MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Montag, 6. Juli – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass die erste kommerzielle Festplatte aus dem Jahr 1956 mehr als eine Tonne wog und nur rund 5 Megabyte Speicherplatz bot?
Ein beeindruckendes Beispiel dafür, wie rasant sich Technik entwickelt hat.

Vielleicht erinnerst Du Dich heute daran, dass große Fortschritte oft mit kleinen Anfängen beginnen.

Wir wünschen Dir einen inspirierenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Grüner Markt, Nikolaistraße, Rosenheim, 1971

Grüner Markt, Nikolaistraße, Rosenheim, 1971

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1971. Auf der historischen Aufnahme sehen wir den Grünen Markt in der Nikolaistraße in Rosenheim. Zahlreiche Marktstände mit Sonnenschirmen, dichtes Gedränge und viele Kunden zeigen eindrucksvoll, welche Bedeutung der Markt damals für den täglichen Einkauf hatte.

Wer einen Blick auf das historische Foto wirft, erkennt sofort: Hier herrscht reges Treiben. Stand an Stand reiht sich entlang der Nikolaistraße, die Händler schützen sich mit großen Sonnenschirmen vor der Sommerhitze, während die Rosenheimer frisches Obst, Gemüse, Salate und Kräuter einkaufen. Der Grüne Markt war damals ein fester Bestandteil des Stadtlebens.

Vom Ludwigsplatz in die Nikolaistraße

Seinen Ursprung hatte der Markt am Ludwigsplatz. Mit dem zunehmenden Verkehr veränderte sich jedoch über die Jahrhunderte die Marktstruktur. Aus dem einstigen großen Marktplatz entstanden verschiedene spezialisierte Teilmärkte wie der Eiermarkt, der Schweinemarkt bei der Färbergasse oder der Köstenmarkt, der auch Kastanienmarkt genannt wurde.

Der Handel mit frischen pflanzlichen Erzeugnissen verlagerte sich dagegen in die unmittelbar angrenzende Nikolaistraße. Dort entwickelte sich über viele Jahrzehnte der klassische Obst-, Gemüse- und Pflanzenmarkt. Regionale Gärtner und Landwirte boten ihre Erzeugnisse direkt von den Marktständen oder den Ladeflächen ihrer Fahrzeuge an – frisch aus eigenem Anbau.

Ein Stück gelebter Alltag

Für viele Rosenheimer gehörte der Gang in die Nikolaistraße ganz selbstverständlich zum Alltag. Wer in den 1970er-Jahren sagte, er gehe „zum Markt in die Nikolaistraße“, meinte den Einkauf frischer Lebensmittel direkt bei den Erzeugern. Das historische Foto hält genau diese Atmosphäre fest – lebendig, geschäftig und voller Begegnungen.

Heute befindet sich der Grüne Markt am Ludwigsplatz. In der Nikolaistraße erinnern nur noch vereinzelte Marktstände daran, dass sich hier einst einer der beliebtesten Einkaufsorte der Stadt befand. Umso wertvoller sind historische Aufnahmen wie diese, die ein Stück Rosenheimer Alltagsgeschichte bewahren.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

AfD-Parteitag in Erfurt von Protesten begleitet – Rosenheimer Delegierte berichten aus erster Hand

AfD-Parteitag in Erfurt von Protesten begleitet – Rosenheimer Delegierte berichten aus erster Hand

Rosenheim / Erfurt – Der AfD-Parteitag in Erfurt geht am heutigen Sonntag (5.7.2026) zu Ende. Bereits im Vorfeld hatte es über Wochen angekündigte Protestaktionen gegeben, die sich am gestrigen Samstag in großen Demonstrationen entluden. Im Gespräch mit Innpuls.me schildert der Rosenheimer Landtagsabgeordnete Andreas Winhart (AfD) seine Eindrücke vom Parteitag und den Ereignissen vor Ort.

Nach Angaben der Polizei waren mehrere tausend Einsatzkräfte aus verschiedenen Bundesländern im Einsatz, um den Parteitag und das Protestgeschehen im Stadtgebiet zu begleiten. Bereits im Vorfeld war mit umfangreichen Protestaktionen und Blockaden gerechnet worden, die sich am Samstag in Teilen der Stadt auch tatsächlich entfalteten.

Auch die Anreise der Delegierten verlief unter besonderen Sicherheitsvorkehrungen. Nach Angaben von Winhart wurden sie bereits in den frühen Morgenstunden mit Bussen unter Polizeibegleitung zum Messegelände gebracht, um eine sichere Ankunft trotz der angespannten Lage zu gewährleisten.

Einschätzungen eines Rosenheimer Delegierten vor Ort

Im Gespräch mit Innpuls.me beschreibt Winhart die Gesamtsituation als „zwiegespalten“. Einerseits habe die Organisation aus seiner Sicht gut funktioniert. „Das Planungsteam hat da mit der Polizei super kooperiert und die Polizei hat uns einwandfrei geschützt. Das war wirklich vorbildlich“, sagte er. Auch im Vergleich zu früheren Bundesparteitagen habe man diese Form der Zusammenarbeit in dieser Intensität bislang nicht erlebt.

Gleichzeitig verweist er auf die starke Präsenz der Sicherheitskräfte rund um den Parteitag. „Wir haben natürlich das Problem, dass so eine Veranstaltung insgesamt so geschützt werden muss. Das ist schon bedenklich und es ist auch vielen hier unangenehm, dass es überhaupt so viel Polizei zum eigenen Schutz braucht“, so Winhart.

Von den Protesten selbst habe er während des Aufenthalts im Umfeld des Parteitags kaum etwas wahrgenommen. „Wir haben von den Protesten ehrlich gesagt überhaupt nichts hier mitbekommen“, sagte er. Auch im Bereich der Unterkunft und der Messehalle habe es aus seiner Sicht keine direkten Begegnungen mit Demonstrierenden gegeben.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage: Andreas Winhart)

Start der Erntezeit in Bayern: BBV ruft zu besonderer Vorsicht auf

Start der Erntezeit in Bayern: BBV ruft zu besonderer Vorsicht auf

München / Bayern – Start der Getreideernte in Bayern: Ab jetzt sind verstärkt Mähdrescher und Traktoren im Einsatz – der Bayerische Bauernverband (BBV) mahnt zu besonderer Rücksicht im Straßenverkehr. Besonders in der Erntezeit kommt es durch große landwirtschaftliche Maschinen immer wieder zu kurzen Behinderungen auf Straßen und Wegen.

Mit Beginn der Getreideernte sind in Bayern wieder verstärkt Mähdrescher, Traktoren und Anhänger im Einsatz. Der Bayerische Bauernverband (BBV) bittet Verkehrsteilnehmer nach eigenen Angaben um besondere Aufmerksamkeit im Straßenverkehr.
BBV-Generalsekretär Carl von Butler weist darauf hin, dass landwirtschaftliche Maschinen aufgrund ihrer Größe und Geschwindigkeit oft nur eingeschränkt ausweichen können. Wer hinter einem Mähdrescher zum Stehen komme, sehe ein Hindernis – tatsächlich gehe es aber um die Sicherung der Ernährung, so von Butler.

Der Verband appelliert an Autofahrer, ausreichend Abstand zu halten, die Geschwindigkeit anzupassen und bei Staubentwicklung oder engen Straßen besonders vorsichtig zu fahren. Überholvorgänge sollten nur erfolgen, wenn ausreichend Sicht und Platz vorhanden seien. Zudem wird um Verständnis für zeitweise Verkehrsbehinderungen während der Erntearbeiten gebeten.

Apell auch an die Landwirtschaft

Auch an die Landwirtschaft richtet der BBV Hinweise. So sollten Ladungen vorschriftsgemäß gesichert und erforderliche Ausnahmegenehmigungen mitgeführt werden. Verschmutzungen auf Straßen seien zeitnah zu beseitigen. Zudem warnt der Verband vor erhöhter Brandgefahr auf Feldern durch Funken oder heiße Fahrzeugteile.
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

IHK Rosenheim: Leiter der Geschäftsstelle wechselt in die Privatwirtschaft

IHK Rosenheim: Leiter der Geschäftsstelle wechselt in die Privatwirtschaft

Rosenheim – Die IHK-Geschäftsstelle Rosenheim bekommt im Spätsommer 2026 eine neue Leitung. Der bisherige Leiter Jens Wucherpfennig verlässt die IHK für München und Oberbayern zum 31. August 2026 auf eigenen Wunsch und wechselt in die Privatwirtschaft.

Nach Angaben der IHK wird die Nachfolge in den kommenden Monaten geregelt. Die neue Leitung soll auch den geplanten Umzug der Geschäftsstelle in die Lokhöfe begleiten, der voraussichtlich im vierten Quartal 2026 erfolgen soll.
Wucherpfennig war seit 2012 in verschiedenen Funktionen für die IHK tätig. Zunächst arbeitete er im Bereich Fachkräftesicherung, 2016 übernahm er die Leitung der IHK-Geschäftsstelle Weilheim. Seit dem 1. Januar 2021 leitete er die Geschäftsstelle in Rosenheim.

Die IHK-Geschäftsstelle Rosenheim mit dem Büro in Traunstein betreut nach eigenen Angaben rund 58.000 Mitgliedsunternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen in den Landkreisen Berchtesgadener Land, Miesbach, Traunstein sowie in Stadt und Landkreis Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung IHK München und Oberbayern / Beittragsbild: Fotomontage: Hintergrund: re / Portrait: IHK München und Oberbayern)

Starbulls verpflichten schwedischen Verteidiger Erik Ullman

Starbulls verpflichten schwedischen Verteidiger Erik Ullman

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben für die Saison 2026/27 die Verpflichtung von Verteidiger Erik Ullman bekannt gegeben. Der 29-jährige Schwede wechselt nach Vereinsangaben nach Rosenheim und soll die Defensive der Grün-Weißen verstärken.

Ullman stammt aus Österhaninge (Schweden) und durchlief die Nachwuchsabteilungen von Södertälje SK und MoDo Hockey. Früh sammelte er zudem Erfahrungen in der höchsten schwedischen Liga sowie in der HockeyAllsvenskan. Es folgten Stationen in Nordamerika, der Schweiz und zuletzt in der Slowakei.

In den vergangenen Spielzeiten entwickelte sich der Rechtsschütze zu einem offensivstarken Verteidiger. Nach einer Saison beim HCV Martigny in der Swiss League mit 31 Punkten in 39 Spielen kam Ullman zuletzt in der slowakischen Extraliga für HC Prešov und HK Dukla Trenčín auf insgesamt 37 Scorerpunkte in 41 Ligaspielen.

Lob für starkes Offensivspiel

Starbulls-Headcoach Jari Pasanen lobte den Neuzugang als mannschaftsdienlichen Spieler mit starkem Offensivspiel von der blauen Linie und gefährlichem Schuss. Ullman werde dem Spiel zusätzliche Qualität verleihen.
Der Spieler selbst erklärte, er freue sich auf die neue Aufgabe in Rosenheim und habe viel Positives über Verein und Fans gehört. Er wolle in jedem Spiel seinen Beitrag zu einer erfolgreichen Saison leisten.
Die Starbulls Rosenheim setzen damit auf einen erfahrenen Verteidiger mit Stationen in mehreren europäischen Ligen.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Tourismus in der Region: Politik sieht Chancen und Handlungsbedarf

Tourismus in der Region: Politik sieht Chancen und Handlungsbedarf

Prien / Landkreis Rosenheim – Der Tourismus im Chiemsee-Alpenland gilt aus Sicht von Politik und Branche als zentraler Wirtschaftsfaktor der Region, steht aber zugleich vor wachsenden strukturellen Herausforderungen. Darüber wurde bei einem Austausch im Yachthotel Chiemsee diskutiert, an dem der tourismuspolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Kießling, sowie die CSU-Bundestagsabgeordnete Daniela Ludwig teilnahmen.

Kießling ordnete den Tourismus als eine der wichtigsten Wirtschaftsbranchen in Deutschland ein. Nach seinen Angaben sichere die Branche rund drei Millionen Arbeitsplätze und komme bundesweit auf etwa 500 Millionen Übernachtungen, davon rund 100 Millionen in Bayern. Daniela Ludwig verwies auf die Bedeutung der Region Chiemsee-Alpenland, wo die Bruttoumsätze im Tourismus nach ihren Angaben im Jahr 2024 bei über 900 Millionen Euro lagen. Als Beispiel hob sie die Chiemsee-Schifffahrt hervor, die jährlich rund 900.000 Gäste befördert und seit fünf Generationen als Familienbetrieb geführt wird. Vor der Diskussion hatte Kießling das Unternehmen besucht.

Bürokratie, Verkehr und Gesundheitsversorgung im Fokus

Im Mittelpunkt des Austauschs standen anschließend nach Angaben der Teilnehmer vor allem Bürokratieabbau, Verkehr, Baurecht und Gesundheitsversorgung. Landrat Otto Lederer verwies dabei auf die hohe Klinikdichte in Stadt und Landkreis Rosenheim und äußerte die Einschätzung, dass geplante gesetzliche Änderungen finanzielle Auswirkungen auf Einrichtungen und damit auch auf kommunale Angebote haben könnten. Der Aschauer Bürgermeister Simon Frank sprach sich in diesem Zusammenhang für eine stärkere Rolle des Gesundheitstourismus aus und forderte zudem eine bessere Nutzung leerstehender Gebäude im Außenbereich.

Auch wirtschaftliche Rahmenbedingungen im Tourismus wurden diskutiert. Die Kreisvorsitzende des DEHOGA Bayern sprach von wachsendem Wettbewerbsdruck durch günstigere Hotelangebote. Zudem wurde die geplante Streckensanierung der Deutschen Bahn mit einer möglichen längeren Sperrung der Verbindung München–Rosenheim–Salzburg kritisch bewertet, da Auswirkungen auf die Erreichbarkeit der Region befürchtet werden.

Ein weiteres Thema war die finanzielle Situation der Kommunen. Der Priener Bürgermeister Andreas Friedrich verwies auf hohe Investitionen bei gleichzeitig begrenzter Refinanzierung. Kießling kündigte in diesem Zusammenhang eine geplante Erhöhung der Städtebauförderung auf 1,4 Milliarden Euro an. Daniela Ludwig erklärte, sie habe zahlreiche Anregungen aus der Diskussion mitgenommen und wolle den Austausch mit der Region fortsetzen.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniela Ludwig / Beitragsbild: Abgeordnetenbüro Daniela Ludwig)

Preisplatteln in Hohenaschau – starke Leistungen in der Priental-Halle

Preisplatteln in Hohenaschau – starke Leistungen in der Priental-Halle

Hohenaschau / Landkreis Rosenheim – In der Priental-Halle haben sich die Mitglieder des Trachtenvereins „D’Griabinga Hohenaschau“ zum diesjährigen Vereinspreisplatteln getroffen. Zahlreiche Besucher verfolgten die Wettbewerbe und konnten dabei auch den Blick auf die Kampenwand genießen.

Vereinsvorstand Claus Reiter würdigte in seinem Grußwort vor allem den Mut der Teilnehmer, sich dem Wettbewerb auf der Bühne zu stellen. Gleichzeitig dankte er den Jugendleitern Monika Stein und Franz Eder sowie den weiteren Helfern für ihre Arbeit in der Nachwuchsarbeit. Auch die Dirndlvertreterin Stefanie Sattlberger, Vorplattler Johannes Reiserer sowie die vielen Helfer im Hintergrund wurden für ihr Engagement hervorgehoben. Für die musikalische Begleitung sorgte die „Zaunstempn Musi“.
Als Preisrichter waren Peter Reiter, Christoph Bauer, Peter Voggenauer, Lambert Huber und Andreas Hell im Einsatz. Nach Angaben des Vereins kam es dabei zu teils knappen Entscheidungen.

Applaus erhielten auch die Auftritte der Kinder-, Jugend- und Aktiven-Gruppen mit ihren Trachtentänzen und Plattlern.

Ergebnisse im Überblick

Bei den einzelnen Wettbewerben setzten sich folgende Teilnehmer durch:

  • In der Gruppe Buam I gewann Johannes Grill. Bei den Dirndl I siegte Antonia Eder vor Sophia Schwarzmaier und Emelie Moosmüller
  • .Die Buam II entschied Seppi Stein für sich, gefolgt von Sebastian Hefter und Wasti Berghammer. Bei den Dirndl II gewann Anna Walter.
  • In der Gruppe Buam III siegte Martin Hendlmeier vor Kilian Bauer und Samuel Fischer. Die Buam IV gewann Quirin Eder vor Sebastian Scholl und Hannes Scholl. Siegerin bei den Dirndl IV wurde Katharina Stein vor Magdalena Hendlmeier und Paula Tomandl.
  • Die Wanderpokale gingen an Quirin Eder und Katharina Stein.
  • Bei den Aktiven setzte sich bei den Buam Johannes Reiserer vor Xaver Eder und Klaus Aiblinger jun. durch. Bei den Dirndl Aktiven gewann Stefanie Sattlberger vor Teresa Schuster und Marina Sattlberger.
  • Die Altersklasse entschied Franz Eder für sich, vor Sepp Stein und Martin Reiserer.
  • Beim Gruppenplatteln gewann die Gruppe „Sonnwendwand“ mit Johannes Reiserer, Schorsch Schuster, Xaver Eder und Hannes Sattlberger.
    (Quelle: Artikel: K. Hendlmeier / Beitragsbild: H. Reiter)
Radfahrer bei Verkehrsunfall auf der RO16 tödlich verletzt

Radfahrer bei Verkehrsunfall auf der RO16 tödlich verletzt

Riedering / Landkreis Rosenheim – Auf der Kreisstraße RO16 bei Riedering  ist am Samstagnachmittag (4.7.2026) ein 34-jähriger Radfahrer bei einem Verkehrsunfall tödlich verletzt worden.

Nach Angaben der Polizei war der Mann aus München gegen 15.30 Uhr von Moosen in Richtung Schralling unterwegs. Zur gleichen Zeit fuhr eine 58-jährige Autofahrerin aus dem westlichen Landkreis Rosenheim in gleicher Fahrtrichtung.
Nach derzeitigen Erkenntnissen der Polizei kam die Autofahrerin aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und erfasste den vor ihr fahrenden Radfahrer frontal.

Der 34-Jährige wurde über das Fahrzeug geschleudert und blieb schwerst verletzt im Grünstreifen beziehungsweise auf der Fahrbahn liegen. Notarzt und Rettungsdienst leiteten sofort Reanimationsmaßnahmen ein. Der Mann verstarb jedoch noch an der Unfallstelle.

Die 58-jährige Autofahrerin erlitt einen Schock und wurde vor Ort vom Rettungsdienst versorgt. Anschließend übernahm ein Kriseninterventionsteam die Betreuung. Ein Atemalkoholtest ergab nach Angaben der Polizei 0,0 Promille.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde ein Gutachten zur Klärung des Unfallhergangs in Auftrag gegeben. Gegen die 58-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Tötung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Frau nimmt Pflanzen aus Blumenkästen – Polizei ermittelt wegen Diebstahls

Frau nimmt Pflanzen aus Blumenkästen – Polizei ermittelt wegen Diebstahls

Rosenheim – In der Rosenheimer Bahnhofstraße hat eine 82-jährige Frau am Samstagabend (4.7.2026) mehrere Pflanzen aus städtischen Blumenkästen herausgenommen. Die Rosenheimer Sicherheitswacht beobachtete den Vorfall gegen 20.15 Uhr und sprach die Frau darauf an.

Nach Angaben der Polizei entfernte die Frau mehrere Pflanzen, schüttelte die Erde von den Wurzeln und steckte sie in eine mitgebrachte Tüte. Auf Nachfrage habe sie angegeben, sie sei davon ausgegangen, dass sie sich die Gewächse jederzeit für die eigene Balkonbepflanzung mitnehmen dürfe.
Die Sicherheitswacht verständigte über Funk eine Streife der Polizeiinspektion Rosenheim. Die Pflanzen wurden anschließend – soweit möglich – wieder in die Beete eingesetzt.
Gegen die 82-Jährige wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Diebstahls eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Autobahnzubringer bei Pliening wird saniert

Autobahnzubringer bei Pliening wird saniert

Pliening / Landkreis Ebersberg – Autofahrer müssen sich auf Einschränkungen einstellen: Der Autobahnzubringer zwischen Pliening und Landsham (Landkreis Ebersberg)  erhält eine neue Fahrbahn. Dafür ist die Staatsstraße 2082 knapp zwei Wochen lang gesperrt.

Die Bauarbeiten beginnen  nach Auskunft des Staatlichen Bauamt Rosenheim am Montag, 13. Juli, und sollen – sofern das Wetter mitspielt – bis Freitag, 24. Juli, abgeschlossen werden. Saniert wird die 1,6 Kilometer lange Strecke zwischen dem Ortsausgang von Pliening und der Tankstelle am Ortseingang von Landsham. Die Zufahrt zur Tankstelle bleibt während der Bauzeit möglich.

Fahrbahn weist erhebliche Schäden auf

Die Fahrbahn wird aufgrund erheblicher Schäden erneuert. Dafür werden die oberen Asphaltschichten abgefräst und anschließend eine neue Binder- und Deckschicht eingebaut.
Während der gesamten Bauzeit ist die Staatsstraße zwischen Pliening und Landsham voll gesperrt. Die Umleitung führt über Grub und Poing. Im Bereich der Einkaufsmöglichkeiten und Gewerbebetriebe bei Landsham finden die Arbeiten überwiegend nachts zwischen 20.30 und 6.30 Uhr statt, um die Auswirkungen möglichst gering zu halten.

Die Kosten für die Sanierung belaufen sich auf rund 745.000 Euro und werden vom Freistaat Bayern getragen.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Staatliches Bauamt Rosenheim)

Schweizer Chorfreunde besuchen Aschau

Schweizer Chorfreunde besuchen Aschau

Aschau / Landkreis Rosenheim – Aus einer langjährigen Chorfreundschaft ist jetzt ein Urlaub in Aschau geworden: Ein Ehepaar aus der Schweiz löste seinen Gewinn aus einer Tombola ein und besuchte den Luftkurort.

Seit vielen Jahren verbindet den Männerchor Aschau eine enge Freundschaft mit dem Männerchor Rieden-Wallisellen in der Schweiz. Im vergangenen Sommer war der Aschauer Chor zu Gast bei seinen Schweizer Sangesfreunden. Höhepunkt der Reise war ein gemeinsamer Konzertabend.
Im Rahmen der Veranstaltung wurde auch eine Tombola veranstaltet. Der Hauptgewinn, ein Aufenthalt in den Agrad Chalets in Aschau, wurde von der Betreiberfamilie Heinrichsberger gestiftet und unter den Nieten verlost.

Nun lösten Silvia und Fritz Roth aus Niederhasli im Zürcher Unterland ihren Gewinn ein und verbrachten einige Tage in Aschau. Auf dem Programm standen unter anderem ein Ausflug auf die Kampenwand sowie ein Besuch bei der Probe des Männerchors Aschau.
Der Vorsitzende des Männerchors Aschau, Franz Scheck, begrüßte die Gäste. Auch Tourismuschef Herbert Reiter hieß das Ehepaar im Namen der Tourist Info willkommen und überreichte ein Willkommensgeschenk.

Die Verbindung zwischen den beiden Chören geht auf Reinhard Thoenissen zurück, der viele Jahre Mitglied des Männerchors Aschau war und später in die Schweiz zog. Der Austausch zwischen beiden Gesangsvereinen wird bis heute gepflegt.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: Copyright: re)