Aufmerksame Nachbarn stoppen Autoknacker in Kiefersfelden

Aufmerksame Nachbarn stoppen Autoknacker in Kiefersfelden

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Aufmerksame Anwohner haben in Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) einen mutmaßlichen Autoknacker beobachtet und damit offenbar eine Festnahme ermöglicht. Der Mann wurde noch in Tatortnähe von der Polizei gestellt.

Nach Angaben der Polizei fiel der 39-Jährige am Montagabend (8.6.2026) in einer Wohnsiedlung in der Steinmetzstraße auf, als er sich in der Dämmerung auf mehreren Privatgrundstücken bewegte und versuchte, geparkte Autos zu öffnen. Insgesamt soll er dabei mindestens fünf Fahrzeuge ausprobiert haben.
Mehrere Anwohner beobachteten das Geschehen, behielten den Mann im Blick und verständigten gleichzeitig den Polizeinotruf. Durch ihr umsichtiges Verhalten konnte die alarmierte Polizei den Verdächtigen noch in unmittelbarer Nähe festnehmen.

Laut Polizei hat der Mann keinen festen Wohnsitz in Deutschland. Es wird davon ausgegangen, dass er die Fahrzeuge nach Wertgegenständen durchsuchen wollte. Da alle Autos verschlossen waren, blieb es bei einem erfolglosen Versuch. Gegen den 39-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Diebstahls eingeleitet.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass Fahrzeuge – auch auf privaten Grundstücken – stets verschlossen werden sollten.
(Quelle: Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Unterschriftenaktion gegen Bauprojekt in Rosenheim-Nord läuft

Unterschriftenaktion gegen Bauprojekt in Rosenheim-Nord läuft

Rosenheim – Der BUND Naturschutz sammelt aktuell Unterschriften gegen die geplante Entwicklung im Bereich Marienberger Straße im Rosenheimer Norden. Noch bis einschließlich Freitag, 12. Juni, ist das Team dafür auf dem Max-Josefs-Platz in Rosenheim aktiv.

Hintergrund ist die geplante 55. Änderung des Flächennutzungsplans sowie der Bebauungsplan „Marienberger Straße Nord“. Vorgesehen ist eine großflächige Entwicklung im Norden der Stadt mit Wohn- und Gewerbenutzung auf bisher landwirtschaftlich genutzten Flächen.
Der BUND Naturschutz (Kreisgruppe und Landesverband) lehnt die Planungen in einer Stellungnahme ab. Kritisiert werden insbesondere der Flächenverbrauch von rund 10,5 Hektar sowie aus ihrer Sicht fehlende Priorität für Innenentwicklung vor Außenentwicklung.

Auch bestehende Grünflächen, die laut Klimaanpassungskonzept der Stadt wichtige Funktionen als Kaltluftleitbahnen übernehmen, seien betroffen. Der Verband verweist zudem auf mögliche Auswirkungen auf das Stadtklima sowie auf Risiken durch Starkregenereignisse in einem als wassersensibel eingestuften Gebiet.

Darüber hinaus sieht der BUND Naturschutz mögliche Folgen für die Nahversorgung in umliegenden Stadtteilen und Gemeinden, falls zusätzliche großflächige Einzelhandelsstrukturen entstehen.

Neben dem BUND äußert auch die Interessengemeinschaft Rosenheim Nord Kritik an den Planungen. Sie warnt unter anderem vor zusätzlichem Verkehr, dem Verlust der Grünzäsur zwischen Rosenheim und Westerndorf St. Peter sowie einer aus ihrer Sicht zu massiven Bebauung.

Der Stadtrat hatte dem Projekt bereits zugestimmt (wir berichteten)  Dennoch bleibt der Widerstand in der Bürgerschaft bestehen – die laufende Unterschriftenaktion soll diesen nun sichtbar machen.
(Quelle: BUND Naturschutz Kreisgruppe Rosenheim / Interessengemeinschaft Rosenheim Nord / Beitragsbild: Symbolfoto re)

TH Rosenheim setzt auf nachhaltige Zukunft – neue Strategie vorgestellt

TH Rosenheim setzt auf nachhaltige Zukunft – neue Strategie vorgestellt

Rosenheim – Wie nachhaltig kann eine Hochschule sein? Die Technische Hochschule Rosenheim hat jetzt ihre neue Nachhaltigkeitsstrategie vorgestellt – und will damit ökologische, soziale und wirtschaftliche Verantwortung dauerhaft im Hochschulalltag verankern.

Die Strategie betrifft dabei alle Bereiche: von Lehre und Forschung über den Campusbetrieb bis hin zur Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Gesellschaft. Grundlage sind die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (SDGs). Entwickelt wurde das Konzept seit 2023 in gemeinsamen Workshops mit Hochschulangehörigen.

„Mit Blick auf die Alpen gestalten wir einen grünen Campus, der Tradition und nachhaltige Zukunft verbindet“, beschreibt die Hochschule ihre Vision. Nachhaltigkeit solle dabei nicht als Einzelmaßnahme verstanden werden, sondern als übergreifende Aufgabe in allen Bereichen.

Auch Hochschulpräsident Prof. Heinrich Köster betont den umfassenden Anspruch: Nachhaltigkeit sei nicht nur ein ökologisches Thema, sondern ein Gesamtkonzept, das auch soziale und wirtschaftliche Verantwortung einschließe. Gleichzeitig verweist er darauf, dass die Umsetzung ambitionierter Ziele nur im Rahmen der vorhandenen finanziellen und strukturellen Möglichkeiten erfolgen könne.

Sechs Handlungsfelder für mehr Nachhaltigkeit

Die Strategie der TH Rosenheim ist in sechs Bereiche gegliedert: nachhaltige Lehre, Forschung, Hochschulsteuerung, Campusbetrieb, studentisches Engagement sowie Vernetzung und Transfer. Sie ergänzt das bereits bestehende Klimaschutzkonzept aus dem Jahr 2022, das vor allem konkrete Maßnahmen zur Emissionsreduktion und Energieeffizienz enthält.

Bereits umgesetzt wurden laut Hochschule unter anderem neue Fahrradstellplätze, ein Bikesharing-Angebot, Aktionen rund ums Radfahren, die Umstellung des Fuhrparks auf Elektromobilität sowie der Bezug von klimaneutralem Strom. Auch Photovoltaik und nachhaltige Bauprojekte spielen eine zentrale Rolle.

Ein Schwerpunkt ist der neue Technologiepark mit Studierendenzentrum – das größte Bauprojekt der Hochschule. Es wird in Holz-Hybridbauweise errichtet und soll besonders energieeffizient betrieben werden. Ziel ist eine Zertifizierung nach „Nachhaltiges Bauen“ in Gold.

Schrittweise Umsetzung geplant

Die Hochschule betont zugleich, dass viele Maßnahmen nur schrittweise umgesetzt werden können, da sie oft projektfinanziert sind. Als großer Arbeitgeber in der Region sieht sich die TH Rosenheim dennoch in der Verantwortung, Ressourcen nachhaltig einzusetzen.
Geplant sind unter anderem ein Energiemanagementsystem nach DIN ISO 50001, zusätzliche Energieeinsparmaßnahmen sowie mehr Begrünung und Entsiegelung am Campus. Auch ein sogenanntes „Green Office“ soll von Studierenden aufgebaut werden.

Vizepräsident Prof. Dr. Uwe Strohbeck sieht Nachhaltigkeit als zentralen Zukunftsfaktor – sowohl in der Lehre als auch für die Attraktivität der Hochschule als Studien- und Lebensort.
(Quelle: Technische Hochschule Rosenheim / Beitragsbild: Julia Hinterseer)

Glücksatlas 2026: Augsburg lässt München deutlich hinter sich – Erfurt bundesweit Spitze

Glücksatlas 2026: Augsburg lässt München deutlich hinter sich – Erfurt bundesweit Spitze

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Wo in Deutschland leben die Menschen am zufriedensten? Der neue Glücksatlas 2026 zeigt auch in diesem Jahr deutliche Unterschiede zwischen den Städten – und sorgt in Bayern für einen spannenden Vergleich zwischen Augsburg und München.

An der Spitze des Städterankings steht Erfurt. Die thüringische Landeshauptstadt erreicht den ersten Platz mit einem Glücksindex von 7,74 Punkten. Dahinter folgt Augsburg auf Platz 2, gefolgt von Düsseldorf auf Platz 3. Am unteren Ende des Rankings landet Rostock.

Für Bayern fällt vor allem der Vergleich der beiden größten Städte auf: Augsburg gehört mit Platz 2 zu den glücklichsten Großstädten Deutschlands, während München „nur“ auf Platz 24 landet. Damit verbessert sich die Landeshauptstadt im Vergleich zum Vorjahr leicht – 2025 lag München noch auf Platz 27.

Wie wird „Glück“ gemessen?

Der Glücksatlas 2026 wird von der Süddeutschen Klassenlotterie (SKL) in Zusammenarbeit mit der Universität Freiburg erstellt. Grundlage der Auswertung sind Daten des Instituts für Demoskopie Allensbach.

Insgesamt wurden rund 23.000 Menschen in den Jahren 2023 bis 2026 befragt. Sie bewerteten ihre allgemeine Lebenszufriedenheit auf einer Skala von 0 bis 10. Zusätzlich fließen sogenannte objektive Lebensindikatoren in das Ranking ein – etwa zu Einkommen, Wohnen, Sicherheit und Infrastruktur. Aus diesen Faktoren wird der sogenannte Glücksindex der Städte berechnet.

Nur Großstädte im Vergleich – Rosenheim nicht dabei

Im Städteranking werden ausschließlich 40 deutsche Großstädte mit mehr als 200.000 Einwohnern berücksichtigt. Dazu zählen unter anderem München, Augsburg, Nürnberg, Berlin, Hamburg oder Köln.

Rosenheim ist nicht Teil der Auswertung, da die Stadt unterhalb dieser Einwohnergrenze liegt und damit nicht in die Großstadtauswertung aufgenommen wird.
(Quelle: SKL Glücksatlas / Universität Freiburg / Institut für Demoskopie Allensbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kostenlose IHK-Gründerberatung in Rosenheim

Kostenlose IHK-Gründerberatung in Rosenheim

Rosenheim – Von der Idee bis zum eigenen Unternehmen: Die IHK unterstützt Gründer und Unternehmer in Rosenheim wieder mit einer kostenlosen Beratung.

Am Donnerstag, 25.06.2026, bietet die IHK für München und Oberbayern im Stellwerk 18 in Rosenheim (Eduard-Rüber-Straße 7) eine persönliche Gründungsberatung an. Vor Ort steht ein betriebswirtschaftlicher Berater der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim für Einzelgespräche zur Verfügung.
Im Mittelpunkt stehen dabei Themen wie Gründungsformalitäten, Wahl der Rechtsform, Erstellung eines Businessplans sowie mögliche Fördermittel. Auch Fragen zur Unternehmensnachfolge werden laut IHK behandelt. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich über www.ihk-muenchen.de/termin.
((Quelle: IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mehrere Autofahrer bei Polizeikontrollen aufgefallen

Mehrere Autofahrer bei Polizeikontrollen aufgefallen

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Ohne Führerschein unterwegs, positive Drogentests und Konsequenzen noch vor Ort: Gleich mehrere Verkehrskontrollen der Polizei haben am Dienstag (9.6.2026) in Rosenheim und Stephanskirchen Verstöße ans Licht gebracht.

In der Grubholzer Straße kontrollierten Beamte der Polizei Rosenheim gegen 19.30 Uhr einen 57-jährigen Autofahrer aus Rosenheim. Nach Angaben der Polizei gab der Mann direkt bei der Kontrolle an, keinen Führerschein zu besitzen.

Eine Überprüfung im polizeilichen Datenbestand bestätigte laut Polizei die Angaben. Die Fahrt war damit vor Ort beendet. Gegen den Rosenheimer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.

Drogentests schlagen an

In Stephanskirchen-Gehering kontrollierte die Polizei gegen 20 Uhr einen 56-jährigen Autofahrer aus Stephanskirchen. Nach Angaben der Polizei zeigten sich während der Kontrolle drogentypische Auffälligkeiten.

Ein Drogentest verlief laut Polizei positiv auf Cannabis. Nach einer Blutentnahme wurde gegen den Mann ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Zudem drohen Punkte in Flensburg sowie ein einmonatiges Fahrverbot.

Bereits gegen 15 Uhr war in der Klepperstraße in Rosenheim ein 32-jähriger Autofahrer aus Rosenheim kontrolliert worden. Laut Polizei wurden auch bei ihm drogentypische Auffälligkeiten festgestellt.

Ein Drogentest reagierte nach Angaben der Polizei positiv auf Opiate. Die Beamten ordneten eine Blutentnahme an. Auch gegen den 32-Jährigen wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Zudem drohen Punkte in Flensburg und ein einmonatiges Fahrverbot.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Fußgängerin bei Zusammenstoß mit Auto leicht verletzt

Fußgängerin bei Zusammenstoß mit Auto leicht verletzt

Rosenheim – Ein Moment an einer Kreuzung, dann ging alles ganz schnell: Eine Fußgängerin ist am Dienstagabend (9.6.2026) in Rosenheim von einem Auto erfasst und leicht verletzt worden. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen.

Nach Angaben der Polizei wollte ein 21-Jähriger aus Rosenheim gegen 21 Uhr mit seinem Auto von der Samerstraße nach links in die Prinzregentenstraße abbiegen. Die Einmündung wird durch eine Ampel geregelt.
Zeitgleich wollte eine 51-jährige Rosenheimerin die Prinzregentenstraße in Richtung Samerstraße überqueren. Laut Polizei zeigte die Ampel für die Fußgängerin Grün.

Die Polizei geht davon aus, dass es beim Abbiegevorgang zum Zusammenstoß kam. Die Frau wurde von der Front des Autos erfasst, stürzte auf den Asphalt und erlitt leichte Verletzungen. Nach Angaben der Polizei zog sie sich Prellungen und Schürfwunden im Hüft- und Beinbereich zu.
Der Rettungsdienst brachte die 51-Jährige zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Am Auto entstand laut Polizei ein Sachschaden von rund 2.000 Euro.

Gegen den 21-jährigen Autofahrer wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Über den Dächern von Rosenheim: Senioren erhalten Einblicke in moderne Altersmedizin

Über den Dächern von Rosenheim: Senioren erhalten Einblicke in moderne Altersmedizin

Rosenheim – Mit einem Vortrag zur Akutgeriatrie und Alterstraumatologie startete die neue Veranstaltungsreihe „Über den Dächern von Rosenheim“ der RoMed Kliniken. Dabei erfuhren die Mitglieder der Senioren-Union Rosenheim, wie digitale Hilfsmittel, interdisziplinäre Betreuung und Therapietiere ältere Patienten im Klinikalltag unterstützen können.

Bevor es um moderne Altersmedizin ging, setzten viele Gäste selbst ein Zeichen für aktives Älterwerden: Zahlreiche Teilnehmer der Senioren-Union Rosenheim nahmen statt des Aufzugs die Treppe zur Mitarbeitercafeteria im vierten Obergeschoss der RoMed Kliniken.
Oben angekommen eröffnete sich ihnen auf der Dachterrasse ein eindrucksvolles Panorama über Rosenheim und die umliegende Bergwelt – ein stimmungsvoller Rahmen für den Auftakt der neuen Vortragsreihe „Über den Dächern von Rosenheim“.

Moderne Altersmedizin und digitale Unterstützung

Im Mittelpunkt des Nachmittags stand ein Vortrag von Judith Hantl-Merget, Pflegedirektorin und Mitglied der Geschäftsleitung der RoMed Kliniken. Sie stellte die Arbeit der Akutgeriatrie und Alterstraumatologie am Standort Bad Aibling vor und erläuterte, wie ältere Patienten dort von einem interdisziplinären Team begleitet werden – von der geriatrischen Diagnostik über individuell abgestimmte Therapien bis hin zur Entlassungsplanung.

Dabei wurde deutlich, wie moderne technische Hilfsmittel die Behandlung und Betreuung älterer Menschen unterstützen können. Vorgestellt wurden unter anderem das mobile Projektionssystem „Qwiek.up“, das mit beruhigenden Bild- und Klangwelten auf ängstliche Patienten wirkt, sowie der digitale „CareTable“, der zur kognitiven Aktivierung eingesetzt wird.

Therapietiere stoßen auf großes Interesse

Besonderes Interesse weckten die Therapietiere der Station. Ein Dackel und eine Katze, realistisch gewichtete Stofftiere, konnten von den Gästen gehalten und gestreichelt werden. Sie kommen insbesondere bei Patienten mit Demenz oder Ängsten zum Einsatz und sollen Sicherheit, Wärme und Vertrautheit vermitteln.

Im anschließenden Austausch nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit, Fragen zu stellen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen. Bei Getränken und kleinen Snacks klang der Nachmittag auf der Dachterrasse in entspannter Atmosphäre aus.
Wie positiv die vorgestellten Konzepte aufgenommen wurden, brachte eine Teilnehmerin mit einem augenzwinkernden Kommentar auf den Punkt: „Da freut man sich ja richtig, alt zu werden.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Im Bild: Sigrid Knothe, Vorsitzende der Senioren Union Rosenheim-Stadt (10.v.l.), sowie Judith Hantl Merget, Pflegedirektorin und Prokuristin der RoMed Kliniken (5.v.r.), gemeinsam mit den Teilnehmern der Auftaktveranstaltung. Copyright Foto: RoMed Kliniken)

Modernisiert und barrierefrei: Tourismusbüro Prien setzt auf mehr Komfort für Besucher

Modernisiert und barrierefrei: Tourismusbüro Prien setzt auf mehr Komfort für Besucher

Prien / Landkreis Rosenheim – Nach der umfassenden Renovierung des Tourismusbüros in Prien am Chiemsee stehen Besuchern seit Mai 2026 modernisierte und barrierefreie Räumlichkeiten zur Verfügung. Besonders der neue Beratungsschalter sowie die barrierefreien Sanitäranlagen stoßen bei Gästen auf positive Resonanz.

Im Zuge der Umbauarbeiten wurden unter anderem ein barrierefreier Zugang, ein speziell angepasster Beratungsschalter sowie vollständig barrierefreie Sanitäranlagen geschaffen. Ziel war es, den Besuch des Tourismusbüros für alle Gäste möglichst komfortabel zu gestalten.
Zu den ersten Nutzerinnen des neuen Angebots zählt Regine Leippert aus Chieming. Die Rollstuhlfahrerin und begeisterte Radlerin ist regelmäßig mit ihrem Therapie-Dreirad in der Region unterwegs und besucht dabei auch Prien. Nach einer ihrer Touren informierte sie sich im Tourismusbüro über weitere Ausflugsmöglichkeiten und Prospektmaterial.

Besonders positiv bewertete Leippert die neuen barrierefreien Einrichtungen. Lob erhielt auch das Team des Tourismusbüros für die Beratung vor Ort. Nach Angaben des Marktes Prien sei die Umgestaltung ein weiterer Schritt, um den Ort für Einheimische und Gäste gleichermaßen zugänglich zu gestalten.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Mitarbeiterin Andrea Stephan (im Bild rechts) berät Regine Leippert aus Chieming am neuen barrierefreien Beratungsschalter im Tourismusbüro Prien. Besonders begeistert zeigte sich die Besucherin von der abwechslungsreichen und landschaftlich reizvollen Radstrecke von Prien über Hittenkirchen nach Aschau. Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

Bauarbeiten der DB: Einschränkungen bei der BRB zwischen München, Holzkirchen und Rosenheim

Bauarbeiten der DB: Einschränkungen bei der BRB zwischen München, Holzkirchen und Rosenheim

Rosenheim – Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die am Donnerstag, 11. Juni, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben.

Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Holzkirchen – Rosenheim kommt es ganztags in beiden Richtungen zu Fahrplanabweichungen, dem Ausfall einzelner Verbindungen zwischen München Hauptbahnhof und Holzkirchen, Kreuzstraße und Westerham beziehungsweise Bruckmühl sowie Westerham und Rosenheim.
Zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen kommt es zwischen Holzkirchen und Westerham beziehungsweise Bruckmühl. Auf dem Streckenabschnitt München Hauptbahnhof – Holzkirchen kann auf Züge der Linie RB 56 ausgewichen werden. Züge und Busse fahren teilweise zu anderen zeiten als die Züge im Standardfahrplan.

Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung  BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Mittwoch, 10. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Dein Gehirn unwichtige Geräusche automatisch ausblendet?
So kannst Du Dich besser konzentrieren.
Du hörst also nicht alles, was da ist.

Vielleicht achtest Du heute bewusst darauf, was Du wahrnimmst.

Wir wünschen Dir einen fokussierten Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Gespinstmotten statt Eichenprozessionsspinner: Bäume im Landkreis Rosenheim kahlgefressen

Gespinstmotten statt Eichenprozessionsspinner: Bäume im Landkreis Rosenheim kahlgefressen

Rosenheim / Landkreis – Große Gespinste in Bäumen sorgen derzeit im Landkreis Rosenheim für viele Rückmeldungen. Entwarnung gibt es zumindest teilweise: Meist handelt es sich nicht um den gefürchteten Eichenprozessionsspinner, sondern um harmlose Gespinstmotten.

Bei der Gartenfachberatung am Landratsamt Rosenheim gingen zuletzt zahlreiche Meldungen über auffällige Gespinste in Bäumen ein, die teils bereits stark kahlgefressen sind. Häufige Vermutung: der Eichenprozessionsspinner. Diese Einschätzung ist in den meisten Fällen jedoch falsch.

Stattdessen handelt es sich um Gespinste der einheimischen Gespinstmotten. Diese konnten sich aufgrund der trockenwarmen Witterung im Mai besonders gut entwickeln. Insgesamt gibt es in Deutschland rund 50 verschiedene Arten dieser Schmetterlinge.

Die Raupen befallen je nach Art unterschiedliche Wirtspflanzen. Besonders häufig sind derzeit die Trauben-Kirsche, das Pfaffenhütchen und der Gewöhnliche Schneeball betroffen. Im Extremfall können ganze Bäume nahezu vollständig entlaubt werden.

Meist harmlos für Bäume

Trotz des teils massiven Erscheinungsbilds gilt der Befall durch Gespinstmotten als weitgehend unproblematisch. Die Tiere bilden nur eine Generation pro Jahr und verpuppen sich im Laufe des Junis. Die betroffenen Gehölze treiben in der Regel wieder aus und erholen sich rasch.

Für Menschen und Pflanzen besteht laut Fachleuten keine Gefahr. Die Raupen und späteren Falter sind weder gesundheitlich bedenklich noch für die Bäume dauerhaft schädlich. Ein Handlungsbedarf besteht daher nicht.

Wachsamkeit beim Eichenprozessionsspinner

Dennoch raten die Experten zur Aufmerksamkeit, da der Eichenprozessionsspinner ähnliche Symptome verursachen kann. Besonders betroffen sind Eichen an freien, sonnigen Standorten oder in kleinen Gruppen.
Die Raupen bilden ihre Nester meist an Astansätzen. Ihre Brennhaare können starke Hautreizungen, Augen- und Atemwegsbeschwerden sowie allergische Reaktionen auslösen. Auch ältere Nester bleiben über Jahre gefährlich.

Aus diesem Grund wird dringend davon abgeraten, Gespinste selbst zu entfernen. Hinweise und weiterführende Informationen gibt es bei der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft unter www.lwf.bayern.de.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim-Bauhof Tuntenhausen)