MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Montag, 13. Juli – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass viele Vulkane auf dem Meeresboden liegen?
Sie formen ständig neue Landschaften.
Ein unsichtbarer Teil unserer Erde.

Vielleicht bleibst Du heute offen für das Verborgene.

Wir wünschen Dir einen spannenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Salinstraße, Rosenheim, 1962

Salinstraße, Rosenheim, 1962

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1962. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist die Salinstraße in Rosenheim.

Das Foto zeigt eine Stadt im Umbruch: Wo einst die Gebäude der Rosenheimer Saline standen, entstand in den 1960er Jahren ein komplett neues Stadtviertel. Nach der Stilllegung der Saline im Jahr 1958 wurden die alten Industrieanlagen nach und nach abgetragen. Große Mengen an Bauschutt verschwanden, damit Platz für moderne Wohn- und Geschäftshäuser geschaffen werden konnte.

 Im Vordergrund prägt das Kaufhaus Kepa an der Ecke zur Münchener Straße das Bild. Das Warenhaus galt in den Wirtschaftswunderjahren als beliebter Anlaufpunkt und lockte viele Rosenheimer mit einem breiten Sortiment in die Innenstadt.

Ihren Namen verdankt die Salinstraße der Rosenheimer Saline, die von 1810 bis 1958 in Betrieb war. Die Salzgewinnung hatte für die Stadt über viele Jahrzehnte eine große wirtschaftliche Bedeutung und trug maßgeblich zur Entwicklung Rosenheims bei. Mit dem Ende der Saline begann ein neues Kapitel: Auf dem ehemaligen Industriegelände entstanden Wohnhäuser, Büros und weitere Einrichtungen – darunter später auch die Stadthalle.

Ein besonderes Detail macht die Aufnahme auch für Oldtimer-Freunde interessant: Entlang der Straße stehen zahlreiche Autos aus jener Zeit. Die unterschiedlichen Modelle und die damals noch sehr farbenfrohen Karosserien vermitteln einen Eindruck vom Straßenbild der frühen 1960er Jahre und machen das Foto zu einem kleinen Zeitdokument des Alltags.
Auch das Kaufhaus Kepa gehört längst der Vergangenheit an. Die Auflösung der Warenhauskette wurde 1977 beschlossen. In den früheren Geschäftsräumen zog später unter anderem Sport-Karstadt ein.

Das historische Bild erzählt damit gleich mehrere Geschichten: den Abschied von Rosenheims Salzindustrie, den Aufbruch in eine moderne Stadtstruktur und den Alltag einer Epoche, die von wirtschaftlichem Wachstum und Veränderung geprägt war.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Zwei Unternehmerinnen aus Südostoberbayern erneut im IHK-Präsidium

Zwei Unternehmerinnen aus Südostoberbayern erneut im IHK-Präsidium

Südostoberbayern – Die Wirtschaft der Region ist auch künftig mit zwei Vertreterinnen im Präsidium der IHK für München und Oberbayern vertreten. Die IHK-Vollversammlung hat in ihrer konstituierenden Sitzung Ingrid Obermeier-Osl und Denise Schurzmann erneut zu Vizepräsidentinnen gewählt.

Beide Unternehmerinnen gehören damit weiterhin dem 13-köpfigen Präsidium der IHK an, an dessen Spitze Präsident Peter Inselkammer steht.

Rosenheimer Unternehmerin Denise Schurzmann bestätigt

Denise Schurzmann ist Geschäftsführerin der Rosenheimer Krause Industrieschaltanlagen GmbH und gehört seit 2024 dem IHK-Präsidium als Vizepräsidentin an. Zuvor war sie unter anderem Landes- und Bundesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren.
Ebenfalls erneut gewählt wurde Ingrid Obermeier-Osl, Geschäftsführerin der Holzwerks Franz Obermeier GmbH im Landkreis Mühldorf. Sie engagiert sich seit mehreren Jahrzehnten ehrenamtlich in der IHK und vertritt seit 2011 als Vizepräsidentin die Interessen der heimischen Wirtschaft im Präsidium.

Die Wahl der beiden Unternehmerinnen erfolgte nach der IHK-Wahl im Frühjahr. Dabei waren in Südostoberbayern mehr als 68.000 Mitgliedsunternehmen aufgerufen, ihre Vertreter für die IHK-Vollversammlung sowie die Regionalausschüsse zu wählen. Die Wahl der IHK-Gremien findet alle fünf Jahre statt.
Die Industrie- und Handelskammer hat nach eigenen Angaben die Aufgabe, das Gesamtinteresse der Gewerbetreibenden in der Region zu vertreten, die gewerbliche Wirtschaft zu fördern und öffentliche Aufgaben wahrzunehmen, die vom Staat übertragen wurden.

Die Tätigkeit in den gewählten IHK-Gremien erfolgt ehrenamtlich. Dafür gibt es laut IHK weder eine Vergütung noch eine Aufwandsentschädigung oder Kostenerstattung.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Copyright IHK für München und Oberbayern)

MVV wird ab 2027 um Ostallgäu und Kaufbeuren erweitert

MVV wird ab 2027 um Ostallgäu und Kaufbeuren erweitert

München / Bayern – Der Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) wächst weiter. Die Gesellschafterversammlung des Verbunds hat am Donnerstag (9.7.2026) beschlossen, den Landkreis Ostallgäu und die Stadt Kaufbeuren zum 1. Januar 2027 in den MVV-Verbundraum aufzunehmen. Damit erweitert sich das Verbundgebiet um 46 Kommunen und rund 190.000 Einwohner.

Der Beitritt ist Teil der vierten Phase der MVV-Verbundraumerweiterung. Nach Angaben des MVV wächst die Fläche des Verbundraums damit auf rund 14.950 Quadratkilometer. Der Kreistag des Landkreises Ostallgäu und der Stadtrat von Kaufbeuren hatten sich bereits Ende 2025 für den Beitritt entschieden.

Einheitliche Tarife und Fahrkarten geplant

Mit der Erweiterung sollen ab dem 1. Januar 2027 auch im Landkreis Ostallgäu und in Kaufbeuren die MVV-Tarife gelten. Fahrgäste sollen dann für Fahrten mit verschiedenen Verkehrsmitteln innerhalb des Verbundraums einheitliche Fahrkarten nutzen können.
Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter bezeichnete die Erweiterung als „Meilenstein“ für die Region und das gesamte Verbundgebiet. Nach seinen Angaben unterstützt der Freistaat die Verbundkommunen bei vorbereitenden Grundlagenstudien sowie bei möglichen Investitionen und Einnahmeausfällen von Eisenbahnverkehrsunternehmen.
Auch der Vorsitzende der MVV-Gesellschafterversammlung, Münchens Oberbürgermeister Dominik Krause, begrüßte die Erweiterung. „Ich freue mich sehr über den Zuwachs in der MVV-Familie. Damit lassen sich Schloss Neuschwanstein und viele andere schöne Ziele im Landkreis Ostallgäu und in Kaufbeuren künftig von München aus mit einem MVV-Ticket erreichen“, so Krause.
(Quelle: Pressemitteilung Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Reifing gewinnt Konrad-Drechsler-Gedächtnisturnier der Stockschützen

Reifing gewinnt Konrad-Drechsler-Gedächtnisturnier der Stockschützen

Kammer / Landkreis Traunstein – Spannende Duelle und ein neuer Spielmodus prägten das diesjährige Konrad-Drechsler-Gedächtnisturnier der Stockschützen der DJK Kammer (Landkreis Traunstein). Zwölf Freizeitmannschaften traten auf den Stockbahnen an. Am Ende setzte sich die Mannschaft aus Reifing bei Grassau gegen die Konkurrenz durch.

Die Vorrunde wurde auf den Bahnen der DJK Kammer und der DJK Traunstein ausgetragen. Bei sommerlichen Temperaturen und guten äußeren Bedingungen zeigten die Mannschaften am gestrigen Samstag /11.7.2026)  laut Veranstalter gute Leistungen und lieferten sich zahlreiche enge Begegnungen.

Entscheidung fiel erst in den letzten Kehren

Auch in der Finalrunde in Kammer blieb es bis zum Schluss spannend. Erst die letzten „Kehren“ entschieden über die endgültigen Platzierungen.
Den zweiten Platz sicherte sich die Mannschaft aus Weildorf. Die weiteste Anreise hatte das Team aus Wegscheid im Bayerischen Wald. Die Mannschaft belegte am Ende knapp vor den Gastgebern aus Kammer den dritten Platz. Die Stockschützen der DJK Kammer mussten sich damit mit Rang vier zufriedengeben.
Das Turnier wurde in diesem Jahr erstmals in einem neuen Modus ausgetragen, der bei den Teilnehmern laut Veranstalter gut angenommen wurde.
(Quelle: Artikel Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Hubert Hobmaier)

Brennernordzulauf bleibt umstritten – Daniela Ludwig sieht weiteren Beratungsbedarf

Brennernordzulauf bleibt umstritten – Daniela Ludwig sieht weiteren Beratungsbedarf

Rosenheim / Berlin – Der Brennernordzulauf sorgt in der Region weiterhin für kontroverse Diskussionen. Mit der Übergabe der Planungsunterlagen durch das Bundesverkehrsministerium an den Deutschen Bundestag am Freitag (10.7.2026) beginnt nun das parlamentarische Verfahren für das europäische Bahnprojekt. Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig bewertet die bisherigen Planungen der Deutschen Bahn nach eigenen Angaben kritisch und sieht weiteren Beratungsbedarf.

Voraussichtlich ab September soll sich der Verkehrsausschuss des Deutschen Bundestags federführend mit dem Thema befassen. Ludwig, die zugleich Staatssekretärin beim Bundesminister des Innern ist, erklärte, ihr Fazit zu den vorgelegten Unterlagen falle „zweigeteilt“ aus.

„Mein Fazit fällt zweigeteilt aus. Einerseits haben wir durch eine immense Kraftanstrengung von Landrat, Bürgermeistern, der Stadt Rosenheim, Abgeordneten sowie von Bürgerinitiativen viel erreicht. Zu nennen ist hier vor allem der große Tunnelanteil im Inntal, den die Deutsche Bahn in ihren Planungen gar nicht vorgesehen hatte. Das ist unser gemeinsamer Erfolg, den man auch hervorheben muss. Ohne unseren Druck wäre es nie dazu gekommen“, so Ludwig.

Kritik an Verknüpfungsstelle und Trassenführung

Nach Ansicht der CSU-Abgeordneten seien wichtige Forderungen nicht in die Planungen der Deutschen Bahn eingeflossen. „Ich bedauere vor allem, dass die Deutsche Bahn am Ende des Planungsdialogs keine Bereitschaft mehr gezeigt hat, mit uns über Alternativen zu diskutieren“, erklärt Ludwig.
Kritisch bewertet sie insbesondere die geplante Verknüpfungsstelle im Inntal sowie die Trassenführung nördlich von Rosenheim. „Die Verknüpfungsstelle im Inntal ist unverantwortlich. Sie frisst an der engsten Stelle viel Fläche, und sie vernichtet landwirtschaftliche Existenzen. Bis heute hat uns die Deutsche Bahn auch nicht erklärt, warum diese Verknüpfungsstelle überhaupt nötig ist, und ob es verträglichere andere Lösungen gibt“, so Ludwig.

Trotz der angespannten Haushaltslage des Bundes müsse aus Sicht der Abgeordneten die Bedeutung des Projekts berücksichtigt werden. Beim Brennernordzulauf handle es sich nach ihrer Einschätzung um ein europäisches Projekt von herausragender Bedeutung, das die Region für Jahrzehnte prägen werde. „Deshalb werde ich bei den Beratungen im Deutschen Bundestag um eine Optimierung der Planung kämpfen“, betonte Ludwig. „Für mich steht fest: So kann es noch nicht bleiben.“
(Quelle: Pressemitteilung Büro Daniela Ludwig, MdB / Beitragsbild: Archiv Ferdinand Staudhammer)

Sommergespräch mit Toni Hofreiter in Rosenheim

Sommergespräch mit Toni Hofreiter in Rosenheim

Rosenheim – Der Ortsverband von Bündnis 90/Die Grünen Rosenheim Stadt lädt am Dienstag, 21. Juli, um 13.15 Uhr zu einem Sommergespräch mit Dr. Anton Hofreiter ein. Die Veranstaltung findet im Gasthaus Stockhammer in Rosenheim statt. Interessierte Bürger sind eingeladen, an einem gemeinsamen Mittagstisch teilzunehmen und mit dem Bundestagsabgeordneten ins Gespräch zu kommen.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung sollen politische Themen und der persönliche Austausch stehen. Nach Angaben des Ortsverbands können Teilnehmer ihre Fragen an Dr. Anton Hofreiter richten und mit ihm über aktuelle gesellschaftliche und politische Herausforderungen diskutieren.
Dr. Anton Hofreiter ist seit 2021 Mitglied des Deutschen Bundestags und Vorsitzender des Ausschusses für die Angelegenheiten der Europäischen Union im Bundestag.
(Quelle: Pressemitteilung Bündnis 90/Die Grünen Rosenheim Stadt / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Zwei Vertreter aus Rosenheim im neuen AfD-Bezirksvorstand

Zwei Vertreter aus Rosenheim im neuen AfD-Bezirksvorstand

Rosenheim / Taufkirchen bei München – Die AfD Oberbayern hat einen neuen Bezirksvorstand gewählt. Mit dem Rosenheimer Landtagsabgeordneten Andreas Winhart und dem Rosenheimer Stadtrat Andreas Kohlberger gehören künftig zwei Vertreter des AfD-Kreisverbands Rosenheim dem Gremium an.

Die Bezirksmitgliederversammlung der AfD wählte Andreas Winhart zum ersten stellvertretenden Bezirksvorsitzenden. Andreas Kohlberger, Fraktionssprecher der AfD im Rosenheimer Stadtrat, wurde als Beisitzer in den Bezirksvorstand gewählt. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.
„Das ist ein großartiger Erfolg für uns und zeigt, dass der Kreisverband Rosenheim nicht nur Oberbayerns mitgliederstärkster AfD-Kreisverband ist, sondern auch unsere Arbeit das Vertrauen der Mitglieder in Oberbayern genießt“, so Andreas Winhart.

Neuer Bezirksvorsitzender der AfD Oberbayern ist laut Mitteilung Oskar Lipp aus Ingolstadt. Er folgt auf Wolfgang Wiehle, der sich nach sieben Jahren nicht erneut zur Wahl stellte.
(Quelle: Pressemitteilung AfD Kreisverband Rosenheim / Beirragsbild: Fotomontage AfD Kreisverband Rosenheim)

Mehr als 2.000 Geschlechtseinträge in Bayern im Jahr 2025 geändert

Mehr als 2.000 Geschlechtseinträge in Bayern im Jahr 2025 geändert

Bayern – Seit dem Inkrafttreten des Selbstbestimmungsgesetzes am 1. November 2024 hat die Zahl der Änderungen des Geschlechtseintrags deutlich zugenommen. Im Jahr 2025 haben insgesamt 2.021 Menschen mit Wohnsitz in Bayern eine entsprechende Änderung vornehmen lassen.

Das teilte das Bayerische Landesamt für Statistik mit. Im Jahr 2024 wurden insgesamt 1.632 Geschlechtseintragsänderungen registriert. Davon entfielen 1.570 Fälle allein auf die beiden Monate November und Dezember nach Inkrafttreten des neuen Gesetzes.

Im Verlauf des Jahres 2025 zeigte sich bei den Zahlen jedoch eine rückläufige Entwicklung. Während im ersten Quartal 848 Personen ihren Geschlechtseintrag ändern ließen, waren es im vierten Quartal noch 260 Fälle.

Am häufigsten Änderung von weiblich zu männlich

Bei den Änderungen im Jahr 2025 entfielen 856 Fälle auf eine Änderung von weiblich zu männlich. Das entspricht einem Anteil von 42,4 Prozent. In 584 Fällen (28,9 Prozent) wurde der Eintrag von männlich zu weiblich geändert.
Weitere 581 Änderungen (28,7 Prozent) wurden als sonstige Änderungen erfasst, darunter beispielsweise Änderungen von weiblich zu divers.

Vor Inkrafttreten des Selbstbestimmungsgesetzes waren Geschlechtseintragsänderungen vor allem über das Transsexuellengesetz (TSG) und eine Regelung im Personenstandsgesetz möglich. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik wurden in den zehn Jahren davor in Bayern durchschnittlich rund 300 entsprechende Verfahren pro Jahr durchgeführt. Angaben zum Ausgang dieser Verfahren oder zur Art der Änderung wurden dabei nicht erfasst.

Mit dem Gesetz über die Selbstbestimmung in Bezug auf den Geschlechtseintrag (SBGG) wurden das Transsexuellengesetz und die entsprechende Regelung im Personenstandsgesetz abgelöst.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Betrunkener 16-Jähriger prallt mit Kleinkraftrad gegen Pkw

Betrunkener 16-Jähriger prallt mit Kleinkraftrad gegen Pkw

Riedering / Landkreis Rosenheim – Ein 16-jähriger Kleinkraftradfahrer ist in der Nacht auf Samstag (11.7.2026) in der Draxlbergstraße in Riedering (Landkreis Rosenheim) gegen ein geparktes Auto gefahren. Der Jugendliche und seine 14-jährige Mitfahrerin wurden dabei verletzt. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem Fahrer rund zwei Promille.

Nach Angaben der Polizei war der Jugendliche aus dem Raum Rosenheim gegen 1 Uhr mit seinem Kleinkraftrad auf der Draxlbergstraße unterwegs. Mit auf dem Fahrzeug saß eine 14-Jährige aus dem Landkreis Erding. Vermutlich aufgrund von Unachtsamkeit übersah der 16-Jährige einen am Fahrbahnrand abgestellten Pkw und prallte mit der Front seines Krads gegen das Heck des Autos.
Die beiden Jugendlichen erlitten Prellungen, Schürfwunden sowie Schnittverletzungen durch Glassplitter. Sie wurden vom Rettungsdienst vor Ort versorgt und anschließend zur ambulanten Untersuchung in das Klinikum Rosenheim gebracht.

Ermittlungen wegen Gefährdung des Straßenverkehrs

Die Feuerwehr der Gemeinde Riedering sicherte die Unfallstelle ab und unterstützte bei der Reinigung der Fahrbahn. An beiden Fahrzeugen entstand nach ersten Schätzungen ein Sachschaden in Höhe von mehreren tausend Euro.
Ein bei dem 16-Jährigen durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von rund zwei Promille. Gegen den Jugendlichen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Beim Burger-Aufwärmen eingeschlafen: Rauchmelder verhindert Schlimmeres

Beim Burger-Aufwärmen eingeschlafen: Rauchmelder verhindert Schlimmeres

Rosenheim – Ein ausgelöster Rauchmelder hat in der Nacht auf Samstag (11.7.2026) in der Rosenheimer Finsterwalderstraße Schlimmeres verhindert. Ein 18-Jähriger war eingeschlafen, während zwei Burger in der Mikrowelle erhitzt wurden. Verletzt wurde niemand.

Nach Angaben der Polizei wurden Anwohner gegen 0.45 Uhr durch das laute Piepen eines Rauchmelders auf den Vorfall aufmerksam und verständigten die Einsatzkräfte. Die Beamten konnten die betroffene Wohnung schnell ausfindig machen. Nach längerem Klopfen öffnete ein Mitbewohner die Tür.
In der Küche fanden die Polizisten einen 18-jährigen Rosenheimer schlafend in einem Sessel vor – rund fünf Meter von der noch laufenden Mikrowelle entfernt. Darin befanden sich zwei Burger, die der junge Mann aufwärmen wollte. Die Küche war bereits stark verraucht, weshalb die Fenster zum Lüften geöffnet wurden.

Burger ungenießbar – Bußgeldverfahren eingeleitet

Nach Angaben der Polizei entstand weder ein Personen- noch ein Sachschaden. Gegen den 18-Jährigen wurde jedoch ein Bußgeldverfahren wegen eines Verstoßes gegen die Brandverhütungsvorschriften eingeleitet. Die beiden Burger waren nach dem Vorfall nicht mehr genießbar.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Radfahrer stürzt in Rosenheim – mehr als zwei Promille

Radfahrer stürzt in Rosenheim – mehr als zwei Promille

Rosenheim – Ein alkoholisierter Radfahrer ist am Samstagnachmittag (11.7.2026) in der Rosenheimer Oberaustraße gestürzt und hat sich dabei verletzt. Gegen den 35-Jährigen wird nun wegen Trunkenheit im Verkehr ermittelt.

Nach Angaben der Polizei war der 35-jährige Rosenheimer gegen 16.30 Uhr mit seinem Fahrrad auf der Oberaustraße unterwegs, als er die Kontrolle über sein Rad verlor und stürzte.
Der Mann erlitt dabei Prellungen und Schürfwunden. Ein Atemalkoholtest ergab einen Wert von mehr als zwei Promille. Nach einer Blutentnahme leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)