Faszination Achtbeiner: Was Einsteiger bei der Spinnenhaltung wissen sollten

Faszination Achtbeiner: Was Einsteiger bei der Spinnenhaltung wissen sollten

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Spinnen als Terrarientiere werden beliebter. Besonders Vogelspinnen faszinieren viele Halter, aber auch Springspinnen finden zunehmend ihren Weg in deutsche Terrarien. Wer sich für die Haltung der außergewöhnlichen Tiere interessiert, sollte sich allerdings vorab mit ihren besonderen Ansprüchen beschäftigen.

In Deutschland gibt es rund eine Million Terrarien. Darin leben die unterschiedlichsten Tiere. Am häufigsten werden Schildkröten gehalten, gefolgt von Schlangen. Spinnen sind laut der Marktforschung für 2025 des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) und des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) immerhin in fast jedem zehnten Terrarienhaushalt anzutreffen.

Welche Spinne passt zu Einsteigern?

Nicht jede Art stellt die gleichen Anforderungen. „Besonders beliebt sind Vogelspinnen, aber selbst innerhalb dieser Spinnenfamilie gibt es große Unterschiede hinsichtlich Größe, Temperament und Haltungsansprüchen“, sagt Dr. Tobias Hauke, 2. Vorsitzender der Deutschen Arachnologischen Gesellschaft (DeArGe) und Autor mehrerer Fachartikel zur Spinnenhaltung.

Wer sich eine Spinne anschaffen möchte, sollte sich deshalb vorher genau über die jeweilige Art informieren. Größe, Verhalten und die Bedingungen im Terrarium können sich deutlich unterscheiden.

Das richtige Terrarium

Auch wenn Spinnen häufig weniger Platz benötigen als andere Haustiere, sollte ihr Terrarium möglichst an ihre natürliche Lebensweise angepasst sein. „Wichtig ist zu wissen, wie sich die gewählte Spinnenart verhält“, erklärt Hauke.
„Bodenbewohnende Spinnen benötigen zum Beispiel ausreichend Bodengrund zum Graben, baumbewohnende Arten brauchen eher Klettermöglichkeiten und nutzen die Höhe eines Terrariums mehr aus.“

Verstecke gehören ebenso zur Grundausstattung wie ein für die jeweilige Art geeignetes Klima. Temperatur und Luftfeuchtigkeit müssen zu den Bedürfnissen des Tieres passen. Wichtig ist außerdem eine sichere Ausbruchsicherung.

Bei der Gestaltung gilt laut Hauke allerdings: Weniger kann mehr sein. „Wer zum ersten Mal ein Terrarium einrichtet, neigt häufig dazu, den Lebensraum möglichst aufwendig zu gestalten“, sagt der Experte. „Bei Spinnen bietet sich aber eine eher zurückhaltende Einrichtung an. Entscheidend ist weniger die Dekoration als eine Umgebung, die den natürlichen Bedürfnissen der Art entspricht.“

Beobachten statt Streicheln

Spinnen sind keine Haustiere, die den Kontakt zu Menschen suchen. Anders als Hunde oder Katzen haben sie kein ausgeprägtes Sozialverhalten gegenüber ihrem Halter. Der besondere Reiz der Haltung liegt daher vor allem darin, das natürliche Verhalten der Tiere zu beobachten – etwa beim Netzbau oder während der Häutung.

Gerade die Häutung ist für Halter ein wichtiger Vorgang. „Viele Menschen wissen gar nicht, dass sich Spinnen häuten – ähnlich wie Schlangen – und dabei oft bemerkenswerte Wachstumsschübe machen“, sagt Dr. Hauke.

Bei weiblichen Vogelspinnen kann dieser Prozess auch nach der Geschlechtsreife weitergehen. „Weibliche Vogelspinnen häuten sich sogar nach Erreichen der Geschlechtsreife weiterhin etwa einmal im Jahr und wachsen damit quasi ein Leben lang. Während der Häutung sind Spinnen besonders empfindlich und sollten nicht gestört werden. Bereits einige Zeit vorher stellen sie die Futteraufnahme ein. Das wirkt gerade für unerfahrene Halter manchmal besorgniserregend, gehört aber zur normalen Entwicklung dazu.“

Anschaffung gut überlegen

Die Haltung einer Spinne ist eine langfristige Entscheidung. Weibliche Vogelspinnen können 10 bis 20 Jahre alt werden, manche Arten sogar noch älter.

Beim Kauf sollte deshalb auf einen seriösen Fachhändler oder einen erfahrenen Züchter geachtet werden. Käufer sollten Informationen über Herkunft und Alter des Tieres sowie über die passenden Haltungsbedingungen erhalten.
Auch bei der Ernährung sind viele Terrarienspinnen vergleichsweise unkompliziert. Sie werden mit lebenden Futtertieren wie Heimchen, Grillen oder Schaben versorgt. Häufig reicht es, sie nur alle ein bis zwei Wochen zu füttern.

Wer sich für die Haltung entscheidet, sollte sich dennoch vor dem Kauf ausführlich über die konkrete Art informieren. Denn auch wenn Spinnen vergleichsweise wenig Platz benötigen, haben sie sehr spezifische Bedürfnisse, die für eine artgerechte Haltung berücksichtigt werden müssen.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kommentar: Es geht nicht um Rad gegen Auto – sondern um mobile Freiheit

Kommentar: Es geht nicht um Rad gegen Auto – sondern um mobile Freiheit

Rosenheim – 20 Prozent Radverkehrsanteil in Rosenheim. Ist das viel oder wenig?

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Aus Sicht derjenigen, die sich seit Jahren für einen höheren Stellenwert des Fahrrads einsetzen, dürfte die Zahl erst einmal erfreulich sein. Immerhin wird damit rund jeder fünfte Weg mit dem Fahrrad zurückgelegt. Nach der aktuellen Studie „Mobilität in Deutschland 2023“ liegt der Radverkehrsanteil in Bayern bei 11 Prozent. Die Zahlen sind wegen unterschiedlicher Erhebungen zwar nicht direkt miteinander vergleichbar, sie zeigen aber, dass Rosenheim beim Radverkehr bereits heute nicht bei null anfängt.

Gleichzeitig lohnt sich auch ein Blick auf die andere Seite der Zahl: Rund 80 Prozent der Wege werden nicht mit dem Fahrrad zurückgelegt. Sie werden zu Fuß, mit dem Auto oder mit anderen Verkehrsmitteln bewältigt. Das Fahrrad ist damit ein wichtiger Teil des Rosenheimer Verkehrs – aber eben nicht der mehrheitlich genutzte.

20 Prozent sind nicht wenig – aber auch nicht alles

Die Stadt will diesen Anteil weiter erhöhen. Bis 2032 soll er nach dem nun gefassten Beschluss auf 25 Prozent steigen. Dafür sollen Fahrradstraßen entstehen, Radwege ausgebaut, Piktogrammketten markiert und an geeigneten Stellen auch Tempo-30-Regelungen geprüft werden.
Damit stellt sich zwangsläufig die Frage, wie diese zusätzliche Bedeutung des Fahrrads im bestehenden Verkehrssystem geschaffen werden soll – und was das für die anderen Verkehrsteilnehmer bedeutet.

Oberbürgermeister Abuzar Erdogan hat in der Sitzung betont, es gehe nicht um „Rad gegen Auto“. Er sei überzeugt, „dass beides miteinander funktioniert“.
Genau so muss es sein. Denn das Auto wird in Rosenheim und in der gesamten Region auch in den kommenden Jahren eine wichtige Rolle spielen. Rosenheim ist nicht nur eine Stadt, sondern auch Mittelpunkt einer ländlich geprägten Region. Viele Menschen kommen aus den umliegenden Gemeinden zum Arbeiten, Einkaufen, für Arztbesuche oder andere Erledigungen in die Stadt. Der öffentliche Nahverkehr kann längst nicht jede Verbindung so abdecken, dass das Auto für jeden eine gleichwertige Alternative wäre. Dazu kommen Pendler, Studenten, Familien, Handwerker, Lieferverkehr und viele andere, die aus ganz unterschiedlichen Gründen auf das Auto angewiesen sind.
Deshalb sollte die Diskussion nicht ideologisch geführt werden. Nicht nach dem Motto: Wer Fahrrad fährt, ist fortschrittlich – und wer Auto fährt, hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt. Aber auch nicht umgekehrt.

Was bedeutet mobile Freiheit?

Denn am Ende geht es um etwas viel Grundsätzlicheres: mobile Freiheit. Für den einen bedeutet sie, morgens spontan ins Auto steigen zu können, die Kinder mitzunehmen, den Wocheneinkauf einzuladen und direkt am Ziel anzukommen. Für den anderen bedeutet sie, sicher mit dem Fahrrad durch die Stadt fahren zu können, ohne sich zwischen Autos hindurchzwängen zu müssen. Der nächste fährt am liebsten Bus, weil er sich nicht um Parkplatzsuche und Verkehr kümmern möchte. Und wieder ein anderer geht möglichst viele Wege zu Fuß.

Es gibt dabei kein richtig oder falsch.

Ich selbst fahre an schönen Tagen sehr gerne mit dem Fahrrad in die Stadt. Die Wege sind in Rosenheim überschaubar, man kommt häufig schnell ans Ziel und muss keinen Parkplatz suchen. Wenn allerdings der große Einkauf für eine fünfköpfige Familie ansteht oder das Wetter schlecht ist, nehme auch ich selbstverständlich das Auto. Zu Fuß gehe ich ebenfalls gerne, wenn ich keine Besorgungen zu erledigen habe. Den Bus nutze ich persönlich dagegen eher selten, weil ich gerne spontan unterwegs bin.

Das ist meine persönliche Mischung. Bei anderen Menschen sieht sie wieder ganz anders aus. Und genau das ist der Punkt.

Der Planer sieht möglicherweise eine kurze Autofahrt und sagt: Dafür könnte man doch das Fahrrad nehmen. Der Handwerker sieht seine Werkzeuge im Fahrzeug. Die Mutter denkt an den Wocheneinkauf und die Kinder. Der Pendler aus dem Umland muss rechtzeitig zur Arbeit kommen. Der ältere Mensch möchte vielleicht möglichst nah an seinem Ziel parken. Und der Radfahrer möchte einfach sicher von A nach B kommen. Alle haben aus ihrer jeweiligen Lebenssituation heraus nachvollziehbare Argumente.

Der begrenzte Raum auf Rosenheims Straßen

Schwierig wird es dort, wo diese unterschiedlichen Lebensrealitäten auf denselben begrenzten Straßenraum treffen.
Ein breiterer Radweg braucht Platz. Eine Fahrradstraße verändert die Verkehrsführung. Wo neue Radverkehrsanlagen entstehen, können Parkplätze oder Fahrspuren wegfallen. Wo Radfahrer Vorrang bekommen, müssen Autofahrer unter Umständen warten. Eine Einbahnstraße kann für den einen die Verkehrsführung verbessern und für den anderen einen Umweg bedeuten.

Und genau hier darf man die Realität nicht aus den Augen verlieren.

Vier Meter breite Radwege hören sich in einem Verkehrskonzept vielleicht gut an. In Rosenheim kann man dafür aber nicht einfach Häuser verschieben oder Straßen verbreitern, wo dafür kein Platz vorhanden ist. Es wird also Kompromisse geben müssen.

Das gilt auch für die Interessen der Geschäfte. Wenn immer mehr Parkmöglichkeiten verschwinden oder die Erreichbarkeit mit dem Auto schwieriger wird, darf man nicht einfach behaupten, das spiele keine Rolle. Gerade der Handel in der Innenstadt steht ohnehin vor Herausforderungen. Auch diese Perspektive gehört in eine Verkehrsplanung.

Umgekehrt kann man aber ebenso wenig so tun, als brauche es keine Verbesserungen für den Radverkehr. Wenn Menschen auf dem Fahrrad an bestimmten Stellen unsicher unterwegs sind, sollte eine Stadt nach Lösungen suchen. Und wenn bereits 20 Prozent der Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt werden, verdient dieser Verkehr auch eine entsprechende Berücksichtigung.

Die entscheidende Frage lautet deshalb für mich nicht: Auto oder Fahrrad? Sie lautet: Wie schaffen wir es, dass möglichst viele Menschen in Rosenheim das Verkehrsmittel nutzen können, das für ihren jeweiligen Weg sinnvoll ist – ohne dass sich die jeweils anderen dadurch unnötig benachteiligt fühlen? Das ist wesentlich schwieriger, als einfach einen neuen Radweg zu bauen oder einen Parkplatz wegzunehmen.

Denn mittlerweile entsteht bei Verkehrsthemen leider immer häufiger der Eindruck eines Kampfes: Radfahrer gegen Autofahrer, Autofahrer gegen Radfahrer, Fußgänger gegen Radfahrer. Jeder pocht auf sein Recht.

Nur: Recht zu haben, hilft im Straßenverkehr manchmal herzlich wenig, wenn man dafür einen Unfall riskiert. Vielleicht wäre deshalb ein bisschen mehr Rücksicht der bessere Ansatz als der permanente Kampf um den eigenen Platz. Autofahrer müssen Radfahrer beachten. Radfahrer müssen ebenfalls darauf achten, was um sie herum passiert. Fußgänger gehören genauso zum Verkehrsgeschehen wie Busse, Lieferfahrzeuge und alle anderen.

Die Stadt kann mit ihrer Verkehrsplanung die Rahmenbedingungen dafür schaffen. Sie kann sichere Radwege bauen, Verkehrsführungen verbessern und dafür sorgen, dass notwendige Verkehrsbeziehungen erhalten bleiben. Sie kann aber nicht jede individuelle Lebenssituation in ein perfektes Verkehrskonzept pressen.

Und vielleicht sollte genau das auch der Anspruch sein: keine Gewinner und keine Verlierer, sondern möglichst viel Wahlfreiheit.

Wer bei schönem Wetter radeln möchte, sollte das sicher tun können. Wer mit dem Auto in die Stadt muss oder möchte, sollte nicht unnötig daran gehindert werden. Wer zu Fuß geht oder den Bus nimmt, sollte ebenfalls vernünftig unterwegs sein können.

Rosenheim wird diesen Spagat nicht immer perfekt hinbekommen. Das hat Oberbürgermeister Erdogan selbst gesagt: „Die Ideallösung wird es nicht geben.“
Entscheidend wird deshalb sein, dass die Stadt bei jeder einzelnen Maßnahme genau hinschaut, abwägt und zuhört – und nicht aus dem Verkehrsgeschehen einen Wettbewerb zwischen verschiedenen Gruppen macht.

Denn im Straßenverkehr müssen wir am Ende alle miteinander auskommen.
(Quelle: Kommentar Karin Wunsam / Beitragsbild: Fotomontage Innpuls.me)

Rosenheim plant weitere Fahrradstraßen – Radverkehr soll künftig größeren Anteil haben

Rosenheim plant weitere Fahrradstraßen – Radverkehr soll künftig größeren Anteil haben

Rosenheim –

Rosenheim – Der Radverkehr in der Stadt Rosenheim war eines der bestimmenden Themen in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Verkehrsfragen und ÖPNV. Die Stadträte befassten sich mit einem neuen Radverkehrskonzept, der Weiterplanung mehrerer Fahrradstraßen und einem neuen Ziel für den Radverkehrsanteil. Die Stadt will den Radverkehr damit in den kommenden Jahren stärker berücksichtigen. Die Beschlüsse betreffen allerdings nicht nur Radfahrer, sondern auch die künftige Aufteilung des Straßenraums und damit die Interessen anderer Verkehrsteilnehmer.

Das Interesse an der Sitzung war groß. Im kleinen Sitzungssaal des Rathauses wurde es eng. Unter den Zuhörern waren auch zahlreiche Vertreter und Unterstützer der Rosenheimer Radverkehrsinitiative sowie des ADFC. Die Diskussion über die künftige Rolle des Fahrrads im Rosenheimer Verkehr läuft bereits seit mehreren Jahren.

Weitere Fahrradstraßen auf dem Weg

Bei der Weiterführung der Fahrradstraßen gab es im Ausschuss keine Gegenstimme. Zugestimmt wurde der Vorplanung für die Achsen Landsberger Straße – Schillerstraße – Hohenzollernstraße – Von-der-Tann-Straße sowie Graf-Lamberg-Weg – Farrenpointstraße – Burgfeldstraße. Die Verwaltung wurde beauftragt, die weitere Planung erstellen zu lassen und die Umsetzung voranzubringen.

Weiterer Lesestoff passend zum Thema: 

Auch die bereits beschlossene Achse Eichfeldstraße – Kaltwiesstraße – Leitzachstraße soll weitergeführt werden. Der erste Abschnitt zwischen Kirchenweg und ASV Happing wurde in der zweiten Jahreshälfte 2025 als Fahrradstraße fertiggestellt. Rosenheim verfügt damit inzwischen über seine erste Fahrradstraße.

Bei den geplanten Fahrradstraßen handelt es sich um sogenannte „unechte Fahrradstraßen“. Kraftfahrzeuge dürfen die Straßen weiterhin befahren, der Radverkehr soll jedoch Vorrang haben. Für die Umsetzung ist eine Informationskampagne vorgesehen. Direkt betroffene Anlieger sollen zusätzlich schriftlich informiert werden.

Dass die konkrete Ausgestaltung nicht überall einfach ist, zeigte die Diskussion um den Kardinal-Faulhaber-Platz. Dort befinden sich unter anderem eine Fahrschule, eine Apotheke und ein Orthopädiegeschäft. Mehrere Stadträte sprachen sich dafür aus, den Platz aus der Fahrradstraßenplanung herauszunehmen. Sie verwiesen unter anderem auf die notwendige Erreichbarkeit der dort ansässigen Betriebe mit dem Auto.

Der Kardinal-Faulhaber-Platz bleibt nach der Entscheidung dennoch Bestandteil der Fahrradstraße. Er soll allerdings in beide Richtungen befahrbar bleiben. Für die Von-der-Tann-Straße ist nach der derzeitigen Planung eine Einbahnstraßenregelung von Norden nach Süden vorgesehen.

Vom ersten Abschnitt zum Radverkehrskonzept

Die Planungen für Fahrradstraßen laufen in Rosenheim bereits seit 2021. Damals beauftragte der Ausschuss die Verwaltung zu prüfen, wo geeignete Straßen im Stadtgebiet als Fahrradstraßen ausgewiesen werden könnten. Das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro Kaulen untersuchte daraufhin verschiedene Achsen.
2023 wurde die Einrichtung einer Fahrradstraße auf dem Straßenzug Eichfeldstraße – Kaltwiesstraße – Leitzachstraße beschlossen. Der erste Abschnitt wurde Ende 2025 umgesetzt. Mit den nun beschlossenen weiteren Planungen soll das Vorhaben fortgesetzt werden.

Die Fahrradstraßen sind dabei Teil eines umfassenderen Radverkehrskonzepts, das das Stadt- und Verkehrsplanungsbüro SVK dem Ausschuss vorstellte. Der Maßnahmenkatalog umfasst nach Angaben der Verwaltung rund 250 Maßnahmen. Untersucht wurden unter anderem die Qualität bestehender Radwege, Unfallstellen mit Beteiligung von Radfahrern und mögliche Bereiche für Tempo 30.

Oberbürgermeister Abuzar Erdogan nannte „Sicher in Rosenheim radfahren“ als übergeordnetes Ziel des Konzepts. Gleichzeitig sagte er: „Die Ideallösung wird es nicht geben.“ Rosenheim habe nicht überall ausreichend Fläche, um die unterschiedlichen Anforderungen an den Straßenraum gleichzeitig zu erfüllen.
Dr. Ralf Kaulen vom Planungsbüro SVK stellte die Ergebnisse vor. Eine zentrale Frage bei der Erarbeitung des Konzepts sei gewesen: „Würden Rosenheimer radeln, wenn sie denn radeln könnten?“ Fahrradstraßen bezeichnete Kaulen als „hervorragendes Element“ für die weitere Entwicklung des Radverkehrs.

Das Konzept umfasst unter anderem ein Haupt- und Basisnetz, Qualitätsstandards und sechs Entwicklungsachsen für wichtige Radverbindungen. Zu den prioritären Maßnahmen, deren Umsetzung bis Ende 2028 angestrebt wird, gehören neben den Fahrradstraßen unter anderem eine bevorrechtigte Querung des Mangfallradwegs an der Hochfellnstraße, der Ausbau des Mangfallradwegs zwischen Turnersteg und Eisstadion sowie Verbesserungen im Bereich der Bushaltestelle Brucklach.

Auch Piktogrammketten sollen an geeigneten Stellen eingesetzt werden, wenn eigene Radverkehrsanlagen wegen fehlender Flächen nicht möglich sind. Als Beispiele nennt die Verwaltung Teile der Mangfallstraße, Küpferlingstraße und Prinzregentenstraße. In diesen Bereichen soll auch eine Reduzierung auf Tempo 30 geprüft werden. Oberbürgermeister Erdogan hält Tempo 30 nach eigenen Angaben an vielen Stellen für gut umsetzbar.

Radverkehrsanteil soll auf 25 Prozent steigen

Nach der Haushaltsbefragung von 2024 liegt der Radverkehrsanteil in Rosenheim bei rund 20 Prozent. Der sogenannte Modal Split beschreibt dabei, wie sich die zurückgelegten Wege auf verschiedene Verkehrsmittel verteilen.
Das ist weniger als das bisherige politische Ziel. Der Stadtrat hatte 2020 beschlossen, den Radverkehrsanteil bis 2026 auf 26 Prozent zu erhöhen. Dieses Ziel wurde nicht erreicht. Die Verwaltung führt dafür unter anderem die notwendige Abstimmung von Infrastrukturmaßnahmen mit der Haushaltskonsolidierung sowie das Verhalten der Verkehrsteilnehmer als Einflussfaktoren an.

Nun soll der Radverkehrsanteil bis 2032 auf 25 Prozent steigen. Damit soll zugleich eine Voraussetzung für die angestrebte Mitgliedschaft der Stadt in der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern (AGFK Bayern) erfüllt werden. Angestrebt wird anschließend auch die Zertifizierung als „Fahrradfreundliche Kommune in Bayern“.

Für das Radverkehrskonzept gab es keine Gegenstimme. SPD-Stadtrat Robert Metzger sprach von einem „geschlossenen Bild“ und betonte, dass es sich um einen langfristigen Prozess handle. Aus den Reihen der Grünen wurde das Konzept als „zukunftsweisend“ bezeichnet. FDP-Stadtrat Marcus Moga sagte: „Ein sehr gutes Konzept, das zeigt, wie wir den Fahrradverkehr in der Stadt weiterentwickeln können.“

Gleichzeitig wurde im Ausschuss darauf hingewiesen, dass der Radverkehr nur ein Teil des gesamten Verkehrsgeschehens ist. CSU-Fraktionsvorsitzender Dr. Wolfgang Bergmüller betonte, man müsse „alle Verkehrsteilnehmer im Blick behalten“. Rosenheim sei ein zentraler Ort in der Region und der öffentliche Nahverkehr nicht mit dem einer Großstadt vergleichbar. „Viele Leute fahren eben mit dem Auto in die Stadt“, gab er zu bedenken.

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Auch Andreas Kohlberger (AfD) bezeichnete das Konzept als „sehr interessant“, warnte aber davor, „dass man Straßen mit Geschäften, Apotheken usw. vom Autoverkehr abschneidet“. Robert Lappy (Bündnis 90/Die Grünen) sprach sich dafür aus, bei der Verkehrsplanung auch die Nachbargemeinden einzubeziehen. Hanna Rohs (Die Linke) forderte, „dass das Konzept umfassend und in seiner Gesamtheit umgesetzt wird“.
Oberbürgermeister Erdogan betonte, es gehe nicht um „Rad gegen Auto“. Er sei überzeugt: „Ich bin überzeugt, dass beides miteinander funktioniert.“
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

MaxSolar spendet 4.500 Euro für neues Piratenschiff in St. Josef

MaxSolar spendet 4.500 Euro für neues Piratenschiff in St. Josef

Traunstein – Ein neues Piratenschiff für die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung St. Josef Traunstein soll mit Unterstützung von MaxSolar finanziert werden. Das Unternehmen spendet 4.500 Euro für das Jahresprojekt der Einrichtung. Das Geld stammt aus dem diesjährigen Stadtradeln.

Das #maxteam legte beim Stadtradeln mehr als 14.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurück, nahezu doppelt so viele wie im Vorjahr. Das Unternehmen spendete für jeden gefahrenen Kilometer 30 Cent und rundete die Summe auf 4.500 Euro auf. Übergeben wurde der symbolische Spendenscheck von den beiden Auszubildenden Natali Al Homsi und Pia Mosig an Hausleiter Karl-Heinz Oberhuber.

Das bisherige Piratenschiff auf dem Spielplatz von St. Josef ist inzwischen deutlich in die Jahre gekommen und muss aufgrund aktueller Sicherheitsvorgaben ersetzt werden. Die Kosten für das neue Spielgerät werden voraussichtlich bei 40.000 und 45.000 Euro liegen
„Unsere Kinder haben das große hölzerne Schiff täglich im Beschlag und erfreuen sich sehr an den vielen Spielmöglichkeiten, die damit geboten werden“, so Oberhuber.

Piratenschiff soll noch in diesem Jahr bestellt werden

Seit Jahresbeginn sammelt St. Josef deshalb Spenden für das neue Spielgerät. „Wir sind für jeden Euro sehr dankbar. Das neue Piratenschiff ist für unsere Kinder weit mehr als nur ein Spielgerät. Es schafft Raum für Bewegung, gemeinsames Spielen, Begegnung und Fantasie. Jede Spende, die wir dafür erhalten, kommt damit unmittelbar unseren Kindern und ihrer Förderung zugute.“

Die Spendenaktion läuft weiter. Das neue Piratenschiff soll möglichst noch in diesem Jahr bestellt werden. Der Aufbau ist für den Spätherbst beziehungsweise die Wintermonate 2026 geplant.
Die Schiffstaufe soll dann am Samstag, 12. Juni 2027, im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums der Bereiche Kindergarten, Kinderkrippe und Teilbetreutes Wohnen für junge Frauen stattfinden.

Auszubildende wählen Spendenempfänger

Die Auswahl von St. Josef als diesjähriger Spendenempfänger erfolgte durch die Auszubildenden von MaxSolar.
Dass die Spendensumme durch sportlichen Einsatz zustande gekommen ist, zeigt auch ein Blick auf die erfolgreichsten Teilnehmer. Beim Stadtradeln waren Friedrich Deppermann und Richard Seifert mit jeweils 1.125 Kilometern die besten Teilnehmer des #maxteams. Mattis Mann kam auf 899 Kilometer, Andreas Ankenbrand auf 814 Kilometer.

Mit der Spende verbindet MaxSolar sportliches Engagement mit der Unterstützung der Kinder und Jugendlichen in St. Josef.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Das große und beliebte Piratenschiff in der Traunsteiner Kindereinrichtung St. Josef erleidet demnächst Schiffsbruch und soll durch eine Neuanschaffung ersetzt werden. Dazu läuft aktuell eine große Spendenaktion, bei der sich Hausleiter Karl-Heinz Oberhuber über 4.500 Euro von MaxSolar freut. Die beiden Auszubildenden Natali Al Homsi und Pia Mosig überreichten den Spendenscheck. (von links nach rechts) Copyright Hubert Hobmaier)

Veranstaltung mit Nils-Udo in Prien abgesagt

Veranstaltung mit Nils-Udo in Prien abgesagt

Prien / Landkreis Rosenheim – Die für Sonntag, 16. August, geplante Veranstaltung „Walden – Natur, Text und Bild“ in der Galerie im Alten Rathaus Prien findet nicht statt. Der für 18 Uhr angekündigte Abend mit dem Künstler NILS-UDO wurde aus persönlichen Gründen des Künstlers abgesagt.

Die Veranstalter bedauern die kurzfristige Absage und bitten um Verständnis.
Die aktuelle Ausstellung in der Galerie im Alten Rathaus kann weiterhin mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt kostet 4 Euro, für Besucher bis einschließlich 21 Jahre ist er frei. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22.
Weitere Informationen gibt es unter galerie-prien.de sowie telefonisch unter 08051/6905-17. 
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Heckenschnitt im Sommer: Warum Gartenbesitzer noch warten sollten

Heckenschnitt im Sommer: Warum Gartenbesitzer noch warten sollten

Hilpoltstein / Bayern – Im August sind in vielen bayerischen Gärten noch Jungvögel unterwegs. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) bittet deshalb darum, mit einem kräftigen Rückschnitt von Hecken bis zum Herbst zu warten. Denn Amsel, Rotkehlchen und Zaunkönig können auch jetzt noch in dichtem Gebüsch brüten.

„Auch jetzt im August brüten manche Singvögel wie Amsel, Rotkehlchen und Zaunkönig noch im Schutz des dichten Laubes in Gärten, Friedhöfen und Parks. Wer mit dem Heckenschnitt wartet, gibt den Jungvögeln die Chance, geschützt aufzuwachsen und bald selbstständig durch den Garten zu fliegen“, sagt die LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson.

Der LBV erhält derzeit wieder Meldungen von Bürgern über radikale Heckenschnitte während der Brutzeit. Dabei werden laut Verband immer wieder tote Jungvögel unter frisch geschnittenen Hecken gefunden. Werden die Pflanzen stark zurückgeschnitten, können die Jungtiere ungeschützt der Witterung ausgesetzt sein oder leichter Nesträubern zum Opfer fallen.

Was Gartenbesitzer beim Heckenschnitt beachten sollten

Ein vorsichtiger Form- oder Zuwachsschnitt ist derzeit grundsätzlich möglich. Allerdings sollte vorher genau kontrolliert werden, ob sich Vögel in der Hecke befinden. „Schonende Form- oder Zuwachsschnitte an Hecken sind zurzeit erlaubt. Aber auch dabei sollte man vorher genau prüfen, ob fütternde Vogeleltern im Gebüsch ein und aus fliegen oder laut rufen, wenn man sich der Hecke nähert. Das deutet darauf hin, dass Jungvögel im Dickicht sitzen“, so Nelson.

Beim Heckenschnitt gilt zudem: Wildtiere dürfen nicht mutwillig gestört und ihre Lebensstätten nicht zerstört werden. Wer lediglich Äste entfernen möchte, die in Wege ragen, kann dies nach Angaben des LBV vorsichtig tun. Einen starken Rückschnitt oder das sogenannte „Auf-den-Stock-Setzen“ empfiehlt der Verband erst nach Ende der Wachstumsperiode.

Ab dem 1. Oktober dürfen Hecken und Bäume laut Bundesnaturschutzgesetz wieder kräftiger zurückgeschnitten werden.

Hecken sind wichtige Rückzugsorte

Dichte Sträucher, Hecken und Bäume werden nach Angaben des LBV gerade in Städten und Siedlungen zunehmend weniger. Für Vögel können die verbliebenen Hecken daher wichtige Rückzugsorte sein. Einige Singvogelarten brüten im Sommer ein zweites oder sogar drittes Mal und können durch einen zu frühen Rückschnitt bei der Aufzucht ihres Nachwuchses gestört werden.

Auch für das Gartenklima haben dichte Hecken eine Bedeutung. „Dichte Hecken bieten nicht nur Vögeln Schutz. Sie spenden Schatten und sorgen durch die Verdunstung ihrer Blätter an heißen Tagen für angenehmere Temperaturen rund um Haus und Garten“, ergänzt Nelson.
Wer mit dem kräftigen Heckenschnitt bis zum Herbst wartet, schützt damit nicht nur Jungvögel, sondern erhält zugleich wichtige Rückzugsräume für Tiere im Garten.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zusatzzüge zum Herbstfest Rosenheim

Zusatzzüge zum Herbstfest Rosenheim

Rosenheim – Zum Herbstfest Rosenheim setzt die Bayerische Regiobahn (BRB) an mehreren Wochenenden zusätzliche Nachtzüge ein. Damit sollen Besucher nach dem Fest sicher mit der Bahn nach Hause kommen.

Das Herbstfest findet vom 29. August bis 13. September statt. In den Nächten 29./30. August, 4./5., 5./6., 11./12. und 12./13. September fährt jeweils ein zusätzlicher Zug von Rosenheim nach Holzkirchen.
Die Züge starten jeweils um 0.40 Uhr in Rosenheim und erreichen Holzkirchen um 1.20 Uhr. Sie halten an allen Stationen auf der Strecke.

Finanziert werden die Zusatzzüge von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die im Auftrag des bayerischen Verkehrsministeriums den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert.
Die Sonderfahrpläne stehen auf der Webseite der BRB zum Download bereit.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Dienstag, 11. August – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Astronomen gigantische Wasserdampfwolken im Weltall entdeckt haben?
Eine davon enthält schätzungsweise ein Vielfaches der Wassermenge aller Ozeane der Erde.
Das Universum ist voller Überraschungen.

Vielleicht bleibst Du heute neugierig.

Wir wünschen Dir einen spannenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Rosenheim: Fußballer und Eishockeyprofis trafen sich zum Sommerfest

Rosenheim: Fußballer und Eishockeyprofis trafen sich zum Sommerfest

Rosenheim – Fußball trifft Eishockey: Beim Sommerfest des Sportbund DJK Rosenheim auf dem Sportbund Campus standen nicht nur die eigenen Vereinsmitglieder und Familien im Mittelpunkt. Auch die Starbulls Rosenheim waren zu Gast. Für einen besonderen Programmpunkt sorgte ein Fußballspiel, bei dem sich Spieler des Sportbunds und Eishockeyprofis der Starbulls gegenüberstanden.

Los ging es bereits am Vormittag mit einer Tanzshow der Tanzsportabteilung. Anschließend wurde auf dem Fußballplatz gespielt. Auch Spieler der Handicap-Abteilung des Sportbunds waren daran beteiligt. Für Unterhaltung sorgte außerdem die Boxabteilung mit einer Halbzeitshow.

Langjährige Mitglieder der Hockey-Abteilung mit Max Keil in der Mitte. Foto: Copyright Sportbund DJK Rosenheim

Langjährige Mitglieder der Hockey-Abteilung mit Max Keil in der Mitte. Fotos: Copyright Sportbund DJK Rosenheim

68 Mitglieder für langjährige Vereinstreue geehrt

Ein weiterer Programmpunkt war die Ehrung langjähriger Vereinsmitglieder. Insgesamt 68 Mitglieder wurden in diesem Jahr für ihre langjährige Zugehörigkeit zum Sportbund ausgezeichnet.

Eine besonders lange Vereinsgeschichte hat Max Keil aus der Hockeyabteilung vorzuweisen. Er ist seit 75 Jahren Mitglied des Sportbund DJK Rosenheim und wurde dafür beim Sommerfest geehrt. Nach Angaben des Vereins konnten in den vergangenen Jahren aufgrund der Corona-Pandemie und weiterer Projekte keine größeren Ehrungsveranstaltungen stattfinden. Deshalb wurden diesmal neben den üblichen runden Jubiläen auch weitere langjährige Mitgliedschaften berücksichtigt.

Die Starbulls Coaches und Vorstand Bernd Perner. Foto: Copyright Sportbund DJK Rosenheim

Die Starbulls Coaches und Vorstand Bernd Perner.

Der 1. Vorsitzende Bernd Perner zog eine positive Bilanz: „Unser Sommerfest hat eindrucksvoll gezeigt, was unseren Verein ausmacht: Gemeinschaft, Zusammenhalt und die Freude am Sport. Dass so viele Menschen gemeinsam mit uns gefeiert haben und wir gleichzeitig unsere langjährigen Mitglieder ehren konnten, macht diesen Tag zu etwas ganz Besonderem.“
Auch der stellvertretende Vorsitzende Willi Bonke äußerte sich zufrieden: „Ein solches Fest gelingt nur, wenn viele Ehrenamtliche gemeinsam anpacken. Mein herzlicher Dank gilt allen Helferinnen und Helfern, unseren Abteilungen, den Starbulls Rosenheim und allen Gästen. Das war Werbung für den Verein und für den Sport in Rosenheim.“
Von den Starbulls Rosenheim war deren 1. Vorstand Marcus Thaller zu Gast. Er sagte: „Es war ein wunderschönes Fest mit einer großartigen Atmosphäre. Wir sind sehr gerne zum Sportbund gekommen und bedanken uns für die herzliche Gastfreundschaft. Solche Veranstaltungen zeigen, wie Sport Menschen verbindet.“

Neben dem Sportprogramm konnten Besucher die verschiedenen Abteilungen des Sportbunds kennenlernen. Auch die Spieler der Starbulls standen für Gespräche, Fotos und Autogramme zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung Sportbund DJK Rosenheim / Beitragsbild, Fotos: Sportbund DJK Rosenheim)

Rosenheim: Antik- und Trödelmarkt lädt am 15. August zum Stöbern ein

Rosenheim: Antik- und Trödelmarkt lädt am 15. August zum Stöbern ein

Rosenheim – Wer gerne zwischen alten Büchern, Porzellan, Bildern, Spielzeug oder anderen Fundstücken stöbert, hat am kommenden Samstag, 15. August, wieder Gelegenheit dazu: In der Rosenheimer Innenstadt findet erneut der Antik- und Trödelmarkt statt.

Von 10 bis 18 Uhr verwandeln sich mehrere Bereiche der Fußgängerzone in einen großen Markt. Stände gibt es auf dem Max-Josefs-Platz, dem Ludwigsplatz, in der Heilig-Geist-Straße sowie rund um die St.-Nikolaus-Kirche.
Zu entdecken gibt es allerlei Dinge aus vergangenen Zeiten und gebrauchte Waren. Das Angebot reicht beispielsweise von Porzellan und Glas über Bücher und Spielzeug bis hin zu Möbeln, Bildern, Spiegeln und Uhren. Auch Textilien wie Leinen und Spitze gehören zum Sortiment.
Der Antik- und Trödelmarkt findet in Rosenheim zweimal im Jahr statt und hat inzwischen eine lange Tradition. Organisiert wird er vom City-Management Rosenheim gemeinsam mit Harry Volkwein.
Wer selbst mit einem Stand dabei sein möchte, kann sich unter info@group-unform-h-volkwein.de anmelden.

Der Antik- und Trödelmarkt findet am Samstag, 15. August, von 10 bis 18 Uhr in der Rosenheimer Innenstadt statt.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Sudelfeld: Polizei stellt mehrere Geschwindigkeitsverstöße fest

Sudelfeld: Polizei stellt mehrere Geschwindigkeitsverstöße fest

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim – Bei einer mehrstündigen Geschwindigkeitskontrolle auf der B307 am Sudelfeld hat die Polizei am Sonntag (9. August) mehrere Verstöße festgestellt. Nach Angaben der Polizeiinspektion Brannenburg wurden in rund vier Stunden insgesamt sieben Geschwindigkeitsverstöße angezeigt. Zwei der betroffenen Fahrer müssen neben einem Bußgeld auch mit einem Fahrverbot rechnen.

Kontrolliert wurde am Vormittag vor allem die Geschwindigkeit. Nach Einschätzung der Polizei gehört überhöhte Geschwindigkeit auf der kurvenreichen Strecke zu den häufigen Unfallursachen. Während sich der überwiegende Teil der Verkehrsteilnehmer an die vorgeschriebene Geschwindigkeit gehalten habe, wurden insbesondere bei Motorrädern Verstöße festgestellt.

Am schnellsten unterwegs war nach Polizeiangaben ein 53-jähriger Motorradfahrer aus dem Inntal. Bei erlaubten 60 km/h wurde er mit bis zu 124 km/h gemessen. Ihn erwarten laut Polizei ein Bußgeld von 480 Euro, zwei Punkte im Fahreignungsregister und ein einmonatiges Fahrverbot.

Ab 11 Uhr kontrollierten die Beamten außerdem das dort geltende Durchfahrtsverbot. Dabei stellte die Polizei nach eigenen Angaben keine Verstöße fest.

Die Polizeiinspektion Brannenburg verweist außerdem auf die Auswirkungen der einseitigen Streckensperrung für Motorräder. Nach ihrer Einschätzung habe diese zu einer Entschärfung der Verkehrssituation auf der B307 geführt. Sowohl die Zahl schwerer Unfälle als auch die Zahl anderer Verkehrsverstöße sei dadurch zurückgegangen.
Nach Angaben der Polizei sollen die Motorradstrecken im Inntal bis zum Herbst weiterhin verstärkt kontrolliert werden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wasserburg: Briefkasten einer Anwaltskanzlei gesprengt

Wasserburg: Briefkasten einer Anwaltskanzlei gesprengt

Wasserburg – Ein lauter Knall hat am Montagmorgen Anwohner rund um den Marienplatz in Wasserburg am Inn aufgeschreckt. Gegen 10. August 2026 wurde der Polizei in den frühen Morgenstunden ein schussähnliches Geräusch gemeldet. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass der Briefkasten einer Anwaltskanzlei durch eine Explosion erheblich beschädigt worden war.

Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei fuhr ein bislang unbekannter Mann mit einem Roller bis zum Brucktor und stellte das Fahrzeug dort ab. Anschließend ging er zu Fuß zur Anwaltskanzlei. Nach der Explosion kehrte er zu seinem Roller zurück und fuhr damit stadtauswärts.
Zeugen beschrieben den Mann mit einer beigen Hose und einem schwarzen Oberteil. Außerdem soll er möglicherweise einen bunten Helm getragen haben.
Die Polizei leitete unmittelbar eine Fahndung im näheren Umfeld ein, bislang jedoch ohne Erfolg.

Wer in den frühen Morgenstunden etwas beobachtet hat oder Hinweise auf den unbekannten Mann geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg unter 08071/9177110 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)