„36.000 Sekunden“: Waldorfschüler aus Rosenheim spielen über die letzten Stunden der Menschheit

„36.000 Sekunden“: Waldorfschüler aus Rosenheim spielen über die letzten Stunden der Menschheit

Rosenheim – Was würdest Du tun, wenn die Welt in zehn Stunden untergeht? Mit dieser Frage beschäftigt sich das Theaterstück „36.000 Sekunden“ der 12. Klasse der Freien Waldorfschule Rosenheim. Die Aufführungen finden am Donnerstag, 15. Oktober, und Freitag, 16. Oktober, statt.

Die Nachricht vom bevorstehenden Ende der Welt stellt die Menschen im Stück vor eine entscheidende Frage: Wie wollen sie die verbleibende Zeit nutzen? Noch einmal das Lieblingsspiel spielen, sich mit der eigenen Tochter versöhnen, den ersten Kuss erleben oder eine letzte große Party feiern? Während die Uhr immer weiter herunterzählt, rückt zunehmend in den Mittelpunkt, was im Leben wirklich zählt.
Die Inszenierung von Julia Gastel verbindet Humor mit berührenden Momenten und erzählt von Prioritäten, Freundschaft und dem Mut, Dinge nicht länger aufzuschieben.

Zwei Aufführungstermine

Die 12. Klasse lädt am Donnerstag, 15. Oktober, um 19 Uhr zu einer öffentlichen Probe ein.
Die Premiere findet am Freitag, 16. Oktober, um 19.30 Uhr statt.
Gespielt wird in der Sporthalle der Freien Waldorfschule Rosenheim, Mangfallstraße 53. Der Eintritt ist frei.
(Quelle: Pressemitteilung Freie Waldorfschule Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Hund, Katze und Co. unter einem Dach: Was bei mehreren Heimtierarten wichtig ist

Hund, Katze und Co. unter einem Dach: Was bei mehreren Heimtierarten wichtig ist

Deutschland / Bayern – Hund und Katze, Kaninchen und Ziervögel oder Fische und Kleintiere – in manchen Haushalten leben ganz unterschiedliche Haustiere zusammen. Das kann den Alltag bereichern, stellt Halter aber auch vor besondere Herausforderungen. Denn jede Tierart hat eigene Bedürfnisse, die bei der Haltung berücksichtigt werden müssen.

Nach Angaben des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) und des Zentralverbands der Heimtierbranche (ZZF) leben in Deutschland in 43 Prozent aller Haushalte Haustiere. In 22 Prozent der Haushalte sind es mindestens zwei Tiere. In 13 Prozent leben sogar mindestens zwei verschiedene Tierarten miteinander.

Besonders häufig ist die Kombination aus Hund und Katze: Sie findet sich in rund sieben Prozent der deutschen Haushalte.

Warum Menschen verschiedene Tiere halten

Die Gründe für ein Leben mit Haustieren sind vielfältig. Das zeigt eine Erhebung für das Jahr 2025. Viele Hunde- und Katzenhalter schätzen vor allem die Freude, die ihnen ihre Tiere schenken, sowie die Liebe und Zuneigung, die sie mit ihnen verbinden. Auch als Lebensbegleiter und Gesellschafter spielen die Tiere eine wichtige Rolle.
Bei Aquarien- und Terrarientieren steht dagegen häufig die Freude am Beobachten im Vordergrund. Kleintiere werden zudem dafür geschätzt, dass Kinder durch sie lernen können, Verantwortung zu übernehmen.

„Auf die Frage, warum Menschen mit ihren Heimtieren zusammenleben, gab es ganz unterschiedliche Rückmeldungen“, erklärt IVH-Geschäftsführerin Dr. Katrin Langner.

Hund und Katze können sich gut verstehen

Dass Hunde und Katzen nicht miteinander auskommen, ist ein verbreitetes Vorurteil. Tatsächlich kann das Zusammenleben funktionieren, wenn beide Tiere behutsam aneinander gewöhnt werden.

Wichtig sind ausreichend Rückzugsmöglichkeiten und klare Regeln im Alltag. Beide Tiere sollten selbst entscheiden können, wann und wie viel Kontakt sie miteinander haben möchten. Gute Voraussetzungen bringen häufig junge Tiere mit. Auch Hunde und Katzen, die bereits in ihrer frühen Lebensphase viel Kontakt zur jeweils anderen Tierart hatten, kommen oft gut miteinander aus.

Ein Kaninchen ersetzt kein Meerschweinchen

So gut verschiedene Tierarten unter einem Dach zusammenleben können: Den Kontakt zu Artgenossen können andere Tiere nicht einfach ersetzen. Kaninchen, Meerschweinchen, die meisten Ziervögel und viele Fischarten benötigen Artgenossen, um ihr natürliches Sozial- und Kommunikationsverhalten ausleben zu können.

Kaninchen und Meerschweinchen können sich zwar unter bestimmten Voraussetzungen eine Unterkunft teilen. Dafür brauchen sie ausreichend Platz und Rückzugsmöglichkeiten. Sie bleiben aber unterschiedliche Arten mit eigenen Bedürfnissen und Kommunikationsformen. Ein Kaninchen kann deshalb kein Meerschweinchen ersetzen – und umgekehrt.

Sicherheit geht vor

Bei der Haltung verschiedener Tierarten kommt es auch darauf an, mögliche Konflikte zu vermeiden. „Nicht jede Kombination ist sinnvoll“, warnt Dr. Langner. „Kleine Heimtiere sollten beispielsweise nicht unbeaufsichtigt mit Hunden oder Katzen zusammenkommen. Selbst wenn die Tiere friedlich erscheinen, kann es beim Spiel schnell zu Verletzungen kommen.“

Auch eine räumliche Trennung allein reicht nicht immer aus. Alle Tiere sollten eigene Bereiche haben, in die sie sich ungestört zurückziehen können, bei Bedarf auch in getrennten Zimmern.

Jedes Tier hat eigene Ansprüche

Wer mehrere Heimtierarten halten möchte, sollte sich deshalb vorab genau über deren Bedürfnisse informieren. Während manche Tiere viel Aufmerksamkeit brauchen, sind andere nachtaktiv oder eignen sich eher zum Beobachten als zum Streicheln.
„Wer sich für verschiedene Tierarten entscheidet, sollte auch die jeweiligen individuellen Bedürfnisse erfüllen können“, sagt Dr. Langner. „Jedes Tier sollte in seinem Umfeld die Bedingungen vorfinden, die ihm ein gesundes und glückliches Leben erlauben.“

Denn ein harmonisches Zusammenleben gelingt vor allem dann, wenn nicht nur die Freude an den Tieren zählt, sondern auch ihre jeweiligen Ansprüche an eine artgerechte Haltung.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Kathreinmarkt in Prien: Marktstände, Einkaufssonntag und Kultur

Kathreinmarkt in Prien: Marktstände, Einkaufssonntag und Kultur

Prien / Landkreis Rosenheim – Lust auf einen Bummel durch die Marktstände und die Priener Geschäfte? Beim traditionellen Kathreinmarkt am Sonntag, 8. November, gibt es in der Ortsmitte viel zu entdecken. Rund 65 Anbieter präsentieren ihre Waren, außerdem öffnen die Geschäfte zum verkaufsoffenen Sonntag.

Von 10 bis 18 Uhr erstreckt sich das Markttreiben entlang des Marktplatzes Prien sowie in der Schul- und Höhenbergstraße. Das Angebot lädt zum Schauen, Stöbern und Einkaufen ein – passend, um sich für die bevorstehende Winterzeit umzusehen.

Geschäfte und Kultur geöffnet

Wer den Marktbesuch mit einem Einkaufsbummel verbinden möchte, kann von 12 bis 17 Uhr durch die Priener Geschäfte ziehen.
Auch Kulturinteressierte kommen auf ihre Kosten: Das Heimatmuseum am Marktplatz ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet. Die Galerie im Alten Rathaus in der Alten Rathausstraße 22 lädt von 13 bis 17 Uhr dazu ein, Einblicke in die Künstlerlandschaft Chiemsee zu gewinnen.

Für Besucher stehen die öffentlichen Parkplätze in Prien an diesem Tag kostenfrei zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien am Chiemsee)

Starbulls Rosenheim gewinnen in Freiburg mit 3:0

Starbulls Rosenheim gewinnen in Freiburg mit 3:0

Rosenheim – Die Starbulls Rosenheim haben ihr Auswärtswochenende in der DEL2 mit einem weiteren Sieg abgeschlossen. Beim EHC Freiburg setzte sich die Mannschaft am Sonntagabend mit 3:0 durch. Lange blieb die Partie torlos, ehe Keaton Mastrodonato im Schlussdrittel die Führung erzielte. Samir Kharboutli und Scott Feser machten den dritten Sieg in Folge perfekt. Torhüter Christopher Kolarz feierte seinen ersten Shutout der Saison.

Vor 2.088 Zuschauern in Freiburg mussten sich die Fans bis zur 46. Minute gedulden, ehe der erste Treffer fiel. Die Starbulls hatten zwar bereits im ersten Drittel mehrere Schüsse im Powerplay abgegeben, konnten daraus aber keine klare Torchance entwickeln. Auch zwei weitere Überzahlsituationen blieben ohne Torerfolg.
Auf der anderen Seite hatte Freiburg Möglichkeiten, in Führung zu gehen. Besonders gefährlich wurde es bei einem Alleingang von Lynden McCallum im ersten Drittel, dessen Abschluss am Tor vorbeiging. Im zweiten Drittel blieb Christopher Kolarz erneut gegen McCallum Sieger.
(Quelle: Pressemitteilung SBR Spielbetriebs GmbH & Co.KG / Beitragsbild: Copyright A, Chuc)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Montag, 12. Oktober – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Äpfel im Wasser nicht untergehen?
Ein großer Teil ihres Volumens besteht aus kleinen Luftkammern. Dadurch sind sie insgesamt weniger dicht als Wasser.
Manchmal ist es die Luft, die etwas scheinbar Schweres oben hält.

Vielleicht darf heute bei Dir auch etwas leichter sein.

Wir wünschen Dir einen leichten Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

23 Pflegefachhelfer starten in Rosenheim ins Berufsleben

23 Pflegefachhelfer starten in Rosenheim ins Berufsleben

 Rosenheim – 23 Absolventen haben ihre Ausbildung an der RoMed-Berufsfachschule für Pflege in Rosenheim erfolgreich abgeschlossen. Annika Geissler und Lucia Lukawski wurden für ihre Leistungen mit dem Staatspreis ausgezeichnet. Für die Absolventen des Jahrgangs 2025/26 stehen nun unterschiedliche berufliche Wege an.

Rund die Hälfte der neuen Pflegefachhelfer bleibt nach Angaben der RoMed Kliniken im Klinikverbund und wird künftig auf verschiedenen Stationen tätig sein. Die übrigen setzen ihren beruflichen Weg mit der generalistischen Pflegeausbildung fort.

Zwei Absolventinnen erhalten Staatspreis

Bei der Abschlussfeier überreichten Klassenleiter Thomas Hainzl und die stellvertretende Schulleiterin Sybilla Liebmann die Zeugnisse. Schulleiterin Amela König und Pflegedirektorin Judith Hantl-Merget gratulierten den Absolventen zum erfolgreichen Abschluss.
Mit dem Ende des Ausbildungsjahres beginnt für die 23 Pflegefachhelfer ein neuer Abschnitt – für einen Teil direkt im Berufsleben, für die anderen mit der weiterführenden Pflegeausbildung.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Copyright RoMed Kliniken) 

Zwei Autofahrer bei Unfall an Kreuzung bei Rohrdorf leicht verletzt

Zwei Autofahrer bei Unfall an Kreuzung bei Rohrdorf leicht verletzt

Rohrdorf / Landkreis Rosenheim – Bei einem Verkehrsunfall an der Kreisstraße RO 26 bei Rohrdorf (Landkreis Rosenheim) sind am Samstagvormittag (10. Oktober) zwei Autofahrer leicht verletzt worden. Nach Angaben der Polizeiinspektion Brannenburg waren zwei Autos im Bereich der Abzweigung zum Samerberg zusammengestoßen.

Der Unfall ereignete sich gegen 11.15 Uhr. Ein VW war vom Samerberg kommend in Richtung Rohrdorf unterwegs. Der Fahrer wollte die Kreisstraße geradeaus überqueren und übersah dabei vermutlich einen BMW X3, der aus Richtung Achenmühle kam.
Der BMW prallte frontal gegen die rechte Seite des VW. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der VW von der Fahrbahn geschleudert.
Beide Fahrer wurden leicht verletzt und vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht. Neben dem Rettungsdienst und der Polizei war auch die Freiwillige Feuerwehr Rohrdorf im Einsatz. Nachdem die Unfallfahrzeuge geborgen waren, wurde die Straße wieder für den Verkehr freigegeben.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Akkordeonkonzert mit Werken von Bach bis Piazzolla

Rosenheim: Akkordeonkonzert mit Werken von Bach bis Piazzolla

Rosenheim – Von Johann Sebastian Bach bis Astor Piazzolla reicht das Programm eines Akkordeon-Solokonzerts am Samstag, 24. Oktober, in der Erlöserkirche in Rosenheim. Der Musiker Alexandre Bytchkov spielt ab 17 Uhr Werke aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen.

Das Akkordeon ist 2026 das Musikinstrument des Jahres. Bei dem Konzert in der evangelisch-lutherischen Erlöserkirche in der Königstraße 23 steht seine musikalische Bandbreite im Mittelpunkt. Auf dem Programm stehen unter anderem Werke von Johann Sebastian Bach, Giulio Caccini, Antonio Vivaldi, Franz Schubert und Astor Piazzolla. Auch Stücke weiterer Komponisten sind angekündigt.

Musiker aus Mainz zu Gast

Alexandre Bytchkov ist Preisträger nationaler und internationaler Wettbewerbe und wurde nach Angaben der Veranstalter zweimal Deutscher Akkordeonmeister. Er lebt mit seiner Familie in Mainz und arbeitet als freier Dozent am Peter-Cornelius-Konservatorium.
Das Konzert beginnt am Samstag, 24. Oktober, um 17 Uhr in der Erlöserkirche, Königstraße 23, in Rosenheim. Der Eintritt ist frei. Spenden sind willkommen.
(Quelle: Pressemitteilung Erlöserkirche Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Simon ZImbardo)

Kiefersfelden: Kufsteiner Straße wird am Freitag wieder freigegeben

Kiefersfelden: Kufsteiner Straße wird am Freitag wieder freigegeben

Kiefersfelden / Landkreis Rosenheim – Nach monatelanger Sperrung können Verkehrsteilnehmer die Staatsstraße 2089 in Kiefersfelden ab Freitag, 16. Oktober, wieder nutzen. Die sanierte Kufsteiner Straße soll im Laufe des Tages für den Verkehr freigegeben werden. Das Staatliche Bauamt Rosenheim und die Gemeinde laden aus diesem Anlass zu einer öffentlichen Feierstunde ein.

Die Feierstunde beginnt am Freitag um 10 Uhr an der Schütz-Kreuzung, Ecke Kufsteiner Straße und Bahnhofstraße. Die Ansprache hält Dr. Hermann Streicher, Bereichsleiter Straßenbau beim Staatlichen Bauamt Rosenheim. Grußworte spricht Kiefersfeldens Erster Bürgermeister Hajo Gruber.

Restarbeiten dauern bis November

Ganz abgeschlossen ist die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt mit der Verkehrsfreigabe noch nicht. Am Fahrbahnrand stehen letzte Arbeiten an. Außerdem müssen die Baustelleneinrichtung abgebaut und das Materiallager aufgelöst werden. Diese Arbeiten sollen nach Angaben des Staatlichen Bauamts noch bis etwa Mitte November dauern.
Die lange Sperrung habe den Bürgern, Anwohnern und Gewerbetreibenden in Kiefersfelden viel abverlangt, heißt es vom Staatlichen Bauamt. Mit der Feierstunde soll die Wiederfreigabe der Straße gemeinsam mit der Gemeinde begangen werden.
(Quelle: Pressemitteiljung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Staatliches Bauamt Rosenheim)

Korbinian Wolf übernimmt Leitung des AELF Rosenheim

Korbinian Wolf übernimmt Leitung des AELF Rosenheim

Rosenheim – Am Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Rosenheim steht ein Wechsel an der Spitze bevor: Korbinian Wolf wird neuer Behördenleiter. Der 43-jährige Forstdirektor folgt auf Anna Bruckmeier, die Ende 2026 in den Ruhestand geht. Die Ernennung erfolgte durch Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber.

Bruckmeier leitet das AELF Rosenheim seit Juli 2024. Ihre berufliche Laufbahn in der bayerischen Landwirtschaftsverwaltung begann bereits 1986 nach ihrem Studium der Ökotrophologie an der Technischen Universität München in Weihenstephan und der anschließenden Staatsprüfung.
In den folgenden Jahrzehnten war sie unter anderem am früheren Amt für Landwirtschaft und Bodenkultur in Wasserburg am Inn, im Landwirtschaftsministerium sowie an den Ämterstandorten München und Ebersberg tätig. In Rosenheim übernahm sie ab 2010 Führungsaufgaben. Ab 2021 leitete sie den Bereich Landwirtschaft, war stellvertretende Behördenleiterin und stand der Landwirtschaftsschule Rosenheim vor, bevor sie 2024 die Leitung des gesamten Amtes übernahm.

Rückkehr nach Rosenheim

Ihr Nachfolger Korbinian Wolf kennt das AELF Rosenheim bereits aus eigener Erfahrung. Der gebürtige Oberbayer studierte Forstwissenschaften an der Technischen Universität München und legte 2010 seine Staatsprüfung ab. Anschließend begann er seine berufliche Laufbahn an der Bayerischen Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft.
2011 wechselte Wolf ins Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten nach München. Dort war er zunächst im Bereich Personal, Organisation sowie Aus- und Fortbildung tätig. Zuletzt arbeitete er als persönlicher Referent des Amtschefs. Nach einer einjährigen Abordnung an den Forstbetrieb Schliersee der Bayerischen Staatsforsten übernahm Wolf 2020 die Leitung einer Abteilung am AELF Rosenheim. Im März 2022 wechselte er an das AELF Holzkirchen, wo er seither den Bereich Forsten leitet.
Mit der neuen Aufgabe kehrt Wolf nun nach Rosenheim zurück und übernimmt die Gesamtverantwortung für das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten.
(Quelle: Pressemitteilung AELF / Beitragsbild: Fotomontage: Copyyright privat)

Hauptzollamt Rosenheim: Rolf Wundrack zieht erste Bilanz

Hauptzollamt Rosenheim: Rolf Wundrack zieht erste Bilanz

Rosenheim / Region – Seit einem halben Jahr leitet Rolf Wundrack das Hauptzollamt Rosenheim. Nun zieht er eine erste Bilanz: Sie reicht von Millionenbeträgen aus Steuern und Vollstreckung über Kontrollen im Straßenverkehr bis hin zu umfangreichen Ermittlungen gegen Schwarzarbeit. Allein im ersten Halbjahr 2026 führten mehrere abgeschlossene Großverfahren zu insgesamt 33 Jahren Freiheitsstrafen und Geldstrafen von mehr als 500.000 Euro.

Wundrack stammt aus Freiburg im Breisgau und war vor seinem Wechsel nach Rosenheim stellvertretender Leiter und Sachgebietsleiter beim Zollfahndungsamt München. Seit dem 24. März steht er an der Spitze des Hauptzollamts, das knapp 620 Mitarbeiter beschäftigt. Zu dessen Aufgaben gehören unter anderem die Bekämpfung von Schwarzarbeit, die Warenabfertigung, Kontrollen auf Verkehrswegen und die Erhebung von Steuern. „Dass ich nun schon seit dem 24. März in Rosenheim bin, kann ich manchmal kaum glauben – die Zeit verging wie im Flug“, sagt Wundrack. Zu den besonderen Terminen seiner ersten Monate zählten auch drei Veranstaltungen zum 75-jährigen Bestehen der Bundeszollverwaltung in Rosenheim, Mühldorf und Bad Reichenhall.

Schwarzarbeit: 33 Jahre Freiheitsstrafen aus abgeschlossenen Großverfahren

Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) ist der größte Arbeitsbereich des Hauptzollamts Rosenheim. Mehr als 180 Mitarbeiter sind dafür an den Standorten Rosenheim, Weilheim und Traunstein im Einsatz. Sie kontrollieren unter anderem Betriebe im Baugewerbe, in der Gastronomie und im Beherbergungsgewerbe sowie in der Friseur- und Kosmetikbranche.
Bei den Ermittlungen geht es beispielsweise um nicht ordnungsgemäß zur Sozialversicherung angemeldete Beschäftigte, zu Unrecht bezogene Sozialleistungen und illegale Beschäftigung. Auch Verstöße gegen den Mindestlohn und ausbeuterische Arbeitsbedingungen spielen eine Rolle. Die Verfahren sind laut Zoll häufig umfangreich und reichen teilweise über mehrere Bezirke oder bis ins Ausland.

Im ersten Halbjahr 2026 führten mehrere abgeschlossene Großverfahren nach Angaben von Wundrack zu Freiheitsstrafen von insgesamt 396 Monaten – also 33 Jahren – sowie zu Geldstrafen von mehr als 500.000 Euro.

Auch die Jahresbilanz für 2025 zeigt den Umfang der Arbeit: Die Finanzkontrolle Schwarzarbeit leitete 1.370 Strafverfahren ein. Aus 1.489 abgeschlossenen Ermittlungsverfahren resultierten Geldstrafen von insgesamt 872.020 Euro sowie Freiheitsstrafen von zusammen 529 Monaten. Die Schadenssumme aus Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren belief sich auf 15,71 Millionen Euro.

Kontrollen auf Verkehrswegen: Drogen und Tabak sichergestellt

Die Kontrolleinheiten Verkehrswege Traunstein und München überprüften im Jahr 2025 insgesamt 14.972 Personen. Die Kontrollen fanden unter anderem in Autos, Lastwagen, Bussen und Zügen sowie in Kleinflugzeugen und Hubschraubern statt. Auch 49 Shisha-Bars wurden kontrolliert.
Dabei stellten die Zöllner unter anderem rund 9,1 Kilogramm Marihuana, gut ein Kilogramm Crystal und knapp 292 Gramm Kokain sicher. Hinzu kamen Opium, Haschisch und weitere Cannabisprodukte. Auch Arznei- und Dopingmittel wurden beschlagnahmt: insgesamt 8.414 Stück, etwa Tabletten, außerdem rund 11,6 Kilogramm in Pulverform und 2.665 Milliliter in flüssiger Form.

Bei den Tabakwaren registrierte der Zoll 293.394 Zigaretten, Zigarren und Zigarillos sowie rund 404 Kilogramm Wasserpfeifentabak. Hinzu kamen weitere Tabakwaren.

Millionenbeträge aus Steuern und Vollstreckung

Das Hauptzollamt Rosenheim ist auch für die Erhebung von Einfuhrabgaben und Verbrauchsteuern zuständig. Im vergangenen Jahr nahm die Behörde nach eigenen Angaben insgesamt mehr als 782 Millionen Euro ein. Darunter waren 406,12 Millionen Euro Einfuhrumsatzsteuer und 29,77 Millionen Euro Zölle. Die Verbrauchsteuern beliefen sich auf 376,14 Millionen Euro. Den größten Anteil daran hatte die Energiesteuer mit 286,71 Millionen Euro.
An den vier Zollämtern im Zuständigkeitsbereich wurden 2025 rund 1,52 Millionen Warenpositionen für die Einfuhr und 6,98 Millionen für die Ausfuhr abgefertigt. Außerdem bearbeitete der Zoll 3.784 Postpakete aus Ländern außerhalb der Europäischen Union.

Eine weitere Aufgabe ist die Vollstreckung offener Forderungen. Die Vollstreckungsstelle trieb 2025 insgesamt 92,4 Millionen Euro ein. Davon entfielen 63,55 Millionen Euro auf Forderungen anderer Sozialbehörden, 16,1 Millionen Euro auf die Zollverwaltung und sonstige Bereiche, 7,71 Millionen Euro auf die Kraftfahrzeugsteuer und 5,04 Millionen Euro auf die Bundesagentur für Arbeit.

Insgesamt bearbeitete die Vollstreckungsstelle im vergangenen Jahr 204.850 Fälle. Der größte Anteil entfiel mit 113.973 Fällen auf die Bundesagentur für Arbeit und andere Sozialbehörden. Weitere 89.192 Fälle betrafen die Kraftfahrzeugsteuer, 1.685 die Zollverwaltung.
(Quelle: Pressemitteilung Hauptzollamt Rosenheim / Beitragsbild: Pressestelle HZA Rosenheim)

Radfahrer stürzt in Rosenheim – Alkohol im Spiel

Radfahrer stürzt in Rosenheim – Alkohol im Spiel

Rosenheim – Ein 60-jähriger Radfahrer ist am Freitagabend in der Rosenheimer Hubertusstraße gestürzt und hat sich dabei im Gesicht und am Arm verletzt. Alkohol war im Spiel.

Wie die Polizeiinspektion Rosenheim mitteilt, hatte der Mann rund zwei Promille Alkohol im Blut. Der Rosenheimer wurde zur ambulanten Behandlung ins Klinikum Rosenheim gebracht. Nach einer Blutentnahme leitete die Polizei ein Ermittlungsverfahren wegen Trunkenheit im Verkehr ein. Am Fahrrad entstand nach Polizeiangaben kein erkennbarer Schaden.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)