Schulbuskontrollen in Brannenburg: Keine größeren Beanstandungen

Schulbuskontrollen in Brannenburg: Keine größeren Beanstandungen

Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Wie sicher sind die Schulbusse im südlichen Landkreis Rosenheim unterwegs? Dieser Frage ging die Polizeiinspektion Brannenburg am Mittwoch (23. September 2026) gemeinsam mit der Verkehrspolizeiinspektion Raubling nach. Bei den Kontrollen gab es nur wenige geringfügige Verstöße.

In Brannenburg überprüften die Beamten zahlreiche Schulbusse. Dabei richteten sie ihr Augenmerk unter anderem auf die Einhaltung der Sicherheitsvorschriften und die technische Ausstattung der Fahrzeuge.
Das Ergebnis fiel insgesamt positiv aus: Abgesehen von wenigen geringfügigen Ordnungswidrigkeiten bei den Fahrern stellten die Polizisten keine größeren Beanstandungen fest. Auch eine Überladung mit Fahrgästen wurde bei keinem der kontrollierten Busse festgestellt.

Die Polizeiinspektion Brannenburg kündigte an, auch künftig Schulwege sowie Schulbusse und deren technische Ausstattung zu kontrollieren.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mehrere Verkehrsunfälle rund um den Tegernsee: Drei Radfahrer verletzt

Mehrere Verkehrsunfälle rund um den Tegernsee: Drei Radfahrer verletzt

Rottach-Egern / Tegernsee / Gmund – Am Mittwochnachmittag (23. September 2026) kam es im Tegernseer Tal innerhalb weniger Stunden zu mehreren Verkehrsunfällen. In drei Fällen waren Radfahrer beteiligt und verletzt. Die Polizei berichtet von vier Einsätzen, darunter ein Auffahrunfall mit rund 10.000 Euro Sachschaden.

Radfahrerin stürzt nach Kollision mit Audi

Gegen 14.30 Uhr wollte ein 70-jähriger Mann aus Kreuth mit seinem Audi von einer Tankstelle in Rottach-Egern nach rechts auf die Hauptstraße in Richtung Kreuth einbiegen. Zeitgleich war eine 63-jährige Tegernseerin mit ihrem Pedelec auf dem Gehweg der Hauptstraße in Richtung Ortsmitte unterwegs.
Nach Angaben der Polizei übersahen sich beide. Es kam zu einer leichten Kollision, bei der die Radfahrerin stürzte und sich eine leichte Fußverletzung zuzog. Am Audi entstand kein Schaden.

Radfahrer stürzt beim Bremsen

Eine Stunde später, gegen 15.30 Uhr, stürzte ein 68-jähriger Urlauber aus Niedersachsen mit seinem Fahrrad auf dem Radweg der Schwaighofstraße in Tegernsee. Er war in südlicher Richtung unterwegs und kam nach Polizeiangaben bei einem Bremsmanöver ohne Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer zu Fall.
Der Mann erlitt eine Kopfverletzung und wurde mit dem Rettungswagen in ein nahegelegenes Krankenhaus gebracht. Er trug zum Unfallzeitpunkt keinen Fahrradhelm.

Rennradfahrerin wird über Auto geschleudert

Gegen 16.30 Uhr ereignete sich in Rottach-Egern ein weiterer Unfall zwischen einem Fahrrad und einem Auto. Eine 32-jährige Rennradfahrerin aus Niederbayern fuhr auf der Ludwig-Thomas-Straße. Gleichzeitig wollte eine 21-jährige Rottacherin mit ihrem Pkw aus einer Nebenstraße nach links abbiegen.
Die Autofahrerin übersah, nach Angaben der Polizei, die Radfahrerin. Diese prallte frontal gegen die rechte Fahrzeugseite und wurde über das Auto geschleudert. Die Rennradfahrerin trug einen Helm, erlitt leichte Kopfverletzungen und wurde ebenfalls mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

Auffahrunfall in Gmund

Gegen 17 Uhr kam es schließlich auf der Tegernseer Straße in Gmund zu einem Auffahrunfall. Eine 39-jährige Frau aus Gmund war in Richtung Seeglas unterwegs. Kurz vor dem Kreisverkehr musste eine 59-jährige Autofahrerin aus Miesbach verkehrsbedingt bremsen.
Die nachfolgende Mercedes-Fahrerin bemerkte dies laut Polizei zu spät und fuhr auf den Dacia auf. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 10.000 Euro. Verletzt wurde niemand.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Chieming: Motorradfahrer stirbt nach Frontalzusammenstoß – 64-Jähriger schwer verletzt

Chieming: Motorradfahrer stirbt nach Frontalzusammenstoß – 64-Jähriger schwer verletzt

Chieming / Landkreis Traunstein – Bei einem Frontalzusammenstoß zweier Motorräder auf der Staatsstraße 2093 bei Chieming (Landkreis Traunstein) ist am Mittwochnachmittag (23. September 2026) ein 44-jähriger Mann aus dem Landkreis Rosenheim ums Leben gekommen. Der zweite beteiligte Motorradfahrer wurde schwer verletzt. Ein Sachverständiger soll nun klären, wie es zu dem Unfall kam.

Der Unfall ereignete sich gegen 14.45 Uhr. Nach Angaben der Polizei fuhr ein 64-Jähriger aus dem Landkreis Mühldorf am Inn mit seiner BMW von Truchtlaching in Richtung Seebruck. Als er ein vorausfahrendes Fahrzeug überholen wollte, scherte er auf die Gegenfahrbahn aus. Dabei kam es zum Zusammenstoß mit einem entgegenkommenden 44-Jährigen aus dem Landkreis Rosenheim, der mit einer Aprilia unterwegs war.
Der 44-Jährige erlitt bei dem Unfall tödliche Verletzungen und starb noch an der Unfallstelle. Der 64-Jährige wurde schwer verletzt und mit einem Rettungshubschrauber in eine Klinik gebracht.
An beiden Motorrädern entstand Totalschaden. Die Polizei beziffert den Gesamtschaden auf einen niedrigen fünfstelligen Betrag.

Um den genauen Unfallhergang zu klären, zog die Polizeiinspektion Traunstein einen Sachverständigen hinzu. Er soll die Rekonstruktion des Unfallgeschehens unterstützen. Die Ermittlungen laufen unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein.

Die Staatsstraße 2093 blieb während der Unfallaufnahme vollständig gesperrt. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Ising und Seebruck waren mit insgesamt 21 Einsatzkräften vor Ort. Sie leisteten technische Hilfe und übernahmen die Verkehrsregelung.
(Quelle: Presssemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

20. Herbstfestlehrgang des Ju-Jutsu Rosenheim mit besonderer Überraschung

20. Herbstfestlehrgang des Ju-Jutsu Rosenheim mit besonderer Überraschung

Rosenheim – Rund 50 Ju-Jutsuka kamen zum 20. Herbstfestlehrgang des Ju-Jutsu Rosenheim zusammen. Vier Stunden Training, moderne Übungsformen und ein gemeinsamer Besuch des Rosenheimer Herbstfestes standen auf dem Programm. Zum Jubiläum wartete auf einen Teilnehmer eine Überraschung: Der langjährige Vorsitzende und Trainer Andreas Kaufmann wurde mit dem 6. Dan ausgezeichnet.

Unter dem Motto „Moderne Trainingsformen“ führten die Referenten Mike Lenzer und Michi Guttner durch insgesamt vier Trainingsstunden.
Zu Beginn ging es unter anderem um Reaktionsfähigkeit, Wahrnehmung und das Einschätzen verschiedener Gefahrensituationen. Die Übungen steigerten sich von der Verteidigung gegen einen einzelnen Angreifer bis hin zu Situationen mit zwei Angreifern.

Dabei gab Lenzer den Teilnehmern einen Grundsatz mit auf den Weg: „Langsam ist präzise und präzise ist schnell.“

Eine Überraschung zur Mittagspause

Der besondere Moment des Jubiläumslehrgangs kam zur Mittagspause. Neben den rund 50 Teilnehmern hatten sich zahlreiche Wegbegleiter, Familienmitglieder und Vertreter des Ju-Jutsu-Verbandes Bayern in der Halle eingefunden.
Im Mittelpunkt stand Andreas Kaufmann. Für sein jahrzehntelanges Engagement im Ju-Jutsu wurde der langjährige Vorsitzende und Trainer mit dem 6. Dan ausgezeichnet.

Kaufmann ist seit vielen Jahren mit dem Sport und dem Verein verbunden. Sein Weg im Kampfsport begann 1979 mit Judo in Rosenheim. Vier Jahre später legte er seine erste Ju-Jutsu-Prüfung ab. 1992 folgte der 1. Dan, 2018 der 5. Dan.
Seit dem Jahr 2000 gehört Kaufmann dem Lehrteam an. Einige Jahre war er auch als Organisationsbeauftragter für den Verband im Einsatz.

Auch beim Ju-Jutsu Rosenheim, das 1998 gegründet wurde, ist Kaufmann von Anfang an eng eingebunden. Als Trainer und Vorstandsmitglied begleitete er die Entwicklung des Vereins über viele Jahre und damit auch zahlreiche Generationen von Sportlern.
Mit dem 6. Dan würdigte der Verband neben Kaufmanns sportlichem Können insbesondere seinen langjährigen Einsatz.

Die Überraschung war gelungen. Sichtlich bewegt nahm Kaufmann den rot-weißen Gürtel entgegen und sagte: „Jetzt seht ihr mich echt einmal so, wie ihr mich nie seht – nämlich sprachlos“. Anschließend bedankte er sich für die besondere Auszeichnung.

Zurück auf die Matte

Nach der Ehrung wurde der Lehrgang fortgesetzt. Michi Guttner übernahm den zweiten Teil und arbeitete mit den Teilnehmern zunächst an der Hand-Fuß-Koordination. Anschließend stand eine komplexe Hebelkette auf dem Programm.
Zum Abschluss saßen die Bewegungsabläufe so sicher, dass die Technikfolge sogar mit geschlossenen Augen ausgeführt werden konnte.

Nach vier Stunden Training war der sportliche Teil des Tages beendet. Für viele ging es anschließend gemeinsam auf das Rosenheimer Herbstfest.
So verband auch die 20. Auflage des Herbstfestlehrgangs Training mit dem Austausch innerhalb der Ju-Jutsu-Gemeinschaft und dem Wiedersehen langjähriger Wegbegleiter.
(Quelle: Pressemitteilung Ju-Jutsu Rosenheim e.V. / Beitragsbild, Fotos: Copyright Matze Riedel (JJVB))

B 318 bei Weißach am Tegernsee ab Montag voll gesperrt

B 318 bei Weißach am Tegernsee ab Montag voll gesperrt

Weißach / Kreuth / Landkreis Miesbach – Autofahrer müssen sich auf der B 318 bei Weißach am Tegernsee ab Montag, 28. September, auf eine längere Sperrung einstellen. Die Bundesstraße wird zwischen dem Ringbergweg und dem Bachmairweg bis voraussichtlich Freitag, 6. November, vollständig für den Verkehr gesperrt.

Grund für die Sperrung sind gleich mehrere Bauarbeiten: Zwischen Ringsee und dem Bachmairweg wird der bestehende Gehweg zu einem Geh- und Radweg ausgebaut. Die dafür notwendigen Spartenverlegungen sollen in dieser Woche abgeschlossen werden. Das Projekt wird unter der Regie der Gemeinde Kreuth umgesetzt und läuft bereits seit Herbst 2025.
Parallel dazu erneuert das Staatliche Bauamt Rosenheim die Fahrbahn der B 318 zwischen dem Ringbergweg und dem Bachmairweg vollständig. 

Die Sanierung der weiteren Abschnitte zwischen dem Ringbergweg und Ringsee ist voraussichtlich für 2027 vorgesehen.

Während der Bauarbeiten wird der Verkehr über die Ostseite des Tegernsees umgeleitet. Die Umleitung ist entsprechend ausgeschildert.

Die Kosten für die Fahrbahnsanierung der B 318 liegen bei rund 380.000 Euro und werden vom Bund getragen.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Verschenk-Markt in Bad Aibling: Schöne Dinge suchen neue Besitzer

Verschenk-Markt in Bad Aibling: Schöne Dinge suchen neue Besitzer

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Was für den einen nicht mehr brauchbar ist, kann für jemand anderen genau das Richtige sein. Unter dem Motto „Wiederverwenden statt wegwerfen“ veranstalten die Aiblinger Tauschfreunde e.V. am Samstag, 17. Oktober, wieder ihren Verschenk-Markt der schönen Dinge.

In der Aula des Gymnasiums Bad Aibling, Max-Mannheimer-Straße 2, können gut erhaltene Dinge kostenlos abgegeben und später von anderen Besuchern mitgenommen werden. Das Angebot richtet sich ausschließlich an Privatpersonen, Händler sind nicht erwünscht.

Was kann abgegeben werden?

Angenommen werden unter anderem frisch gewaschene Kleidung in offenen Kartons, Haushaltswaren, funktionstüchtiges Werkzeug und Elektrogeräte, fahrtaugliche Fahrräder, Spielsachen, Sport- und Hobbyartikel, Pflanzen und Gartenzubehör sowie weitere gut erhaltene Dinge.
Bei Spielen gilt: Sie müssen vollständig sein.
Pro Person beziehungsweise Haushalt können maximal zwei Kartons abgegeben werden.

Für größere Gegenstände wie Möbel wird keine Annahme angeboten. Stattdessen steht eine Pinnwand zur Verfügung, an der entsprechende Angebote ausgehängt werden können.

Zusätzlich gibt es wieder eine Sammelbox für alte Handys. Die Geräte werden anschließend an eine zentrale Stelle weitergeleitet, damit enthaltene Wertstoffe fachgerecht recycelt werden können.

Diese Dinge werden nicht angenommen

Nicht angenommen werden unter anderem Autoreifen, Bücher, Fernseher und Monitore mit Bildröhren, Dialeinwände, Feuerlöscher, Pflanzenschutzmittel und andere Gefahrstoffe wie Lacke, Kleber oder Verdünner. Auch Leuchtstoffröhren, Energiesparlampen, Nahrungsmittel, Ski und Skischuhe, Spiegel, Glasscheiben, Teppichböden und Bodenteppiche sowie Möbel gehören nicht zum Annahmeangebot. Waffen und Munition sind ebenfalls ausgeschlossen.

Zwei Zeiten für Abgabe und Stöbern

Die Warenannahme findet am Samstag von 10 bis 12 Uhr statt. Das eigentliche Verschenk-Angebot öffnet anschließend von 14.30 bis 16.30 Uhr.
Wer etwas gebrauchen kann, darf die angebotenen Dinge kostenlos mitnehmen. Auch die abgestellten Kartons können für den Abtransport verwendet werden. Die Veranstalter bitten um Spenden zur Deckung der Aufwendungen und Kosten.
Ab 14.30 Uhr gibt es außerdem Kaffee und hausgemachte Kuchenspezialitäten.

Interesse am Tauschverein?

Wer mehr über die Aiblinger Tauschfreunde erfahren möchte, kann sich bei den monatlichen Info- und Mitgliedertreffen unverbindlich informieren. Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 26. November, um 19 Uhr in den Räumen der Adventgemeinde Bad Aibling, Rosenheimer Straße 51, statt.

Fragen zum Verschenk-Markt beantworten die Aiblinger Tauschfreunde über www.aiblinger-tauschfreunde.de sowie unter den Telefonnummern 08061-391 3992, 08061-37903 und 08061-9384925.
(Quelle: Pressemitteilung Aiblinger Tauschfreunde e.V. / Beitragsbild: Copyright Aiblinger Tauschfreunde e.V.)

1.500 Euro für Herzenswunsch Hospizmobil in Rosenheim

1.500 Euro für Herzenswunsch Hospizmobil in Rosenheim

Rosenheim – 1.500 Euro für besondere Wünsche: Mitarbeiter des RoMed-Klinikverbunds haben einen Teil ihres Preisgeldes an das Herzenswunsch Hospizmobil des BRK gespendet.

Noch einmal an einen Lieblingsort fahren, einen besonderen Menschen besuchen oder einfach gemeinsame Zeit verbringen,  für schwerkranke Menschen können solche Wünsche von großer Bedeutung sein. Das Herzenswunsch Hospizmobil des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK) kann dabei helfen, solche letzten oder besonderen Wünsche zu ermöglichen. Dafür gibt es jetzt Unterstützung aus dem RoMed-Klinikverbund: Die Mitarbeiter der Zentralen Praxisanleitung haben 1.500 Euro gespendet.

Preisgeld wird zur Spende

Das Geld kommt aus einem Preisgeld, das das Team für sein Engagement in der praktischen Pflegeausbildung erhalten hat. Mit einem innovativen Konzept überzeugte die Zentrale Praxisanleitung die Jury des Praxisanleiterbonus des Bayerischen Landesamtes für Pflege.
Der Bonus soll besonderes Engagement in der praktischen Pflegeausbildung würdigen und die Arbeit der Praxisanleitenden stärken. Einen Teil des gewonnenen Preisgeldes wollte das RoMed-Team jedoch nicht für sich behalten und entschied sich für die Spende an das Herzenswunsch Hospizmobil.

„Es freut mich sehr, dass Mitarbeiterinnen des Teams den Entschluss gefasst haben, ihr Preisgeld zu teilen. Das Herzenswunsch Hospizmobil schenkt schwerkranken Menschen besondere Momente und gemeinsame Zeit – Augenblicke, die ihnen und ihren Angehörigen in wertvoller Erinnerung bleiben“, sagt Abteilungsleiterin Friederike Kayser-Büker.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: von Links, Selide-Francisca Hammer (Zentrale Praxisanleitung (ZPA)), Leticia Karlsson (Praxiskoordinatorin), Claudia Seethaler (Bayrisches Rotes Kreuz, Team Freiwilligenarbeit), Christine Prinz (Teamleitung ZPA Rosenheim), Kathrin Genel (Teamleitung ZPA Wasserburg), Simone Pötzinger (Teamleitung ZPA Bad Aibling), Anna Collet (stv. ZPA Teamleitung Rosenheim) RoMed Kliniken)

Rosenheim: Gesprächsrunde im Mittertor über Druckerschwärze und Paragrafen

Rosenheim: Gesprächsrunde im Mittertor über Druckerschwärze und Paragrafen

Rosenheim – Was erzählen alte Gegenstände über das Leben und Arbeiten in einer Stadt? Dieser Frage widmet sich eine Gesprächsrunde zur aktuellen Sonderausstellung „…IN ARBEIT! Vom Gegenstand zum Objekt“ am Donnerstag, 1. Oktober, im Städtischen Museum Rosenheim im Mittertor.

Unter dem Titel „Druckerschwärze und Paragrafen – Die Geschichten hinter den Objekten“ geht es ab 19 Uhr um Gegenstände aus der ehemaligen Druckerei Kirmair & Kalteis und der Anwaltskanzlei Scheuer.
Zeitzeugen berichten von ihren Erinnerungen an die Jahre, in denen die Druckerei Kirmair & Kalteis, vormals Druckerei Plötz, und die Anwaltskanzlei Scheuer zum Rosenheimer Geschäftsleben gehörten. Dabei geht es auch um persönliche Erlebnisse und Anekdoten aus dem damaligen Arbeitsalltag.

Die Gesprächsrunde richtet den Blick außerdem auf die Arbeit des Museums. Wie werden Gegenstände aus einer Druckerei oder einer Anwaltskanzlei zu Museumsobjekten? Nach welchen Kriterien entscheidet sich, was in eine Sammlung aufgenommen wird? Und welche Geschichten können solche Gegenstände erzählen?
Damit verbindet die Veranstaltung Rosenheimer Zeitgeschichte mit einem Blick hinter die Kulissen der Museumsarbeit.

Der Eintritt ist frei.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadt Rosenheim)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Donnerstag, 24. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass die erste SMS der Welt 1992 verschickt wurde?
Sie bestand aus nur zwei Worten: „Merry Christmas“.
Heute gehören Nachrichten per Handy für uns ganz selbstverständlich zum Alltag.
Manchmal beginnt etwas Großes mit einem ganz kleinen Anfang.

Vielleicht unterschätzt Du heute nicht, wie viel aus einem kleinen Schritt entstehen kann.

Wir wünschen Dir einen hoffnungsvollen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Frontalzusammenstoß auf Kreisstraße bei Riedering

Frontalzusammenstoß auf Kreisstraße bei Riedering

Riedering / Landkreis Rosenheim – Bei einem Frontalzusammenstoß auf der Kreisstraße RO 5 ist am Dienstagmorgen eine 21-jährige Autofahrerin verletzt worden. Sie musste in ein Klinikum gebracht werden. Der Fahrer des entgegenkommenden Kleintransporters blieb unverletzt.

Der Unfall ereignete sich am 22. September gegen 7.09 Uhr. Nach Angaben der Polizei war die 21-Jährige aus Stephanskirchen in Richtung Rosenheim unterwegs, als sie aus bislang ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn geriet. Dort kollidierte sie mit einem Kleintransporter, der von einem 59-Jährigen aus Riedering gelenkt wurde.
Beide Fahrzeuge wurden bei dem Zusammenstoß so stark beschädigt, dass sie nicht mehr fahrbereit waren und abgeschleppt werden mussten. Die Polizei schätzt den Gesamtschaden auf rund 40.000 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Alkoholverbot am Salzstadel: Stadt reagiert auf Beschwerden und Vorfälle

Alkoholverbot am Salzstadel: Stadt reagiert auf Beschwerden und Vorfälle

Rosenheim – Am Rosenheimer Salzstadel häufen sich die Beschwerden. Anwohner und Gewerbetreibende berichten von Ruhestörungen, Pöbeleien, Schlägereien, öffentlichem Urinieren und Müll. Auch die Stadtverwaltung sieht inzwischen Handlungsbedarf und will deshalb den Alkoholkonsum auf den öffentlichen Flächen am Salzstadel verbieten. Im Haupt- und Finanzausschuss gab es dafür am Dienstagabend eine deutliche Mehrheit – eine Stadträtin stimmte dagegen.

Wie schnell die Situation eskalieren kann, zeigte sich erst am Montagabend: Nach Polizeiangaben gerieten am Salzstadel zwei deutlich alkoholisierte Männer aneinander. Ein 52-Jähriger wurde dabei leicht verletzt, ein 27-Jähriger vorübergehend in Gewahrsam genommen. Gegen ihn wird wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung ermittelt. (Wir berichteten)
Seit einiger Zeit hält sich am Salzstadel regelmäßig eine sogenannte Trinkerszene auf. Bei der Stadt sind deshalb zahlreiche Beschwerden von Anwohnern, Gewerbetreibenden und besorgten Bürgern eingegangen. Nach Einschätzung der Stadtverwaltung befinden sich darunter auch Personen, die zuvor im Salingarten anzutreffen waren. Ein Teil der dort bekannten Szene ist offenbar inzwischen auch am Salzstadel anzutreffen.

Beschwerden über Pöbeleien, Müll und öffentliches Urinieren

In der Sitzungsvorlage werden als Probleme unter anderem Anpöbeleien von Passanten, öffentliches Urinieren und Müll genannt. Außerdem würden Personen aus der Szene einen großen Teil der Sitzgelegenheiten belegen und damit andere Besucher verdrängen. Besonders im Blick hat die Stadt dabei Kinder und Familien: Am Salzstadel befinden sich die Stadtbibliothek und die Audiobank für Kinderrechte, die regelmäßig von Kindern und Familien besucht werden.
Bei der Ausschusssitzung waren neben Anwohnern auch Vertreter der Stadtbibliothek anwesend. Aus der Diskussion wurde deutlich, dass die Situation nach den dort vorgetragenen Schilderungen auch für die Bibliothek belastend ist. Personen aus der Szene würden immer wieder die Toiletten aufsuchen. Zudem war von Pöbeleien, Verschmutzungen und unhygienischen Zuständen im direkten Eingangsbereich die Rede.

Die Entwicklung erinnert an die Situation im Salingarten, wo bereits ein Alkoholverbot gilt. Dort hat die Stadt nach eigenen Angaben mit verstärkter Präsenz von Polizei und Ordnungsdienst, Streetworkern und weiteren Maßnahmen eine Verbesserung der Situation erreicht. Ziel sei dabei nicht die Verdrängung von Menschen gewesen. Allerdings hätten sich die Aufenthaltsorte einzelner Personen verändert. Nach Erkenntnissen der Verwaltung seien einige von ihnen inzwischen am Salzstadel anzutreffen.

Auch dort wurden Polizei und Ordnungsdienst deshalb bereits um verstärkte Präsenz gebeten. Zusätzlich sind Streetworker der Diakonie im Einsatz, die Kontakt zu den Menschen aufnehmen und bei Bedarf Unterstützung anbieten sollen. Am 17. August gab es außerdem einen Ortstermin mit Oberbürgermeister Abuzar Erdogan, Vertretern der Stadtverwaltung, Polizei und Anliegern, um sich vor Ort ein Bild zu machen und die Sorgen der Anwohner zu besprechen.

Alkoholverbot soll Einschreiten ermöglichen

Anders als im Salingarten gibt es am Salzstadel bislang kein Alkoholverbot. Genau das soll sich nun ändern. Nach der von der Stadt genannten gesetzlichen Grundlage können Gemeinden den Alkoholkonsum auf bestimmten öffentlichen Flächen verbieten, wenn konkrete Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass dort aufgrund übermäßigen Alkoholkonsums regelmäßig Ordnungswidrigkeiten oder Straftaten begangen werden. Die Stadt sieht diese Voraussetzungen am Salzstadel als erfüllt. Das Verbot soll Polizei und Ordnungsdienst eine zusätzliche Grundlage zum Einschreiten geben und kann höchstens vier Jahre gelten.
Ausgenommen werden sollen genehmigte Freischankflächen der Gastronomie und genehmigte Veranstaltungen. Oberbürgermeister Abuzar Erdogan betonte in der Sitzung ausdrücklich, dass damit beispielsweise die Kinokulturtage nicht betroffen wären. Es geht also nicht um ein generelles Alkoholverbot für den gesamten Salzstadel bei jeder Gelegenheit.

„Der Salzstadel ist halt jetzt definitiv der falsche Ort“

Dass der Salzstadel erst am 20. Juni offiziell zum „Platz für Kinderrechte“ erklärt wurde, spielte in der Diskussion eine besondere Rolle. Eine Stadträtin wies darauf hin, dass es aus ihrer Sicht nicht zusammenpasse, wenn dort Kinder und Familien unterwegs seien und gleichzeitig etwa Marihuanageruch wahrgenommen werde.
Auch Oberbürgermeister Abuzar Erdogan betonte, dass es bei der geplanten Maßnahme nicht darum gehe, Menschen grundsätzlich zu vertreiben. Entscheidend sei vielmehr der konkrete Ort: „Es wäre vielleicht anders, wenn sich diese Leute jetzt beispielsweise auf der Loretowiese treffen würden. Aber der Salzstadel ist halt jetzt definitiv der falsche Ort im Sinne der Kinder und Familien dort“, sagte Erdogan.

Gleichzeitig machte der Oberbürgermeister deutlich, dass das Alkoholverbot nicht die einzige Lösung sein könne. Neben der ordnungsrechtlichen Maßnahme brauche es soziale Angebote. Er sei deshalb bereits mit der Diakonie im Gespräch. Langfristig könne beispielsweise eine Wärmestube oder ein ähnliches Angebot eine Rolle spielen.

Kritik an der Verordnung

Sonja Gintenreiter, Fraktionssprecherin der Grünen, sprach sich ebenfalls für niederschwellige Hilfsangebote aus und brachte unter anderem eine Wärmestube oder eine vergleichbare Einrichtung ins Gespräch.
Hannah Rohs von der Partei Die Linke ging noch einen Schritt weiter und stimmte als Einzige gegen die Verordnung. Sie bezweifelte, dass ein Alkoholverbot die Probleme lösen werde, weil sich die betreffenden Personen dann möglicherweise einfach einen anderen Aufenthaltsort suchen würden – wie es offenbar bereits vom Salingarten zum Salzstadel geschehen sei. „Man darf auch diese Leute nicht als Problem behandeln. Sie sind auch Menschen. Statt Alkoholverbot braucht es mehr Unterstützung, also mehr Streetworker, die mit ihnen in Kontakt treten und auf sie zugehen“, sagte Rohs.

Der Haupt- und Finanzausschuss stimmte der geplanten Alkoholverbotsverordnung mit einer Gegenstimme zu. Die endgültige Entscheidung fällt am 30. September im Rosenheimer Stadtrat.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto re)

„Mit jedem Bier retten wir ein Tier“: Ballermann und Gut Aiderbichl starten Tierschutzaktion

„Mit jedem Bier retten wir ein Tier“: Ballermann und Gut Aiderbichl starten Tierschutzaktion

Niedersachsen / Deutschland – Gut Aiderbichl und die Marke Ballermann wollen künftig gemeinsam auf die Hilfe für Tiere in Not aufmerksam machen. Bei einer Ballermann-Party im niedersächsischen Wetschen wurde dafür das neue Motto „Mit jedem Bier retten wir ein Tier!“ vorgestellt. Einnahmen aus der Nutzung und Lizenzierung der Marke Ballermann sollen künftig in Tierschutzprojekte und damit in die Arbeit von Gut Aiderbichl fließen.

Rund 1.500 Menschen feierten am Samstag bei „Schlager aMoor“ in Wetschen. Neben Auftritten von Mickie Krause, Anna-Maria Zimmermann, Almklausi, Nancy Franck, Marry und weiteren Partykünstlern stand dabei auch die neue Verbindung zwischen Party und Tierschutz im Mittelpunkt.

Fabian Linasi, Vertreter von Gut Aiderbichl, ist als neues Gesicht der Marke Ballermann an der Kampagne beteiligt und soll die Marke künftig auch öffentlich vertreten. Das Motto „Mit jedem Bier retten wir ein Tier!“ soll dabei symbolisch für die Unterstützung des Tierschutzes stehen. „Der Satz ist dabei bewusst nicht wörtlich zu verstehen“, so André Engelhardt, bisheriger Inhaber der Markenrechte und Gutsleiter der Ballermann Ranch. „Er steht symbolisch dafür, dass die Einnahmen aus der Nutzung und Lizenzierung der Marke Ballermann in Tierschutzprojekte und damit in die Arbeit von Gut Aiderbichl fließt.“

Ballermann Ranch gehört seit 2018 zu Gut Aiderbichl

Die Verbindung zwischen der Marke Ballermann und Gut Aiderbichl besteht bereits seit mehreren Jahren. Annette und André Engelhardt halten seit den 1990er-Jahren die Markenrechte an „Ballermann“ und gründeten 2011 die Ballermann Ranch im niedersächsischen Blockwinkel.
2018 wurde die Ranch an Gut Aiderbichl verschenkt. Seitdem bietet sie geretteten Tieren wie Pferden, Ponys und Eseln ein dauerhaftes Zuhause. Die Engelhardts engagieren sich dort weiterhin ehrenamtlich.

2025 kam mit dem Gut Aiderbichl Katzenland ein weiteres Tierschutzprojekt in unmittelbarer Nähe der Ballermann Ranch hinzu. Auf dem rund 20.000 Quadratmeter großen Gelände finden gerettete Katzen ein dauerhaftes Zuhause.

Unterstützung für Tiere in Not

Mit der neuen Aktion soll die Verbindung zwischen der Marke Ballermann und dem Tierschutz stärker sichtbar werden. Für Gut Aiderbichl steht dabei die Unterstützung für Tiere Vordergrund.
„Für Tiere in Not zählt jede Unterstützung, und dafür sind wir sehr dankbar. Für uns als Gut Aiderbichl steht dabei nicht die Party selbst im Mittelpunkt, sondern das, was daraus entstehen kann: Aufmerksamkeit, Unterstützung und langfristige Hilfe für Tiere in Not“, erklärt Fabian Linasi, Vertreter von Gut Aiderbichl.
„Der neue Trinkspruch soll sich etablieren und zeigen, dass Ballermann natürlich Party ist, aber mit gutem Zweck.“
(Quelle: Pressemitteilung Wier Public Relations, Gut Aiderbichl / Beitragsbild: Von Links Fabian Linasi, Anette Engelhardt, André Engelhardt) Fabian Linasi, Vertreter von Gut Aiderbichl, ist dabei als neues Gesicht der Marke Ballermann mit an Bord. Copyright Gut Aiderbichl)