Rosenheim-Cops drehen wieder: Eine kleine Filmstadt in der Königstraße

Rosenheim-Cops drehen wieder: Eine kleine Filmstadt in der Königstraße

Rosenheim – Was ist denn hier los? Am Mittwoch (7.. Oktober) standen in der Königstraße plötzlich Wohn- und Produktionswagen dicht an dicht. Eine kleine Filmstadt auf Rädern hatte sich mitten in Rosenheim eingerichtet. Der Grund war schnell gefunden: Die „Rosenheim-Cops“ sind wieder für Dreharbeiten in der Stadt.

Wer an einem Filmset normalerweise nur an Kamera, Regisseur und Schauspieler denkt, bekommt in der Königstraße einen ganz anderen Eindruck davon, was hinter den Kulissen einer Fernsehserie steckt. Da steht ein Wagen für die Garderobe, daneben geht es um Kostüme und Ausstattung, ein anderer ist für die Technik da. Und dazwischen reihen sich Wohn- und Aufenthaltswagen aneinander.
Zusammen wirkt das fast wie ein kleines mobiles Dorf. Nur dass hier niemand Urlaub macht, sondern gearbeitet wird. Die Wagen gehören zum Drehalltag der „Rosenheim-Cops“, deren 26. Staffel derzeit produziert wird. 24 neue Folgen entstehen in Rosenheim, München und Umgebung.

Und dann gab es da noch den Wagen mit den Namensschildern „Igor“ und „Dieter“. Mehr musste ein Fan der Serie eigentlich nicht wissen. Dahinter stecken Igor Jeftić und Dieter Fischer, alias Sven Hansen und Anton Stadler. Offenbar haben auch die beiden Kommissare ihr eigenes kleines mobiles Reich, wenn am Set gerade Drehpause ist.

Wer diesen Wagen nutzt verraten die beiden Namensschilder. Foto: Josefa Staudhammer

Wer diesen Wagen nutzt verraten die beiden Namensschilder. Fotos: Josefa Staudhammer

Vom Rathaus zum Polizeipräsidium

Nur ein paar Schritte weiter befindet sich das Rosenheimer Rathaus – zumindest im Fernsehen. Für die „Rosenheim-Cops“ ist es das Polizeipräsidium, vor dem sich seit Jahren die Ermittler und ihre Kollegen versammeln.
Für Fans ist das längst ein beliebtes Fotomotiv. Wer einmal selbst vor dem „Polizeipräsidium“ der Serie stehen möchte, kommt also nicht nur als Zuschauer nach Rosenheim. Immer wieder warten Fans rund um die Drehorte darauf, einen Blick auf die Schauspieler zu erhaschen oder ein Foto zu machen.

Dass hinter den Kulissen deutlich mehr los ist, als es die fertige Folge später vermuten lässt, zeigt die Wagenkolonne in der Königstraße ziemlich eindrucksvoll. Während im Fernsehen am Ende vielleicht nur wenige Minuten daraus werden, braucht es dafür jede Menge Menschen, Technik, Kostüme und eben auch ein ganzes kleines Dorf auf Rädern.

Für Fans gibt es am Samstag, 10. Oktober, übrigens noch eine besondere Gelegenheit, den „Rosenheim-Cops“ ganz nah zu kommen: In der Bavaria Filmstadt findet der große Fantag zur Serie statt. Die Karten waren allerdings innerhalb weniger Minuten ausverkauft – aus Sicht vieler Fans leider viel zu schnell. Wer kein Ticket ergattert hat, kann also weiterhin nur auf das Glück bei den Dreharbeiten in Rosenheim hoffen.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Foto: Josefa Staudhammer)

Als das Pub 1800 zum Treffpunkt der Rosenheimer Nachtschwärmer wurde

Als das Pub 1800 zum Treffpunkt der Rosenheimer Nachtschwärmer wurde

Rosenheim – Gemütliche Sitzecken, Barhocker, dunkles Holz und warmes Licht: Unser historisches Foto aus dem Jahr 1970 zeigt das Pub 1800 am Salzstadel. Heute kaum noch vorstellbar: Das Lokal gehörte damals und in den folgenden Jahrzehnten zu den festen Größen im Rosenheimer Nachtleben. Rund um den Salzstadel entstand eine Ausgehmeile, die später als „Bermuda-Dreieck“ bekannt wurde.

Wer das Foto betrachtet, bekommt zunächst gar nicht das Bild einer großen Diskothek. Die Gäste sitzen in abgetrennten Nischen, die Lampen sorgen für gedämpftes Licht. Vieles wirkt eher wie eine gemütliche Bar als wie ein Ort, an dem später ganze Generationen von Rosenheimer Nachtschwärmern ihre Nächte verbrachten.
Doch genau das macht den Blick zurück interessant. Das Pub 1800 war nicht einfach irgendein Lokal am Salzstadel, sondern entwickelte sich zu einem festen Treffpunkt der Rosenheimer Ausgehszene. Und es blieb dort ungewöhnlich lange bestehen.

Wo das Rosenheimer „Bermuda-Dreieck“ lag

Der Salzstadel war über Jahrzehnte eine der wichtigsten Adressen für alle, die abends ausgehen wollten. Auf engem Raum lagen zahlreiche Lokale und Diskotheken. Dazu gehörten neben dem Pub 1800 unter anderem das Gatsby, das After Eight, das No. 2, das Papagei und das Arkaden. Das OVB bezeichnete den Bereich später als Epizentrum der Rosenheimer Nachtschwärmer. Man konnte also an einem Abend durchaus von einem Lokal zum nächsten ziehen, ohne weit durch die Stadt laufen zu müssen. Der Begriff „Bermuda-Dreieck“ war deshalb irgendwann mehr als nur eine Bezeichnung für ein paar Lokale: Er stand für einen bestimmten Teil des Rosenheimer Nachtlebens.

Das Pub 1800 war dabei eine der Konstanten. Unser Foto stammt aus dem Jahr 1970 und zeigt das Lokal in seinen frühen Jahren. Bis zur Umwandlung in das „Stage“ sollten noch 16 Jahre vergehen.

Vom Ober zum Türsteher

Eine besondere Geschichte ist auch mit Hermann Boldt verbunden. Der Rosenheimer wurde später als Türsteherlegende bekannt, seine ersten Erfahrungen im Pub 1800 machte er allerdings nicht an der Eingangstür, sondern im Service. Mitte der 1970er-Jahre arbeitete er dort als Ober. Türsteher im heutigen Sinn habe es damals in Rosenheim noch gar nicht gegeben.
Erst später wechselte Boldt an die Tür und prägte damit selbst ein Stück der Rosenheimer Nachtgeschichte. Als das Pub 1800 1986 seine letzte Nacht unter diesem Namen erlebte, wurde aus den Räumen das „Stage“. Boldt führte dort ebenfalls den Türsteher ein.

Ein Lokal verschwand, der Treffpunkt blieb

Mit dem neuen Namen änderte sich auch der Zeitgeist. Die gemütliche Pub-Atmosphäre der frühen Jahre war einer moderneren Disco-Kultur gewichen. Trotzdem blieb der Standort am Salzstadel ein wichtiger Treffpunkt für Nachtschwärmer.

Das macht unser Foto heute besonders. Es zeigt nicht nur ein altes Lokal, sondern einen Moment aus der Anfangszeit einer Rosenheimer Nachtgeschichte, die sich über mehrere Jahrzehnte erstreckte. Die kleinen Sitzecken und das warme Licht wirken dabei fast beschaulich – und lassen kaum erahnen, wie viel später rund um diesen Ort los war.
1986 endete die Geschichte des Pub 1800. Die Räume blieben dem Rosenheimer Nachtleben jedoch erhalten. Aus dem „Pub“ wurde das „Stage“ – und damit begann an gleicher Stelle ein neues Kapitel.

Wer heute am Salzstadel unterwegs ist, muss schon genau hinsehen, um sich vorzustellen, wie dicht hier einst die Lokale und Diskotheken beieinanderlagen. Unser Foto aus dem Jahr 1970 hilft dabei: Es führt zurück in eine Zeit, in der ein Abend im Pub noch mit einer gemütlichen Sitzecke und gedämpftem Licht beginnen konnte.
(Quelle: Beitragbild: Archiv Herbert Borrmann- Foto Hafner/ Artikel: Karin Wunsam) 

Straßennamen in Rosenheim: Am Breitenfeld – als hier noch Felder lagen

Straßennamen in Rosenheim: Am Breitenfeld – als hier noch Felder lagen

Rosenheim – Wer heute durch die Straße „Am Breitenfeld“ fährt, sieht Häuser, Gärten und parkende Autos. Von einem Feld ist nichts mehr zu erkennen. Und doch steckt genau diese Landschaft noch im Straßennamen. Er führt zurück in eine Zeit, in der das Gebiet im Westen Rosenheims noch von offenen Flächen und Landwirtschaft geprägt war.

Über 500 Straßen gibt es inzwischen im Rosenheimer Stadtgebiet. Ihre Namen erinnern an Menschen, Orte, Landschaften oder historische Ereignisse. Manche davon erzählen von berühmten Persönlichkeiten oder längst vergangenen Begebenheiten, andere bewahren etwas viel Alltäglicheres. „Am Breitenfeld“ gehört dazu: Der Name verweist auf eine Landschaft, die im Stadtbild längst verschwunden ist.
Das Gebiet rund um die Straße gehört zum westlichen Stadtgebiet und liegt im Bereich des Mitterfelds. Heute ist davon kaum noch etwas zu spüren, denn die Bebauung hat sich längst über die früher offenen Flächen ausgebreitet. Häuser und Straßen bestimmen das Bild, und wer hier unterwegs ist, hat vermutlich kaum einen Gedanken daran, dass der Name „Breitenfeld“ einmal viel unmittelbarer zur Umgebung passte.

Als die Landschaft noch den Weg erklärte

Flurnamen waren früher eine Art Orientierungssystem. Bevor sich eine Stadt mit dichtem Straßennetz, Hausnummern und modernen Karten überzog, mussten die Menschen ihre Umgebung anders beschreiben. Ein Bach, ein Waldstück, eine Wiese oder ein besonders großes Feld konnte zum festen Bezugspunkt werden. Solche Bezeichnungen gingen oft über Generationen weiter und überlebten nicht selten sogar die Landschaft, nach der sie ursprünglich benannt wurden.
Auch beim „Breitenfeld“ liegt dieser Gedanke nahe. Der Name beschreibt eine weite, offene Fläche und erinnert damit an eine Zeit, in der Landwirtschaft zum Alltag in und um Rosenheim gehörte. Wo heute Wohnhäuser stehen, wurde früher gearbeitet, gesät und geerntet.

Wie genau das historische Breitenfeld aussah und wann die Bezeichnung erstmals verwendet wurde, lässt sich aus den heute zugänglichen Quellen allerdings nicht mehr im Detail nachvollziehen. Gerade deshalb sollte man aus dem Namen keine allzu genaue Geschichte konstruieren. Sicher ist aber die Entwicklung, die sich heute noch im Stadtbild ablesen lässt: Aus den früheren Freiflächen wurde nach und nach ein Teil der wachsenden Stadt.

Das neue Viertel bekam seine eigenen Einrichtungen

Besonders deutlich wird dieser Wandel an der evangelischen Apostelkirche an der Herderstraße. Sie wurde 1972 erstmals eingeweiht und steht damit ebenfalls für die Zeit, in der sich das westliche Stadtgebiet zunehmend zu einem Wohnstandort entwickelte.
Denn mit neuen Häusern veränderte sich nicht nur das Straßenbild. Wo immer mehr Menschen lebten, entstanden auch Kirchen, Schulen, Geschäfte und weitere Einrichtungen des täglichen Lebens. Aus einer Landschaft am Stadtrand wurde ein Stück Rosenheim.

Die Straße „Am Breitenfeld“ erzählt diesen Wandel allerdings nicht mit einem Jahresdatum oder einem Denkmal. Ihr Name macht ihn auf eine viel leisere Weise sichtbar. Er ist ein Überbleibsel aus einer Zeit, in der die Landschaft noch selbst die Namen lieferte.

Ein Feld, das unter Häusern verschwunden ist

Wer heute „Am Breitenfeld“ auf einem Straßenschild liest, denkt wahrscheinlich nicht darüber nach, was dort früher einmal gewesen sein könnte. Genau darin liegt der Reiz solcher Straßennamen: Sie erzählen manchmal erst auf den zweiten Blick von einer Stadt, die es so nicht mehr gibt.
Das Breitenfeld ist verschwunden. Der Name ist geblieben. Und so erinnert eine unscheinbare Wohnstraße mitten im heutigen Rosenheim daran, dass hier einmal vor allem eines war: viel freie Landschaft.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

72-jähriger Radfahrer bei Burgkirchen tot aufgefunden – Ursache des Sturzes unklar

72-jähriger Radfahrer bei Burgkirchen tot aufgefunden – Ursache des Sturzes unklar

Burgkirchen an der Alz, Landkreis Altötting – Ein 72-jähriger Radfahrer ist am Mittwochnachmittag (7. Oktober) auf einer Gemeindeverbindungsstraße bei Burgkirchen an der Alz leblos aufgefunden worden. Die Ursache für den Sturz ist bislang unklar. Die Polizei bittet deshalb um Hinweise.

Der Radfahrer aus Burghausen war gegen 15 Uhr auf der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Pirach und Bergham unterwegs. Auf Höhe Mad fand ihn ein Anwohner leblos am Unfallort. Sofort eingeleitete Wiederbelebungsmaßnahmen blieben erfolglos. Der 72-Jährige starb noch am Unfallort.
Nach Angaben der Polizei ist bislang unklar, wie es zu dem Sturz kam. Die Polizeiinspektion Burghausen hat die Ermittlungen übernommen. Die sachleitende Staatsanwaltschaft Traunstein ordnete ein Unfallgutachten an.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die den Radfahrer vor dem Sturz gesehen oder Beobachtungen im Bereich der Unfallstelle gemacht haben. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Burghausen unter der Telefonnummer 08677/9691-0 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.
Zur Absicherung und Umleitung der Unfallstelle war die Freiwillige Feuerwehr Dorfen mit zwei Fahrzeugen und zehn Einsatzkräften vor Ort.‘
(Quelle: Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

40 Jahre Rosenheimer Kleinkunsttage: Wo Künstler und Publikum ganz nah zusammenkommen

40 Jahre Rosenheimer Kleinkunsttage: Wo Künstler und Publikum ganz nah zusammenkommen

Rosenheim – Vier Jahrzehnte Kleinkunst, Kabarett, Musik und ganz besondere Begegnungen: Die Rosenheimer Kleinkunsttage feiern in diesem Jahr ihren 40. Geburtstag. Vom Donnerstag, 15. Oktober, bis zum 29. Oktober 2026 wird der Saal des Stadtjugendrings wieder zur kleinen, aber feinen Bühne für Künstler aus Rosenheim und weit darüber hinaus. Viele bekannte Namen waren hier schon zu Gast. Und für manche begann in Rosenheim sogar ein Stück ihrer späteren Karriere.

Gerhard Polt, Hans Söllner, Lisa Fitz, Katja Ebstein und Michael Mittermeier gehören zu den Künstlern, die im Laufe der vergangenen vier Jahrzehnte bei den Rosenheimer Kleinkunsttagen aufgetreten sind. Doch die Veranstaltungsreihe lebt nicht allein von großen Namen. Immer wieder bekommen hier auch Künstler eine Bühne, die noch am Anfang ihrer Laufbahn stehen oder vom Rosenheimer Publikum neu entdeckt werden.

Kleinkunst lebt von der Nähe

Vielleicht liegt genau darin das besondere Erfolgsgeheimnis der Kleinkunsttage. Der Saal des Stadtjugendrings bietet nur rund 150 Besuchern Platz. Künstler und Publikum sitzen damit nicht weit voneinander entfernt. Es bleibt nicht bei der klassischen Trennung zwischen Bühne und Zuschauerraum. Immer wieder kommt es während der Vorstellungen zu spontanen Reaktionen und Interaktionen. In den Pausen oder nach der Veranstaltung ergeben sich Gespräche, für die bei großen Konzerten oder Kabarettabenden in einer Halle kaum Raum bleibt.

Diese Nähe schätzen auch die Künstler. Sie bekommen unmittelbar mit, wie das Publikum auf ihre Geschichten, Pointen oder Musik reagiert. Gleichzeitig erleben die Besucher die Künstler nicht nur aus sicherer Entfernung, sondern tatsächlich ganz nah. Genau diese besondere Atmosphäre ist seit Jahrzehnten ein Markenzeichen der Rosenheimer Kleinkunsttage.

In vier Jahrzehnten hat sich vieles verändert. Als die Reihe ins Leben gerufen wurde, gab es weder Internet noch Smartphone. Schallplatten und Kassetten gehörten zum Alltag. Seitdem hat sich die Welt mehrfach grundlegend verändert. Geblieben ist aber das Bedürfnis nach einem gemeinsamen Abend, nach Lachen, Staunen, Nachdenken und echten Begegnungen.

Vom Angebot für Jugendliche zur festen Kulturgröße

Entstanden sind die Kleinkunsttage ursprünglich aus dem Wunsch heraus, Jugendlichen in Rosenheim mehr kulturelle Angebote zu machen. Heute spricht das Programm längst mehrere Generationen an. Organisiert wird die Veranstaltungsreihe vom Förderverein Jugendarbeit Rosenheim. Der Erlös kommt Projekten der Jugendarbeit zugute, die nicht von öffentlicher Hand finanziert werden.
Damit verbinden die Kleinkunsttage seit 40 Jahren zwei Dinge miteinander: Kultur und Jugendarbeit. Hinter der Veranstaltungsreihe steckt dabei viel ehrenamtliches Engagement. Der Vorsitzende des Fördervereins, Thomas Schmidt, und sein Team kümmern sich gemeinsam mit der künstlerischen Leiterin Karola Kellner um die Organisation und das Programm.

Kellner ist inzwischen im vierten Jahr für das Booking und die künstlerische Gestaltung mitverantwortlich. Sie folgte auf Sepp Hirle, der die Kleinkunsttage über viele Jahre geprägt hatte. Das Grundkonzept ist dabei geblieben: eine Mischung aus bekannten Künstlern, regionalen Talenten und spannenden Neuentdeckungen.

Ein Jubiläumsprogramm mit ausverkauftem Auftakt

Zum 40. Geburtstag geht es am Donnerstag, 15. Oktober, gleich mit einem besonderen Namen los. Andreas Martin Hofmeir eröffnet die Kleinkunsttage mit seinem Programm „Konzertante Aneignung“. Der vielfach ausgezeichnete Tubist, Musikkabarettist und Geschichtenerzähler verbindet musikalische Brillanz mit feinem Humor und hintersinnigen Beobachtungen. Begleitet wird er an diesem Abend von der klassischen Pianistin Barbara Schmelz.
Der Auftakt ist bereits ausverkauft. Auch für den Abend danach, Freitag, 16. Oktober, gibt es keine Karten mehr. Dann steht Christian Springer mit seinem Programm „Leider“ auf der Bühne. Der Kabarettist nimmt sich darin unter anderem Politikverdrossenheit, Rechtsextremismus, den Nahost-Konflikt, Juden, Volkswagen, die „Fremden“ und natürlich Bayern vor. Springer verbindet dabei politische Themen mit hohem Tempo und viel Humor.
Für viele weitere Veranstaltungen der 40. Rosenheimer Kleinkunsttage gibt es aktuell noch Karten. Das Programm reicht auch im Jubiläumsjahr von Kabarett über Comedy und Musik bis zu Kleinkunst in unterschiedlichsten Formen.

40 Jahre Rosenheimer Kleinkunsttage – das sind damit nicht nur vier Jahrzehnte voller großer Namen. Es sind auch vier Jahrzehnte voller kleiner Bühnenmomente: ein Künstler, der sein Publikum unmittelbar erlebt, ein spontaner Dialog aus dem Saal, ein Gespräch nach der Vorstellung oder die Entdeckung eines Talents, das später auf deutlich größeren Bühnen steht. Und genau diese Mischung aus Nähe, Vielfalt und Überraschung macht die Kleinkunsttage auch nach 40 Jahren zu einem besonderen Stück Rosenheimer Kulturgeschichte.

In den kommenden Tagen stellen wir auf Innpuls.me die Künstler des Jubiläumsprogramms und ihre jeweiligen Programme noch einmal kurz vor. So gibt es bis zum Start der 40. Rosenheimer Kleinkunsttage noch einiges zu entdecken.

Karten und das komplette Programm gibt es über die Internetseite der Rosenheimer Kleinkunsttage.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragbsild: re)

Kulturförderpreis 2026: Kaffkiez sitzt diesmal selbst im Publikum

Kulturförderpreis 2026: Kaffkiez sitzt diesmal selbst im Publikum

Rosenheim – Normalerweise stehen sie auf der Bühne und sorgen für die musikalische Unterhaltung. Am Mittwochabend (7. Oktober) war die Rollenverteilung im Großen Rathaussaal allerdings eine andere: Die Musiker von Kaffkiez saßen gemeinsam mit Oberbürgermeister Abuzar Erdogan in der ersten Reihe und hörten zu. Denn diesmal wurden sie selbst gefeiert: Die Rosenheimer Indie-Rock-Band erhielt den Kulturförderpreis 2026 der Stadt Rosenheim. Der Preis ist mit 2.500 Euro dotiert.

Verleihung Kulturförderpreis an Band Kaffkiez 2026. Foto: Innpuls.me

Sonst sorgen sie für die musikalische Unterhaltung, diesmal saßen sie im Publikum – die Band Kaffkiez in der ersten Reihe. Fotos: Innpuls.me

Eröffnet wurde die Feierstunde vom Trommel-Schüler-Ensemble des Karolinen-Gymnasiums. Rhythmisch und lautstark sorgten die Schüler für den musikalischen Auftakt – und damit ausgerechnet für einen Moment, der gut zur Geschichte der Preisträger passte. Denn auch die Anfänge von Kaffkiez liegen am Karolinen-Gymnasium. „Damit schließt sich für uns ein Kreis“, sagten die Musiker nach der Verleihung.

Verleihung Kulturförderpreis an Band Kaffkiez 2026. Foto: Innpuls.me

Familie, Freunde, treue Wegbegleiter kamen mit zur Preisverleihung. 

Mit Familien, Freunden und langjährigen Wegbegleitern waren Johannes Eisner, Johannes Gottwald, Niklas Mayer, Florian Weinberger und Benedikt Vordermaier zur Preisverleihung gekommen. Auch mehrere Stadträte und Vertreter der Rosenheimer Musikszene waren im Großen Rathaussaal dabei.

Verleihung Kulturförderpreis an Band Kaffkiez 2026. Foto: Innpuls.me

Rosenheims Oberbürgermeister Abuzar Erdogan bei seiner Rede. 

Von 17 Zuhörern zu großen Festivalbühnen

Wie weit der Weg der Band seit ihren Anfängen geführt hat, machte Laudator Stefan Kröll deutlich. Der bayerische Kabarettist und Musiker blickte humorvoll auf die Geschichte der Gruppe zurück, die 2012 von Johannes Eisner und Johannes Gottwald zunächst unter dem Namen „Maybe“ gegründet wurde. Damals spielten die Musiker englischsprachige Songs und traten unter anderem bei regionalen Bierfesten und Bällen auf.

An einen ihrer frühen Auftritte erinnerte Kröll besonders: Im Rosenheimer Club P2 standen damals gerade einmal 17 Zuhörer vor der Band. Heute sind die Dimensionen andere. Bei großen Open-Air-Festivals wie Hurricane, Southside und Deichbrand erreichte Kaffkiez bereits ein Publikum von mehr als 40.000 Menschen. Auf den eigenen Tourneen füllt die Band inzwischen Hallen mit mehreren tausend Besuchern. Besonders eng mit der Heimat verbunden blieb das ausverkaufte „Homecoming“-Konzert in der AuerBräu Festhalle, bei dem 4.000 Fans dabei waren.

Verleihung Kulturförderpreis an Band Kaffkiez 2026. Foto: Innpuls.me

Stefan Kröll bei der Laudatio. 

Der entscheidende Schritt kam 2020: Aus „Maybe“ wurde Kaffkiez, die Musiker wechselten zu deutschsprachigen eigenen Songs und schafften den Sprung in die deutschen Albumcharts. Aus der Rosenheimer Band, die einst vor 17 Zuhörern im P2 spielte, war damit längst eine Gruppe geworden, die auch überregional ein großes Publikum erreicht.

Auch die Vorgeschichte spielte eine Rolle

Mit dem Kulturförderpreis würdigt die Stadt das bisherige Schaffen der Band und ihren Beitrag zur kulturellen Ausstrahlung Rosenheims über die Stadtgrenzen hinaus. Oberbürgermeister Abuzar Erdogan bezeichnete Kaffkiez als Beispiel für das kulturelle Potenzial der Stadt. „Sie stehen für Herkunft und Aufbruch“, sagte er. „Sie tragen Rosenheim in die Welt hinaus.“

Bei der Auswahl spielte nach Angaben der Stadt neben der musikalischen Entwicklung auch das Engagement der fünf Musiker eine Rolle. Kaffkiez ist unter anderem Pate des Projekts „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ am Karolinen-Gymnasium.

Dass die Preisvergabe in diesem Jahr dennoch nicht ohne Diskussion blieb, war auch bei der Feierstunde präsent. Die AfD-Stadtratsfraktion hatte sich im Vorfeld gegen die Auszeichnung ausgesprochen. Sie kritisierte insbesondere die öffentliche politische Positionierung der Band und warf Kaffkiez vor, ihre Reichweite für einseitige politische Botschaften zu nutzen und Andersdenkende auszugrenzen. Der Stadtratsbeschluss für die Vergabe fiel mehrheitlich, aber nicht einstimmig.

Kaffkiez wies die Vorwürfe zurück und verwies auf die eigene Haltung gegen Rechtsextremismus. Ende August reagierte die Band mit einem spontanen Konzert auf dem Max-Josefs-Platz. Rund 1.000 Menschen kamen zu dem kostenlosen Auftritt. Dabei sammelte Kaffkiez für den Stadtjugendring Rosenheim. Zusammen mit weiteren 2.500 Euro aus der Bandkasse kamen 12.432 Euro zusammen, die in den neuen Bandraum des Stadtjugendrings im Lokschuppen fließen sollen.

Auch Laudator Stefan Kröll hatte sich während der damaligen Diskussion öffentlich zu Kaffkiez geäußert und griff die Geschichte der Band in seiner Laudatio nun noch einmal auf. Oberbürgermeister Erdogan nahm die Debatte ebenfalls auf und stellte eine grundsätzliche Frage: „Darf Kunst Haltung zeigen?“ Seine Antwort: „Ja, das darf sein, muss es sogar sein.“

Weiterer Lesestoff passend zum Thema:

Den Kulturförderpreis gibt es gemeinsam mit dem Kulturpreis der Stadt Rosenheim seit 1972. Gedacht ist er für die gezielte Förderung vor allem jüngerer Talente aus Kunst und Wissenschaft, die außergewöhnliche Ansätze zeigen.

Für Kaffkiez war die Preisverleihung damit nicht nur eine Auszeichnung für das bisher Erreichte, sondern auch ein Abend mit einem besonderen Bezug zur eigenen Geschichte: Die Musiker, die sonst selbst für den musikalischen Teil einer Veranstaltung sorgen, saßen diesmal im Publikum – und wurden dort für ihren Weg von den ersten Auftritten in Rosenheim bis zu großen Festival- und Konzertbühnen ausgezeichnet.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Josefa Staudhammer)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Donnerstag, 8. Oktober – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Salz über Jahrtausende zu den wichtigsten Handelsgütern gehörte?
Es wurde zur Konservierung von Lebensmitteln gebraucht und war deshalb für das tägliche Leben besonders wertvoll.
Was heute ganz selbstverständlich in fast jeder Küche steht, konnte früher ein begehrtes Gut sein.

Vielleicht schätzt Du heute einmal etwas ganz Alltägliches neu.

Wir wünschen Dir einen dankbaren Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Als der Viktualienmarkt noch zum Alltag gehörte: Rosenheim 1952

Als der Viktualienmarkt noch zum Alltag gehörte: Rosenheim 1952

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1952. Das historische Foto zeigt einen Obst- und Gemüsestand auf dem Rosenheimer Ludwigsplatz. Eine Frau steht vor den mit Waren gefüllten Holzkisten. Daneben steht ein Kinderwagen mit einem kleinen Kind darin. Es schaut interessiert zur Seite.

Marktgeschichte auf dem Ludwigsplatz

Der Ludwigsplatz hat eine lange Marktgeschichte. Bereits im 15. Jahrhundert entstand hier der sogenannte „Äußere Markt“, nachdem der ursprüngliche Marktplatz – der heutige Max-Josefs-Platz – für den wachsenden Handel zu klein geworden war.
Im Laufe der Zeit gab es auf dem Platz verschiedene Märkte für unterschiedliche Waren. Dazu gehörten unter anderem der Eiermarkt, der Schweinemarkt und der Köstenmarkt. 1882 wurden die verschiedenen Bezeichnungen offiziell unter dem Namen „Viktualienmarkt“ zusammengefasst. Das Wort „Viktualien“ geht auf das spätlateinische „victualia“ für Lebensmittel zurück.
Der Markt gehörte damit über Jahrhunderte zum Stadtbild. Das historische Foto zeigt ihn in einer Zeit, in der der Zweite Weltkrieg erst wenige Jahre zurücklag und Rosenheim noch vom Wiederaufbau geprägt war.

Obst und Gemüse aus Holzkisten

Auffällig sind auf der Aufnahme die einfachen Holzkisten, in denen Obst und Gemüse angeboten werden. Supermärkte, wie wir sie heute kennen, gab es damals noch nicht. Der Einkauf spielte sich zu einem großen Teil auf Märkten und in kleinen Geschäften ab.
Auch der Kinderwagen erzählt ein kleines Stück Zeitgeschichte. Neben dem Obst- und Gemüsestand steht ein Modell, wie es für die damalige Zeit typisch war. Das Kind darin ist neugierig und schaut aufmerksam zur Seite, während neben ihm der Einkauf weitergeht.

Heute ist der Name Viktualienmarkt in Rosenheim kaum noch gebräuchlich. Der Markt auf dem Ludwigsplatz ist als Grüner Markt bekannt – allerdings heute an anderer Stelle wie damals. Die lange Tradition des Platzes als Ort für den Handel mit Lebensmitteln ist aber damit  geblieben.
Auch der Fischbrunnen erinnert noch heute an diese Geschichte. Der Brunnen wurde 1928 errichtet und steht für den früheren Fischhandel auf dem Ludwigsplatz.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv Herbert Borrmann – Foto Nickl / Artikel: Karin Wunsam)

TSV 1860 Rosenheim: U21 holt sich Tabellenführung zurück

TSV 1860 Rosenheim: U21 holt sich Tabellenführung zurück

Rosenheim – Die U21 des TSV 1860 Rosenheim hat die Tabellenführung in der Kreisliga 1 Inn/Salzach zurückerobert. Gegen die zweite Mannschaft des TSV Buchbach setzte sich die Rosenheimer Reserve mit 5:0 durch.

Die Sechzger übernahmen von Beginn an die Initiative und setzten die Gäste früh unter Druck. Mit viel Ballbesitz und hohem Tempo erspielte sich Rosenheim zahlreiche Chancen. Bereits vor dem achten Spieltag hatte die U21 mit nur fünf Gegentoren aus sieben Partien die beste Defensive der Liga gestellt.
Gegen Buchbach II zeigte die Mannschaft erneut einen souveränen Auftritt und war diesmal auch vor dem Tor konsequent. Leonardo Papapicco traf doppelt. Außerdem trugen sich Tobias Bensch, Zingo Booi und Joel Venedikoglu in die Torschützenliste ein.

Durch den deutlichen Heimsieg steht die U21 nun wieder an der Spitze der Kreisliga 1 Inn/Salzach. Zuvor war Rosenheim punktgleich mit dem ASV Au als Tabellenzweiter in den achten Spieltag gegangen.
(Quelle: Pressemitteilung TSV 1860 Rosenheim / Beitragsbild: TSV 1860 Rosenheim)

Bad Aibling: Online-Infoabend informiert über Behandlungsmöglichkeiten bei Adipositas

Bad Aibling: Online-Infoabend informiert über Behandlungsmöglichkeiten bei Adipositas

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es, wenn eine Gewichtsabnahme mit Ernährungsumstellung und anderen Maßnahmen langfristig nicht gelingt? Mit dieser Frage beschäftigt sich ein kostenfreier Online-Informationsabend der RoMed Klinik Bad Aibling am Mittwoch, 21. Oktober.

Bei der Veranstaltung informieren Dr. Sandra Sommerey, Zentrumsleiterin Chirurgie, und Ernährungstherapeutin Theresa Heinritzi über operative Verfahren zur Gewichtsreduktion. Außerdem geht es um die Ernährung vor und nach einem solchen Eingriff.
Im Anschluss an die Vorträge besteht die Möglichkeit, Fragen an die beiden Expertinnen zu stellen und sich mit anderen Teilnehmern auszutauschen.

Die Online-Veranstaltung beginnt am Mittwoch, 21. Oktober, um 17 Uhr und findet über Microsoft Teams statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Wer dabei sein möchte, kann sich per E-Mail an adipositas.aib@ro-med.de anmelden und erhält anschließend den Zugangslink.

Weitere Informationen und Termine gibt es auf der Veranstaltungsseite der RoMed Kliniken.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

A8 bei Piding: Polizei stellt rund fünf Kilogramm Cannabis sicher

A8 bei Piding: Polizei stellt rund fünf Kilogramm Cannabis sicher

Piding / Landkreis Berchtesgadener Land – Bei einer Kontrolle auf der A8 bei Piding hat die Grenzpolizei am Montag rund fünf Kilogramm Cannabis in einem Auto gefunden. Die beiden Insassen, zwei 22 und 29 Jahre alte Deutsche aus dem Landkreis Berchtesgadener Land, wurden festgenommen. Gegen beide wurde inzwischen Untersuchungshaft angeordnet.

Die Beamten der Grenzpolizeiinspektion Piding kontrollierten das in Richtung Süden fahrende Fahrzeug am Montag (5. Oktober) gegen 14.15 Uhr. Dabei fanden sie nach Angaben des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd mehrere Pakete mit insgesamt rund fünf Kilogramm Cannabis und stellten diese sicher.
Die beiden Männer wurden vor Ort festgenommen. Anschließend übernahm der Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeiinspektion Traunstein die weiteren Ermittlungen. Die Sachbearbeitung führt das zuständige Fachkommissariat unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein fort.

Die Staatsanwaltschaft beantragte beim zuständigen Amtsgericht Haftbefehle gegen die beiden Tatverdächtigen. Sie wurden am Dienstag (6. Oktober) dem zuständigen Richter vorgeführt. Nach Erlass der Untersuchungshaftbefehle wurden beide in Justizvollzugsanstalten gebracht. Die Ermittlungen dauern an.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Was gehört in welchen Container? Rosenheimer Wertstoffinseln bekommen neue Schilder

Was gehört in welchen Container? Rosenheimer Wertstoffinseln bekommen neue Schilder

Rosenheim – Welche Abfälle gehören in welchen Container? An den Wertstoffinseln im Rosenheimer Stadtgebiet sollen neue, einheitliche Schilder künftig über die verschiedenen Abfallarten informieren. Die Beschilderung wird nach und nach an allen Wertstoffinseln angebracht.

Die Kennzeichnung unterscheidet die Abfallarten nach Farben: Gelb steht für Leichtverpackungen aus Kunststoff, Metall und Verbundstoffen, beispielsweise Getränkekartons, Shampooflaschen und Konservendosen. Grün ist für kompostierbare Grünabfälle wie Gras, Laub sowie Strauch- und Gartenabfälle vorgesehen. Container mit braunem Deckel nehmen unverpackte Lebensmittel- und Speiseabfälle auf, etwa Obst-, Brot- und Gemüsereste.

Blaue Container sind für Altpapier und Kartonagen vorgesehen. Beim Altglas wird weiterhin zwischen Weiß-, Braun- und Grünglas unterschieden. In Altkleidercontainer gehören gut erhaltene Kleidung, Schuhe und weitere Textilien.

Hinweise zu Fehlwürfen und Ablagerungen

Die Stadt Rosenheim weist im Zusammenhang mit der neuen Beschilderung auch auf Fehlwürfe und illegale Ablagerungen von Sperr- und Restmüll an den Wertstoffinseln hin. Abfälle dürfen nur in die dafür vorgesehenen Container eingeworfen werden. Wer Müll neben oder vor den Containern abstellt, begeht eine illegale Abfallentsorgung, die mit einem Bußgeld geahndet werden kann.
Die neuen Schilder weisen außerdem auf eine mögliche Videoüberwachung hin.

Die Wertstoffinseln können montags bis samstags von 7 bis 20 Uhr genutzt werden. Sind Container voll, können andere Wertstoffinseln oder der Wertstoffhof als Ausweichmöglichkeit genutzt werden.
Die neue Beschilderung wird  laut Information der Stadt Rosenheim schrittweise an allen Wertstoffinseln im Stadtgebiet angebracht.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)