Babybegrüßungsfest in Rosenheim: Treffpunkt für junge Familien

Babybegrüßungsfest in Rosenheim: Treffpunkt für junge Familien

Rosenheim – Die Stadt Rosenheim lädt am 8. Mai zum traditionellen Babybegrüßungsfest ein: Im Bildungswerk Rosenheim erhalten Eltern von Neugeborenen Informationen zu Angeboten rund um Familie, Gesundheit und Erziehung. Organisiert von der Koordinierungsstelle Frühe Hilfen Rosenheim bietet die Veranstaltung neben Beratung und Austausch auch ein Willkommensgeschenk für die jüngsten Bürger.

Die Feier für alle Neugeborenen der letzten Monate und deren Familien beginnt um 14:30 Uhr im Bildungswerk Rosenheim, Pettenkoferstraße 5.
Das Babybegrüßungsfest bietet frischgebackenen Eltern die Gelegenheit, in entspannter Atmosphäre zusammenzukommen, sich auszutauschen und sich über die vielfältigen Unterstützungsangebote rund um die Themen Familie, Erziehung und Gesundheit in Rosenheim zu informieren.

Informationen, Begegnung und ein Geschenk für die Kleinsten

Zum Beispiel wird die Familienplattform familien-rosenheim.de vorgestellt, die einen umfassenden Überblick über lokale Angebote und Veranstaltungen liefert. Und auch über Kinderrechte kann man Einiges erfahren. Am Stand der städtischen Initiative „Platz für Kinderrechte“ können Eltern erste Einblicke in die Thematik gewinnen und sich über deren Bedeutung im Familienalltag informieren.
Neben den informativen Programmpunkten und einem gemütlichen Beisammensein mit Kaffee und Kuchen dürfen sich die Familien auf den Wärmeotter “Rotti“ als Willkommensgeschenk freuen. Rotti spendet wohlige Wärme, tröstet, beruhigt und begleitet die Kinder in ihren ersten Lebensmonaten.

Organisiert wird das Fest von der Koordinierungsstelle Frühe Hilfen- KoKi des Jugendamtes der Stadt Rosenheim in Zusammenarbeit mit dem kath. Bildungswerk Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen / Rosenheim – Fahrgäste im Raum Holzkirchen sowie entlang der Strecke München – Rosenheim – Kufstein müssen sich Anfang Mai auf Einschränkungen einstellen: Aufgrund von Bauarbeiten der DB InfraGO AG kommt es vom 5. bis 7. Mai 2026 im Netz Chiemgau-Inntal der Bayerische Regiobahn zu Fahrplanabweichungen, Teilausfällen und Schienenersatzverkehr.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Dienstag, 5. bis Donnerstag, 7. Mai, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Kufstein kommt es nachts bei einzelnen Verbindungen zu Fahrplanabweichungen, Teilausfällen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Rosenheim und Brannenburg beziehungsweise Kufstein und Brannenburg. Die Busse fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.

Fahrgäste finden auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Montag, 27. April – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Magnete mit der Zeit schwächer werden können?
Erschütterungen oder Hitze beeinflussen ihre magnetische Ordnung.
Auch scheinbar stabile Dinge verändern sich.

Vielleicht gehst Du heute bewusst mit Deiner eigenen Energie um.

Wir wünschen Dir einen stabilen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Rosenheim: Plauderbar startet wieder – mobiles Fahrradcafé für Senioren unterwegs

Rosenheim: Plauderbar startet wieder – mobiles Fahrradcafé für Senioren unterwegs

Rosenheim – In Rosenheim geht die Plauderbar der Caritas ab Ende April wieder auf Tour: Das mobile Fahrradcafé bietet Senioren Begegnung, Beratung und Unterstützung an wechselnden Standorten im Stadtgebiet.

Die Plauderbar der Caritas Rosenheim ist zurück: Ab Ende April 2026 ist das mobile Fahrradcafé wieder bis Oktober an verschiedenen Orten im Rosenheimer Stadtgebiet unterwegs. Das Angebot richtet sich gezielt an Senioren und verbindet geselliges Beisammensein mit niederschwelliger Beratung.
Vor Ort werden Kaffee, Tee und hausgemachter Kuchen angeboten, der in der Seniorenbegegnungsstätte in der Reichenbachstraße zubereitet wird. In entspannter Atmosphäre können Besucher miteinander ins Gespräch kommen und sich gleichzeitig bei Sozialpädagoginnen über Unterstützungsangebote und Fragen rund ums Älterwerden informieren.

Kostenlose Beratung und Kontaktmöglichkeiten

Die Plauderbar versteht sich als niedrigschwellige Anlaufstelle für Information und Austausch. Interessierte können sich auch unabhängig von den Terminen beraten lassen. „Wir beraten Sie gern -natürlich kostenlos und vertraulich- über alle Themen rund ums Älterwerden und die Möglichkeiten der Unterstützung, damit Sie so lang wie möglich „selbstbestimmt dahoam leben“ können!“ so die Sozialraumorientierte Hilfen im Alter.
Mehr Infos gibt es bei Sozialraumorientierte Hilfen im Alter, Sozialraum Nord Sozialraumlotsinnen – Brigitte Plank / Lucia Haas – Telefon: 08031 2037 17 und unter: Plauderbar
(Quelle: Pressemitteilung Caritas Zentren in Stadt und Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Stocksport: DJK Kammer erreicht Platz sechs beim Turnier in Bad Feilnbach

Stocksport: DJK Kammer erreicht Platz sechs beim Turnier in Bad Feilnbach

Kammer / Bad Feilenbach – Erfolg für die Stockschützen der DJK Kammer: Beim international besetzten Turnier in Bad Feilnbach überzeugt das Team mit Rang sechs und misst sich mit hochklassiger Konkurrenz.

Die Stockschützen der DJK Kammer haben bei einem internationalen Turnier des Eisstockclubs Bad Feilnbach einen respektablen sechsten Platz unter elf Mannschaften erreicht. Angesichts der starken Konkurrenz wertet das Team das Ergebnis als Erfolg.
„Da dort gleich mehrere namhafte und hochklassige Teams angemeldet waren, sind wir ohne große Erwartungen in den Landkreis Rosenheim gereist“, berichtet Abteilungsleiter Martin Haberlander und ergänzt: „Umso mehr haben wir uns über den sechsten Platz unter insgesamt elf Mannschaften gefreut.“
Den Turniersieg sicherte sich der SV Ostermünchen vor der SpVgg Pittenhart. Platz drei ging an die österreichische Mannschaft aus Niederdorf, gefolgt vom ASV Klausen auf Rang vier. Punktgleich, aber mit dem besseren Ergebnis, landete der SV Truchtlaching-Seeon auf Platz fünf – knapp vor der DJK Kammer.

Kammer setzt auf Nachwuchs und Gemeinschaft

Für Kammer gingen Martin Haberlander, Alois Poller, Emil Hackl und Gerhard Poller an den Start. Bei der Siegerehrung erhielt das Team neben der Platzierung auch ein Brotzeitpaket als Preis.
Neben dem sportlichen Erfolg will die DJK Kammer weiterhin neue Mitglieder gewinnen. „Natürlich ist es schön, wenn wir bei Turnieren erfolgreich sind“, betont Haberlander und ergänzt: „Dennoch wollen wir in Kammer verstärkt auch die Hobbyschützen ansprechen. Diese traditionsreiche Präzisionssportart ist nicht nur unheimlich spannend, sondern fördert auch Konzentration, Kraft und Zielgenauigkeit.“
Trainiert wird auf den Stockbahnen an der Sportplatzstraße in Kammer regelmäßig montags und mittwochs um 19:30 Uhr. Auch beim geselligen „Frühschoppenschießen“ am Sonntagvormittag sind Interessierte jederzeit willkommen.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Martin Haberlander, Alois Poller, Emil Hackl und Gerhard Poller von den Stockschützen der DJK Kammer sorgten bei einem internationalen Turnier in Bad Feilnbach für einen Achtungserfolg. Trotz zahlreicher hochkarätiger „Moarschaften“ landeten sie am Ende im Mittelfeld. Copyright Hubert Hobmaier)

Radsport: Magagnotti sprintet für Red Bull – Bora – hansgrohe zum Auftaktsieg bei der Tour de Bretagne

Radsport: Magagnotti sprintet für Red Bull – Bora – hansgrohe zum Auftaktsieg bei der Tour de Bretagne

Frankreich / Raubling – Traumstart für die Nachwuchsfahrer von Red Bull – Bora – hansgrohe bei der 60. Austragung der Tour de Bretagne: Alessio Magagnotti hat die erste Etappe von Redon nach Pipriac für sich entschieden.

Nach 3:29:31 Stunden setzte sich der Italiener im Sprint gegen Liam Van Bylen aus Belgien sowie den Franzosen Aubin Sparfel durch und sicherte sich damit nicht nur den Tagessieg, sondern auch die Führung in der Gesamtwertung. Es ist bereits sein zweiter Saisonsieg.

Die Etappe war von Beginn an von einem hohen Tempo und zahlreichen hektischen Rennsituationen geprägt. Dennoch behielt das Team des Italieners stets die Kontrolle und setzte im entscheidenden Moment die richtigen Akzente. Besonders im Finale zahlte sich die geschlossene Mannschaftsleistung aus.
Auf der Schlussrunde positionierten seine Teamkollegen den Sprinter optimal für den entscheidenden Angriff. Sebastian Putz und Michiel Mouris sorgten mit einem präzisen Lead-out dafür, dass Magagnotti aus aussichtsreicher Position in den Sprint gehen konnte.

Alessio Magagnotti  zu seinem Sieg: „Das war ein sehr intensives Rennen – auch, weil es das erste Mal richtig warm war. Wir waren heute taktisch perfekt unterwegs. Meine Teamkollegen haben mich in den letzten Kilometern unglaublich unterstützt. Der Lead-out war ideal, ich konnte aus der letzten Kurve heraus meinen Sprint über etwa 300 Meter durchziehen. Ich bin super glücklich über den Sieg und möchte mich bei der ganzen Mannschaft und dem Staff bedanken.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Sonntag, 26. April – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass einige Zugvögel mehrere Tage am Stück in der Luft bleiben können?
Sie nutzen Luftströmungen und sparen so Energie.
Eine beeindruckende Ausdauerleistung der Natur.

Vielleicht zeigt Dir das heute, was mit Ausdauer möglich ist.

Wir wünschen Dir einen starken Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 25. April – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass keine zwei Schneeflocken exakt gleich sind?
Durch Temperatur und Luftfeuchtigkeit entsteht jede in einer einzigartigen Struktur.
Ein kleines Naturwunder in jedem Detail.

Vielleicht siehst Du heute das Besondere im Einzigartigen.

Wir wünschen Dir einen besonderen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Kostenlose Gründerberatung in Rosenheim

Kostenlose Gründerberatung in Rosenheim

Rosenheim – Die Wirtschaftsförderung Rosenheim bietet am 21. Mai in Rosenheim eine kostenfreie Beratung für Existenzgründer, Unternehmer und Freiberufler an. Die Aktivsenioren Bayern e. V. geben praxisnahe Unterstützung rund um Businessplanung und Unternehmensentwicklung.

Die erfahrenen Führungskräfte im Ruhestand können auf jahrzehntelange Erfahrung zurückgreifen und unterstützen junge Gründer, um sie mit den vielfältigen Anforderungen auf ihrem Weg ins Unternehmer-Neuland vertraut zu machen und helfen ihnen bei der Businessplanung. Kleinen und mittleren Firmen geben die Berater der Aktivsenioren die richtige Orientierung bei der Bewältigung ihrer Probleme und damit Hilfe zur Selbsthilfe. Außerdem bieten sie Hilfe bei Restrukturierungsmaßnahmen an.

Interessenten können bei Eva Huber von der städtischen Wirtschaftsförderung einen Beratungstermin vereinbaren, Telefon 08031/365 1106, E-Mail: eva.huber@rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Auch im Vogelheim: Mehr Wohlbefinden durch Struktur

Auch im Vogelheim: Mehr Wohlbefinden durch Struktur

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Bei einer sauberen Voliere geht es in erster Linie nicht um die Optik oder um sterile Perfektion, vor allem erhält sie die Gesundheit unserer gefiederten Mitbewohner. Geeignete Ausstattung und eine strukturierte Umgebung tragen zusätzlich zum Wohlbefinden bei. 

„Eine chaotisch aussehende, artgerechte Voliere mit viel Platz, verschiedenartigen Beschäftigungs- und Versteckmöglichkeiten dient der körperlichen und geistigen Gesundheit von Ziervögeln mehr als eine minimalistische, ‚ordentlich‘ aussehende, in der die Vögel sich langweilen“, erklärt Ziervogelexpertin Ann Castro, die mehrere Fachbücher zum Training von Papageien und Sittichen geschrieben hat und Kurse zu den Themen Training, Haltung, Gesundheit und Ernährung anbietet. Eine solche Voliere ist schwieriger sauber zu halten. Aber mit guter Vorbereitung und Planung ist die erforderliche regelmäßige Reinigung kein Zauberspiel.

Ausreichend Platz

Eine große Voliere ist nicht nur gut für die Vögel, sie ist auch gesetzlich vorgeschrieben. Bonus für den Halter: Eine große Voliere ist auch einfacher zu putzen und einzurichten. „In Deutschland stützen sich Amtstierärzte und Behörden dabei im Wesentlichen auf zwei Gutachten, das ältere ‚Gutachten an die Mindestanforderungen für die Haltung von Papageien‘ und das neuere ‚Nikolai-Gutachten‘“, so Castro. „Die gesetzlichen Mindestmaße für ein Paar Wellensittiche betragen zum Beispiel nach dem alten Gutachten 1 x 0,5 x 0,5 Meter. In Niedersachsen und zunehmend auch anderen Bezirken orientieren sich Amtstierärzte aber am neueren Nikolai-Gutachten, das stattdessen mindestens eine Voliere von 3 x 1,5 x 2 Metern empfiehlt.“

Hygiene bei der Einrichtung mitdenken

Hygiene beginnt mit guter Planung bei der Einrichtung der Voliere. Zum einen brauchen die Vögel geeignete Bedingungen, um sich um ihre eigene Sauberkeit zu kümmern. Zum anderen sollte man sich aber auch überlegen, wo Futternäpfe und Co. platziert werden.

Für die Vögel:

  • Federpflege: Viele Ziervögel nutzen gerne Bademöglichkeiten für die Haut- und Gefiederpflege. Dafür braucht es nur eine flache Schale mit frischem Wasser oder – je nach Art – eine Vogeldusche. Manche Arten mögen kaltes Wasser, andere bevorzugen warmes. Ein kleiner Bonus dabei: Badeangebote nutzen die Tiere auch zur Beschäftigung und werden so überschüssige Energie los. Neben dem Baden sind auch UV-Licht und eine ausgewogene Ernährung wichtig für ein gepflegtes, gesundes Gefieder und ein starkes Immunsystem.
  • Krallen- und Schnabelpflege: Sitzstangen aus unbehandeltem Holz dienen der Schnabel- und Krallenpflege von Papageien und Sittichen. Sie nutzen sich dabei ab und müssen daher regelmäßig ausgetauscht werden.

Für die Voliere:

  • „Futter- und Wassernäpfe sollten sich nicht direkt unter Sitzplätzen befinden, damit keine Ausscheidungen in die Nahrung oder ins Trinkwasser gelangen“, so die Expertin.
  • Papageien und Sittiche, schmeißen gerne mit ihrem Futter um sich. Der Boden und die Wände in Volierennähe sollten daher geschützt werden. Dies kann zum Beispiel durch Plexiglas erreicht werden, aber auch Zeitungen können gute Dienste leisten.
  • Manche Papageien und Sitticharten produzieren zudem einen feinen Federstaub, der sich auf alle Oberflächen verteilt. Ein Luftreiniger kann dabei helfen, diesen Federstaub ein wenig in Schach zu halten. Ganz los wird man ihn allerdings nie. Deshalb sollten im Vogelzimmer möglichst wenig Figuren oder andere Deko aufgestellt werden, die sonst täglich abgestaubt werden müssten.
  • Um die Dichte für die Vögel gefährlicher Keime – zum Beispiel Schimmelpilzsporen (Aspergillus) – zu reduzieren, hilft Stoßlüften mehrfach täglich.
Regelmäßige Reinigung

Fürs Vogelheim gilt: Regelmäßig reinigen, ohne unnötigen Stress zu verursachen. Trink und Badewasser müssen täglich gewechselt werden. Durch Baden aber auch durch Futter wird das Wasser schnell verschmutzt und Keime können sich vermehren. Beim Wasserwechsel sollten auch die Schalen getauscht werden: Ausspülen oder kurz mit der Hand auswaschen ist nicht genug, da manche Keime sehr hartnäckig sind. „Ich empfehle, drei Schalen pro Platz zu verwenden: Eine ist in Verwendung, eine wird, im Idealfall bei 90 Grad in der Spülmaschine, gesäubert und eine ruht, bevor sie wieder verwendet wird“, so Castro.

Auch das Futter muss mindestens täglich gewechselt werden. Das alleinige Ausblasen der Spelzen nutzt der Hygiene nicht. Futter ist organisch und ein wunderbarer Nährboden für diverse Keime. Bei warmen Temperaturen kann Frischfutter schnell verderben. Im Sommer kann es sein, dass man es nur einen halben Tag in der Voliere lassen kann.

Sauberkeit in der Voliere: Reinigung richtig und vogelschonend durchführen

Je nach Größe der Voliere muss diese täglich geschrubbt werden oder man kann Kot und Futterreste täglich nur an den „Hotspots“, also etwa an Futterplätzen oder unter den Sitzstangen, entfernen. Eine Grundreinigung erfolgt in dem Fall wöchentlich.

Grundsätzlich sollte man für die Reinigung nur heißes Wasser und keine Reinigungsmittel nutzen, rät Castro: „Vögel nutzen ihren Schnabel wie eine zusätzliche Hand. Durch den Abrieb können sie dabei immer auch Chemikalien aus Reinigungsmitteln aufnehmen. Auch Duftstoffe können potenziell gefährlich sein und die empfindlichen Atemwege reizen.“
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Klöpflkinder aus Nußdorf spenden 1.000 Euro an Kinderklinik Rosenheim

Klöpflkinder aus Nußdorf spenden 1.000 Euro an Kinderklinik Rosenheim

Rosenheim – Eine besondere Spendenaktion aus Nußdorf sorgt für Unterstützung in Rosenheim: Rund 40 Klöpflkinder sammelten im Rahmen ihres Brauchtums Geld für den guten Zweck und übergaben 1.000 Euro an den Förderverein der RoMed Kinderklinik Rosenheim.

Rund 40 Klöpflkinder aus Nußdorf waren im Rahmen ihres traditionellen Brauchtums in der Gemeinde unterwegs, klopften an Türen und brachten mit ihren Ständchen viel Freude in die Nachbarschaft. Als Dank erhielten sie Süßigkeiten – und für den guten Zweck auch großzügige Spenden. Gemeinsam entschieden die Kinder anschließend, wem der Erlös zugutekommen soll.
Ihre Wahl fiel auf den Förderverein der Kinderklinik Rosenheim: Bei einem Besuch überreichten die jungen Brauchtumspfleger eine Spende in Höhe von 1.000 Euro. Empfangen wurden sie von dem leitenden Oberarzt Dr. Michael Buss sowie den Vorstandsmitgliedern Mihaela Hammer, 1. Vorsitzende, und Sanja Cvetko, Schatzmeisterin.

Kinderwünsche im Mittelpunkt: Spende bringt Freude in den Klinikalltag

Im Gespräch berichteten die Kinder auch von eigenen Erfahrungen im Krankenhaus und äußerten den Wunsch, den Aufenthalt für junge Patienten noch freundlicher und abwechslungsreicher zu gestalten. Genau hier setzt die Arbeit des Fördervereins an: Die Spende soll vor allem die Einsätze der Klinikclowns unterstützen, die regelmäßig für Ablenkung und gute Laune auf den Stationen sorgen. Auch die Anschaffung neuen Spielzeugs für die Kinder ist vorgesehen.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Von Links “Klöpfl-Mama“ Diana Brader, Leitender Oberarzt Dr. Michael Buss, Mihaela Hammer und Sanja Cvetko mit den fleißigen Spendensammlern. Copyright RoMed Kliniken)

Tag des Baumes: Heimische Baumarten als Schlüssel für klimafitte Wälder in Bayern

Tag des Baumes: Heimische Baumarten als Schlüssel für klimafitte Wälder in Bayern

Bayern / Rosenheim – Heimische Baumarten rücken zum Tag des Baumes am morgigen Samstag (25. April) in den Fokus: Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz sieht in ihnen großes Potenzial für den klimastabilen Waldumbau in Bayern. Gerade angesichts zunehmender Trockenheit und Schädlingsbefall könnten naturnahe Mischwälder entscheidend für die Zukunft der Wälder sein.

Anlässlich des Tag des Baumes macht der Landesbund für Vogel- und Naturschutz auf die Stärken heimischer Baumarten aufmerksam. Diese seien häufig widerstandsfähiger gegenüber Hitze, Trockenheit und anderen Folgen des Klimawandels, als oft angenommen.
„In unseren heimischen Baumarten steckt eine enorme Widerstandskraft gegenüber den Herausforderungen des Klimawandels – wir müssen diese Vielfalt gezielt nutzen und fördern“, sagt der LBV-Waldreferent Christian Stierstorfer.

Vielfalt statt Exoten im Waldumbau

Der LBV spricht sich klar dafür aus, beim Umbau der Wälder auf heimische Arten zu setzen. Statt vermeintlich klimaresistenter, nichtheimischer Bäume sollten die natürlichen Stärken der regionalen Arten genutzt werden.
Besonders auch weniger bekannte Arten könnten eine wichtige Rolle spielen:
„Arten wie Elsbeere, Spitz- und Feldahorn oder die Sommerlinde kommen mit Hitze und Trockenheit oft erstaunlich gut zurecht“, sagt Christian Stierstorfer. „Wenn wir sie gezielt fördern, machen wir unsere Wälder stabiler und vielfältiger zugleich.“

Auch die Weißtanne wird als zukunftsfähig eingeschätzt, da sie tief wurzelt und Extremwetter besser standhält als etwa die Fichte. Ergänzend nennt der LBV Stiel- und Traubeneiche sowie die Rotbuche als wichtige Baumarten für den Wald der Zukunft.

Pionierbäume helfen bei der Wald-Erneuerung

Eine besondere Bedeutung haben sogenannte Pionierbäume wie die Zitterpappel (Aspe), die Baum des Jahres 2026 ist, sowie die Birke. Sie besiedeln geschädigte Flächen besonders schnell, etwa nach Borkenkäferbefall.
„Diese Pionierbäume bereiten den Boden für andere Arten vor und helfen dem Wald, sich von selbst zu erneuern“, erklärt Christian Stierstorfer.

Kritik an nichtheimischen Baumarten

Kritisch bewertet der LBV den zunehmenden Einsatz nichtheimischer Baumarten wie Douglasie, Roteiche oder Zeder. Diese gelten zwar oft als robust, bringen jedoch ökologische Nachteile mit sich.
„Unsere naturnahen Wälder sind über Jahrtausende gewachsene, eingespielte Ökosysteme. Wenn gebietsfremde Arten wie Douglasie, Roteiche oder Zeder Bestände dominieren, leidet die heimische Artenvielfalt“, sagt Christian Stierstorfer.

Ein Beispiel: Das Laub der nordamerikanischen Roteiche wird deutlich langsamer zersetzt als das heimischer Arten, was das Wachstum von Waldpflanzen am Boden erschwert.

Lehren aus den vergangenen Jahren

Die vergangenen Jahre haben laut LBV gezeigt, wie anfällig vor allem Fichtenmonokulturen sind. Trockenheit und Borkenkäferbefall haben vielerorts zu großflächigen Schäden geführt. Mischwälder mit heimischen Baumarten seien dagegen deutlich stabiler und besser anpassungsfähig.
Der LBV unterstützt daher den forstlichen Konsens in Bayern, wonach heimische Hauptbaumarten die Grundlage eines nachhaltigen und klimafesten Waldbaus bilden sollen.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)