„Tanz am Maibaum“ in Prien am Chiemsee: Traditionelles Fest am Marktplatz

„Tanz am Maibaum“ in Prien am Chiemsee: Traditionelles Fest am Marktplatz

Prein / Landkreis Rosenheim – Der Wonnemonat Mai steht vor der Tür und bringt in Prien am Chiemsee gelebte Tradition und Geselligkeit mit sich. Am Samstag, 16. Mai, veranstalten der GTEV Prien und der Markt Prien am Chiemsee den beliebten „Tanz am Maibaum“ am Priener Marktplatz.

Ab 16 Uhr erwartet Einheimische und Gäste ein vielfältiges Programm: Für musikalische Unterhaltung sorgt die Blaskapelle Prien mit heiteren Klängen, während die Trachtler traditionelle Tänze präsentieren. Ein weiterer Höhepunkt ist der Auftritt der Priener Goaßlschnalzer.
Auch kulinarisch hat die Veranstaltung etwas zu bieten: Regionale Schmankerl und ein Getränkeausschank laden zum Verweilen ein. Der Eintritt ist frei.
Weitere Informationen sind im Tourismusbüro Prien, Alte Rathausstraße 11, telefonisch unter +49 8051 69050 oder online unter der Website des Tourismusbüros erhältlich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prein am Chiemsee / Beitragsbild: Tanz am Maibaum mit der Jugend- und Aktivengruppe von dem Priener Trachtenverein. Copyright Markt Prein am Chiemsee)

B 307 am Sudelfeld: Arbeiten an Durchlass und Stützmauern starten

B 307 am Sudelfeld: Arbeiten an Durchlass und Stützmauern starten

Sudelfeld – An der Bundesstraße 307 im Bereich der Passhöhe am Sudelfeld beginnen am 4. Mai Sanierungsarbeiten an einem beschädigten Durchlass sowie an mehreren Stützmauern. Während der Bauzeit bis voraussichtlich 19. Juni kommt es zu halbseitigen Sperrungen und Einschränkungen im Bereich der Passstraße.

An der Passhöhe am Sudelfeld starten in Kürze umfassende Arbeiten im Bereich eines Durchlasses. Der Durchlass unter der Bundesstraße B 307 war wegen eines Schadens im Mauerwerk im Dezember teilweise eingebrochen. Mit einer Sofortmaßnahme ließ das Staatliche Bauamt Rosenheim den Durchlass unmittelbar danach instand setzen und sichern.
Im Bereich oberhalb des Durchlasses hat das Bauamt nun eine umfassende Ertüchtigung beauftragt, um die Funktionsfähigkeit dauerhaft sicherzustellen. Zusätzlich werden drei Stützmauern saniert. Los geht es mit den Arbeiten am Montag, 4. Mai, läuft alles nach Plan, sind die Arbeiten am Freitag, 19. Juni, abgeschlossen.

Einschränkungen im Park- und Straßenbereich während der Bauarbeiten

Etwa die Hälfte des Parkbereichs an der Sudelfeld-Passhöhe muss während der Arbeiten gesperrt werden; die Fläche wird für Baustelleneinrichtung benötigt. Wer in diesem Bereich unterwegs ist, muss außerdem mit kurzzeitigen, halbseitigen Sperrungen der Fahrbahn in diesem Bereich rechnen.
Da es sich um ein Bauwerk an einer Bundesstraße handelt, trägt die Kosten in Höhe von rund 135.000 Euro der Bund.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliches Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Staatliche Bauamt Rosenheim)

Bienenschutz in Rosenheim: Honiggläser richtig entsorgen

Bienenschutz in Rosenheim: Honiggläser richtig entsorgen

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim ruft Bürger dazu auf, leere Honiggläser vor der Entsorgung gründlich mit heißem Wasser auszuspülen. So wird verhindert, dass Bienen gefährliche Erreger wie die Amerikanische Faulbrut aufnehmen und verbreiten. Die richtige Altglasentsorgung leistet damit einen wichtigen Beitrag zum regionalen Bienenschutz.

Honig als Naturprodukt kann für den Menschen zwar ungefährliche, für Bienen aber tödliche Krankheitserreger enthalten, insbesondere die Bakterien der Amerikanischen Faulbrut.

Kurz erklärt: Amerikanische Faulbrut

Die Amerikanische Faulbrut ist eine ansteckende bakterielle Erkrankung, die die Brut von Honigbienen befällt. Verursacht wird sie durch widerstandsfähige Sporen, die über Jahre in der Umwelt überleben können. Für Menschen ist die Krankheit ungefährlich, für Bienen jedoch eine ernste Bedrohung: Befallene Völker können stark geschwächt werden oder absterben.

Besonders problematisch ist die leichte Verbreitung, etwa über Honigreste, Werkzeuge oder den Kontakt zwischen Bienenvölkern. Deshalb gilt die Amerikanische Faulbrut als eine der bedeutendsten Bienenkrankheiten und wird in Deutschland streng überwacht.
Mehr dazu gibt es unter: Amerikanische Faulbrut

Bienen auf Nahrungssuche, die auch vor Honigresten in Altglas-Containern nicht Halt machen, nehmen die Erreger auf und verteilen sie in ihrem Stock. Daher rät die Stadt Rosenheim, leere Honiggläser vor der Entsorgung mit heißem Wasser abzuwaschen.
Weitere Informationen sind unter Stadt Rosenheim: Bienenschutz beginnt beim Altglas zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Smbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Mittwoch, 29. April – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Regenbögen in Wirklichkeit kreisförmig sind?
Vom Boden aus sehen wir meist nur einen Teil davon.
Die Perspektive bestimmt, was wir sehen.

Vielleicht erinnerst Du Dich heute daran, dass es oft mehr gibt, als sichtbar ist.

Wir wünschen Dir einen bunten Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Wahlhelfer in Rosenheim: Stadt verlost Gutscheine als Dankeschön

Wahlhelfer in Rosenheim: Stadt verlost Gutscheine als Dankeschön

Rosenheim – Mehr als 580 Ehrenamtliche haben die Kommunalwahl in Rosenheim unterstützt, nun wurden unter ihnen Gutscheine verlost. Mit der Aktion bedankt sich die Stadt Rosenheim für den Einsatz und wirbt zugleich für künftige Wahlhelfer.

Auch bei der diesjährigen Kommunalwahl hat die Stadt Rosenheim das Ehrenamt des Wahlhelfers mit einem Gewinnspiel verknüpft. Unter allen Wahlhelfer wurden Gutscheine ausgelost, jetzt bekamen die Gewinner ihre Preise ausgehändigt.

Bei dem Hauptgewinn handelte es sich um einen 500-Euro-Gutschein, außerdem erhielten weitere zehn Wahlhelfer je einen 50-Euro-Gutschein. Die Gutscheine sind für Rosenheimer Unternehmen ausgestellt und sollen noch einmal den Dank für den Einsatz am Wahltag unterstreichen. Die Mitwirkung der über 580 Wahlhelfer war für die Kommunalwahl unerlässlich.

Wahlhelfer für kommende Wahlen gesucht

Auch für die kommenden Wahlen, zum Beispiel die Landtagswahl im Herbst 2028, werden wieder engagierte Bürger gesucht, die sich als ehrenamtliche Wahlhelfer zur Verfügung stellen. Registrierungen beim Wahlamt sind jederzeit möglich. Selbstverständlich wird auch das Gewinnspiel wieder durchgeführt werden. Infos gibt es unter Stadt Rosenheim: Wahlhelfer.
Meldungen werden per E-Mail wahlamt@rosenheim.de oder per Telefon unter 08031 / 365 13 76 entgegengenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Gewinner mit Mitarbeiterinnen des Wahlamts (ganz links) und Amtsleiter Franz Höhensteiger (ganz rechts). Copyright Stadt Rosenheim)

Infoabend zur Geburt im RoMed Klinikum Rosenheim: Einblicke für werdende Eltern

Infoabend zur Geburt im RoMed Klinikum Rosenheim: Einblicke für werdende Eltern

Rosenheim – Werdende Eltern können sich am 13. Mai im RoMed Klinikum Rosenheim umfassend rund um Schwangerschaft und Geburt informieren. Das Team der Geburtshilfe stellt Abläufe vor und beantwortet persönliche Fragen.

Die Veranstaltung findet am 13. Mai um 18:30 Uhr im Konferenzraum (Haus 5, 4. Obergeschoss) statt.
Unter dem Motto „Gut informiert und sicher durch die Geburt“ gibt das ärztliche Team Einblicke in die Abläufe der normalen und speziellen Geburtshilfe in einem Perinatalzentrum der höchsten Versorgungsstufe. Themen sind unter anderem die Geburtsplanung, der Weg in den Kreißsaal sowie die Betreuung auf der Wochenbettstation.
Auch die Hebammen sind vor Ort und erläutern, wie sie werdende Mütter während der Geburt begleiten. Dabei geben sie praktische Tipps und zeigen, worauf es für ein sicheres und familienorientiertes Geburtserlebnis ankommt.

Im Anschluss an die Veranstaltung besteht, sofern möglich, die Gelegenheit, die Entbindungsräume zu besichtigen und offene Fragen direkt an das geburtshilfliche Team zu richten.
Eine Anmeldung sowie weitere Informationen und Termine sind online auf der Website der RoMed Kliniken verfügbar.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mähfreier Mai: Weniger Rasenmähen bringt mehr Artenvielfalt in den Garten

Mähfreier Mai: Weniger Rasenmähen bringt mehr Artenvielfalt in den Garten

Bayern / Rosenheim – Im Frühling einfach mal den Rasenmäher stehen lassen: Der „Mähfreie Mai“ soll Insekten, Vögeln und Wildblumen helfen. Was hinter der Aktion steckt – und warum Nichtstun im Garten jetzt besonders wertvoll ist.

Wenn im Frühling alles zu wachsen beginnt, greifen viele Gartenbesitzende reflexartig zum Rasenmäher. Doch genau davon rät der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) ab: Im Rahmen des „Mähfreien Mai“ sollen Gärten bewusst länger ungemäht bleiben, um die Artenvielfalt zu fördern.
„Wer bis Ende Mai auf das Mähen verzichtet, schafft sich selbst nicht nur mehr freie Zeit, sondern fördert auch die Artenvielfalt“, betont die LBV-Biologin Tarja Richter. Ungemähte Flächen entwickeln sich schnell zu wertvollen Lebensräumen für Pflanzen und Tiere. Wildblumen wie Löwenzahn oder Weißklee bieten Nahrung für Schmetterlinge und Wildbienen, während Brennnesseln als Eiablageplatz für Arten wie das Tagpfauenauge dienen.

Frühblüher als wichtige Nahrungsquelle

Gerade in den ersten Frühlingsmonaten ist das Nicht-Mähen entscheidend. Pflanzen können zur Blüte kommen und liefern wichtige Nahrungsquellen. „Die ersten Blüten auf der Wiese sind jetzt besonders wertvoll – sie sind wichtige Nahrungsquellen für Schmetterlingen und Bienen “, erklärt Richter. Auch das längere Gras schafft Lebensräume für Käfer und Heuschrecken.

Mehr Insekten, mehr Vögel – und positive Effekte für Menschen

Von der steigenden Insektenvielfalt profitieren wiederum Vögel. Während der Brutzeit sind sie auf ein reichhaltiges Nahrungsangebot angewiesen, um ihre Jungen zu versorgen. Gleichzeitig kann ein naturnaher Garten auch positive Effekte auf den Menschen haben: Mehr Artenvielfalt wirkt sich nach Angaben des LBV positiv auf die Psyche aus.

Kleine Gärten mit großer Wirkung

Dabei sind es oft kleine Maßnahmen mit großer Wirkung. Rund zwei Prozent der Fläche Bayerns bestehen aus Privatgärten. „Deshalb sind Versteckmöglichkeiten und Nistorte für Vögel und Insekten vor der eigenen Haustür wichtig. Gartenbesitzende können hier einen wichtigen Beitrag leisten“, so Richter.
Auch über den Mai hinaus lohnt es sich, weniger zu mähen. Empfohlen wird, die Mähintervalle zu verlängern und nur noch etwa einmal im Monat zu mähen. Dabei sollte abschnittsweise vorgegangen werden, damit Tiere weiterhin Rückzugsorte finden. Eine Sense gilt als schonendere Alternative zum Rasenmäher.

Wichtig ist zudem der richtige Umgang mit dem Schnittgut: Es sollte nicht auf der Fläche liegen bleiben, da nährstoffarme Böden Wildblumen begünstigen. Stattdessen kann es kompostiert oder als Mulch verwendet werden.

Ordnung trotz Wildwuchs

Kritisch sieht der LBV den Einsatz von Mährobotern. Diese können Igel schwer verletzen und schaden auch Insekten. Höheres Gras bringt zudem einen weiteren Vorteil: Der Boden bleibt schattiger und trocknet im Sommer weniger schnell aus.
Für alle, die trotz Wildwuchs Wert auf Ordnung legen, gibt es einen einfachen Trick: Wege und Ränder regelmäßig freischneiden. So bleibt der Garten gepflegt, und bietet dennoch wertvollen Lebensraum.
Der Appell des LBV ist klar: Im Mai darf der Rasen ruhig wachsen. Denn ein bisschen mehr Natur im Garten nützt am Ende allen.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ju-Jutsu Rosenheim holt Titel bei Süddeutscher Meisterschaft in Durmersheim

Ju-Jutsu Rosenheim holt Titel bei Süddeutscher Meisterschaft in Durmersheim

Durmersheim / Rosenheim – Starke Leistungen für den Ju-Jutsu Rosenheim bei der Süddeutschen Meisterschaft in Durmersheim: Ein Titel im Duo-Wettbewerb, Silber im Fighting und weitere Top-Platzierungen unterstreichen die erfolgreiche Entwicklung des Vereins.

Bei der Süddeutschen Meisterschaft im Ju-Jutsu am 18. und 19. April in Durmersheim zeigte der Ju-Jutsu Rosenheim eine überzeugende Gesamtleistung. Mit zwei Athleten im Fighting sowie drei Duo-Paaren war der Verein vertreten und konnte mehrere Podest- und Platzierungserfolge verbuchen.

Im Fighting-Wettbewerb überzeugte Lilly Bayerl in der Klasse U14 weiblich bis 44 Kilogramm. Mit einer starken Vorstellung, darunter ein vorzeitiger Sieg durch Full Ippon aufgrund technischer Überlegenheit, sicherte sie sich den zweiten Platz.
Leo Brunner trat in der Altersklasse U21 bis 69 Kilogramm an, musste jedoch mangels Gegnern in einer höheren Gewichtsklasse starten. Nach einem souveränen Auftaktsieg musste er sich im weiteren Verlauf erfahreneren Gegnern geschlagen geben.

Starke Rosenheimer Duo-Teams im Wettkampf gegen hochkarätige Konkurrenz

Am zweiten Wettkampftag stand der Duo-Wettbewerb im Fokus. Für Rosenheim gingen die Paare Christian Meyer und Kilian Gantner, Maximilian Kellermann und Jakob Althaus sowie Lara Mikulicic und Leo Brunner an den Start. In einer stark besetzten Kategorie trafen sie auf Konkurrenz unter anderem aus Nürnberg, Isny im Allgäu, Bad Staffelstein und Niederroth.

Nach den Vorrunden lagen Meyer und Gantner auf dem zweiten Platz und qualifizierten sich für die Finalrunde. Kellermann und Althaus belegten Rang fünf und verpassten das Halbfinale knapp um neun Punkte. Mikulicic und Brunner erreichten Platz sechs und sammelten wichtige Wettkampferfahrung.

Finalkrimi bringt Titel: Meyer und Gantner bleiben ungeschlagen

Im Halbfinale setzten sich Meyer und Gantner gegen das Duo aus Isny durch und zogen ins Finale ein. Dort trafen sie auf das Weltmeisterpaar von 2023. In einem spannenden und ausgeglichenen Wettkampf lagen beide Paare zwischenzeitlich nur wenige Punkte auseinander. Nach der letzten Technik betrug der Unterschied lediglich drei Punkte. Am Ende entschieden Meyer und Gantner das Finale für sich und sicherten sich den Titel des Süddeutschen Meisters.

Mit diesem Erfolg bleiben die beiden Rosenheimer in der laufenden Saison ungeschlagen. Nach den Titeln bei der Südbayerischen und Bayerischen Meisterschaft konnten sie nun auch auf süddeutscher Ebene den ersten Platz erreichen.
(Quelle: Pressemitteilung Ju-Jutsu Rosenheim e.V., Lisa Herrmann / Beitragsbild: Gruppenfoto (von links nach rechts) Kilian Gantner, Lara Mikulicic, Maximilian Kellermann, Leo Brunner, Jakob Althaus und Christian Meyer. Copyright Christian Meyer)

Tiere suchen ein Zuhause: Simmerl – Bonni ein neugieriges Kaninchen

Tiere suchen ein Zuhause: Simmerl – Bonni ein neugieriges Kaninchen

Ostermünchen / Landkreis Rosenheim – Regelmäßig stellt Euch Innpuls.me Tiere des Tierheim Ostermünchen (Landkreis Rosenheim) vor. Heute: Bonni, eine neugierige Kaninchendame, die sich ein neues Zuhause wünscht.

Bonni ist ein schwarzes Kaninchen, geboren etwa Mai 2024, sie ist kastriert, gechipt, geimpft und hat ein Gewicht von 3 kg.

Sie wurde im Wald sich selbst überlassen, gefunden wurde die kleine Kaninchendame im Rotter Forst. Spaziergänger haben sie aufgenommen und in das Tierheim Ostermünchen gebracht.
Bei der Untersuchung stellte sich heraus, dass Bonni wohl schon einige Zeit alleine unterwegs war. Das zeigte sich durch einen starken Zeckenbefall, hauptsächlich im Kopfbereich, an den Ohren und im Maul/Kinnbereich. Teilweise waren die Zeckenbisse schon entzündet.

Die neugierige Kaninchendame wünscht sich ein Zuhause mit Freunden

Nun sitzt sie im Außengehege des Tierheimes und hat viel Platz, aber leider keine Artgenossen. Bonni ist sehr aufgeschlossen und neugierig.
Sie würde künftigen Besitzern sicher viel Freude machen.
Wenn auch noch ein entsprechend freundlicher Kumpel in Außenhaltung vorhanden ist, wäre das perfekt.
Die Kaninchendame hätte es verdient, ein liebevolles Zuhause zu bekommen ohne die Befürchtung, einfach wieder im Wald sich selbst überlassen zu werden.

Wenn jemand das schöne Kaninchen persönlich kennen lernen will, bitte an das Tierheim Ostermünchen unter Tel. 08067 / 180 301, oder an: info@tierheim-ostermuenchen.de wenden.
Auch viele andere Tiere warten auf ein neues Zuhause bei der Interessengemeinschaft Mensch u. Tier e.V, Tierheim Ostermünchen, www.tierheim-ostermuenchen.de.
(Quelle: Pressemitteilung Tierheim Ostermünchen / Beitragsbild: Copyright Tierheim Ostermünchen, zeigt Bonni)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Dienstag, 28. April – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Kaffee im 16. Jahrhundert teilweise verboten war?
Manche sahen ihn als gefährlich oder unheimlich an.
Heute ist er für viele nicht mehr wegzudenken.

Vielleicht hinterfragst Du heute Dinge, die als „normal“ gelten.

Wir wünschen Dir einen genussvollen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Radsport: Remco Evenepoel holt Podium bei Lüttich-Bastogne-Lüttich für Red Bull – Bora – hansgrohe

Radsport: Remco Evenepoel holt Podium bei Lüttich-Bastogne-Lüttich für Red Bull – Bora – hansgrohe

Belgien / Raubling – Starker Auftritt im Radsport-Monument: Remco Evenepoel hat beim Klassiker Lüttich-Bastogne-Lüttich den dritten Platz belegt und damit erneut ein Top-Ergebnis für das Team Red Bull – Bora – hansgrohe eingefahren. Den Sieg sicherte sich Tadej Pogačar vor Paul Seixas, während Evenepoel den Sprint der Verfolgergruppe gewann.

Nach der Flandern-Rundfahrt hat Remco Evenepoel auch sein zweites Monument im Trikot von Red Bull – Bora – hansgrohe als Dritter beendet. Bei Lüttich-Bastogne-Lüttich gewann der 26-Jährige den Sprint einer großen Verfolgergruppe hinter Tadej Pogacar und Paul Seixas.
Anders als geplant fand sich Remco gemeinsam mit Nico Denz schon nach wenigen Kilometern in einer riesigen Spitzengruppe wieder, die vom Feld zunächst nicht verfolgt wurde und deswegen einen großen Vorsprung herausfahren konnte. Als es in den entscheidenden Teil des Tages ging, blieb die Zusammenarbeit jedoch auf der Strecke, sodass das Rennen 80 Kilometer vor dem Ziel bei Null begann.

Frühe Ausreißergruppe prägt das Rennen bei Lüttich-Bastogne-Lüttich

An der immer wieder rennentscheidenden Cote de la Redoute bei noch 35 zu fahrenden Kilometern war dann kein Kraut gegen Pogacar und Seixas gewachsen. An der Seite von Jai Hindley, der das Ziel ebenfalls in der großen Verfolgergruppe erreichte, kämpfte Remco darum, alle weiteren Ausreißversuche zu unterbinden, um in Lüttich schließlich noch aufs Podium zu sprinten.

Nach dem Abschluss seiner ersten Saisonphase mit sieben Saisonsiegen, unter anderem dem beim Amstel Gold Race, sowie den beiden Podiumsplatzierungen in den Monumenten, steht für Remco nun eine Pause an. Danach beginnt mit einem Höhentrainingslager und der Tour Auvergne – Rhône-Alpes die Vorbereitung auf die Tour de France.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re) 

Nach Max-Josefs-Platz: Urheberrecht wird auch beim Rosenheimer Bahnhofsvorplatz zum Knackpunkt

Nach Max-Josefs-Platz: Urheberrecht wird auch beim Rosenheimer Bahnhofsvorplatz zum Knackpunkt

Rosenheim – Die Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes sorgt weiter für Diskussionen: zu viel versiegelte Fläche, zu wenig Schatten. In der jüngsten Sitzung des Stadtentwicklungs- und Baugenehmigungsausschusses ging es nun um einen SPD-Antrag, der ein Begrünungs- und Aufenthaltskonzept für den Platz fordert. Doch die Umsetzung stößt auf rechtliche Hürden – das Urheberrecht des damaligen Wettbewerbssiegers spielt eine zentrale Rolle. Kein Einzelfall: Auch die geplante Umgestaltung des Max-Josefs-Platzes gerät dadurch ins Stocken.

Bereits seit den 1980er Jahren gab es Überlegungen zur Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes (Südtiroler Platz), umgesetzt wurde das Projekt schließlich ab 2020/2021. Schon bei der Einweihung 2024 gab es deutliche Kritik, unter anderem von den Grünen, die von einer „Steinwüste“ sprachen und auf den Verlust von Bäumen hinwiesen (Innpuls.me berichtete).

SPD fordert mehr Grün – Verwaltung prüft Spielraum

Die SPD-Stadtratsfraktion will nun nachbessern und fordert ein Konzept für mehr Begrünung, Schatten und Aufenthaltsqualität. Der Platz heize sich im Sommer stark auf und biete kaum Möglichkeiten zum Verweilen, so die Begründung im Antrag.

Im Ausschuss wurde der Vorstoß grundsätzlich diskutiert, gleichzeitig aber auf die bestehenden rechtlichen und planerischen Rahmenbedingungen verwiesen. Schnell stand dabei die Frage im Mittelpunkt, wie weit eine Umgestaltung überhaupt möglich ist.

Urheberrecht als zentrale Hürde bei Umbauten

Nach Angaben der Stadtverwaltung ist bei Änderungen am Bahnhofsvorplatz das Urheberrecht des damaligen Wettbewerbssiegers zu beachten. Die Verwaltung will deshalb zunächst mit dem verantwortlichen Architekturbüro klären, welche Anpassungen am Gesamtentwurf zulässig sind.

INFO-BOX: Urheberrecht bei der Umgestaltung öffentlicher Plätze

Bei der Planung und Gestaltung öffentlicher Räume wie Plätzen oder Straßen können Architekten und Planer Urheberrechte am Entwurf besitzen, wenn dieser eine ausreichende gestalterische Eigenleistung aufweist.

Wird ein Projekt im Rahmen eines Wettbewerbs vergeben und anschließend umgesetzt, bleiben bestimmte Rechte beim Urheber bestehen. Dazu gehört insbesondere der Schutz vor wesentlichen Veränderungen, die das Gesamtkonzept oder die gestalterische Wirkung des Entwurfs verändern.

Für Kommunen bedeutet das: Umbauten oder Weiterentwicklungen sind grundsätzlich möglich, müssen aber entweder vertraglich geregelt oder mit dem Urheber abgestimmt werden. Gleichzeitig können öffentliche Interessen wie Barrierefreiheit, Klimaanpassung, Sicherheit oder veränderte Nutzungsanforderungen eine Anpassung rechtfertigen.
In der Praxis führt das regelmäßig zu Abwägungen zwischen dem Schutz des ursprünglichen Entwurfs und den veränderten Anforderungen an öffentliche Räume.

Zusätzlich müssen auch Vorgaben des Brand- und Katastrophenschutzes sowie der Deutschen Bahn berücksichtigt werden. Teile des Areals sind weiterhin als Evakuierungs- und Sammelflächen vorgesehen. Auch mögliche Auswirkungen auf Städtebaufördermittel aus dem ursprünglichen Wettbewerb von 2012 werden geprüft.

Stadtdezernent Herbert Hoch verwies im Ausschuss darauf, dass sich die Bewertung solcher Flächen im Laufe der Jahre verändert habe. 2012 sei das Thema Hitzeschutz noch deutlich weniger im Fokus gewesen.

Grünen-Stadtrat Franz Lukas widersprach dieser Einschätzung deutlich: „Ich bin schon erstaunt, dass 2012 eine andere Denkweise war. Ich bin mir sicher, dass meine Fraktion damals schon was zu den Bäumen gesagt hat. Es ist natürlich schön, wenn die Erkenntnis kommt, aber schon beschämend, wenn es dafür 14 Jahre dauert“.

Auch aus anderen Fraktionen kam Kritik am aktuellen Zustand. SPD-Stadträtin Gabriele Leicht machte mit Blick auf den Brandschutz deutlich: „So ein Feuerwehrauto kann ja auch mal über eine Wiese fahren.“

Freie-Wähler-Stadträtin Dr. Beate Burkl sprach sich ebenfalls für mehr Grün aus und regte an, wieder Bäume in den Bereich zu integrieren. Ohne diese wirke der Platz schnell „wie eine Wüste“, so ihre Einschätzung.

Im Anschluss an die Diskussion kündigte die Verwaltung an, zunächst alle offenen Punkte zu klären – insbesondere im Austausch mit dem Architekturbüro, der Deutschen Bahn sowie den zuständigen Sicherheitsbehörden. Erst danach soll über das weitere Vorgehen im Gremium entschieden werden.

Parallelfall in der Stadt: Max-Josefs-Platz ebenfalls betroffen

Dass Urheberrechte kommunale Umgestaltungen deutlich beeinflussen können, zeigt sich auch am Max-Josefs-Platz in Rosenheim. Dort soll seit längerem eine barrierefreie Verbesserung umgesetzt werden.

Ziel ist es, das historische, unebene Kopfsteinpflaster besser begehbar zu machen – insbesondere für Menschen mit Gehhilfen, Rollstühlen oder Kinderwagen. Vorgesehen ist ein pragmatischer Ansatz: Das bestehende Pflaster soll weitgehend erhalten bleiben, ergänzt um einen glatten, fugenfreien Streifen zur barrierefreien Querung.

Der Stadtrat hatte diesem Vorgehen grundsätzlich zugestimmt  Auch zusätzliche barrierefreie Anbindungen wurden diskutiert.

Zuletzt kam jedoch die Ernüchterung: Der ursprünglich mit der Gestaltung beauftragte Planer beruft sich Medienberichten zufolge auf sein Urheberrecht. Dadurch liegt der geplante Umbau derzeit auf Eis – auch hier sind weitere Abstimmungen zwischen Stadt und Architekt erforderlich.

Weiterer Lesestoff passend zum Artikel:
Weiteres Vorgehen der Stadt

Nach Angaben der Stadtverwaltung will diese nun mit dem Preisträger des Wettbewerbs „Bahnhofvorplatz Rosenheim“ in Kontakt treten, um zu klären, welche Änderungen am Gesamtentwurf grundsätzlich möglich sind. Dabei ist das Urheberrecht des Planers zwingend zu berücksichtigen.

Parallel dazu müssen auch der Brand- und Katastrophenschutz sowie die Deutsche Bahn eingebunden werden. Zu klären ist insbesondere, welche Flächen im Bereich des Bahnhofsvorplatzes für mögliche Umgestaltungen zur Verfügung stehen und welche weiterhin als Evakuierungs- und Sammelflächen freigehalten werden müssen.

Darüber hinaus verweist die Verwaltung darauf, dass für die Umsetzung des Wettbewerbs im Jahr 2012 Städtebaufördermittel geflossen sind. Offen ist daher auch, ob Fördergeber einer Umplanung zugunsten von mehr Klimaanpassung und Aufenthaltsqualität zustimmen würden.

Erst nach Klärung dieser offenen Punkte soll im zuständigen Gremium über das weitere Vorgehen entschieden werden.
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)