Klaus G. Förg erzählt im Tannenhof Wohnzimmer von seinen Reisen

Klaus G. Förg erzählt im Tannenhof Wohnzimmer von seinen Reisen

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim – Der Verleger, Fotograf und Journalist Klaus G. Förg ist am Freitag, 25. September, zu Gast im Tannenhof Wohnzimmer in Bad Feilnbach. Von 19 bis 21 Uhr erzählt er von seinen Reisen, Begegnungen mit Menschen aus verschiedenen Kulturen und seinem beruflichen Werdegang.

Klaus G. Förg ist Inhaber des Rosenheimer Verlagshauses und wurde mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Seit rund 30 Jahren ist er im Verlagswesen tätig. In dieser Zeit hat er nach eigenen Angaben etwa 2.000 Bücher herausgegeben, zahlreiche Gespräche geführt und rund eine halbe Million Fotos aufgenommen.
Zu seinen Veröffentlichungen gehören auch fünf Bücher, in denen er Soldatenschicksale aus dem Zweiten Weltkrieg aufgearbeitet hat.

Reiseerlebnisse und buddhistische Weisheiten

Bei seinem Besuch im Tannenhof Wohnzimmer berichtet Förg von seinen Abenteuerreisen und den Menschen und Kulturen, die er dabei kennengelernt hat. Auch Einblicke in sein Leben und seine Arbeit gehören zum Programm.
Sein jüngstes Buch „Heitere Gelassenheit“ entstand gemeinsam mit seiner thailändischen Ehefrau Siriporn. Darin verbinden die beiden buddhistische Weisheiten mit Bildern, die auf Reisen nach Thailand, Japan, Bali und Bhutan entstanden sind.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der „lebendigen Gemeinschaft“ des Tannenhofs (Kufsteiner Straße 50, in Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim) statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Der Veranstalter bittet jedoch um einen freiwilligen Beitrag in der Spendenbox.

Anmeldung erforderlich

Da die Plätze begrenzt sind, ist eine Anmeldung erforderlich. Diese ist per WhatsApp unter 0173-3658253 oder per E-Mail an wohnzimmer@tannenhof-badfeilnbach.de möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Klaus G. Förg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

70 Jahre Christliches Sozialwerk: Jubiläumsfest in Flintsbach

70 Jahre Christliches Sozialwerk: Jubiläumsfest in Flintsbach

Flintsbach / Landkreis Rosenheim – Das Christliche Sozialwerk Degerndorf-Brannenburg-Flintsbach hat sein 70-jähriges Bestehen mit einem Herbstfest auf dem Gelände des Sozialwerks in Flintsbach gefeiert. Ehemalige und heutige Mitarbeiter, Mitglieder, Angehörige und weitere Gäste kamen zusammen. Zum Programm gehörten Musik, kulinarische Angebote, eine Tombola und Aktionen für Kinder.

Wegbegleiter aus sieben Jahrzehnten

Zum Jubiläum kamen auch mehrere Menschen, die in der Geschichte des Sozialwerks Verantwortung übernommen haben. Unter ihnen war Monika Kaiser-Fehling, die erste geschäftsführende Pflegedienstleiterin. Auch die frühere Geschäftsführerin Eva Faltner und der ehemalige Vorstand Stefan Lederwascher besuchten das Fest. Für eine Überraschung sorgte laut Verein außerdem der Besuch von Ordensschwester Imelda.
Den offiziellen Teil eröffnete die stellvertretende Landrätin Marianne Loferer mit einem Grußwort. Sie würdigte dabei nach Angaben des Sozialwerks die Bedeutung des Vereins für die Gemeinden Degerndorf, Brannenburg und Flintsbach sowie für den Landkreis Rosenheim.

Es folgten geistliche Worte des katholischen Pfarrers Helmut Kraus und der evangelischen Pfarrerin Judith Kraus. Wolfgang Berthaler, ehemaliger Landrat des Landkreises Rosenheim und Ehrenvorstand des Sozialwerks, blickte anschließend auf wichtige Stationen und Herausforderungen in der Geschichte des Vereins zurück.

Von den Anfängen bis heute

Das Christliche Sozialwerk wurde vor 70 Jahren gegründet. Heute umfasst das Angebot nach Angaben des Vereins unter anderem Pflege, Betreuung, Beratung und Tagespflege sowie verschiedene Angebote zur sozialen Teilhabe.
Die heutige geschäftsführende Pflegedienstleiterin Nathalie Winterling betonte beim Jubiläum die Bedeutung der Menschen, die das Sozialwerk über die Jahrzehnte mitgestaltet haben. „70 Jahre Vereinsgeschichte sind nur möglich, wenn Menschen bereit sind, Verantwortung zu übernehmen, Ideen einzubringen und sich für andere einzusetzen“, so Winterling. Aus den Anfängen habe sich über sieben Jahrzehnte ein vielseitiges Angebot entwickelt. Gleich geblieben sei aus ihrer Sicht, dass der Mensch im Mittelpunkt stehe.
(Quelle: Pressemitteilung Christliches Sozialwerk Degerndorf-Brannenburg-Flintsbach / Beitragsbild: Christliches Sozialwerk Degerndorf-Brannenburg-Flintsbach)

Hausnotruf: Wenn im Notfall ein Knopfdruck genügt

Hausnotruf: Wenn im Notfall ein Knopfdruck genügt

Rosenheim – Viele ältere Menschen möchten möglichst lange selbstständig in den eigenen vier Wänden leben. Für Angehörige stellt sich dabei oft die Frage, wie im Notfall schnell Hilfe organisiert werden kann. Der Hausnotruf ist eine Möglichkeit, für solche Situationen vorzusorgen. Die Malteser bieten inzwischen zusätzlich eine App an, über die Angehörige über bestimmte Ereignisse informiert werden können.

Die sogenannte Hausnotruf+ App richtet sich an Angehörige, die nicht unmittelbar vor Ort sind. Sie können per Push-Nachricht darüber informiert werden, wenn ein Hilferuf ausgelöst wurde oder ein Einsatz erforderlich war.
Angehörige können zusätzliche Informationen hinterlegen
Über die App lassen sich nach Angaben der Malteser außerdem Informationen mit dem Hausnotruf-Dienst teilen. Dazu können beispielsweise Gesundheitsdaten oder der Ablageort eines Medikamentenplans gehören. Die Angehörigen werden damit stärker in den Hausnotruf eingebunden.

Wichtig ist dabei: Der Hausnotruf funktioniert auch ohne die App. „Wir Malteser kümmern uns um schnelle und professionelle Hilfe für unsere Hausnotruf-Kunden, nehmen auf Knopfdruck rund um die Uhr Sprechkontakt auf, informieren telefonisch die hinterlegten Kontaktpersonen oder kommen mit unserem Bereitschaftsdienst persönlich vorbei. Sofern es nötig ist, alarmiert die Notrufzentrale natürlich auch direkt den Rettungsdienst.“

Vertrauen in den Notruf ist entscheidend

Gerade für ältere Menschen kann die Entscheidung für einen Hausnotruf mit Fragen oder Vorbehalten verbunden sein. Bei der Einrichtung der Geräte gehe es deshalb auch darum, mögliche Bedenken ernst zu nehmen, so Meyer. Wichtig sei, dass Vertrauen in das System besteht und der Notrufknopf im Ernstfall tatsächlich genutzt wird.
Der Hausnotruf kann damit vor allem für Menschen interessant sein, die allein leben und im Notfall nicht ohne Weiteres selbst Hilfe holen können. Auch für Angehörige kann die Möglichkeit, über einen ausgelösten Hilferuf informiert zu werden, zusätzliche Sicherheit geben.

Die bundesweiten Hausnotrufwochen im Herbst sollen dazu beitragen, dass sich Familien frühzeitig mit der Frage beschäftigen, welche Unterstützung im Notfall zu Hause sinnvoll sein kann.

Wer sich bei den Maltesern neu für einen Hausnotruf entscheidet, kann während der Aktionswochen bis zum 31. Oktober von einem Neukundenrabatt profitieren.

Weitere Informationen gibt es bei den Maltesern für Rosenheim. Telefonisch sind die Malteser unter 0800 9966028 kostenlos erreichbar.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser Rosenheim / Beitragsbild: Sabine Meyer, Hausnotrufexpertin der Malteser, rät älteren Menschen und ihren Angehörigen, rechtzeitig über die Sicherheit durch ein Hausnotrufgerät zu sprechen und für den Notfall vorzusorgen. Copyright Malteser)

Hinterhofkonzert bei Auerbräu: Musik von Hollywood bis Holzerband

Hinterhofkonzert bei Auerbräu: Musik von Hollywood bis Holzerband

Rosenheim – Am Samstag, 26. September 2026, wird der Innenhof von Auerbräu in der Münchener Straße in Rosenheim wieder zur Konzertbühne. Bei der zweiten Auflage des Hinterhofkonzerts stehen die Stadtkapelle Rosenheim und die Holzerband der Technischen Hochschule Rosenheim auf dem Programm. Der Eintritt ist frei.

Los geht es um 16 Uhr mit dem Jugendblasorchester der Stadtkapelle Rosenheim. Ab 17.30 Uhr übernimmt das Sinfonische Blasorchester. Auf dem Programm stehen bekannte Melodien aus Filmen wie „Out of Africa“, „The Magnificent Seven“, „Forrest Gump“, „James Bond 007“ und „Indiana Jones“. Auch Werke von Ennio Morricone und traditionelle Märsche werden gespielt.
Anschließend ist die Holzerband der Technischen Hochschule Rosenheim an der Reihe. Die studentische Formation spielt unter anderem Brass-Musik, Pop-Hits, Wiesn-Klassiker und moderne Arrangements.

Konzert im Brauereihof

Das Konzert findet auf dem Gelände der Auerbräu GmbH in der Münchener Straße 80 statt. Damit wird der Innenhof der Brauerei für einen Nachmittag zur Veranstaltungsfläche.
Auch für Essen und Getränke ist gesorgt. Besucher können sich während des Konzerts mit Bierspezialitäten von Auerbräu und kulinarischen Angeboten der Festwirtsfamilie Heinrichberger versorgen.
(Quelle: Pressemitteilung Auerbräu / Beitragsbild: Copyright Rosenheimer Spezialitätenbrauerei)

Waldbaden in Prien: Bewusst eintauchen in die Waldatmosphäre

Waldbaden in Prien: Bewusst eintauchen in die Waldatmosphäre

Prien / Landkreis Rosenheim – Atemübungen, Achtsamkeit und Naturerlebnis: Bei einer zweieinhalbstündigen Führung können Teilnehmer am 10. Oktober beim Waldbaden in Prien bewusst zur Ruhe kommen und den Wald mit allen Sinnen erleben.

Gemeinsam mit Kursleiterin Andrea Stephan geht es bei der Führung „Waldbaden – Eintauchen in die Waldatmosphäre“ in die Natur. Atem-, Achtsamkeits- und Körperübungen begleiten den bewussten Aufenthalt im Wald.
Treffpunkt ist um 10 Uhr neben dem Gästehaus Schwarz, Am Roseneck 30. Parkplätze befinden sich in Seenähe. Die Teilnahme kostet 25 Euro pro Person, mit Gästekarte beziehungsweise für Einheimische 23 Euro.
Eine Anmeldung ist im Tourismusbüro Prien erforderlich und auch online möglich. Auf Anfrage werden außerdem individuelle Waldbaden-Angebote für Teambuildings, Teamevents und Retreats zusammengestellt.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien am Chiemsee)

Streit am Salzstadl eskaliert: Mann muss in Gewahrsam

Streit am Salzstadl eskaliert: Mann muss in Gewahrsam

Rosenheim – Ein Streit am Rosenheimer Salzstadl ist am Montagabend (21. September) eskaliert. Eine Bierflasche flog, anschließend kam es zu einem Gerangel und einem Fußtritt gegen den Kopf. Ein 52-Jähriger wurde dabei leicht verletzt. Die Polizei nahm einen 27-Jährigen vorübergehend in Gewahrsam.

Nach Angaben der Polizei Rosenheim warf der 27-Jährige gegen 18.15 Uhr zunächst eine Bierflasche in Richtung des 52-Jährigen. Er verfehlte ihn knapp. Als der 52-Jährige ihn daraufhin zur Rede stellen wollte, kam es zu einer körperlichen Auseinandersetzung. Dabei soll der 27-Jährige dem Mann mit dem Fuß gegen den Kopf getreten und ihn anschließend zu Boden geworfen haben.
Bei dem 27-Jährigen handelt es sich laut Polizei um einen Mann mit dominikanischer Staatsangehörigkeit, der in Rosenheim lebt. Der 52-Jährige ist deutscher Staatsangehöriger und ebenfalls in Rosenheim wohnhaft.
Der 52-Jährige zog sich bei der Auseinandersetzung eine leichte Verletzung zu. Weil sich der 27-Jährige nach dem Vorfall weiterhin nicht beruhigte, nahm ihn die Polizei in Gewahrsam. Beide Männer waren nach Angaben der Polizei deutlich alkoholisiert. Bei beiden wurde ein Wert von knapp zwei Promille festgestellt.

Wie genau es zu dem Fußtritt kam, ist noch Gegenstand der Ermittlungen. Die Polizei prüft insbesondere, ob der 27-Jährige damit auf einen Angriff des 52-Jährigen reagierte.
Gegen den 27-Jährigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Unfall in Rosenheim: Schulbus prallt mit Auto zusammen

Unfall in Rosenheim: Schulbus prallt mit Auto zusammen

Rosenheim – Ein vollbesetzter Schulbus und ein Auto sind am Montagnachmittag (21.9.2026) an der Kreuzung Am Stocket/Gabelsbergerstraße in Rosenheim zusammengestoßen. Glück im Unglück: Die Fahrgäste und beide Fahrer blieben unverletzt.

Nach Angaben der Polizei Rosenheim war der 26-jährige Busfahrer gegen 15.28 Uhr auf der Straße Am Stocket unterwegs und wollte in die Gabelsbergerstraße abbiegen. Dabei übersah er einen vorfahrtsberechtigten Pkw, der von einem 77-jährigen Rosenheimer gefahren wurde.
Es kam zum Zusammenstoß. Der Bus wurde dabei leicht beschädigt und konnte seine Fahrt fortsetzen. Der Pkw wurde im Frontbereich erheblich beschädigt und musste abgeschleppt werden.
Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf rund 5.500 Euro. Gegen den Busfahrer wurde ein Bußgeldverfahren eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Pilzvortrag in Amerang: Faszinierende Pilzwelt auf Wiesen und in Gärten

Pilzvortrag in Amerang: Faszinierende Pilzwelt auf Wiesen und in Gärten

Amerang / Landkreis Rosenheim – Wie lassen sich Pilze sicher bestimmen und welche Giftpilze können im eigenen Garten vorkommen? Antworten gibt es am Sonntag, 27. September, bei einem Vortrag mit anschließender Pilzberatung im Freilichtmuseum Amerang.

Pilze sind faszinierende Lebewesen, und manche von ihnen echte Raritäten. Besonders die farbenprächtigen Saftlinge gelten als „Orchideen unter den Pilzen“. Viele Wiesenpilze sind durch die Intensivierung der Landwirtschaft selten geworden und heute gefährdet.

Die Pilzsachverständigen Till R. Lohmeyer und Dr. Ute Künkele geben im Freilichtmuseum Amerang ab 14 Uhr Einblicke in die vielfältige Pilzwelt auf Wiesen und in Gärten. Dabei stellen sie seltene und gefährdete Arten vor und informieren über mögliche Giftpilze im eigenen Garten. Thema ist auch, was im Ernstfall zu tun ist und woran sich Pilze sicher bestimmen lassen.
Im Anschluss findet eine öffentliche Pilzberatung statt. Besucher können selbst gesammelte Pilze mitbringen und von den Experten bestimmen lassen.

Weitere Informationen gibt es unter: Museum Amerang
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild: Die Besuchenden können die selbst gesammelten Pilze am 27. September ins Museum mitnehmen und von den Experten begutachten lassen. Copyright Bezirk Oberbayern, Freilichtmuseum Amerang.)

Spendenläufe: Mehr als 5000 Euro für Partnerschule in Nepal

Spendenläufe: Mehr als 5000 Euro für Partnerschule in Nepal

Rosenheim – 5.077,07 Euro sind bei Spendenläufen der Privatschulen Dr. Kalscheuer in Rosenheim und Traunstein im Herbst 2025 zusammengekommen. Das Geld ist inzwischen bei der Partnerschule Jana Sudhar Basic School in Kathmandu angekommen – allerdings nicht als Überweisung. Von den Spenden wurden Schuluniformen, Schuhe, Sportkleidung, Rucksäcke und Schulmaterial für die Kinder gekauft.

Unterstützt wird damit die Jana Sudhar Basic School in Kathmandu. Nach Angaben der Privatschulen Dr. Kalscheuer wurde gemeinsam mit der nepalesischen Schulleitung und dem Projekt Nepal e. V. entschieden, die Spendensumme direkt für benötigte Sachmittel einzusetzen.
Für jedes Kind der Partnerschule wurde ein Paket zusammengestellt. Dazu gehören eine Schuluniform mit schwarzen Schuhen, ein Sportset mit Trainingsanzug, Sportschuhen und Poloshirt sowie ein Rucksack und Übungshefte.

Kleidung wurde für jedes Kind angefertigt

Eine besondere Herausforderung war die Herstellung der Kleidung. Die Sachen mussten für die einzelnen Kinder nach Größe angefertigt werden. Deshalb dauerte es mehrere Wochen, bis die Lieferung in Kathmandu eintraf.
Bei der Ausgabe war auch der Koordinator des Projekts Nepal vor Ort, Upendra Shrestha, dabei. Nach Angaben der Schule war die Freude bei den Kindern und ihren Familien groß.
Die Schulpartnerschaft besteht bereits seit 2011. Das Projekt Nepal e. V. unterstützt dabei unter anderem die Jana Sudhar Basic School. Nach Angaben der Privatschulen wird die Schule zwar auch von der nepalesischen Regierung finanziell unterstützt, die Mittel reichten aber nicht aus, um die Ausstattung dauerhaft zu finanzieren.

In den vergangenen Jahren wurden nach Angaben des Projekts unter anderem Schuluniformen, technische Ausstattung, Sanitäranlagen sowie Klassen- und Aufenthaltsräume finanziert.
(Quelle: Pressemitteilung Privatschulen Dr. Kalscheuer / Beitragsbild: Copyright Privatschulen Dr. Kalscheuer)

Großeinsatz am Floriansee – zum Glück nur eine Übung

Großeinsatz am Floriansee – zum Glück nur eine Übung

Rosenheim – Am Rosenheimer Floriansee sah am Samstag (19. September) alles nach einem großen Rettungseinsatz aus: Rettungsboote waren unterwegs, Einsatzkräfte kümmerten sich um Verletzte und ein Reisebus wurde evakuiert. Glücklicherweise war das alles nur eine Übung. Das Szenario dahinter war allerdings ernst: Die Kreiswasserwacht Rosenheim probte die Rettung und Evakuierung nach einer Überflutung.

Wie läuft eine Evakuierung nach einer Überflutung ab? Das übten die Einsatzkräfte sehr realitätsnah. Fotos: Copyright BRK Rosenheim

Wie läuft eine Evakuierung nach einer Überflutung ab? Das übten die Einsatzkräfte sehr realitätsnah. Fotos: Copyright BRK Rosenheim

Rund 80 Einsatzkräfte der Wasserwacht und der BRK-Bereitschaften beteiligten sich an der Großübung. Angenommen wurde, dass tagelange starke Niederschläge die Pegel in der Region deutlich ansteigen lassen. Ein technischer Defekt an einem Innkraftwerk führte im Übungsszenario zusätzlich dazu, dass das Gebiet rund um den Floriansee überflutet wurde.
Mittendrin: ein Reisebus mit rund 30 Menschen. Durch eine angenommene Notbremsung wurden mehrere Personen verletzt, weitere gerieten in Panik. Die Einsatzkräfte mussten die Menschen aus dem Bus retten, die Verletzten sichten und medizinisch versorgen. Weil die Zufahrt zum Bus als überflutet galt, erfolgte die Rettung mit Booten.

Plötzlich eine zweite Einsatzstelle

Während die Einsatzkräfte am Reisebus arbeiteten, kam eine weitere Lage hinzu: Mehrere Menschen waren auf einer Insel eingeschlossen. Zwei von ihnen machten auf sich aufmerksam und berichteten, dass sie mit weiteren Personen unterwegs gewesen seien. Außerdem meldeten sie eine vermisste Person, die nicht schwimmen könne und untergegangen sei.
Damit mussten die Einsatzkräfte zwei Einsatzstellen gleichzeitig bewältigen. Die Menschen von der Insel wurden mit Rettungsbooten ans Ufer gebracht und dort an den Rettungsdienst übergeben.

Auch bei den rund 30 Businsassen galt es, schnell den Überblick zu bekommen. Die Einsatzkräfte führten eine medizinische Sichtung durch, um zunächst diejenigen zu versorgen, bei denen eine besonders dringende Behandlung notwendig war. Anschließend wurden die Betroffenen entsprechend ihrer Behandlungsdringlichkeit gekennzeichnet und versorgt.
Nach rund vier Stunden war die praktische Übung beendet. Bei der anschließenden Auswertung wurden nach Angaben des BRK sowohl gut funktionierende Abläufe als auch Punkte festgestellt, die künftig verbessert werden können.

Die Großübung war seit Mai vorbereitet worden. Beteiligt waren rund 80 Einsatzkräfte der Wasserwacht und der BRK-Bereitschaften aus dem Landkreis Rosenheim. Geübt wurde am Floriansee und auf dem Ausbildungsgelände der Feuerwehr Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Rosenheim / Beitragsbild: BRK Rosenheim)

20 Jahre Gut Aiderbichl Deggendorf: Jubiläumsfest am Welttierschutztag

20 Jahre Gut Aiderbichl Deggendorf: Jubiläumsfest am Welttierschutztag

Deggendorf – Gut Aiderbichl Deggendorf feiert in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen. Am Welttierschutztag, 4. Oktober, wird das Jubiläum mit einem Fest für Besucher, Unterstützer und Wegbegleiter gefeiert. Von 13 bis 17 Uhr gibt es Tiergeschichten, Führungen, Musik und Gelegenheit zu persönlichen Begegnungen.

Seit 2006 gehört der ehemalige Hof der Dr.-Hatto-Egerer-Stiftung zur Tierschutzgemeinschaft Gut Aiderbichl. Heute leben rund 300 Tiere auf dem Begegnungshof in Deggendorf (Eichberg 26, 94469 Deggendorf). Beim Jubiläumsfest können Besucher bei kostenlosen Führungen und Filmvorträgen mehr über die Tiere und ihre Geschichten erfahren.
Auch die Katzenvilla ist Teil des Programms. Dort finden rund 40 Katzen Rückzugsmöglichkeiten. Für Kinder gibt es eine Pony-Putz-Station und den großen Spielplatz „Arche Noah“.

Der feierliche Hauptteil beginnt um 13 Uhr mit einer Ansprache von Stiftungsvorstand Dieter Ehrengruber. Für Musik sorgt das Ballast Orchester. Außerdem werden vegetarische und vegane Speisen und Getränke angeboten.

Als Dankeschön zum 20-jährigen Bestehen gibt es am Jubiläumstag 20 Prozent Rabatt auf den Tageseintritt.
Der Begegnungshof ist bereits ab 9 Uhr geöffnet.
Hunde sind willkommen, Parkplätze sind vorhanden.
(Quelle: Pressemitteilung Wier Public Relations, Gut Aiderbichl / Beitragsbild: Gutsleiter Benedikt Gruber und Esel Fritz heißen die Gäste willkommen. Copyright Gut Aiderbichl)

 

Präventionstag in Wasserburg: Achtsamkeit praktisch ausprobieren

Präventionstag in Wasserburg: Achtsamkeit praktisch ausprobieren

Wasserburg  / Landkreis Rosenheim –  Wie lässt sich Achtsamkeit ganz konkret in den Alltag einbauen? Beim Präventionstag im kbo-Inn-Salzach-Klinikum in Wasserburg können Interessierte verschiedene Übungen selbst ausprobieren. Die Veranstaltung findet am Montag, 12. Oktober, ab 16 Uhr unter dem Motto „Achtsam durch den Alltag“ statt.

Zum Auftakt gibt es einen kurzen Vortrag über die Grundlagen der Achtsamkeit. Anschließend geht es in kleinen Gruppen durch drei praktische Stationen. Dabei stehen Bewegung, Ruhe und die bewusste Wahrnehmung mit den eigenen Sinnen im Mittelpunkt.
Unter dem Titel „Achtsam in Bewegung“ geht es um den Körper, bei „Achtsam zur Ruhe kommen“ um Möglichkeiten des Innehaltens. An der dritten Station „Achtsam wahrnehmen“ steht die Sinneswahrnehmung im Mittelpunkt.
Zum Abschluss ist unter dem Motto „Achtsam genießen“ Zeit für Austausch. Dazu gibt es kleine Snacks und Informationen rund um ausgewogene Ernährung.

Die Veranstaltung findet anlässlich des Bayerischen Präventionstags statt, der am 12. Oktober bayernweit auf Prävention und Gesundheitsförderung aufmerksam macht. Veranstalter ist das kbo-Inn-Salzach-Klinikum.

Die Teilnahme ist kostenlos. Die Zahl der Plätze ist begrenzt, deshalb ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.
(Quelle: Pressemitteilung kbo-Inn-Salzach-Klinikum / Beitragsbild: Symbolfoto re)