Nachrichten, Informationen und Geschichten aus Rosenheim

Biber beißt Schwimmer im Waldsee

Hinweisschild Biberburg. Foto: Landratsamt Rosenheim

Karin Wunsam

Schreibt immer schon leidenschaftlich gern. Ihre journalistischen Wurzeln liegen beim OVB-Medienhaus. Mit der Geburt ihrer drei Kinder verabschiedete sie sich nach gut 10 Jahren von ihrer Festanstellung als Redakteurin und arbeitet seitdem freiberuflich für die verschiedensten Medien-Unternehmen in der Region Rosenheim.

22. August 2026

Lesezeit: 2 Minute(n)

Velkolepá autonehoda v Schliersee se stala známou mnoha hráčům online kasin. Podle policie k nehodě došlo kolem 00:40 ráno a podle dosavadních informací zůstali dva cestující bez zranění, přečtěte si také o nových českých online kasinech https://sancenavyhru.website3.me/. Také krátce před hasičskou zbrojnicí v Neuhausu zaparkovali dva hráči online kasina auto a nasedli do Passatu s poznávací značkou Tölzer, což nezůstalo bez povšimnutí pozorných přihlížejících.

Schechen / Landkreis Rosenheim – Ein Biber hat am Montagmorgen (17. August) einen Schwimmer im Waldsee bei Schechen (Landkreis Rosenheim) gebissen. Der Mann musste im Klinikum Rosenheim behandelt werden. Nach Angaben des Landratsamtes handelt es sich um den ersten bekannten Vorfall dieser Art im Landkreis Rosenheim.

Hinweisschilder am Waldsee

Der Vorfall ereignete sich gegen 7 Uhr. Noch am Montagvormittag wurde der Waldsee von Vertretern der Gemeinde Schechen und einem Biberberater begutachtet. Nach Einschätzung des Biberberaters könnte das Tier seine Biberburg oder seinen Nachwuchs verteidigt haben.

Als erste Maßnahme ließ die Gemeinde Hinweisschilder aufstellen. Sie stehen seit Mittwoch (19. August) am Waldsee und weisen Schwimmer darauf hin, Abstand zu den Bibern und ihrer Burg zu halten. Dort heißt es unter anderem: „Biber können sich bei Bedrohung verteidigen und zubeißen.“

Gemeinde beantragt Entnahme

Der Gemeinde Schechen reicht diese Maßnahme allerdings nicht aus. Sie hat beim Landratsamt Rosenheim die Entnahme des Bibers beantragt. Nun prüft die untere Naturschutzbehörde den Antrag.

Dabei muss auch die besondere Lage des Waldsees berücksichtigt werden. Der See liegt im FFH-Gebiet „Innauen und Leitenwälder“ und damit in einem Gebiet, das Teil des europaweiten Biotopverbunds Natura 2000 ist. Deshalb wird im weiteren Verfahren auch die höhere Naturschutzbehörde bei der Regierung von Oberbayern beteiligt.

Ob der Biber tatsächlich entnommen werden darf, ist damit noch nicht entschieden.

Waldsee liegt in geschütztem Gebiet

Der Waldsee ist ein beliebter Badesee und wird nach Angaben des Landratsamtes besonders von Früh- und Spätschwimmern genutzt. Gleichzeitig ist der Natursee Teil eines ökologisch bedeutsamen Lebensraums.
Das FFH-Gebiet „Innauen und Leitenwälder“ dient als Wanderkorridor für Tier- und Pflanzenarten zwischen Alpen und Donau. Die Behörden müssen deshalb bei der Entscheidung über den Antrag der Gemeinde sowohl die Sicherheit der Badegäste als auch den Schutz des Lebensraums und des Bibers berücksichtigen.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim) 

4 Kommentare

  1. Ich hoffe, daß „Entnahme “ Umsiedlung bedeutet !!! und nichts anderes !!!

    Antworten
  2. Ich kann es fast nicht glauben! Sind denn ALLE VERORDNUNGEN, welche die Natur betreffen eine Farce?
    Der Biber hat vielleicht nur Haus, Hof und seine Familie beschützt! Das machen doch die meisten Menschen auch!
    Haben denn Tiere und die gesamte Natur überhaupt keine Lobby?
    In der früheren Zeit wurden von den Mönchen Biber als Fisch deklariert, die durften dann in der Fastenzeit gegessen werden. Sind ja kein Fleisch, womit die „Gebote “ umgangen wurden! 😞
    Ich bin mir sicher, daß es in der Frühzeit besser war und Tiere nur „entnommen “ wurden um sich und die Angehörigen zu ernähren! Ich hoffe, daß sich alle Biber von Menschen fernhalten!

    Antworten
  3. .

    Wir haben einen kleinen privaten See auf unserem Anwesen der sogar auf den allermeisten Rosenheim Karten zu sehen ist.

    Seit ungefähr 20 Jahren haben wir ständig einen oder zwei oder noch mehr dieser revierbildenden Tiere unmittelbar vor unserem Haus unserer Terrasse bzw. in unserem Park.

    Wir haben auch ständig direkte Kontakte.
    So ist es noch gar nicht lange her dass ich vermeintlich meinen Hund im Garten angesprochen habe um dann festzustellen dass ich gar nicht mit meinem Hund kommuniziere sondern dass ich einen Biber angespochen habe.
    Immerhin haben Hund und Biber annähern die selbe Fellfärbung …..

    🙂

    Da habe ich ja dann gaaanz großes Glück gehabt, dass ich noch nie von so einer „Biber-Bestie“ gebissen worden bin …

    (Ironie aus)

    Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen und auch aufgrund des Umstands dass ich zudem als staatlich geprüfter Biber-Kartierer tätig war, vermag ich die Geschichte von diesem angeblichen Biss nicht wirklich glauben.

    Antworten

Einen Kommentar abschicken

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.