Maibaumfest in Törwang am Samerberg: Traditionsreiches Aufstellen bei Bilderbuchwetter gefeiert

Maibaumfest in Törwang am Samerberg: Traditionsreiches Aufstellen bei Bilderbuchwetter gefeiert

Törwang / Landkreis Rosenheim –
Am vergangenen Freitag (1.5.2026) ist in Törwang am Samerberg (Landkreis Rosenheim) der Maibaum feierlich aufgestellt worden. Bei blau-weißem Himmel und zahlreicher Beteiligung der Dorfgemeinschaft stand das Brauchtum im Mittelpunkt des Festtages.

In vielen Gemeinden der Region Rosenheim ist auch in diesem Jahr wieder der Maibaum als traditionelles Frühlingssymbol aufgestellt worden. Ein besonders stimmungsvolles Fest hat dabei in Törwang am Samerberg stattgefunden – vor malerischer Kulisse und bei frühsommerlichem Wetter.

Am Dorfplatz wurde der Maibaum von den örtlichen Vereinen gemeinsam aufgestellt. Die Organisation lag bei der Musikkapelle Samerberg, der Feuerwehr, dem Veteranenverein sowie dem Schützenverein Törwang.
Der Baum war zuvor von den Burschen aus Hirnsberg-Pietzing im Rahmen des traditionellen Brauchs „entwendet“ und anschließend nach Törwang gebracht worden. 
Am Dorfplatz wurde der Maibaum schließlich mit reiner Muskelkraft feierlich aufgerichtet und unter großem Zuspruch der Bevölkerung traditionell aufwendig in Stellung gebracht.

Brauchtum und Gemeinschaft im Mittelpunkt

Im Zentrum der Veranstaltung stand das gemeinsame Feiern und die gelebte Dorfgemeinschaft. Die musikalische Umrahmung begleitete das Festgeschehen über den gesamten Verlauf.
Ein besonderer Moment war der Auftritt der Kindergruppe des Trachtenvereins Hochries-Samerberg, die beim Maibaumaufstellen um den neuen Baum tanzte. Damit wurde das Brauchtum sichtbar an die nächste Generation weitergegeben.
Auch für das leibliche Wohl der  Besucher war gesorgt, 
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Copyright Elisabeth Eder)

„MyRadl“ startet im MVV-Raum: Bikesharing-System geht ab 7. Mai in Betrieb

„MyRadl“ startet im MVV-Raum: Bikesharing-System geht ab 7. Mai in Betrieb

München  / Region – Mit „MyRadl“ startet im MVV-Verbundraum ein neues Bikesharing-Angebot. Ab 7. Mai 2026 stehen in München und 36 weiteren Städten und Gemeinden Fahrräder und E-Bikes zur flexiblen Nutzung bereit.

Im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) wird ab dem 7. Mai 2026 ein neues regionales Bikesharing-System eingeführt. Unter dem Namen „MyRadl“ sollen nach Angaben des Verbunds Fahrräder und E-Bikes für kurze und mittlere Strecken im Alltag und im Freizeitverkehr zur Verfügung stehen. 
Stadt und Landkreis Rosenheim sind von dem neuen Angebot nicht umfasst „My Radl“ wird ausschließlich im MVV-Verbundraum rund um München eingeführt, der geografisch deutlich vor dem Raum Rosenheim endet.

Das System umfasst zum Start rund 1.000 Stationen in München und den umliegenden Kommunen. Insgesamt sollen im Verbundgebiet mehr als 6.700 Fahrräder eingesetzt werden. Die Ausleihe und Rückgabe ist an festen Standorten vorgesehen und soll rund um die Uhr möglich sein.

Nach Angaben des MVV werden die Räder ab dem Starttag schrittweise in die teilnehmenden Kommunen gebracht. Betrieben wird das System von der nextbike GmbH, die im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung den Zuschlag erhalten hat.

Tarife und Nutzung

Zur Verfügung stehen klassische Fahrräder sowie elektrisch unterstützte Räder (Pedelecs). Die Nutzung erfolgt zeitbasiert: Für ein klassisches Fahrrad werden 1 Euro pro 30 Minuten berechnet, für ein E-Bike 3 Euro. Tagespreise liegen bei 9 beziehungsweise 18 Euro pro Fahrt.

Für Nutzer mit bestimmten Abos im öffentlichen Nahverkehr sind Vergünstigungen vorgesehen, unter anderem für Inhaber eines Deutschland-Tickets, MVG-Abos sowie Studierende mit entsprechendem Ticket. Für weitere Verbundpartner sollen laut MVV zusätzliche Regelungen folgen.

Für regelmäßige Nutzer ohne ÖPNV-Abo sind Monats- und Jahrestarife vorgesehen.

Einbindung in die App-Nutzung

„MyRadl“ kann über die MVV-App, die MVGO-App sowie die nextbike-App genutzt werden. Eine einmalige Registrierung ist erforderlich. Eine Übersicht der Standorte soll über die Apps sowie online abrufbar sein.

Die Finanzierung des Systems erfolgt durch die beteiligten Kommunen im Verbundraum. Teilbereiche des Projekts werden zudem im Rahmen von Förderprogrammen zur nachhaltigen Mobilität und Klimaschutz unterstützt.
(Quelle: Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) / Beitragsbild: Copyright My Radl)

Rosenheimerin Hoodo Ibrahim mit Integrationspreis ausgezeichnet

Rosenheimerin Hoodo Ibrahim mit Integrationspreis ausgezeichnet

Rosenheim – Die Rosenheimerin Hoodo Ibrahim ist in München für ihr gesellschaftliches Engagement mit dem Integrationspreis der Münchner Akademiker Plattform (MAP) geehrt worden. Im Mittelpunkt der Auszeichnung steht ihr Einsatz für Integration, Bildung und interkulturellen Dialog.

Im feierlichen Rahmen der Münchner Akademiker Plattform (MAP) ist die Rosenheimerin Hoodo Ibrahim in München mit dem Integrationspreis ausgezeichnet worden. Nach Angaben der Veranstalter wurde damit ihr langjähriges gesellschaftliches Engagement gewürdigt. Die examinierte Pflegefachkraft setzt sich seit mehreren Jahren für Integration, Bildung und den interkulturellen Austausch ein.

Die Laudatio hielt die Landtagsabgeordnete Sanne Kurz (Bündnis 90/Die Grünen). Sie bezeichnete Ibrahims Weg laut Veranstaltungsrede als Beispiel für Selbstbehauptung und Mut. Ibrahim kam 2014 als Geflüchtete aus Somalia nach Deutschland.

Engagement in Politik und Zivilgesellschaft

Nach Angaben der Grünen Rosenheim engagiert sich Ibrahim neben ihrer beruflichen Tätigkeit im Gesundheitswesen auch politisch und gesellschaftlich. Sie ist im Vorstand der Grünen Rosenheim aktiv und arbeitet im Verein „Zeugen der Flucht“ mit, der Begegnungen zwischen Geflüchteten und Schülerinnen und Schülern organisiert.

Sanne Kurz sagte in ihrer Rede: „Hoodo Ibrahim baut Brücken, wo andere Mauern sehen. Sie ist das lebende Gegenmodell zu Ausgrenzung und Diffamierung. Sie zeigt uns allen: Wir gehören hierher, wir gestalten mit und wir übernehmen Verantwortung – im Beruf, in der Politik und im sozialen Miteinander für die Gesellschaft von morgen.“
Auch der Integrationsbeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, Karl Straub, äußerte sich im Rahmen der Veranstaltung. Er sagte: „Das Besondere hier ist, dass Menschen, die Zuwanderungsgeschichte haben, andere Menschen auszeichnen, die auch Zuwanderungsgeschichte haben. Also gerade nicht das Klassische, wo Menschen, die schon lange hier sind, das machen. Sondern man wird selbst aktiv, da wo Außergewöhnliches geleistet wurde.“
Hoodo Ibrahim erklärte in einem Statement: „Die Auszeichnung hat mich sehr motiviert. Als Frau, als Rosenheimerin, als Afrikanerin – für meine Arbeit als Pflegefachkraft und meine Ehrenämter, sei es in der Politik oder in meinem Verein “Zeugen der Flucht“. Einheit ist Stärke, Spaltung ist Schwäche. Ich hoffe, diese Sichtbarkeit von Erfolg bringt viele dazu, sich zu engagieren.“
Der Verein „Zeugen der Flucht“ setzt nach eigenen Angaben auf direkte Begegnungen zwischen Geflüchteten und Jugendlichen und ist für seine Arbeit auf Unterstützung angewiesen.
Die Münchner Akademiker Plattform ist ein Netzwerk von Akademikerinnen und Akademikern mit Migrationsgeschichte in Bayern, das sich nach eigenen Angaben für eine offene Gesellschaft und mehr gesellschaftliche Teilhabe einsetzt. Der Preis wird jährlich vergeben und würdigt Personen mit Zuwanderungsgeschichte, die sich in besonderer Weise für das Gemeinwohl engagieren.
(Quelle: Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen Rosenheim / Beitragsbild: 

Wallfahrtsbasilika Mariä Himmelfahrt, Tuntenhausen, 1930

Wallfahrtsbasilika Mariä Himmelfahrt, Tuntenhausen, 1930

Tuntenhausen / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1930. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Wallfahrtsbasilika Mariä Himmelfahrt in Tuntenhausen (Landkreis Rosenheim).

Die Kirche zeichnet sich durch ihre zwei hohen Türme aus, die sehr untypisch sind für die Region Rosenheim. Sie entstanden zwischen den Jahren 1513 und 1533. Ursprünglich trugen die Türme Zwiebelkuppen, sogenannte „Welsche Hauben“. Im Jahr 1890 wurden diese aber dann durch neugotische Spitzhelme ersetzt. Im Jahr 1548 wurde das Kirchenschiff durch einen Brand weitgehend zerstört, aber die beiden Türme blieben erhalten.
Die Wallfahrt dorthin hat eine lange Tradition. Tuntenhausen gilt neben Altötting als einer der populärsten Gnadenorte in Oberbayern. Im Jahr 1942 wurde die Kirche durch Papst XII zur Basilika Minor erhoben.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

SPD-Stadtratsfraktion Rosenheim wählt neue Spitze nach Kommunalwahl

SPD-Stadtratsfraktion Rosenheim wählt neue Spitze nach Kommunalwahl

Rosenheim – Die SPD-Stadtratsfraktion Rosenheim hat sich bei einer Klausur auf der Hochries neu aufgestellt. Im Mittelpunkt standen personelle Entscheidungen für die kommende Amtszeit nach der Kommunalwahl.

Die SPD-Stadtratsfraktion Rosenheim hat sich zu einer konstituierenden Sitzung auf einer Berghütte im Bereich der Hochries getroffen. Nach Angaben der Fraktion standen dabei sowohl eine Rückschau auf die vergangene Amtsperiode als auch organisatorische und personelle Weichenstellungen für die neue Legislatur im Fokus.

Der bisherige Fraktionsvorsitzende Abuzar Erdogan dankte den Mitgliedern der Fraktion für die Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren. Nach seiner Wahl zum Oberbürgermeister könne er die Funktion als Fraktionsvorsitzender künftig nicht weiter ausüben.

Elisabeth Jordan neue Fraktionsvorsitzende

Im Rahmen der Sitzung wurde Elisabeth Jordan zur neuen Fraktionsvorsitzenden gewählt. In einer Erklärung, die von der Fraktion wiedergegeben wurde, betonte Jordan, sie wolle den Oberbürgermeister unterstützen. Zugleich verwies sie auf die Verantwortung nach dem aus Sicht der SPD erfolgreichen Ausgang der Kommunalwahl.
Zu stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden wurden Ricarda Krüger sowie Jonah Werner gewählt. Werner übernimmt nach Angaben der Fraktion künftig nicht mehr die Aufgabe des Fraktionsgeschäftsführers. Diese Funktion wird künftig von Fabian Eierle wahrgenommen.
(Quelle: Pressemitteilung SPD-Stadtratsfraktion Rosenheim / Beitragsbild: Copyright SPD Rosenheim)

Umwelttag in der Rosenheimer Innenstadt zeigt breite Vielfalt an Klima- und Naturschutzthemen

Umwelttag in der Rosenheimer Innenstadt zeigt breite Vielfalt an Klima- und Naturschutzthemen

Rosenheim – In der Rosenheimer Innenstadt dreht sich am Samstag, 99. Mai, alles um Umwelt- und Klimaschutz: Beim Umwelttag präsentieren zahlreiche Organisationen Projekte, Ideen und Informationen – ergänzt durch Mitmachaktionen für alle Altersgruppen.

Am Samstag, 9. Mai 2026, findet in der Rosenheimer Innenstadt wieder der Umwelttag für Stadt und Landkreis Rosenheim statt. Die Veranstaltung läuft von 10 bis 16 Uhr in der Fußgängerzone rund um den Max-Josefs-Platz, die Heilig-Geist-Straße und den Ludwigsplatz.

Organisiert wird der Umwelttag vom Bund Naturschutz Rosenheim und dem Rosenheimer Solarförderverein Rosolar. Ziel ist es, aktuelle Themen rund um Umwelt-, Klima- und Naturschutz sowie nachhaltige Entwicklung einem breiten Publikum näherzubringen.

Auf dem Max-Josefs-Platz und in der Heilig-Geist-Straße sind zahlreiche Vereine, Initiativen, Behörden und Unternehmen mit Infoständen und Aktionen vertreten. Auf dem Ludwigsplatz präsentieren sich zudem politische Organisationen.

Insgesamt haben sich nach aktuellem Stand rund zwei Dutzend Aussteller aus unterschiedlichen Bereichen angemeldet – darunter Umwelt- und Naturschutzverbände, Energie- und Klimaschutzinitiativen, Bildungseinrichtungen, technische Betriebe sowie kommunale Stellen.

Im Mittelpunkt stehen Themen wie Klimaschutz, nachhaltige Energieversorgung, umweltfreundliche Mobilität und ökologische Landwirtschaft. Besucherinnen und Besucher können sich dabei nicht nur informieren, sondern an verschiedenen Stationen auch selbst aktiv werden.

Der Umwelttag richtet sich an alle Altersgruppen und bietet ein vielfältiges Programm zum Austausch und zur Information über aktuelle Umweltfragen.
(Quelle: Pressemitteilung Bund Naturschutz Rosenheim / Rosolar / Beitragsbild: Archiv Innpuls,me)

„Kunst Aktuell“ in der Städtischen Galerie Rosenheim zeigt breite Vielfalt zeitgenössischer Kunst

„Kunst Aktuell“ in der Städtischen Galerie Rosenheim zeigt breite Vielfalt zeitgenössischer Kunst

Rosenheim – 79 Künstler, eine Ausstellung und ein breites Spektrum von Malerei bis Skulptur: In der Städtischen Galerie Rosenheim gibt die Jahresausstellung des Kunstvereins noch bis 14. Juni einen kompakten Überblick über aktuelle Entwicklungen der zeitgenössischen Kunst.

Jahresausstellung des Kunstverein Rosenheim in der Städtischen Galerie Rosenheim. Fotos: Hendrik Heuser

„Kunst Aktuell 2026“ präsentiert eine jurierte Schau zeitgenössischer Kunst. Fotos: Hendrik Heuser

In der Städtischen Galerie Rosenheim ist derzeit die Jahresausstellung „Kunst Aktuell“ des Kunstvereins Rosenheim zu sehen. Die Schau läuft noch bis zum 14. Juni und gilt als eine der umfangreicheren Präsentationen zeitgenössischer Kunst in der Region.

Gezeigt werden Arbeiten von insgesamt 79 Kunstschaffenden, die vom Kunstverein Rosenheim kuratiert wurden. Die Ausstellung vereint unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen wie Malerei, Zeichnung, Druckgrafik, Fotografie, Objektkunst und Skulptur.

Vertreten sind sowohl bereits etablierte Künstlerinnen und Künstler als auch jüngere Positionen, die in der Ausstellung erstmals einem breiteren Publikum vorgestellt werden.

Vielfalt der Techniken und Ausdrucksformen

Die präsentierten Werke spiegeln eine große Bandbreite an Themen und Herangehensweisen wider. Dadurch entsteht ein Überblick über aktuelle Entwicklungen in der zeitgenössischen Kunstszene.

Die Vernissage war gut besucht  Vorsitzender Bernhard Paul  führte in die Ausstellung ein. Für die musikalische Begleitung sorgte DJ Lift ii Up Soundsystem. Mit dabei auch Rosenheims dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht (unser Foto).
Begleitend zur Ausstellung wird ein Rahmenprogramm angeboten. Informationen dazu sind über die Städtische Galerie Rosenheim erhältlich.

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, jeweils von 12 bis 17 Uhr, Christi Himmelfahrt und Fronleichnam beschlossen.
(Quelle: Artikel:  Karin Wunsam / Info, Beitragsbild, Fotos: Karin Wunsam)

Quad überschlägt sich bei Gstadt am Chiemsee – Fahrer alkoholisiert verletzt

Quad überschlägt sich bei Gstadt am Chiemsee – Fahrer alkoholisiert verletzt

Gstadt am Chiemsee – Ein Quad ist am Freitagabend (1.5.2026) bei Gstadt am Chiemsee von der Fahrbahn abgekommen und hat sich überschlagen. Der Fahrer wurde verletzt ins Krankenhaus gebracht – bei ihm wurde Alkohol festgestellt.

Gegen 20.15 Uhr sind ein 29-jähriger Quad-Fahrer und sein 33-jähriger Beifahrer im Bereich der Reiterstraße in Gstadt am Chiemsee unterwegs gewesen. Beide waren nach Angaben der Polizei ohne Helm auf dem Quad unterwegs.
Die Fahrt führte vom Parkplatz kommend in südliche Richtung. Am Ende des Parkplatzes kam das Quad aus bislang ungeklärter Ursache nach links von der Fahrbahn ab und überschlug sich.

Der Beifahrer blieb nach ersten Erkenntnissen augenscheinlich unverletzt. Der Fahrer erlitt mittelschwere Kopfverletzungen und wurde zur weiteren medizinischen Behandlung in ein Krankenhaus gebracht.

Während der Erstversorgung und der Unfallaufnahme stellten die Einsatzkräfte deutlichen Alkoholgeruch beim Fahrer fest. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund 1,4 Promille.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft wurde eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein sichergestellt. Gegen den 29-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bewusstloser Mann nach Maibaumfest in Höslwang aufgefunden

Bewusstloser Mann nach Maibaumfest in Höslwang aufgefunden

Höslwang / Landkreis Rosenheim – Nach dem Maibaumfest in Höslwang (Landkreis Rosenheim) ist ein 45-jähriger Mann am Samstagmorgen (2.5.2026) bewusstlos mit einer Kopfverletzung entdeckt worden. Die Polizei bittet um Zeugenhinweise zum genauen Hergang.

Gegen 7.00 Uhr ist am Kirchplatz eine bewusstlose männliche Person aufgefunden worden. Der Mann lag, nach den Angaben der Polizeiinspektion Prien, ohne Ausweispapiere neben einem Toilettencontainer in einem Hinterhof und wies eine stark blutende Kopfplatzwunde auf.
Der Rettungsdienst brachte den Verletzten mit Verdacht auf eine schwere Kopfverletzung zur weiteren medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizeiinspektion Prien hatte sich der 45-jährige Mann zuvor auf dem Maibaumfest in Höslwang aufgehalten. Beim Verlassen eines Toilettencontainers dürfte er dem aktuellen Ermittlungsstand zufolge das Gleichgewicht verloren haben und gestürzt sein.
Zur weiteren Klärung des Sachverhalts bittet die Polizei um Zeugenhinweise.

Hinweise werden unter der Telefonnummer 08051/90510 bei der Polizeiinspektion Prien entgegengenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Großbrand am Eschenauer See: Rund 24.000 Quadratmeter Schilf betroffen

Großbrand am Eschenauer See: Rund 24.000 Quadratmeter Schilf betroffen

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Ein Feuer im Schilfbereich des Eschenauer Sees bei Eggstätt (Landkreis Rosenheim) hat am Samstagnachmittag einen großangelegten Rettungseinsatz ausgelöst. Rund 170 Einsatzkräfte waren mehrere Stunden im Einsatz.

Am Samstagnachmittag (2.5.2026) gegen 15.45 Uhr hat ein 36-jähriger Spaziergänger aus dem Ortsteil Niederham im Bereich des Eschenauer Sees bei Eggstätt (Landkreis Rosenheim) einen Brand im Schilf festgestellt und die Rettungsleitstelle informiert.

Als die ersten Einsatzkräfte von Feuerwehr und Polizei am Brandort eintrafen, standen bereits rund 100 Quadratmeter Schilf am Südufer des Sees in Flammen. Das Feuer führte zu einem größeren Einsatz der Rettungskräfte.

Im Verlauf der Löscharbeiten waren nach Angaben vor Ort rund 170 Feuerwehrkräfte, fünf Drohnenpiloten, etwa 30 Einsatzkräfte des Rettungsdienstes sowie 15 Kräfte des Technischen Hilfswerks im Einsatz.

Kreisstraße zeitweise gesperrt

Während der Löscharbeiten musste die Kreisstraße RO 10 vorübergehend vollständig gesperrt werden.
Die Einsatzkräfte konnten den Brand im weiteren Verlauf unter Kontrolle bringen. Gegen 19.30 Uhr waren die Flammen vollständig gelöscht.
Nach ersten Einschätzungen der Einsatzleitung vor Ort waren insgesamt rund 24.000 Quadratmeter Schilffläche von dem Brand betroffen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Dreifacher Polizeieinsatz in Rosenheim endet in Gewahrsam

Dreifacher Polizeieinsatz in Rosenheim endet in Gewahrsam

Rosenheim – Innerhalb kurzer Zeit musste die Polizei in Rosenheim dreimal zu einem 25-jährigen Mann ausrücken – unter anderem wegen Sachbeschädigungen und aggressivem Verhalten. Am Ende wurde er in Gewahrsam genommen.

Am Freitagabend (2.5.2026) ist es in der Lessingstraße in Rosenheim zu mehreren Polizeieinsätzen wegen eines 25-jährigen Mannes gekommen.

Anwohner hatten zunächst gemeldet, dass ein Mann im Bereich der Lessingstraße herumschreie. Vor Ort trafen die Einsatzkräfte auf einen 25-Jährigen ohne festen Wohnsitz in Deutschland. Nach einem Gespräch wurde ihm erklärt, dass er sich ruhig verhalten solle. Er gab an, dies auch zu tun.

Rund 15 Minuten später ging erneut ein Notruf bei der Polizei ein. Der Mann hatte sich wieder im Bereich der Lessingstraße aufgehalten und sich auf das Motorrad eines ihm bekannten Mannes gesetzt. Da er laut Polizei deutlich alkoholisiert und zudem unter Drogeneinfluss stand, fiel dabei das Motorrad um. Der entstandene Sachschaden soll nach Angaben der Beteiligten „unter Freunden“ geregelt werden.

Mehrere Sachbeschädigungen im Anschluss

Nur wenig später wurde die Polizei ein drittes Mal alarmiert. Der 25-Jährige warf in der Lessingstraße mehrere Blumentöpfe umher und beschädigte dabei mindestens drei davon. Der Sachschaden beträgt rund 100 Euro. Daraufhin wurde der Mann in Gewahrsam genommen und in eine Zelle der Rosenheimer Polizei verbracht.

Dabei drohte er den Beamten, auf sie einzuschlagen, und beleidigte sie mehrfach. Teile des Verhaltens wurden durch Bodycam-Aufnahmen dokumentiert.
Gegen den 25-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Sachbeschädigung, Bedrohung und Beleidigung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Gast verweigert Lokalverweis und greift Mitarbeiter an

Gast verweigert Lokalverweis und greift Mitarbeiter an

Rosenheim – Ein Gast wollte eine Gaststätte in Rosenheim nicht verlassen – und reagierte auf die Schließung mit Gewalt. Ein Mitarbeiter wurde dabei angegriffen und verletzt.

Am Freitagabend (1.5.2026)) ist es in einer Gaststätte in der Äußeren Münchener Straße in Rosenheim zu einem Polizeieinsatz gekommen. Nach Angaben der Polizeiinspektion Rosenheim sollte ein Gast beim bevorstehenden Schließen des Lokals aufgefordert werden, die Gaststätte zu verlassen.

Ein 50-jähriger bulgarischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Rosenheim kam dieser Aufforderung jedoch nicht nach. Ohne Vorankündigung stand er auf und schlug auf den Kopf eines 59-jährigen Mitarbeiters ein. Zudem stieß er den Mann zur Seite, wodurch eine Balustrade beschädigt wurde.

Eine medizinische Versorgung des 59-jährigen Mitarbeiters war nach dem Vorfall nicht notwendig. Ein Arztbesuch soll bei Bedarf im Nachgang erfolgen.

Der 50-Jährige war laut Polizei mit über zwei Promille deutlich alkoholisiert. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)