Rosenheim: Suchthilfetag beschäftigt sich mit neuen Formen von Sucht

Rosenheim: Suchthilfetag beschäftigt sich mit neuen Formen von Sucht

Rosenheim – Wie verändern digitale Entwicklungen, neue Konsumformen und die Cannabis-Legalisierung die Suchthilfe? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich der 8. Rosenheimer Suchthilfetag am Mittwoch, 18. November, im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim.

Auf dem Programm stehen unter anderem Themen wie Mediensucht, Suchtverlagerung und die Auswirkungen der Cannabis-Legalisierung auf Beratung, Prävention und Behandlung. Auch der Einsatz künstlicher Intelligenz im Zusammenhang mit Sucht – unter dem Stichwort „SuchtGPT“ – wird thematisiert.

Fachvorträge und Austausch

Der Fachtag richtet sich an Fachkräfte und Einrichtungen aus dem Bereich der Suchthilfe sowie weitere Interessierte. Geplant sind Fachvorträge und Möglichkeiten zum Austausch. Eröffnet wird die Veranstaltung von Dr. Hendrik Streeck, dem Beauftragten der Bundesregierung für Sucht- und Drogenfragen, der zugleich als Schirmherr des Suchthilfetags fungiert.
Der 8. Rosenheimer Suchthilfetag findet am Mittwoch, 18. November, von 13 bis 17 Uhr im Kultur+Kongress Zentrum Rosenheim, Kufsteiner Straße 4, statt. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist bis Sonntag, 25. Oktober, möglich.Das vollständige Programm gibt e auf der Website zum Suchttag.
(Quelle: Pressemitteilung Neon / Beitragbild: Archiv  Innpuls.me)

Gegenstände auf Gleisen: Bundespolizei ermittelt nach zwei Vorfällen

Gegenstände auf Gleisen: Bundespolizei ermittelt nach zwei Vorfällen

München – Gleich zweimal musste die Bundespolizei am Dienstag (6. Oktober) wegen Gegenständen im Gleisbereich im Raum München ermitteln. Bei Johanneskirchen legten drei Kinder Stöcke, Äpfel und Süßigkeiten auf die Gleise. Eine S-Bahn überfuhr die Gegenstände, der Triebfahrzeugführer leitete daraufhin eine Schnellbremsung ein. Am späten Abend kollidierte eine weitere S-Bahn zwischen Heimstetten und Feldkirchen mit Sperrmüll. Verletzt wurde in beiden Fällen niemand.

Kinder legen Gegenstände auf die Gleise

Gegen 15.30 Uhr meldete der Triebfahrzeugführer einer S-Bahn der Linie S8 drei Kinder im Gleisbereich kurz vor dem Bahnhof Johanneskirchen im Münchner Stadtgebiet. Nach bisherigen Erkenntnissen der Bundespolizei hatten zwei Elfjährige und ein Zehnjähriger Stöcke, Äpfel und Süßigkeiten auf die Gleise gelegt.
Die herannahende S-Bahn mit rund 150 Reisenden überfuhr die Gegenstände. Der 23-jährige Triebfahrzeugführer nahm dabei einen Schlag wahr und leitete eine Schnellbremsung ein. Anschließend stellte er die drei Kinder fest und hielt sie bis zum Eintreffen einer Streife der Bundespolizei fest.
Verletzt wurde niemand, auch am Zug entstand kein Schaden. Die Bahnstrecke war von 15.28 bis 16.13 Uhr gesperrt. Nach Angaben der Deutschen Bahn waren 13 Züge betroffen und verzeichneten zusammen 293 Verspätungsminuten.

Die Bundespolizei informierte die Erziehungsberechtigten und übergab ihnen die Kinder. Gegen die drei wird wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr ermittelt.

S-Bahn fährt auf Sperrmüll

Gegen 22.40 Uhr wurde die Bundespolizei erneut über Gegenstände im Gleisbereich informiert. Zwischen Heimstetten und Feldkirchen östlich von München kollidierte eine stadteinwärts fahrende S-Bahn der Linie S2 mit mehreren Gegenständen. Nach bisherigem Ermittlungsstand handelte es sich um Sperrmüll.

Eine Schnellbremsung wurde in diesem Fall nicht eingeleitet. Einsatzkräfte der Bundespolizei stellten die Gegenstände sicher. Die S-Bahn konnte zunächst weiterfahren und wurde am Bahnhof München Ost untersucht. Dabei stellten die Einsatzkräfte eine Beschädigung am Transformator an der Unterseite des Zuges fest.
Der Zug blieb zwar fahrtüchtig, wurde zur Reparatur aber in das Betriebswerk Steinhausen gebracht. Wie hoch der entstandene Schaden ist, steht noch nicht fest. Eine Sperrung der Strecke war nicht erforderlich. Eine Fahndung im Nahbereich nach möglichen Tatverdächtigen blieb ohne Ergebnis.
Auch in diesem Fall ermittelt die Bundespolizei wegen des Verdachts des gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr. Wer den Sperrmüll auf die Gleise gebracht hat, ist bislang unbekannt.
(Quelle: Pressemitteilung Bundespolizei / Beitragsbild: Symbolfoto Bundespolizei)

Rosenheim: VdK sammelt wieder Spenden für Menschen in Not

Rosenheim: VdK sammelt wieder Spenden für Menschen in Not

Roenheim – Vom 16. Oktober bis zum 15. November findet in Stadt und Landkreis Rosenheim wieder die VdK-Haussammlung „Helft Wunden heilen“ statt. Ehrenamtliche des Sozialverbands VdK Bayern gehen in dieser Zeit von Tür zu Tür oder werfen Spendenbriefe ein. Mit den gesammelten Geldern sollen Menschen unterstützt werden, die sich in einer finanziellen Notlage befinden.

Nach Angaben des VdK können die Spenden beispielsweise für einen Zuschuss zu Heizkosten, eine Waschmaschine, einen Wintermantel oder die Schulausstattung von Kindern verwendet werden. Auch Begegnungs- und Informationsveranstaltungen werden daraus finanziert.
Unterstützt werden sollen unter anderem alte und kranke Menschen, Kinder aus finanziell belasteten Familien sowie Menschen mit Behinderung. Über die Vergabe der Hilfen wird nach Angaben des VdK jeweils entsprechend der individuellen Situation entschieden. „Armut und fehlende Unterstützung sind ein strukturelles Problem, aber mit unseren VdK-Hilfen können wir Betroffenen helfen, einmal durchzuatmen. Wir möchten Orte der Begegnung schaffen und ein Zeichen gegen Altersarmut und Einsamkeit setzen“, sagt VdK-Kreisvorsitzender Willi Hofmann.

Wer die Sammlung unterstützen oder sich über die Möglichkeit einer direkten Spende informieren möchte, kann sich an den VdK-Kreisverband Rosenheim unter der Telefonnummer 08031/61994-0 wenden. Informationen gibt es auch auf der Internetseite des VdK.
(Quelle: Pressemitteilung VdK Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rimsting: Unbekannter soll über Wochen Eiweißriegel gestohlen haben

Rimsting: Unbekannter soll über Wochen Eiweißriegel gestohlen haben

Rimsting / Landkreis Rosenheim – Ein bislang unbekannter Mann soll über mehrere Wochen hinweg in einem Verbrauchermarkt in Rimsting wiederholt Eiweißriegel gestohlen und diese noch im Geschäft verzehrt haben. Als der Marktleiter ihn am Dienstag (6. Oktober) ansprechen wollte, flüchtete der Mann mit einem Auto. Die Polizei sucht nun nach dem Tatverdächtigen.

Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizeiinspektion Prien am Dienstag (6. Oktober) gegen 17.40 Uhr in einem Verbrauchermarkt an der Bahnhofstraße. Der Unbekannte soll dort bereits über einen längeren Zeitraum hinweg immer wieder Eiweißriegel genommen und diese unmittelbar im Geschäft gegessen haben.

Als der Marktleiter den jungen Mann am Dienstag ansprechen wollte, flüchtete dieser den Angaben zufolge mit einem weißen Mitsubishi Colt in Richtung Wasserburg. Der Tatverdächtige ist nach Angaben der Polizei etwa 20 Jahre alt, schlank und hat kurze braune oder dunkelblonde Haare sowie einen Oberlippenbart. Hinweise nimmt die Polizeiinspektion Prien unter der Telefonnummer 08051/90570 entgegen.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Prien: Jugendlicher E-Scooter-Fahrer von Unbekannten geschubst und angespuckt

Prien: Jugendlicher E-Scooter-Fahrer von Unbekannten geschubst und angespuckt

Prien / Landkreis Rosenheim – Ein 15-jähriger E-Scooter-Fahrer ist am Dienstagabend (6. Oktober)  in Prien (Landkreis Rosenheim) von einem Unbekannten angegangen worden. Der Mann soll den Jugendlichen zunächst auf das Befahren des Gehwegs mit dem E-Scooter angesprochen und ihn anschließend geschubst, beleidigt und angespuckt haben. Die Polizei sucht nun nach dem Mann.

Der Vorfall ereignete sich nach Angaben der Polizeiinspektion Prien gegen 19.15 Uhr in der Franziska-Hager-Straße. Der Unbekannte sprach den 15-Jährigen demnach zunächst darauf an, dass das Befahren des Gehwegs mit einem E-Scooter nicht erlaubt sei. Im weiteren Verlauf soll er den Jugendlichen geschubst und beleidigt sowie ihn angespuckt haben.

Anschließend entfernte sich der Mann in Richtung Bahnhof. Er ist nach Angaben der Polizei über 40 Jahre alt, etwa 1,80 Meter groß und von normaler Statur. Er hat blonde Haare und trug eine schwarze Jacke und eine schwarze Hose. Außerdem hatte er eine „Lidl-Tüte“ bei sich.
Die Polizeiinspektion Prien bittet Zeugen, die Hinweise auf den Mann geben können, sich unter der Telefonnummer 08051/90570 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Aschau: Zehnjähriger stürzt beim Sprung von Traktoranhänger und wird schwer verletzt

Aschau: Zehnjähriger stürzt beim Sprung von Traktoranhänger und wird schwer verletzt

Aschau / Landkreis Rosenheim – Ein zehnjähriger Bub ist am Dienstagnachmittag (6. Oktober)  in Aschau im Chiemgau schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei wollte er offenbar von einem Traktoranhänger auf sein Fahrrad springen. Dabei verlor er das Gleichgewicht und stürzte.

Der Unfall ereignete sichgegen 17.55 Uhr. Wie die Polizeiinspektion Prien mitteilt, versuchte der Bub offenbar, vom Anhänger eines Traktors auf sein Fahrrad zu springen. Dabei stürzte er und schlug mit dem Kopf auf dem Boden auf.
Obwohl der Zehnjährige einen Helm trug, erlitt er schwere Kopfverletzungen. Der Rettungsdienst versorgte ihn zunächst vor Ort. Anschließend wurde der Bub mit einem Rettungshubschrauber in das Klinikum Traunstein gebracht.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Prien / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Trauermarsch der „Omas gegen Rechts“ zum Informationsfreiheitsgesetz

Rosenheim: Trauermarsch der „Omas gegen Rechts“ zum Informationsfreiheitsgesetz

Rosenheim – Die „Omas gegen Rechts“ Rosenheim veranstalten am Samstag, 10. Oktober, einen Trauermarsch durch die Rosenheimer Innenstadt. Damit wollen sie auf die geplante Reform des Informationsfreiheitsgesetzes (IFG) aufmerksam machen. Treffpunkt ist um 10 Uhr am ehemaligen Rosenpavillon im Salingarten gegenüber von Galeria Kaufhof.

Das Informationsfreiheitsgesetz ermöglicht Bürgern, auf Antrag Zugang zu amtlichen Informationen von Bundesbehörden zu erhalten. Die Bundesregierung plant eine Reform des seit 2006 geltenden Bundes-Informationsfreiheitsgesetzes. Im Koalitionsvertrag ist eine Weiterentwicklung des Gesetzes vorgesehen. Welche konkreten Änderungen umgesetzt werden, ist noch nicht abschließend festgelegt.
Die „Omas gegen Rechts“ Rosenheim sehen die geplanten Änderungen kritisch. Nach ihrer Einschätzung könnte der Zugang zu Informationen dadurch eingeschränkt werden. Mit ihrem Trauermarsch wollen sie nach eigenen Angaben auf das Thema aufmerksam machen. Die Gruppe spricht von einer drohenden „Beschneidung“ des Informationsfreiheitsgesetzes und kritisiert, dass die geplanten Änderungen derzeit nur wenig öffentliche Aufmerksamkeit erhielten.
Der Trauermarsch führt anschließend durch die Innenstadt und soll etwa eineinhalb Stunden dauern.
(Quelle: Pressemitteilung Omas gegen Rechts / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Neunjähriger Radfahrer angefahren – Autofahrer fährt weiter

Rosenheim: Neunjähriger Radfahrer angefahren – Autofahrer fährt weiter

Rosenheim – Ein neunjähriger Radfahrer ist am Montagabend (5. Oktober)  in Rosenheim von einem Auto angefahren worden. Der Junge stürzte und erlitt Verletzungen. Der Autofahrer fuhr nach dem Zusammenstoß weiter, ohne seine Beteiligung am Unfall anzugeben. Die Polizei sucht nun Zeugen.

Wie die Polizeiinspektion Rosenheim mitteilt, war der Neunjährige am 5. Oktober gegen 19.55 Uhr gemeinsam mit seinen Eltern mit dem Fahrrad auf der Westerndorfer Straße unterwegs. An der Ampelanlage wollte die Familie bei Grün über die Fußgängerfurt die Westerndorfer Straße überqueren, um anschließend über die Ebersberger Straße weiterzufahren.
Während der Junge die Fahrbahn überquerte, bog ein Autofahrer von der Ebersberger Straße in die Westerndorfer Straße ab. Nach Angaben der Polizei übersah der Fahrer dabei den Radfahrer und erfasste ihn mit der Fahrzeugfront etwa in der Mitte der Fahrbahn. Der Neunjährige stürzte daraufhin zu Boden.

Er erlitt Prellungen sowie Verletzungen im Arm- und Brustbereich. Der alarmierte Rettungsdienst behandelte den Jungen zunächst vor Ort ambulant. Anschließend wurde er weiter medizinisch versorgt.
Der Autofahrer entfernte sich nach den Angaben der Polizei nach dem Zusammenstoß und fuhr weiter, ohne Angaben zu seiner Beteiligung am Unfall zu machen. Nach den bisherigen Ermittlungen konnte der Unfallzeitpunkt auf 19.53 Uhr eingegrenzt werden.

Bei dem gesuchten Fahrzeug handelt es sich laut Polizei um einen grauen beziehungsweise silberfarbenen Mercedes-Benz A-Klasse, Baujahr 1997 bis 2012.

Die Polizeiinspektion Rosenheim ermittelt wegen unerlaubten Entfernens vom Unfallort und bittet Zeugen, die den Unfall oder das Fahrzeug beobachtet haben, sich unter der Telefonnummer 08031/200-2200 zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Bunsenbrenner setzt trockene Hecke in Brand

Rosenheim: Bunsenbrenner setzt trockene Hecke in Brand

Rosenheim – Mit einem Bunsenbrenner sollte bei Gartenarbeiten im Rosenheimer Bereich Am Stöckl Unkraut entfernt werden. Stattdessen geriet eine trockene Hecke in Brand. Dabei entstand ein Sachschaden von rund 5.000 Euro.

Wie die Polizeiinspektion Rosenheim mitteilt, half ein 20-Jähriger aus Feldkirchen-Westerham am Dienstag (6. Oktober) gegen 13.30 Uhr einem Anwohner in Rosenheim bei Gartenarbeiten. Beim Entfernen des Unkrauts kam der junge Mann mit der Flamme offenbar einer vertrockneten Hecke zu nahe. Sie fing daraufhin sofort Feuer.
Das Feuer ließ sich zunächst nicht eindämmen, sodass die Feuerwehr alarmiert wurde. Die Einsatzkräfte konnten die brennende Hecke nach ihrem Eintreffen zügig löschen. Nach Angaben der Polizei wurde niemand verletzt.
Gegen den 20-Jährigen wird nun wegen eines Verstoßes gegen die Brandverhütungsvorschriften ermittelt.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Herbstferien in anderen Bundesländern: Mehr Verkehr auch auf der A8 bei Rosenheim

Herbstferien in anderen Bundesländern: Mehr Verkehr auch auf der A8 bei Rosenheim

Rosenheim / Bayern / Deutschland – In Bayern lassen die Herbstferien noch auf sich warten – auf den Autobahnen rund um Rosenheim kann es am kommenden Wochenende trotzdem voller werden. In mehreren anderen Bundesländern beginnen die Ferien oder gehen in die zweite Woche. Dadurch ist auch auf den wichtigen Transitstrecken Richtung Salzburg und Tirol mit mehr Verkehr zu rechnen.

Nach Einschätzung des ADAC steigt die Staugefahr vor allem am Freitagnachmittag und am Samstagvormittag. Bei schönem Herbstwetter kommen außerdem zahlreiche Tagesausflügler dazu. Am Samstag- und Sonntagvormittag dürfte es deshalb auf den Strecken in Richtung Alpen voller werden. Am Nachmittag und Abend wird jeweils mit stärkerem Rückreiseverkehr gerechnet. Insgesamt bleibt das Verkehrsaufkommen laut ADAC allerdings deutlich unter dem Niveau der Sommerferien.

A8 und A93 besonders wichtig für die Region

Für Autofahrer aus und durch die Region Rosenheim sind vor allem die A8 und die A93 interessant. Auf der A8 kann es in den Landkreisen Rosenheim, Miesbach und Berchtesgadener Land bei Stau zu Abfahrtssperren kommen. Auch auf der A93 sind solche Maßnahmen möglich.
Sie sollen verhindern, dass Autofahrer bei Stau von der Autobahn auf Straßen durch die umliegenden Orte ausweichen. Ob eine Abfahrt tatsächlich gesperrt wird, entscheidet die Verkehrspolizei kurzfristig in Abstimmung mit der Autobahn GmbH und den jeweiligen Landkreisen.

Bundesweit zählt der ADAC unter anderem die A3, A7, A8, A9, A10, A96 und A99 zu den besonders staugefährdeten Autobahnen.

Rund 1.100 Baustellen auf den Autobahnen

Zusätzlich bremsen derzeit rund 1.100 Baustellen den Verkehr auf Deutschlands Autobahnen. Auch Veranstaltungen können regional für volle Straßen sorgen. Am Wochenende findet beispielsweise das Saisonfinale der DTM am Hockenheimring statt. In Stuttgart endet am Sonntag der Cannstatter Wasen.

Richtung Tirol ebenfalls mit Behinderungen

Wer von Rosenheim aus weiter Richtung Österreich fährt, muss ebenfalls mit Verzögerungen rechnen. In Österreich gelten unter anderem die A1, A9, A10, A11, A12, A13 und A14 als staugefährdet.

Auf der A13 zwischen Innsbruck und Brenner sorgt weiterhin die Sanierung der Luegbrücke für Behinderungen. Auch auf der B179 über den Fernpass und der B197 am Arlberg sind Engpässe möglich.

In der Schweiz kann es unter anderem auf der A1 zwischen Bern und St. Margrethen, der Gotthardroute A2, der A3 und der A13 über San Bernardino voller werden. In Italien ist unter anderem auf der Brennerautobahn A22 mit mehr Verkehr zu rechnen.
Bei der Einreise nach Deutschland können außerdem Grenzkontrollen zu Wartezeiten führen.

Im Herbst kann Nebel die Sicht einschränken

Neben den Baustellen und dem Ferienverkehr kann auch das Wetter für zusätzliche Schwierigkeiten sorgen. Gerade morgens und abends kann Nebel die Sicht stark einschränken.
Der ADAC rät deshalb, die Geschwindigkeit anzupassen und ausreichend Abstand zu halten. Bei Nebel sollte das Abblendlicht manuell eingeschaltet werden, da sich Autofahrer nicht allein auf die Lichtautomatik verlassen sollten. Die Nebelschlussleuchte darf erst bei einer Sichtweite von weniger  als 50 Metern eingeschaltet werden. Dann gilt  gleichzeitig eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC  / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bayern: Deutlich mehr Studienanfänger durch größeren Abiturjahrgang

Bayern: Deutlich mehr Studienanfänger durch größeren Abiturjahrgang

Bayern – Nach dem Einbruch im vergangenen Jahr geht es bei den Studienanfängern an Bayerns Hochschulen wieder deutlich nach oben: Für das Wintersemester 2026/27 erwarten die Hochschulen 68.392 Studienanfänger. Das sind 19,5 Prozent mehr als im Vorjahr. Besonders stark fällt der Anstieg an den Universitäten aus.

Nach ersten, teilweise noch auf Schätzungen beruhenden Meldungen der Hochschulen werden im kommenden Wintersemester insgesamt 403.333 Studenten in Bayern erwartet. Damit bleibt die Gesamtzahl nahezu stabil und steigt gegenüber dem Vorjahr lediglich um 0,5 Prozent.

Universitäten verzeichnen deutlichen Anstieg

Den größten Zuwachs gibt es bei den Ersteinschreibungen an den Universitäten. Dort beginnen im Wintersemester voraussichtlich 40.314 Menschen ihr Studium. Das sind 33,6 Prozent mehr als im Vorjahr.
Der starke Anstieg hängt vor allem mit der Umstellung von G8 auf G9 zusammen. Nachdem es 2025 wegen der Umstellung einen deutlich kleineren Abiturjahrgang gab, gibt es 2026 einen größeren Jahrgang. Der Effekt zeigt sich nun auch bei den Studienanfängern.

Insgesamt sind an Bayerns Universitäten voraussichtlich 250.448 Studierende eingeschrieben. Das entspricht 62,1 Prozent aller Studenten. Ihre Zahl steigt gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent.

Fachhochschulen entwickeln sich unterschiedlich

An den staatlichen Fachhochschulen werden für das kommende Wintersemester 126.542 Studierende erwartet. Das sind 1,4 Prozent mehr als im Vorjahr. Bei den Studienanfängern gibt es dagegen nur einen leichten Anstieg um 0,3 Prozent.
Anders sieht es bei den nichtstaatlichen Fachhochschulen aus. Dort sinkt die Zahl der Studenten um 20,2 Prozent auf 17.365. Grund dafür ist vor allem der Wegfall eines bayerischen Hochschulstandorts. Entsprechend geht auch die Zahl der Ersteinschreibungen zurück – um 15,4 Prozent.

Rückgang vom Vorjahr wieder aufgeholt

Der Blick auf die vergangenen Jahre zeigt, wie stark sich die G8/G9-Umstellung auf die Zahlen auswirkt. Im Wintersemester 2025/26 war die Zahl der Studienanfänger im Vergleich zum Vorjahr um 16,9 Prozent zurückgegangen.
Mit 68.392 Studienanfängern liegt Bayern im Wintersemester 2026/27 nun wieder deutlich höher. Das Niveau des Wintersemesters 2024/25 mit 68.872 Studienanfängern wird allerdings noch nicht ganz erreicht.
Die aktuellen Zahlen des Bayerischen Landesamts für Statistik sind teilweise noch Schätzungen und können sich daher noch verändern.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Landesamt für Statistik / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wasserburg: Diskussion über KI, Kultur und die Zukunft unserer Gesellschaft

Wasserburg: Diskussion über KI, Kultur und die Zukunft unserer Gesellschaft

Rosenheim / Landkreis – Künstliche Intelligenz verändert, wie Texte entstehen, Bilder produziert werden und Informationen verbreitet werden. Was bedeutet das für Kultur, Gesellschaft und die Menschen, die kreativ arbeiten? Mit diesen Fragen beschäftigt sich eine Diskussionsrunde am Dienstag, 20. Oktober, im Theater Wasserburg.

Unter dem Titel „Zwischen Menschlichkeit und Maschine – Kultur, Gesellschaft, KI“ diskutieren die Bestseller-Autorin Janet Clark, die Medien- und Urheberrechtsanwältin Sabine Richly, die Kulturreferentin des Landkreises Rosenheim Anke Hellmann und Annett Segerer, Künstlerische Leiterin des Theaters Wasserburg.
Nach einer thematischen Einführung durch Janet Clark geht es unter anderem um die Funktionsweise von KI, ihre Kosten und ihren Nutzen sowie um die Frage, welche Vorstellungen und Mythen sich rund um die Technologie entwickelt haben. Im Gespräch soll außerdem beleuchtet werden, welche Auswirkungen KI auf Politik und Kultur bereits heute hat – im Positiven wie im Negativen.
Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie eine Welt gestaltet werden kann, in der Menschen auch im Zeitalter der künstlichen Intelligenz leben wollen.

Moderiert wird der Abend von Monika Pfundmeier. Sie ist Autorin, KI-Expertin, Vizepräsidentin des European Writers’ Council und Vorsitzende des Verbands Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller in München-Oberbayern.

Termin und Eintritt

Die Veranstaltung beginnt am Dienstag, 20. Oktober, um 19 Uhr im Theater Wasserburg, Salzburger Straße 15, in Wasserburg am Inn. Einlass ist ab 18 Uhr. Der Eintritt kostet 5 Euro. Karten gibt es an der Abendkasse. Eine vorherige Anmeldung per E-Mail an kontakt@monika-pfundmeier.com wird empfohlen.

Veranstaltet wird der Abend vom Kulturreferat des Landkreises Rosenheim, dem Theater Wasserburg, dem Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller Region München-Oberbayern und dem European Writers’ Council. Gefördert wird die Veranstaltung vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kultur sowie von ver.di.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)