Kind stirbt bei Forstarbeiten im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Kind stirbt bei Forstarbeiten im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Garmisch-Partenkirchen – Bei Forstarbeiten im nördlichen Landkreis Garmisch-Partenkirchen ist am Freitagvormittag (14. August) ein Kind tödlich verletzt worden. Die Kriminalpolizei ermittelt unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft München II zu den genauen Umständen. Nach bisherigem Ermittlungsstand handelt es sich um einen tragischen Unfall.

Das Kind im Grundschulalter hielt sich nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd gemeinsam mit einem Erwachsenen in einem Waldstück auf. Dort wollte es bei den Forstarbeiten zusehen beziehungsweise kindgerecht mithelfen.

Kurz nach 10 Uhr wurde das Kind nach aktuellem Ermittlungsstand von einem gefällten Baum getroffen und schwer verletzt. Ein größerer Rettungseinsatz wurde ausgelöst. Neben dem Rettungsdienst mit Notarzt waren auch die Freiwillige Feuerwehr, Helfer der Wasserrettung und mehrere Polizeistreifen vor Ort.

Das Kind wurde unter laufenden Reanimationsmaßnahmen mit einem Rettungshubschrauber in eine Spezialklinik geflogen. Dort erlag es kurze Zeit später seinen schweren Verletzungen.

Kriminalpolizei ermittelt

Die ersten Ermittlungen vor Ort übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Weilheim. Mittlerweile hat das Kommissariat 1 der Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen die weiteren Ermittlungen übernommen.
Die Kriminalpolizei untersucht nun den genauen Unfallhergang und die Umstände, die zu dem tragischen Geschehen geführt haben. Nach aktuellem Stand gehen die Ermittler von einem Unfall aus.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Auto landet nach Zusammenstoß im Maisfeld

Auto landet nach Zusammenstoß im Maisfeld

Rosenheim – Bei einem Überholmanöver auf der B15a in Rosenheim ist am Dienstagabend (18. August) ein Auto in einem Maisfeld gelandet. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Nach Angaben der Polizei fuhr eine 27-Jährige aus Prutting gegen 19 Uhr mit ihrem Auto auf der B15a in nördlicher Richtung. Vor ihr war ein 63-jähriger Autofahrer aus Schechen unterwegs. Hinter der Frau fuhr ein 42-Jähriger aus Edling.
Der Edlinger setzte zum Überholen an und befand sich bereits etwa auf Höhe des Autos der 27-Jährigen, als auch sie mit ihrem Fahrzeug zu einem Überholvorgang ansetzte. Die beiden Autos kollidierten.

Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde das Fahrzeug der Pruttingerin in ein angrenzendes Maisfeld geschleudert. Dabei touchierte es noch kurz das Auto des 63-Jährigen aus Schechen.
Alle drei Unfallbeteiligten blieben unverletzt. Die Polizei schätzt den entstandenen Sachschaden an den Fahrzeugen auf rund 12.000 Euro.
Die Feuerwehr Pfaffenhofen unterstützte bei der Unfallaufnahme und übernahm die Verkehrsregelung. Dadurch kam es kurzfristig zu Stauungen.

Gegen die 27-Jährige wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet. Nach Angaben der Polizei sind dabei auch Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg vorgesehen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim hat jetzt Wiesn-Trommler-Ampeln

Rosenheim hat jetzt Wiesn-Trommler-Ampeln

Rosenheim – München hat seine Pumuckl-Ampeln, Rosenheim jetzt seine Wiesn-Trommler-Ampeln. Und während das Rosenheimer Herbstfest noch auf sich warten lässt, ist der Wiesntrommler bereits im Einsatz: Seit Dienstag (18. August) ist er an zwei Fußgängerampeln im Rosenheimer Stadtgebiet zu sehen – an der Kreuzung Kaiserstraße / Ellmaierstraße und an einer weiteren Fußgängerampel in der Kaiserstraße.

Kreuzung Kaiserstraße / Ellmaierstraße. Foto: Josefa Staudhammer

Nicht nur an der Kreuzung Kaiserstraße / Ellmaierstraße lohnt sich jetzt mal ein genauerer Blick auf die Ampelmännchen. Fotos: Josefa Staudhammer

Das Rosenheimer Herbstfest beginnt erst am Samstag (29. August). Wer sich aber schon jetzt auf den Weg in Richtung Loretowiese macht, wird bereits elf Tage vorher auf die Wiesn eingestimmt. Statt des klassischen Ampelsymbols leuchtet an den beiden Standorten nun die Silhouette des Rosenheimer Wiesntrommlers.

Die Idee dazu stammt vom Wirtschaftlichen Verband Rosenheim. Die Stadt Rosenheim stimmte dem Vorschlag zu. Am Dienstag wurden die neuen Motive von Technikern eingebaut. Und sie bleiben auch nach dem Herbstfest: Die Wiesntrommler-Ampeln sind dauerhaft angelegt und sollen das ganze Jahr über an den beiden Standorten zu sehen sein.

Der Wiesntrommler steckt in einer Schablone

Für die neue Optik mussten die Ampelanlagen nicht komplett ausgetauscht werden. Zum Einsatz kommen sogenannte Symbolmasken beziehungsweise Streuscheiben. Vereinfacht gesagt funktionieren sie wie eine Schablone: Vor der Lichtquelle der LED-Ampel befindet sich eine spezielle Maske, in die das gewünschte Motiv eingearbeitet ist.
Beim Rosenheimer Ampelsymbol wurde die Form des Wiesntrommlers ausgespart. Leuchtet die Ampel, wird dadurch nur die entsprechende Silhouette sichtbar. Die Techniker tauschten die entsprechenden Einsätze aus und verschlossen die Ampelfront anschließend wieder. 

Ganz so leicht wie der Pumuckl in München ist der Rosenheimer Trommler allerdings nicht auf den ersten Blick zu erkennen. Wer an der Ampel steht, muss schon etwas genauer hinschauen, um die Figur in ihrer leuchtenden Silhouette zu entdecken.

Der Trommler rührt seit 1949 die Werbetrommel

Dass ausgerechnet der Wiesntrommler zum neuen Rosenheimer Ampelsymbol geworden ist, passt zur Geschichte der Figur. Sie wurde 1949 als Werbesymbol für das Herbstfest geschaffen. Seit 1954 ziert der Trommler – mit einer einzigen Ausnahme – das offizielle Werbeplakat der Rosenheimer Wiesn.
Die Idee dahinter war ein Wortspiel: Der Trommler sollte sinnbildlich die Werbetrommel für das Herbstfest rühren. Mit seiner bayerischen Tracht und der Trommel wurde er über die Jahrzehnte zu einem festen Bestandteil des Rosenheimer Herbstfestes.

Im August steht traditionell eine große Figur des Wiesntrommlers auf dem Ludwigsplatz. Beim Festzug am Eröffnungssamstag führen die Wiesntrommler außerdem den Zug der Brauereien und Wirte zur Loretowiese an. Nun kommt ein weiterer Auftritt hinzu: der Wiesntrommler als Ampelsymbol.

Rosenheims Antwort auf den Pumuckl

In München wurden im Februar 2025 im Stadtteil Lehel die ersten Pumuckl-Ampeln eingeweiht. Dort ersetzt die Silhouette des rothaarigen Kobolds das klassische Ampelsymbol.
In Rosenheim übernimmt diese Rolle nun eine Figur, die eng mit dem Herbstfest verbunden ist. Die Wiesnstimmung beginnt damit in diesem Jahr schon am Straßenrand – obwohl auf der Loretowiese noch kein Festbetrieb herrscht.
Und während die Wiesn am 29. August erst beginnt und am 13. September wieder endet, bleibt der Wiesntrommler an den beiden Fußgängerampeln das ganze Jahr über im Einsatz. So erinnert er auch lange nach dem letzten Wiesntag noch daran, dass in Rosenheim die nächste Runde irgendwann wieder näher rückt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Josefa Staudhammer)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Mittwoch, 19. August – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass es Tierarten gibt, die sich ohne Partner fortpflanzen können?
Sie erzeugen genetisch identische Nachkommen.
Die Natur kennt außergewöhnliche Strategien.

Vielleicht bleibst Du heute offen für neue Möglichkeiten.

Wir wünschen Dir einen besonderen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Hotel König Otto, Rosenheim, 1930er

Hotel König Otto, Rosenheim, 1930er

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in die 1930er Jahre. Auf der historischen Aufnahme zu sehen ist das ehemalige Hotel König-Otto an der König-Otto-Kreuzung in Rosenheim.

Deutlich zu erkennen ist der damals üppige Biergarten, der sich zur Straße hin erstreckte. Am Straßenrand stehen mehrere Automobile, die einen Eindruck vom Straßenbild jener Zeit vermitteln.
Der Name des Hauses geht auf ein historisches Ereignis zurück: Im Dezember 1832 machte der bayerische Königssohn Otto auf seiner Reise in sein neues Königreich Griechenland in Rosenheim Station. Zu seinen Ehren benannte der damalige Wirt Lorenz Lummer seinen Gasthof um.

Das Anwesen am Eingang zur Altstadt, am heutigen Max-Josefs-Platz 1, blickte bereits damals auf eine lange Geschichte zurück. In den 1920er und 1930er Jahren war das „König Otto“ ein beliebter Treffpunkt. Neben dem bekannten Biergarten gab es im Obergeschoss einen großen Saal, in dem regelmäßig Bälle und andere Veranstaltungen stattfanden.

Vom „König Otto“ zum „Wienerwald“

Der Biergarten verschwand allerdings in den 1960er Jahren. 1963 wurde er aufgegeben, um Platz für einen Anbau zu schaffen. Dort zog zunächst ein Supermarkt ein. Ein Jahr später wurde die Gaststätte an die Restaurantkette „Wienerwald“ verpachtet. Die Brathendl des Restaurants waren dort über viele Jahre bekannt und beliebt.
1970 endete schließlich auch der Hotelbetrieb in den Obergeschossen. Die „Wienerwald“-Ära an diesem Standort dauerte noch bis Ende der 1980er Jahre.

Heute befinden sich in dem Gebäude verschiedene Laden- und Büroflächen. Auch die Geschichte des einstigen Supermarkts setzt sich dort fort: Unter anderem ist heute eine Filiale von „Butlers“ an dieser Stelle zu finden.
Unser historisches Foto zeigt das „König Otto“ damit noch in einer Zeit, als der Biergarten das Straßenbild an der Kreuzung prägte – und Automobile dort noch längst nicht in der heutigen Dichte unterwegs waren.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Artikel: Karin Wunsam)

TSV 1860 Rosenheim gewinnt mit 6:0 gegen Deisenhofen

TSV 1860 Rosenheim gewinnt mit 6:0 gegen Deisenhofen

Rosenheim – Der TSV 1860 Rosenheim hat am Freitagabend (14. August) den ersten Heimsieg der laufenden Bayernliga-Saison gefeiert. Gegen den FC Deisenhofen setzte sich die Mannschaft vor 265 Zuschauern mit 6:0 durch. Liam Markulin erzielte drei Treffer.

Rosenheim erwischte einen guten Start und ging bereits in der 9. Minute in Führung. Deniz Ünal setzte sich auf der linken Seite durch und legte für Liam Markulin auf. Dieser ließ zwei Gegenspieler aussteigen und traf zum 1:0.
Nur drei Minuten später erhöhte Edis Muhameti auf 2:0. Nach einer Vorlage von Markulin setzte er sich ab der Mittellinie durch, umkurvte den herausstürmenden Deisenhofener Torhüter und schob den Ball ins Tor.

In der 19. Minute folgte das 3:0. Nach einem Zweikampf mit Muhameti ließ der Schiedsrichter weiterspielen. Ein Deisenhofener Abwehrspieler spielte den Ball anschließend genau in die Füße von Markulin, der aus rund 15 Metern traf.

Zwei weitere Treffer vor und nach der Pause

Bis kurz vor der Halbzeit entwickelte sich anschließend eine offenere Partie mit Chancen auf beiden Seiten. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte erhöhte Rosenheim dennoch auf 4:0. Ünal eroberte auf der linken Seite den Ball und legte für Muhameti zurück. Dieser zog in den Strafraum und traf aus spitzem Winkel ins lange Eck.

Nach dem Seitenwechsel neutralisierten sich beide Mannschaften zunächst weitgehend. In der 60. Minute musste Deisenhofens Torhüter nach einer Notbremse mit Rot vom Platz.
In Überzahl kontrollierte der TSV 1860 Rosenheim das Spiel und kam noch zu zwei weiteren Treffern. In der 78. Minute traf Markulin nach einem Konter zum 5:0 und machte damit seinen Hattrick perfekt. Den Schlusspunkt setzte Marcel Martens in der 85. Minute per Kopf nach einer Ecke von Zaeem Syed.
Tore: 1:0 Markulin (9.), 2:0 Muhameti (12.), 3:0 Markulin (19.), 4:0 Muhameti (45.+2), 5:0 Markulin (78.), 6:0 Martens (85.)
Zuschauer: 265
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: Copyright TSV  1860 Rosenheim)

Kreativ-Workshops für Kinder in der Galerie im Alten Rathaus

Kreativ-Workshops für Kinder in der Galerie im Alten Rathaus

Prien am Chiemsee / Landkreis Rosenheim – Begleitend zur Ausstellung „NILS-UDO – ART IN NATURE“ lädt Kuratorin Inge Fricke Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren zu zwei Kreativ-Workshops in die Galerie im Alten Rathaus ein. Die Termine sind am Dienstag, 22. September, und Dienstag, 29. September 2026, jeweils ab 14.30 Uhr.

Im Mittelpunkt der rund zweistündigen Workshops steht die Begegnung mit der Natur. Inspiriert von den Arbeiten von NILS-UDO entdecken die Kinder natürliche Formen, Farben und Materialien und entwickeln daraus eigene Kunstwerke.
Dabei geht es darum, die Themen der Ausstellung spielerisch kennenzulernen und Natur mit anderen Augen zu betrachten. Die Workshops bieten einen offenen und kreativen Zugang zur Ausstellung.

Pro Termin können maximal acht Kinder teilnehmen. Die Teilnahmegebühr beträgt 12 Euro. Eine Anmeldung ist per E-Mail an galerie@tourismus.prien.de erforderlich.

Ausstellung im Alten Rathaus

Die Ausstellung „NILS-UDO – ART IN NATURE“ ist noch während des Workshopszeitraums mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr in der Galerie im Alten Rathaus zu sehen. Der Eintritt kostet 4 Euro. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 21 Jahre haben freien Eintritt.
Die Galerie befindet sich in der Alten Rathausstraße 22 in Prien. Weitere Informationen gibt es unter galerie-prien.de sowie telefonisch unter Telefon 08051 / 6905-17. Der Ausstellungsflyer mit dem vollständigen Rahmenprogramm ist außerdem im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung  Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien am Chiemsee)

Landwirtschaftsschule Rosenheim: Theorie und Praxis eng verknüpft

Landwirtschaftsschule Rosenheim: Theorie und Praxis eng verknüpft

Schechen / Landkreis Rosenheim – 20 Landwirte und eine Landwirtin haben das Sommersemester an der Landwirtschaftsschule Rosenheim abgeschlossen. Bei einer Feier am 5. August im Gasthaus Mesnerwirt in Schechen erhielten sie ihre Zeugnisse von der stellvertretenden Schulleiterin Monika Schaecke und Klassenleiter Maximilian Satzl.

Die Studierenden bringen bereits umfangreiche Erfahrungen aus der landwirtschaftlichen Praxis mit. Aufbauend auf den Fachkenntnissen aus dem ersten Semester vertieften sie im Sommersemester ihr Wissen und lernten unterschiedliche Arbeitsweisen und Lösungsansätze kennen.
Dafür fanden mehrere Schultage in ausgewählten landwirtschaftlichen Betrieben und Unternehmen statt. Neben der landwirtschaftlichen Produktion standen auch vor- und nachgelagerte Bereiche im Mittelpunkt – von Zulieferern und Dienstleistern bis zur Verarbeitung landwirtschaftlicher Erzeugnisse.

Einblicke in zahlreiche Betriebe und Unternehmen

Besucht wurden unter anderem der Zuchtviehmarkt und die LKV-Regionalstelle in Miesbach, der Vion-Schlachthof in Waldkraiburg, Alzchem in Trostberg und Hart bei Unterneukirchen, Bio-Energie Moser in Feldkirchen-Westerham, Grandl Futtermittel in Soyen, der Schweinebetrieb Beck in Tiefenbach bei Landshut, die Saaten-Union in Grünseiboldsdorf bei Moosburg, die Molkerei Berchtesgadener Land in Piding und der Samerberger Heustadl.
Weitere Schultage beschäftigten sich mit Alm- und Waldwirtschaft sowie zusätzlichen Einkommensmöglichkeiten für landwirtschaftliche Betriebe. Bei der Besichtigung laufender Meisterarbeitsprojekte ehemaliger Studierender erhielten die Teilnehmer außerdem Einblicke in konkrete Vorhaben zur Weiterentwicklung landwirtschaftlicher Betriebe.

Bei der abschließenden Evaluation bewerteten die Studierenden das Sommersemester insgesamt positiv. Ihre Anregungen sollen nach Möglichkeit bei der Gestaltung des nächsten Sommersemesters berücksichtigt werden.
Mit vielen Eindrücken aus Unterricht und Praxis verabschiedeten sich die Studierenden anschließend in die Sommerpause. Am 19. Oktober 2026 beginnt für sie das dritte Semester.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim)

Tour de l’Avenir 2026: Lorenzo Finn startet mit Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies

Tour de l’Avenir 2026: Lorenzo Finn startet mit Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies

Raubling – Vom 20. bis 26. August geht es für die Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies bei der Tour de l’Avenir um den Gesamtsieg. Angeführt wird das Team vom amtierenden U23-Weltmeister Lorenzo Finn aus Italien.

Sie gilt als „Tour de France des U23-Radsports“ und ist für viele junge Fahrer ein wichtiger Schritt auf dem Weg in den Profiradsport. Bei der 62. Auflage gibt es in diesem Jahr eine Neuerung: Erstmals dürfen neben Nationalmannschaften auch Development-Teams teilnehmen. Für die Red Bull – Bora – hansgrohe Rookies ist es damit die Premiere bei der Rundfahrt.

Auf die Fahrer warten sieben Etappen über insgesamt 926,2 Kilometer und 13.532 Höhenmeter. Der Start erfolgt erstmals in der Normandie in Ouistreham-Riva-Bella. Von dort führt die Strecke über die Loire, die Sologne und Burgund in Richtung Alpen.
Dort fällt voraussichtlich die Entscheidung. Auf dem Programm stehen unter anderem ein Bergzeitfahren nach Flaine über den Col de la Pierre Carrée sowie die Königsetappe zum 2.764 Meter hohen Col de l’Iseran. Zum Abschluss geht es in Italien zum Lago Serrù oberhalb von Ceresole Reale.

Lorenzo Finn als Kapitän

Angeführt wird das Aufgebot der Rookies von Lorenzo Finn. Der Italiener ist amtierender U23-Weltmeister und gewann in dieser Saison unter anderem den Giro Next Gen. Unterstützt wird er von Davide Donati, Paul Fietzke, Gustave Blanc, Noah Lindholm Møller Andersen und Michiel Mouris.

Finn geht mit klaren Ambitionen in die Rundfahrt: „Die Tour de l’Avenir ist das Rennen, auf das ich in diesem Sommer hingearbeitet habe. Das Profil liegt mir – vor allem die letzten drei Tage in den Alpen. Ich komme hierher, um um den Gesamtsieg mitzufahren – aber ich weiß auch, dass diese Rundfahrt lang und unberechenbar ist. Wir haben eine starke Mannschaft dabei und ich hoffe, dass wir über die sieben Tage den Unterschied machen können.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zweite Gebärwanne für die RoMed Klinik Wasserburg

Zweite Gebärwanne für die RoMed Klinik Wasserburg

Wasserburg / Landkreis Rosenheim – In der RoMed Klinik Wasserburg stehen werdenden Müttern seit kurzem zwei Gebärwannen zur Verfügung. Damit reagiert die Geburtshilfe auf die hohe Nachfrage nach Wassergeburten.

Die Geburtshilfe der RoMed Klinik Wasserburg hat ihr Angebot für Wassergeburten erweitert. Seit kurzem gibt es im Kreißsaalbereich eine zweite moderne Gebärwanne. 
Die Nachfrage nach Geburten im Wasser ist in Wasserburg vergleichsweise hoch. „Mit knapp 15 Prozent haben wir eine überdurchschnittlich hohe Rate an Wassergeburten im Vergleich zum Bundesdurchschnitt von weniger als 10 Prozent“, sagt Anja Britta Stopik, Chefärztin der Gynäkologie und Geburtshilfe.

Die zweite Wanne soll es dem Team ermöglichen, den Wunsch nach einer Wassergeburt besser zu erfüllen. Das warme Wasser wird außerdem häufig bereits während der Eröffnungsphase genutzt, um Schmerzen zu lindern und Entspannung zu ermöglichen. Auch wenn die Geburt später nicht im Wasser stattfindet, kann die Wanne dabei zum Einsatz kommen.

Sicherheit steht an erster Stelle

Eine Wassergeburt kommt grundsätzlich bei unkomplizierten Schwangerschaften und Geburtsverläufen infrage. Die Entscheidung wird für jede Frau individuell getroffen. Während der gesamten Geburt gelten die medizinischen und hygienischen Standards. Ein Verlassen der Wanne ist jederzeit möglich.
Nach Angaben der Klinik berichten viele Frauen von einer besseren Entspannung und weniger Schmerzen im warmen Wasser. Die Beweglichkeit des Beckens kann dadurch unterstützt werden. Auch eine schonende Dehnung des Gewebes und eine mögliche Verringerung von Geburtsverletzungen werden als Vorteile genannt.

Um das Wissen rund um die Wassergeburt weiter zu vertiefen, hat das gesamte geburtshilfliche Team eine entsprechende Fortbildung absolviert. Dabei wurden aktuelle Empfehlungen, Sicherheitsstandards und praktische Abläufe aufgefrischt.

Informationen für werdende Eltern

Informationen zu Voraussetzungen und Ablauf einer Wassergeburt erhalten werdende Eltern bei Informationsabenden, Kreißsaalführungen und persönlichen Beratungsgesprächen.
Weitere Informationen gibt es bei der RoMed Klinik Wasserburg unter Telefon 08071 77 65 01 sowie auf romed-kliniken.de.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Eine der ersten Schwangeren in der neuen Gebärwanne. Seit kurzem stehen werdenden Familien in der RoMed Klinik Wasserburg zwei Gebärwannen zur Verfügung. Copyright RoMed Kliniken)

Starbulls Rosenheim gegen Kassel: Wichtige Infos zum Vorbereitungsspiel

Starbulls Rosenheim gegen Kassel: Wichtige Infos zum Vorbereitungsspiel

Rosenheim – Am Freitag, 21. August, treffen die Starbulls Rosenheim in der SPIE Arena auf die Kassel Huskies. Wegen der laufenden Bauarbeiten gibt es für Besucher einige Änderungen und Hinweise zum Stadionbesuch.

Die Arena öffnet eine Stunde vor Spielbeginn. Beide regulären Eingänge stehen den Besuchern wie gewohnt zur Verfügung.
Auch die gastronomischen Angebote in der Arena sind geöffnet. Der Kiosk in der Mangfallkurve sowie die Fast Lanes in den Kurven stehen zur Verfügung. Das Bulls28 (Fantreff) bleibt wegen der laufenden Bauarbeiten bei allen Vorbereitungsspielen geschlossen.

Tickets gibt es ausschließlich online oder im Ticket Zentrum Rosenheim. Eine Abendkasse wird während der gesamten Saison nicht angeboten.

Wichtige Hinweise rund um das Vorbereitungsspiel

Aufgrund der Baumaßnahmen stehen bei den Vorbereitungsspielen außerdem keine Rollstuhlplätze zur Verfügung. Grund dafür sind Sicherheitsaspekte im Zusammenhang mit den Arbeiten sowie eine noch ausstehende technische Abnahme der betroffenen Bereiche.

Die Starbulls bitten alle Besucher, die Beschilderungen und Absperrungen rund um die Baustellen zu beachten und abgesperrte Bereiche nicht zu betreten.

Wer das Vorbereitungsspiel nicht vor Ort verfolgen kann, hat die Möglichkeit, die Partie gegen die Kassel Huskies über Sporteurope.TV zu sehen.
(Quelle: Pressemitteilung SBR Spielbetriebs GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Copyright: Ludwig Schirmer)

Unimog überschlägt sich bei Agatharied – Fahrer verletzt

Unimog überschlägt sich bei Agatharied – Fahrer verletzt

Agatharied / Landkreis Miesbach – Ein 53-jähriger Mann aus Miesbach ist am Montagnachmittag (17. August) in Agatharied (Landkreis Miesbach) mit seinem Unimog von der Kreisstraße abgekommen. Die Landmaschine überschlug sich und blieb anschließend wieder auf allen vier Rädern stehen. Der Fahrer wurde dabei in der Kabine eingeklemmt und mittelschwer verletzt.

Der Unfall ereignete sich gegen 15.20 Uhr auf der Kreisstraße zwischen Wörnsmühl und Agatharied. Kurz vor dem Ortseingang kam der 53-Jährige aus bislang ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab.
Der Unimog überschlug sich daraufhin und kam wieder auf seinen Rädern zum Stehen. Der Fahrer war in der Kabine eingeklemmt und musste von den Feuerwehren aus Agatharied und Hausham befreit werden.
Notarzt und Rettungsdienst versorgten den Mann und brachten ihn anschließend mit mittelschweren Verletzungen in ein Krankenhaus.

Am Unimog entstand nach ersten Einschätzungen ein Schaden von mindestens einem niedrigen fünfstelligen Betrag. Warum der Fahrer von der Fahrbahn abkam, ist noch unklar. Die Polizeiinspektion Miesbach hat die Unfallaufnahme und die weiteren Ermittlungen übernommen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)