Kanapee-Gespräch in Rosenheim: Ludwig Hartmann diskutiert über Demokratie

Kanapee-Gespräch in Rosenheim: Ludwig Hartmann diskutiert über Demokratie

Rosenheim – Wie können sich junge Menschen politisch einbringen? Und wie lässt sich trotz unterschiedlicher Meinungen ein respektvoller Austausch führen? Um diese und weitere Fragen ging es beim zweiten W³ 2.0 Kanapee-Gespräch in Rosenheim. Zu Gast war Ludwig Hartmann, Vizepräsident des Bayerischen Landtags.

Das Jugendintegrationsprojekt W³ 2.0 WISSEN WERTE WIR der Gesellschaft für Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) hatte in die Räume der gfi Alpenvorland eingeladen. Das Gespräch markierte zugleich den offiziellen Start der neuen Projektphase. Moderiert wurde der Abend von Tayfun Samli, Projektleiter von W³ 2.0. Im Mittelpunkt standen politische Teilhabe, Demokratie und der Umgang mit unterschiedlichen Positionen.

Vom Skatepark in die Politik

Hartmann berichtete unter anderem von seinen eigenen Anfängen in der Politik. Als Jugendlicher habe er sich gemeinsam mit anderen für einen Skatepark in seiner Heimat eingesetzt. Die Erfahrung habe ihn in seiner Überzeugung geprägt, dass Demokratie davon lebe, dass Menschen ihre Anliegen einbringen und sich für Veränderungen einsetzen.
Auch aktuelle Themen wie die politische Beteiligung junger Menschen und Migrationspolitik wurden angesprochen. Hartmann betonte nach Angaben der Veranstalter, Demokratie bedeute nicht, immer einer Meinung sein zu müssen. Unterschiedliche Positionen müssten ausgehalten und diskutiert werden, um anschließend gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

Auch über den Umgang mit politischen Fehlern sprach der Vizepräsident des Bayerischen Landtags. Politiker müssten nach seiner Auffassung stärker zu Fehlentscheidungen stehen können, ohne unmittelbar persönliche Angriffe befürchten zu müssen. Eine konstruktive Fehlerkultur sei aus seiner Sicht wichtig für das Vertrauen in die Politik.

Publikum beteiligt sich an der Diskussion

Im zweiten Teil des Abends wurde das Gespräch für das Publikum geöffnet. Auf dem Podium diskutierten neben Hartmann auch Alois Loferer, Erster Bürgermeister von Bad Endorf, Alexandra Burgmaier, stellvertretende Landrätin des Landkreises Rosenheim, sowie der W³-Teilnehmer Ahmet Aydin.
Aydin berichtete nach Angaben der Veranstalter von seinen persönlichen Erfahrungen nach der Einwanderung nach Deutschland und den bürokratischen Herausforderungen auf seinem Weg in Ausbildung und Beruf. Auch aus dem Publikum kamen Fragen, Erfahrungsberichte und Diskussionsbeiträge.
Organisiert wurde das Gespräch vom Jugendintegrationsprojekt W³ 2.0 WISSEN WERTE WIR der gfi Alpenvorland. Die Projektverantwortlichen werteten den Abend als Auftakt für die neue Projektphase.
(Quelle: Pressemitteilung gfi Alpenvorland / Beitragsbild: Copyright  W³ 2.0.)

Zwei evangelische Pfarrstellen in Rosenheim vakant – so geht es weiter

Zwei evangelische Pfarrstellen in Rosenheim vakant – so geht es weiter

Rosenheim – Mit dem Weggang von Pfarrerin Rosemarie Rother und Pfarrer Dr. Bernd Rother sind in der evangelischen Kirchengemeinde Rosenheim inzwischen zwei von drei Pfarrstellen vakant. Eine Stellenreduzierung ist derzeit nicht vorgesehen. Wie die Evangelisch-Lutherische Kirche Rosenheim auf Anfrage von Innpuls.me mitteilt, gilt für die Wiederbesetzung eine sechsmonatige Pflichtvakanz.

Rosemarie Rother und Dr. Bernd Rother waren seit 2008 in Rosenheim tätig und teilten sich die geschäftsführende Pfarrstelle an der Erlöserkirche. Ende Juli wurden sie offiziell verabschiedet. Im September wechseln sie an die Cantate-Kirche in Kirchheim bei München.

Zwei Stellen könnten wiederbesetzt werden

Wie Pfarrerin Claudia Huber von der Evangelisch-Lutherischen Kirche Rosenheim erklärt, läuft die Neubesetzung einer Pfarrstelle nach einem geregelten Verfahren der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern ab. Zunächst gilt eine sechsmonatige Pflichtvakanz. Die Stelle wird anschließend im Amtsblatt der Landeskirche ausgeschrieben. Interessierte Pfarrerinnen und Pfarrer können sich darauf bewerben. Das Verfahren läuft zentral über die Personalstelle im Landeskirchenamt. Die Ausschreibung werde in Zusammenarbeit mit dem Kirchenvorstand der Kirchengemeinde Rosenheim und Regionalbischof Thomas Prieto Peral formuliert, so Huber.

Eine Reduzierung der Pfarrstellen sei in Rosenheim derzeit nicht vorgesehen. Nach dem Weggang der Rothers sind damit in der evangelischen Kirchengemeinde Rosenheim derzeit zwei von drei Pfarrstellen vakant.  „Beide könnten wiederbesetzt werden, so es Interessent:innen gibt“, teilt Huber mit.
Bis zur Besetzung der vakanten Stellen wird die Geschäftsführung der Kirchengemeinde derzeit von Dekanin Dagmar Häfner-Becker und Pfarrerin Claudia Huber in Aufgabenteilung übernommen.

Rothers wechseln nach Kirchheim

Rosemarie Rother und Dr. Bernd Rother beginnen im September ihren Dienst an der Cantate-Kirche in Kirchheim bei München. Das Ehepaar war 18 Jahre lang in Rosenheim tätig.
Die Einführung ist für Sonntag, 20. September, um 16 Uhr in der Cantate-Kirche geplant. Auf der Internetseite der Gemeinde kündigen die beiden an, gemeinsam mit ihrer Hündin Kira nach Kirchheim zu ziehen und sich dort in der Gemeinde einzubringen.

Für die evangelische Kirchengemeinde Rosenheim beginnt damit eine Übergangsphase. Die Stelle von Rosemarie und Dr. Bernd Rother kann nach Angaben von Huber frühestens zum 1. März 2027 neu besetzt werden. Für die zweite vakante Pfarrstelle gilt ebenfalls das entsprechende Besetzungsverfahren.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Dorfentwicklung Kammer-Rettenbach wählt neuen Vorstand

Dorfentwicklung Kammer-Rettenbach wählt neuen Vorstand

Kammer-Rettenbach / Landkreis Traunstein – Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat die Dorfentwicklung Kammer-Rettenbach e.V. eine neue Vorstandschaft gewählt. Katharina Stadler, Albert Rieder und Hubert Hobmaier übernehmen künftig die Verantwortung für den Verein.

„Wir freuen uns sehr über das Vertrauen unserer Mitglieder und sehen diese Aufgabe als große Verantwortung“, erklärt der neue Vorstand Hubert Hobmaier. „Unsere Heimat liegt uns am Herzen. Kammer, Rettenbach und die umliegenden Weiler leben von ihrer Geschichte, ihren Traditionen und vor allem von den Menschen, die hier wohnen. Genau dieses starke Miteinander möchten wir erhalten und weiterentwickeln.“
Der neue Vorstand dankte zugleich dem bisherigen Vorsitzenden Guido Haarpaintner sowie der bisherigen Vereinskassierin Katharina Kammer für ihre Arbeit.

Verkehr, Wasser und Ortsentwicklung im Blick

Nach Angaben des Vereins sollen künftig unter anderem die Ortsentwicklung, die Wasser- und Energieversorgung, die Verkehrssituation sowie ökologische Themen eine Rolle spielen. Dabei wolle die Dorfentwicklung Kammer-Rettenbach unterschiedliche Interessen zusammenbringen und gemeinsam mit den Bürgern sowie der Stadt Traunstein nach Lösungen suchen. „Wir wollen zuhören, Menschen miteinander ins Gespräch bringen, Anregungen aufnehmen und gemeinsam Lösungen entwickeln“, sagt Katharina Stadler. „Die Zukunft von Kammer und Rettenbach entsteht nicht im Vorstand allein, sondern in der Mitte unserer Dorfgemeinschaft.“

Auch die örtlichen Vereine sollen dabei wichtige Partner sein. Der Verein möchte den Austausch mit Vereinen, Unternehmen, Handwerksbetrieben, der Kirche sowie der Stadt Traunstein intensivieren. „Unsere Vereine schaffen Begegnungen, halten Traditionen lebendig und verbinden Menschen über Generationen hinweg“, erklärt der neue stellvertretende Vorsitzende Albert Rieder.

Die neue Vorstandschaft lädt die Bürger dazu ein, sich mit Ideen und Engagement einzubringen. Über die Homepage des Vereins und bei Veranstaltungen soll künftig über Projekte und aktuelle Themen informiert werden.
(Quelle: Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Hubert Hobmaier)

Bundesweiter Friedensgottesdienst 2026 in Prien am Chiemsee

Bundesweiter Friedensgottesdienst 2026 in Prien am Chiemsee

Prien / Landkreis Rosenheim – Ein bundesweites Zeichen für Frieden, Zusammenhalt und Hoffnung wird im November in Prien am Chiemsee gesetzt. Der zentrale Gottesdienst der Ökumenischen FriedensDekade 2026 findet am 18. November in der Christuskirche statt.

Unter dem Motto „couragiert widerständig“ wird am Mittwoch, 18. November, um 18 Uhr der bundesweite Gottesdienst der Ökumenischen FriedensDekade gefeiert. Veranstaltungsort ist die Christuskirche Prien am Chiemsee, Kirchenweg 13.

Der Gottesdienst wird von der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen (ACK) in Deutschland gemeinsam mit der lokalen ACK am Chiemsee und der ACK in Bayern gestaltet. Im Mittelpunkt stehen Frieden, Menschenrechte, Gerechtigkeit und ein friedliches Zusammenleben.
Die Ökumenische FriedensDekade engagiert sich seit mehr als 45 Jahren für Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung. Gerade angesichts weltweiter Krisen und Konflikte soll der Gottesdienst dazu ermutigen, Haltung zu zeigen und sich für Frieden einzusetzen.

Zur Veranstaltung sind die Bevölkerung sowie Vertreter aus Kirche, Politik und Gesellschaft eingeladen. Im Anschluss gibt es einen Empfang mit Gelegenheit zu Begegnung und Austausch.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright ACK)

Rotary-Jugendaustausch: Frida und Eason berichten von ihrem Auslandsjahr

Rotary-Jugendaustausch: Frida und Eason berichten von ihrem Auslandsjahr

Rosenheim – Ein Jahr in einem anderen Land, eine neue Sprache lernen und in einer Gastfamilie leben: Der Rotary Club Rosenheim-Innstadt unterstützt Jugendliche aus der Region bei internationalen Schüleraustauschprogrammen. Kürzlich berichteten die 16-jährige Frida aus Bad Aibling und der 17-jährige Eason aus Taiwan bei einem Clubabend von ihren Erfahrungen.

Zwischen Taiwan und Bayern: Erfahrungen, die bleiben

Eason verbringt seine Austauschzeit in Bayern und berichtete den Mitgliedern des Rotary Clubs auf Deutsch von seinem Alltag. Neben Reisen durch Deutschland waren es auch ganz alltägliche Dinge, die ihm in Erinnerung geblieben sind. Besonders die bayerische Küche habe es ihm angetan: „Brezen schmecken köstlich“. Mit den vergleichsweise niedrigen Temperaturen in Deutschland musste sich der Jugendliche dagegen erst anfreunden.
Frida war für ihren Austausch in Taiwan. Sie berichtete unter anderem von den Vorbereitungen für ihren Aufenthalt, zu denen auch Visa- und Gesundheitsfragen gehörten. Vor Ort lernte sie den Alltag ihrer Gastfamilie und die taiwanesische Kultur kennen. Sie besuchte Tempel, erlebte traditionelle Drachentänze und feierte das chinesische Neujahrsfest. Auch die Essgewohnheiten und Bubble Tea gehörten zu ihren Eindrücken.

Bei allen Unterschieden zwischen den beiden Erfahrungen stand für Frida und Eason nach Angaben des Rotary Clubs vor allem eines im Mittelpunkt: das Leben in einer anderen Kultur und der persönliche Austausch mit Menschen vor Ort. Beide Jugendlichen würden sich jederzeit wieder auf das Abenteuer eines Auslandsaufenthalts einlassen, heißt es vom Rotary Club Rosenheim-Innstadt. „Wir sind stolz, mit Eason und Frida zwei junge Menschen zu begleiten, die Mut zeigen, Neues wagen und Freundschaften über Grenzen hinweg schließen“, sagt Clubpräsidentin Jayeme Herber.

Der Rotary Club engagiert sich weltweit im internationalen Jugendaustausch. Nach eigenen Angaben nehmen rund 9.000 Jugendliche pro Jahr an den verschiedenen Austauschprogrammen teil. Auch Jugendliche aus der Region können sich für einen Auslandsaufenthalt bewerben.
Informationen zu den verschiedenen Programmen und Voraussetzungen gibt es auf der Internetseite des Rotary-Jugendaustauschs.
(Quelle: Pressemitteilung Rotary Club Rosenheim-Innstadt / Beitragsbild: Rotary Club Rosenheim-Innstadt)

Mit dem Ruderboot ans Ende des Chiemsees: Auf Entdeckungstour in Prien

Mit dem Ruderboot ans Ende des Chiemsees: Auf Entdeckungstour in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Mit Ruderboot, Sichtkasten und Schwimmweste geht es in Prien auf Entdeckungstour durch die seichten Bereiche des Chiemsees. Die dreistündige Naturführung findet noch bis zum 3. September jeden Donnerstag statt. 

Flache Buchten, Teichrosenfelder und Röhrichte stehen bei der Führung „Mit dem Ruderboot ans Ende des Sees“ auf dem Programm. Gemeinsam mit einem Naturführer erkunden die Teilnehmer die Unterwasserwelt, entdecken Muscheln, Schnecken und Wasserinsekten und können „blubbernde“ Methangasblasen entzünden. Mit Sichtkästen lässt sich der Seegrund genauer betrachten. Anschließend werden die Funde an Land mit Lupe und Mikroskop untersucht.

Treffpunkt ist immer donnerstags um 16 Uhr beim Restaurant „Zum Fischer am See“, Harrasser Straße 145 in Prien. Die Teilnehmer müssen schwimmen können, für Nichtschwimmer ist eine Aufsichtsperson erforderlich. Schwimmwesten sind vorhanden. Bei Sturm, Starkregen oder einer Vorwarnung am See entfällt die Führung.
Kosten: Erwachsene 22 Euro, mit Gästekarte/Einheimische 20 Euro; Kinder bis 15 Jahre 19 Euro, mit Gästekarte/Einheimische 18 Euro. Mindestens zwölf, maximal 24 Teilnehmer.

Eine Anmeldung ist beim Tourismusbüro Prien erforderlich und online möglich. Weitere Informationen gibt es unter Telefon +49 8051 6905-0, sowie auf tourismus.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien am Chiemsee)

Daniela Ludwig: Ausbau der A 8 im Landkreis Rosenheim bleibt dringlich

Daniela Ludwig: Ausbau der A 8 im Landkreis Rosenheim bleibt dringlich

Rosenheim – Die Diskussion über die weitere Planung des sechsstreifigen Ausbaus der A 8 zwischen Grabenstätt und der Landesgrenze sorgt aktuell für Aufmerksamkeit. Die Rosenheimer CSU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretärin Daniela Ludwig betont vor diesem Hintergrund, dass sie am Ausbau der A 8 im Landkreis Rosenheim festhält. Für den Rosenheimer Abschnitt sei insbesondere die noch ausstehende Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts wichtig, so Ludwig.

„Die A 8 ist eine der wichtigsten Verkehrsverbindungen Richtung Süden. Sie ist veraltet, hat baufällige Brücken, auf vielen Abschnitten keinen Standstreifen und ist insbesondere im Hinblick auf die Verkehrssicherheit nicht mehr zeitgemäß. Zugleich leidet die Bevölkerung entlang der Autobahn unter den von Ausweichverkehren blockierten Ortsdurchfahrten. Wir erleben das doch fast jedes Wochenende. Deshalb heißt es für mich: Der Ausbau muss kommen, und zwar so schnell wie möglich.“

Unterschiedliche Planungsstände entlang der A 8

Auslöser für Ludwigs aktuelle Stellungnahme ist die Diskussion über die weitere Vorgehensweise beim Abschnitt zwischen Grabenstätt und der Landesgrenze. Ludwig betont, dass eine Zurückstellung der dortigen Planungen aus ihrer Sicht nicht mit einem endgültigen Ende des Ausbauziels gleichzusetzen sei. „Ich habe Verständnis dafür, dass es in diesem Abschnitt eilt, denn dort drängt wegen der baufälligen Brücken die Zeit. Langfristig muss aber auch hier das Ziel der sechsspurige Ausbau sein. Und klar ist: Für den Rosenheimer Bereich gilt diese Aussage nicht. Wir warten sehr dringlich auf die Gerichtsentscheidung vom Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, um dann sehr zügig bei Frasdorf mit dem Ausbau beginnen zu können.“

Für den Bereich im Landkreis Rosenheim verweist Ludwig damit insbesondere auf das laufende Gerichtsverfahren. Die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts in Leipzig ist nach ihren Angaben eine Voraussetzung für die weiteren Schritte im Bereich Frasdorf.

Den sechsstreifigen Ausbau der A 8 zwischen Rosenheim und dem Grenzübergang Walserberg sieht Ludwig weiterhin im Bundesverkehrswegeplan verankert. Dort sei das Vorhaben in unterschiedlichen Dringlichkeitsstufen enthalten. „Das ist nach wie vor Rechtslage, die Überarbeitung steht im Jahr 2030 an.“

Ludwig: Kein Prestigeprojekt

Die Bundestagsabgeordnete weist außerdem die Einschätzung zurück, dass es sich beim Ausbau um ein Prestigeprojekt handle. Sie verweist dabei auf den früheren Planungsdialog mit den betroffenen Gemeinden und weiteren Beteiligten.
„Wir hatten dazu einen gründlichen Planungsdialog mit allen Beteiligten – übrigens damals der erste dieser Art. Und schon der hat gezeigt: Wir brauchen diesen Ausbau, und mit Hilfe dieses Dialogs haben wir insbesondere für Frasdorf eine sehr gute, zukunftsfähige Lösung erreicht, die diese Gemeinde auch braucht.“

Ludwig spricht sich damit weiterhin für einen sechsstreifigen Ausbau der A 8 im Landkreis Rosenheim aus. Ihre Äußerungen geben dabei ihre politische Position zum weiteren Ausbau des Autobahnabschnitts wieder.
(Quelle: Pressemitteilung Abgeordnetenbüro Daniela Ludwig  / Beitragsbild: Symbolfoto  re)

Gastbeitrag: Statler und Waldorf – zwei besondere Sommergäste auf unserer Terrasse

Gastbeitrag: Statler und Waldorf – zwei besondere Sommergäste auf unserer Terrasse

Happing / Rosenheim – Sie kommen jedes Jahr wieder: Zwei kleine Fledermäuse haben sich die Terrasse von Bernhard Baron Boneberg in Happing als Sommerquartier ausgesucht. In seinem neuen Gastbeitrag erzählt der Natur- und Tierschützer von seinen ungewöhnlichen Untermietern, ihrer besonderen Wohngemeinschaft und davon, warum geeignete Quartiere für Fledermäuse zunehmend schwieriger zu finden sind.

Über den Autor

Bernhard Baron Boneberg engagiert sich seit über 45 Jahren in Vereinen und Verbänden für den Natur- und Tierschutz. Er ist Mitglied des Rosenheimer Stadtrats und schreibt als Gastautor für Innpuls.me über ökologische Themen aus seiner persönlichen Perspektive.

Jedes Jahr etwa Mitte bis Ende Juli geschieht auf unserer Terrasse dasselbe vertraute Schauspiel. Wer an einem sonnigen Nachmittag den Blick nach oben wandern lässt, entdeckt sie meist schnell: Zwei winzige, dunkle Fellknäuel, die sich dicht aneinandergequetscht oder in ruhiger Nachbarschaft im Gebälk der Terrassenüberdachung festklammern. Wenn sie dort nicht hängen, wählen sie alternativ den geschützten Hohlraum direkt hinter der eingezogenen Markise.
Spätestens wenn man auf den Terrassenfliesen darunter die typischen kleinen, trocken-krümeligen Hinterlassenschaften entdeckt, bestätigt sich: Unsere beiden berühmten Sommergäste haben ihr gewohntes Quartier in Happing bezogen.

Wir haben sie auf die Namen Statler und Waldorf getauft – in Anlehnung an die beiden unzertrennlichen, grummeligen alten Herren aus der „Muppet Show“.

Und der Vergleich mit den legendären Mecker-Opas aus der Theaterloge kommt nicht von ungefähr. Bei unseren zwei tierischen Untermietern handelt es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls um zwei Herren im fortgeschrittenen Alter. Wenn Fledermäuse nicht in großen Kolonien – den sogenannten Wochenstuben, in denen die Weibchen gemeinsam ihren Nachwuchs großziehen – auftreten, sondern als treue Einzeltiere Sommer für Sommer an denselben Ort zurückkehren, handelt es sich nach unserer Beobachtung wahrscheinlich um Männchen.

Da wir die beiden nun schon seit vielen Jahren lückenlos jedes Jahr aufs Neue bei uns begrüßen dürfen, haben sie für Fledermausverhältnisse bereits ein stattliches Alter erreicht. Im Normalfall kann ein Fledermausleben in etwa 12 bis 15 Jahre dauern, wobei die Lebenserwartung je nach Art unterschiedlich ist.

Zwei Arten, ein gemeinsames Quartier

Besonders faszinierend ist ihre ganz eigene Zweckgemeinschaft: Statler und Waldorf sind nämlich keineswegs Artgenossen. Bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass die beiden vermutlich zwei unterschiedlichen Fledermausarten angehören.
Während der eine aufgrund seiner Schnauzenform und des silbrig-grauen Bauchfells sehr wahrscheinlich eine Wasserfledermaus ist, gehört der andere Vertreter einer kleineren, dunkleren Art an. Obwohl sie unterschiedliche Jagdhabitate bevorzugen mögen, teilen sie sich tagsüber friedlich denselben Holzbalken.
Dort verschlafen sie die heißen Stunden Seite an Seite, bevor sie in der Dämmerung lautlos in die Nacht entfliehen, um auf Insektenjagd zu gehen.

Dass Statler und Waldorf ausgerechnet unser Haus als ihr Sommerdomizil erwählt haben, ist vermutlich kein Zufall. Es dürfte an der Bauweise liegen. Unser Haus stammt in seinen zentralen Elementen aus den späten 1970er Jahren. Was aus energetischer Sicht heutzutage oft kritisiert wird, ist für die heimische Tierwelt durchaus ein Glücksfall: Das Gebäude besitzt noch zahlreiche Ecken, Nischen, Überstände und Holzverkleidungen.

Es gibt Spalten zwischen den Balken, Hohlräume hinter Verblendungen und offene Zugänge, die den Tieren Schutz vor Fressfeinden und Witterung bieten. Hier herrscht genau das Mikroklima, das die kleinen Säugetiere benötigen, um tagsüber ihre Körpertemperatur anzupassen und Energie zu sparen.

Wenn Quartiere verschwinden

Leider werden Häuser wie unseres in der modernen Baulandschaft immer mehr zur Seltenheit. Der Wandel in der Architektur stellt Fledermäuse und andere Tiere in städtischen Gebieten sowie an den Stadträndern vor Probleme.
Durch energetische Sanierungen, das lückenlose Verschließen von Fassaden und den Trend zu glatten Beton- und Glasbauten verschwinden traditionelle Quartiere. Wo früher Ritzen unter Dachziegeln, Spalten in Holzkonstruktionen oder Hohlräume in Fassaden Unterschlupf boten, finden die Tiere heute immer häufiger glatte und undurchdringliche Flächen vor.
Auch bei Sanierungen können Quartiere verloren gehen, wenn vorhandene Spalten und Hohlräume nicht berücksichtigt werden. Für Fledermäuse wird die Suche nach geeigneten Tagesverstecken dadurch schwieriger.

Das Schwinden geeigneter Quartiere ist allerdings nur ein Teil eines größeren Problems. Viele heimische Fledermausarten sind auf geeignete Lebensräume, ausreichend Nahrung und sichere Verstecke angewiesen.

Ein wichtiger Faktor ist dabei das Insektenangebot. Fledermäuse ernähren sich von Insekten und anderen kleinen Gliederfüßern. Wo diese durch den Verlust naturnaher Flächen, den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln oder andere Veränderungen der Lebensräume zurückgehen, fehlt auch den Fledermäusen Nahrung.

Hinzu kommt der Verlust naturnaher Lebensräume. Grün- und Wildnisflächen werden für Wohngebiete, Gewerbeparks und Straßen versiegelt. Alte Bäume mit Höhlen können als Quartiere verloren gehen. Auch künstliche Beleuchtung kann für nachtaktive Fledermäuse zum Problem werden, da manche Arten helle Bereiche meiden und dadurch ihre Flugrouten und Jagdgebiete eingeschränkt werden.

Ein bisschen Toleranz für den Artenschutz

Umso mehr erfüllt es uns jedes Jahr mit Freude und ein wenig Stolz, wenn Ende Juli das vertraute Rascheln im Gebälk ertönt. Statler und Waldorf sind für uns weit mehr als nur ein niedliches Naturschauspiel auf der eigenen Terrasse.
Sie zeigen uns, wie wenig es manchmal braucht, um Artenschutz im eigenen Umfeld praktisch umzusetzen: ein bisschen Toleranz gegenüber ein paar Krümelchen auf dem Boden, der Verzicht auf unnötige Chemie im Garten und das Erhalten geschützter Nischen am Haus.
Wenn auch Sie in diesen Sommertagen kleine Untermieter an Ihrer Hauswand oder im Dachgebälk entdecken: Freuen Sie sich darüber! Vielleicht haben auch Sie gerade ein kleines Stück Lebensraum geschaffen.

Wir hoffen jedenfalls sehr, dass unsere beiden alten Herren Statler und Waldorf auch im nächsten Juli wieder pünktlich ihren Stammplatz hinter der Markise beziehen.
(Gastbeitrag: Bernhard Baron Boneberg / Beitragsbild: Bernhard Baron Boneberg – Foto  mit KI nachbearbeitet)

Neues Wiesn-Jugendzentrum am Rosenheimer Herbstfest

Neues Wiesn-Jugendzentrum am Rosenheimer Herbstfest

Rosenheim – Beim Rosenheimer Herbstfest gibt es in diesem Jahr erstmals ein eigenes Jugendzentrum. Der Stadtjugendring Rosenheim richtet direkt neben dem Zugang zum Riesenrad einen betreuten Treffpunkt für Jugendliche und junge Erwachsene ein.

Untergebracht ist das Wiesn-Jugendzentrum in einem Bauwagen. Jugendliche können sich dort während des Herbstfestes aufhalten, Freunde treffen, eine Pause vom Festbetrieb machen oder ihr Handy laden. Der Besuch ist kostenlos und nicht an einen Besuch des Herbstfestes gebunden.
Betreut wird das Angebot vom Stadtjugendring. Mitarbeiter aus der Offenen Kinder- und Jugendarbeit stehen als Ansprechpartner zur Verfügung und bieten nach Angaben des Stadtjugendrings auch Unterstützung bei Fragen oder Problemen an.

Der Stadtjugendring versteht das Wiesn-Jugendzentrum als Ergänzung zum bestehenden Festbetrieb. Jugendliche sollen dort einen Aufenthaltsort haben, an dem kein Konsum erforderlich ist. Das Angebot soll außerdem nach dem pädagogischen Konzept des Stadtjugendrings Begegnung und Prävention ermöglichen.

Öffnungszeiten des Wiesn-Jugendzentrums

Das Wiesn-Jugendzentrum ist nach Angaben des Stadtjugendrings vom 7. September bis 13. September geöffnet:

  • Montag bis Donnerstag: 16 bis 23 Uhr
  • Samstag und Sonntag: 12 bis 23 Uhr

Unterstützt wird das Projekt des Stadtjugendrings von der Stadt Rosenheim, dem Wirtschaftlichen Verband, MaVia e.V., dem Kinderschutzbund Rosenheim, AuerBräu und dem Landkreis Rosenheim.

Plauder-Bar macht im September an 5 Orten in Rosenheim Station

Plauder-Bar macht im September an 5 Orten in Rosenheim Station

Rosenheim – Die PlauderBar der Caritas ist auch im September wieder in Rosenheim unterwegs. Das mobile Fahrradcafé bringt Kaffee und eine Gelegenheit zum Austausch an unterschiedliche Orte in der Stadt. Besonders ältere Menschen sind eingeladen, das Angebot zu nutzen.

Im Mittelpunkt steht dabei die Begegnung. Bei einer Tasse Kaffee können Besucher miteinander ins Gespräch kommen, Kontakte knüpfen oder einfach eine gemeinsame Pause verbringen. Die PlauderBar ist als unkomplizierter Treffpunkt im Freien gedacht und macht deshalb regelmäßig an wechselnden Standorten Station.

Termine im September

Die PlauderBar ist jeweils von 14 bis 16 Uhr vor Ort:

  • Mittwoch, 2. September: Hohenzollernpark
  • Mittwoch, 9. September: Friedhof, an der alten Aussegnungshalle
  • Mittwoch, 16. September: Bürgerhaus in der Lessingstraße
  • Mittwoch, 23. September: Schießstattstraße 7, 7a und 7b, Innenhof – gemeinsam mit der GRWS
  • Mittwoch, 30. September: Friedhof, an der alten Aussegnungshalle

Im September ist das mobile Angebot an fünf Nachmittagen in Rosenheim unterwegs.
Wo sich die Plauder-Bar jeweils genau befindet, kann außerdem unter der Telefonnummer 0151 189 413 30 erfragt werden. Das Angebot richtet sich insbesondere an ältere Menschen, steht aber grundsätzlich allen Interessierten.
(Quelle: Pressemitteilung Caritas / Beitragsbild: Copyright re)

St 2089 in Kiefersfelden: Zweiter Bauabschnitt  startet

St 2089 in Kiefersfelden: Zweiter Bauabschnitt startet

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Die Sanierung und Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Kiefersfelden (Landkreis Rosenheim) geht in die nächste Runde. Der erste Bauabschnitt wird in dieser Woche abgeschlossen. Am heutigen Montag (17. August) beginnt der zweite Bauabschnitt. Die Vollsperrung für den überörtlichen Verkehr bleibt bestehen.

Im ersten Bauabschnitt wurde die Fahrbahn der St 2089 von der Landesgrenze bis zur Einfahrt ins Gewerbegebiet hinter den Sportplätzen erneuert. Außerdem wurden Entwässerungseinrichtungen ertüchtigt sowie Arbeiten am Kabel- und Rohrleitungsnetz und Pflasterarbeiten durchgeführt. Auch eine mehr als 100 Meter lange Stützmauer an der Hangseite der Kufsteiner Straße wurde saniert.
Parallel hat die Gemeinde Kiefersfelden mit dem Bau eines neuen Gehwegs zwischen der Einmündung König-Otto-Straße und der Kreuzung Kufsteiner Straße/Bahnhofstraße begonnen.

Fahrbahn, Geh- und Radweg und Querungshilfen

Im zweiten Bauabschnitt geht es ab Montag, 17. August, von der Einfahrt zum Gewerbegebiet bis zur Kreuzung Kufsteiner Straße/Bahnhofstraße weiter. Dort wird die Fahrbahn erneuert und umfangreiche Arbeiten am Kabel- und Rohrleitungsnetz werden durchgeführt.
Der bestehende Gehweg wird außerdem zu einem Geh- und Radweg ausgebaut. Auf Höhe des Sportplatzes und der König-Otto-Kapelle entstehen zwei Querungshilfen.

Grenzübergang bleibt gesperrt

Die Kufsteiner Straße ist während des zweiten Bauabschnitts im Bereich der Kreuzung Kufsteiner Straße/Bahnhofstraße gesperrt. Auch die Sperrung des Grenzübergangs über die Kufsteiner Straße bleibt bestehen.

Die Gemeinde Kiefersfelden hatte das Staatliche Bauamt Rosenheim gebeten zu prüfen, ob der Grenzübergang vorübergehend wieder geöffnet werden könnte. Nach einer Prüfung mit den zuständigen Stellen und der Baufirma habe das Staatliche Bauamt dagegen entschieden.

Als Grund nennt die Behörde vor allem die zu erwartende zusätzliche Belastung der innerörtlichen Straßen. Auf der St 2089 seien durchschnittlich rund 7.400 Fahrzeuge pro Tag unterwegs. Bei einer Öffnung des Grenzübergangs müsste dieser Verkehr über die Gemeindestraßen geführt werden.
Auch die Baustellenlogistik würde nach Einschätzung des Staatlichen Bauamts durch eine zwischenzeitliche Öffnung erschwert. Zudem wäre die Öffnung nur für wenige Wochen möglich. Für weitere Arbeiten am Grenzübergang müsse die Strecke ab Ende September bis zur geplanten Fertigstellung Mitte Oktober erneut vollständig gesperrt werden. Der Wechsel zwischen Öffnung und Sperrung könnte nach Einschätzung der Behörde zusätzliche Verkehrsprobleme verursachen.

Das Staatliche Bauamt Rosenheim kommt deshalb zu dem Ergebnis, dass die durchgehende Sperrung einen sichereren und besser planbaren Verkehrsablauf ermöglicht und die Bauarbeiten zügiger durchgeführt werden können.

Umleitungen über A 93 und Ebbs

Der überörtliche Verkehr wird weiterhin über die A 93 umgeleitet. Fahrzeuge mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von weniger als 60 km/h werden über Ebbs geführt. Die Baustelle an der Kreuzung Kufsteiner Straße/Bahnhofstraße kann über die König-Otto-Straße umfahren werden.
Wenn die Arbeiten weiterhin planmäßig vorankommen, soll die Ortsdurchfahrt im Laufe des Freitags, 16. Oktober, wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden. Die restlichen Arbeiten außerhalb der Fahrbahn sollen bis Freitag, 20. November, abgeschlossen sein.

Die Gesamtkosten der Baumaßnahme belaufen sich nach Angaben des Staatlichen Bauamts auf rund 3,3 Millionen Euro. Davon übernimmt die Gemeinde Kiefersfelden rund 1,1 Millionen Euro für die von ihr beauftragten Arbeiten. Die übrigen Kosten trägt der Freistaat Bayern.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Staatliches Bauamt Rosenheim)

Bahnstrecke Traunstein – Ruhpolding wird umfassend modernisiert

Bahnstrecke Traunstein – Ruhpolding wird umfassend modernisiert

Traunstein – Die Südostbayernbahn modernisiert die Bahnstrecke zwischen Traunstein und Ruhpolding. Dafür wird die Strecke ab Dienstag, 1. September, abschnittsweise gesperrt. Bis Montag, 9. November, müssen sich Fahrgäste auf Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr mit Bussen einstellen.

Der Schwerpunkt der Bauarbeiten liegt zwischen Siegsdorf und Ruhpolding. Dort wird das Streckengleis auf einer Länge von rund sechs Kilometern erneuert. Außerdem sind maschinelle Stopfarbeiten, Kabeltiefbau und Arbeiten an den Entwässerungsanlagen vorgesehen. An vier Eisenbahnbrücken wird zudem der Korrosionsschutz erneuert. Auch an sechs Bahnübergängen wird gearbeitet.

Drei Bauabschnitte

Die Sperrungen erfolgen in drei Abschnitten:

1. Bauabschnitt: 1. September, 18 Uhr, bis 14. September, 4 Uhr

Die gesamte Strecke zwischen Traunstein und Ruhpolding wird gesperrt. Für die Fahrgäste fahren Ersatzbusse.

2. Bauabschnitt: 14. September, 4 Uhr, bis 30. Oktober, 18 Uhr

In dieser Phase bleibt der Abschnitt zwischen Siegsdorf und Ruhpolding gesperrt. Die Züge der Linie RB53 verkehren nur zwischen Traunstein und Siegsdorf. Zwischen Siegsdorf und Ruhpolding wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen eingerichtet.

3. Bauabschnitt: 30. Oktober, 18 Uhr, bis 9. November, 4 Uhr

Zum Abschluss wird die gesamte Strecke zwischen Traunstein und Ruhpolding erneut gesperrt. Auch hier fahren Ersatzbusse.
Ab Montag, 9. November, sollen die Züge wieder regulär zwischen Traunstein und Ruhpolding verkehren. Die Südostbayernbahn empfiehlt Fahrgästen, sich vor der Fahrt über die aktuellen Verbindungen zu informieren. Die Fahrplanänderungen sind unter anderem über die Internetseite der Bahn und den DB Navigator abrufbar.

Auch mehrere Bahnübergänge betroffen

Die Bauarbeiten wirken sich teilweise auch auf den Straßenverkehr aus. Einige Bahnübergänge müssen für längere Zeit, andere abhängig vom Baufortschritt nur vorübergehend gesperrt werden. Für die betroffenen Straßen werden Umleitungen eingerichtet und vor Ort ausgeschildert.

Durchgehend gesperrt werden nach Angaben der Südostbayernbahn:

  • Bahnübergang „Ruhpoldinger Straße“ in Siegsdorf: 10. September, 7 Uhr, bis 8. Oktober, 18 Uhr
  • Bahnübergang „Eisenärzt (St 2098)“ in Siegsdorf: 10. September, 6 bis 18 Uhr sowie 19. Oktober, 7 Uhr, bis 5. November, 18 Uhr

Weitere Bahnübergänge in Siegsdorf und Ruhpolding müssen während der Bauzeit je nach Arbeitsfortschritt für jeweils etwa eine bis sechs Stunden gesperrt werden. Betroffen sind die Übergänge Höpfling, Grubweg und Salinenweg in Siegsdorf sowie Umlaufsperre Bibelöd, Privatweg Ruhpolding und Umlaufsperre Ruhpolding in Ruhpolding.
Die genauen Sperrzeiten dieser Übergänge können sich nach Angaben der Bahn kurzfristig nach dem Baufortschritt richten. Die jeweiligen Umleitungen werden vor Ort ausgeschildert.
(Quelle: Pressemitteilung DB / Beitragsbild: Symbolfoto re)