Hauswirtschaftliche Dienstleistungen: Gute Perspektiven für den Arbeitsmarkt der Zukunft

Hauswirtschaftliche Dienstleistungen: Gute Perspektiven für den Arbeitsmarkt der Zukunft

Erding – Ob Catering, Haushaltsservice oder Alltagsbegleitung: Hauswirtschaftliche Dienstleistungen bieten ein breites Feld – und eröffnen zunehmend Wege in die Selbstständigkeit. Das geht aus Informationen der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) hervor.

Wie der Schritt in die Selbstständigkeit gelingen kann, war Thema eines zehntägigen bayernweiten Seminars zur Unternehmensentwicklung hauswirtschaftlicher Dienstleistungen. Dieses wurde gemeinsam von den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Krumbach-Mindelheim, Ebersberg-Erding und Regensburg-Schwandorf durchgeführt.

Von der Idee zum Geschäftsmodell

Das Angebot richtete sich an hauswirtschaftliche Fachkräfte, die ein Unternehmen gründen oder ihr bestehendes Angebot weiterentwickeln möchten. Seit dem Start am 9. Oktober 2025 erarbeiteten die Teilnehmerinnen individuelle Geschäftskonzepte und beschäftigten sich unter anderem mit Marktanalyse, Kundengewinnung, Vermarktung, Finanzen, Preiskalkulation sowie rechtlichen Rahmenbedingungen.

Die Ideen reichten von Eventcatering über Dienstleistungen für Mehrgenerationen-Wohngemeinschaften bis hin zu Haushaltscoaching und Unterstützung im Alltag für pflegebedürftige Menschen. Unterstützt wurden die Teilnehmerinnen von Fachkräften der beteiligten Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.

Kürzlich wurden die Zertifikate überreicht. Behördenleiter Reinhard Menzel betonte dabei die Bedeutung der hauswirtschaftlichen Dienstleistungen insbesondere im Bereich der Unterstützung im Alltag für pflegebedürftige Menschen. Das Seminar zeige, wie aus Fachwissen und Ideen tragfähige unternehmerische Konzepte entstehen können.

Franz Hofstetter hob die Bedeutung der Weiterbildung für die Weiterentwicklung land- und hauswirtschaftlicher Berufe hervor. Regine Wiesend ermutigte die Teilnehmerinnen, ihre erarbeiteten Konzepte nun in die Praxis umzusetzen. Ursula Mücke betonte die Bedeutung einer realistischen Kalkulation der angebotenen Dienstleistungen.

Seminarleiterin Elke Hafner zog eine positive Bilanz: Über 100 Seminareinheiten, 13 Teilnehmerinnen, 18 Referentinnen und Referenten sowie zahlreiche intensive Gespräche hätten das Seminar geprägt.

Die Planungen für das nächste Seminar laufen bereits. Ein kostenloser Infoabend findet am 20. Juli 2026 ab 16 Uhr statt. Das nächste zehntägige Seminar beginnt am 8. Oktober 2026. Weitere Informationen gibt es unter www.weiterbildung.bayern.de.
(Quelle: Pressemitteilung AELF Ebersberg-Erding / Beitragsbild: AELF Ebersberg-Erding)

Vorstand bestätigt und 1.000 Euro Spende: kfd St. Michael zieht Bilanz

Vorstand bestätigt und 1.000 Euro Spende: kfd St. Michael zieht Bilanz

Rosenheim – Die katholische Frauengemeinschaft (kfd) St. Michael in Rosenheim hat bei ihrer gut besuchten Jahreshauptversammlung im Pfarrheim St. Michael auf das vergangene Jahr zurückgeblickt und turnusgemäße Neuwahlen durchgeführt. Zudem wurden eine Spende übergeben und Einblicke in soziale Beratungsarbeit gegeben.

Nach einer Andacht mit Gedenken an die verstorbenen Mitglieder begrüßte die Vorstandschaft die Teilnehmerinnen. Im Rückblick spielte insbesondere das 50-jährige Bestehen der kfd St. Michael eine zentrale Rolle. Dabei wurden unter anderem eine Lesung mit Dr. Alois Prinz sowie die Jubiläumsfeier als besondere Höhepunkte genannt.

Vorstand weitgehend im Amt bestätigt

Bei den Neuwahlen wurde die bisherige Vorstandschaft weitgehend einstimmig bestätigt. Annemarie Heimrath bleibt 1. Vorsitzende, Anneliese Weber weiterhin 2. Vorsitzende und Gudrun Lischewski Schatzmeisterin. Neu in das Amt der Schriftführerin wurde Sylvia Krenzler gewählt. Die bisherige Schriftführerin Claudia Bösl wurde mit Dank für ihr langjähriges Engagement verabschiedet.

Im Anschluss stellte Ulrike Schauberger von Donum Vitae die Arbeit der Beratungsstelle vor. Sie berichtete über Unterstützungsangebote für Frauen und Familien in schwierigen Lebenssituationen.

Spende für Beratungsarbeit übergeben

Die kfd St. Michael übergab im Rahmen der Versammlung eine Spende in Höhe von 1.000 Euro an Donum Vitae. Mit dem Betrag sollen Projekte und Unterstützungsangebote für Familien finanziert werden.
(Quelle: Pressemitteilung kfd St. Michael / Beitragsbild. kfd St. Michael)

Bolivienabend in Oberwöhr: Vortrag, Musik und Tanz aus den Hochanden

Bolivienabend in Oberwöhr: Vortrag, Musik und Tanz aus den Hochanden

Oberwöhr / Stadt Rosenheim – Die Stadtteilkirche Rosenheim „Am Wasen“ lädt am Mittwoch, 13. Mai 2026, um 19 Uhr zu einem Bolivienabend ins Pfarrheim St. Josef in der Krainstraße 23 im Rosenheimer Stadtteil Oberwöhr ein. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Im Mittelpunkt des Abends steht ein Vortrag von Agueda Colque, Projektmitarbeiterin aus der bolivianischen Partnergemeinde Yura in den Hochanden. Sie berichtet über Internate und landwirtschaftliche Projekte in ihrer Heimatregion und dankt zugleich für die 35-jährige Unterstützung aus Rosenheim. Colque stammt aus dem indigenen Volk der Yuras.

Begleitet wird der Abend von Musik und Tanz: Die Gruppe „Encuentro Latino“ spielt bolivianische Folkloremusik, zwei Tänzerinnen präsentieren traditionelle Tänze aus verschiedenen Kulturen Boliviens. Zudem sind Begegnung, Gespräch sowie Essen und Trinken Teil der Veranstaltung.

35 Jahre Partnerschaft und konkrete Hilfe

Der Bolivienkreis der Stadtteilkirche „Am Wasen“ unterstützt seit 35 Jahren Projekte in der Region Yura/Potosí. Nach Angaben der Veranstalter wurden mit Hilfe von Sternsingererlösen und Spenden unter anderem 22 Landinternate aufgebaut, in denen Kinder aus rund 100 Bergdörfern Schulbildung erhalten.

Darüber hinaus werden landwirtschaftliche Projekte wie Bewässerungsanlagen, Gewächshäuser, Aufforstung sowie Gesundheitsprogramme für Mensch und Tier gefördert. Die Projekte werden den Angaben zufolge von den indigenen Dorfgemeinschaften selbst verwaltet und durch den Verein ISALP unterstützt.

Ziel der Arbeit sei es, die Lebensperspektiven in der Region zu stärken und Abwanderung zu verringern, indem insbesondere Jugendlichen eine Zukunft in ihrer Heimat ermöglicht wird.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtteilkirche Rosenheim „Am Wasen / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Neues Sozialkaufhaus der Diakonie Rosenheim startet in Bernau am Chiemsee

Neues Sozialkaufhaus der Diakonie Rosenheim startet in Bernau am Chiemsee

Bernau / Landkreis Rosenheim – In Bernau am Chiemsee eröffnet die Diakonie Rosenheim am 1. Juni 2026 ein neues Sozialkaufhaus in der Chiemseestraße 84. Das Angebot verbindet nach Angaben der Diakonie nachhaltigen Konsum mit sozialer Unterstützung.

Auf rund 210 Quadratmetern sollen künftig gut erhaltene Möbel, Kleidung, Haushaltswaren und weitere Gebrauchsgegenstände zu günstigen Preisen angeboten werden. Ziel sei es, gebrauchten Gegenständen ein zweites Leben zu geben und gleichzeitig Menschen mit geringem Einkommen den Zugang zu preiswerten Waren zu ermöglichen.

„Mit dem neuen Sozialkaufhaus in Bernau schaffen wir ein Angebot, das ökologische Verantwortung und soziale Teilhabe konkret miteinander verbindet“, sagt Sebastian Kurz, Geschäftsbereichsleiter Arbeit und Teilhabe der Diakonie Rosenheim. Zudem entstünden neue Perspektiven im Bereich Beschäftigung und Qualifizierung.

Nachhaltigkeit und Wiederverwendung im Fokus

Nach Angaben der Diakonie basiert das Konzept auf dem Prinzip der Wiederverwendung: Spenden werden geprüft, bei Bedarf aufbereitet und anschließend weiterverkauft. So sollen Ressourcen geschont und Abfall vermieden werden.

Das Sozialkaufhaus hat montags bis freitags von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Spenden können zu diesen Zeiten abgegeben werden. Für Rückfragen steht die Telefonnummer 08051 9675 133 zur Verfügung. Möbelabholungen sind unter bestimmten Voraussetzungen möglich, hierfür ist eine Anfrage per E-Mail mit Fotos an moebel@sd-obb.de
erforderlich.

Beschäftigung und soziale Teilhabe

„Unsere Kaufhäuser sind mehr als Verkaufsflächen“, erklärt Michael Jahn, Bereichsleiter der Sozialkaufhäuser. Sie seien Orte der Begegnung, Beschäftigung und „zweiten Chancen“.

Am Standort Bernau entstehen sechs Beschäftigungsplätze im Rahmen eines Zuverdienstangebots für Menschen, die schrittweise wieder in das Arbeitsleben einsteigen sollen.

Mit dem neuen Standort erweitert die Diakonie Rosenheim ihr bestehendes Netz an Sozialkaufhäusern in der Region, unter anderem in Rosenheim, Bruckmühl, Hausham und Wasserburg.
(Quelle: Pressemitteilung Diakonie Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Theresa Stirner)

Freie Wähler verabschieden langjährigen Kreisrat Sepp Baumann

Freie Wähler verabschieden langjährigen Kreisrat Sepp Baumann

Landkreis Rosenheim – Nach 36 Jahren im Rosenheimer Kreistag ist der Kreisrat Sepp Baumann verabschiedet worden. Das teilte der Kreisverband der Freien Wähler mit.

Der Landwirt aus Reitmehring bei Wasserburg am Inn gehörte dem Kreistag seit dem 1. Mai 1990 an und nahm in dieser Zeit nach Angaben der Freien Wähler an zahlreichen Kreistags- und Ausschusssitzungen teil. Neben seiner Tätigkeit im Kreistag war Baumann zuletzt auch Mitglied im Aufsichtsrat der RoMed-Kliniken.

In einer Feierstunde nach der letzten Fraktionssitzung der Wahlperiode würdigten Vertreter der Freien Wähler sein langjähriges Engagement. Unter anderem sprachen der Landtagsabgeordnete Josef Lausch, der Bezirksrat Sepp Hofer sowie die Fraktionsvorsitzende Barbara Stein demnach Dank und Anerkennung für seine Arbeit aus.
Baumann bleibt weiterhin Mitglied im Stadtrat von Wasserburg.
(Quelle: Pressemitteilung Freie Wähler Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Freie Wähler Kreisverband Rosenheim) 

Lage am Saurüsselkopf: Nachlöscharbeiten im Fokus – Einsatz weiterhin im Gange

Lage am Saurüsselkopf: Nachlöscharbeiten im Fokus – Einsatz weiterhin im Gange

Saurüsselkopf / Ruhpolding – Am gestrigen Freitag (8.5.2026), stand der großflächige Waldbrandeinsatz am Saurüsselkopf (Landkreis Traunstein) weiterhin unter Kontrolle, die Lage blieb laut Landratsamt Traunstein insgesamt stabil, jedoch arbeitsintensiv.

In der Nacht auf Freitag verliefen die Einsatzmaßnahmen ohne besondere Vorkommnisse. Nach Angaben des Landratsamts loderten an der Ostseite des Einsatzgebietes vereinzelt Flammen auf, die jedoch meist ohne weiteres Eingreifen wieder erloschen. Die Nachtarbeit beschränkte sich im Wesentlichen auf Kontroll- und Überwachungsaufgaben. Zusätzliche Kräfte mussten nicht nachalarmiert werden.

Im Mittelpunkt der aktuellen Einsatzphase stehen weiterhin aufwendige Nachlöscharbeiten an zahlreichen Glutnestern, die sich teilweise in schwer zugänglichem Gelände befinden. Dafür sind laut Behörden auch weiterhin logistische Maßnahmen am Berg notwendig, darunter Wasserbehälter, Seilsicherungen sowie der Einsatz von Hubschraubern – allerdings in reduzierter Zahl. Diese Arbeiten werden nach Einschätzung des Landratsamts noch einige Zeit andauern.

Weiterhin ist im Raum Ruhpolding Rauch- und Brandgeruch wahrnehmbar. Das Landratsamt empfiehlt, Fenster und Türen geschlossen zu halten, Lüftungs- und Klimaanlagen abzuschalten und Aufenthalte im Freien in betroffenen Bereichen möglichst zu reduzieren. Personen mit Atemwegserkrankungen sollen besonders aufmerksam sein.

Betretungs- und Befahrungsverbot angepasst

Aufgrund der insgesamt verbesserten Lage wurde die Allgemeinverfügung zum Betretungs- und Befahrungsverbot angepasst. Der Sperrbereich wurde auf den weiterhin notwendigen Gefahren- und Einsatzbereich reduziert. Er erstreckt sich nun unter anderem entlang der Forst- und Wanderwege vom Bereich der Wildbachfurt der B305 nordöstlich bis zum Ortsteil Fuchsau sowie angrenzende südliche Bereiche bis zur Landesgrenze.

Vom Verbot ausgenommen sind Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, beauftragte Firmen sowie Bewohner und Hotelgäste der Ortsteile Waich, Fritz am Sand, Laubau und Seehaus.

Hintergrund der Anpassung ist, dass der Brand in Teilbereichen eingedämmt werden konnte. Gleichzeitig bestehen weiterhin Gefahren durch Glutnester sowie durch laufende Einsatzmaßnahmen von Feuerwehr, Bergwacht und Hubschraubern.

Verkehr

Die B305 bleibt zwischen dem Parkplatz Seegatterl und dem Kreisverkehr Hinterpoint südlich von Ruhpolding weiterhin gesperrt. Die Zufahrt Richtung Reit im Winkl erfolgt über die A8-Anschlussstelle Grabenstätt sowie über Marquartstein und Unterwössen.
(Quelle: Pressemitteilung / Landratsamt Traunstein / Beitragsbild: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Bad Aibling: Mehrere Einbrüche im Gewerbegebiet – Kripo bittet um Hinweise

Bad Aibling: Mehrere Einbrüche im Gewerbegebiet – Kripo bittet um Hinweise

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – In Bad Aibling (Landkreis Rosenheim) sind in der Nacht auf Freitag, 8. Mai 2026, mehrere Einbrüche in einem Gewerbegebiet verübt worden. Nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd drangen ein oder mehrere bislang unbekannte Täter zwischen etwa 0.00 Uhr und 3.00 Uhr in insgesamt neun Firmengebäude im Gewerbepark Markfeld ein.

Die Täter öffneten demnach gewaltsam Fenster und verschafften sich so Zutritt zu den Objekten. Im Inneren wurden die Räumlichkeiten durchsucht. Nach bisherigem Ermittlungsstand wurde ausschließlich Bargeld entwendet. Der entstandene Sachschaden wird auf einen mittleren fünfstelligen Eurobetrag geschätzt.

Die ersten Maßnahmen vor Ort übernahm die Polizeiinspektion Bad Aibling. Die weiteren Ermittlungen führt das Fachkommissariat 2 der Kriminalpolizei Rosenheim unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein, Zweigstelle Rosenheim.

Die Kriminalpolizei bittet zudem um Hinweise aus der Bevölkerung: Wer im genannten Zeitraum im Bereich des Gewerbeparks verdächtige Personen oder Fahrzeuge beobachtet hat oder bereits im Vorfeld entsprechende Wahrnehmungen gemacht hat, wird gebeten, sich zu melden.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/200-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Nußdorf am Inn: 7-jähriger Bub wählt aus Spaß den Notruf

Nußdorf am Inn: 7-jähriger Bub wählt aus Spaß den Notruf

Nußdorf am Inn – In Nußdorf am Inn hat ein siebenjähriger Bub am Donnerstagnachmittag (7.5 2026) zweimal den Notruf 112 gewählt und dabei laut Polizei kindliche Sticheleien geäußert. Anschließend legte er jeweils sofort wieder auf.

Wie die Polizeiinspektion Brannenburg mitteilt, verfügt der Junge erst seit kurzem über eine Kinder-Smartwatch, mit der auch ein Notruf abgesetzt werden kann. Ohne Wissen seiner Eltern nahm er die Uhr demnach mit in die Schule, um sie dort Freunden zu zeigen. Dabei verständigte er aus Spaß den Notruf.

Bei einem Gespräch mit Polizeibeamten und seinen Eltern zeigte sich der Siebenjährige laut Polizei einsichtig und versprach, den Notruf künftig nur noch in echten Notfällen zu verwenden.
Die Polizei weist darauf hin, dass das Verständigen des Notrufs ohne triftigen Grund eine Anzeige wegen Missbrauchs von Notrufen nach dem Strafgesetzbuch nach sich ziehen kann. Eltern werden gebeten, ihre Kinder über den verantwortungsvollen Umgang mit Notrufnummern aufzuklären.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tarifverhandlungen im bayerischen Einzelhandel: Erste Runde ohne Ergebnis

Tarifverhandlungen im bayerischen Einzelhandel: Erste Runde ohne Ergebnis

München / Bayern – Die erste Tarifverhandlungsrunde für die rund 320.000 Beschäftigten im bayerischen Einzelhandel ist am gestrigen  Freitag (8.5.2026)  in München ohne Ergebnis beendet worden. Darauf weist der Handelsverband Bayern (HBE) hin.

Nach Angaben der Arbeitgeberseite wurde in der ersten Runde bewusst kein eigenes Angebot vorgelegt. Der Auftakt habe zunächst dazu gedient, die wirtschaftliche Lage der Branche darzustellen. Der HBE befürchtet nach eigenen Angaben, dass im laufenden Jahr in Bayern knapp 1.000 Geschäfte verloren gehen könnten. Dabei seien Neueröffnungen bereits gegengerechnet worden. Besonders viele mittelständische Händler stünden demnach unter Druck.

Die Gewerkschaft Verdi fordert bei einer Laufzeit von zwölf Monaten unter anderem eine monatliche Entgelterhöhung von 222 Euro sowie 150 Euro mehr für Auszubildende. Zusätzlich verlangt Verdi eine deutliche Anhebung der unteren Beschäftigtengruppen auf ein Mindesteinkommen von 14,90 Euro pro Stunde.

„Viele Betriebe stehen unter Druck“

HBE-Tarifgeschäftsführerin Dr. Melanie Eykmann erklärte dazu: „Die Forderungen von Verdi gehen weit über das hinaus, was der Einzelhandel derzeit verkraften kann. Viele Betriebe stehen durch schwache Umsätze, steigende Kosten und eine anhaltende Kaufzurückhaltung erheblich unter Druck. Vor diesem Hintergrund ist ein Abschluss in dieser Größenordnung nicht darstellbar.“

Nach Angaben der Arbeitgeberseite solle auch in den weiteren Gesprächen auf einen „verantwortungsvollen Tarifabschluss“ hingearbeitet werden. Ziel sei es, faire Einkommen mit der Sicherung von Arbeitsplätzen und Unternehmensstandorten in Einklang zu bringen.
Die Tarifverhandlungen werden am Dienstag, 16. Juni 2026, in München fortgesetzt.

Der Handelsverband Bayern ist die Interessenvertretung des bayerischen Einzelhandels. Nach Verbandsangaben erwirtschaften in Bayern rund 58.000 Einzelhandelsunternehmen mit etwa 320.000 Beschäftigten einen Jahresumsatz von mehr als 70 Milliarden Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Handelsverband Bayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 9. Mai – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Haie kleinste elektrische Impulse wahrnehmen können?
So finden sie auch versteckte Beute im Wasser.
Ein zusätzlicher „Sinn“, den wir nicht haben.

Vielleicht wirst Du heute sensibler für feine Signale in Deinem Umfeld.

Wir wünschen Dir einen wachsamen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Boulder-Cup 2026 im Kletterzentrum Weyarn: Wettkampf, Finale und Preise

Boulder-Cup 2026 im Kletterzentrum Weyarn: Wettkampf, Finale und Preise

Weyarn / Landkreis Miesbach – Im Kletterz in Weyarn steigt am Samstag, 16. Mai, der jährliche Boulder-Cup. Teilnehmer messen sich in sechs Kategorien an 25 Qualifikationsbouldern. Neben einem großen Finale warten attraktive Preise und ein Starterpaket auf die Athleten.

Der jährliche Boulder-Cup im Kletterz gehört mittlerweile zu den festen Terminen der regionalen Kletterszene. Am Samstag, 16. Mai von 11 bis 20, Uhr treten Boulderer aus der Region und darüber hinaus in den Kategorien Jugend, Erwachsene und Senioren – jeweils männlich und weiblich – gegeneinander an.
Im Anschluss folgt das große Finale mit den besten Startern aller sechs Kategorien.
Für alle Teilnehmer gibt es ein Starterpaket inklusive Boulder-Cup-Shirt. Außerdem werden hochwertige Preise vergeben.
Die Anmeldung ist online sowie vor Ort möglich. Weitere Informationen und die offizielle Ausschreibung gibt es unter Kletterz Events.
(Quelle: Pressemitteilung Kletterz / Beitragsbild: Symbolfoto re)
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ADAC:  April war teuerster Tankmonat aller Zeiten

ADAC: April war teuerster Tankmonat aller Zeiten

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Autofahrer mussten im April 2026 so viel für Kraftstoff zahlen wie noch nie. Nach einer Auswertung des ADAC erreichten die Spritpreise neue Rekordwerte.

Super E10 kostete im Monatsdurchschnitt 2,109 Euro je Liter, Diesel sogar 2,263 Euro. Besonders deutlich fiel der Anstieg beim Diesel aus, der den bisherigen Höchstwert aus dem Vormonat nochmals um fast zehn Cent übertraf.

Auch einzelne Tage markierten neue Rekorde: Am 7. April wurde Diesel im Schnitt für 2,446 Euro je Liter verkauft – der höchste Wert seit Beginn der Aufzeichnungen. Super E10 erreichte am 6. April mit 2,191 Euro seinen Tageshöchstwert und lag nur knapp unter dem bisherigen Allzeithoch aus dem Jahr 2022.

Nach Einschätzung des ADAC steht die Entwicklung im Zusammenhang mit dem seit 1. April geltenden sogenannten „Österreich-Modell“. Die Regelung erlaubt nur noch eine einmalige Preisanpassung pro Tag um 12 Uhr mittags. Ein dämpfender Effekt für Verbraucher sei bislang nicht erkennbar. Im Gegenteil: Trotz eines zeitweise niedrigeren Brent-Ölpreises und eines günstigeren Euro-Dollar-Kurses im Vergleich zum März habe sich das Preisniveau im April insgesamt deutlich erhöht.

Im Vergleich zum Januar zahlten Autofahrer im Schnitt rund 37 Cent mehr pro Liter Super E10 und über 57 Cent mehr bei Diesel.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)