70-Jähriger stürzt am Hochstaufen tödlich ab

70-Jähriger stürzt am Hochstaufen tödlich ab

Bad Reichenhall – Am Hochstaufen bei Bad Reichenhall ist am Mittwoch( 30. September) ein 70-jähriger Mann aus Österreich ums Leben gekommen. Seine Leiche wurde unterhalb des Steinernen Jägers gefunden. Die Polizei geht derzeit von einem selbstverschuldeten Absturz aus.

Gegen 13 Uhr ging über die österreichische Leitstelle ein Notruf ein: Unterhalb des Steinernen Jägers war eine leblose Person entdeckt worden. Ein Notarzt des Rettungshubschraubers Christoph 14 konnte nur noch den Tod des 70-Jährigen feststellen.
Die Alpine Einsatzgruppe der Grenzpolizeiinspektion Piding übernahm unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein die Ermittlungen. Nach bisherigem Stand geht die Polizei von einem selbstverschuldeten Absturzgeschehen aus.

Zwei Beamte der Alpinen Einsatzgruppe bargen den Leichnam mit Unterstützung der Bergwacht Bad Reichenhall und einem Polizeihubschrauber.
An dem Einsatz waren insgesamt drei Mitglieder der Alpinen Einsatzgruppe, vier Angehörige der Bergwacht Bad Reichenhall sowie die beiden Hubschrauber beteiligt
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Öffentlicher Eislauf in Rosenheim: Zeiten im SPIE-Stadion in KW 41

Öffentlicher Eislauf in Rosenheim: Zeiten im SPIE-Stadion in KW 41

Rosenheim – Öffentlicher Eislauf und Schuleislauf finden in der kommenden Woche (KW 41) im städtischen Eisstadion Rosenheim zu folgenden Zeiten statt:

  • Montag, 21. September: 8 bis 12.50 Uhr
  • Dienstag, 22. September: 8 bis 9.40 Uhr und 11.20 bis 12.50 Uhr (Von 9.50 bis 11.10 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
  • Mittwoch, 23. September: 8 bis 9.40 Uhr und 11.20 bis 12.50 Uhr (Von 9.50 bis 11.10 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
  • Donnerstag, 24. September: 8 bis 9.40 Uhr und 11.20 bis 12.50 Uhr (Von 9.50 bis 11.10 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training). Und von 20.15 bis 22 Uhr
  • Freitag, 25. September: 8 bis 9.40 Uhr und 10.50 bis 12.50 Uhr (Von 9.50 bis 10.40 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)
  • Samstag, 26. September: Kein öffentlicher Eislauf
  • Sonntag, 27. September: 13 bis 15.50 Uhr

Schlittschuhe und Lernhilfen für Kinder können gegen Gebühr im Eisstadion ausgeliehen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Welcher Vogel soll 2027 Jahresvogel werden? Bird-O-Mat hilft bei der Entscheidung

Welcher Vogel soll 2027 Jahresvogel werden? Bird-O-Mat hilft bei der Entscheidung

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Kolkrabe, Kranich, Mehlschwalbe, Trauerschnäpper oder Wasseramsel: Fünf Vögel stehen zur Wahl zum „Vogel des Jahres 2027“. Mehr als 100.000 Menschen haben bereits abgestimmt. Wer noch unschlüssig ist, kann sich seit heute vom sogenannten Bird-O-Mat bei der Entscheidung helfen lassen.

Sieben Fragen zum persönlichen Lieblingsvogel

Der Bird-O-Mat stellt sieben Fragen und gleicht die Antworten anschließend mit den Eigenschaften der fünf Kandidaten ab. Dabei geht es beispielsweise darum, ob man lieber einen Vogel in der Stadt, am Wasser oder im Wald mag – oder ob eher lautes Trompeten oder fröhliches Gezwitscher gefällt.
Nach Angaben des Landesbunds für Vogel- und Naturschutz (LBV) erfahren Nutzer dabei auch mehr über die fünf zur Wahl stehenden Arten und die Naturschutzthemen, für die sie stehen. Das Wahl-Tool zeigt zudem, welcher der Kandidaten als gefährdetster gilt.

„Die Entscheidung fällt nicht leicht, denn alle fünf sind tolle Kandidaten“, sagt LBV-Vogelexpertin Dr. Angelika Nelson. „Mit unserem Bird-O-Mat kann jeder spielerisch anhand von sieben Fragen seinen Lieblingsvogel auswählen und dabei mehr über die fünf Arten erfahren.“

Noch bis zum 15. Oktober kann abgestimmt werden

Die Wahl zum Vogel des Jahres 2027 läuft noch bis zum 15. Oktober um 11 Uhr. Am selben Tag soll der Sieger bekanntgegeben werden. Nach Angaben des LBV und seines bundesweiten Partners NABU haben sich bereits mehr als 100.000 Menschen an der Wahl beteiligt, rund 17.000 davon aus Bayern.
Wer noch nicht abgestimmt hat, kann zunächst den Bird-O-Mat ausprobieren und anschließend seine Stimme abgeben. Zur Wahl stehen der Kolkrabe, der Kranich, die Mehlschwalbe, der Trauerschnäpper und die Wasseramsel.

Den Bird-O-Mat gibt es unter lbv.de/birdomat. Das Wahllokal ist unter www.vogeldesjahres.de erreichbar.
Der „Vogel des Jahres“ wird in Deutschland seit 1971 gekürt. Seit 2021 entscheidet eine öffentliche Wahl über den Titel. Aktueller Vogel des Jahres ist das Rebhuhn.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erntedank 2026: Trockenheit setzt Bayerns Landwirtschaft zu

Erntedank 2026: Trockenheit setzt Bayerns Landwirtschaft zu

Bayern – Das Erntejahr 2026 war für viele bayerische Landwirte schwierig: Trockenheit und Hitze haben die Erträge bei mehreren Kulturen gedrückt. Zum Erntedankfest am kommenden Sonntag weist der Bayerische Bauernverband (BBV) deshalb auf die Folgen der Witterung hin und verbindet das mit Forderungen an die Politik. Auch die amtliche Statistik zeigt bei Getreide deutliche Einbußen.

Getreideernte fällt deutlich kleiner aus

Nach Schätzungen des Bayerischen Landesamts für Statistik werden 2026 in Bayern rund 5,6 Millionen Tonnen Getreide geerntet. Das sind 12,7 Prozent weniger als im Vorjahr und 8,6 Prozent weniger als im Durchschnitt der Jahre 2020 bis 2025. Damit liegt die erwartete Erntemenge auf dem drittschlechtesten Stand seit 1996. Nur 2003 und 2024 wurden noch geringere Mengen eingefahren.
Besonders beim Winterweizen fallen die Einbußen auf: Der durchschnittliche Ertrag wird auf 70,1 Dezitonnen je Hektar geschätzt und liegt damit 9,2 Prozent unter dem Vorjahreswert. Auch bei der Sommergerste wird mit einem deutlichen Rückgang gerechnet. Anders sieht es beim Winterraps aus: Hier wird trotz eines niedrigeren Hektarertrags wegen der größeren Anbaufläche eine etwa gleich große Erntemenge wie 2025 erwartet.

Das Landesamt führt die Entwicklung unter anderem auf ein trockenes Frühjahr sowie ausgeprägte Hitze- und Trockenphasen zurück. Die Getreideernte begann in vielen Regionen deshalb früher als üblich.

BBV fordert bessere Rahmenbedingungen

Der Bayerische Bauernverband sieht die Entwicklung als Zeichen dafür, wie abhängig die Landwirtschaft von den Wetterbedingungen ist. BBV-Präsident Günther Felßner fordert deshalb verlässliche politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen für die Betriebe. „Bayerns Bauernfamilien arbeiten täglich hart daran, Landwirtschaft zukunftsfest zu machen“, sagt Felßner. „Gleichzeitig ist es aber auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die notwendigen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen dafür zu schaffen und zu erhalten.“

Der Verband fordert unter anderem weitere Investitionen in Agrarforschung und Pflanzenzüchtung sowie eine bessere Absicherung gegen unterschiedliche Wetterrisiken. Nach Angaben des BBV haben für 2026 mehr als 7.000 Betriebe Unterstützung für eine Mehrgefahrenversicherung beantragt.

Auch beim Thema Wasser sieht der BBV Handlungsbedarf. Der sogenannte Wassercent wird in Bayern seit dem 1. Juli 2026 erhoben. Das Wasserentnahmeentgelt beträgt 10 Cent je entnommenem Kubikmeter Grundwasser. Wegen eines Freibetrags wird es allerdings erst ab einer Entnahmemenge von mehr als 5.000 Kubikmetern pro Jahr fällig.
Der BBV lehnt die Abgabe ab. Nach Ansicht des Verbands belaste sie landwirtschaftliche Betriebe zusätzlich, ohne ausreichend Anreize für einen sparsameren Umgang mit Wasser zu schaffen. Stattdessen müssten die Einnahmen aus dem Wassercent nach Auffassung des BBV gezielt in Wasserrückhalt, Grundwasserneubildung und eine bessere Wasserbewirtschaftung fließen.

Die bayerische Staatsregierung verfolgt beim Wassercent dagegen das Ziel, mit den Einnahmen Maßnahmen zum Wasserschutz und für eine nachhaltige Wasserbewirtschaftung zu finanzieren.

Hoffnung auf mehr Regen

Für die kommenden Monate hofft der BBV auf ausreichend Niederschlag, damit sich die Wasserspeicher wieder auffüllen können. Der Verband warnt davor, dass sich die Trockenheit auch auf die nächste Anbausaison auswirken könnte, wenn die Wasservorräte nicht ausreichend aufgefüllt werden.

Zum Erntedankfest verbindet Felßner seinen Appell deshalb mit dem Wunsch nach mehr Wertschätzung für heimische Lebensmittel und Landwirtschaft. „Die aktuellen geopolitischen und klimatischen Veränderungen zeigen uns ganz deutlich, wie wichtig Ernährungssicherung und Versorgungssouveränität für Bayern, Deutschland und Europa sind“, sagt der BBV-Präsident. „Ganz besonders an Erntedank ist die Zeit, mit Dankbarkeit auf das zu blicken, was wir haben – aber auch im Alltag durch Ihren Einkauf und Ihre Wertschätzung zu zeigen, was uns die heimische Landwirtschaft wert ist.“
(Quelle: Pressemitteilung BBV / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Prien: Mehrere Gemeindeeinrichtungen am 15. Oktober geschlossen

Prien: Mehrere Gemeindeeinrichtungen am 15. Oktober geschlossen

Prien / Landkreis Rosenheim – Wer am Donnerstag, 15. Oktober, etwas im Priener Rathaus, Bauhof oder Wertstoffhof erledigen möchte, sollte seinen Besuch verschieben. Wegen eines Betriebsausflugs der Marktgemeinde Prien bleiben mehrere Gemeindeeinrichtungen an diesem Tag geschlossen.

Betroffen sind das Rathaus, der Bauhof, der Wertstoffhof, die gemeindlichen Werke sowie das Tourismusbüro und das Ticketbüro Prien. Ab Freitag, 16. Oktober, gelten wieder die gewohnten Öffnungszeiten.
Das Wasserwerk ist auch am 15. Oktober unter der Notfallnummer +49 8051 606-34 erreichbar.

Bücherei bleibt geöffnet

Die Bücherei Prien hat dagegen zu ihren regulären Öffnungszeiten geöffnet. Besucher können sie am Donnerstag wie gewohnt von 15 bis 18 Uhr nutzen.

Die Galerie im Alten Rathaus bleibt derzeit unabhängig davon wegen des Umbaus der Ausstellung geschlossen. Ab Samstag, 31. Oktober, ist dort wieder die Ausstellung „Künstlerlandschaft Chiemsee“ zu sehen.

Weitere Informationen gibt es bei der Gemeindeverwaltung im Rathaus, Rathausplatz 1, unter +49 8051 606-0 oder per E-Mail an rathaus@prien.de sowie online unter prien.de. Das Tourismusbüro Prien ist unter +49 8051 69050 und info@tourismus.prien.de erreichbar.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Markt Prien a. Chiemsee, Tanja Ghirardini)

Spritpreise im September auf Rekordniveau – seit heute gilt die neue Preisbremse

Spritpreise im September auf Rekordniveau – seit heute gilt die neue Preisbremse

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Tanken war im September so teuer wie noch nie: Im Monatsdurchschnitt kostete ein Liter Super E10 2,266 Euro, Diesel lag bei 2,386 Euro. Seit dem heutigen 1. Oktober gilt nun die zweite Kraftstoffpreisbremse. Die Energiesteuer auf Benzin und Diesel wird vorübergehend gesenkt. Wie stark sich das an den Zapfsäulen bemerkbar macht, muss sich in den kommenden Tagen zeigen.

September war der bisher teuerste Tankmonat

Nach Angaben des ADAC kostete Super E10 im September durchschnittlich 2,266 Euro pro Liter. Das waren fast zwölf Cent mehr als im August. Bei Diesel fiel der Anstieg mit rund 16 Cent noch deutlicher aus: Der Liter kostete im Monatsmittel 2,386 Euro.
Am teuersten war Super E10 im Bundesdurchschnitt am 16. September mit 2,314 Euro pro Liter. Bei Diesel wurde der Höchstwert am 17. September mit 2,471 Euro erreicht. Am günstigsten war das Tanken bei beiden Kraftstoffsorten am 1. September: Super E10 kostete damals durchschnittlich 2,183 Euro, Diesel 2,232 Euro.

Rohölpreis erklärt die Entwicklung nicht vollständig

Zwar stiegen die Ölpreise im Laufe des Septembers an. Nach Einschätzung des ADAC lässt sich das hohe Preisniveau an den Tankstellen aber nicht allein damit erklären. Als Vergleich nennt der Automobilclub den April. Damals lag der Preis für ein Barrel Brent zeitweise deutlich über 100 US-Dollar. Trotzdem war Super E10 im Monatsdurchschnitt günstiger als im September.

Neben dem Rohölpreis wirken sich auch Raffinerie- und Vertriebskosten sowie Steuern auf die Kraftstoffpreise aus. Warum die Preise aktuell so deutlich über dem Niveau früherer Monate liegen, ist aus Sicht des ADAC deshalb nicht vollständig nachvollziehbar.

Zweite Preisbremse startet am 1. Oktober

Seit heute gilt nun die zweite Kraftstoffpreisbremse. Die Energiesteuer wird für Benzin und Diesel um 14,04 Cent je Liter gesenkt. Weil dadurch auch weniger Mehrwertsteuer anfällt, ergibt sich rechnerisch eine maximale Entlastung von rund 16,7 Cent pro Liter.
Die Steuersenkung setzt allerdings nicht unmittelbar beim Verkauf an der Tankstelle an. Sie betrifft den Kraftstoff, der nach Inkrafttreten der Regelung in den Handel gelangt. Deshalb lässt sich nicht allein anhand des heutigen Tankstellenpreises beurteilen, wie stark die Entlastung tatsächlich bei den Autofahrern ankommt.

Am frühen Morgen waren bereits deutliche Preisrückgänge an den Zapfsäulen zu beobachten. Wie sich die Preise nach dem Start der neuen Regelung entwickeln und in welchem Umfang die Steuersenkung tatsächlich weitergegeben wird, muss sich nun zeigen.
Wer beim Tanken sparen möchte, kann die Preise verschiedener Tankstellen vergleichen. Der ADAC bietet dafür die Spritpreis-App „ADAC Drive“ an. Dort lassen sich die aktuellen Preise von mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland abrufen.
(Quelle: Pressemitteilung ADAC / Beitragsbild: Symbolfoto re)

30 Menschen für jahrzehntelanges Ehrenamt im Landkreis Rosenheim geehrt

30 Menschen für jahrzehntelanges Ehrenamt im Landkreis Rosenheim geehrt

Landkreis Rosenheim – Ob bei Hochwasser, Unglücksfällen oder der Grundstücksvermessung: 30 Frauen und Männer engagieren sich seit 25, 40 oder sogar 50 Jahren ehrenamtlich für andere. Bei einer Feierstunde im Landratsamt Rosenheim wurden sie für ihren langjährigen Einsatz beim Bayerischen Roten Kreuz (BRK), bei der Johanniter-Unfall-Hilfe, beim Technischen Hilfswerk (THW) und als Feldgeschworene ausgezeichnet.

Hilfe, wenn sie gebraucht wird

Ob bei Katastrophen, im Rettungsdienst oder bei der Unterstützung von Menschen in schwierigen Lebenslagen: Viele Aufgaben wären ohne freiwillige Helfer kaum zu bewältigen. Landrat Otto Lederer betonte bei der Feierstunde, wie wichtig dieses Engagement für das gesellschaftliche Miteinander sei. Staatliche Einrichtungen allein könnten die großen Herausforderungen nicht bewältigen. Es brauche Menschen, die freiwillig Verantwortung übernehmen.
Gemeinsam mit Daniela Ludwig, Parlamentarischer Staatssekretärin und Vorsitzender des BRK-Kreisverbands Rosenheim, gratulierte Lederer den Geehrten. Auch Vertreter von THW und Johannitern sowie zahlreiche Bürgermeister aus den Gemeinden des Landkreises waren zur Ehrung ins Landratsamt gekommen.

Ludwig hob besonders die Bedeutung der Ehrenamtlichen für den Bevölkerungs- und Katastrophenschutz hervor. Gerade wenn schnelle Hilfe gefragt sei, komme es darauf an, dass Menschen bereitstünden und sich aufeinander verlassen könnten.

Viele Aufgaben, ein gemeinsames Ziel

Wie vielfältig das ehrenamtliche Engagement im Landkreis ist, zeigt ein Blick auf die beteiligten Organisationen. Beim BRK-Kreisverband Rosenheim engagieren sich rund 2.500 freiwillige Helfer. Sie sind unter anderem in den Bereitschaften, der Bergwacht, der Wasserwacht, der Wohlfahrts- und Sozialarbeit sowie im Jugendrotkreuz aktiv.
Auch die Johanniter-Unfall-Hilfe ist auf freiwillige Unterstützung angewiesen. Im Ortsverband Oberbayern Südost stehen neben rund 130 hauptamtlichen Kräften etwa 160 Ehrenamtliche im Einsatz. Ihre Aufgaben reichen vom Bevölkerungsschutz und Sanitätsdienst über die Erste-Hilfe-Ausbildung und den Hausnotruf bis hin zur Rettungshundestaffel und Krisenintervention. Hinzu kommen rund 100 Kinder und Jugendliche, die sich in der Johanniter-Jugend und im Schulsanitätsdienst engagieren.

Beim Technischen Hilfswerk (THW) wird ein Großteil der Arbeit ebenfalls von Ehrenamtlichen getragen. Im Landkreis Rosenheim helfen sie unter anderem bei Hochwasser, Sturmschäden und größeren Unglücksfällen. Auch bei der Notstromversorgung sind sie gefragt. Darüber hinaus unterstützen Fachberater des THW die Führungsgruppe Katastrophenschutz und den örtlichen Einsatzleiter.

Ein Ehrenamt mit langer Tradition

Ausgezeichnet wurden auch langjährige Feldgeschworene. Sie arbeiten mit der Vermessungsverwaltung zusammen, kennen die Lage von Grenzzeichen und sind für Grundstückseigentümer wichtige Ansprechpartner. Bei Unklarheiten rund um Grundstücksgrenzen können sie zudem als Vermittler tätig werden. Das Feldgeschworenenwesen gilt als ältestes kommunales Ehrenamt in Bayern.

Was die Geehrten verbindet, ist der lange Zeitraum, über den sie sich für andere einsetzen. Dazu gehören viele Stunden Freizeit, Einsätze neben Beruf und Familie und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen, wenn Hilfe gebraucht wird.
Landrat Otto Lederer bedankte sich bei den Frauen und Männern für ihren jahrzehntelangen Einsatz. Sie zeigten, dass Gemeinschaftssinn auch heute einen hohen Stellenwert habe. Sein Dank lautete: „Dafür von Herzen Vergelt’s Gott.“
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Landratsamt Rosenheim)

Straßennamen in Rosenheim: Am Bach – hier war das Wasser der Wegweiser

Straßennamen in Rosenheim: Am Bach – hier war das Wasser der Wegweiser

Rosenheim – Heute führt eine Anliegerstraße durch ein Wohngebiet in Pang. Doch lange bevor hier Häuser standen, prägte etwas ganz anderes die Landschaft: Wasser. Der kleine Bach an der heutigen Straße „Am Bach“ war Teil einer ländlichen Welt, in der solche natürlichen Strukturen den Alltag und die Orientierung bestimmten.

Über 500 Straßen gibt es inzwischen im Rosenheimer Stadtgebiet. Ihre Namen erinnern an Menschen, Orte, Landschaften oder historische Ereignisse. Bei „Am Bach“ ist die Erklärung zunächst denkbar einfach: Die Straße liegt westlich des Panger Ortskerns unmittelbar an einem Bachlauf und einem bewachsenen Bereich.

Doch gerade solche schlichten Namen erzählen viel über die Vergangenheit. Ein Bach war in einem ländlich geprägten Gebiet nicht bloß ein Gewässer am Wegesrand. Wasserläufe prägten die Landschaft und spielten für die Landwirtschaft und das Leben rund um die Höfe eine wichtige Rolle.

Wo der Bach wichtiger war als die Straße

Wer heute durch Pang fährt, bewegt sich durch einen Stadtteil Rosenheims. Das war nicht immer so. Pang war lange von Dörfern, Höfen und landwirtschaftlich genutzten Flächen geprägt und wurde erst zum 1. Mai 1978 nach Rosenheim eingemeindet. Mit der Gebietsreform wuchs das Rosenheimer Stadtgebiet damals auf einen Schlag erheblich.

Die Straße „Am Bach“ steht beispielhaft für diese dörfliche Vergangenheit. Sie ist keine große Durchgangsstraße, sondern eine Zufahrt zu den Häusern. Der Bach daneben war allerdings schon da, als es die heutige Bebauung noch nicht gab. Das lässt sich auch an einem amtlichen Vorgang aus jüngerer Zeit ablesen: Im Jahr 2020 wurde ein Abschnitt eines früheren Feld- und Waldwegs zur Ortsstraße umgestuft. Er begann bei „Am Bach 5“ und endete bei „Am Bach 6“. Die heutige Straße ist damit teilweise aus einem älteren Wegenetz hervorgegangen.

Ein Name, den es 351-mal gibt

Mit „Am Bach“ ist Rosenheim übrigens keineswegs allein. Den Straßennamen gibt es in Deutschland laut einem aktuellen Straßenverzeichnis 351-mal. Er gehört damit zu den klassischen topografischen Straßenbezeichnungen – also zu Namen, die sich unmittelbar aus der Landschaft ergeben.

Solche Namen sind meist älter als die Straßen, die heute so heißen. Ein Bach, ein Moor, eine Wiese oder ein Wald dienten als Orientierung, lange bevor Straßenschilder und Hausnummern den Weg bestimmten. Auch in Pang erinnern mehrere Straßennamen an solche Landschaftsstrukturen.
Bei „Am Bach“ braucht es deshalb keine spektakuläre Geschichte. Der Aha-Effekt steckt im Namen selbst: Er beschreibt nicht nur, wo die Straße liegt. Er erinnert daran, dass die Landschaft hier einmal der wichtigste Wegweiser war.

Heute stehen Häuser entlang der Straße, Autos fahren auf Asphalt vorbei und der Bach läuft eher still am Rand des Wohngebiets. Sein Name aber ist geblieben – und damit ein kleines Stück des alten Panger Landschaftsbildes.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Daxenhaufen in Prien geht in Flammen auf – Polizei ermittelt

Daxenhaufen in Prien geht in Flammen auf – Polizei ermittelt

Prien / Landkreis Rosenheim – Ein rund 25 Kubikmeter großer Daxenhaufen ist am Mittwochabend (30. September)  an der Harrasserstraße in Prien am Chiemsee in Brand geraten. Nach Angaben der Polizei gehen die Ermittler derzeit davon aus, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde.

Der Brand wurde gegen 22.10 Uhr entdeckt. Ein erster Löschversuch mit einem Feuerlöscher brachte laut Polizei nur kurzzeitig Erfolg. Bis zum Eintreffen der Feuerwehren aus Prien und Atzing hatten sich die Flammen erneut ausgebreitet und erreichten eine Höhe von etwa fünf Metern.
Die Feuerwehr löschte den Brand mit mehreren Löschfahrzeugen. Zusätzlich wurde Wasser aus dem angrenzenden Bach eingesetzt. Nach rund eineinhalb Stunden war das Feuer gelöscht. Nach Angaben der Polizei wurden dafür etwa 13.000 bis 14.000 Liter Wasser benötigt. Der entstandene Schaden wird auf rund 500 Euro geschätzt.

Eine anschließende Suche nach möglichen Tatverdächtigen mit insgesamt sieben Streifenfahrzeugen aus den umliegenden Polizeidienststellen blieb ohne Erfolg.

Die Polizeiinspektion Prien ermittelt wegen des Verdachts der vorsätzlichen Brandstiftung. Wer am Mittwochabend im Bereich der Harrasserstraße ortsauswärts etwas beobachtet hat, wird gebeten, sich unter der Telefonnummer 08051/9057110 bei der Polizei zu melden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto  re)

Bauen in Bayern wird wieder deutlich teurer

Bauen in Bayern wird wieder deutlich teurer

Bayern – Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden in Bayern sind im August 2026 deutlich  gestiegen. Nach Angaben des Bayerischen Landesamts für Statistik lagen sie 4,6 Prozent über dem Vorjahresmonat. Seit 2021 haben sich die Baupreise damit um 37,6 Prozent erhöht. Besonders stark verteuerten sich zuletzt Klempner-, Dachdeckungs- und Beschlagarbeiten.

Im Vergleich zum Mai 2026 hat sich der Preisanstieg damit beschleunigt. Damals lagen die Baupreise für den Neubau von Wohngebäuden noch 3,9 Prozent über dem Vorjahreswert. Der August-Wert von 4,6 Prozent ist laut Landesamt die stärkste Zunahme seit August 2023, als die Preise binnen Jahresfrist um 6 Prozent gestiegen waren.

Rohbau und Ausbau werden teurer

Bei den Rohbauarbeiten lagen die Preise im August 4,9 Prozent über dem Wert vom August 2025. Besonders deutlich fiel der Anstieg bei Klempnerarbeiten mit 9,2 Prozent und bei Dachdeckungsarbeiten mit 8 Prozent aus. Stahlbauarbeiten verteuerten sich dagegen um 1,4 Prozent.
Noch stärker ist die langfristige Entwicklung bei den Ausbauarbeiten: Seit 2021 sind deren Preise laut Statistik um 43,3 Prozent gestiegen. Im August lagen sie 4,4 Prozent über dem Vorjahreswert. Bei Beschlagarbeiten betrug der Anstieg 12,7 Prozent. Etwas günstiger als im Vorjahr waren dagegen Tapezierarbeiten sowie Aufzugsanlagen, Fahrtreppen, Fahrsteige und Förderanlagen – jeweils mit einem Minus von 0,3 Prozent.
Insgesamt haben sich die Preise für Rohbauarbeiten seit 2021 um 30,5 Prozent erhöht.

Als möglichen Grund für den zuletzt wieder stärkeren Anstieg nennt das Bayerische Landesamt für Statistik die deutlich gestiegenen Energiepreise und die dadurch teurer gewordenen, insbesondere energieintensiv hergestellten Baumaterialien.

Auch Straßen- und Brückenbau teurer

Nicht nur beim Wohnungsbau sind die Preise gestiegen. Im Straßenbau lagen sie im August 5,5 Prozent über dem Vorjahreswert. Bei Brücken im Straßenbau betrug der Anstieg 3,9 Prozent. Auch hier lagen die Werte über denen der Mai-Erhebung, bei der 4,8 Prozent für den Straßenbau und 3,4 Prozent für Brücken ermittelt worden waren.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim  / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Radfahrer gerät nach Sturz mit Polizei aneinander

Radfahrer gerät nach Sturz mit Polizei aneinander

Rosenheim – Nach einem Fahrradsturz am Südtiroler Platz in Rosenheim ist es am Mittwochabend (30. September) zu einem Einsatz der Bundes- und Rosenheimer Polizei gekommen. Ein 26-Jähriger soll sich dabei gegen die Kontrolle gewehrt und die Beamten beleidigt haben. Nach Angaben der Polizei ergab ein Alkoholtest bei dem Mann einen Wert von mehr als 1,6 Promille.

Beamte der Bundespolizei beobachteten gegen 22.56 Uhr einen Fahrradsturz im Bereich des Fahrradparkhauses. Als sie dem gestürzten 26-jährigen Rosenheimer helfen wollten, wollte dieser nach Angaben der Polizei wieder mit seinem Fahrrad weiterfahren. Die Beamten hielten ihn deshalb an.
Dabei kam es laut Polizei zu einer Rangelei und Beleidigungen. Die Beamten der Rosenheimer Polizei wurden hinzugezogen und unterstützten ihre Kollegen bei der Kontrolle. Auch nachdem der 26-Jährige gefesselt worden war, soll er laut Polizei versucht haben, sich der Kontrolle zu entziehen und die Beamten weiter beleidigt haben. Die Geschehnisse wurden mit einer Bodycam aufgezeichnet. Ein Alkoholtest ergab nach Angaben der Polizei einen Wert von mehr als 1,6 Promille.

Gegen den 26-Jährigen wird nun wegen des Verdachts des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Beleidigung und Trunkenheit im Verkehr ermittelt. Die Polizei kündigte außerdem an, die Fahrerlaubnisbehörde über den Vorgang zu informieren.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Radfahrer bei Zusammenstoß mit Auto in Rosenheim verletzt

Radfahrer bei Zusammenstoß mit Auto in Rosenheim verletzt

Rosenheim – Bei einem Zusammenstoß zwischen einem Auto und einem Fahrrad ist am Mittwochvormittag (30. September)  in Rosenheim ein 63-jähriger Radfahrer verletzt worden. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei an der Kreuzung von Ebersberger Straße und Rechenauerstraße.

Ein 62-jähriger Autofahrer aus Bruckmühl war am 30. September gegen 10.55 Uhr auf der Ebersberger Straße in Richtung Süden unterwegs. Gleichzeitig fuhr ein 63-jähriger Rosenheimer mit seinem Fahrrad auf dem Radfahrstreifen der Kaiserstraße in Richtung Norden und weiter in die Ebersberger Straße.
Als der Autofahrer nach links in die Rechenauerstraße abbog, kam es auf der Kreuzung zum Zusammenstoß. Nach Angaben der Polizei hatte der Autofahrer dabei den vorfahrtsberechtigten Radfahrer übersehen. Der 63-Jährige prallte mit seinem Fahrrad auf die Motorhaube des Autos.

Der Radfahrer trug keinen Fahrradhelm und wurde vom Rettungsdienst behandelt. Nach Angaben der Polizei wurde er bei dem Unfall verletzt. Der entstandene Gesamtschaden liegt laut Polizei bei rund 5.000 Euro.
Gegen den Autofahrer wurde nach Angaben der Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)