grund für das Abkommen von der Fahrbahn waren nach ersten Erkenntnissen nicht angepasste Geschwindigkeit und die nasse Fahrbahn. In dem Moment kam eine 46-jährige Autofahrerin aus Stephanskirchen entgegen. Die beiden Fahrzeuge stießen frontal zusammen.

Durch die Wucht des Aufpralls wurde das Auto der 46-Jährigen in eine angrenzende Wiese geschleudert.

Drei Leichtverletzte und hoher Sachschaden

Der 20-jährige Fahrer, sein 22-jähriger Beifahrer sowie die 46-jährige Autofahrerin wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Alle drei erlitten Prellungen und Schürfwunden. Die Frau wurde vorsorglich vom Rettungsdienst zur weiteren ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Beide Fahrzeuge wurden stark beschädigt und mussten abgeschleppt werden. Der Sachschaden wird auf rund 17.000 Euro geschätzt. Gegen den 20-jährigen Fahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Seeoner Fischtage: Musik, Fischspezialitäten und Mozart zu Pfingsten

Seeoner Fischtage: Musik, Fischspezialitäten und Mozart zu Pfingsten

Seeon / Landkreis Traunstein – Über das Pfingstwochenende finden in Kloster Seeon wieder die traditionellen Seeoner Fischtage statt. Das Kultur- und Bildungszentrum des Bezirks Oberbayern verbindet dabei Konzerte, regionale Fischgerichte und Informationen rund um die Seenfischerei.

Zum Auftakt stehen am Samstag, 23. Mai, um 19.30 Uhr sowie am Pfingstsonntag, 24. Mai, um 11 Uhr Jazz- und Blueskonzerte mit Musikern um Uli Wunner auf dem Programm. Dazu werden Fischspezialitäten aus der Klosterküche serviert.
Von Pfingstsonntag bis Freitag, 29. Mai, öffnet zudem das Fachzentrum „Fisch & Biene“ im Klosterweg 13 seine Türen. Besucher können dort heimische Fisch- und Muschelarten kennenlernen und mehr über Gewässerökologie und Seenfischerei erfahren. Der Eintritt ist kostenfrei.
Ein weiterer Höhepunkt ist das traditionelle Pfingstkonzert am Sonntag um 19 Uhr in der Kirche St. Lambert. Im Mittelpunkt stehen Werke von Wolfgang Amadeus Mozart, darunter die Krönungsmesse sowie die sogenannten Seeoner Offertorien.

Tickets sind im Klosterladen Seeon, online sowie über München Ticket erhältlich. Weitere Informationen gibt es auf der Website von Kloster Seeon.
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Pfingstkonzert Kirche Copyright S. Niederbuchner)

Missglücktes Überholmanöver bei Prutting – Vier Autos beteiligt

Missglücktes Überholmanöver bei Prutting – Vier Autos beteiligt

Prutting / Landkreis Rosenheim – Bei einem riskanten Überholmanöver auf der Rosenheimer Straße bei Prutting sind am Montagmorgen mehrere Fahrzeuge zusammengestoßen. Zwei Frauen wurden dabei leicht verletzt, es entstand erheblicher Sachschaden.

Der Unfall ereignete sich am 18. Mai 2026 gegen 07.15 Uhr auf der Rosenheimer Straße in Fahrtrichtung Rosenheim. Nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim setzte ein 19-jähriger Autofahrer aus dem Landkreis Rosenheim zum Überholen eines vor ihm fahrenden Pkw an.

Während des Manövers kam dem jungen Fahrer ein 57-jähriger Autofahrer aus Traunreut entgegen. Dieser leitete eine Vollbremsung ein, um einen möglichen Frontalzusammenstoß zu verhindern. Der 19-Jährige brach daraufhin den Überholvorgang ab und touchierte dabei das Heck der vor ihm fahrenden 40-jährigen Autofahrerin aus Bad Aibling.
In der Folge kam es zu einer weiteren Kettenreaktion: Hinter der 40-Jährigen fuhren eine 33-Jährige aus Trostberg sowie eine 19-Jährige aus Bad Endorf. Die 33-Jährige bremste stark ab, um einen Auffahrunfall zu vermeiden. Die nachfolgende 19-Jährige konnte nicht mehr rechtzeitig reagieren und fuhr auf das Fahrzeug der 33-Jährigen auf.

Zwei Verletzte und mehrere beschädigte Autos

Die 19-Jährige sowie die 33-Jährige wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Beide wurden vom Rettungsdienst zur ambulanten Behandlung in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die übrigen Beteiligten blieben unverletzt.
Der entstandene Sachschaden an den vier beteiligten Fahrzeugen beläuft sich nach Polizeiangaben auf rund 15.000 Euro. Das Fahrzeug des entgegenkommenden 57-Jährigen blieb unbeschädigt.

Die Feuerwehr Prutting übernahm die Reinigung der Fahrbahn sowie die Verkehrslenkung aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe.
Die Polizeiinspektion Rosenheim ermittelt gegen den 19-jährigen Fahrer unter anderem wegen fahrlässiger Körperverletzung sowie möglicher Verkehrsgefährdungsdelikte.
(Quelle Pressemitteilung  Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tödlicher Unfall bei Griesstätt – Auto prallt gegen Kapelle

Tödlicher Unfall bei Griesstätt – Auto prallt gegen Kapelle

Griesstätt / Landkreis Rosenheim – Bei einem schweren Verkehrsunfall im Bereich Griesstätt (Landkreis Rosenheim) ist am Montagabend (18.5.2026) eine Person tödlich verletzt worden. Nach Angaben der Polizei kam es im Kreuzungsbereich im Weiler Haid zu einem Zusammenstoß zweier Autos.

Der Unfall ereignete sich gegen 20.45 Uhr an einer Kreuzung im Weiler Haid bei Griesstätt. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeiinspektion Wasserburg kollidierten dort zwei Pkw.
Durch die Wucht des Aufpralls wurde eines der Fahrzeuge gegen eine angrenzende Kapelle geschleudert. Das Auto prallte so stark gegen das Gebäude, dass der Fahrer und der Beifahrer im Wagen eingeklemmt wurden, unter anderem durch Trümmerteile der Kapelle.

Der heranwachsende Fahrer wurde von der Feuerwehr aus dem Fahrzeug befreit und per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Der ebenfalls heranwachsende Beifahrer erlitt so schwere Verletzungen, dass er noch an der Unfallstelle starb. Der 64-jährige Fahrer des zweiten beteiligten Pkw wurde leicht bis mittelschwer verletzt. Alle Beteiligten stammen nach Polizeiangaben aus dem Landkreis Rosenheim.

Großeinsatz und Ermittlungen

Im Einsatz waren zahlreiche Feuerwehren, die technische Rettung, Verkehrslenkung und Fahrbahnreinigung übernahmen. Neben Notarzt, zwei Rettungswagen und einem Rettungshubschrauber war auch ein Kriseninterventionsteam (KIT) zur Betreuung der Angehörigen vor Ort.

Der Sachschaden wird auf rund 30.000 Euro an den Fahrzeugen und etwa 50.000 Euro an der Kapelle geschätzt. Das Gebäude gilt derzeit als einsturzgefährdet.

Die Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim, hat ein unfallanalytisches Gutachten zur Klärung des Unfallhergangs angeordnet. Die weiteren Ermittlungen führt die Polizeiinspektion Wasserburg.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Goldene Bürgermedaille für Reinhold Frey

Goldene Bürgermedaille für Reinhold Frey

Rosenheim – Eine besondere Auszeichnung im Rahmen der Mitgliederversammlung des Wirtschaftlichen Verbands: Die Stadt Rosenheim hat Reinhold Frey mit der Goldenen Bürgermedaille geehrt. Gewürdigt wird damit sein langjähriger Einsatz für Wirtschaft, Kultur und das gesellschaftliche Leben in Stadt und Region.

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim hat Reinhold Frey, langjähriger Vorsitzender des Wirtschaftlichen Verbands Rosenheim, mit der Goldenen Bürgermedaille ausgezeichnet. Die Ehrung fand nach Angaben der Stadt am gestrigen Abend im Rahmen der Mitgliederversammlung des Wirtschaftlichen Verbands statt.

Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan bei der Mitgliederversammlung des Wirtschaftlichen Verband Rosenehim am Rednerpult. Foto: Stadt Rosenheim

Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan bi der Mitgliederversammlung des Wirtschaftlichen Verbandes am Rednerpult. Fotos: Stadt Rosenheim

Mit der Auszeichnung würdigt die Stadt Freys Engagement für die wirtschaftliche, kulturelle und gesellschaftliche Entwicklung in Rosenheim und der Region. Oberbürgermeister Abuzar Erdogan betonte bei der Verleihung die Bedeutung seines langjährigen Wirkens.

„Reinhold Frey hat über viele Jahre hinweg Verantwortung für den Wirtschaftsstandort Rosenheim übernommen und zugleich wichtige Impulse für das Miteinander in Stadt und Gesellschaft gesetzt. Sein Wirken verbindet wirtschaftliche Entwicklung mit Gemeinsinn und hat die Stadt nachhaltig geprägt“, erklärte Erdogan laut Mitteilung.

Vom Traditionsverband zum modernen Netzwerk

Reinhold Frey steht seit 2009 an der Spitze des Wirtschaftlichen Verbands und hat dessen Entwicklung nach Angaben der Stadt entscheidend geprägt. Unter seiner Leitung sei der traditionsreiche Verband zu einem modernen und zukunftsorientierten Netzwerk weiterentwickelt worden. Ziel sei es gewesen, den Austausch und die Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft zu stärken.

Ein Schwerpunkt seiner Arbeit lag demnach in der Organisation und Weiterentwicklung bekannter Veranstaltungen in der Region.

Herbstfest, Christkindlmarkt und soziale Projekte

Zu den überregional bekannten Veranstaltungen zählen nach Angaben der Stadt unter anderem das Rosenheimer Herbstfest mit rund einer Million Besuchern pro Jahr, der Christkindlmarkt sowie die Rosenheimer Golfwoche.
Darüber hinaus wurden während Freys Amtszeit laut Mitteilung zahlreiche Projekte für soziale und nachhaltige Zwecke angestoßen.

Die Goldene Bürgermedaille der Stadt Rosenheim kann an Persönlichkeiten verliehen werden, die sich durch besondere Leistungen in Bereichen wie Kunst, Kultur, Wissenschaft, Sozialwesen, Sport, Umwelt oder öffentlichem Leben in besonderer Weise um das Wohl und Ansehen der Stadt verdient gemacht haben.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Stadt Rosenheim)

NGG feiert „fair gebrautes“ Bier in Tegernsee: Gewerkschaft lädt zu Tarif-Aktion ein

NGG feiert „fair gebrautes“ Bier in Tegernsee: Gewerkschaft lädt zu Tarif-Aktion ein

Tegernsee / Landkreis Miesbach – Mit einem „After-Work“-Event vor dem Herzoglichen Bayerischen Brauhaus in Tegernsee macht die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) am Donnerstag, 21. Mai, auf tarifgebundene Arbeitsbedingungen aufmerksam. Gefeiert werden soll gemeinsam mit der Belegschaft „fair gebrautes“ Bier.

„Für die heimische Brauerei ist das Wort ‚Tarifflucht‘ ein Fremdwort. Sie setzt seit Jahrzehnten auf Tarifstandards für die rund 110 Mitarbeiter“, sagt Manuel Halbmeier, Geschäftsführer der NGG-Region Rosenheim-Oberbayern.
Tarifverträge seien ein Vorteil für Beschäftigte und Unternehmen gleichermaßen. „Wer für gute tarifliche Arbeitsbedingungen sorgt, der ist ein attraktiver Arbeitgeber“, so Halbmeier weiter.

Das „Tarif-Fest“ beginnt am Donnerstag um 20.30 Uhr vor dem Herzoglichen Bayerischen Brauhaus am Schloßplatz 1 in Tegernsee. 
(Quelle: Pressemitteilung NGG / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Schwalbenschwanz auf Sommertour durch Bayern: LBV ruft zur Meldung seltener Falter auf

Schwalbenschwanz auf Sommertour durch Bayern: LBV ruft zur Meldung seltener Falter auf

Bayern / München / Rosenheim – Mit den ersten sommerlichen Tagen ist in Bayern wieder einer der eindrucksvollsten heimischen Schmetterlinge unterwegs: der Schwalbenschwanz. Der LBV ruft Bürger dazu auf, Sichtungen des markanten schwarz-gelben Tagfalters im Rahmen des Projekts „Falter im Fokus“ zu melden.

„Der Schwalbenschwanz ist eine sehr mobile Art und kann so leicht neue Lebensräume aller Art besiedeln. Trotzdem nehmen seine Bestandszahlen wie bei vielen heimischen Schmetterlingen ab. Die Meldungen helfen uns, Veränderungen des Bestands und der Verbreitung besser zu verstehen“, erklärt LBV-Schmetterlingsexperte Simon Habermann.

Der Schwalbenschwanz zählt zu den größten Schmetterlingen Deutschlands. Besonders auffällig sind neben der gelb-schwarzen Färbung seine charakteristischen Flügelfortsätze, die an den Schwanz einer Schwalbe erinnern. Die Art lebt vor allem auf blütenreichen Wiesen, Trockenrasen, an Wegrändern sowie in naturnahen Gärten.

Sichtungen verlagern sich innerhalb Bayerns

Nach Angaben des LBV haben sich die Schwerpunkte der gemeldeten Sichtungen zuletzt deutlich verändert. „2024 wurde der Schwalbenschwanz vor allem in Südbayern beobachtet, 2025 kamen viele Meldungen auch aus Nordbayern und insbesondere Franken. Spannend wird sein, wie sich das Bild in diesem Jahr entwickelt“, sagt Habermann.
Die Naturschützer beobachten zugleich einen Rückgang der Bestände. Ursachen seien unter anderem intensive Landwirtschaft und häufiges Mähen von Wiesen. „Werden Wiesen zu häufig gemäht und gemulcht oder kommen vermehrt Pestizide und Dünger zum Einsatz, kommen dabei oft die Raupen, Eier und Puppen des Schwalbenschwanzes zu Schaden“, weiß Simon Habermann.

So wird der Garten zum Lebensraum für Schmetterlinge

Für die Fortpflanzung ist der Schwalbenschwanz auf bestimmte Pflanzen angewiesen. Seine Eier legt er ausschließlich an Doldenblütlern wie Wilder Möhre, Pastinake oder Kleiner Bibernelle ab. Auch Fenchel und Dill dienen den Raupen als wichtige Nahrungspflanzen.
„Wer dem Schwalbenschwanz im eigenen Garten helfen möchte, kann solche Pflanzen gezielt ansiedeln und sollte auf Pestizide sowie Kunstdünger verzichten“, empfiehlt Habermann.

Klimawandel verändert Flugzeiten der Falter

Die bisherigen Meldungen aus dem Projekt zeigen laut LBV zudem deutliche Auswirkungen des Klimawandels. So wurden Schwalbenschwänze zuletzt immer früher im Jahr beobachtet.

„Bereits im März gingen bei uns erste Beobachtungen des Schwalbenschwanzes ein. Das ist äußerst früh und zeigt, dass sich die Flugzeiten einiger Arten durch den Klimawandel zunehmend nach vorne verschieben“, erklärt der LBV-Schmetterlingsexperte.

Auch Admiral und Taubenschwänzchen im Fokus

Neben dem Schwalbenschwanz bittet der LBV auch weiterhin um Meldungen zu den Wanderfaltern Admiral und Taubenschwänzchen. Besonders zu Jahresbeginn seien zahlreiche Beobachtungen eingegangen.
„Diese frühen Beobachtungen betreffen vor allem die Falter, die den Winter in Bayern verbracht haben. Mit den steigenden Temperaturen tauchen nun aber auch die Tiere auf, die in Südeuropa oder teilweise sogar in Nordafrika überwintert haben und jetzt wieder nach Bayern einfliegen“, erläutert Habermann.

Sichtungen können online über das Projekt „Falter im Fokus“ gemeldet werden.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Batterie explodiert: Mann bei Startversuch verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz

Batterie explodiert: Mann bei Startversuch verletzt – Rettungshubschrauber im Einsatz

Söchtenau / Landkreis Rosenheim – Ein Startversuch endet abrupt: In Söchtenau (Landkries Rosenheim)  ist am Montag (18.5.2026) eine Batterie eines Laders explodiert und hat einen 56-jährigen Mann verletzt. Er wurde per Rettungshubschrauber ins Krankenhaus gebracht.

Der Unfall ereignete sich am 18.05.2026 gegen 13.30 Uhr im Ortsteil Spöck in der Gemeinde Söchtenau auf einem privaten Anwesen. Der 56-Jährige aus dem Landkreis Rosenheim wollte nach ersten Erkenntnissen einen Lader fremdstarten, als die verbaute Batterie plötzlich explodierte.
Durch die Explosion trat Batteriesäure aus dem Gehäuse aus und traf den Mann an Händen, Oberkörper und im Kopfbereich. Anwesende Personen reagierten sofort, leisteten Erste Hilfe und verständigten den Rettungsdienst.

Der Verletzte wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen. Nach ersten medizinischen Erkenntnissen besteht keine Lebensgefahr.
Ein Fremdverschulden ist nach aktuellem Stand der Ermittlungen auszuschließen. Die Polizei untersucht nun die genaue Ursache des Säureaustritts.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Pfingsten unterwegs? ADAC erwartet eine der größten Reisewellen des Jahres

Pfingsten unterwegs? ADAC erwartet eine der größten Reisewellen des Jahres

Rosenheim / Landkreis / Region – Das lange Pfingstwochenende könnte Autofahrern viel Geduld abverlangen: Der ADAC rechnet rund um den Pfingstmontag mit einer der höchsten Verkehrsbelastungen des Jahres. Vor allem Richtung Alpen und Süden Europas drohen lange Staus – auch auf wichtigen Routen ab Bayern.

Schon ab Freitagnachmittag, 22. Mai, dürfte sich die Verkehrslage deutlich zuspitzen. Viele Reisende starten laut ADAC bereits dann in ihren Kurzurlaub. Zusätzlich beginnen in Bayern, Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt die Ferien, in Bayern und Baden-Württemberg sogar die zweiwöchigen Pfingstferien.

Besonders gefragt sind Reiseziele im Süden Europas – etwa Österreich, Italien, Kroatien oder Südfrankreich. Bereits im vergangenen Jahr gehörte der Freitag vor Pfingsten zu den staureichsten Tagen des gesamten Jahres.

Die größte Staugefahr erwartet der ADAC am Freitag zwischen 11 und 19 Uhr. Auch am Samstag müsse zwischen 10 und 15 Uhr auf den Fernstraßen mit dichtem Reiseverkehr gerechnet werden. Deutlich entspannter dürfte die Lage am Pfingstsonntag sein. Am Pfingstmontag setzt laut Prognose ab Mittag erster Rückreiseverkehr ein. Auch am Dienstag könnte es auf den Autobahnen eng werden, wenn sich zwischen 7 und 18 Uhr Rückreise- und Berufsverkehr mischen.

Autobahnen Richtung Süden besonders betroffen

Vor allem Fernstraßen in Richtung Alpen und Süden gelten als besonders belastet. Dazu zählen unter anderem die A8 zwischen Karlsruhe, Stuttgart, München und Salzburg sowie die A99 rund um München. Auch auf weiteren wichtigen Reiserouten im Bundesgebiet rechnet der ADAC mit Verzögerungen.

Im Ausland drohen ebenfalls lange Wartezeiten. Besonders betroffen sind in Österreich die Tauernautobahn A10, die Inntalautobahn A12 und die Brennerautobahn A13 zwischen Innsbruck und dem Brennerpass. Dort sorgt die Sanierung der Luegbrücke weiterhin für Einschränkungen. Auch auf der Fernpassstraße und weiteren Alpenrouten ist mit Verzögerungen zu rechnen.

Zusätzlich gelten auf der Tauernautobahn von Freitag bis einschließlich Montag ganztägige Abfahrtssperren. In Tirol bestehen an Samstagen, Sonn- und Feiertagen zudem Fahrverbote auf zahlreichen Ausweich- und Landesstraßen in mehreren Bezirken.

Brennerroute Ende Mai zeitweise gesperrt

Besonders aufmerksam sollten Reisende in Richtung Italien den Samstag, 30. Mai, im Blick behalten. Wegen einer Demonstration wird die Brennerautobahn zwischen der Mautstelle Schönberg und dem Brenner von 11 bis 19 Uhr in beide Richtungen gesperrt. Auch Ausweichstrecken sind betroffen.

Da die Sperrung mitten in die Pfingstreisezeit fällt, rechnet der ADAC mit erheblichen Verkehrsbehinderungen und langen Staus. Das Land Tirol empfiehlt, den Brennerraum großräumig zu umfahren und nicht notwendige Autofahrten möglichst zu vermeiden.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Moorgutachten für Ahamer Filze startet: Fachleute untersuchen Zustand des Moorgebiets

Moorgutachten für Ahamer Filze startet: Fachleute untersuchen Zustand des Moorgebiets

Landkreis Rosenheim – Zwischen Eiselfing und Griesstätt beginnen in den kommenden Wochen umfangreiche Untersuchungen in der Ahamer Filze. Fachleute werden dort Gräben vermessen, Wasserstände erfassen und den Moorboden analysieren. Ziel ist es, die Grundlage für ein moorökologisches Gutachten und mögliche Renaturierungsmaßnahmen zu schaffen.

In der Ahamer Filze zwischen den Gemeinden Eiselfing und Griesstätt starten in den kommenden Wochen umfassende Untersuchungen zum aktuellen Zustand und zur Zukunft des Moorgebiets. Bürger werden dabei immer wieder Fachleuten im Gelände begegnen. Diese vermessen unter anderem Entwässerungsgräben, dokumentieren Wasserstände oder untersuchen mit speziellen Bohrstöcken den Zustand des Moorbodens.

Die Kartierungen erfolgen im Auftrag der Unteren Naturschutzbehörde des Landratsamts Rosenheim und dienen der Vorbereitung eines moorökologischen Gutachtens. Nach Angaben des Landratsamts konzentrieren sich die Untersuchungen auf Flächen des Landkreises sowie der Gemeinden. Eingriffe auf Privatgrundstücken seien nicht vorgesehen.

Die Arbeiten beginnen im Frühjahr 2026 und sollen bis zum Frühjahr 2027 andauern. Zusätzlich werden im Rahmen des Projekts auch Pflanzen- und Tierarten erfasst, darunter Amphibien, Reptilien und Libellen.

Informationsveranstaltung für Grundstückseigentümer geplant

Im Sommer 2026 plant die Untere Naturschutzbehörde gemeinsam mit den Gemeinden Griesstätt und Eiselfing eine Informationsveranstaltung für Grundstückseigentümer. Dabei sollen die laufenden Kartierungen sowie die Ziele des Moormanagements vorgestellt werden.

Auf Grundlage der Untersuchungsergebnisse soll anschließend ein Plan für mögliche Renaturierungsmaßnahmen entstehen. Ziel sei es, das Moor langfristig dort, wo es rechtlich und fachlich möglich ist, wieder in einen wassergesättigten Zustand zu versetzen. Damit sollen sowohl der Klimaschutz als auch die Artenvielfalt gestärkt werden.

Moorlandschaft mit wichtiger Funktion für Klima und Natur

Die Ahamer Filze liegt zwischen den Gemeinden Griesstätt und Eiselfing und zählt zu den Moorlandschaften des Inn-Chiemsee-Hügellandes. Moore speichern große Mengen Wasser und Kohlendioxid und bieten zahlreichen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum.

Viele Moorgebiete wurden in den vergangenen Jahrhunderten entwässert und land- oder forstwirtschaftlich genutzt. Auch die Ahamer Filze ist heute von zahlreichen Entwässerungsgräben geprägt und in weiten Teilen ausgetrocknet.

Das Gutachten wird vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit im Rahmen des Programms „Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz – Natur stärken, Klima schützen“ gefördert.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Bauarbeiten der Deutschen Bahn: Änderungen bei der BRB im Netz Chiemgau-Inntal

Bauarbeiten der Deutschen Bahn: Änderungen bei der BRB im Netz Chiemgau-Inntal

Rosenheim – Eine umfangreiche Korridorsanierung der Deutschen Bahn zwischen Obertraubling und Passau hat ab Mitte Juni weitreichende Folgen für den Regionalverkehr in Südostbayern. Auf den BRB-Linien RE 5 und RB 54 kommt es bis Dezember zu Fahrplanänderungen, Zugausfällen sowie Schienenersatzverkehr mit Bussen zwischen München, Rosenheim, Salzburg und Kufstein.

Die DB InfraGO AG führt eine Korridorsanierung zwischen Obertraubling (bei Regensburg) und Passau durch, die von Sonntag, 14. Juni, bis Samstag, 12. Dezember, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal hat. Genaue Informationen finden Fahrgäste hier brb.de/korridorsanierung. Dort ist auch die Webseite der DB mit allen Auswirkungen sowie häufig gestellten Fragen und Antworten verlinkt.

Während des gesamten Sanierungszeitraumes ist die Strecke zwischen Obertraubling und Passau vollständig für den Personen- und Güterverkehr gesperrt. Diese Maßnahme hat weitreichende Auswirkungen über die direkt betroffene Region hinaus: Der Fernverkehr sowie der Schienengüterverkehr werden umgeleitet, wodurch sich auf zahlreichen Strecken weitere Änderungen ergeben. Im Regionalverkehr kommt es deshalb auch bei der BRB zu Anpassungen im Betrieb, unter anderem in Form von umfassendem Ersatzverkehr mit Bussen.

Änderungen und Ersatzverkehr bei BRB-Linien 

Bei den BRB-Linien RE 5 (München Hauptbahnhof – Rosenheim – Salzburg) und RB 54 (München Hauptbahnhof – Rosenheim – Kufstein) ergeben sich ab 14. Juni aufgrund des zusätzlichen Güterverkehrs Fahrplanänderungen und Zugausfälle sowie abschnittsweise Schienenersatzverkehr (SEV). Teilweise können die verbleibenden Züge in der Kapazität verstärkt werden. Es gelten über den gesamten Zeitraum (14.06. – 12.12.2026) folgende Änderungen im Jahresfahrplan:

RB 54: München Hauptbahnhof – Rosenheim – Kufstein

  • Die Linie RB 54 wird tagsüber zwischen Rosenheim und München Hauptbahnhof auf einen Zwei-Stunden-Takt ausgedünnt.
  • Es fährt stündlich Ersatzverkehr mit Bussen zwischen Grafing Bahnhof und Rosenheim. Im Schülerverkehr werden ja nach Bedarf auch mehrere Busse im Konvoi eingesetzt.
  • In den Stunden, in denen der RB 54 ausfällt, hält der RE 5 zusätzlich in Grafing Bahnhof.
  • In Grafing Bahnhof besteht Anschluss zwischen dem SEV und dem RE 5 von und nach München Hauptbahnhof.

RE 5: München Hauptbahnhof – Rosenheim – Salzburg

  • Insbesondere zwischen München Hauptbahnhof und Rosenheim ergeben sich Änderungen der Fahrzeiten mit früheren Abfahrten beziehungsweise späteren Ankünften in München Hauptbahnhof.
  • Alle zwei Stunden, versetzt zum weiterhin fahrenden RB 54, hält der RE 5 zusätzlich in Grafing Bahnhof.
  • Einige Schülerfahrten in der Mittagszeit zwischen Rosenheim, Prien, Traunstein und Freilassing werden je nach Bedarf abschnittsweise durch SEV bedient.
  • Morgens entfällt ein weiterer Verstärkerzug zwischen Traunstein und München Hauptbahnhof, zusätzlich zu den bereits seit dem 7. Februar ausfallenden Verstärkerzügen in der Früh- und Nachmittags-Hauptverkehrszeit.

Die Fahrpläne für den Sanierungszeitraum sind bereits auf der Webseite der BRB hochgeladen. Die BRB empfiehlt Fahrgästen die Nutzung der BRB-WhatsApp-Kanäle www.brb.de/whatsapp zur kurzfristigen, tagesaktuellen Information.
Die Lagepläne aller SEV-Haltestellen finden Fahrgäste unter www.bahnhof.de.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)