Zwei Rauten für „Zum Fischer am See“

Zwei Rauten für „Zum Fischer am See“

Prien am Chiemsee / Landkreis Rosenheim – Das Priener Restaurant „Zum Fischer am See“ ist im Rahmen der Klassifizierung „Ausgezeichnete GenussKüche“ mit zwei Rauten ausgezeichnet worden. Die Bewertung würdigt die Qualität der regional geprägten Küche und den Einsatz heimischer Produkte.

Prien am Chiemsee gilt als „GenussOrt“ und steht nach Angaben des Bayerischen Landwirtschaftsministeriums für eine vielfältige Gastronomie mit regionaler Ausrichtung. Die Auszeichnung ist Teil der Initiative „Genuss Bayern – Heimat des Guten“, mit der bayerische Genusskultur sichtbar gemacht werden soll.

Küche mit regionalem Schwerpunkt

Das Hotel-Restaurant-Café „Zum Fischer am See“ liegt direkt am Westufer des Chiemsee und setzt nach eigenen Angaben auf regionale Zutaten sowie saisonale Küche. Besonders im Fokus steht dabei Chiemseefisch, der unterschiedlich zubereitet wird – von klassisch-bayerisch bis zu internationalen Varianten. Ergänzt wird das Angebot durch Fleischgerichte, vegetarische Speisen und eine Kinderkarte.
Neben der Auszeichnung mit zwei Rauten wird das Haus auch im Michelin-Programm mit dem Bib Gourmand geführt.

Gratulation aus der Gemeinde

Zu den Gratulanten zählten der Erste Bürgermeister sowie Vertreter der Tourismus- und Wirtschaftsförderung der Marktgemeinde Prien am Chiemsee. Sie hoben die Verbindung aus regionalen Produkten, Handwerk und Gastronomie hervor, die das Restaurant aus ihrer Sicht auszeichnet.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Markt Prien am Chiemsee)

Tief fliegender Hubschrauber sorgt in Rosenheim für Aufmerksamkeit

Tief fliegender Hubschrauber sorgt in Rosenheim für Aufmerksamkeit

Kastenau / Rosenheim – Ein tief fliegender Hubschrauber hat am Montagvormittag (6.7.2026) im Rosenheimer Stadtteil Kastenau für Aufsehen gesorgt. Gegen 10.30 Uhr meldeten sich mehrere Anwohner, die den Helikopter ungewöhnlich niedrig über dem Gebiet wahrgenommen hatten. Nach Auskunft der Polizei handelte es sich jedoch nicht um einen Einsatz der Polizei.

Der Grund für die Flüge ist nach aktuellen Informationen ein geplanter Kontrollflug entlang der Bahninfrastruktur in der Region. Im Auftrag der DB Energie GmbH führt das Spezialunternehmen SKY HELI GmbH im Zeitraum vom 2. bis 17. Juli 2026 turnusmäßige Inspektionsflüge an den 110-kV-Bahnstromleitungen in Bayern durch.

Da die Regionen Chiemgau und Oberland ausdrücklich als Einsatzgebiet vorgesehen sind, kommt es in diesen Tagen auch im Raum Rosenheim zu entsprechenden Überflügen entlang der Bahntrassen. Die Stadt gilt dabei als zentraler Knotenpunkt im Bahnnetz, weshalb die Leitungen rund um den Bahnhof sowie die Strecken in Richtung München, Salzburg und Kufstein regelmäßig kontrolliert werden.

Kontrollen aus der Luft entlang der Bahnstrecken

Ziel der Flüge ist eine routinemäßige Überprüfung der Infrastruktur. Dabei werden die Stromleitungen aus der Luft auf mögliche Schäden, lose Bauteile oder heranwachsende Vegetation kontrolliert. Um detaillierte Aufnahmen zu ermöglichen, fliegen die Hubschrauber teilweise in sehr geringer Höhe und dicht entlang der Leitungen und Masten.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Eduard Staudhammer)

Fürstätt, Rosenheim, 1958

Fürstätt, Rosenheim, 1958

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1958. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist der Rosenheimer Stadtteil Fürstätt. 

Die Szene wirkt auf den ersten Blick ruhig und ländlich: Eine Straße führt durch den Stadtteil, links und rechts erstrecken sich Wiesen, im Hintergrund zeichnen sich die Berge der Voralpen ab. Doch auf der Straße ist deutlich Bewegung: Eine Autokolonne aus VW-Käfern und VW-Bussen fährt geschlossen durch Fürstätt, einige mit Edeka-Aufschrift.

Bei dem Bild handelt es sich sehr wahrscheinlich um einen Werbe- und Festkorso anlässlich des 50-jährigen Bestehens der Edeka Rosenheim im Jahr 1958. Die Genossenschaft war 1908 gegründet worden und feierte ihr Jubiläum damals mit einer Reihe von Aktionen, darunter auch öffentlichkeitswirksame Fahrzeugkolonnen durch die Region.
Die VW-Busse (Typ 2, „Bulli“) und VW-Käfer waren in den 1950er-Jahren typische Fahrzeuge für den Liefer- und Vertretersverkehr der Edeka-Krämerläden. Entsprechend prägten sie damals vielerorts das Straßenbild und wurden für solche Fahrten auch als mobile Werbeträger eingesetzt.

Das Foto zeigt zugleich ein Fürstätt im Wandel: Der Stadtteil war zu dieser Zeit noch stark landwirtschaftlich geprägt. Die offenen Flächen neben der Straße und das freie Bergpanorama machen diesen ländlichen Charakter deutlich – ebenso wie die klare Sicht in Richtung der Voralpen. So verbindet die Aufnahme eindrucksvoll zwei Entwicklungen der Nachkriegszeit: den wirtschaftlichen Aufbruch der Handelsorganisationen im Wirtschaftswunder und den langsamen Wandel eines Rosenheimer Stadtteils vom Dorf zur Stadt.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann – Foto Hafner / Bildtext: Karin Wunsam)

Jahrgangsmeisterschaften sorgen für Wettkampf-Stimmung im Rosenheimer Freibad

Jahrgangsmeisterschaften sorgen für Wettkampf-Stimmung im Rosenheimer Freibad

Rosenheim – Zwei Tage lang stand das Rosenheimer Freibad ganz im Zeichen des Schwimmsports: Am Samstag und Sonntag (4. und 5. Juli) fanden dort die Oberbayerischen Jahrgangsmeisterschaften 2026 statt. Der Badebetrieb war zwar eingeschränkt. Dafür erlebten die Besucher spannende sportliche Wetttkämpfe. 

Veranstaltet wurde die Meisterschaft von der Schwimmabteilung des TSV 1860 Rosenheim. Der Startschuss fiel am Samstagmorgen mit einem vollen Wettkampfprogramm, das den Athleten einiges abverlangte. Auf dem Plan standen unter anderem die 50 Meter Brust sowie längere Strecken wie 200 Meter Schmetterling und 200 Meter Lagen. Am Nachmittag folgten die 100 und 400 Meter Freistil.

Auch am Sonntag ging es im straffen Zeitplan weiter. Im Mittelpunkt standen unter anderem die 50 Meter Rücken und 100 Meter Brust, bevor die 200 Meter Freistil in den verschiedenen Jahrgängen den Abschluss der Titelkämpfe bildeten. Die Schwimmerinnen und Schwimmer lieferten sich dabei spannende Rennen um Bestzeiten und Platzierungen.

Sportbecken gesperrt – Besucher nutzen Familienbereiche

Für den öffentlichen Badebetrieb bedeutete die Veranstaltung eine klare Einschränkung: Das Schwimmerbecken stand an beiden Tagen ausschließlich den Teilnehmern zur Verfügung.
Viele Badegäste nutzten die Gelegenheit dennoch, die Wettkämpfe vom Beckenrand aus zu verfolgen.

Gute Bedingungen für zwei intensive Wettkampftage

Das Wetter zeigte sich über das gesamte Wochenende hinweg überwiegend stabil, sodass die Rennen planmäßig durchgeführt werden konnten. Insgesamt boten die Meisterschaften einen kompakten Überblick über den Leistungsstand der oberbayerischen Nachwuchschwimmer und machten das Freibad für zwei Tage zu einem zentralen Treffpunkt der regionalen Schwimmszene.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Herbert Borrmann)

Zuahäusl Aufgeiger spielen bei „Aufg´spuit!“ in Bad Aibling

Zuahäusl Aufgeiger spielen bei „Aufg´spuit!“ in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Alpenländische Volksmusik, gemütliche Atmosphäre und bayerische Schmankerl: Die Zuahäusl Aufgeiger gastieren am Donnerstag, 9. Juli, im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling. Der Eintritt ist frei.

Im Rahmen der Volksmusikreihe „Aufg´spuit! Handgemachte Heimatklänge“ treten die Zuahäusl Aufgeiger am Donnerstag, 9. Juli, von 19 bis 21.30 Uhr im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling auf. Die fünfköpfige Formation aus Tirol, Ober- und Niederbayern begeistert mit handgemachter Geigenmusik, Ziach, Bombardon und traditionellen Gstanzln.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. Das Gastro-Team bewirtet die Besucher bereits ab 18.30 Uhr mit Brotzeiten, weiteren Speisen und kühlen Getränken. Die Plätze im Brunnenhof sind überdacht, sodass die Veranstaltung auch bei Regen stattfinden kann. Die Konzertreihe ist Teil des Open Air Kultursommers in Bad Aibling.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: ZuahäuslAufgeiger Copyright Walter Mies, Nussdorf)

Cream Cake spielt bei „Kultur im Park“ in Bad Aibling

Cream Cake spielt bei „Kultur im Park“ in Bad Aibling

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Mit einem abwechslungsreichen Mix aus Alternative Rock, Country, Jazz-Funk und bekannten Coversongs sorgt die Band Cream Cake am Freitag, 10. Juli , bei „Kultur im Park“ im Brunnenhof des Kurhauses Bad Aibling für musikalische Sommerstimmung. Der Eintritt ist frei.

Die siebenköpfige Formation verbindet Alternative Rock, Unplugged, New Country und Jazz-Funk-Crossover mit eigenen Songs sowie Covers von Künstlern wie George Ezra, Norah Jones, Amy Winehouse oder den Doobie Brothers.
Der Eintritt ist frei, Spenden sind willkommen. gespielt wird von 19.30 bis 21.30 Uhr.
Für das leibliche Wohl ist gesorgt: Küche und Ausschank öffnen bereits um 18.30 Uhr und bieten neben klassischen Brotzeiten auch vegetarische Gerichte an. Die meisten Sitzplätze sind überdacht, bei schlechtem Wetter wird – sofern möglich – in den Saal ausgewichen. Aktuelle Informationen gibt es unter Telefon 08061 90800 (bis 17.30 Uhr) sowie auf den Social-Media-Kanälen der Stadt.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Cream Cake Copyright Cream Cake)

Bad Aibling lädt zum Bürgerfest in die Innenstadt

Bad Aibling lädt zum Bürgerfest in die Innenstadt

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Am Samstag, 11. Juli, verwandelt sich die Innenstadt von Bad Aibling ab 14 Uhr in eine große Fest- und Erlebnismeile. Bis in die Nacht hinein wird in der Kurstadt gefeiert – mit Musik, Bühnenprogramm, Kulinarik und Angeboten für die ganze Familie. Der Eintritt ist frei.

Große Festmeile durch die Innenstadt

Das Festgelände erstreckt sich vom Asam-Parkplatz über die Irlachstraße, Bahnhofstraße und Färbergasse bis hin zur Hofmühlstraße. Damit wird die gesamte Innenstadt zur Bühne für Vereine, Musikgruppen und Besucher.

Musik, Vereine und Party am Abend

Zentrum des Programms ist der Asam-Parkplatz. Dort gestalten Bad Aiblinger Vereine und Gruppen den Tag mit Theater-, Tanz- und Musikbeiträgen. Am Abend übernimmt die Live-Band „Uncle Beat“ und sorgt für Partystimmung.

Auch in der Bahnhofstraße und der Hofmühlstraße steht die Musik im Mittelpunkt. Dort wechseln sich verschiedene Gruppen ab und bieten ein breites Spektrum von bayerischer Musik über Jazz bis hin zu Pop und Rock.

Kinderprogramm und „MINT in Town“

Rund um das Haus des Gastes erwartet die jüngsten Besucher zwischen 14 und 18 Uhr ein eigenes Kinderfest mit Bastelaktionen, Spielen und Mitmachstationen. Neu in diesem Jahr ist das Format „MINT in Town“, das von der Technischen Hochschule Rosenheim gemeinsam mit regionalen Schulen gestaltet wird. Kinder können dort an Experimentier- und Mitmachstationen naturwissenschaftliche und technische Themen spielerisch entdecken und selbst ausprobieren. Unterstützt wird das Projekt unter anderem von regionalen Serviceclubs.

Kulinarik und Treffpunkt für alle Generationen

Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: Das Angebot reicht von Crêpes, Kaffee und Kuchen über Bratwurst, Burger und Thai-Curry bis hin zu Pasta, Pommes sowie süßen Klassikern wie gebrannten Mandeln und Schokofrüchten. Das Bürgerfest wird von der AIB-KUR GmbH & Co. KG organisiert und findet bei freiem Eintritt statt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Infos Stadt Bad Aibling und TH Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Red Bull – Bora – hansgrohe: Lorenzo Finn feiert ersten Profisieg bei der Sibiu Cycling Tour

Red Bull – Bora – hansgrohe: Lorenzo Finn feiert ersten Profisieg bei der Sibiu Cycling Tour

Rumänien / Raubling – Großer Erfolg für das Radsport-Team Red Bull – Bora – hansgrohe: Der amtierende U23-Weltmeister Lorenzo Finn hat die Bergankunft der Sibiu Cycling Tour in Rumänien gewonnen und damit seinen ersten Profisieg gefeiert. Mit einer starken Soloattacke sicherte sich der Italiener nicht nur den Etappensieg, sondern auch die Gesamtführung bei dem internationalen Straßenradrennen.

Die Sibiu Cycling Tour, die bereits zum 16. Mal stattfindet, ist eines der größten Rennen Rumäniens und ein echter Härtetest, bei dem Talente und WorldTour-Profis gegeneinander antreten. Die zweite Etappe brachte die erste Bergankunft der diesjährigen Ausgabe mit sich: den Anstieg zur Păltiniș Arena hoch in den Cindrel-Bergen – genau die Art von Gelände, die Lorenzo Finn entgegenkommt.

Auf dem 157,8 Kilometer langen Tagesabschnitt ging es von Beginn an hektisch zu: In der ersten Stunde lag der Durchschnitt bei 47 km/h, bevor sich schließlich eine achtköpfige Ausreißergruppe absetzen konnte. Angeführt von den WorldTeams hielt das Hauptfeld die Fluchtgruppe aber in Schlagdistanz und holte sie kurz vor dem Fuß des letzten Anstiegs wieder ein. Nach einem schnellen Tempo auf den unteren Kehren griff Finn mehr als zehn Kilometer vor dem Ziel an. Zunächst konnte nur Pablo Torres (UAE Team Emirates – XRG) reagieren, doch mit einer zweiten Tempoverschärfung schüttelte der junge Italiener, der erst vor kurzem die U23-Ausgabe des Giro d’Italia gewann, seinen Begleiter ab.

Soloattacke bringt ersten Profisieg

Byron Munton (Modern Adventure Pro Cycling) versuchte schließlich, die Lücke zu schließen – doch er konnte Finn nie einholen. Am Ende gewann der Italiener mit neun Sekunden vor Munton und holte damit den Etappensieg, die Gesamtführung und seinen ersten Sieg als Profi.

„Das heute war mein erster Profisieg und es war wirklich unglaublich. Ich muss dem Team danken – sie haben die Etappe kontrolliert und mich perfekt in den Schlussanstieg hineingefahren. Dann hatte ich zum Glück die Kraft, mich abzusetzen. Mein erster Sieg als Profi fühlt sich wirklich besonders an – aber jetzt müssen wir uns konzentrieren, denn es stehen noch zwei Tage aus.“ so Lorenzo Finn.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

150 Jahre Feuerwehr Sachrang: Vom Schlauchwagen zur modernen Wehr

150 Jahre Feuerwehr Sachrang: Vom Schlauchwagen zur modernen Wehr

Aschau-Sachrang / Landkreis Rosenheim -150 Jahre im Dienst der Allgemeinheit: Die Freiwillige Feuerwehr Sachrang (Landkreis Rosenheim(  kann 2026 auf eine lange Geschichte zurückblicken. Gefeiert wurde mit einer Festwoche, die am heutigen Montag (6.7.2026) mit dem traditionellen Kesselfleischessen im Festzelt zu Ende geht.  Ein Blick in die Vereinschronik zeigt, wie sich die Wehr in eineinhalb Jahrhunderten entwickelt hat.

Gegründet wurde die Feuerwehr Sachrang am 1. Oktober 1876. Damals zählte sie 74 Mitglieder und verfügte über 120 Meter Schlauchmaterial. Seither hat sich die Ausrüstung ebenso verändert wie die Aufgaben der Feuerwehr.
Ein frühes Zeichen des Zusammenhalts war die Fahnenweihe im Jahr 1931. In den 1950er- und 1960er-Jahren rückte die Wehr mit einem Tragkraftspritzenanhänger aus, der von einem Traktor gezogen wurde. Auch die Unterbringung der Ausrüstung wechselte mehrfach, bevor Mitte der 1970er-Jahre das heutige Feuerwehrhaus entstand.

Viel Eigenleistung und moderne Technik

Mit der Gründung des Feuerwehrvereins im Jahr 1961 und der Genehmigung der Satzung 1964 erhielt die Organisation eine feste Struktur. In der ersten Satzung war unter anderem festgelegt, dass aktive Mitglieder bei unentschuldigtem Fernbleiben von Übungen eine Geldbuße von einer D-Mark an die Vereinskasse zahlen mussten.
Ein wichtiger Meilenstein war der Bau des heutigen Feuerwehrhauses ab 1975. Das Projekt wurde durch Spenden, Zuschüsse und den Einsatz der Mitglieder ermöglicht. Rund 1.900 Stunden Eigenleistung trugen dazu bei, die Kosten zu senken.

1977 erhielt die Feuerwehr mit einem Unimog samt Vorbaupumpe ihr erstes motorisiertes Einsatzfahrzeug. Am 30. April 1978 wurden das neue Feuerwehrhaus und das Fahrzeug feierlich eingeweiht. Mit der Indienststellung eines Löschgruppenfahrzeugs LF 8 im Jahr 1989 zog weitere moderne Technik ein, darunter erstmals Atemschutzgeräte.

Nachwuchsarbeit seit 2023

Ein weiterer Entwicklungsschritt folgte 2018 im Rahmen eines Fahrzeugkonzepts gemeinsam mit der Feuerwehr Aschau. Durch den Tausch des bisherigen LF 8 gegen ein LF 10 stand der Feuerwehr Sachrang erstmals ein hydraulischer Rettungssatz für technische Hilfeleistungen zur Verfügung. Ergänzt wurde der Fuhrpark durch ein Tragkraftspritzenfahrzeug-Logistik (TSF-L).

Seit 2019 leisten auch Frauen aktiven Feuerwehrdienst in Sachrang. Mit der Gründung einer Jugendfeuerwehr im Jahr 2023 wurde zudem die Nachwuchsarbeit weiter ausgebaut.
Nach Angaben der Feuerwehr gehören ihr derzeit 33 aktive Einsatzkräfte sowie eine Jugendgruppe mit neun Mitgliedern an. Jahr für Jahr leisten sie zahlreiche Einsatz- und Übungsstunden für die Bevölkerung.
(Quelle: Tourist Info Sachrang / Beitragsbild: Copyright Andreas Gruhle_Gipfelfieber)

Ju-Jutsu Rosenheim holt Deutschen Meistertitel und zweimal Bronze bei der DM in Erkelenz

Ju-Jutsu Rosenheim holt Deutschen Meistertitel und zweimal Bronze bei der DM in Erkelenz

Erkelenz / Rosenheim – Für den Ju-Jutsu Rosenheim verlief die Deutsche Meisterschaft in Erkelenz äußerst erfolgreich. Bei Temperaturen von über 38 Grad stellten die Athleten am 27. und 28. Juni ihr Können unter Beweis und kehrten mit einem Deutschen Meistertitel sowie zwei Bronzemedaillen nach Rosenheim zurück.

Den größten Erfolg aus Rosenheimer Sicht feierten Pia Drexel und Kristina Hörnig in der Kategorie Duo U21 Mixed. Nach einer starken Vorrunde qualifizierten sie sich als Zweitplatzierte für das Halbfinale. Dort setzten sie sich gegen ein Bundeskader-Duo aus Baden-Württemberg durch. Im Finale trafen sie auf ein weiteres bayerisches Team und gewannen die Begegnung souverän mit 179 zu 161 Punkten. Damit sicherten sich Drexel und Hörnig den Deutschen Meistertitel.

Auch im Senioren-Duo durfte sich der Ju-Jutsu Rosenheim über Edelmetall freuen. Maximilian Kellermann und Jakob Althaus erreichten in ihrer ersten gemeinsamen Saison auf Anhieb das Podest und belegten bei der Deutschen Meisterschaft den dritten Platz.

Erfolgreicher Auftritt im Fighting-Wettbewerb

Im Fighting-Wettbewerb ging Leo Brunner in der Altersklasse U21 bis 62 Kilogramm an den Start. Nach einer Auftaktniederlage gegen einen Bundeskaderathleten kämpfte er sich eindrucksvoll zurück und gewann seinen zweiten Kampf durch Full Ippon aufgrund technischer Überlegenheit. Im weiteren Turnierverlauf musste er zwar eine Niederlage hinnehmen, durfte sich am Ende jedoch über die Bronzemedaille freuen.

Während des gesamten Wettkampfs wurde das Rosenheimer Team von Kilian Gantner betreut, der in Erkelenz nicht selbst antrat und stattdessen als Coach an der Seite der Athleten stand.
(Quelle: Pressemitteilung Ju-Jutsu Rosenheim e.V. Beitragsbild, Fotos: Copyright Ju-Jutsu Rosenheim e.V.)

Oldtimer locken tausende Besucher nach Maxlrain

Oldtimer locken tausende Besucher nach Maxlrain

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Mit dem 27. Maxlrainer Oldie Feeling ist am Sonntag (5.7.2026) das Bayerische Oldtimer-Festival in Maxlrain (Landkreis Rosenheim) zu Ende gegangen. Nach Angaben des ADAC Südbayern kamen rund 10.000 Besucher, zu sehen waren etwa 2.500 historische Fahrzeuge.

Trotz eines wechselhaften Wetters mit einzelnen Regenschauern herrschte auf dem Gelände vor Schloss Maxlrain den ganzen Tag über reger Betrieb. Oldtimer-Freunde aus nah und fern präsentierten ihre automobilen Schätze und nutzten die Gelegenheit zum Austausch über Technik, Restaurierung und Fahrzeuggeschichte.

Bereits am frühen Morgen rollten die historischen Zwei- und Vierräder auf das Veranstaltungsgelände. Zwischen glänzendem Chrom, seltenen Modellen und liebevoll gepflegten Klassikern entstand eine besondere Atmosphäre, die viele Besucher anzog.

Seltene Fahrzeuge als Publikumsmagnet

Zu den besonderen Exponaten zählte in diesem Jahr ein Opel Darracq aus dem Jahr 1903. Nach Angaben der Veranstalter sind von diesem Fahrzeugtyp weltweit nur noch fünf Exemplare bekannt. Eines davon war in Maxlrain zu sehen.
Insgesamt bot die Veranstaltung einen breiten Querschnitt durch mehr als ein Jahrhundert Automobil- und Motorradgeschichte. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, die Fahrzeuge aus nächster Nähe zu betrachten und mit den Besitzern ins Gespräch zu kommen.

Familienprogramm und Spendenaktion

Neben den Oldtimern gab es ein umfangreiches Rahmenprogramm. Für musikalische Unterhaltung sorgten die Bands The Yellow Tones sowie Tscheky & The Blues Kings. Ergänzt wurde das Programm durch DJ H. Musicbox. Durch die Veranstaltung führte Radio-Arabella-Bayern-Moderator Carsten Michel.
Auch Familien kamen auf ihre Kosten. In der Kinderwelt standen unter anderem eine Hüpfburg, eine Torwand und ein Rennmäuse-Parcours zur Verfügung. Zudem gab es ein Glücksrad, dessen Erlös nach Angaben der Veranstalter vollständig den Caritas Wendelstein Werkstätten zugutekommen soll. Rund 650 Euro kamen dabei zusammen.

Das Maxlrainer Oldie Feeling bildete den Abschluss des diesjährigen Bayerischen Oldtimer-Festivals. Bereits am Samstag hatten die 6. ADAC Maxlrain Classic, der ADAC Teilemarkt sowie die von der AIB-KUR GmbH organisierte Aiblinger Oldie Night den Auftakt des Festivalwochenendes gebildet.
(Quelle: Pressemitteilung  ADAC Südbayern / Beitragsbild: Copyright: ADAC Südbayern / www.fabianvogl.com.)

BMW-Treffen in Kammer knackt Rekord

BMW-Treffen in Kammer knackt Rekord

Kammer / Landkreis Traunstein – Rund 350 Fahrzeuge und Motorräder sowie deutlich mehr als 1.000 Besucher: Das BMW-Treffen am Gasthaus zur Post in Kammer (Landkreis Traunstein) hat am vergangenen Samstag (4.7.2026) einen neuen Besucherrekord aufgestellt. Damit unterstrich die Veranstaltung einmal mehr ihren festen Platz im Kalender der BMW-Szene.

BMW-Treffen 2026 in Kammer. Fotos: Copyright Hubert Hobmaier

Rund 350 BMWs und Motorräder gab es zu bestaunen. Fotos: Hubert Hobmaier

Wenn sich historische Klassiker, seltene Sammlerstücke und moderne Hochleistungsfahrzeuge an einem Ort versammeln, schlägt das Herz vieler Autofans höher. Genau das war am Samstag in Kammer zu erleben, als sich das Gelände rund um das Gasthaus zur Post erneut in einen Treffpunkt für BMW-Liebhaber aus Bayern, Österreich und weiteren Teilen Süddeutschlands verwandelte.

Schon am Vormittag füllte sich die Wiese am Kellerberg mit Fahrzeugen unterschiedlichster Baujahre und Modellreihen. Von liebevoll restaurierten Oldtimern über seltene Klassiker bis hin zu aktuellen M-Modellen reichte die Bandbreite und bot einen eindrucksvollen Einblick in die Geschichte des Münchner Automobilherstellers.

Seltene Klassiker und Gäste aus nah und fern

Zu den besonderen Fahrzeugen zählten unter anderem ein sogenannter „Barockengel“ der BMW-501/502-Reihe, ein seltener BMW 507, mehrere BMW 02er TDI sowie zahlreiche gepflegte BMW E30. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, die Fahrzeuge aus nächster Nähe zu betrachten und sich mit ihren Besitzern über Restaurierungen, Technik und Geschichte auszutauschen. Neben eingefleischten BMW-Fans kamen auch Familien und interessierte Gäste auf ihre Kosten.

Dass sich das Treffen längst überregional etabliert hat, zeigte sich auch an der Herkunft der Teilnehmer. Fahrzeuge aus nahezu allen Landkreisen Südostbayerns sowie zahlreiche Gäste aus Salzburg, Oberösterreich und Tirol waren vertreten. Besonders freuten sich die Organisatoren über die erneute Teilnahme langjähriger Gäste aus Simbach, Linz und des BMW M Club Salzburg.

Erstmals begrüßt werden konnten BMW-Freunde aus dem Raum Neu-Ulm sowie ein BMW-Club aus München mit zehn Fahrzeugen. Darüber hinaus waren vereinzelt Teilnehmer aus nahezu allen Regionen Süddeutschlands nach Kammer angereist.

Viel Programm für die ganze Familie

Ein Publikumsmagnet war die Fahrzeugausstellung des Hauptsponsors MOTORHEIMAT Wagner-Schwarz. Dort konnten Besucher aktuelle BMW-Modelle aus nächster Nähe erleben und sich über Neuheiten informieren. Auch die ausgestellten Motorräder – von historischen Maschinen bis zu modernen Touren- und Sportmodellen – stießen auf großes Interesse.

Abseits der Fahrzeugschau sorgte ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Unterhaltung. Beim Maßkrugschieben und Bierkistenstapeln waren Geschicklichkeit und Konzentration gefragt. Die Tombola lockte mit zahlreichen Sachpreisen regionaler Sponsoren. Unterstützt wurde die Veranstaltung unter anderem von der Metzgerei Braunsperger, McDonald’s Traunstein, MOTORHEIMAT Wagner-Schwarz, der Shell-Tankstelle Waging sowie dem Hofbräuhaus Traunstein.

Für die jüngsten Besucher stand den ganzen Tag eine Hüpfburg bereit. Im Biergarten des Gasthauses zur Post genossen zahlreiche Gäste bayerische Musik, regionale Schmankerl und die sommerlichen Temperaturen.
„Mit einem derart großen Zuspruch haben wir selbst nicht gerechnet. Dass wir heuer sowohl bei den ausgestellten Fahrzeugen als auch bei den Besuchern einen neuen Rekord aufstellen konnten, freut uns natürlich ganz besonders“, zog Organisatorin Anja Mayer-Helmberger am Ende des Tages ein überaus positives Fazit.

Gemeinsam mit Matthias Mayer bedankte sie sich bei den zahlreichen Helfern des Jugendstammtisches, dem Team des Gasthauses zur Post, den Sponsoren sowie der Freiwilligen Feuerwehr Kammer, die erneut die Verkehrslenkung, die Fahrzeugkoordination und den Brandschutz übernahm. Dank des Engagements aller Beteiligten verlief die Veranstaltung den gesamten Tag über reibungslos und unfallfrei.
(Quelle: Artikel Hubert Hobmaier / Beitragsbild, Fortos: Copyright Hubert Hobmaier)