Leonhardiritt in Leonhardspfunzen: Pferdesegnung und gelebtes Brauchtum

Leonhardiritt in Leonhardspfunzen: Pferdesegnung und gelebtes Brauchtum

Leonhardspfunzen / Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Hufgetrappel, festlich geschmückte Pferde und ein alter bayerischer Brauch: Am Sonntag, 25. Oktober, steht in Leonhardspfunzen in der Gemeinde Stephanskirchen wieder der traditionelle Leonhardiritt auf dem Programm. Bei dem Fest zu Ehren des heiligen Leonhard, des Patrons der Pferde und des Viehs, werden die Tiere gesegnet. Die Veranstaltung zählt zu den traditionsreichen Leonhardiritten im Landkreis Rosenheim.

Die Geschichte des Brauchs in Leonhardspfunzen reicht weit zurück. Die Wallfahrtskirche ist bereits 1416 urkundlich erwähnt, erste schriftliche Aufzeichnungen über den Leonhardiritt stammen aus dem Jahr 1436. Irgendwann geriet die Tradition in Vergessenheit. 1976 beschlossen einige Leonhardspfunzener bei einem Stammtisch, einen Verein zu gründen und den alten Brauch wieder aufleben zu lassen. Seitdem findet der Leonhardiritt wieder regelmäßig statt.

Das Programm am 25. Oktober

Los geht es um 9 Uhr mit einem Frühschoppen beim Hintermoar. Um 10.30 Uhr beginnt der Festgottesdienst. Anschließend ziehen die Reiter mit ihren Pferden beim traditionellen Umritt durch Leonhardspfunzen. Dabei werden die Tiere gesegnet. Im Anschluss sind Besucher zur Verköstigung am Feuerwehrhaus Leonhardspfunzen eingeladen.

Der Leonhardiritt verbindet religiöse Tradition mit bayerischem Brauchtum und ist für viele Besucher ein besonderer Anlass, die festlich geschmückten Pferde und den Umritt mitzuerleben.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

Online-Veranstaltung zeigt, wie KI hauswirtschaftliche Betriebe entlasten kann

Online-Veranstaltung zeigt, wie KI hauswirtschaftliche Betriebe entlasten kann

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Dienstpläne erstellen, Kosten kalkulieren und Arbeitsabläufe organisieren: Künstliche Intelligenz kann hauswirtschaftlichen Dienstleistungsunternehmen bei vielen Aufgaben helfen. Wie sich solche digitalen Werkzeuge im Betriebsalltag einsetzen lassen, zeigt eine bayernweite Online-Veranstaltung am Montag, 16. November, von 17 bis 20 Uhr.

Das Angebot richtet sich an Unternehmen, die beispielsweise Senioren im Alltag unterstützen, Familien entlasten oder Kinder betreuen. Gerade bei der Planung von Einsätzen, der Abrechnung und der Auslastung von Mitarbeitern kann eine gute Organisation entscheidend sein.
Bei der Veranstaltung unter dem Titel „KI in hauswirtschaftlichen Diensten: effizient planen, kalkulieren und organisieren“ erklärt René Rettig von Fokus Hauswirtschaft, wie sich mithilfe von KI Arbeitsabläufe verbessern und unproduktive Zeiten verringern lassen. Außerdem geht es darum, wie digitale Werkzeuge bei Kostenberechnungen, Abrechnungen und der Planung verfügbarer Arbeitskräfte unterstützen können.

Organisiert wird die Online-Veranstaltung von den Ämtern für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten in Bayern. Interessierte können sich noch bis zum 3. November über das Weiterbildungsportal Bayern anmelden. Die Veranstaltung ist dort unter dem Bereich „Akademie für Diversifizierung“ zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung AElF / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Polizeitest zum Ausprobieren: Drei Sport-Challenges in Oberbayern Süd

Polizeitest zum Ausprobieren: Drei Sport-Challenges in Oberbayern Süd

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Bankdrücken, Pendellauf und ein zwölfminütiger Ausdauertest: Wer sich für eine Ausbildung bei der Bayerischen Polizei interessiert, kann die sportlichen Anforderungen schon vor einer Bewerbung kennenlernen. Das Polizeipräsidium Oberbayern Süd bietet dafür Veranstaltungen an Schulen an und lädt Jugendliche ab 14 Jahren im Oktober und November zu drei Sporttest-Challenges ein – auch nach Bad Aibling.

Bei den Veranstaltungen können die Teilnehmer einzelne Disziplinen des Sporttests selbst ausprobieren und sich ein Bild davon machen, welche körperlichen Anforderungen im Auswahlverfahren gestellt werden. Außerdem stehen Einstellungsberater für Fragen zur Ausbildung, zum Studium und zu den Voraussetzungen für eine Bewerbung zur Verfügung.

Diese vier Disziplinen gehören zum Sporttest

Wer zur Bayerischen Polizei möchte, muss auch körperlich fit sein. Zu den Disziplinen des Sporttests gehören Bankdrücken, das Springen über eine Kleinbank, ein Pendellauf und der zwölfminütige Cooper-Test, bei dem die Ausdauer geprüft wird.
Mit den Veranstaltungen will das Polizeipräsidium Oberbayern Süd Jugendlichen einen Einblick in das Auswahlverfahren geben. Neben den sportlichen Übungen können sie sich über die verschiedenen Einsatzbereiche und beruflichen Möglichkeiten bei der Polizei informieren.

Drei Termine in der Region

Die Sporttest-Challenges finden an drei Samstagen statt. Die Teilnahme ist für Jugendliche ab 14 Jahren möglich.

  • Penzberg: Samstag, 24. Oktober 2026, in der Sporthalle am Wellenbad, Seeshaupter Straße 22
  • Teisendorf: Samstag, 31. Oktober 2026, in der Sporthalle Teisendorf, Steinwendener Straße 1
  • Bad Aibling: Samstag, 7. November 2026, in der Sporthalle 306 im Sportpark, Otto-Wels-Straße 10

Eine Anmeldung ist über die Veranstaltungsseite des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd möglich. Weitere Informationen zu den Voraussetzungen für eine Bewerbung sowie zu Ausbildung und Studium gibt es auf der Website Team Polizei Bayern.
(Quelle: Pressemitteilung  Polizeipräsidium Oberbayern  Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Landkreis Rosenheim führt Klimaschutzprogramm mit 59 Maßnahmen fort

Landkreis Rosenheim führt Klimaschutzprogramm mit 59 Maßnahmen fort

Landkreis Rosenheim – Wie kann der Landkreis Rosenheim Energie sparen und den Ausstoß klimaschädlicher Gase verringern? Dafür gibt es ein eigenes Arbeitsprogramm mit 59 Maßnahmen. Der Landkreis will daran festhalten, hat die Vorhaben aber neu geordnet. Der zuständige Ausschuss hat die Überarbeitung zur Kenntnis genommen.

Vorgestellt wurde das überarbeitete Programm im Ausschuss für Umweltangelegenheiten, Landwirtschaft, räumliche Entwicklung, Natur- und Klimaschutz sowie Mobilität. Diana Genius von der Wirtschaftsförderung und dem Bereich Klimaschutz und Mobilität erläuterte die Änderungen.

Klimaschutzprogramm läuft auch ohne bisherigen Wettbewerb weiter

Das Programm gibt es seit 2024. Ursprünglich war es eng mit dem European Energy Award verbunden, einem Verfahren, mit dem Kommunen ihre Arbeit für mehr Klimaschutz bewerten lassen konnten. Nachdem dieser Wettbewerb in Deutschland beendet wurde, beschloss der Umweltausschuss im Oktober 2025, das Arbeitsprogramm des Landkreises trotzdem weiterzuführen. „Wir setzen das Programm mit dem gleichen Anspruch fort: Die Maßnahmen umsetzen und den Fortschritt regelmäßig berichten“, sagte Genius laut Landratsamt.

Von Radwegen bis zu weniger Energieverbrauch in Gebäuden

Die 59 Maßnahmen decken verschiedene Bereiche ab. Dazu gehören die Planung und Entwicklung des Landkreises, die Energieversor
gung, die Entsorgung, der öffentliche Nahverkehr und die kreiseigenen Gebäude. Auch die Zusammenarbeit mit anderen und die Information der Bürger spielen eine Rolle. Nun wurde neu festgelegt, welche Vorhaben vorrangig behandelt werden sollen.
Einige Schritte sind bereits umgesetzt oder auf den Weg gebracht. Nach Angaben des Landratsamts wurden unter anderem Alltagsradwege beschildert und Verbesserungen beim öffentlichen Nahverkehr angegangen. Außerdem liegt inzwischen eine Bilanz der Treibhausgasemissionen für das Jahr 2023 vor. Sie zeigt, welche Mengen an klimaschädlichen Gasen im Landkreis in diesem Zeitraum erfasst wurden.

Wie viel Energie verbrauchen die kreiseigenen Gebäude?

Auch Schulen und Verwaltungsgebäude des Landkreises stehen im Blick. Seit Juli 2026 kümmert sich Jonas Bernegger als Energiemanager darum, den Energieverbrauch dieser Gebäude zu erfassen und Möglichkeiten zum Einsparen zu prüfen. Damit soll sichtbar werden, wo besonders viel Energie gebraucht wird und an welchen Stellen sich der Verbrauch verringern lässt. Regelmäßige Treibhausgasbilanzen sollen außerdem zeigen, wie sich die Emissionen entwickeln.

Der zuständige Ausschuss soll künftig regelmäßig über den Stand der Maßnahmen informiert werden. Ob die neu geordneten Vorhaben tatsächlich zu weniger Energieverbrauch und geringeren Emissionen führen, muss sich in den kommenden Jahre zeigen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rimsting: Bohrschlamm verunreinigt die Prien – Polizei stoppt Arbeiten

Rimsting: Bohrschlamm verunreinigt die Prien – Polizei stoppt Arbeiten

Rimsting / Landkreis Rosenheim – Eine weißlich-bräunliche Verfärbung des Wassers hat am Donnerstag (8. Oktober)  in Rimsting für einen Polizeieinsatz gesorgt. Im Ortsteil Otterkring war Bohrschlamm von Erdwärmebohrungen über die Straßenentwässerung in den Fluss Prien gelangt. Die Arbeiten wurden gestoppt, die zuständigen Behörden eingeschaltet.

Wie die Polizeiinspektion Prien mitteilt, wurde die Verunreinigung am Donnerstag, 9. Oktober, gegen 12.30 Uhr festgestellt. Hinweise auf die ungewöhnliche Wasserfärbung führten dazu, dass die Wasserschutzpolizei die Ursache ermittelte.
Demnach war Bohrschlamm aus Absetzbehältern bei Erdwärmebohrungen unbefugt über die Straßenentwässerung in die Prien geleitet worden. Die Arbeiten wurden daraufhin vor Ort sofort eingestellt. Außerdem wurden die zuständigen Wasserwirtschaftsämter und das Landratsamt verständigt.
Nach einer ersten Begutachtung durch den Flussmeister ist laut Polizei kein nachhaltiger Schaden für das Gewässer zu erwarten. Die Wasserführung habe sich bereits wieder normalisiert. Wegen der unbefugten Einleitung wurde ein Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vanillekipferl und Vanilleeis im Test: Bei acht Produkten stimmte die Kennzeichnung nicht

Vanillekipferl und Vanilleeis im Test: Bei acht Produkten stimmte die Kennzeichnung nicht

Bayern – Vanille klingt nach Natur – doch nicht überall, wo Vanille draufsteht, stammt das Aroma tatsächlich aus der Vanilleschote. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL) hat 107 Produkte untersucht, die mit Vanille aromatisiert waren. Bei acht Proben gab es Zweifel an der Echtheit des verwendeten Vanillins. Betroffen waren vor allem Vanillekipferl, aber auch Vanillewaffeln und Speiseeis.

Die Untersuchung erstreckte sich von Anfang 2025 bis Mitte 2026. Unter den geprüften Lebensmitteln waren neben Speiseeis und feinen Backwaren auch Vanillepudding, Vanillejoghurt, Vanillezucker, Vanilleextrakte und Vanilleschoten. Außerdem untersuchte das LGL eine Probe Proteinpulver und eine Aroma-Probe.
Bei sechs Proben Vanillekipferl, einer Probe Vanillewaffeln und einem Vanilleeis zeigte sich, dass für die Aromatisierung kein oder nicht ausschließlich natürliches Vanillin aus der Vanilleschote verwendet worden war. Die zuständigen örtlichen Lebensmittelüberwachungsbehörden wurden über alle acht Fälle informiert.

Gesundheitlich unbedenklich – aber die Kennzeichnung zählt

Gesundheitliche Auswirkungen sind laut LGL mit den Beanstandungen nicht verbunden. Es geht ausschließlich um die Kennzeichnung der Produkte. Für Verbraucher ist der Unterschied dennoch wichtig: Denn Vanillin kann auf verschiedene Arten hergestellt werden, und nicht jedes Verfahren erlaubt dieselben Angaben auf der Verpackung.
Natürliches Vanillin aus der Vanilleschote ist aufwendig und teuer in der Herstellung. Deshalb kommen in Lebensmitteln auch biotechnologisch hergestelltes Vanillin aus pflanzlichen Rohstoffen wie Reis oder Mais sowie synthetisch erzeugtes Vanillin zum Einsatz. Entscheidend ist, wie das Aroma auf dem Produkt gekennzeichnet wird.

Die Bezeichnung „Vanille“ darf bei Produkten wie Pudding oder Speiseeis laut LGL nur verwendet werden, wenn der Vanillegeschmack ausschließlich durch gemahlene Vanilleschoten, Vanillemark, Vanilleextrakt und/oder natürliches Vanillearoma entsteht. Biotechnologisch hergestelltes Vanillin kann als „natürliches Aroma“ gekennzeichnet werden. Synthetisch erzeugtes Vanillin darf dagegen lediglich als „Aroma“ oder „Vanillin“ bezeichnet werden.

Wie lässt sich künstliches Vanillin nachweisen?

Natürliches Vanillin aus der Vanilleschote, biotechnologisch hergestelltes und synthetisches Vanillin haben dieselbe chemische Struktur. Mit üblichen chemischen Analyseverfahren lassen sie sich deshalb nicht voneinander unterscheiden.
Das LGL nutzt für die Authentizitätsprüfung ein spezielles Verfahren: die Isotopenverhältnis-Massenspektrometrie (IRMS). Dabei werden unterschiedliche Werte bestimmter Kohlenstoff-Isotope untersucht. So kann das Labor Rückschlüsse auf die Herkunft des Vanillins und das Herstellungsverfahren ziehen und mögliche Verfälschungen erkennen.
(Quelle: Pressemitteilung LGL / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rund 700 Euro für kurze Wespenbekämpfung: Polizei warnt vor betrügerischen Handwerkern

Rund 700 Euro für kurze Wespenbekämpfung: Polizei warnt vor betrügerischen Handwerkern

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Wespen in der Hauswand, Hilfe im Internet gesucht und am Ende eine Rechnung über rund 700 Euro: Eine 62-jährige Frau aus Bad Endorf (Landkreis Rosenheim) ist nach Angaben der Polizei möglicherweise auf betrügerische Handwerker hereingefallen. Die Polizeiinspektion Prien ermittelt und warnt vor Dienstleistern, die für kurze Arbeiten hohe Summen verlangen und sofort kassieren.

Der Fall ereignete sich am Donnerstagnachmittag,(9. Oktober). Die Frau hatte im Internet nach professioneller Hilfe gesucht, weil sich Wespen in ihrer Hauswand befanden. Daraufhin kamen zwei Männer zu ihr und führten eine kurze Arbeit durch. Anschließend verlangten sie laut Polizei rund 700 Euro – zahlbar sofort, entweder bar oder mit Karte. Die Rechnung wurde auf eine Firma mit Sitz in Nordrhein-Westfalen ausgestellt, die im Internet nicht auffindbar ist.

Die Polizeiinspektion Prien hat Ermittlungen wegen des Verdachts auf Betrug durch Handwerker aufgenommen. Sie warnt davor, sich vor Ort zu sofortigen Zahlungen drängen zu lassen, insbesondere wenn die geforderte Summe unverhältnismäßig hoch erscheint.
Tipp der  Polizei: Wer Handwerker im Internet sucht, sollte möglichst vorab Preise und Leistungen klären und sich ein Angebot geben lassen. Bei unerwartet hohen Rechnungen ist es ratsam, die Forderung in Ruhe zu prüfen, statt sich unter Druck setzen zu lassen
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 10. Oktober – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass unter dicken Eisschichten Vulkane liegen können?
Besonders viele davon befinden sich in der Antarktis. Einige sind aktiv und können das Eis über ihnen beeinflussen.
Manches bleibt verborgen und wirkt trotzdem weiter.

Vielleicht denkst Du heute auch an das, was im Verborgenen geschieht.

Wir wünschen Dir einen tiefgründigen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Bruckmühl: Landrat informiert sich über Wärmeversorgung bei Salus

Bruckmühl: Landrat informiert sich über Wärmeversorgung bei Salus

Rosenheim – Wie lässt sich die Wärmeversorgung eines Unternehmens mit Altholz sicherstellen? Darüber informierten sich Rosenheims Landrat Otto Lederer, Bruckmühls Bürgermeister Richard Richter und der Rosenheimer IHK-Vorsitzende Andreas Bensegger bei einem Besuch der Salus-Gruppe in Bruckmühl.

Im Mittelpunkt stand das firmeneigene Biomasseheizwerk, das 2024 fertiggestellt wurde. Es nutzt Altholz als Energieträger. Die erzeugte Wärme wird überwiegend für Produktionsprozesse benötigt, etwa bei der Herstellung von Tonika. Außerdem dient sie zum Heizen.
Nach Angaben des Unternehmens lassen sich dadurch jährlich rund 1.500 Tonnen CO₂ einsparen. Landrat Otto Lederer betonte bei dem Besuch die Bedeutung einer nachhaltigen Energieversorgung für die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen.

Neben den drei Vertretern nahmen auch Mitarbeiter der Wirtschaftsförderung des Landkreises Rosenheim und des Marktes Bruckmühl an der Führung teil.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright  Salus/Ralph Furtner)

Ein Blick zurück auf den Max-Josefs-Platz: Das Weinhaus Fortner im Jahr 1950

Ein Blick zurück auf den Max-Josefs-Platz: Das Weinhaus Fortner im Jahr 1950

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1950. Am Rosenheimer Max-Josefs-Platz steht ein Gebäude, das auf eine jahrhundertealte Geschichte zurückblickt. Das ehemalige Weinhaus Fortner war nicht nur ein beliebter Treffpunkt, sondern auch der Ort, an dem die Geschichte der heutigen Technischen Hochschule Rosenheim ihren Anfang nahm.

Auf unserem historischen Foto fällt vor allem die kunstvoll verzierte Fassade ins Auge. Aufgenommen wurde das Bild hinter dem Nepomukbrunnen, dessen Rückseite im Vordergrund zu sehen ist. Zwei Autos parken vor dem Haus am Max-Josefs-Platz 20, dessen Geschichte bis ins Mittelalter zurückreicht.

Teile des Gebäudes stammen aus dem 13. Jahrhundert. Nach dem großen Stadtbrand von 1641 wurde es wieder aufgebaut. Um 1745 erhielt es seine prächtige Rokoko-Stuckfassade, im 19. Jahrhundert kam ein weiteres Stockwerk hinzu.
Seinen Namen verdankt das Haus zwei Familien: Der Südtiroler Weinhändler Franz Joseph Santa kaufte das Anwesen 1782. Die Familie Fortner betrieb das Weingeschäft von 1836 bis 1982. Deshalb ist das Gebäude bis heute auch als Fortner-Haus bekannt.

Eine besondere Rolle spielte es zudem in der Bildungsgeschichte Rosenheims. Am 12. Januar 1925 begann hier der Unterricht des privaten Holztechnikums – mit gerade einmal drei Studenten und zwei Fachlehrern. Aus dieser Einrichtung entwickelte sich über die Jahrzehnte die heutige Technische Hochschule Rosenheim.
Das Foto zeigt damit mehr als eine Momentaufnahme des Max-Josefs-Platzes im Jahr 1950: Es erinnert an ein Haus, dessen Geschichte eng mit der Entwicklung Rosenheims verbunden ist.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv  Herbert Borrmann-Foto: Krämer / Artikel: Karin Wunsam)

RoMed Klinik Prien informiert über moderne Wirbelsäulenchirurgie

RoMed Klinik Prien informiert über moderne Wirbelsäulenchirurgie

Prien / Landkreis Rosenheim – Wann ist eine Operation an der Wirbelsäule notwendig und welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es heute? Um diese Fragen geht es bei einem kostenfreien Informationsabend der RoMed Klinik Prien am Dienstag, 20. Oktober.

Ab 18 Uhr informieren Dr. Jörg List, Dr. Matthias Gottwald, Dr. Eberhard Mayer und Dr. Hermann Schmidhuber über aktuelle Entwicklungen in der Wirbelsäulenchirurgie. Dabei geht es unter anderem um endoskopische Operationsverfahren, die Frage, wann eine Versteifung der Wirbelsäule notwendig ist, sowie um Möglichkeiten der dynamischen Versorgung.
Auch Beschwerden im Bereich der Halswirbelsäule und deren Behandlung werden thematisiert.

Fragen und Austausch sind erwünscht

Die Veranstaltung richtet sich an Patienten, Angehörige und alle Interessierten. Neben den Fachvorträgen ist Zeit für Gespräche und persönliche Fragen vorgesehen.
Der Informationsabend beginnt um 18 Uhr in der Cafeteria der RoMed Klinik Prien, Harrasser Straße 61–63. Die Teilnahme ist kostenlos.
Anmeldung und weitere Informationen gibt es auf der Veranstaltungsseite der RoMed Kliniken.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Die RoMed Klinik Prien am Chiemsee informiert über moderne Wirbelsäulenchirurgie Copyright RoMed Kliniken)

Rosenheimer Kleinkunsttage: Miriam Hanika verbindet Musik und Poesie

Rosenheimer Kleinkunsttage: Miriam Hanika verbindet Musik und Poesie

Rosenheim – Poetische Texte, besondere Klangfarben und Lieder über die großen und kleinen Momente des Lebens: Mit Miriam Hanika kommt am Samstag, 17. Oktober, eine vielseitige Musikerin zu den Rosenheimer Kleinkunsttagen. Gemeinsam mit dem Kleinen Poesieorchester präsentiert sie im Lokschuppen ihr aktuelles Programm „Licht“.

Hanika ist Sängerin, Oboistin und Liedermacherin. In ihrer Musik verbindet sie unterschiedliche musikalische Einflüsse mit eigenen Texten, die sich mit Hoffnung, Sehnsucht und Zuversicht beschäftigen. Dabei wechseln sich nachdenkliche Momente mit humorvollen Beobachtungen ab.
Mit ihrer Kombination aus Gesang, Oboe und Liedermacherei bewegt sich Hanika zwischen verschiedenen musikalischen Welten. Ihr Programm „Licht“ widmet sich den leisen Tönen ebenso wie den Fragen, die im Alltag oft zu kurz kommen. Zusammen mit dem Kleinen Poesieorchester entsteht daraus ein Konzert, bei dem Musik und Texte gleichermaßen im Mittelpunkt stehen.

Der Auftritt gehört zum Jubiläumsprogramm der 40. Rosenheimer Kleinkunsttage. Die Veranstaltungsreihe setzt auch in diesem Jahr auf eine Mischung aus unterschiedlichen Bühnenformen und Künstlern, die dem Publikum neue musikalische und künstlerische Perspektiven eröffnen.

Miriam Hanika bei den Rosenheimer Kleinkunsttagen

Das Konzert findet am Samstag, 17. Oktober 2026, im Lokschuppen in der Rathausstraße 24 in Rosenheim statt. Beginn ist um 19.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr.
Informationen zum Programm und zum Kartenverkauf gibt es auf der Internetseite der Rosenheimer Kleinkunsttage.
(Quelle: Veranstaltungsinformation / Beitragsbild: Copyright Rosenheimer Kleinkunsttage)