Erweiterungsbau der FOSBOS Rosenheim erhält Architektur-Auszeichnung

Erweiterungsbau der FOSBOS Rosenheim erhält Architektur-Auszeichnung

Rosenheim / Landkreis – Der Erweiterungsbau der FOSBOS Rosenheim ist im Rahmen der „Architektouren 2026“ der Bayerischen Architektenkammer mit dem Prädikat „KlimaKulturKompetenz“ ausgezeichnet worden. Gewürdigt werden damit Projekte, die nach Angaben der Architektenkammer nachhaltige, ressourcenschonende und gestalterische Aspekte verbinden.

Bei einem Rundgang mit Architekt Robert Härtl und dem stellvertretenden Schulleiter Robert Liesaus informierte sich Landrat Otto Lederer über die Besonderheiten des Gebäudes. Nach Angaben des Landratsamts liegt der Energieverbrauch des Neubaus rund 60 Prozent unter dem gesetzlich vorgeschriebenen Standard.
Beim Bau wurden demnach rund 1.450 Kubikmeter Holz verwendet. Dadurch seien etwa 1.100 Tonnen CO₂ gebunden worden. Das verbaute Holz wachse rechnerisch innerhalb eines Tages im Landkreis Rosenheim wieder nach, so das Landratsamt.

Gebäude soll Schulalltag unterstützen

Landrat Otto Lederer bezeichnete den Erweiterungsbau nach dem Rundgang als Beispiel für nachhaltiges Bauen. „Die Führung hat auf beeindruckende Art und Weise gezeigt, dass das fertige Gebäude optimal zu den Bedürfnissen der gesamten Schulfamilie der FOSBOS passt“, sagte Lederer laut Mitteilung.

Der stellvertretende Schulleiter Robert Liesaus verwies auf verschiedene bauliche Lösungen, die den Schulbetrieb unterstützen sollen. Dazu gehören unter anderem Gruppenarbeitsräume in direkter Nähe zu Klassenzimmern sowie flexible Nutzungsmöglichkeiten von Räumen für Konferenzen, Präsentationen und den Informatikunterricht. „Durch den Umbau haben wir jetzt erstmals einen echten Schulcampus“, sagte Liesaus.

Erste Auszeichnung dieser Art für Schulbau im Landkreis

Für den Landkreis Rosenheim ist es nach eigenen Angaben die erste Auszeichnung eines Schulbaus mit dem Prädikat „KlimaKulturKompetenz“. Das Qualitätssiegel wurde 2023 eingeführt. Nach Angaben des Landratsamts erhalten in diesem Jahr bayernweit 85 Projekte diese Auszeichnung.
Die „Architektouren“ finden jährlich statt und geben Einblicke in ausgewählte Projekte aus den Bereichen Architektur, Landschafts- und Innenarchitektur sowie Stadtplanung. Auch der Erweiterungsbau der Inntalschule Brannenburg war im Jahr 2020 Teil der Veranstaltung.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Landratsamt Rosenheim)

Mann mit schweren Verletzungen gefunden – Kripo sucht Zeugen

Mann mit schweren Verletzungen gefunden – Kripo sucht Zeugen

Mittenwald / Landkreis Garmisch-Partenkirchen – Ein 44-jähriger Mann ist am frühen Sonntagmorgen (12.7.2026) in Mittenwald (Garmisch-Partenkirchen) schwer verletzt aufgefunden worden. Nach Angaben der Polizei stellten Ärzte später eine schwere Wirbelsäulenverletzung fest. Die Kriminalpolizei Weilheim ermittelt nun, wie es zu den Verletzungen kam, und bittet um Hinweise.

Der Mann war den bisherigen Ermittlungen zufolge am Samstagabend (11. Juli 2026) bei einer Feier in der Dammkarstraße in Mittenwald. Gegen 3 Uhr am frühen Sonntagmorgen wurde er im Bereich einer Wertstoffsammelstelle in der Dammkarstraße 43 von Ersthelfern leblos aufgefunden.
Der 44-Jährige musste reanimiert werden und wurde anschließend in die Unfallklinik Murnau gebracht. Dort stellten die behandelnden Ärzte die schwere Wirbelsäulenverletzung fest und informierten die Polizei.

Ursache der Verletzungen unklar

Die Kriminalpolizei Weilheim hat die Ermittlungen übernommen. Nach Angaben der Polizei ist derzeit unklar, ob die Verletzungen durch einen Sturz oder Unfall entstanden sind oder ob eine Einwirkung durch Dritte eine Rolle spielt.
Der Mann, ein polnischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in der Region, konnte aufgrund seines Gesundheitszustands bislang nicht befragt werden. Die Ermittler bitten deshalb um Hinweise aus der Bevölkerung.

Wer hat im Bereich der Dammkarstraße 43 in Mittenwald am frühen Sonntagmorgen Beobachtungen gemacht? Wer hat den 44-Jährigen dort gesehen oder kann Angaben zu weiteren Personen im Umfeld des Fundortes machen?
Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Weilheim unter Telefon 0881/6400 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Welttag für Kompetenzerwerb: BBV fordert mehr Alltagswissen für junge Menschen

Welttag für Kompetenzerwerb: BBV fordert mehr Alltagswissen für junge Menschen

München / Bayern – Anlässlich des Welttags für den Kompetenzerwerb junger Menschen am 15. Juli fordert der Bayerische Bauernverband (BBV) eine stärkere Vermittlung von Alltagskompetenzen. Dazu zählen nach Ansicht des Verbands unter anderem der Umgang mit Geld, Ernährung, Haushaltsführung und digitale Sicherheit.

„Wer selbstständig Entscheidungen treffen, verantwortungsvoll konsumieren, nachhaltig handeln oder digitale Medien sicher nutzen möchte, benötigt solides Wissen“, sagt Christine Singer, Landesbäuerin der BBV-Landfrauengruppe.

BBV sieht Handlungsbedarf bei Alltagskompetenzen

Der BBV verweist auf Herausforderungen, die aus Sicht des Verbands in Bereichen wie Verbraucherbildung und digitaler Kompetenz bestehen. Dazu zählen nach Angaben des Verbands unter anderem der Umgang mit Werbung, die Bewertung von Informationen im Internet sowie bewusste Kaufentscheidungen.
Auch Themen wie Datenschutz, soziale Medien und Online-Shopping gehörten nach Einschätzung des BBV inzwischen zu den Fähigkeiten, die junge Menschen für den Alltag benötigen.

„Praktische Fähigkeiten wie Kochen, Haushaltsführung, nachhaltiger Konsum oder der bewusste Umgang mit Ressourcen werden heute nicht mehr selbstverständlich innerhalb der Familie weitergegeben wie das noch vor einigen Jahrzehnten der Fall war“, sagt Christine Singer. Deshalb gewinne die Schule als Lernort für lebenspraktische Bildung aus Sicht der BBV-Landfrauengruppe an Bedeutung.

Plattform für Bildungsangebote gestartet

Die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband beteiligen sich nach eigenen Angaben seit mehreren Jahren an Bildungsprojekten zu Alltagskompetenzen. Dazu gehören auch die seit dem Schuljahr 2021/2022 bestehenden Projektwochen „Alltagskompetenzen – Schule fürs Leben“ des Bayerischen Kultusministeriums.

Seit April 2026 steht Schulen mit „AKO (Alltagskompetenzen) – Schule fürs Leben“ eine digitale Plattform zur Verfügung. Nach Angaben des BBV bündelt die Plattform Bildungsangebote aus den Bereichen Land-, Forst-, Hauswirtschaft und Ernährung und stellt Unterrichtsmaterialien bereit.
Die Nutzung der Plattform ist laut BBV für Schulen und Bildungsanbieter kostenlos. Finanziert werde das Angebot durch eine Förderung des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus bis Ende 2027.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sommerfest am Salinplatz: Vegans of Rosenheim feiern fünfjähriges Bestehen

Sommerfest am Salinplatz: Vegans of Rosenheim feiern fünfjähriges Bestehen

Rosenheim – Die Initiative „Vegans of Rosenheim“ lädt am Samstag, 18. Juli 2026, von 10 bis 20 Uhr zum Sommerfest am Salinplatz ein. Besucher erwartet ein Programm mit Live-Musik, Informationsständen und verschiedenen veganen Speisen. Der Eintritt ist frei.

Die Veranstaltung steht in diesem Jahr auch im Zeichen der Weiterentwicklung der Initiative: Am vergangenen Samstag (11. Juli) fand die Gründungsversammlung des Vereins „Vegans of Rosenheim“ statt. Damit wollen die bisherigen Initiatoren ihre Arbeit in den Bereichen Kultur, Sport, Bildung, Verbraucherschutz sowie Tier- und Umweltschutz in der Region künftig als Verein fortsetzen.

Musik, Infostände und Aktionen

Mit dem Sommerfest möchten die Vegans of Rosenheim Menschen unabhängig von ihrer Ernährungsweise zusammenbringen und den Austausch fördern.
Auf dem Programm am Salinplatz stehen neben verschiedenen Essensangeboten auch Live-Musik und Informationsstände. Um 12 Uhr spielt das Duo „My Bitter Romance“ ein Akustik-Set. Um 16 Uhr folgt die Band „Moor or Less“ mit akustischen Pop-Songs.

Außerdem gibt es Kinderschminken für Kinder und Erwachsene sowie verschiedene Aussteller. Mit dabei sind unter anderem die Lebensmittelretter von Foodsharing, die Meeresschutzorganisation Sea Shepherd, das lokale Cleanup- und Nachhaltigkeitsprojekt Trashbusters sowie der Anime-, Gaming- und Cosplay-Verein Sakido.

Veganes Angebot beim Sommerfest

Für die Besucher gibt es verschiedene vegane Speisen. Der Kooperationspartner Katzentempel bietet eine rein vegane Karte an. Außerdem gibt es ein veganes Special-Angebot von Wok & Wine sowie vegane Gerichte beim indischen Restaurant Maharadscha. Weitere Informationen gibt es unter www.vegansofrosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung: Vegans of Rosenheim / Beitragsbild: Vegans of Rosenheim)

Tag der offenen Tür am Innkraftwerk Oberaudorf-Ebbs

Tag der offenen Tür am Innkraftwerk Oberaudorf-Ebbs

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Das Innkraftwerk Oberaudorf-Ebbs öffnet am Samstag (25.7.2026) seine Tore für Besucher. Von 10 bis 16 Uhr können Interessierte einen Blick hinter die Kulissen des Laufkraftwerks werfen und mehr über die grenzüberschreitende Nutzung der Wasserkraft erfahren.

Seit 1992 erzeugt das Kraftwerk Strom aus Wasserkraft für Bayern und Österreich. Beim Tag der offenen Tür stehen Führungen durch die Anlage auf dem Programm. Besucher erhalten dabei Einblicke in die Technik und die Funktionsweise des Kraftwerks.

Auch für Familien wird ein abwechslungsreiches Programm geboten. Geplant sind verschiedene Spielestationen, musikalische Begleitung sowie kulinarische Angebote aus Bayern und Tirol. Zudem gibt es ein Gewinnspiel mit verschiedenen Preisen. Als Hauptpreis wartet unter anderem eine exklusive Führung während der geplanten Kraftwerksrevitalisierung mit Blick hinter die Kulissen.
Ein besonderer Blickfang ist die Fischwanderhilfe am Kraftwerk, die von Kindern aus den angrenzenden Gemeinden gestaltet wurde.

Die Gemeinde weist darauf hin, dass das Wasserkraftwerk nicht barrierefrei ist. Für die Führungen werden festes Schuhwerk und eine gute Kondition benötigt.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Oberaudorf / Beitragsbild: Archiv- Symbolfoto Innpuls.me)

Unfall bei Raubling: Streit nach Blechschaden eskaliert

Unfall bei Raubling: Streit nach Blechschaden eskaliert

Raubling / Landkreis Rosenheim – Ein zunächst glimpflicher Verkehrsunfall am Sonntagmorgen (12.7.2026) am Pfraundorfer Kreisel lief schließlich komplett aus dem Ruder: Die Polizei ermittelt nun wegen fahrlässiger Körperverletzung, Sachbeschädigung und vorsätzlicher Körperverletzung.

Nach Angaben der Polizei war ein 41-jähriger Mann aus Aschaffenburg gegen 6.15 Uhr mit seinem BMW von der A8 kommend in Richtung Rosenheim unterwegs. Weil sein Navigationssystem ihn zum Wenden aufforderte, soll er nach dem Kreisverkehr über zwei Sperrflächen nach links gefahren sein, ohne auf den nachfolgenden Verkehr zu achten.

Zeitgleich war ein 62-jähriger Mann aus Sindelfingen mit seinem VW auf der linken Fahrspur von Raubling kommend unterwegs. Er konnte dem plötzlichen Wendemanöver nicht mehr ausweichen und prallte mit der Front seines Fahrzeugs gegen die linke hintere Seite des BMW. Bei dem Unfall entstand zunächst lediglich ein Blechschaden.

Fuß gerät unter Reifen

Nach einem kurzen Gespräch entschieden die beiden Unfallbeteiligten, die Unfallstelle zu räumen. Dabei geriet nach Angaben der Polizei der Fuß des 62-Jährigen unter einen Reifen des BMW.
Vermutlich aufgrund des vorangegangenen Schadens blockierte anschließend die Hinterachse des Fahrzeugs. Erst nach mehreren Versuchen konnte der 41-Jährige den Fuß des Unfallgegners nach etwa einer Minute wieder befreien.

Nach Unfall kommt es zur Auseinandersetzung

Im weiteren Verlauf kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Der 62-Jährige soll aus Wut und Schmerzen mit der Faust eine Delle in das Dach des BMW geschlagen und dem Fahrer eine Ohrfeige gegeben haben.
Die Polizei wurde verständigt und ermittelt nun gegen den 41-Jährigen wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung sowie gegen den 62-Jährigen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung und vorsätzlichen Körperverletzung.

Zeugen, die den Vorfall beobachtet haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Brannenburg unter der Telefonnummer 08034/90680 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

16-jährige in Wasserburg angegriffen – Zeugen gesucht

16-jährige in Wasserburg angegriffen – Zeugen gesucht

Wasserburg am Inn / Landkreis Rosenheim – Eine 16-Jährige ist am Freitagabend (10.7.2026) im Bereich Gabersee angegriffen und verletzt worden. Die Polizei sucht nun nach Zeugen, die Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern geben können.

Nach Angaben der Polizei befand sich die Jugendliche gegen 20 Uhr am Kreisverkehr in Gabersee bei der dortigen Unterführung und war zu Fuß in Richtung Reitmehring unterwegs. Dabei soll sich ein bislang unbekannter Täter von hinten genähert und die 16-Jährige festgehalten haben.
Ein weiterer Täter habe das Mädchen anschließend von vorne mit Faustschlägen angegriffen. Die 16-Jährige erlitt Verletzungen im Gesichtsbereich und wurde zur weiteren Behandlung in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht.

Die Geschädigte beschrieb die beiden Täter als männlich. Beide sollen gebrochen Deutsch gesprochen und bei der Tat Sturmhauben sowie Handschuhe getragen haben.

Die Polizeiinspektion Wasserburg bittet Personen, die am Freitagabend im Bereich Gabersee Beobachtungen gemacht haben oder Hinweise zu den Tätern geben können, sich unter der Telefonnummer 08071/91770 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg am Inn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tag der offenen Tür bei der Bundespolizei in Rosenheim

Tag der offenen Tür bei der Bundespolizei in Rosenheim

Rosenheim – Die Bundespolizei öffnet am Samstag (18.7.2026) ihre Tore am Standort in der Burgfriedstraße. Von 10 bis 18 Uhr lädt sie gemeinsam mit zahlreichen Partnern der Blaulichtfamilie zu einem Tag der offenen Tür ein. Anlass ist das 75-jährige Bestehen des Bundesgrenzschutzes beziehungsweise der heutigen Bundespolizei.

Die Besucher erwartet ein Blick hinter die Kulissen der Arbeit der Einsatzkräfte sowie ein umfangreiches Programm für die ganze Familie. Rund 40 Aussteller mit etwa 60 Informationsständen präsentieren sich auf der Blaulichtmeile.

Vorführungen und Einsatztechnik

Zu den Programmpunkten gehören unter anderem Vorführungen der Reiterstaffel, von Diensthundeführern, der Entschärfergruppe, Polizeitrainern sowie einer Wasserwerfereinheit. Auch ein Polizeihubschrauber und verschiedene Einsatzfahrzeuge können besichtigt werden. Zudem sind Blaulichtfahrten geplant.

Für Kinder und Jugendliche gibt es ein eigenes Programm mit Hüpfburgen, Kistenstapeln und einem Preisrätsel. Als Hauptgewinn winkt ein exklusiver Tag bei der Bundespolizei.

Kinder-Musical und Spitzensportler

Das Bundespolizeiorchester München begleitet den Tag mit Platzkonzerten und führt ein Kinder-Musical auf. Außerdem werden Spitzensportler der Sportschulen der Bundespolizei in Rosenheim erwartet.

Für die Verpflegung ist ebenfalls gesorgt. Auf dem Gelände gibt es ein Festzelt mit Ausschank sowie verschiedene Essensstände mit unter anderem Steckerlfisch, Hähnchen, Grillgerichten, Döner und Falafel. Auch Kaffee und Eis werden angeboten.

Anreise mit Shuttlebus empfohlen

Die Bundespolizei empfiehlt die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Ab 9.40 Uhr pendelt ein kostenloser Shuttlebus zwischen dem Bahnhof Rosenheim (Bussteig 1) und der Haltestelle Westerndorfer Straße / Kaserne.

Parkmöglichkeiten auf dem Gelände der Bundespolizei stehen nicht zur Verfügung. Besucherparkplätze werden gegenüber dem Standort unter anderem im Bereich der Technischen Hochschule Rosenheim sowie der Beruflichen Oberschule ausgeschildert.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf B 20 bei Burgkirchen

Motorradfahrer stirbt bei Unfall auf B 20 bei Burgkirchen

Burgkirchen / Landkreis Altötting – Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der B 20 bei Burgkirchen (Landkreis Altötting) ist am Sonntagnachmittag (12.7.2026) ein 20-jähriger Motorradfahrer aus dem Landkreis Kulmbach ums Leben gekommen. Der junge Mann wurde bei dem Zusammenstoß mit einem Kleinbus tödlich verletzt.

Nach Angaben der Polizei war ein 18-jähriger Autofahrer aus Österreich gegen 15.20 Uhr mit seinem Opel von Tittmoning in Richtung Burgkirchen unterwegs. Im Bereich der späteren Unfallstelle wollte er offenbar nach links abbiegen und bremste seinen Wagen ab.
Hinter dem Pkw fuhren zwei Motorradfahrer aus dem Landkreis Kulmbach. Während der erste Fahrer rechtzeitig reagieren konnte und hinter dem Auto zum Stehen kam, stürzte der zweite Motorradfahrer bei einem Bremsmanöver. Der 20-Jährige rutschte mit seinem Motorrad auf die Gegenfahrbahn und wurde dort von einem entgegenkommenden Kleinbus erfasst.

Der Kleinbus wurde von einem 44-jährigen Mann aus dem Rheingau-Taunus-Kreis gesteuert. Trotz sofort eingeleiteter Erste-Hilfe-Maßnahmen durch andere Verkehrsteilnehmer verstarb der Motorradfahrer noch an der Unfallstelle.
Zur Absicherung des Einsatzes und zur Sperrung der Bundesstraße waren zahlreiche Kräfte des Rettungsdienstes sowie die Feuerwehren aus Dorfen, Raitenhaslach und Asten im Einsatz. Die unverletzten Unfallbeteiligten wurden vor Ort durch Einsatzkräfte des Kriseninterventionsteams betreut.

Die B 20 war während der Unfallaufnahme für rund drei Stunden komplett gesperrt. Die Polizeiinspektion Burghausen hat die Ermittlungen zum genauen Unfallhergang aufgenommen. Diese erfolgen unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Klaus Stöttner übernimmt Präsidentschaft beim Lions Club Rosenheim

Klaus Stöttner übernimmt Präsidentschaft beim Lions Club Rosenheim

Rosenheim – Mit dem Wechsel zum neuen Lions-Jahr hat der Lions Club Rosenheim einen neuen Präsidenten: Zum 1. Juli 2026 übernahm Klaus Stöttner das Amt von seinem Vorgänger Thomas Möller. Die traditionelle Amtsübergabe stand im Zeichen des ehrenamtlichen Engagements und der Unterstützung sozialer Projekte in der Region.

Thomas Möller blickte bei der Übergabe auf die Aktivitäten und Hilfsprojekte des vergangenen Amtsjahres zurück und dankte den Mitgliedern für ihren Einsatz. Anschließend übernahm Klaus Stöttner die Präsidentschaft des Clubs und betonte in seiner Antrittsrede die Bedeutung gesellschaftlicher Verantwortung.
Dabei stellte der neue Präsident auch das Programm für das kommende Lions-Jahr vor. Bewährte Projekte sollen fortgeführt werden – darunter der Lions Adventskalender, der sich in der Region großer Beliebtheit erfreut. Gleichzeitig plant der Club unter der neuen Führung weitere Projekte und möchte sein Engagement für soziale und karitative Anliegen fortsetzen.
Der Lions Club Rosenheim orientiert sich dabei am Leitsatz der internationalen Lions-Bewegung „We Serve“ („Wir dienen“).

Der Vorstand des Lions Club Rosenheim setzt sich im neuen Amtsjahr zusammen aus Klaus Stöttner als Präsident, Dr. Katharina Lenherr als Vize-Präsidentin, Dominik Lindner als Schatzmeister, Torsten Schüssler als Sekretär, Thomas Möller als Past-Präsident, Florian Reichelt als Vorsitzendem der Lions Jugendförderung e.V. sowie Georg Feuerer als Vorsitzendem des Lions Hilfswerks e.V.
(Quelle: Pressemitteilung Lions Club Rosenheim / Beitragsbild: Lions Club Rosenheim)

Zwei alkoholisierte Männer beschäftigen Rosenheimer Polizei

Zwei alkoholisierte Männer beschäftigen Rosenheimer Polizei

Rosenheim – Zwei stark alkoholisierte Männer haben in der Nacht auf Montag (12.7.2026) die Rosenheimer Polizei beschäftigt. Beide wurden in Gewahrsam genommen und verbrachten die Nacht in einer Polizeizelle.

Am Bahnhofsvorplatz am Südtiroler Platz fiel gegen 23 Uhr ein 27-jähriger Mann mit Wohnsitz in Rosenheim auf. Nach Angaben der Polizei war der afghanische Staatsangehörige stark alkoholisiert und lief mit nacktem Oberkörper herum. Zudem soll er wiederholt auf die Straße gelaufen sein, Autofahrer angesprochen und vorbeigehende Fußgänger belästigt haben.
Ebenfalls gegen 23 Uhr kam es im Bereich Am Mitterfeld zu einem weiteren Einsatz. Dort soll ein 25-jähriger Mann mit Wohnsitz in Nürnberg Gegenstände, die dort herumlagen, umhergeworfen und laut geschrien haben. Auch er war nach Angaben der Polizei stark alkoholisiert. Ein Gespräch mit ihm sei nicht möglich gewesen.

Beide Männer wurden von der Polizei in Gewahrsam genommen, um weitere Störungen zu verhindern. Sie verbrachten die Nacht in einer Zelle der Rosenheimer Polizei. Ein Atemalkoholtest war bei beiden Männern nicht möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wenn das Klassenzimmer zur Sauna wird: So gehen Rosenheims Schulen mit Hitze um

Wenn das Klassenzimmer zur Sauna wird: So gehen Rosenheims Schulen mit Hitze um

Rosenheim – Die Temperaturen steigen am heutigen Montag (13.7.2026) in Rosenheim erneut auf über 30 Grad. Schon die Hitzewelle Ende Juni machte deutlich, wie stark sich viele Klassenzimmer aufheizen können. Für Schüler und Lehrer wurde der Unterricht mancherorts zur schweißtreibenden Herausforderung. Innpuls.me hat deshalb beim Staatlichen Schulamt Rosenheim und der Stadt Rosenheim nachgefragt, wie Schulen mit Hitze umgehen – und wie gut die Gebäude auf heiße Tage vorbereitet sind.

„Die Klassenzimmer wurden Ende Juni echt zur Sauna, Konzentration war da nicht mehr möglich“, schilderte eine Lehrerin im Gespräch mit Innpuls.me die Situation während der Hitzewelle Ende Juni. An ihrer Schule habe es nach den ersten besonders heißen Tagen zwar die Anweisung gegeben, Klassenräume mit Temperaturen von über 30 Grad aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zu nutzen. „Bei uns an der Schule gibt es kaum Ausweichmöglichkeiten. Die reichen einfach nicht für alle Klassen.“

Dass sich viele Klassenzimmer auf mehr als 30 Grad aufheizten, bestätigt auch das Staatliche Schulamt Rosenheim. Während der Hitzewelle Ende Juni sei diese Temperatur in vielen Räumen erreicht worden, erklärte Schulamtsdirektor Markus Kinzelmann.

Keine festen Temperaturgrenzen für Schulen

Wie Schulen mit hohen Temperaturen umgehen, ist in Bayern nicht durch einen festen Grenzwert geregelt. Verbindliche Vorgaben, ab welcher Raumtemperatur bestimmte Maßnahmen ergriffen werden müssen, gibt es nach Angaben des Staatlichen Schulamts nicht. Stattdessen reagieren die Schulen je nach Situation vor Ort. Während Hitzeperioden würden Schulleitungen und Lehrkräfte organisatorische Maßnahmen ergreifen, „die z.B. von AMIS (Arbeitsmedizinisches Institut für Schulen in Bayern) empfohlen werden: Anzahl der Pausen erhöhen, häufige Trinkpausen, Sportunterricht in die Morgenstunden legen, Anpassung der Unterrichtszeiten (z.B. verkürzte Einheiten)“, so Kinzelmann.

Hitzefrei spielt dagegen heute nur noch eine untergeordnete Rolle. Eine gesetzliche oder sonstige rechtsverbindliche Regelung, wonach Schülern ab einer bestimmten Temperatur „hitzefrei“ zu gewähren ist, gibt es in Bayern nicht. „Die Entscheidung hierüber liegt im alleinigen Verantwortungsbereich der Schulleitungen, denen insoweit ein Organisationsermessen zusteht“, erläutert Kinzelmann.

Baulicher Hitzeschutz als langfristige Aufgabe

Wenn Unterricht auch an heißen Tagen stattfinden soll, rücken die Schulgebäude selbst zunehmend in den Fokus. Zur Ausstattung der Schulen verweist das Staatliche Schulamt auf die Stadt Rosenheim als Sachaufwandsträger.

Eine flächendeckende Kühlung der Klassenzimmer gibt es nach den vorliegenden Angaben derzeit nicht. Die Stadt Rosenheim nennt als konkretes Beispiel die Grundschule Erlenau. Dort werden aktuell zwei Klassenzimmer sowie ein Gruppenraum im baulich aufgestockten Pavillon 1 durch Splitgeräte im Umluftverfahren gekühlt.
Darüber hinaus werden an verschiedenen Schulstandorten weitere Maßnahmen umgesetzt. Dazu gehören Deckenventilatoren, außenliegende Beschattungssysteme und automatisierte Fensterlüftungen.

„Bezüglich der bislang verbauten Deckenventilatoren liegen seitens einzelner Schulen bereits sehr positive Feedbacks vor. Auch wenn die Temperatur durch diese Maßnahme nicht messbar sinkt, entsteht durch die Zirkulationswirkung ein deutlich angenehmeres Gefühl in den Klassenzimmern“, teilt die Stadt mit. Sollten die Pilotprojekte weiterhin positive Rückmeldungen erhalten, sollen diese Maßnahmen in den kommenden Jahren schrittweise ausgeweitet werden.

Auch bei Neubauten spielt der Hitzeschutz nach Angaben der Stadt bereits in der Planungsphase eine wichtige Rolle. Vorgesehen sind unter anderem hohe Energiestandards, außenliegender Sonnenschutz, die Verschattung besonders exponierter Fassaden sowie – wo möglich – Dachbegrünungen. Zudem verfügen Neubauprojekte über Lüftungsanlagen, mit denen eine Nachtlüftung gewährleistet werden kann.

Die Antworten von Schulamt und Stadt zeigen: Kurzfristige Maßnahmen können den Schulalltag an heißen Tagen erleichtern. Die grundsätzliche Herausforderung liegt jedoch bei den Schulgebäuden selbst. Während einzelne Maßnahmen bereits umgesetzt oder erprobt werden, zeigt der Blick auf die vorhandenen Lösungen auch, dass der bauliche Hitzeschutz an den Schulen wohl noch ein längerfristiger Prozess ist.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)