Bossa Nova, Swing und Jazz in der Kulturmühle Bruckmühl

Bossa Nova, Swing und Jazz in der Kulturmühle Bruckmühl

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Jazz, Swing, Balladen und lateinamerikanische Rhythmen stehen am Samstag, 10. Oktober, in der Kulturmühle Bruckmühl auf dem Programm. Das Sextett um den Miesbacher Pianisten und Bandleader Bernd Stahuber verbindet dabei klassischen Jazz mit Bossa Nova und Samba. Beginn ist um 20 Uhr.

Das Repertoire reicht nach Angaben der Veranstalter von Mainstream Jazz und Swing über Pop bis zu lateinamerikanischen Klängen. Für das Konzert in der Kulturmühle soll das Programm außerdem um neue Stücke ergänzt und an den besonderen Rahmen des Veranstaltungsortes angepasst werden.
Gesanglich wird das Sextett von der Vokalistin Barbara Roberts begleitet. Am Piano sitzt Bandleader Bernd Stahuber. Zur Besetzung gehören außerdem Christoph Bencic an der Geige, Matthias Huber an Saxophon und Querflöte, Toni Wiedemann am Bass sowie Andi Gleixner am Schlagzeug. Neben Swing-Nummern und Balladen gehören Bossa Nova und Samba zum Programm. Damit treffen an diesem Abend unterschiedliche musikalische Einflüsse aufeinander.

Das Konzert beginnt am Samstag, 10. Oktober, um 20 Uhr in der Kulturmühle, Bahnhofstraße 10, in Bruckmühl. Karten gibt es online bei München Ticket, an den Münchenticket-Vorverkaufsstellen, in der Bücherei Bruckmühl sowie – sofern noch Karten vorhanden sind – an der Abendkasse.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühl / Beitragsbild: Copyright Markt Bruckmühl)

Theresa Hagdorn übernimmt Ehrenamtskoordination bei den Starbulls

Theresa Hagdorn übernimmt Ehrenamtskoordination bei den Starbulls

Rosenheim – Bei den Starbulls Rosenheim gibt es eine neue Ansprechpartnerin für das Ehrenamt: Theresa Hagdorn übernimmt ab sofort die Aufgabe der Ehrenamtsbeauftragten. Sie soll die mehr als 130 ehrenamtlichen Helfer im Verein koordinieren und die Verbindung zwischen Vorstand, Teamleitern und den verschiedenen Helferteams herstellen.

Theresa Hagdorn ist bei den Starbulls keine Unbekannte. Nach Angaben des Vereins engagiert sie sich bereits seit vielen Jahren ehrenamtlich – sowohl rund um die erste Mannschaft als auch im Nachwuchsbereich. Dieses Engagement soll mit ihrer neuen Aufgabe nun in einer zentralen Funktion gebündelt werden.
„Wir sind sehr froh, dass wir diese Position aus den eigenen Reihen besetzen konnten. Mit Theresa haben wir eine sehr zuverlässige Person, die seit Jahren ein enormes ehrenamtliches Engagement zeigt – sowohl in der 1. Mannschaft, vor allem aber auch beim Nachwuchs“, sagt Marcus Thaller, 1. Vorstand des Starbulls Rosenheim e.V.

Schnittstelle für die Helferteams

Als Ehrenamtsbeauftragte ist Hagdorn künftig zentrale Ansprechpartnerin für die ehrenamtlichen Helfer des Vereins. Zu ihren Aufgaben gehört die Koordination zwischen dem Vorstand und den verschiedenen Ehrenamtsteams. Insgesamt sind nach Angaben der Starbulls mehr als 130 Menschen ehrenamtlich für den Verein tätig.

Hagdorn selbst sieht in ihrer neuen Aufgabe vor allem die Möglichkeit, die Zusammenarbeit der Helfer weiter zu stärken: „Ich freue mich sehr auf diese neue Aufgabe und darauf, unser ehrenamtliches Team im Verein noch enger zusammenzubringen. Der Zusammenhalt unter den Helferinnen und Helfern ist schon immer etwas ganz Besonderes bei den Starbulls, und genau das möchte ich weiter stärken.“
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim / Beitragsbild: Christoph Sinzinger)

Friedhöfe als grüne Inseln: Was dort für die Natur wächst und lebt

Friedhöfe als grüne Inseln: Was dort für die Natur wächst und lebt

Rosenheim – Am 19. und 20. September finden die Tage des Friedhofs statt. Der LBV nimmt sie zum Anlass, auf eine Seite von Friedhöfen aufmerksam zu machen, die beim Besuch meist nicht im Vordergrund steht: Sie können wertvolle Lebensräume für Tiere und Pflanzen sein. Auch ein Spaziergang über einen Rosenheimer Friedhof lässt sich deshalb einmal mit einem anderen Blick verbinden.

Friedhöfe sind Orte der Erinnerung und des Gedenkens. Gleichzeitig können sie mitten in der Stadt grüne Rückzugsräume für Tiere und Pflanzen sein. Darauf weist der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) anlässlich der diesjährigen Tage des Friedhofs hin, die am Samstag und Sonntag, 19. und 20. September, stattfinden.

Alte Bäume, Hecken, Wiesen und Mauern können Vögeln, Insekten, Fledermäusen und anderen Tieren Nahrung, Nistplätze und Rückzugsmöglichkeiten bieten. Nach Angaben des LBV profitieren unter anderem Spechte, Meisen und Amseln davon, aber auch Igel, Eichhörnchen und zahlreiche Insektenarten.

Alte Bäume sind besonders wertvoll

Gerade alte Friedhöfe können laut LBV über Jahrzehnte gewachsene grüne Inseln sein. Baumhöhlen werden beispielsweise von Waldkäuzen als Brutplätze oder Tagesverstecke genutzt. Im Spätherbst und Winter suchen Waldohreulen demnach teilweise hohe Bäume auf Friedhöfen als Schlafplätze auf. Dort können sich laut LBV auch größere Gruppen von bis zu 20 oder 30 Tieren versammeln. „Vor allem alte Friedhöfe sind wahre Hochburgen der Artenvielfalt. Diese besonderen Lebensräume gilt es zu erhalten und naturnah zu gestalten“, sagt Dr. Angelika Nelson, Biologin beim LBV.

Gleichzeitig beobachtet der Naturschutzverband nach eigenen Angaben eine zunehmend naturferne Gestaltung von Friedhofsflächen. Dazu zählt der LBV insbesondere Schotterflächen und den Einsatz weniger oder exotischer Pflanzen. Wo heimische Pflanzen fehlen, gehe auch Nahrung für viele Insekten verloren – und damit eine wichtige Grundlage für Vögel und andere Tiere.

Zwischen Grabpflege und Naturschutz

Dabei müsse ein gepflegtes Grab nach Ansicht des LBV nicht automatisch naturarm sein. Heimische Pflanzen, offene Bodenflächen und mehr Grün könnten miteinander verbunden werden. Auch weniger häufig gemähte Bereiche, Totholz und der Verzicht auf Pestizide könnten Tieren Lebensraum bieten. „Naturschutz und Pflege schließen sich nicht aus“, so Nelson.

Auch für das Stadtklima können begrünte Friedhöfe nach Angaben des LBV eine Rolle spielen. Pflanzen und offene Böden speichern Wasser, spenden Schatten und tragen zur Kühlung bei. Stein- und Schotterflächen heizen sich dagegen an sonnigen Tagen deutlich auf.

Ein anderer Blick beim Friedhofsbesuch

Die Tage des Friedhofs am kommenden Wochenende bieten damit auch einen Anlass, Friedhöfe einmal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten. Wer in Rosenheim einen Friedhof besucht, kann neben Gräbern und Gedenkorten beispielsweise auch darauf achten, welche alten Bäume dort stehen, welche Vögel zu beobachten sind oder wo Wildblumen und andere Pflanzen wachsen.
Der LBV plädiert dafür, vorhandene Strukturen wie alte Bäume und Hecken möglichst zu erhalten und unnötige Versiegelungen zu vermeiden. Friedhöfe könnten so beides bleiben: Orte der Erinnerung und zugleich Lebensräume für die Natur.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Lange Einkaufsnacht in Rosenheim: Was bei „Rosige Zeiten“ geplant ist

Lange Einkaufsnacht in Rosenheim: Was bei „Rosige Zeiten“ geplant ist

Rosenheim – Am Freitag, 2. Oktober, wird es in der Rosenheimer Innenstadt wieder spät: Bei „Rosige Zeiten“ haben viele Geschäfte bis 22 Uhr geöffnet. Dazu gibt es von 18 bis 22 Uhr Lichtinstallationen, Musik, eine Feuershow, Stelzen-Clowns und weitere Aktionen an verschiedenen Orten der Innenstadt.

Statt einer großen zentralen Bühne verteilt sich das Programm über mehrere Bereiche. In der Münchener Straße sorgen blühende Lichter für Atmosphäre, am Max-Josefs-Platz sind Lichtinstallationen zu sehen. Im Esbaum-Viertel entsteht ein Herzerlwald.

Auch musikalisch bewegt sich an diesem Abend einiges durch die Innenstadt. Die Band OansNo ist als Walking Act in der Fußgängerzone unterwegs. Am Salinplatz zeigt der Künstler Urs Hasler erneut seine Lichtkunst. Am Ludwigsplatz stehen eine Feuershow mit Akrobatik der Flying Freaks und Musik von Sevi & Juli auf dem Programm. Dazu kommen dort RigoL & tOrF, zwei Clowns auf Stelzen, DJ SHUFU [the guy] und verschiedene Foodtrucks.
Im Esbaum-Viertel sorgen Daniel von musicmadewithlove und das DJ-Duo wms.dj für Musik.

Museen öffnen länger

Auch abseits der Straßen gibt es am Abend zusätzliche Angebote. Das städtische Museum, das Holztechnische Museum und die Städtische Galerie haben verlängert geöffnet. Geplant sind unter anderem besondere Angebote und Führungen. Passend zum Motto von „Rosige Zeiten“ findet außerdem die Stadtführung „Im Namen der (Rosenheimer) Rose“ statt.

Einkaufen und gewinnen

Viele Einzelhändler beteiligen sich an der langen Einkaufsnacht und öffnen ihre Geschäfte bis 22 Uhr. Wer beim Bummeln etwas einkauft, kann außerdem an einem Gewinnspiel teilnehmen. Nach Angaben des City-Managements gibt es zahlreiche Preise der Rosenheimer Einzelhändler zu gewinnen. Der Hauptpreis sind Cityschecks im Wert von 300 Euro, die das City-Management zur Verfügung stellt.
Neu ist in diesem Jahr auch die Einbindung in die bayernweite Reihe „Innenstadt Freitag“. Dafür haben sich neun Innenstadt-Initiativen aus fünf Landkreisen zusammengeschlossen. Rosenheim ist erstmals dabei.

Das vollständige Programm und weitere Informationen zum Gewinnspiel gibt es auf ro-city.de.
(Quelle: Pressemitteilung Rosenheimer City-Management / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Erntedank-Markt, Straßenkunst und verkaufsoffener Sonntag in Prien

Erntedank-Markt, Straßenkunst und verkaufsoffener Sonntag in Prien

Prien am Chiemsee – Am Sonntag, 11. Oktober, wird es in Prien gleich an mehreren Orten lebendig: Auf dem Marktplatz findet von 10 bis 17 Uhr der Erntedank-Markt statt. Dazu kommen ein Straßenkunstfest im Wendelsteinpark, die geöffnete Sonderausstellung im Heimatmuseum und ein verkaufsoffener Sonntag.

Auf dem Marktplatz bieten beim Erntedank-Markt verschiedene Aussteller regionale Köstlichkeiten und Handwerkskunst an. Dazu gibt es Musik und ein Programm für Kinder. Veranstaltet wird der Markt vom PrienPartner e.V., der Eintritt ist frei.
Auch das Heimatmuseum öffnet an diesem Sonntag. Von 11 bis 17 Uhr können Besucher die Sonderausstellung „Der andere Rudolf Sieck“ besichtigen.

Straßenkunst im Wendelsteinpark

Parallel dazu findet im Wendelsteinpark das Priener Straßenkunstfest statt. Unter dem Motto „Staunen und Mitmachen!“ gibt es dort von 11 bis 18 Uhr verschiedene Darbietungen und Mitmachangebote.
Wer anschließend noch durch die Geschäfte bummeln möchte, kann das ebenfalls tun: Beim verkaufsoffenen Sonntag haben die Priener Geschäfte von 12 bis 17 Uhr geöffnet.

Weitere Informationen gibt es beim Tourismusbüro Prien unter Telefon 08051 6905-0 oder per E-Mail an info@tourismus.prien.de sowie auf den Internetseiten von Prien Tourismus und PrienPartner.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien / Beitragsbild: Copyright Berger)

Innpuls-Tagebuch: Wie viele Menschen verträgt Rosenheim

Innpuls-Tagebuch: Wie viele Menschen verträgt Rosenheim

Warum diskutieren wir eigentlich ständig darüber, wie viele Wohnungen noch gebaut werden können – aber kaum darüber, wie viele Menschen Rosenheim langfristig überhaupt verträgt?

Schon wieder geht es um ein neues Quartier. Diesmal um das Gelände der Straßenmeisterei am Innspitz. Die Rosenheimer CSU möchte dort nach dem geplanten Umzug der Straßenmeisterei ein neues Stadtquartier entwickeln – mit Wohnungen, Gastronomie, Kultur und öffentlichen Freiflächen.

Ob dieses konkrete Vorhaben sinnvoll ist, ist für mich dabei gar nicht die entscheidende Frage. Der Innspitz ist vielmehr ein aktueller Anlass für eine Diskussion, die uns in Rosenheim schon länger begleitet: Wohnraum schaffen auf der einen Seite, Grün- und Freiflächen erhalten auf der anderen. Dieses Spannungsfeld ist nicht neu. Auch in früheren Tagebuch-Themen ging es immer wieder genau darum.

Natürlich brauchen Menschen Wohnungen. Natürlich sollen junge Rosenheimer die Möglichkeit haben, hier zu bleiben. Genau damit wird zusätzlicher Wohnraum immer wieder begründet. Aber irgendwann muss man meiner Meinung nach auch die Gegenfrage stellen: Was passiert eigentlich, wenn wir immer weiter Wohnungen bauen?

Mehr Wohnraum – und trotzdem nicht automatisch mehr Wohnraum für die Rosenheimer

Denn die Gleichung „mehr Wohnungen = mehr Wohnungen für unsere Kinder“ ist mir inzwischen zu einfach.
Ich höre immer wieder die Beobachtung, dass neu entstehender Wohnraum nicht nur von Menschen genutzt wird, die bereits in Rosenheim leben und hier dringend eine Wohnung suchen. Gerade der Zuzug aus München wird dabei häufig genannt. Der Wohnungsdruck dort ist hoch, Rosenheim liegt nicht weit entfernt und bietet gleichzeitig vieles von dem, was Menschen an einer kleineren Stadt schätzen.
Das ist zunächst einmal ein Zeichen dafür, dass Rosenheim attraktiv ist. Aber genau darin steckt für mich ein Widerspruch.

Vielleicht kommen Menschen nicht nur nach Rosenheim, weil sie hier eine Wohnung suchen. Vielleicht kommen manche auch gerade deshalb, weil Rosenheim noch etwas bietet, das in einer dicht bebauten Großstadt schwerer zu finden ist: Grün, Wasser, die Nähe zu den Bergen, überschaubare Strukturen und ein anderes Lebensgefühl.
Und wenn wir nun immer mehr Menschen unterbringen wollen, stellt sich die Frage, was mit genau diesen Qualitäten passiert.

Was macht Rosenheim eigentlich attraktiv?

Rosenheim kann nicht einfach größer werden. Die Stadtfläche bleibt begrenzt. Mehr Menschen müssen also auf derselben Fläche leben. Man kann höher und dichter bauen. Aber dadurch wird die Fläche nicht mehr.
Und mit jedem neuen Quartier verschwindet zumindest ein Stück dessen, was vorher dort war. Vielleicht kein großer Naturraum. Vielleicht einfach eine Wiese, ein Stück Grün, ein freier Blick oder ein ruhiger Ort am Wasser.

Gerade solche Flächen werden leicht unterschätzt. Sie sind keine Wohnungen, bringen keine zusätzlichen Einwohner und tauchen in keiner Wohnungsbaustatistik auf. Aber sie sind Teil dessen, was eine Stadt lebenswert macht. Ich würde sie deshalb als Wohlfühlzonen bezeichnen. Und davon haben wir nicht unbegrenzt viele.

Ein einzelnes neues Quartier verändert Rosenheim nicht. Aber viele einzelne Quartiere können es. Jedes Vorhaben lässt sich für sich genommen begründen: Hier wird Wohnraum gebraucht, dort wird eine Fläche frei, an anderer Stelle kann nachverdichtet werden. Erst in der Summe wird sichtbar, wohin die Entwicklung führt.
Wir schaffen also Wohnraum, weil Rosenheim attraktiv ist – und müssen gleichzeitig aufpassen, dass wir durch dieses Wachstum nicht genau das verlieren, was Rosenheim attraktiv macht.

Die unbequeme Frage nach einer Obergrenze

Vielleicht ist genau deshalb die Frage nach einer Obergrenze des Wachstums irgendwann unausweichlich.
Allein darüber nachzudenken, ist unbequem. Denn was würde eine solche Obergrenze bedeuten? Was wäre mit jungen Menschen, die hier geboren sind und bleiben möchten? Was mit Familien, die eine Wohnung suchen? Was würde sie für den Wohnungsmarkt, für Unternehmen, Arbeitsplätze und die wirtschaftliche Entwicklung bedeuten?
Ich habe darauf keine fertige Lösung im Kopf. Je länger man darüber nachdenkt, desto komplexer wird die Frage. Aber dennoch muss man meiner Meinung nach diese Frage stellen.

Denn bislang reden wir vor allem darüber, wie wir noch mehr Wohnraum schaffen können. Vielleicht müssen wir irgendwann genauso ernsthaft darüber reden, wie viele Menschen Rosenheim überhaupt aufnehmen kann, ohne dass die Stadt dabei ihre eigenen Qualitäten aufbraucht.

Der Gedanke an eine solche Obergrenze ist übrigens nicht völlig neu. Auch aus dem Rosenheimer Stadtrat gab es vor einigen Jahren schon einmal die Überlegung eines Stadtratsmitglieds, ob eine solche Grenze des Wachstums irgendwann notwendig werden könnte.

Ich finde, man darf diesen Gedanken heute wieder aufgreifen. Nicht als Forderung nach einem Baustopp. Nicht als Antwort auf die Wohnungsfrage. Und schon gar nicht als einfache Lösung. Sondern als Gegenfrage zu dem scheinbar selbstverständlichen „immer mehr“.

Manchmal muss man auch in die andere Richtung schauen

Denn vielleicht ist genau das unser Problem: Wir schauen bei der Stadtentwicklung sehr oft auf das, was noch fehlt. Auf Wohnungen, die noch gebraucht werden. Auf Flächen, die noch entwickelt werden können. Auf Möglichkeiten, noch mehr Menschen unterzubringen.
Weniger sprechen wir darüber, was irgendwann nicht mehr da ist.

Die Wiese, die bebaut wurde. Der Freiraum, der einem Quartier weichen musste. Der ruhige Ort, der plötzlich an einer Straße liegt. Die Fläche, die nicht spektakulär war, aber dafür sorgte, dass sich Rosenheim nicht überall gleich dicht anfühlt. Und vielleicht müssen wir uns irgendwann ehrlich fragen, ob „immer mehr“ tatsächlich noch das richtige Ziel ist.

Ich weiß nicht, wo eine Obergrenze für Rosenheim liegen würde. Ich weiß nicht einmal, ob sie sich am Ende überhaupt in einer konkreten Einwohnerzahl festlegen ließe. Und ich weiß, dass eine solche Diskussion schwierige Fragen nach Wohnraum, Preisen, Zuzug und wirtschaftlicher Entwicklung aufwerfen würde. Aber wir müssen ja nicht erst eine fertige Lösung haben, um eine Frage stellen zu dürfen.

Wie viele Menschen verträgt Rosenheim, ohne das zu verlieren, was diese Stadt für so viele Menschen attraktiv macht? Eine Frage, die Politik und Stadtgesellschaft irgendwann beantworten müssen – vielleicht tatsächlich früher, als uns lieb ist.

Liebe Grüße aus der Redaktion
Karin

Böller gegen Hauswand: Polizei sucht Zeugen in Amerang

Böller gegen Hauswand: Polizei sucht Zeugen in Amerang

Amerang / Landkreis Rosenheim – Ein lauter Knall am frühen Donnerstagabend (17. September) hatte in Amerang einen eher unerfreulichen Nebeneffekt: An der Hauswand eines Mehrparteienhauses im Lerchenweg platzte Putz ab. Nach Angaben der Polizei war dafür ein gezündeter Böller verantwortlich. Wer dahintersteckt, ist bislang unklar.

Gegen 17.45 Uhr wurde die Polizeiinspektion Wasserburg nach Amerang gerufen. Nach den bisherigen Erkenntnissen der Polizei hatten bislang unbekannte Täter einen Böller gezündet und dadurch die Hauswand beschädigt.
Der Schaden an der Fassade wird von der Polizei auf rund 150 Euro geschätzt. Die Polizeiinspektion Wasserburg hat Ermittlungen wegen Sachbeschädigung aufgenommen.

Polizei bittet um Hinweise

Wer am Donnerstag gegen 17.45 Uhr im Bereich des Lerchenwegs verdächtige Beobachtungen gemacht hat oder Hinweise zu den bislang unbekannten Tätern geben kann, wird gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Wasserburg unter der Telefonnummer 08071/9177-0 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Wasserburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Verfolgungsfahrt durch Miesbach endet mit Unfall

Verfolgungsfahrt durch Miesbach endet mit Unfall

Miesbach – Erst wurde er verfolgt, dann war plötzlich kein Weiterkommen mehr: Eine Fahrt durch Miesbach endete am Donnerstagabend mit einem Zusammenstoß. Nach Angaben der Polizei soll ein 17-Jähriger dabei von zwei anderen jungen Männern wiederholt bedrängt und an der Weiterfahrt gehindert worden sein. Nun ermittelt die Polizei.

Gegen 20.50 Uhr war ein 17-jähriger Irschenberger mit seinem Microcar im nördlichen Stadtgebiet von Miesbach unterwegs. Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei wurde er dabei über mehrere Straßenzüge hinweg von einem weiteren Microcar verfolgt, das von einem 17-jährigen Schlierseer gefahren wurde. Außerdem soll ein 19-jähriger Schlierseer mit seinem Pkw an der Verfolgung beteiligt gewesen sein.
Nach Angaben der Polizei kam es während der Fahrt mehrfach zu gefährlichen Fahrmanövern. Der 17-jährige Fahrer des verfolgten Microcars habe deshalb wiederholt abbremsen oder ausweichen müssen, um einen Zusammenstoß mit den anderen Fahrzeugen zu verhindern.

Kein Weiterkommen in der Oskar-von-Miller-Straße

Im Bereich der Oskar-von-Miller-Straße soll dem jungen Fahrer erneut die Weiterfahrt versperrt worden sein. Er setzte daraufhin mit seinem Microcar zurück und stieß dabei gegen das hinter ihm befindliche Microcar eines der Verfolger.
Verletzt wurde bei dem Zusammenstoß niemand. An den Fahrzeugen entstand nach Angaben der Polizei nur geringer Sachschaden.
Gegen die beiden Fahrer der verfolgenden Fahrzeuge wurden Strafverfahren wegen des Verdachts der Gefährdung des Straßenverkehrs und der Nötigung im Straßenverkehr eingeleitet. Die Ermittlungen zum genauen Ablauf und zum Hintergrund der Fahrt laufen.

Die Polizei weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass gefährliche Verfolgungs-, Drängel- und Abdrängmanöver nicht nur die Beteiligten, sondern unter Umständen auch unbeteiligte Verkehrsteilnehmer gefährden können.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Miesbach / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Beim Wenden Bus übersehen

Beim Wenden Bus übersehen

Rosenheim – Bei einem Unfall in Rosenheim ist am Donnerstagabend (17.September) ein Auto mit einem Bus zusammengestoßen. Verletzt wurde niemand. Nach Angaben der Polizei entstand ein Sachschaden von insgesamt rund 7000 Euro.

Ein 28-jähriger Mann aus Tuntenhausen fuhr gegen 17.40 Uhr mit seinem Pkw auf der Münchener Straße in Richtung Südwesten. Auf Höhe der Sandstraße wollte er, nach den Angaben der  Polizei, wenden, um anschließend in Richtung Nordosten weiterzufahren.
Dabei übersah der Autofahrer nach Angaben der Polizei einen Bus, der ebenfalls auf der Münchener Straße in Richtung Südwesten unterwegs war. Es kam zum Zusammenstoß.
Der 67-jährige Busfahrer aus Ungarn und der Autofahrer blieben unverletzt. Am Bus entstand laut Polizei ein Schaden von rund 3000 Euro, am Pkw von etwa 4000 Euro. Das Auto war nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.
Gegen den 28-Jährigen wurde nach Angaben der Polizei ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst? 

MorgenINNPULS – Schon gewusst? 

Freitag, 18. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Preußischblau durch einen missglückten Versuch entdeckt wurde?
Um 1704 wollte der Farbmacher Johann Jacob Diesbach eigentlich einen roten Farbstoff herstellen. Stattdessen entstand ein kräftiges Blau, das später als Preußischblau bekannt.
Aus einem Fehler wurde ein Farbstoff, der die Kunstgeschichte beeinflusste.

Vielleicht gelingt Dir heute gerade dann etwas Besonderes, wenn nicht alles nach Plan läuft.

Wir wünschen Dir einen farbenfrohen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Abgesagt: Priener Straßenkunstfest bringt Jonglage, Akrobatik und Feuer in den Wendelsteinpark

Abgesagt: Priener Straßenkunstfest bringt Jonglage, Akrobatik und Feuer in den Wendelsteinpark

Prien / Landkreis Rosenheim – Wetterbedingt Abgesagt:

Jonglage, Comedy, Tanz, Akrobatik und am Ende sogar Feuer: Beim Priener Straßenkunstfest wird der Wendelsteinpark am Sonntag, 11. Oktober, zur Bühne. Von 11 bis 18 Uhr gibt es nach Angaben des Marktes Prien verschiedene Aufführungen und Mitmachangebote – der Eintritt ist frei.

Los geht es um 11 Uhr mit Tanzgruppen der ADTV Tanzschule Wangler. Um 12 Uhr folgen die „Zauberhexen“ mit ihrer Straßen- und Zirkusperformance „Together We Fly“. Dabei geht es um drei Zauberhexen, die gemeinsam das Fliegen lernen. Eine zweite Vorstellung gibt es um 17 Uhr.

Vom Jonglieren bis zum Clown

Wer selbst einmal Bälle oder Keulen durch die Luft wirbeln möchte, bekommt dazu um 12.45 Uhr Gelegenheit. Nach der Jonglage-Show von Florentin gibt es einen Workshop für das Publikum.
Um 14 Uhr wird es mit Cesar Castillo Mora und „Gogolet – A Modern Vaudeville Show“ artistisch. Auf dem Programm stehen Jonglage, Comedy, Slapstick und Akrobatik. Eine weitere Akrobatik-Show folgt um 14.45 Uhr mit „Living Flags“ von Jonas Dürrbeck. Dabei werden unter anderem Tanz, Schauspiel und Artistik an der Vertikalstange miteinander verbunden.
Für Überraschungen soll um 15.30 Uhr Clown Achim mit seinem „Act mit 4 Koffern“ sorgen. Anschließend stehen um 16.15 Uhr erneut Tanzgruppen der Tanzschule Ziegler auf der Bühne.

Zum Abschluss wird es feurig: Um 17.45 Uhr zeigt Marc King bei „Firegames – das Spiel mit dem Feuer“ eine Mischung aus Feuerjonglage, Swinging und Körperfeuer.
Auch für Kinder gibt es ein Mitmachprogramm. Von 11.30 bis 16 Uhr können im Bauwagen Luftballontiere gebastelt und die Kinder geschminkt werden.

Für Essen und Getränke sorgen mehrere Anbieter im Wendelsteinpark. Einige Künstler treten für den Hut auf und freuen sich laut Markt Prien über Spenden.

Erntedankmarkt auf dem Marktplatz

Parallel zum Straßenkunstfest findet auf dem Priener Marktplatz von 10 bis 17 Uhr der Erntedankmarkt des Gewerbevereins PrienPartner statt. Die Geschäfte im Ort öffnen an diesem Sonntag von 13 bis 17 Uhr. Der Eintritt zum Straßenkunstfest ist frei.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien / Beitragsbild: Copyright  Michael Rieder)

Gatterlmesse auf der Zugspitze erinnert an tödlich verunglückte Bergsteiger

Gatterlmesse auf der Zugspitze erinnert an tödlich verunglückte Bergsteiger

Garmisch-Partenkirchen – Auf der Zugspitze ist wieder die traditionelle Gatterlmesse gefeiert worden. Die Andacht erinnert an vier Grenzpolizisten und einen Vorarlberger Skibergsteiger, die 1952 bei einem Lawinenunglück ums Leben kamen. Gedacht wird außerdem an im Dienst getötete Polizeibeamte sowie an Berg- und Skisportler, die bei Unglücken in den Bergen ums Leben kamen.

Lawinenunglück gab den Anlass

Am 20. Dezember 1952 hatte eine Lawine am sogenannten Zugspitzgatterl vier Grenzpolizisten und einen Vorarlberger Skibergsteiger mitgerissen. Seit 1953 findet deshalb jährlich die Gatterlmesse auf dem Zugspitzplatt statt.
Polizeipräsident Frank Hellwig begrüßte nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd die Ehrengäste im „Sonn-Alpin“ auf dem Zugspitzplatt. Dabei erinnerte er auch an die Einsätze des Alpinen Einsatzzuges der Polizei und der Bergwacht.

Der anschließende Gottesdienst wurde von der Polizeiseelsorge in der Kapelle Maria Heimsuchung gefeiert. Die Kapelle gilt als Deutschlands höchstgelegenes Gotteshaus. Für die musikalische Begleitung sorgten ein Bläserensemble des Polizeiorchesters Bayern und Angehörige des Alpinen Einsatzzuges des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.
Im Mittelpunkt der Gatterlmesse stehen neben den Opfern des Lawinenunglücks von 1952 auch alle Angehörigen der Bayerischen Polizei, die bei der Ausübung ihres Dienstes ums Leben kamen, sowie alle Berg- und Skisportler, die bei Unglücken in den Bergen tödlich verunglückten.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: PP OBS)