MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Dienstag, 19. Mai – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Eulen ihren Kopf bis zu etwa 270 Grad drehen können?
Das hilft ihnen, ihre Umgebung im Blick zu behalten.
Eine besondere Anpassung für die Jagd.

Vielleicht behältst Du heute den Überblick, aus verschiedenen Perspektiven.

Wir wünschen Dir einen klaren Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Einbruch in Kiosk in Prien – Getränke und Bargeld gestohlen

Einbruch in Kiosk in Prien – Getränke und Bargeld gestohlen

Prien am Chiemsee – In einen Kiosk in Prien am Chiemsee sind bislang unbekannte Täter eingebrochen und haben Getränke sowie Bargeld entwendet. Die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.

Wie die Polizei mitteilt, wurde der Einbruch am Freitagnachmittag, 15. Mai, gemeldet. Nach bisherigem Ermittlungsstand verschafften sich die Täter zwischen Mittwochabend, 13. Mai, 20.30 Uhr, und Freitagnachmittag, 15. Mai, 14.30 Uhr, gewaltsam Zutritt zu einem Kiosk in der Harrasser Straße.

Dort entwendeten die Unbekannten mehrere Getränkeflaschen sowie Bargeld. Der entstandene Gesamtschaden wird derzeit auf rund 600 Euro geschätzt.

Polizei bittet um Hinweise

Die Polizeiinspektion Prien hat die Ermittlungen wegen Einbruchsdiebstahls übernommen. Hinweise zur Tat oder zu möglichen Tatverdächtigen nimmt die Polizei unter der Telefonnummer 08051/9057-0 entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kampenwand: Polizei und Bergwacht suchen stundenlang nach vermisster Frau

Kampenwand: Polizei und Bergwacht suchen stundenlang nach vermisster Frau

Aschau / Landkreis Rosenheim – Ein Großaufgebot von Einsatzkräften hat am späten Sonntagabend (17.5.2026)  und in der Nacht auf Montag im Bereich der Kampenwand nach einer vermeintlich vermissten Frau gesucht. Die mehrstündige Suchaktion konnte am frühen Morgen beendet werden – konkrete Hinweise auf eine Notlage ergaben sich letztlich nicht.

Auslöser für den Einsatz war am Sonntag, 17. Mai, gegen 21.30 Uhr eine telefonische Mitteilung an die Einsatzzentrale. Demnach gab es Hinweise auf eine hilflose 50-jährige Frau am Gipfelkreuz der Kampenwand. Aufgrund der unklaren Angaben sowie der persönlichen Vorgeschichte der Vermissten wurden umfangreiche Suchmaßnahmen eingeleitet.

An der Aktion beteiligten sich rund 25 ehrenamtliche Einsatzkräfte der Bergwachten aus Aschau, Sachrang, Grassau, Samerberg und Brannenburg. Zudem waren drei Polizeistreifen verschiedener Dienststellen, zwei Alpinbeamte der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei sowie ein Polizeihubschrauber im Einsatz.

Umfangreiche Suche bis tief in die Nacht

Im Rahmen der Suchmaßnahmen wurden verschiedene Almen, Parkplätze, die Bergbahn sowie Zufahrtswege überprüft und abgesucht. Erst gegen 3 Uhr am frühen Morgen konnte über die örtlich zuständige Polizeidienststelle in Baden-Württemberg die Identität der Vermissten geklärt werden.

Dabei ergaben sich konkrete Hinweise, dass sich die Frau nicht im Suchgebiet befand und derzeit nicht von einer ernsthaften Notlage auszugehen war. Dies wurde schließlich durch die Heimatdienststelle der Frau bestätigt. Die Einsatzkräfte beendeten daraufhin die Suchaktion.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mangfallbrücke, Rosenheim, 1971

Mangfallbrücke, Rosenheim, 1971

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1971. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Mangfallbrücke in der Innstraße in Rosenheim.

Deutlich zu erkennen ist die damalige eiserne Bogenbrücke aus Metall – schmäler als die heutige Konstruktion und mit ihrem markanten Stahlbogen ein echter Blickfang. Trotzdem herrschte auch damals bereits reger Verkehr auf der Verbindung zwischen Innenstadt und Happinger Au. Besonders spannend: Auf der Brücke sind zahlreiche Automodelle zu sehen, die typisch für die frühen 1970er Jahre waren und heute bei Oldtimerfreunden Erinnerungen wecken dürften.

Die alte Eisenbrücke prägte das Stadtbild jahrzehntelang

Die Geschichte der Mangfallbrücke reicht allerdings noch weiter zurück. Bevor dort eine Eisenkonstruktion stand, führte zunächst eine Holzbrücke über den Fluss. Weil diese dem zunehmenden Verkehr nicht mehr gewachsen war, wurde sie 1899 abgebrochen und durch die eiserne Bogenbrücke ersetzt. Mit ihrer damaligen Breite von rund neun Metern galt sie als moderne Lösung ihrer Zeit. Besonders wichtig war dabei, dass die Konstruktion ohne Pfeiler mitten im Fluss auskam, um Rückstau und Überschwemmungen besser zu vermeiden.

Mehr als sieben Jahrzehnte prägte die Metallbrücke das Bild der Innstraße – bis ihre Zeit Mitte der 1970er Jahre endete. 1975 wurde sie abgebrochen und durch die heutige, deutlich breitere Brücke ohne Bogen ersetzt. Für viele ältere Rosenheimer bleibt die alte Mangfallbrücke dennoch unvergessen – als Teil des Stadtbildes und Erinnerung an eine Zeit, als der Verkehr noch etwas gemächlicher wirkte, auch wenn auf unserem heutigen Foto schon einiges los war.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Zwei Tatverdächtige nach Raubüberfall auf Seniorenehepaar in Untersuchungshaft

Zwei Tatverdächtige nach Raubüberfall auf Seniorenehepaar in Untersuchungshaft

Garmisch-Partenkirchen – Nach dem Raubüberfall auf ein Seniorenehepaar in einem Einfamilienhaus in Garmisch-Partenkirchen im August 2025 sitzen inzwischen zwei dringend Tatverdächtige in Untersuchungshaft. Das teilte das Polizeipräsidium Oberbayern Süd mit.

Der Überfall ereignete sich nach bisherigen Erkenntnissen am frühen Morgen des 9. August 2025 im Husarenweg. Gegen 4 Uhr alarmierten Anwohner die Polizei, nachdem sie Hilferufe aus dem Anwesen gehört hatten. Nach Angaben der Ermittler waren zwei zunächst unbekannte Männer bereits gegen 3.30 Uhr in das Haus eingedrungen, während sich das Ehepaar im Seniorenalter schlafend darin befand.

Einer der Täter wurde gegenüber der Frau körperlich übergriffig, wodurch sie leicht verletzt wurde. Anschließend suchten die Unbekannten im Haus nach Wertgegenständen und flüchteten zunächst unerkannt. Entwendet wurde Silberbesteck im Wert eines mittleren fünfstelligen Eurobetrags.

Noch am selben Morgen übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim die Ermittlungen. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II führte das zuständige Kommissariat 2 der Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen die Untersuchungen wegen des Verdachts eines Raubdelikts fort.

Im Zuge der umfangreichen Ermittlungen geriet ein 30-jähriger deutscher Staatsangehöriger in den Fokus der Ermittler. Nachdem sich der Tatverdacht erhärtet hatte, wurde auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein Haftbefehl erlassen. Mit Unterstützung eines Fachkommissariats der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim konnte der Mann lokalisiert werden. Spezialeinsatzkräfte nahmen ihn im April 2026 im Rhein-Main-Gebiet fest. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft.

Im Zusammenhang mit der Festnahme durchsuchten Ermittler mehrere Objekte in Hessen und Unterfranken. Dabei wurden weitere Beweis- und Kommunikationsmittel sichergestellt, die derzeit ausgewertet werden.

Ein weiterer Tatverdächtiger, ein 28-Jähriger, befindet sich laut Polizei bereits wegen eines anderen schwerwiegenden Strafverfahrens in Hessen in Untersuchungshaft.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidijum Oberbayern Süd)

Eiskunstlauf: Schattdecor Pokal in Rosenheim – EV Rosenheim mit 20 Podestplätzen beim Saisonfinale

Eiskunstlauf: Schattdecor Pokal in Rosenheim – EV Rosenheim mit 20 Podestplätzen beim Saisonfinale

Rosenheim – Mit zahlreichen Podestplätzen und starken Leistungen regionaler Eiskunstlaufnachwuchstalente ist der Schattdecor Pokal im Rosenheimer Eisstadion zu Ende gegangen. Besonders erfolgreich präsentierte sich Gastgeber EV Rosenheim mit insgesamt 20 Podestplätzen und sieben Siegen. Auch der SV Pang und der ERC Bad Aibling überzeugten beim traditionellen Saisonabschluss im Eiskunstlauf mit starken Ergebnissen.

Der Schattdecor Pokal 2026 hat im Rosenheimer Eisstadion den Abschluss der diesjährigen Eiskunstlauf-Saison markiert. Trotz einer vergleichsweise niedrigen Teilnehmerzahl von 154 Sportlern herrschte beim traditionsreichen Wettbewerb eine entspannte Atmosphäre. Da bereits viele Eisstadien abgetaut waren und zeitgleich Kürklassenprüfungen stattfanden, blieb der Zeitplan überschaubar. Dadurch konnten auch die Wettbewerbe der Elementekategorien ohne Zeitdruck durchgeführt werden.

Erfolgreicher Heimauftritt des EV Rosenheim

Den ersten Sieg für den EV Rosenheim holte Mathilda Gottwald in der Kategorie Elemente 1d. Mit sauber gezeigten Elementen wie Hocke und Storch setzte sie sich souverän durch. Für Valentina Bründl, Mila Maria Kosenko, Larissa Mayer, Antonia Löffler, Ylvi Dworschak und Elena Waltinger war es der erste Wettbewerb überhaupt. Auch sie erreichten mehrere Podestplätze.

In den Kategorien Elemente 2 belegten Valerie Mayer und Lilly Hanisch jeweils den dritten Platz in ihren Gruppen.

Bei den Figurenläufern sicherte sich Annabelle Harington mit ihrer Kür im Piratenlook zur Musik von „Fluch der Karibik“ Rang zwei. In einer parallelen Gruppe gingen die Plätze eins bis drei komplett an den EV Rosenheim: Adelaine Plitzner gewann vor Anhelina Huzun und Ottilia van der Linden.

Auch bei den Neulingen B dominierte der EV Rosenheim das Feld. Bayerische Meisterin Maja Krug gewann vor Stella Plitzner und Kiliana van der Linden. Cataleya Bürstlinger siegte in der Kategorie Sternschnuppen A.

Im Nachwuchs A erreichte Lena Lechner mit sauberen Sprungkombinationen, darunter Doppelflipp und doppelter Rittberger, den zweiten Platz.
Zum Abschluss der Veranstaltung sicherte sich Evelyne Meier mit Dreifachsalchow und Doppelaxel den Sieg bei den Juniorinnen.

SV Pang mit sieben Podestplätzen

Der SV Pang war mit acht Läuferinnen vertreten, von denen sieben einen Platz auf dem Podest erreichten.

Romy Klär gewann bei den Elementen I, Sarah Hausmann wurde Dritte. Laura vom Dorp belegte in einer weiteren Gruppe Platz vier. Azra Karaaslan zeigte bei den Anfängerinnen C eine fehlerfreie Kür mit ausschließlich positiven Bewertungen.

Carlotta Schätze gewann die Kategorie Anfänger B nach gelungenen Sprüngen und Pirouetten. Emilia Moneti belegte Rang zwei. In Anfänger A setzte sich Leah Fuchs mit einer fehlerfreien Kür durch. Emma Zuhr gewann zudem die Kategorie Neulinge A.

ERC Bad Aibling ebenfalls erfolgreich

Auch der ERC Bad Aibling konnte mehrere Podestplätze feiern. Hannah Teichert gewann in der Gruppe 2c der Elemente-Wettbewerbe mit einem fehlerfreien Programm. Hannah Hennes sicherte sich ebenfalls einen ersten Platz.
Alessia Weingärtner und Maxin Möckl erreichten jeweils Rang zwei in ihren Kategorien. Am Abend sorgte Melanie Weber für einen weiteren Erfolg: Mit einer fehlerfreien Kür gewann sie die Kategorie Nachwuchs A.

Platzierungen im Überblick:

EV Rosenheim:
Elemente 1: (d) Mathilda Gottwald 1. Platz; Valentina Bründl 3. Platz; (e) Mila Maria Kosenko 4. Platz; (f): Larissa Mayer 2. Platz; Antonia Löffler 3. Platz; Ylvi Dworschak 4. Platz; Elena Waltinger 4. Platz (punktgleich);
Elemente 2: (b) Lia Waltinger 5. Platz; (e) Valerie Mayer 3. Platz; Viktoria Mayer 4. Platz; (f) Lilly Hanisch 3. Platz;
Elemente 3: (f) Simona van der Linden 4. Platz;
Figruenläufer Kür: (a) Annabelle Harington 2. Platz; Lea Rothhammer 6. Platz; (c) Adelaine Plitzner 1. Platz; Anhelina Huzun 2. Platz; Ottilia van der Linden 3. Platz; Leonie Harlander 4. Platz; Elin Sbaih 5. Platz;
Anfänger C: (a) Lina Gross 2. Platz; (a) Maia Barleben 3. Platz;
Neulinge C: Amelie Cugnata 2. Platz;
Nachwuchs C: Liliana Rothhammer 1. Platz; Celine Fortner 4. Platz;
Neulinge B: Maja Krug 1. Platz; Stella Plitzner 2. Platz; Kiliana van der Linden 3. Platz;
Sternschnuppen A: Cataleya Bürstlinger 1. Platz;
Anfänger A: Helena Ma 4. Platz;
Nachwuchs A (Kür): Lena Lechner 2. Platz; Isabell Meier 4. Platz;
Young Adult: Sarah Marek 4. Platz;
Young Adult Silber: Karina Sterk 1. Platz; Viktoria Seewald 2. Platz;
Junioren: Evelyne Meier 1. Platz;

SV Pang:
Elemente I (b): Laura vom Dorp 4. Platz;
Elemente I (e): Romy Klär 1. Platz; Sarah Hausmann 3. Platz;
Anfänger C (b): Azra Karaaslan 1. Platz;
Anfänger B: Carlotta Schätzle 1. Platz; Emilia Moneti 2. Platz;
Anfänger A: Leah Fuchs 1. Platz;
Neulinge A: Emma Zuhr 1. Platz;

ERC Bad Aibling:
Elemente 1(a): Magdalena Zagler 6. Platz;
Elemente 1(d): Alessandra Schulz 5. Platz;
Elemente 2(c): Hannah Teichert 1. Platz;
Elemente 2(d): Alessia Weingärtner 2. PLatz;
Elemente 2(e): Hannah Hennes 1. Platz; Maxin Möckel 2. Platz;
Elemente 2(f): Amelie Siwczyk 5. Platz;
Nachwuchs A: Melanie Weber 1. Platz
(Quelle: Pressemitteilung EV Rosenheim / Beitragsbild: Adelaine Plitzner (EVR) fuhr bei ihrem ersten Wettbewerb mit der Kür direkt zum Sieg Copyright Luca Tonigutti / Fotos: Azra Karaaslan (SV Pang) siegte in der Kategorie Anfänger C. Copyright von mk-sportphoto; Melanie Weber (ERC Bad Aibling) fuhr erfolgreich auf Platz 1 Copyright Luca Tonigutti; Adelaine Plitzner (EVR) fuhr bei ihrem ersten Wettbewerb mit der Kür direkt zum Sieg Copyright Luca Tonigutti)

Radsport: Laurence Pithie gewinnt Klassiker Rund um Köln für Red Bull – Bora – hansgrohe

Radsport: Laurence Pithie gewinnt Klassiker Rund um Köln für Red Bull – Bora – hansgrohe

Köln / Raubling – Radprofi Laurence Pithie hat den deutschen Radsport-Klassiker Rund um Köln gewonnen. Der Neuseeländer feierte damit seinen ersten Sieg für das Team Red Bull – Bora – hansgrohe und setzte sich nach einer späten Attacke im Sprint einer dreiköpfigen Ausreißergruppe durch.

46 Kilometer vor dem Ziel war Laurence der Attacke von Fred Wright gefolgt. Der Brite bekam kurz darauf noch Unterstützung durch einen Teamkollegen. Das Trio fuhr lange mit rund einer halben Minute Vorsprung auf das Feld durch das rheinische Bergland und die letzten Kilometer zurück nach Köln. Aufgrund zahlreicher Attacken, die eine geregelte Nachführarbeit im Peloton unmöglich machten, sollte das Polster reichen.
Beim Heimrennen für sein Team stellte Laurence das Siegeskonto von Red Bull – Bora – hansgrohe auf 15 Saisonerfolge. Zuletzt hatte 2023 in Danny van Poppel ein Fahrer aus der Teamstruktur das Rennen gewonnen. Insgesamt war es der siebente Erfolg in Köln.

Laurence Pithie zu seinem Erfolg: Das ist natürlich ein sehr wichtiger Sieg für das Team. Wir hatten hier ein paar Karten, die wir spielen konnten. Mein Job war es, in den Gruppen mitzugehen. Es hat dann aber gereicht um Durchzukommen und den Sprint zu gewinnen. Weil ich hinten ja noch Jordi hatte, konnte ich mich bei der Arbeit ein wenig zurückhalten. Das hat sich dann ausgezahlt.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wildkräuterwanderung durch das Priener Eichental

Wildkräuterwanderung durch das Priener Eichental

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Samstag, 23. Mai, findet im Priener Eichental eine geführte Wildkräuterwanderung statt. Gemeinsam mit Wildkräuterpädagogin Irmengard Linder entdecken die Teilnehmer heimische Pflanzen und erfahren, wie Wildkräuter und Bäume für Ernährung und Gesundheit genutzt werden können.

Zudem gibt es praktische Tipps sowie Rezeptideen für die kulinarische und heilsame Verwendung.
Treffpunkt ist um 14 Uhr am Beilhackparkplatz West beim Parkautomaten (das Parken ist hier am Samstagnachmittag frei). Die rund zweieinhalbstündige Führung kostet 26,50 Euro pro Person, mit Gästekarte beziehungsweise für Einheimische 25 Euro. Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 15 Personen begrenzt.
Eine Anmeldung im Tourismusbüro Prien ist erforderlich und auch online möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prein am Chiemsee)

Münchner BergBus startet in die neue Saison

Münchner BergBus startet in die neue Saison

Bayern / München / Rosenheim – Der Münchner BergBus fährt ab dem 23. Mai wieder zu beliebten Wander- und Ausflugszielen im Alpenvorland sowie in den bayerischen Alpen bis nach Tirol. Zum Start der Pfingstferien nehmen die beiden Linien ihren Betrieb auf und sind bis zum 25. Oktober an allen Wochenenden und Feiertagen unterwegs. Die Buchung von Sitzplätzen ist bereits möglich.

Mit dem Angebot sollen Ausflugsziele erreichbar werden, die mit Bus und Bahn bislang nur schwer zu erreichen sind. Gleichzeitig trägt das Projekt dazu bei, den Autoverkehr in den beliebten Freizeitregionen zu reduzieren. Im vergangenen Jahr nutzten rund 11.450 Fahrgäste den Münchner BergBus. Dadurch konnten laut MVV etwa 7.600 Autofahrten eingespart werden.

Zwei Linien zu beliebten Wanderregionen

Die Linie „396 BergBus“ fährt von München in Richtung Bayrischzell, ins Leitzachtal und zum Ursprungpass im Landkreis Miesbach. Von dort geht es weiter bis nach Thiersee in Tirol.
Die Linie „996 BergBus“ verbindet München mit Pfronten im Ostallgäu und fährt anschließend weiter bis zur Wieskirche im Landkreis Weilheim-Schongau.

BergBus inzwischen fester Teil des ÖPNV

Ursprünglich wurde der Münchner BergBus als Pilotprojekt des Alpenvereins München & Oberland gestartet. Seit 2024 ist das Angebot fest in den öffentlichen Nahverkehr integriert. Finanziert wird der BergBus vor allem von der Landeshauptstadt München sowie den Landkreisen Miesbach und Ostallgäu. Auch der Freistaat Bayern unterstützt das Projekt weiterhin finanziell.

Die Nachfrage ist zuletzt deutlich gestiegen: Im Jahr 2025 nutzten rund 60 Prozent mehr Fahrgäste das Angebot als noch im Vorjahr.

Sitzplatzreservierung freiwillig möglich

Über die MVV-App können Fahrgäste freiwillig Sitzplätze reservieren. Das Buchungssystem wurde bereits 2025 von etwa einem Drittel der Fahrgäste genutzt – insbesondere für die Hinfahrt zu den Ausflugszielen. Die Reservierung soll mehr Planungssicherheit bieten, spontane Fahrten ohne Buchung bleiben bei freien Kapazitäten aber weiterhin möglich.
Ebenfalls beibehalten wird die im vergangenen Jahr eingeführte Erinnerungsmail, mit der Fahrgäste an ihre Buchung erinnert werden. Dadurch sollen kurzfristige Absagen schneller gemeldet und freie Plätze wieder verfügbar gemacht werden.

Weitere Informationen und Fahrpläne zum Münchner BergBus gibt es auf der Website des MVV. Dort finden Interessierte außerdem Tourenvorschläge des Alpenvereins München & Oberland.
(Quelle: Pressemitteilung MVV / Beitragsbild: Bergbus des MVV Copyright MVV GmbH)

744.750 Euro für Sportstätten in Bernau und Bruckmühl

744.750 Euro für Sportstätten in Bernau und Bruckmühl

Landkreis Rosenheim / Berlin – Aus der ersten Tranche des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ (SKS) fließen insgesamt 744.750 Euro in den Landkreis Rosenheim. Das hat der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages beschlossen, teilt die CSU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern, Daniela Ludwig, mit.

Konkret profitieren davon die Gemeinde Bruckmühl und die Gemeinde Bernau am Chiemsee. Bruckmühl erhält 362.250 Euro für die Sanierung des SV-Sportplatzes, Bernau 382.500 Euro für die Sanierung des Kunstrasenplatzes.

Die Förderung ist Teil des Bundesprogramms zur „Sanierung kommunaler Sportstätten“, das mit Mitteln aus der sogenannten „Sportmilliarde“ ausgestattet ist.

Starke Überzeichnung des Programms

Wie Daniela Ludwig, MdB, mitteilt, gingen insgesamt 3.684 Interessenbekundungen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung ein. Dieses ist mit der Umsetzung des Programms beauftragt. Mit einer beantragten Gesamtfördersumme von über 7,5 Milliarden Euro sei der Projektaufruf 23-fach überzeichnet gewesen. „Das Ringen um Zuschüsse war dementsprechend groß“, so Ludwig.

In der ersten Tranche stehen bundesweit 333 Millionen Euro an Bundesmitteln zur Verfügung. Ziel sei es, damit zusätzliche Investitionen vor Ort anzustoßen.

Ludwig: Bedeutung für Sport und Vereine

Daniela Ludwig betont in einer Mitteilung die Bedeutung der Förderung für die Region. „Das sind nicht nur gute Nachrichten für die Gemeinden Bruckmühl und Bernau“, so Ludwig. Sport habe für die Gesellschaft eine enorme Bedeutung. Er sei ein verbindendes Element, fördere den Gemeinsinn und den Teamgeist und sei auch für die Jugend eine sinnvolle und gesunde Freizeitbeschäftigung. Mit den Zuschüssen könnten die Vereine ihre Jugendarbeit und den Breitensport stärken.

Zum Förderprogramm erklärt Ludwig zudem, dieses setze ein wesentliches Versprechen aus dem Koalitionsvertrag um. „Damit können wichtige, sanierungsbedürftige Sportanlagen in Deutschland endlich modernisiert werden. Mit der Sportmilliarde gibt der Bund ein klares Bekenntnis ab für seine Kommunen, für die Vereine und für den Breitensport in unserem Land.“

Außerdem ergänzt Ludwig: „Ich habe mich sehr dafür eingesetzt, dass wir mit mehr als einem Projekt berücksichtigt werden. Das war keine Selbstverständlichkeit bei der hohen Anzahl von Bewerbern. Ich freue mich, dass wir nun mit zwei Gemeinden berücksichtigt wurden.“
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Durchsuchungen in Rosenheim wegen Verdachts auf Kinderpornografie

Durchsuchungen in Rosenheim wegen Verdachts auf Kinderpornografie

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Die Kriminalpolizei Rosenheim hat gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Traunstein am Mittwoch (13.5.2026) insgesamt 16 Objekte in Stadt und Landkreis Rosenheim durchsucht. Hintergrund sind mehrere Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Besitz und Verbreitung kinderpornografischer Inhalte. Dabei wurde umfangreiches Beweismaterial sichergestellt.

Bei den Durchsuchungen stellten die Ermittler unter anderem elektronische Geräte, Mobiltelefone und Speichermedien sicher. Diese müssen nun von IT-Forensikern aufwendig ausgewertet werden.

Die Maßnahmen erfolgten in enger Abstimmung zwischen der Kriminalpolizei Rosenheim und der Staatsanwaltschaft Traunstein. Grundlage waren richterliche Beschlüsse, die auf Antrag der sachleitenden Staatsanwaltschaft erlassen wurden.

16 Durchsuchungen in Stadt und Landkreis

Nach Angaben der Polizei vollzogen rund 25 Einsatzkräfte der Kriminalpolizei Rosenheim sowie der Zentralen Einsatzdienste (ZED) Bad Aibling die Durchsuchungsbeschlüsse. Betroffen waren insgesamt 15 männliche und eine weibliche Beschuldigte im Alter zwischen 14 und 64 Jahren.

Die weiterführenden Ermittlungen werden nun von der Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein geführt. Die Ermittlungen dauern an.

Zahl der Fälle zuletzt rückläufig

Wie die Polizei mitteilt, ist die Zahl der Delikte im Zusammenhang mit Kinder- und Jugendpornografie in den vergangenen Jahren insgesamt angestiegen. In Stadt und Landkreis Rosenheim sei jedoch ein Rückgang zu verzeichnen: Während im Jahr 2024 noch 212 Fälle registriert wurden, waren es 2025 insgesamt 131 Fälle – ein Minus von rund 38,2 Prozent.

Um diese Entwicklung weiter zu fördern, arbeiten beim Polizeipräsidium Oberbayern Süd spezialisierte Arbeitsgruppen der Kriminalpolizei eng mit Staatsanwaltschaften sowie der Generalstaatsanwaltschaft Bamberg und dem dort angesiedelten Zentrum zur Bekämpfung von Kinderpornografie und sexuellem Missbrauch im Internet zusammen. Auch bei der Staatsanwaltschaft Traunstein gibt es eine spezialisierte Abteilung für diese Delikte.

Die Ermittlungsbehörden bewerten die koordinierte Aktion als wichtigen Erfolg im Kampf gegen Kinder- und Jugendpornografie. Zugleich betonen sie, dass sich Täter auch im vermeintlich anonymen Internet nicht sicher fühlen könnten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

ADAC warnt vor teuren Überraschungen beim Frühjahrscheck

ADAC warnt vor teuren Überraschungen beim Frühjahrscheck

Bayern – Nach dem Winter bieten viele Werkstätten sogenannte Frühjahrschecks an. Dabei wird das Auto gegen eine geringe Gebühr auf mögliche Schäden untersucht. Doch laut ADAC sollten Autofahrer aufmerksam bleiben: Immer wieder würden nach solchen Checks angebliche Defekte festgestellt – teils verbunden mit Reparaturkosten im vierstelligen Bereich und dem Hinweis, sofort handeln zu müssen.

Grundsätzlich seien regelmäßige Fahrzeugkontrollen sinnvoll, betont der ADAC. Verschleißteile könnten durch Wetter, Belastung und Alter Schaden nehmen. Allerdings erreichten den Automobilclub immer wieder Hinweise von Mitgliedern, wonach einzelne Werkstätten versuchten, unnötige Reparaturen zu verkaufen.

Wichtig zu wissen: Ein Frühjahrscheck verpflichtet nicht automatisch zu einer Reparatur. Der ursprüngliche Auftrag beziehe sich lediglich auf die Untersuchung des Fahrzeugs – nicht auf mögliche Folgearbeiten.

Reparatur nicht vorschnell beauftragen

Gerade bei teureren Reparaturen empfiehlt der ADAC, sich den festgestellten Schaden zunächst genau zeigen zu lassen und einen Kostenvoranschlag einzuholen. Anschließend könne eine zweite Werkstatt oder eine neutrale Prüfstelle um eine Einschätzung gebeten werden. Nach Erfahrungen des Mobilitätsclubs unterscheiden sich Reparaturkosten teils erheblich – Vergleichen könne sich deshalb lohnen.

Misstrauisch sollten Autofahrer laut ADAC werden, wenn Werkstätten zu einer schnellen Entscheidung drängen. Selbst wenn behauptet werde, das Fahrzeug sei nicht mehr verkehrssicher, könne zunächst telefonischer Rat bei einer anderen Werkstatt oder über die Technik-Hotline des ADAC eingeholt werden.

Besonders wichtig: Wer skeptisch ist, sollte keinen Reparaturauftrag erteilen – auch eine mündliche Zusage könne bereits als verbindlicher Auftrag gelten.

Neutrale Prüfstellen als Alternative

Wer eine unabhängige Einschätzung bevorzugt, kann den Frühjahrscheck laut ADAC bei neutralen Prüfstellen durchführen lassen, die selbst keine Reparaturen anbieten. Dazu zählen unabhängige Prüfdienste sowie Prüfzentren des ADAC. Dort werden neben Frühjahrs- und Urlaubschecks auch Fahrzeugbewertungen und Wertermittlungen angeboten – etwa beim Kauf oder Verkauf eines Gebrauchtwagens.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)