Autofahrer kommt in Eiselfing von der Straße ab

Autofahrer kommt in Eiselfing von der Straße ab

Eiselfing / Landkreis Rosenheim – Ein 55-jähriger Autofahrer ist am Montagnachmittag (17. August) auf der Kreisstraße RO 37 in Eiselfing von der Fahrbahn abgekommen und gegen einen Gartenzaun gefahren. Der Mann wurde vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht.

Nach ersten Erkenntnissen der Polizei könnte eine medizinische Ursache dazu geführt haben, dass der Fahrer nach links von der Fahrbahn abkam. Dabei touchierte sein Pkw einen Gartenzaun.
Der 55-Jährige wurde von Notarzt und Rettungsdienst versorgt und anschließend in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Am Pkw und am Gartenzaun entstand lediglich geringer Sachschaden.

Die Feuerwehren Bachmehring und Wasserburg unterstützten bei der Bergung des Fahrzeugs und übernahmen die Verkehrslenkung. Die Polizei Wasserburg ermittelt zur genauen Unfallursache.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Pkw landet nach Unfall in Maisfeld

Pkw landet nach Unfall in Maisfeld

Pfaffing / Landkreis Rosenheim – Ein 25-jähriger Autofahrer aus Grafing ist am Montagnachmittag (17.August) auf der Kreisstraße Ro 4^1 bei Pfaffing von der Fahrbahn abgekommen und mit seinem Pkw in einem Maisfeld gelandet. Der Fahrer wurde  leicht verletzt. 

Der 25-Jährige war von Buch kommend in Richtung Englmannstett unterwegs. Nach Angaben der Polizei war er offenbar mit nicht angepasster Geschwindigkeit unterwegs. Dadurch geriet sein Fahrzeug zunächst nach rechts ins Bankett.
Beim Gegenlenken kam der Pkw nach links von der Fahrbahn ab, fuhr in das Maisfeld und kippte auf die Seite.
Der Fahrer wurde leicht verletzt. Sein Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste von einem Abschleppunternehmen aus dem Maisfeld geborgen werden.

Die Feuerwehr Pfaffing unterstützte bei der Bergung und übernahm die Verkehrslenkung.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserrburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Chiemsee-Kasperl sorgt für „Schaumchaos“ bei der Feuerwehr

Chiemsee-Kasperl sorgt für „Schaumchaos“ bei der Feuerwehr

Prien / Landkreis Rosenheim – Beim Chiemsee-Kasperl dreht sich am kommenden Wochenende alles um die Feuerwehr – und natürlich um jede Menge Chaos. Mit dem Stück „Wasser marsch! – Kasperl & Mucki bei der Feuerwehr“ gastiert die Bayerische Kasperltour am Samstag (22. August) um 16 Uhr im Kurpark Bernau und am Sonntag (23. August) um 11 Uhr im Pausenhof der Realschule Prien.

Kasperl und sein Freund Mucki, der inzwischen wieder arbeitslose Osterhase, geraten diesmal mitten in einen turbulenten Feuerwehreinsatz. Spätestens als die Schneeschaum-Spuckkiste im Zauberwald verrücktspielt, ist das Chaos perfekt. Die kindgerechte Komödie setzt auf Slapstick, Schaum und Kasperl-Humor.

Zwei Termine am Wochenende

In Bernau findet die Vorstellung im Musik-Pavillon statt, sodass die Zuschauer auch bei Regen geschützt sitzen. In Prien dient der überdachte Pausenhof der Realschule als Spielort.
Tickets für Kinder gibt es im Vorverkauf ab 10 Euro über www.chiemsee-kasperl.de. Kurzfristig sind auch Karten an der Tageskasse für 13 Euro erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung  Chiemsee-Kasperl / Foto Michael Umlauf)

E-Bike fährt 50 km/h – Polizei stoppt 20-Jährigen

E-Bike fährt 50 km/h – Polizei stoppt 20-Jährigen

Rosenheim – Ein E-Bike-Fahrer ist am Montagnachmittag (17. August) mit rund 50 km/h im Rosenheimer Straßenverkehr unterwegs gewesen. Auffällig war dabei, dass der 20-Jährige dafür kaum in die Pedale treten musste.

Eine Streife der Rosenheimer Polizei beobachtete den jungen Mann gegen 15.30 Uhr in der Hubertusstraße. Bei der Nachfahrt konnten die Beamten feststellen, dass das E-Bike problemlos mit dem fließenden Autoverkehr mithielt – bei einer Geschwindigkeit von etwa 50 km/h.
Die Polizisten kontrollierten den 20-jährigen Rosenheimer. Nach ersten Erkenntnissen war das E-Bike technisch verändert worden und konnte dadurch deutlich schneller als die für herkömmliche Pedelecs zulässigen 25 km/h fahren.

Um die tatsächliche Geschwindigkeit und die vorgenommenen technischen Veränderungen genauer zu überprüfen, stellten die Beamten das E-Bike sicher. Gegen den 20-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Betrunkener Radfahrer flüchtet vor Polizei und fährt in Schlangenlinien

Betrunkener Radfahrer flüchtet vor Polizei und fährt in Schlangenlinien

Rosenheim – Ein 27-jähriger Radfahrer hat am Montagnachmittag (17. August) in Rosenheim versucht, einer Polizeikontrolle zu entkommen. Dabei fuhr er über Gehwege, durch Hinterhöfe und Grundstücke. Wenig später kam er den Beamten in der Frühlingstraße in deutlichen Schlangenlinien entgegen.

Anwohner hatten gegen 17 Uhr die Polizei verständigt, weil ein Mann am Salzstadel laut herumgeschrien und Passanten belästigt haben soll. Als die Einsatzkräfte eintrafen, beobachteten sie aus der Entfernung, wie der Mann mit seinem Fahrrad davonfuhr.

Die Beamten nahmen die Verfolgung auf. Der Radfahrer versuchte, sich der Kontrolle zu entziehen, indem er verschiedene Gehwege, Hinterhöfe und Grundstücke nutzte. Seine Flucht endete schließlich, als er aus einer kleinen Gasse in die Frühlingstraße einbog und dort den Polizisten entgegenfuhr.

Rund zwei Promille und Cannabis-Test positiv

Die Beamten konnten den 27-jährigen Rosenheimer anhalten. Ein Atemalkoholtest ergab rund zwei Promille. Zudem fiel ein Drogentest positiv auf Cannabis aus. Nach einer Blutentnahme wurde gegen den Mann ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr eingeleitet
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Dienstag, 18. August – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass tief unter der Erdoberfläche riesige Wassermengen gespeichert sind?
Teilweise gebunden in Gestein, größer als alle sichtbaren Ozeane zusammen.
Vieles bleibt verborgen.

Vielleicht denkst Du heute auch an das, was man nicht sieht.

Wir wünschen Dir einen tiefgründigen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Julia Dinner)

Niedrigwasser: Chiemsee-Schifffahrt fährt zwei Anlagestellen weiter nicht an

Niedrigwasser: Chiemsee-Schifffahrt fährt zwei Anlagestellen weiter nicht an

Chiemsee – Wegen des niedrigen Wasserstands können die Schiffe der Chiemsee-Schifffahrt weiterhin die Anlegestellen Seebruck und Übersee/Feldwies nicht bedienen. Am Montag (17. August) ziehen zwar Gewitter über die Region. Ob die Niederschläge den Wasserstand nachhaltig verbessern, lässt sich derzeit aber noch nicht sagen.

Seit Montag, 3. August, werden Seebruck und Übersee/Feldwies wegen Niedrigwasser nicht mehr angefahren. Das geht aus den aktuellen Informationen der Chiemsee-Schifffahrt hervor.

Für Fahrgäste aus Seebruck stehen Gstadt und Chieming als nächstgelegene Ausweich-Anlegestellen zur Verfügung. Wer in Übersee/Feldwies zusteigen möchte, kann auf Bernau oder Chieming ausweichen. Die „Große Chiemseetour“ findet weiterhin statt, allerdings ohne Halt in Seebruck. Alle übrigen Kursfahrten verkehren laut Chiemsee-Schifffahrt nach dem Sommerfahrplan.

Regen in der Region – Entwicklung bleibt abzuwarten

Am heutigen Montag (17. August)) sind bereits mehrere Gewitter über die Region gezogen. Der Deutsche Wetterdienst warnt aktuell zudem vor weiteren, teils schweren Gewittern. Damit kommt zwar wieder Regen in die Region. Ob und in welchem Umfang die aktuellen Niederschläge den Wasserstand des Chiemsees verbessern, bleibt abzuwarten. Eine Aussage über nachhaltige Entspannung der Niedrigwassersituation lässt sich derzeit noch nicht treffen.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Info Chiemsee-Schifffahrt / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Traunsteiner Christoph Kraller ist neuer Bahn-Chef für Bayern

Traunsteiner Christoph Kraller ist neuer Bahn-Chef für Bayern

München / Traunstein – Der Traunsteiner Christoph Kraller ist seit Juli neuer Konzernbevollmächtigter der Deutschen Bahn für Bayern. Der 57-Jährige folgt auf Heiko Büttner und ist künftig zentraler Ansprechpartner der DB für Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Verbände im Freistaat.

Der gebürtige Oberbayer lebt in Traunstein. Er ist verheiratet und hat zwei erwachsene Töchter und einen Enkel. Kraller bringt viel Erfahrung aus unterschiedlichen Bereichen der Deutschen Bahn mit. Der heute 57-Jährige begann 1990 eine Ausbildung bei der damaligen Bundesbahn. Anschließend war er unter anderem in den Bereichen Betriebsleitung, Controlling, Infrastruktur und Vertrieb tätig.

Viele Jahre bei der Südostbayernbahn

Für die Region besonders interessant: Kraller war über viele Jahre bei der Südostbayernbahn (SOB) tätig. 2001 wurde er Sprecher der Geschäftsleitung. In dieser Funktion war er für den Verkehrsbetrieb und die Infrastruktur der Bahnstrecken rund um Mühldorf verantwortlich.
Von 2020 bis 2024 leitete Kraller in Frankfurt die bundesweit tätige DB RegioNetz Verkehrs GmbH und die DB RegioNetz Infrastruktur GmbH. Zuletzt war er als kaufmännischer Gesamtprojektleiter für die zweite Stammstrecke München und den Bau des neuen Münchner Hauptbahnhofs tätig.

Bahn plant umfangreiche Erneuerungen

In seiner neuen Funktion soll Kraller die Deutsche Bahn in Bayern gegenüber Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Verbänden vertreten. Nach Angaben der DB will er zudem verstärkt mit den Regionen ins Gespräch kommen und Anliegen vor Ort aufnehmen.
Vor ihm liegen zahlreiche Infrastrukturprojekte. Die Deutsche Bahn kündigt für 2026 unter anderem die Erneuerung von rund 500 Kilometern Gleisen und mehr als 200 Weichen in Bayern an. Zudem laufen größere Projekte wie die Sanierung der Bahnstrecken zwischen Nürnberg und Passau sowie der Bau der zweiten Münchner Stammstrecke und des neuen Hauptbahnhofs.
(Quelle: Pressemitteilung Deutsche Bahn / Beitragsbild: Copyright Deutsche Bahn AG /JET-Foto Ralf Kranert)

Ludwig zu Antrittsbesuch bei OB Erdogan

Ludwig zu Antrittsbesuch bei OB Erdogan

Rosenheim – Die Rosenheimer Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Daniela Ludwig hat Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan zu einem Antrittsbesuch im Rosenheimer Rathaus getroffen. Bei dem Gespräch ging es nach Angaben der Stadt unter anderem um den Brenner-Nordzulauf und die Auswirkungen des kürzlich verabschiedeten GKV Beitragsstabilisierungsgesetzes auf die RoMed-Kliniken.

Beim Brenner-Nordzulauf bekräftigten Ludwig und Erdogan laut Stadt ihre Position, dass Stadt und Landkreis Rosenheim an ihren Kernforderungen festhalten. Eine zentrale Voraussetzung für die weitere Planung müsse aus ihrer Sicht der Nachweis des tatsächlichen Bedarfs für die Trasse sein. Auch die Auswirkungen des GKV-Beitragsstabilisierungsgesetzes auf die RoMed-Kliniken der Stadt und des Landkreises waren Thema des Austauschs.

Erdogan würdigte Ludwig dabei als wichtige Ansprechpartnerin für die Interessen der Region in Berlin: „Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Bundestagsabgeordnete, als ehemaliges Mitglied des Verkehrsausschusses und aktuell als Parlamentarische Staatssekretärin ist Daniela Ludwig in Berlin eine wertvolle Repräsentantin für die Stadt Rosenheim. Ihr Einsatz zum Wohle unserer Region ist beispielhaft und ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, so der Oberbürgermeister.

Auch Ludwig betonte die Bedeutung des Austauschs mit dem neuen Rosenheimer Oberbürgermeister. „Mit Abuzar Erdogan hat die Stadt Rosenheim einen jungen und motivierten Oberbürgermeister. Auch ich freue mich auf die Zusammenarbeit und ich bin davon überzeugt, dass Rosenheim von vom engen Kontakt zwischen Oberbürgermeister und der Wahlkreisabgeordneten profitieren wird“, erklärte sie.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)

Raubüberfall in Freilassing: Frau mit Pfefferspray attackiert

Raubüberfall in Freilassing: Frau mit Pfefferspray attackiert

Freilassing / Landkreis Berchtesgadener Land – Eine 60-jährige Frau soll am Sonntagnachmittag (16. August) beim Spaziergang mit ihrem Hund in einem Waldgebiet in Freilassing überfallen worden sein. Nach Angaben der Polizei wurde sie mit Pfefferspray attackiert und leicht verletzt. Der bislang unbekannte Täter soll ihr Schmuck entrissen haben und anschließend geflüchtet sein. Die Kriminalpolizei Traunstein ermittelt und bittet um Hinweise.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei ereignete sich der Vorfall gegen 14 Uhr im Naglerwald kurz vor dem Übergang zur Sägewerkstraße. Der Unbekannte soll die Frau während ihres Spaziergangs mit Pfefferspray angegriffen und geschubst haben. Anschließend habe er ihr den am Körper getragenen Schmuck entrissen und sei zu Fuß in Richtung Stadtmitte geflüchtet. Die 60-Jährige erlitt nach Angaben der Polizei leichte Verletzungen.

Polizei sucht Zeugen

Nach dem Notruf wurden unter Leitung der Polizeiinspektion Freilassing umfangreiche Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. Daran beteiligten sich auch Einsatzkräfte umliegender Polizeidienststellen und der Bundespolizei. Ein Tatverdächtiger konnte bislang nicht gefasst werden.
Die weiteren Ermittlungen hat inzwischen das Kommissariat 2 der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein übernommen.

Die Polizei beschreibt den gesuchten Mann wie folgt:

  • etwa 170 Zentimeter groß
  • etwa 20 bis 30 Jahre alt
  • kurze schwarze Haare
  • schwarzes Oberteil
  • lange schwarze Hose
  • schwarze Sonnenbrille
  • Rucksack

Die Ermittler bitten insbesondere Personen, die am Sonntag (16. August) zwischen 13.30 und 14.15 Uhr im Bereich des Naglerwaldes unterwegs waren, um Hinweise. Gesucht werden Beobachtungen zu verdächtigen Personen oder Fahrzeugen, die mit dem Vorfall in Zusammenhang stehen könnten. Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiinspektion Traunstein unter 0861/98730 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Die Hintergründe und der genaue Ablauf der Tat sind laut Polizei Gegenstand der laufenden Ermittlungen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mittertor Rosenheim, 1910

Mittertor Rosenheim, 1910

Rosenheim . Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1910. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist das Rosenheimer Mittertor. Eine Kutsche ist gerade durch den Torbogen gefahren. An der Fassade ist bereits der Schriftzug „Städtisches Museum Rosenheim“ zu erkennen.

Das Museum war zu diesem Zeitpunkt schon seit einigen Jahren im Mittertor untergebracht. Es wurde 1895 eröffnet und zog 1902 dauerhaft in das historische Gebäude ein.

Interessant ist auch der Mann, der unterhalb der Uhr aus einem Fenster schaut. Möglicherweise handelt es sich um Franz Xaver Berr junior, den letzten Rosenheimer Türmer. Er wurde 1852 geboren und übernahm 1882 nach dem Tod seines Vaters das Amt des Türmers und Stadtmusikmeisters. Dazu haben wir schon mal ausführlich berichtet: „Als der Türmer zu Weihnachten spielte“.
Die Familie Berr wohnte damals im zweiten Stock des Mittertors. Zu den Aufgaben des Türmers gehörte unter anderem, morgens, mittags und abends einen musikalischen Gruß mit der Posaune vom Turm zu blasen. An hohen Feiertagen wurden Choräle gespielt.

Das Mittertor war damit Anfang des 20. Jahrhunderts nicht nur Museum, sondern auch noch Wohn- und Arbeitsplatz des Türmers. Die Dienstwohnung wurde sogar bis 1925 als Türmerwohnung genutzt.

Ein Blick auf das Mittertor von damals

Auch das Straßenbild hat sich seitdem deutlich verändert. Statt Autos sind auf der Aufnahme Pferdekutsche und Fußgänger zu sehen. Das Mittertor selbst wirkt auf dem historischen Foto noch deutlich gerader als heute.
Das mittelalterliche Tor ist das einzige erhaltene von einst mehreren Stadttoren Rosenheims. Der Torbogen stammt aus dem 14. Jahrhundert, die oberen Geschosse und der Zwiebelturm wurden nach dem großen Stadtbrand von 1641 errichtet.

Heute ist die Neigung des Mittertors deutlich sichtbar. Ursache sind unter anderem die schwierigen Bodenverhältnisse: Das Gebäude steht auf einer ehemaligen Aufschüttung und wurde auf Holzpfählen gegründet. Über die Jahrhunderte kam es zu Veränderungen am Untergrund und schließlich zu Schäden am historischen Bauwerk.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv  Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)

Lampionfest in Pfraundorf lockte zahlreiche Besucher

Lampionfest in Pfraundorf lockte zahlreiche Besucher

Pfraundorf-Raubling /Landkreis Rosenheim – Bunte Lampions, gutes Essen und ein lauer Sommerabend: Beim traditionellen Lampionfest in Pfraundorf wurde am Samstag (15. August) wieder bis spät in die Nacht gefeiert. Der „Gerer Garten“ bot dabei erneut die passende Kulisse für das Fest der Jungbauernschaft Pfraundorf.

Lampionfest in Pfraundorf im Jahr 2026. Fotos: Gisela Schreiner

Mit Einsetzen der Dunkelheit entfaltet sich die ganz besondere Atmosphäre beim Lampionfest in Pfraundorf. Fotos: Gisela Schreiner

Bereits am Nachmittag begann das Fest mit Kaffee und hausgemachtem Schmalzgebäck. Dazu gab es bayerische Brotzeiten und Grillspezialitäten. Besonders die hausgemachten Kuchen kamen bei den Besuchern gut an. Auch für die musikalische Unterhaltung war bestens gesorgt. 
Bei hochsommerlichen Temperaturen entwickelte sich im Laufe des Abends eine ausgelassene Stimmung.

Lampionfest in Pfraundorf im Jahr 2026. Fotos: Gisela Schreiner

Auch in diesem Jahr war das Lampionfest in Pfraundorf wieder gut besucht.

Bunte Lichter im Garten

Als es langsam dunkel wurde, kamen die Lampions, die dem Fest seinen Namen geben, besonders schön zur Geltung. Zahlreiche bunte Lichter leuchteten zwischen den Bäumen und sorgten im „Gerer Garten“ für eine besondere Atmosphäre.Später zog es die Nachtschwärmer noch in die „Schupfenbar“. Dort wurde bis in die Nacht weitergefeiert

Lampionfest Pfraundorf im Jahr 2026. Foto: Archiv Gisela Schreiner - Maibaum

Blick auf den Maibaum.

Das Pfraundorfer Lampionfest hat inzwischen eine lange Tradition. Erstmals wurde es am 15. August 1989, ebenfalls am Feiertag Mariä Himmelfahrt, veranstaltet. Seitdem gehört das Fest zum Veranstaltungskalender in Pfraundorf.
Auch mehr als drei Jahrzehnte nach der Premiere bleibt das Konzept dabei weitgehend gleich: gemeinsames Feiern im „Gerer Garten“, gutes Essen, Musik und – sobald es dunkel wird – viele bunte Lampions.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Gisela Schreiner)