Quadro Nuevo spielt zum 25-jährigen Ballhaus-Jubiläum

Quadro Nuevo spielt zum 25-jährigen Ballhaus-Jubiläum

Rosenheim – Vor 25 Jahren gehörte Quadro Nuevo zu den ersten Bands, die nach der Renovierung im Stucksaal des Ballhauses Rosenheim auftraten. Zum 25-jährigen Bestehen des Ballhauses kehrt die Band nun an diesen Ort zurück. Das Konzert findet am Donnerstag, 26. November, um 20 Uhr statt. Auf dem Programm steht „30 Years around the World!“.

Damit verbindet sich für die 1996 im Chiemgau gegründete Band ein Konzertjubiläum mit einem Stück eigener Geschichte. Quadro Nuevo spielte bereits vor 25 Jahren im damals neu renovierten, denkmalgeschützten Stucksaal. Das aktuelle Konzert ist Teil des Jubiläumsprogramms des Ballhauses.

Musik aus verschiedenen Regionen

Mit „30 Years around the World!“ nimmt Quadro Nuevo das Publikum musikalisch mit auf Reisen. Zum Programm gehören nach Angaben der Veranstalter unter anderem mediterrane Musik, Tango, französische Valse Musette, Melodien aus dem ägäischen Raum, orientalische Grooves, brasilianische Einflüsse und neapolitanische Lieder.
Quadro Nuevo verbindet dabei komponierte Stücke mit Improvisationen. Die Musiker beziehen nach eigenen Angaben auch Eindrücke aus ihren Reisen und Begegnungen mit unterschiedlichen Kulturen in ihre Musik ein.

Die Band hat seit ihrer Gründung nach eigenen Angaben rund 4.000 Konzerte gespielt und ist international aufgetreten. Zu den Auszeichnungen gehören unter anderem zweimal der ECHO als „Bester Live-Act des Jahres“, der Preis der Deutschen Schallplattenkritik, mehrere German Jazz Awards und eine Goldene Schallplatte.

Vier Musiker auf der Bühne

Zur aktuellen Besetzung gehören Mulo Francel (Saxophon, Klarinetten), Andreas Hinterseher (Akkordeon, Bandoneon), Didi Lowka (Bass, Percussion) und Philip Schiepek (Gitarre).

Das Konzert im Ballhaus Rosenheim beginnt am Donnerstag, 26. November, um 20 Uhr. Ursprünglich war für den Abend das Programm „Inside the Island“ angekündigt. Inzwischen wurde das Programm auf „30 Years around the World!“ geändert.
Karten gibt es im Vorverkauf über Eventim und München Ticket sowie in der Touristinfo Rosenheim, Heilig-Geist-Straße 15.

Weitere Informationen zum Konzert gibt es auf der Internetseite des Ballhauses Rosenheim und von Quadro Nuevo.
(Quelle: Pressemitteilung Ballhaus Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Quadro Nuevo)

Sexuelle Belästigung am Bahnhof Traunstein und im Regionalzug

Sexuelle Belästigung am Bahnhof Traunstein und im Regionalzug

Traunstein – Ein 51-jähriger Mann steht im Verdacht, am Montag (10. August) eine 42-jährige Frau zunächst am Bahnhof Traunstein und anschließend in einem Regionalzug Richtung München sexuell belästigt zu haben. Die Bundespolizei nahm den Mann am Bahnhof Übersee vorläufig fest und sucht nun Zeugen.

Nach Angaben der Bundespolizei hielt sich die Frau gegen 11.45 Uhr am Bahnsteig in Traunstein auf, als es dort zu einer ersten sexuellen Belästigung durch den Tatverdächtigen gekommen sein soll. Anschließend stiegen beide in den Regionalzug BRB79024 Richtung München ein.
Während der Fahrt soll der 51-Jährige die Frau erneut sexuell belästigt und mehrfach Fotos von ihr gemacht haben. Auf Höhe des Bahnhofs Übersee betätigte die Frau daraufhin den Nothalt des Zuges.

Bundespolizei sucht Zeugen

Beim Halt des Zuges in Übersee nahmen Einsatzkräfte der Bundespolizeiinspektion Freilassing den Tatverdächtigen vorläufig fest.
Die Bundespolizei sucht nun Zeugen, die den Vorfall am Bahnhof Traunstein oder während der anschließenden Zugfahrt beobachtet haben. Außerdem werden Personen gesucht, die am 10. August am Bahnhof Traunstein oder im Regionalzug Richtung München ebenfalls von dem Mann angesprochen oder sexuell belästigt worden sein könnten.

Hinweise nimmt die Bundespolizeiinspektion Freilassing unter der Telefonnummer 08654 / 7706-0 oder per E-Mail an bpoli.freilassing@polizei.bund.de entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Waldbaden in Prien: Zweieinhalb Stunden im Wald

Waldbaden in Prien: Zweieinhalb Stunden im Wald

Prien / Landkreis Rosenheim – Bei einer Führung zum Thema Waldbaden können Teilnehmer am Samstag, 29. August, den Wald bewusst mit allen Sinnen erleben. Kursleiterin Andrea Stephan begleitet die zweieinhalbstündige Veranstaltung mit Atem-, Achtsamkeits- und Körperübungen.

„Waldbaden ist die Kunst, sich durch all unsere Sinne mit der Natur zu verbinden“, erklärt Andrea Stephan, Mitglied im Bundesverband für Waldbaden. Nach ihren Angaben kann das bewusste Erleben der Natur zur Entschleunigung beitragen und beim Stressabbau helfen.

Treffpunkt am Gästehaus Schwarz

Treffpunkt ist um 10 Uhr neben dem Gästehaus Schwarz, Am Roseneck 30. Parkplätze stehen in Seenähe zur Verfügung. Eine Anmeldung ist beim Tourismusbüro Prien (Telefon 08051/6905-0)  erforderlich und auch online möglich. Detaillierte Auskünfte zur Veranstaltung gibt es online unter waldbaden-stephan.de.
Die Teilnahme kostet 25 Euro pro Person, mit Gästekarte beziehungsweise für Einheimische 23 Euro. Ein weiterer Termin ist für Samstag (10. Oktober) vorgesehen.
(Quelle: Pressemitteilung Mark Prien / Beitragsbild: Copyright Markt Prien am Chiemsee)

Maschinenhalle in Bad Endorf brennt vollständig ab

Maschinenhalle in Bad Endorf brennt vollständig ab

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim –  In der Nacht auf Mittwoch (12. August) ist in Ströbing bei Bad Endorf eine Maschinenhalle in Brand geraten. Die Halle und die darin untergebrachten Maschinen wurden dabei vollständig zerstört. Der Schaden wird von der Polizei auf rund 50.000 Euro geschätzt.

Nachbarn bemerkten gegen 0.20 Uhr Brandgeruch und sahen Flammen, die schnell größer wurden. Die umliegenden Feuerwehren konnten den Brand nach Angaben der Polizei rasch unter Kontrolle bringen. Ein Übergreifen der Flammen auf die Umgebung wurde verhindert.

Brandursache noch unklar

Warum die Maschinenhalle in Brand geriet, ist derzeit noch unklar. Die Kriminalpolizei Rosenheim hat die Ermittlungen zur Brandursache übernommen.
Insgesamt waren nach Angaben der Polizei 11 Freiwillige Feuerwehren mit 122 Einsatzkräften vor Ort. Außerdem waren vier Rettungsdienstbesatzungen, das Technische Hilfswerk sowie Beamte der Polizeiinspektion Prien am Chiemsee und des Kriminaldauerdienstes der Kriminalpolizei Rosenheim im Einsatz.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien /  Beitragsbild: Symbolfoto re)

BRK-Präsidiumsspitze besucht Kreisverband Rosenheim

BRK-Präsidiumsspitze besucht Kreisverband Rosenheim

Rosenheim – Die gesamte Präsidiumsspitze des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) war zu Gast beim BRK-Kreisverband Rosenheim. Präsident Hans Michael Weisky sowie die beiden Vizepräsidenten Mechthilde Wittmann und Andreas Hannah-Krahl informierten sich vor Ort über die Arbeit der Wasserwacht und der Bergwacht in der Region.

Im Mittelpunkt des Besuchs standen das ehrenamtliche Engagement sowie die Aufgaben und Herausforderungen der beiden Gemeinschaften. Gemeinsam mit Vertretern des BRK-Kreisverbandes besuchte das Präsidium unter anderem die Wasserrettungsstation am Luegsteinsee und die Bergwacht Oberaudorf.

Wasserwacht am Luegsteinsee

An der Wasserrettungsstation am Luegsteinsee informierten sich die Gäste über die Arbeit der Wasserwacht Oberaudorf. Zu deren Aufgaben gehören laut BRK unter anderem die Absicherung des Badebetriebs, die Hilfe bei Notfällen und die Wasserrettung.
Anschließend stand die Bergwacht Oberaudorf im Mittelpunkt. Ihr Einsatzgebiet umfasst unter anderem die stark frequentierten Berg- und Freizeitregionen rund um Wildbarren, Brünnstein und Sudelfeld. Die Einsatzkräfte werden dort nach Angaben des BRK bei unterschiedlichen Notlagen gefordert – von Wander- und Freizeitunfällen bis hin zu Rettungseinsätzen in schwierigem Gelände.

Ehrenamt im Mittelpunkt

Die zahlreichen Bade- und Bergunfälle im Sommer 2026 unterstreichen aus Sicht des BRK die Bedeutung der ehrenamtlichen Einsatzstrukturen. Hinter der jederzeit verfügbaren Hilfe stehen umfangreiche Ausbildungen, regelmäßiges Training und zahlreiche Stunden ehrenamtlichen Engagements.
„Dass uns der Präsident und beide Vizepräsidenten gemeinsam in unserem Kreisverband besuchen, ist für uns alles andere als selbstverständlich. Einen Besuch der gesamten Präsidiumsspitze in dieser Form haben wir im BRK-Kreisverband Rosenheim bislang noch nicht erlebt. Das ist für unseren Kreisverband eine besondere Ehre“, betont Kreisgeschäftsführer Martin Schmidt.

Auch die Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes Rosenheim, Daniela Ludwig, wertete den Besuch als Zeichen der Anerkennung für das Engagement im Kreisverband: „Wir verstehen diesen gemeinsamen Besuch als große Wertschätzung für die Arbeit, die tagtäglich in unserem Kreisverband geleistet wird. Mein besonderer Dank gilt dabei den vielen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und ihre Freizeit dafür einsetzen, anderen in Not zu helfen. Dieses Engagement ist für unsere Region von unschätzbarem Wert.“
Neben den Einblicken in die praktische Arbeit ging es bei dem Besuch auch um aktuelle Herausforderungen des Ehrenamts und die Rahmenbedingungen für einen leistungsfähigen Bevölkerungsschutz. Nach Angaben des BRK wurde dabei auch die Bedeutung ehrenamtlicher Strukturen für eine touristisch stark frequentierte Region wie den Landkreis Rosenheim thematisiert.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Copyright BRK Kreisverband Rosenheim)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Mittwoch, 12. August – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass ein kleiner Teil Deiner DNA mit Pflanzen wie Bananen übereinstimmt?
Das liegt daran, dass alle Lebewesen gewisse Grundbausteine teilen.
Alles Leben ist stärker verbunden, als man denkt.

Vielleicht siehst Du heute die Welt etwas verbundener.

Wir wünschen Dir einen überraschenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

 

30 Jahre Kultur- und Sozialstiftung: Mehr Fördermöglichkeiten geplant

30 Jahre Kultur- und Sozialstiftung: Mehr Fördermöglichkeiten geplant

Rosenheim – Die Kultur- und Sozialstiftung Rosenheim soll ihre Fördermöglichkeiten künftig ausweiten. Darum ging es bei einem ersten Arbeitsgespräch des neuen Stiftungsvorstands, Oberbürgermeister Abuzar Erdogan, mit dem Vorsitzenden des Stiftungsrats, Diethard Schinzel. Die Stiftung besteht in diesem Jahr seit 30 Jahren.

Nach Angaben der Stadt wurden seit ihrer Gründung mehr als eine Million Euro für Menschen und Institutionen in Rosenheim bereitgestellt. Im Gespräch ging es unter anderem darum, wie zusätzliche Mittel für die Stiftungsarbeit gewonnen und damit künftig weitere Förderungen ermöglicht werden können.

„Die Stiftung hat in den vergangenen 30 Jahren gezeigt, wie viel man mit gezielter Unterstützung in unserer Stadt bewegen kann. Mehr als eine Million Euro sind dabei direkt den Menschen und Institutionen in Rosenheim zugutegekommen“, sagt Oberbürgermeister Abuzar Erdogan. Nun gehe es darum, die Arbeit weiterzuentwickeln und neue Möglichkeiten zu erschließen, damit die Stiftung auch künftig möglichst viele Projekte unterstützen könne.
Schinzel bezeichnete die Stadt als wichtigste Partnerin der Stiftung. „Ich danke dem Oberbürgermeister für seine große Bereitschaft, der Stiftung dabei zu helfen. Die Stadt ist nämlich die wichtigste Partnerin für uns, um Bildung, Kultur und Soziales noch besser fördern zu können“, so Schinzel.

Jubiläumsjahr mit mehreren Terminen

Auch die weiteren Aktivitäten zum 30-jährigen Bestehen waren Thema des Gesprächs. Geplant sind unter anderem ein Jubiläumsgottesdienst am 18. Oktober in der Kirche St. Nikolaus und eine Jubiläumsfeier am 11. November im Rosenheimer Rathaus. Außerdem ist eine Jubiläumsfahrt für bedürftige Menschen und Senioren in die Rosenheimer Partnerstadt Lazise vorgesehen.
„30 Jahre sind ein guter Anlass, auf das Erreichte zurückzublicken – vor allem aber, nach vorne zu schauen“, so Erdogan. Er wolle die Stiftung als Partner für Rosenheim weiterentwickeln und ihre Möglichkeiten noch stärker bekannt machen.

Die Kultur- und Sozialstiftung des Oberbürgermeisters der Stadt Rosenheim Dr. Michael Stöcker unterstützt seit 30 Jahren Projekte und Menschen in Rosenheim in den Bereichen Kultur, Kunst und Wissenschaft, Bildung sowie Soziales und Karitatives. Betreut wird die Stiftung von der Stiftungsverwaltung der Stadt. Ansprechpartnerin für Förderungen ist Verena Pilger.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadt Rosenheim)

Feldstadel bei Kleinholzhausen aufgebrochen

Feldstadel bei Kleinholzhausen aufgebrochen

Raubling / Landkreis Rosenheim – Aus einem Feldstadel westlich von Kleinholzhausen (Landkreis Rosenheim) sind in den vergangenen zwei Wochen landwirtschaftliche Produkte im Wert von rund 400 Euro gestohlen worden. Die Polizei geht davon aus, dass die Täter für den Abtransport ein Fahrzeug mit Ladefläche und entsprechende Anbaugeräte eingesetzt haben.

Nach Angaben der Polizei wurde der verschlossene Stadel mit Werkzeugen geöffnet. Vermutlich stellten die Täter ein Fahrzeug an der nahe gelegenen Ortsverbindungsstraße in Richtung Bad Feilnbach ab.
Die Polizeiinspektion Brannenburg bittet nun um Hinweise: Wer hat in diesem Bereich Arbeiten oder das Verladen von Heu- oder Siloballen beobachtet? Das kann auch in den Nachtstunden gewesen sein. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Brannenburg unter 08034 / 9068-0 entgegen.
(Quelle: Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Speisefett sorgt für kilometerlange Rutschpartie

Speisefett sorgt für kilometerlange Rutschpartie

Traunstein – Eine mehrere Kilometer lange und äußerst glatte Fahrbahn hat am Montagnachmittag (10. August) Feuerwehr und Bauhöfe im Stadtgebiet Traunstein sowie in Haslach und Wolkersdorf beschäftigt. Aus einem fahrenden Lastwagen war Speisefett ausgelaufen und hatte sich auf der Straße verteilt. Verletzt wurde niemand.

Die Fettspur begann in der Maxstraße und zog sich über die Rosenheimerstraße, die Äußere Rosenheimerstraße und die Chiemseestraße bis in Richtung Erlstätt. Auch die Strecke über Wolkersdorf bis ins dortige Gewerbegebiet war betroffen.
Durch den zunehmenden Verkehr war das Fett bereits großflächig auf der Fahrbahn verteilt worden. Vor allem für Zweiradfahrer bestand dadurch eine erhebliche Rutsch- und Unfallgefahr. Die Feuerwehren Traunstein, Haslach und Wolkersdorf sicherten besonders gefährdete Stellen zunächst mit Bindemittel ab und stellten Warnschilder auf.

Spezialmaschinen für die Reinigung

Da sich die Verunreinigung damit nicht vollständig beseitigen ließ, wurden Spezialreinigungsfahrzeuge aus Rosenheim angefordert. Mit deren Hilfe wurde die mehrere Kilometer lange Strecke von den Fettrückständen befreit. Die Reinigung dauerte mehrere Stunden.
Im Gewerbegebiet Wolkersdorf entdeckte die Polizei einen Behälter, der vermutlich für den Austritt des Speisefetts verantwortlich war. Wie es dazu kam, ist laut Polizei Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
Rund 60 Feuerwehrleute waren im Einsatz. Unterstützt wurden sie von den städtischen und staatlichen Bauhöfen sowie dem Straßenmeister des Staatlichen Bauamtes.
(Quelle: Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Symbolfoto)

Platzverweis am Salzstadel: 42-Jähriger muss in Gewahrsam

Platzverweis am Salzstadel: 42-Jähriger muss in Gewahrsam

Rosenheim – Anwohner verständigten am Montagabend (10. August) die Polizei, weil sich am Salzstadel mehrere Personen lautstark aufhielten. Die Gruppe wurde aufgefordert, den Platz zu verlassen und ihren Müll mitzunehmen. Ein 42-jähriger Rosenheimer wollte dem Platzverweis allerdings nicht folgen.

Nach Angaben der Polizei zeigte sich die größere Gruppe vor Ort einsichtig und kam der Aufforderung nach. Der 42-Jährige weigerte sich dagegen zu gehen und schrie herum.
Da er dem Platzverweis nicht Folge leistete, nahmen ihn die Einsatzkräfte in Gewahrsam und brachten ihn in eine Zelle der Polizeiinspektion Rosenheim. Ein Atemalkoholtest ergab bei dem 42-Jährigen laut Polizei mehr als zwei Promille.
(Quelle: Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto)

Königschule, Rosenheim, 1914

Königschule, Rosenheim, 1914

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1914. Auf der historischen Aufnahme sehen wir die heutige Privatschule Dr. Kalscheuer in der Königstraße 1 in Rosenheim – damals noch Königschule.

Das markante Schulgebäude an der Königstraße entstand bereits in den Jahren 1866 und 1867. Mitte des 19. Jahrhunderts herrschte in Rosenheim große Schulraumnot. Die Stadt entschloss sich deshalb, an der damaligen Bahnhofstraße ein neues Schulhaus zu errichten. Am 7. Oktober 1867 wurde das Gebäude feierlich eingeweiht.
Geplant wurde der Neubau von den Münchner Architekten Ludwig Foltz und Rudolf Wilhelm Gottgetreu. Errichtet wurde er im sogenannten Maximiliansstil, einer bayerischen Ausprägung der Neogotik. Seinen Namen „Königschule“ erhielt das Gebäude aufgrund seiner Lage an der Königstraße. Ursprünglich war es eine reine Knabenschule.

Wer sich die historische Aufnahme genauer anschaut, entdeckt am Eingangstrakt vier Figuren. Sie stehen symbolisch für Handel, Gewerbe, Industrie und Religion. Auf dem Ziergiebel befand sich außerdem eine Büste von König Ludwig II., während dessen Regierungszeit das Schulhaus errichtet wurde.
Über die Jahrzehnte wurde das Gebäude nicht nur für den Unterricht der Knabenklassen genutzt. Hier waren unter anderem auch eine Präparandenschule zur Vorbereitung auf den Lehrerberuf und eine gewerbliche Fortbildungsschule untergebracht.

Erst 1986 endete die lange Ära als staatliches Schulhaus. Die Stadt Rosenheim verkaufte das Gebäude an die Private Wirtschaftsschule Dr. Kalscheuer. Damit begann ein neues Kapitel in der Geschichte des alten Schulhauses, das bis heute als Schulgebäude genutzt wird.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann / Bildtext: Karin Wunsam)

Rosenheim: 28 Frauenparkplätze am Bahnhof Süd sollen kommen

Rosenheim: 28 Frauenparkplätze am Bahnhof Süd sollen kommen

Rosenheim – Am Bahnhofsausgang Süd in der Klepperstraße sollen 28 Frauenparkplätze in Rosenheim ausgewiesen werden. Der Ausschuss für Verkehrsfragen und ÖPNV hat dem entsprechenden Antrag der CSU-Stadtratsfraktion mehrheitlich zugestimmt.

Vorgesehen sind zehn Stellplätze links des Bahnhofsausgangs, direkt im Anschluss an die bereits vorhandenen Parkplätze für Schwerbehinderte. Weitere 18 Frauenparkplätze sollen in der ersten senkrechten Stellplatzreihe entstehen.

Weiterer Lesestoff passend zum Thema: 

Frauenparkplätze gibt es in Rosenheim bereits. Im Parkhaus P12 Bahnhof Nord sind acht Stellplätze entsprechend ausgewiesen. Die nun beantragten 28 Plätze sollen dagegen auf dem P+R-Parkplatz im Freien an der Klepperstraße auf der Südseite des Bahnhofs entstehen.

Die CSU begründet ihren Antrag mit dem Sicherheitsgefühl von Frauen. Durch die kürzeren und direkteren Wege zwischen Bahnhof und Auto sollen insbesondere in den dunklen Abendstunden unsichere Situationen vermieden werden. Zusätzlich soll geprüft werden, ob die Beleuchtung im Bereich der vorgesehenen Stellplätze ausreichend ist und gegebenenfalls verbessert werden kann.

Förderauflagen müssen noch geprüft werden

Ob die 28 Frauenparkplätze tatsächlich ausgewiesen werden können, ist allerdings noch nicht abschließend geklärt. Der P+R-Parkplatz an der Klepperstraße wurde mit Unterstützung des Freistaats Bayern errichtet. Eine Förderauflage ist, dass die Stellplätze ausschließlich Bahnnutzern zur Verfügung stehen. Die Stadtverwaltung klärt deshalb derzeit mit der Förderbehörde, ob die Ausweisung von Frauenparkplätzen damit vereinbar ist. Auch zur Beleuchtung steht sie mit den Stadtwerken Rosenheim in Kontakt.
Im Ausschuss wurde außerdem darüber gesprochen, wie die Einhaltung der Frauenparkplätze kontrolliert werden könnte.

CSU-Stadtrat Florian Ludwig stellte sich eine ähnliche Beschilderung und Kennzeichnung wie in Parkhäusern vor. FDP-Stadtrat Rosenheim äußerte dagegen Zweifel, dass sich die Regelung durchsetzen lasse. „Die Einhaltung kann nicht durchgesetzt werden“, meinte er und bezeichnete die Ausweisung als „Symbolpolitik“. Er stimmte deshalb gegen den Antrag.

Die Mehrheit des Ausschusses sprach sich am Schluss der Diskussion  für die Ausweisung der 28 Frauenparkplätze aus.
(Quelle: Artikel Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)