55 Neue Schreiner-Gesellen: Handwerk in der Region feiert seinen Nachwuchs

55 Neue Schreiner-Gesellen: Handwerk in der Region feiert seinen Nachwuchs

Söllhuben / Landkreis  Rosenheim – Für 55 junge Schreiner aus der Region Rosenheim ist ein wichtiger Abschnitt geschafft: Sie haben ihre Gesellenprüfung bestanden und wurden bei einer Feier im Gasthof Hirzinger in Söllhuben freigesprochen. Obermeister Peter Moser begrüßte dazu mehr als 160 Gäste.

Auch Rosenheims Landrat Otto Lederer ließ es sich nicht nehmen, den jungen Fachkräften persönlich zu gratulieren. Mit ihrer bestandenen Prüfung hätten sie eine wichtige Grundlage für ihr Berufsleben geschaffen und seien nun auch für viele Herausforderungen im privaten Leben gut gerüstet.
Die Gesellenstücke zeigten eindrucksvoll, welche Qualität die Schreiner-Ausbildung erreicht, heißt es von der Kreishandwerkerschaft Rosenheim. Einen wichtigen Anteil daran hätten sowohl die Ausbildungsbetriebe als auch die Fachlehrer an der Berufsschule.

Bestes Gesellenstück, Auszeichnung beim Wettbewerb die gute Form Christoph Tristl von der Schreinerei in Rauubling. Sein Flurmöbel überzeugte durch Design und Funktion. Bild zeigt von links: Landrat Otto Lederer, Obermeister Peter Moser, stellvertretender Obermeister Martin Impler, Florian Bauer, Christoph Tristl und stellvertretender Schulleiter BS 1 Christian Melchner. Foto: Kreishandwerkerschaft Rosenheim

Bestes Gesellenstück, Auszeichnung beim Wettbewerb die gute Form Christoph Tristl von der Schreinerei in Rauubling. Sein Flurmöbel überzeugte durch Design und Funktion. Bild zeigt von links: Landrat Otto Lederer, Obermeister Peter Moser, stellvertretender Obermeister Martin Impler, Florian Bauer, Christoph Tristl und stellvertretender Schulleiter BS 1 Christian Melchner. Foto: Kreishandwerkerschaft Rosenheim

Bei der Feier ging es auch um die Bedeutung des regionalen Schreinerhandwerks für Umwelt und Nachhaltigkeit. Möbel aus Massivholz und Innenausbauten von Fachbetrieben aus der Region seien ein Beispiel für gelebten Umweltschutz. Schreiner gingen sorgfältig mit dem Rohstoff Holz um und verwendeten nur so viel Material wie nötig. Hinzu kämen kurze Transport- und Fertigungswege, die sich positiv auf die Energiebilanz auswirkten.
(Quelle: Pressemitteilung Kreishandwerkerschaft Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

83 neue Gesellen: Zimmerer und Friseure feiern erstmals gemeinsam in Rosenheim

83 neue Gesellen: Zimmerer und Friseure feiern erstmals gemeinsam in Rosenheim

Rosenheim / Landkreis – Zum ersten Mal haben Zimmerer und Friseure aus der Region Rosenheim ihre Freisprechung gemeinsam gefeiert. 69 Nachwuchskräfte aus dem Zimmererhandwerk und 14 aus dem Friseurhandwerk haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Zur Feier kamen mehr als 300 Gäste in die Werkhalle der Zimmerei Baumann in Rosenheim-Aising, die anlässlich des 80-jährigen Betriebsjubiläums festlich hergerichtet worden war.

Unter den Gästen waren Rosenheims dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht, der stellvertretende Landrat Georg Huber und Peter Aicher, Präsident des Landesinnungsverbandes des Bayerischen Zimmererhandwerks. Sie betonten die Bedeutung des Handwerks und einer guten Ausbildung für die regionale Wirtschaft und die Gesellschaft.
Aicher hob die Vorteile der dualen Ausbildung hervor. Die Auszubildenden erwerben ihr Fachwissen sowohl im Betrieb als auch in der Berufsschule. Gleichzeitig lernen sie im Arbeitsalltag, mit Kollegen und Kunden umzugehen. Diese Erfahrungen seien eine wichtige Grundlage für ihren weiteren beruflichen Weg.

Andrea Hörl erzielte den besten Abschluss bei den Friseuren. Unser Foto zeigt von links: Stefa Masold Obermeister der Friseur Innung, Gabriele Leicht dritte Bürgermeisterin Stadt Rosenheim,<br />
 Andrea Hörl Innungssiegerin<br />
, Ali Höllbauer und stellvertretenden Landrat Georg Huber. Fotos: Copyright Kreishandwerkerschaft Rlosenheim

Andrea Hörl erzielte den besten Abschluss bei den Friseuren. Unser Foto zeigt von links: Stefa Masold Obermeister der Friseur Innung, Gabriele Leicht dritte Bürgermeisterin Stadt Rosenheim,
Andrea Hörl Innungssiegerin, Ali Höllbauer und stellvertretenden Landrat Georg Huber. Fotos: Copyright Kreishandwerkerschaft Rosenheim

Andrea Hörl erzielt besten Abschluss bei den Friseuren

Bei den Friseuren wurde Andrea Hörl als Prüfungsbeste ausgezeichnet. Sie erreichte die Note 1,9 und wurde im Haarstudio Irmgard Petzinger in Feldkirchen-Westerham ausgebildet. Obermeister Stephan Mashold gratulierte ihr zu ihrem Abschluss.

Die besten Zimmerer aus der Region

Bei den Zimmerern wurden 69 Absolventen für ihren erfolgreichen Ausbildungsabschluss freigesprochen. Vier junge Frauen gehörten zu diesem Jahrgang.

Die besten Prüfungsergebnisse erzielten:

1. Platz: Tobias Schlosser, ausgebildet bei Holzbau König & Sohn in Babensham. Er erreichte zugleich das beste Ergebnis im theoretischen Prüfungsteil.
2. Platz: Xaver Bürger von Holzbau Wörndl in Eggstätt. Er erzielte das beste Praxisergebnis und wird das Zimmererhandwerk bei der Deutschen Meisterschaft im Handwerk vertreten.‘
3. Platz: Philipp vom Bomhard von der Zimmerei Hundhammer in Bad Aibling.
Die gemeinsame Feier brachte zwei unterschiedliche Handwerksberufe zusammen. Im Mittelpunkt standen die jungen Fachkräfte, die nach ihrer Ausbildung nun ins Berufsleben starten.
(Quelle: Pressemitteilung Kreishandwerkerschaft Rosenheim / Beitragsbild, Foto: Copyright Kreishandwerkerschaft Rosenheim)

Vier Rennen, vier Klassensiege: Andreas Rehwald überzeugt im BMW M3

Vier Rennen, vier Klassensiege: Andreas Rehwald überzeugt im BMW M3

Rosenheim – Vier Rennen, vier Klassensiege und mehrere Podestplätze in der Gesamtwertung: Andreas Rehwald von der Rallye-Gemeinschaft Rosenheim hat bei zwei Rennwochenenden des Histo-Cups auf dem Pannonia Ring in Ungarn und dem Slovakia Ring in der Slowakei starke Ergebnisse eingefahren. Mit seinem BMW M3 E36 trat er in der Young-Timer-Klasse YT 4 an und behauptete sich dabei auch gegen deutlich jüngere und leistungsstärkere Rennwagen.

Zweimal Platz drei auf dem Pannonia Ring

Auf dem Pannonia Ring qualifizierte sich Rehwald für das erste Rennen als Dritter. Nach dem Start fiel er zunächst zurück, kämpfte sich aber wieder nach vorne. Ein Überholmanöver in der Hotelkurve endete mit einem Ausflug ins Kiesbett. Innerhalb von drei Runden schloss Rehwald bei Temperaturen von rund 36 Grad Celsius wieder zur Spitze auf. Ein beschädigter Frontspoiler und nachlassende Reifen verhinderten schließlich einen Angriff auf die vorderen Plätze.

Im Ziel stand dennoch der dritte Platz in der Gesamtwertung – verbunden mit dem Klassensieg in der Wertung YT 4. Auch im zweiten Rennen lieferte sich Rehwald enge Duelle mit Fahrzeugen wie dem Ford Sierra DTM, dem Porsche 997 GT3 Cup und dem Cupra TCR SEQ. Erneut wurde er Gesamt-Dritter und gewann seine Klasse.

Starke Konkurrenz auf dem Slovakia Ring

Auf dem Slovakia Ring waren vor allem die langen Geraden eine Herausforderung. Dort konnten die leistungsstärkeren Fahrzeuge ihre Vorteile ausspielen, während Rehwald mit seinem BMW vor allem in den kurvigen Streckenabschnitten Boden gutmachte.

Im Qualifying für das erste Rennen erreichte er mit einer Zeit von 2:17,460 Minuten den dritten Startplatz. Im Rennen kämpfte er sich immer wieder nach vorne und überquerte die Ziellinie als Gesamt-Vierter. Auf den Sieger Alfons Riedweg aus der Schweiz fehlten ihm mit dessen rund 600 PS starker Chevrolet Corvette C6 lediglich 3,1 Sekunden. In der Young-Timer-Klasse YT 4 holte Rehwald erneut den Sieg.

Auch im zweiten Rennen behauptete sich der Rosenheimer gegen die stärkere Konkurrenz. Er belegte den dritten Platz in der Gesamtwertung und sicherte sich damit seinen vierten Klassensieg bei den beiden Rennwochenenden.
(Quelle: Pressemitteilung Rallye-Gemeinschaft Rosenheim-biwi / Beitragsbild: brt automotive)

Rosenheimer Kleinkunsttage: Ralf Winkelbeiner sucht den Humor im Glück

Rosenheimer Kleinkunsttage: Ralf Winkelbeiner sucht den Humor im Glück

Rosenheim – Was macht eigentlich glücklich? Dieser Frage widmet sich der niederbayerische Kabarettist Ralf Winkelbeiner in seinem Programm „Happy“. Am Sonntag, 18. Oktober, ist er damit bei den 40. Rosenheimer Kleinkunsttagen zu Gast.

Winkelbeiner nimmt in seinem Programm die großen und kleinen Glücksversprechen unserer Zeit unter die Lupe. Dabei richtet er den Blick auf die Absurditäten des Alltags und zeigt, wie viel Komik in ganz gewöhnlichen Situationen steckt.
Der Kabarettist verbindet bodenständigen Humor mit treffsicheren Pointen und Beobachtungen, in denen sich das Publikum womöglich selbst wiedererkennt. In „Happy“ geht es um die Frage, was Menschen zufrieden macht – und warum der Alltag manchmal ganz andere Geschichten schreibt, als man erwartet.

Der Auftritt gehört zum Jubiläumsprogramm der Rosenheimer Kleinkunsttage, die in diesem Jahr zum 40. Mal stattfinden (wir berichteten).

Ralf Winkelbeiner im Lokschuppen

Der Kabarettabend beginnt am Sonntag, 18. Oktober 2026, um 19.30 Uhr im Lokschuppen in der Rathausstraße 24 in Rosenheim. Karten gibt es im Vorverkauf über okticket.de.
(Quelle: Pressemitteilung Rosenheimer Kleinkunsttage / Beitragsbild: Copyright Susi Knoll)

Rosenheim: Auf dem früheren Kathrein-Gelände soll Wohnraum entstehen

Rosenheim: Auf dem früheren Kathrein-Gelände soll Wohnraum entstehen

Rosenheim – Auf dem früheren Kathrein-Gelände an der Gießereistraße in Rosenheim soll unter anderem Wohnraum entstehen. Wie sich das Areal künftig entwickeln könnte, war auch Thema beim jüngsten Besuch von Oberbürgermeister Abuzar Erdogan im Kathrein-Werksviertel. Heute sind dort verschiedene Unternehmen, Büros und Bildungseinrichtungen angesiedelt.

Im Mittelpunkt des Gesprächs mit Vertretern der A. und J. Verwaltungs GmbH stand auch die Geschichte des Unternehmens Kathrein. In den 2000er-Jahren war es zeitweise der größte Arbeitgeber Rosenheims und prägte die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt maßgeblich.
Seit dem Wandel des früheren Unternehmensstandorts hat sich das Gelände verändert. Heute wird es von verschiedenen Firmen und Einrichtungen genutzt. Begrünte Innenhöfe und Flächen entlang des Mühlbachs gehören ebenfalls zum Bild des Werksviertels.
Ein Teil des Areals ist bislang unbebaut. Auf dem Grundstück an der Gießereistraße soll künftig unter anderem Wohnraum entstehen. Wie viele Wohnungen geplant sind, wann mit einer Umsetzung zu rechnen ist und wie das Vorhaben konkret aussehen soll, geht aus der Mitteilung der Stadt nicht hervor.

Damit steht das Gelände beispielhaft für die Frage, wie frühere Industriestandorte in Rosenheim künftig genutzt werden können – und wie sich Wohnen, Gewerbe und bestehende Einrichtungen auf innerstädtischen Flächen miteinander verbinden lassen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim)

Rosenheim: Bürgerstiftung stellt ihre Projekte im Rathaus vor

Rosenheim: Bürgerstiftung stellt ihre Projekte im Rathaus vor

Rosenheim – Die Bürgerstiftung Rosenheim engagiert sich mit verschiedenen Projekten für Menschen in der Stadt. Bei einem Treffen im Rosenheimer Rathaus tauschten sich Oberbürgermeister Abuzar Erdogan und Vertreter der Stiftung über deren Arbeit und ehrenamtliches Engagement aus.

An dem Gespräch nahmen Almuth Aicher, Viktoria Pertl und Christian Hlatky von der Bürgerstiftung teil. Zur Sprache kamen unter anderem Angebote für Kinder, Jugendliche und Menschen mit einer Krebserkrankung.
Dazu zählen Schwimmangebote für Kinder, der Treffpunkt BRIDGE 15 für Sport und Begegnung sowie gemeinsames Singen für Krebserkrankte. Oberbürgermeister Erdogan würdigte die Arbeit der Stiftung: „Ob Kinder, die schwimmen lernen, Jugendliche, die mit BRIDGE 15 einen neuen Ort für Sport und Begegnung bekommen, oder Krebserkrankte, die beim gemeinsamen Singen Gemeinschaft erleben: Die Bürgerstiftung schafft ganz konkrete Angebote für unterschiedliche Menschen in unserer Stadt. Dieses großartige Engagement verdient unsere Anerkennung und unseren Dank. Die Bürgerstiftung ist ein wichtiger Teil unserer Stadtgesellschaft und ein starkes Beispiel dafür, was wir gemeinsam für Rosenheim bewegen können“.
Im Rahmen des Treffens füllte Erdogan auch ein Stifterformular aus.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadt Rosenheim)

Filmnachmittag in Rosenheim: Mit dem Auto einmal um die Welt

Filmnachmittag in Rosenheim: Mit dem Auto einmal um die Welt

Rosenheim – Mit dem Auto rund um den Globus – und das vor fast 100 Jahren: Im Café Miteinand im AWO-Mehrgenerationenhaus in Rosenheim wird am Dienstag, 13. Oktober, das Dokudrama „Fräulein Stinnes fährt um die Welt“ gezeigt. Im Anschluss ist eine Diskussion geplant.

Der Film erzählt die Geschichte von Clärenore Stinnes. Die Rennfahrerin umrundete von 1927 bis 1929 als erste Frau mit einem Auto die Welt.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit „Pro Senioren Rosenheim“ statt. Beginn ist um 14.30 Uhr im Café Miteinand in der Ebersberger Straße 8 im zweiten Obergeschoss. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
(Quelle: Pressemitteilung AWO / Beitragsbild: Symbolfoto: re)

Gelbe Bänder an Obstbäumen: Hier darfst Du Äpfel selbst ernten

Gelbe Bänder an Obstbäumen: Hier darfst Du Äpfel selbst ernten

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Im Herbst hängen an vielen Obstbäumen reife Äpfel und Birnen, die niemand erntet. Dabei darf mancherorts jeder zugreifen: Gelbe Bänder an den Bäumen zeigen, dass die Früchte kostenlos gepflückt werden dürfen. Der Naturschutzverband LBV wirbt dafür, dieses Angebot zu nutzen. Denn die Ernte und Verwertung des Obstes kann auch zum Erhalt wertvoller Streuobstwiesen beitragen.

Für viele Besitzer lohnt sich die Bewirtschaftung ihrer Streuobstwiesen wirtschaftlich kaum noch. Bleiben Pflege und Nachpflanzungen aus, kann langfristig ein wertvoller Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten verloren gehen. Streuobstwiesen bieten vielen Arten Nahrung und Unterschlupf und tragen zugleich zur regionalen Versorgung mit Obst bei.
„Nur durch die Nutzung und Pflege der Streuobstwiesen kann auch die große Artenvielfalt auf den Flächen erhalten werden“, sagt Leonie Gloß, Streuobstexpertin beim LBV. Der Naturschutzverband engagiert sich mit verschiedenen Projekten, auf eigenen Flächen und über seine Kreisgruppen für den Erhalt dieser Lebensräume. Er gehört außerdem zu den Mitbegründern des Bayerischen Streuobstpakts.

Obst selbst ernten und regional einkaufen

Wer keinen eigenen Obstgarten hat, kann ebenfalls etwas für den Erhalt der Streuobstwiesen tun. Gelbe Bänder an Obstbäumen signalisieren, dass die Früchte von anderen Menschen geerntet werden dürfen. Wichtig ist, nur an entsprechend gekennzeichneten Bäumen zu pflücken.
Das selbst geerntete Obst lässt sich frisch genießen oder zu Saft, Kuchen und anderen Köstlichkeiten verarbeiten. Auch mit dem Kauf regionaler Streuobstprodukte können Verbraucher dazu beitragen, dass sich die Bewirtschaftung der Flächen weiterhin lohnt. „Es ist schade, wenn wertvolles und gesundes Obst, das direkt vor unserer Haustür wächst, einfach liegen bleibt“, sagt Gloß. Sie appelliert deshalb auch daran, lokale Initiativen zu unterstützen, selbst Bäume zu pflanzen oder beim Sammeln und Verwerten des Obstes mitzuhelfen.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Gemeinsames Mittagessen im AWO-Mehrgenerationenhaus Rosenheim

Gemeinsames Mittagessen im AWO-Mehrgenerationenhaus Rosenheim

Rosenheim – Spinat mit Kartoffeln und Spiegelei, dazu griechischer Joghurt mit Honig und Walnüssen: Im AWO-Mehrgenerationenhaus mit Familienstützpunkt in Rosenheim steht wieder ein gemeinsames Mittagessen auf dem Programm. Am 14. November sind Jung und Alt von 12 bis 13 Uhr in die Ebersberger Straße 8 eingeladen.

Das Koch-Team freut sich auf ein geselliges Beisammensein. Für die Planung wird um Anmeldung bis spätestens 12. Oktober unter Telefon 08031/941373-21 gebeten.
(Quelle: Pressemitteilung AWO / Beitragsbild: Symbolfoto re)

17 Pflegefachkräfte schließen Weiterbildung für Intensiv- und Anästhesiepflege ab

17 Pflegefachkräfte schließen Weiterbildung für Intensiv- und Anästhesiepflege ab

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – Siebzehn Pflegefachkräfte haben bei den RoMed Kliniken eine zweieinhalbjährige berufsbegleitende Weiterbildung für die Intensiv- und Anästhesiepflege erfolgreich abgeschlossen. Neben Teilnehmern aus den RoMed-Häusern in Bad Aibling, Rosenheim und Wasserburg waren auch Pflegekräfte von Kooperationspartnern aus Südostbayern und Österreich dabei.

Bei einer Feier würdigten Lothar Kesselring, stellvertretender Pflegedienstleiter des RoMed Klinikums Rosenheim, und Martina Rost, Leiterin der RoMed Fort- und Weiterbildung, die Leistung der Absolventen. Rost betonte, wie wichtig die Arbeit in der Pflege sei: „Denn Sie sind täglich für Menschen da, die in einer extremen Ausnahmesituation Ihre Hilfe brauchen.“
Ein besonderer Anlass war auch das zehnjährige Dienstjubiläum von Bettina Holstein. Sie leitet die Fachweiterbildung fachlich und pädagogisch und hat diese nach Angaben der RoMed Kliniken maßgeblich geprägt.

Die Weiterbildung bringt Pflegefachkräfte mit unterschiedlichen beruflichen Erfahrungen und kulturellen Hintergründen zusammen. Viele der Absolventen stammen ursprünglich aus einem anderen Land als Deutschland.

Zweieinhalb Jahre neben dem Beruf

Die von der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) anerkannte Fachweiterbildung wird jährlich angeboten. Voraussetzung sind eine abgeschlossene Pflegeausbildung, Berufserfahrung und mindestens sechs Monate Tätigkeit in der Intensiv- oder Anästhesiepflege.
Während der zweieinhalb Jahre absolvieren die Teilnehmer rund 720 Unterrichtseinheiten und 1.800 Praxisstunden auf Intensivstationen und in Anästhesieabteilungen. Ziel ist es, sie auf komplexe Situationen in diesen anspruchsvollen Pflegebereichen vorzubereiten.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: RoMed Kliniken)

Fair einkaufen in Prien: Worauf Verbraucher bei Nachhaltigkeitssiegel achten können

Fair einkaufen in Prien: Worauf Verbraucher bei Nachhaltigkeitssiegel achten können

Prien / Landkreis Rosenheim – Fairtrade, Naturland Fair oder Rainforest Alliance: Auf vielen Lebensmitteln finden sich Siegel, die für nachhaltigere Produktionsbedingungen stehen sollen. Doch worin unterscheiden sie sich? Und was hat fairer Handel mit regionalen Produkten zu tun? Die Marktgemeinde Prien greift diese Fragen im Rahmen ihrer Auszeichnung als Fairtrade-Town auf und verweist auf Unterschiede zwischen den Siegeln und Möglichkeiten für bewussten Einkauf vor Ort.

Die Stiftung Warentest hat in ihrer Ausgabe 5/2026 verschiedene Nachhaltigkeitssiegel untersucht. Besonders positiv bewertete sie laut Markt Prien die Siegel Fairtrade, Naturland Fair und Hand in Hand. Sie berücksichtigen unter anderem faire Handelsbedingungen sowie soziale und ökologische Standards.

Auch das Rainforest-Alliance-Siegel steht für eine nachhaltigere Landwirtschaft. Bei Einkommen und Mindestpreisen setzt es allerdings andere Schwerpunkte. Zudem gilt bei Produkten mit mehreren Zutaten: Die Anforderungen eines Siegels können sich auf einzelne Bestandteile beschränken und müssen nicht für das gesamte Produkt gelten.

Fairer Handel beginnt auch in der Region

Für Prien gehört zum Thema Fairness nicht nur der Blick auf Produkte aus Ländern des Globalen Südens. Auch heimische Erzeuger sind auf verlässliche Partnerschaften und angemessene Preise angewiesen. „Faire Preise und verlässliche Partnerschaften spielen auch für unsere heimische Landwirtschaft eine zentrale Rolle“, sagt Bettina Bartsch, Fairtrade-Beauftragte der Marktgemeinde.

Milch, Getreide, Obst und Gemüse aus regionaler Erzeugung bieten Möglichkeiten, die Landwirtschaft vor Ort zu unterstützen. Regionale Herkunft und fairer Handel sind dabei nicht dasselbe: Während regionale Produkte kurze Wege und die heimische Wertschöpfung unterstützen können, beziehen sich Fairtrade-Siegel vor allem auf festgelegte soziale und wirtschaftliche Bedingungen im Handel. Ein Blick auf Herkunft und Kennzeichnung kann deshalb helfen, die eigenen Einkaufsentscheidungen bewusster zu treffen.

Fair gehandelte Produkte gibt es in verschiedenen Geschäften

Im Zuge der Rezertifizierung als Fairtrade-Town haben sich auch Priener Geschäfte und Betriebe mit dem Thema beschäftigt. Die Marktgemeinde nennt unter anderem Prienatura und den Amon Store, die fair gehandelte Mode anbieten, Werners Naturalien sowie die Montebera Kaffeerösterei mit fair gehandeltem Kaffee.

Weitere Möglichkeiten zum Einkauf regionaler und fair gehandelter Waren gibt es laut Markt Prien in Supermärkten, im Regionalmarkt, im Weltladen und bei Direktvermarktern. Welche Produkte tatsächlich fair gehandelt oder regional erzeugt sind, lässt sich am besten anhand der jeweiligen Kennzeichnung und der Angaben zur Herkunft prüfen.

Mit ihrer Auszeichnung als Fairtrade-Town will die Marktgemeinde auf die Bedeutung fairer Handelsbedingungen aufmerksam machen. Für Verbraucher bedeutet das vor allem: Wer beim Einkauf genauer hinschaut, kann besser einschätzen, welche sozialen und ökologischen Standards hinter einem Produkt stehen und ob es zur Unterstützung regionaler Erzeuger beiträgt.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien / Beitragsbild: Copyright Markt Prien am Chiemsee)

Kuscheltierübernachtung in der Rosenheimer Stadtbibliothek

Kuscheltierübernachtung in der Rosenheimer Stadtbibliothek

Rosenheim – Was machen Kuscheltiere eigentlich, wenn die Bibliothek geschlossen ist? In der Stadtbibliothek Rosenheim dürfen Plüschfreunde Anfang November ein nächtliches Abenteuer erleben. Die Kuscheltierübernachtung findet am Dienstag, 3. November, statt. Los geht es um 15 Uhr mit einem Bilderbuchkino für Kinder ab vier Jahren.

Beim Bilderbuchkino im Kinderhaus der Stadtbibliothek werden Geschichten vorgelesen, während die Illustrationen großformatig auf eine Leinwand projiziert werden. Am 3. November stehen drei Bücher auf dem Programm: „Alles doof, kleines Muffelmonster“, „Als die Raben noch bunt waren“ und „Der Bücherfresser“.

Nach dem Bilderbuchkino dürfen die Kuscheltiere in der Bibliothek bleiben. Wenn die Besucher längst zu Hause sind, sollen die Plüschfreunde dort gemeinsam auf Abenteuer gehen. Am nächsten Tag können die Kinder ihre Kuscheltiere wieder abholen und erfahren, was diese in der Nacht erlebt haben.

Die Kuscheltiere müssen am 3. November nach dem Bilderbuchkino im Kinderhaus abgegeben werden. Da höchstens 20 Kuscheltiere übernachten können, ist eine Anmeldung erforderlich. Diese ist bis Sonntag, 1. November, per E-Mail an alina.stadler@rosenheim.de möglich.
Sowohl das Bilderbuchkino als auch die Kuscheltierübernachtung sind kostenlos.
(Quelle: Mitteilung Stadtbibliothek Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto: re)