„Wir sind fassungslos“ – Neue Haltestellenanzeige in Rosenheim mutwillig zerstört

„Wir sind fassungslos“ – Neue Haltestellenanzeige in Rosenheim mutwillig zerstört

Rosenheim – „Wir sind fassungslos“ schreibt der Stadtverkehr Rosenheim in einer aktuellen Pressemitteilung. Was ist passiert? Eine digitale Abfahrtsanzeige an der Haltestelle „Wasserkraftwerk Oberwöhr“ wurde mutwillig zerstört. Dabei war sie erst wenige Tage zuvor neu installiert worden.

Das Gerät war nach Angaben des Stadtverkehrs noch nicht einmal offiziell abgenommen, als es offenbar mit roher Gewalt beschädigt wurde – trotz verbautem Sicherheitsglas.

Haltestelle derzeit ohne digitale Fahrgastinformation

Die Folgen sind deutlich: Fahrgäste können aktuell keine digitalen Abfahrtszeiten abrufen, auch die Vorlesefunktion für seh- und blinde Menschen ist außer Betrieb. Der Austausch der Anlage wird voraussichtlich mehrere Monate dauern.

Neben den Einschränkungen im Betrieb verursacht der Vorfall auch einen finanziellen Schaden, der letztlich von der Allgemeinheit getragen wird.
Der Stadtverkehr hat Strafantrag gegen Unbekannt gestellt. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

Zeugen, die im Bereich der Haltestelle „Wasserkraftwerk Oberwöhr“ zwischen dem 7. und 9. Mai Beobachtungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtverkehr Rosenheim / Beitragsbild: Fotomontage Stadtverkehr Rosenheim)

Radfahrer stürzt in Prien am Chiemsee und verletzt sich

Radfahrer stürzt in Prien am Chiemsee und verletzt sich

Prien / Landkreis Rosenheim – Ein 60-jähriger Radfahrer ist am Freitagabend (8.5.2026) in Prien am Chiemsee gestürzt und hat sich dabei leichte Verletzungen zugezogen.

Gegen 21.45 Uhr war der Mann auf dem Marktplatz südwärts unterwegs und wollte in die Alte Rathausstraße abbiegen. Kurz vor dem Abbiegevorgang kam er aus bislang ungeklärter Ursache zu Sturz.

Der Radfahrer erlitt eine Platzwunde sowie ein Hämatom am linken Auge und zog sich zudem leichte Kopfverletzungen zu.
Der Rettungsdienst brachte ihn zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Katastrophenfall Saurüsselkopf: Nachlöscharbeiten laufen weiter

Katastrophenfall Saurüsselkopf: Nachlöscharbeiten laufen weiter

Ruhpolding / Landkreis Traunstein – Update zum Katastrophenfall Saurüsselkopf (Landkreis Traunstein):: Am Samstag (9.5.2026)  waren rund 342 Einsatzkräfte bei den Nachlöscharbeiten des Bergwaldbrandes am Saurüsselkopf im Einsatz. Die Nacht verlief laut Einsatzleitung ruhig, aktive Löschmaßnahmen waren nicht erforderlich. Stattdessen fanden Kontroll- und Erkundungsfahrten zur Überwachung der Lage statt.

Verbrannter Waldboden: Die Ausrüstung wird stark beansprucht. Fotos: Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Verbrannter Waldboden: Die Ausrüstung wird stark beansprucht. Fotos: Kreisfeuerwehrverband Traunstein

Seit den frühen Morgenstunden laufen die Arbeiten im Gelände wieder im Vollbetrieb. Erste Kräfte waren bereits ab 6 Uhr in den Einsatzabschnitten unterwegs. Schwerpunkt bleibt die Suche, Kontrolle und Bekämpfung von Glutnestern, wobei sich die Einsatzkräfte systematisch durch das Gelände arbeiten. Besonders der nördliche Bereich gilt weiterhin als schwierig zugänglich.

Hubschrauber, Drohnen und Bodentrupps arbeiten dabei weiterhin koordiniert zusammen. Für schwer erreichbare Bereiche ist erneut Luftunterstützung vorgesehen.

Aufwendige Handarbeit im Bergwald

Die Nachlöscharbeiten gestalten sich weiterhin sehr anspruchsvoll. Das Gelände ist steil, felsig und nur schwer erreichbar. Zudem befinden sich Glutnester tief im Waldboden oder unter Wurzeln, wodurch sie nur vor Ort freigelegt und gezielt abgelöscht werden können.

Je nach Abschnitt kommen unterschiedliche Kräfte zum Einsatz: Feuerwehr und Forst arbeiten in gut zugänglichen Bereichen direkt am Boden, unterstützt von der Bergwacht in schwerem Gelände. In steilen Bereichen sind aufwendige Seilsicherungen notwendig, teilweise arbeiten Einsatzkräfte nur gesichert am Seil.

Zur Brandbekämpfung werden unter anderem Löschrucksäcke mit rund 20 Litern Wasser eingesetzt. Mit Werkzeugen wird der Waldboden Schicht für Schicht geöffnet, um versteckte Glutnester abzulöschen.

Erkundung und Logistik

Die Drohnenaufklärung wird laufend ausgewertet, stößt aber bei verdeckten Glutnestern an Grenzen. Ergänzend kommen handgeführte Wärmebildkameras zum Einsatz.

Für die Wasserversorgung wurde eine umfangreiche Infrastruktur aufgebaut. Löschwasser wird über Pumpen und Schlauchleitungen in die Einsatzbereiche gefördert, zusätzlich wurden Material- und Wasserdepots eingerichtet. Auch Hubschrauber und Drohnen unterstützen weiterhin bei Logistik und Erkundung.

Ausblick

Die Einsatzorganisation stellt sich auf einen weiterhin längeren Nachlöscheinsatz ein. Trotz stabiler Lage bleibt die Situation aufmerksam zu beobachten, da unterirdische Glutnester erneut aufflammen können. Für das Wochenende werden zudem trockene und windige Bedingungen erwartet.
Die Bevölkerung wird weiterhin gebeten, das Einsatzgebiet zu meiden und Absperrungen zu beachten.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Traunstein / Beitragsbild: / Beitragsbild: Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Stark alkoholisierter Fußgänger mit rund vier Promille sorgt für Polizeieinsatz in Rosenheim

Stark alkoholisierter Fußgänger mit rund vier Promille sorgt für Polizeieinsatz in Rosenheim

Rosenheim – Ein Mann mit rund vier Promille Alkohol im Blut hat am Freitagnachmittag (8.5.2026)  in der Gießereistraße in Rosenheim für einen Polizeieinsatz gesorgt – und war dabei kaum noch in der Lage, sich auf den Beinen zu halten.

Gegen 13.30 Uhr ging bei der Polizei die Mitteilung ein, dass ein Fußgänger torkelnd unterwegs sei und immer wieder stürze. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen 40-jährigen Rosenheimer, der sich nur noch schwer kontrollieren ließ.
Eine verständliche Kommunikation war laut Polizei nicht möglich, der Mann lallte deutlich und hatte erhebliche Probleme, aufrecht zu stehen. Ein Atemalkoholtest ergab rund vier Promille.

Der 40-Jährige wurde in Gewahrsam genommen und verbrachte den weiteren Verlauf des Tages in einer Zelle der Polizeiinspektion Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Streit in Rosenheim eskaliert – Zwei Personen verletzt

Streit in Rosenheim eskaliert – Zwei Personen verletzt

Rosenheim – Ein bereits in der Vergangenheit bestehender Streit zwischen zwei Rosenheimern ist in der Nacht auf Samstag in der Adlzreiterstraße  in Rosenheim wieder aufgeflammt. Dabei wurden zwei Personen leicht verletzt.

Nach Angaben der Polizei waren ein 33-jähriger und ein 22-jähriger Rosenheimer bereits zuvor aneinandergeraten. Gegen 1 Uhr trafen die beiden erneut aufeinander. Die Streitursache war offenbar weiterhin nicht geklärt, wodurch es wieder zu einer heftigen Auseinandersetzung kam.
Im Verlauf soll der 33-Jährige auf den 22-Jährigen sowie dessen 30-jährige Begleiterin eingeschlagen haben. Beide wurden laut Polizei mit der flachen Hand sowie mit den Fäusten ins Gesicht getroffen.

Die Geschädigten erlitten Rötungen und Prellungen im Gesichtsbereich. Eine medizinische Behandlung war vor Ort nicht erforderlich.
Gegen den 33-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Motorradfahrer bei Frontalzusammenstoß in Rosenheim schwer verletzt

Motorradfahrer bei Frontalzusammenstoß in Rosenheim schwer verletzt

Rosenheim – Bei einem Verkehrsunfall im Bereich Innsbrucker Straße / Tegernseestraße in Rosenheim ist am Samstagabend (9.5.2026)  ein 25-jähriger Motorradfahrer schwer verletzt worden.

Der Unfall ereignete sich gegen 18.30 Uhr. Ein 32-jähriger Autofahrer aus Rosenheim wollte laut Polizei von der Innsbrucker Straße nach links in die Tegernseestraße abbiegen. Dabei übersah er offenbar den entgegenkommenden und vorfahrtsberechtigten Motorradfahrer.
Die beiden Fahrzeuge krachten frontal ineinander. Der 25-Jährige wurde auf die Motorhaube sowie die Frontscheibe des Autos geschleudert und stürzte anschließend auf die Fahrbahn.

Der Motorradfahrer erlitt Frakturen und wurde zur weiteren Behandlung ins Klinikum Rosenheim gebracht. Lebensgefahr besteht nach Angaben der Polizei derzeit nicht.
Der Autofahrer blieb unverletzt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 7.000 Euro geschätzt.

Gegen den 32-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung  Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Randalierer greift Polizeibeamte in Rosenheim an

Randalierer greift Polizeibeamte in Rosenheim an

Rosenheim – In der Chiemseestraße in Rosenheim ist ein 21-Jähriger in der Nacht auf Sonntag gegen Polizeibeamte losgegangen. Der Mann musste schließlich in Gewahrsam genommen werden.

Anwohner hatten gegen 0.15 Uhr die Polizei verständigt, weil der Rosenheimer im Bereich der Chiemseestraße randaliert haben soll. Laut Polizei zeigte sich der 21-Jährige bei der Kontrolle sofort aggressiv und gewaltbereit. Da er sich nicht beruhigen ließ, entschieden sich die Einsatzkräfte zur Ingewahrsamnahme.

Bei der Fesselung schlug der Mann laut Polizeibericht wild um sich und trat mehrfach mit den Füßen nach den Beamten. Die Polizisten konnten den Tritten jeweils ausweichen. Nach der Fesselung weigerte sich der 21-Jährige zudem, eigenständig zu gehen, weshalb er zum Streifenwagen getragen werden musste.

Ein Atemalkoholtest ergab knapp zwei Promille. Den Rest der Nacht verbrachte der Mann in einer Zelle der Polizeiinspektion Rosenheim. Teile des Einsatzes wurden durch die Bodycam der Beamten dokumentiert. ‚Gegen den 21-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Sonntag, 10. Mai – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass mehrfach gefaltetes Papier erstaunlich stabil sein kann?
Durch die Struktur verteilt sich die Belastung besser.
Kleine Veränderungen, große Wirkung.

Vielleicht probierst Du heute aus, Dinge anders anzugehen.

Wir wünschen Dir einen kreativen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Rasthaus Chiemsee, Landkreis Rosenheim, 1938

Rasthaus Chiemsee, Landkreis Rosenheim, 1938

Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1938, Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die ehemalige Raststätte Chiemsee. 

Auf dem historischen Foto zu sehen ist das Rasthaus Chiemsee mit seiner großzügigen Terrasse direkt am Südufer des Sees. Zahlreiche Sonnenschirme, dicht gestellte Tische und der weite Blick über den Chiemsee prägen die Aufnahme – die Plätze selbst sind leer, lassen aber bereits die Dimension dieses besonderen Ausflugsziels erkennen.

Das Rasthaus am Chiemsee war die erste und größte Raststätte der Reichsautobahnen. Der Bau liegt in Bernau am Chiemsee direkt an der heutigen A8 zwischen München und Salzburg. Die Bauarbeiten begannen im August 1937, die Eröffnung erfolgte am 27. August 1938. Die Fertigstellung der gesamten Anlage zog sich jedoch bis 1941/42 hin.

Bereits im April 1940 wurde das Rasthaus an die Wehrmacht übergeben und als Genesungsheim für verwundete Soldaten genutzt. Nach dem Krieg diente es bis 2004 der US-Armee als „Chiemsee Recreation Area of the Army / Chiemsee Lake Hotel“.

Architektonisch orientierte sich Fritz Norkauer am traditionellen Chiemgauer Bauernhof mit flach geneigten Satteldächern. Der Bau wurde von Fritz Todt persönlich begleitet. Seine Dimensionen waren für die Zeit außergewöhnlich: Die Gaststube bot Platz für rund 350 Personen, die Caféterrasse für etwa 1.300 Gäste und das Freibad für bis zu 1.450 Besucher (Quelle: Wikipedia)

Schon kurz nach der Eröffnung war das Rasthaus ein beliebtes Ausflugsziel – so stark frequentiert, dass es im Sommer 1939 zeitweise sogar wegen Überfüllung geschlossen werden musste.

Der heutige Autobahnrastplatz Chiemsee mit Raststätte befindet sich wenige hundert Meter weiter östlich am Seeufer.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Innpuls.me / Bildtext: Karin Wunsam)

Entwarnung im Landkreis Rosenheim: Keine erhöhte Waldbrandgefahr mehr

Entwarnung im Landkreis Rosenheim: Keine erhöhte Waldbrandgefahr mehr

Landkreis Rosenheim – Im Landkreis Rosenheim hat sich die Waldbrandsituation entspannt. Das Sachgebiet Öffentliche Sicherheit und Ordnung im Landratsamt Rosenheim teilt mit, dass die erhöhte Waldbrandgefahr aufgehoben wurde.

Damit ist auch das Anzünden von Daxenfeuern im Landkreis wieder möglich.
Zuvor hatte anhaltend trockenes Wetter in Teilen der Region zu einer hohen bis sehr hohen Waldbrandgefahr der Stufen 4 und 5 geführt. Nach den jüngsten Niederschlägen hat sich die Lage laut Landratsamt deutlich entspannt.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Trinkwasser in Nußdorf muss sorsorglich abgekocht werden

Trinkwasser in Nußdorf muss sorsorglich abgekocht werden

Nußdorf / Landkreis Rosenheim – In Nußdorf am Inn gilt bis auf Weiteres eine Abkochverfügung für das Trinkwasser. Das Staatliche Gesundheitsamt Rosenheim hat die Maßnahme am 8. Mai 2026 für das gesamte Gemeindegebiet erlassen, mit Ausnahme der Ortsteile Guggenau, Oberthann, Niederthann, Buchberg und Lieln.

Update 22.5.2026: Das Landratsamt Rosenheim informiert: die Abkochverfügung wurde aufgehoben.

Hintergrund ist ein Silage-Abwasserleck. Das austretende verunreinigte Wasser läuft nach Angaben des Landratsamts über einen Graben in die Schutzzone II und versickert dort. Eine mikrobiologische Belastung des Trinkwassers könne daher nicht ausgeschlossen werden. Die Abkochverfügung erfolgt vorsorglich.

Wasser vor Nutzung abkochen

Das Gesundheitsamt empfiehlt, Trinkwasser vor der Verwendung einmal sprudelnd aufzukochen und anschließend etwa zehn Minuten abkühlen zu lassen. Dies gilt insbesondere für die Zubereitung von Getränken und Speisen, vor allem für Säuglinge, ältere oder kranke Menschen.

Auch für das Waschen von Obst, Gemüse und Salaten, zum Spülen von Geschirr und Geräten, zur medizinischen Anwendung wie Wundreinigung oder Nasenspülungen sowie zur Herstellung von Eiswürfeln soll ausschließlich abgekochtes Wasser verwendet werden.

Der örtliche Wasserversorger und das Gesundheitsamt haben nach Angaben des Landratsamts Probenentnahmen im betroffenen Versorgungsgebiet veranlasst. Die Abkochverfügung bleibt bis zum Vorliegen der Untersuchungsergebnisse bestehen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Vui Stui“ verwandelt Nußdorf in einen offenen Kunstraum

„Vui Stui“ verwandelt Nußdorf in einen offenen Kunstraum

Nußdorf / Landkreis Rosenheim – Mit der Freiluftausstellung „Vui Stui“ ist Nußdorf am Inn (Landkreis Rosenheim) seit der Eröffnung am 25. April 2026 zu einem besonderen Kunstort geworden. Noch bis zum 19. Juni 2026 werden im Dorfanger und im Ortszentrum ungewöhnlich gestaltete Stühle gezeigt, die von Bürgern, Vereinen, Firmen, Schulen und Institutionen aus der Region kreativ umgesetzt wurden.

Unter dem Titel „Vui Stui“ – angelehnt an „Viele Stühle“ – wird das gesamte Ortszentrum zu einem offenen Kunstraum, der kostenfrei und jederzeit zugänglich ist. Die Ausstellung lädt zu einem Spaziergang durch den Ort ein, bei dem viele überraschende Kunstobjekte entdeckt werden können.

Kunstausstellung "Vui Stui" in Nußdorf im Mai 2026. Fotos: Hendrik Heuser

Die Stühle-Ausstellung macht gute Laune – regt aber auch zum Nachdenken an. Fotos: Hendrik Heuser

Kreativität ohne Grenzen im ganzen Ortskern

Die ausgestellten Stühle wurden bemalt, beklebt, umgebaut oder humorvoll verfremdet. Teilweise enthalten sie persönliche Bezüge, kleine Erinnerungen oder erzählen Geschichten derjenigen, die sie gestaltet haben. 

Auf dem Dorfanger, rund um den Schneiderwirt und an weiteren Stellen im Ortskern sind die Kunstwerke verteilt. Jedes Objekt soll dabei eine eigene Geschichte erzählen und zugleich auf die Menschen verweisen, die es gestaltet haben.

Kunstausstellung "Vui Stui" in Nußdorf im Mai 2026. Fotos: Hendrik Heuser
Jubiläumsprojekt von kunst+werk

Die Ausstellung steht im Zusammenhang mit dem 20-jährigen Bestehen des Vereins kunst+werk Nußdorf am Inn. Statt eines klassischen Festakts hat sich der Verein bewusst für ein öffentliches Kunstprojekt im Ort entschieden. Die Ausstellung ist noch bis zum 19. Juni 2026 im gesamten Ortszentrum zu sehen und lädt Besucher dazu ein, Kunst im Alltag und im Vorbeigehen zu entdecken.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Info, Beitragsbild, Fotos: Hendrik Heuser)