Sparkassenstiftungen Zukunft: Bewerbungen für Jubiläumsförderung noch bis 4. September möglich

Sparkassenstiftungen Zukunft: Bewerbungen für Jubiläumsförderung noch bis 4. September möglich

Rosenheim – Gemeinnützige Vereine, Organisationen und Einrichtungen aus Stadt und Landkreis Rosenheim können sich noch bis zum 4. September um Fördermittel der Sparkassenstiftungen Zukunft bewerben. Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der Stiftung stehen insgesamt 200.000 Euro zur Verfügung.

Die Jubiläumsausschreibung „Nachhaltig. Gutes. Tun.“ läuft bereits seit Mitte Juni und hat nun die Halbzeit erreicht. Förderfähig sind Projekte, nachhaltige Zukunftskonzepte sowie notwendige Anschaffungen, die die Arbeit von Vereinen und Organisationen langfristig sichern. Pro Antrag können bis zu 4.000 Euro beantragt werden.
Teilnahmeberechtigt sind gemeinnützige Organisationen mit Sitz in der Stadt oder im Landkreis Rosenheim, deren Satzungszweck mindestens einem der Stiftungszwecke entspricht. Übersteigen die förderfähigen Anträge das Gesamtbudget von 200.000 Euro, werden die Fördermittel nach Ablauf der Bewerbungsfrist per Los vergeben.

Kreativwettbewerb mit Jubiläumsbänken

Neben der regulären Förderung gibt es eine zusätzliche Sonderauslosung. Dabei werden zehnmal 1.000 Euro für die allgemeine Vereinsarbeit vergeben. Voraussetzung ist ein kreatives Foto oder Video mit einer der zehn Jubiläumsbänke der Sparkassenstiftungen Zukunft.

Die Bänke stehen in Aschau im Chiemgau, Neubeuern, Nußdorf am Inn, Rohrdorf, Stephanskirchen, Prien am Chiemsee, Bad Aibling und Rosenheim.

Bewerbung bis Anfang September

Die Bewerbungsfrist für die Jubiläumsförderung und den Kreativwettbewerb endet am 4. September 2026. Weitere Informationen zu den Teilnahmebedingungen, den Standorten der Jubiläumsbänke sowie das Online-Bewerbungsformular sind auf der Internetseite der Sparkassenstiftungen Zukunft zu finden.
(Quelle: Pressemitteilung Sparkassenstiftungen Zukunft für die Stadt und für den Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Das Team der Sparkassenstiftungen Zukunft (v.l.n.r. Doris Räder, Andrea Janshen, Alexa Dietz und Josef Steidl) auf der neuen Jubiläumsbank im Salingarten in Rosenheim. Copyright Sparkassenstiftungen Zukunft)

Grundschüler besuchen Feuerwehr Kammer: Drittklässler erleben Einsatzkräfte hautnah

Grundschüler besuchen Feuerwehr Kammer: Drittklässler erleben Einsatzkräfte hautnah

Kammer / Landkreis Traunstein – Ein abwechslungsreicher Vormittag bei der Feuerwehr hat für die Drittklässler der Grundschule Kammer den Abschluss des Schuljahres gebildet. Neben Einblicken in die Arbeit der Einsatzkräfte standen praktische Übungen und spannende Vorführungen auf dem Programm.

Zum Start des Aktionstags besuchten Mitglieder der Feuerwehr Kammer die Grundschule und informierten die Schüler über die Geschichte der Wehr sowie ihre Aufgaben. Ein Schwerpunkt lag auf dem richtigen Verhalten im Notfall. Beim Notruftraining lernten die Kinder, welche Angaben bei einem Anruf unter der 112 wichtig sind und wie sie sich bei einem Brand in der Schule verhalten müssen.

Anschließend ging es mit den Feuerwehrfahrzeugen zum Gerätehaus nach Neukammer. Dort begrüßte Kommandant Alois Wimmer die Klasse mit der Frage: „Was erwartet ihr euch heute?“ Die Antwort der Kinder ließ nicht lange auf sich warten: „Jede Menge Action!“

Praktische Übungen und spannende Vorführungen

Die Feuerwehr zeigte unter anderem den Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät bei einem Verkehrsunfall sowie die Gefahren eines Fettbrandes. Außerdem durften die Kinder selbst mit dem Feuerwehrschlauch üben, die Einsatzfahrzeuge und Ausrüstung erkunden und verschiedene Schutzkleidungen der Feuerwehr anprobieren.
Nach einer gemeinsamen Brotzeit endete der Besuch im Feuerwehrhaus. Für die Feuerwehr Kammer bot der Aktionstag erneut die Gelegenheit, Kindern die ehrenamtliche Arbeit der Einsatzkräfte näherzubringen und Interesse am Feuerwehrdienst zu wecken.

Kommandant Alois Wimmer bedankte sich abschließend bei allen Helfern: „Ohne das Engagement unserer Ehrenamtlichen wäre ein solcher Tag nicht möglich.“
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Hubert Hobmaier)

LBV warnt vor Hitzewelle: Intakte Natur schützt vor Hitze und Trockenheit

LBV warnt vor Hitzewelle: Intakte Natur schützt vor Hitze und Trockenheit

Bayern – Angesichts der angekündigten Hitzewelle mit regional bis zu 40 Grad fordert der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) mehr Maßnahmen zum Schutz von Natur und Wasserhaushalt. Nach Ansicht des Naturschutzverbands sind intakte Moore, Flüsse und Wälder ein wichtiger Baustein im Kampf gegen die Folgen der Klimakrise.

Deutschland steht nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes vor der nächsten starken Hitzewelle. Regional werden in den kommenden Tagen Temperaturen von bis zu 40 Grad erwartet. Der bayerische Naturschutzverband LBV sieht darin ein weiteres Warnsignal und fordert von der Bayerischen Staatsregierung mehr Einsatz für den Schutz und die Wiederherstellung natürlicher Lebensräume.

„Die hohen Temperaturen und langen Trockenperioden sind ein Warnsignal. Wenn wir den Folgen der Klimakrise etwas entgegensetzen wollen, brauchen wir eine intakte Natur. Die Bayerische Staatsregierung muss jetzt den Wasserrückhalt in der Landschaft vorantreiben, mehr Gewässer renaturieren, naturnahe Wälder fördern und gemeinsam mit den Kommunen unsere Städte stärker begrünen“, fordert der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

Natürliche Wasserspeicher gegen die Folgen der Klimakrise

Nach Angaben des Verbands speichern Moore, Feuchtgebiete und naturnahe Landschaften große Mengen Wasser und geben dieses nur langsam wieder ab. Gleichzeitig sorgen sie durch Verdunstung für eine natürliche Kühlung der Umgebung. Davon profitierten sowohl die Bevölkerung als auch Landwirtschaft und Artenvielfalt.

Mit Blick auf die EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur fordert der LBV eine zügige Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen in Bayern. „Mit der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur haben wir ein Werkzeug, um geschädigte Moore, Wälder und Flüsse wieder funktionsfähig zu machen. Wenn wir der zunehmenden Hitze und Trockenheit etwas entgegensetzen wollen, brauchen wir eine intakte Natur als zentralen Teil der Lösung. Hier darf Bayern bei der Umsetzung keine weitere Zeit verlieren“, so Schäffer.

LBV fordert mehr Unterstützung für den Moorschutz

Besonders Moore seien für den Klima- und Hochwasserschutz von großer Bedeutung. Sie speichern Wasser, binden Kohlenstoff und können Hochwasserspitzen abmildern. Deshalb fordert der Verband eine langfristige Finanzierung von Renaturierungsprojekten, etwa im Donaumoos.

„Mit jeder Moorrenaturierung schützen wir Klima, Artenvielfalt und den Wasserhaushalt einer ganzen Landschaft. Doch solche Maßnahmen brauchen zum Beispiel im Donaumoos eine verlässliche Finanzierung. Wir fordern deshalb von der Staatsregierung, die Moorrenaturierung als überragendes öffentliches Interesse festzuschreiben“, erklärt Schäffer.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erlebnisbootsfahrt zum Delta der Tiroler Achen: Ab Mitte August neue Startzeit

Erlebnisbootsfahrt zum Delta der Tiroler Achen: Ab Mitte August neue Startzeit

Prein / Landkreis Rosenheim – Die Erlebnisbootsfahrten zum Delta der Tiroler Achen am Chiemsee starten ab Mitte August freitags bereits um 15 Uhr. Besucher erhalten bei der rund dreistündigen Tour mit Naturführern und Biologen Einblicke in eines der bedeutendsten Naturschutzgebiete Bayerns.

Bis Anfang Oktober werden die geführten Bootsfahrten zum Delta der Tiroler Achen angeboten. Die Touren führen mit der ehemaligen Hafenbarkasse „Birgit“ in das als besterhaltenes Binnendelta Mitteleuropas geltende Gebiet. 
Freitags finden die Fahrten bis 7. August um 16.30 Uhr statt. Ab 14. August bis einschließlich 2. Oktober beginnt die Tour bereits um 15 Uhr.
Samstags startet die Erlebnisbootsfahrt bis 3. Oktober jeweils um 10.30 Uhr. Die Termine am 31. Juli und 22. August sind bereits ausgebucht.

Treffpunkt ist der Dampfersteg Übersee/Feldwies neben der Seewirtschaft. Eine Anmeldung über das Tourismusbüro Prien ist erforderlich unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de sowie unter tourismus.prien.de. Der Preis beträgt 32 Euro für Erwachsene (ermäßigt 30 Euro) und 22 Euro für Kinder (ermäßigt 20 Euro), Ermäßigungen sind möglich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prein am Chiemsee / Beitragsbild: Mit der ehemaligen Hafenbarkasse „Birgit“ gelangen die Teilnehmer an das Delta der Tiroler Achen. Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Dienstag, 28. Juli – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass sich Schall im Weltall nicht ausbreiten kann?
Ohne Medium wie Luft bleibt es komplett still.
Eine völlig andere Umgebung als auf der Erde.

Vielleicht genießt Du heute bewusst einen Moment der Ruhe.

Wir wünschen Dir einen ruhigen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

BRK Rosenheim feiert Jubiläum: Blutspenden in der Region nahezu verdoppelt

BRK Rosenheim feiert Jubiläum: Blutspenden in der Region nahezu verdoppelt

Rosenheim – Seit zehn Jahren organisiert der Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes gemeinsam mit dem BRK-Kreisverband Rosenheim Blutspendetermine in Stadt und Landkreis Rosenheim. Zum Jubiläum wurde auf eine erfolgreiche Entwicklung zurückgeblickt: Die Zahl der Spender ist in dieser Zeit deutlich gestiegen.

Seit der Rückkehr des Blutspendedienstes des BRK in die Region im Jahr 2016 hat sich die Blutspende vor Ort erfolgreich entwickelt. Die Zahlen zeigen den deutlichen Anstieg: Während im Jahr 2017 insgesamt 7.439 Spender registriert wurden, waren es 2025 bereits 12.704 Spenderwillige. Damit konnte die Zahl der gespendeten Blutkonserven in der Region nahezu verdoppelt werden.
„Diese Entwicklung zeigt, dass wir gemeinsam einen wichtigen Beitrag zur sicheren Versorgung von Patientinnen und Patienten leisten“, betonte der BRK-Kreisverband.

Der Erfolg sei vor allem dem Zusammenspiel aller Beteiligten zu verdanken – von den Mitarbeitern des Blutspendedienstes über die hauptamtliche Organisation bis hin zu den zahlreichen ehrenamtlichen Helfern, die die Blutspendetermine vor Ort unterstützen.

Viele Rotkreuz-Gemeinschaften engagieren sich

Ein wichtiger Bestandteil der Blutspende im Landkreis Rosenheim ist die Unterstützung durch die verschiedenen Rotkreuz-Gemeinschaften. Aktuell beteiligen sich 14 Gemeinschaften an der Organisation, darunter vier Wasserwachten, neun Bereitschaften sowie der Soziale Arbeitskreis Bruckmühl.

An vielen Standorten sind außerdem Jugendgruppen eingebunden. Die Blutspende ist damit ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem hauptamtliche Mitarbeiter und Ehrenamtliche eng zusammenarbeiten.

Darüber hinaus bietet die Blutspende die Möglichkeit, mit Menschen aus der Region in Kontakt zu kommen und Interessierte für das Rote Kreuz zu gewinnen. Für Helfer entsteht dabei ein abwechslungsreiches Aufgabenfeld außerhalb der klassischen Einsatz- und Rettungsdienste.

Dank an Spender und Helfer

Zum Jubiläum würdigte Direktor Martin Schmidt, Kreisgeschäftsführer des BRK-Kreisverbandes Rosenheim, den Einsatz aller Beteiligten. „Die vergangenen zehn Jahre haben gezeigt, was möglich ist, wenn Hauptamt, Ehrenamt und Blutspendedienst gemeinsam an einem Strang ziehen. Diese Partnerschaft ist von gegenseitigem Vertrauen, großem Engagement und einem gemeinsamen Ziel geprägt – dafür gilt allen Beteiligten mein herzlicher Dank.“

Auch der stellvertretende Vorsitzende des BRK-Kreisverbandes Rosenheim, Freddy Eisner, hob die gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Blutspendedienst hervor.

Auszeichnung und neues Einsatzfahrzeug

Im Rahmen der Jubiläumsveranstaltung wurde Georg Götz, Geschäftsführer des Blutspendedienstes des Bayerischen Roten Kreuzes, für die langjährige Zusammenarbeit ausgezeichnet. Gemeinsam verliehen Martin Schmidt und Freddy Eisner ihm die Henry-Dunant-Münze in Gold. Mit dieser Ehrung würdigte der Kreisverband seine Verdienste um die enge Partnerschaft mit dem BRK-Kreisverband Rosenheim.

Ein weiterer Höhepunkt der Feier war die Übergabe eines neuen Einsatzfahrzeuges an den BRK-Kreisverband Rosenheim. Das Fahrzeug wurde vom Blutspendedienst des Bayerischen Roten Kreuzes gesponsert und soll die weitere Arbeit des Kreisverbandes unterstützen.

Die Übergabe steht zugleich für die enge Verbindung beider Organisationen und die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit in den kommenden Jahren.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: von links, Direktor Martin Schmidt, Kreisgeschäftsführer BRK Rosenheim Georg Götz, Geschäftsführer des Blutspendedienstes Freddy Eisner, stellv. Vorsitzender des BRK Rosenheim Copyright Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Rosenheim)

Freie Wähler laden zur Bürgersprechstunde in Rosenheim ein

Freie Wähler laden zur Bürgersprechstunde in Rosenheim ein

Rosenheim – Die Freien Wähler laden am Donnerstag, 30. Juli, zur letzten Bürgersprechstunde vor der Sommerpause ein.

Von 16 bis 20 Uhr stehen im Bürgerbüro in der Kaiserstraße 12 in Rosenheim Bezirks- und Kreisrätin Barbara Stein, Bezirks- und Kreisrat Sepp Hofer sowie der Landtagsabgeordnete Josef Lausch für Gespräche mit Bürgern zur Verfügung.

Während der Ferienzeit finden die regelmäßigen Bürgersprechstunden nicht statt. Dringende Anliegen können laut den Freien Wählern weiterhin jederzeit per E-Mail an josef.lausch@fw-landtag.de gerichtet werden.
(Quelle: Pressemitteilung Josef Lausch Mitglied des Landtags (MdL) / Beitragsbild: Copyright Josef Lausch MdL)

Brachvogel in Bayern: So viele Jungvögel wie seit Jahren nicht mehr

Brachvogel in Bayern: So viele Jungvögel wie seit Jahren nicht mehr

Bayern – Der Wiesenbrüterschutz zeigt Wirkung: Im Altmühltal und im Donaumoos sind in diesem Jahr so viele junge Brachvögel flügge geworden wie seit Jahren nicht mehr. Der LBV sieht darin ein wichtiges Signal für den Erhalt der vom Aussterben bedrohten Vogelart.

Im Altmühltal wurden bei knapp 40 Brutpaaren insgesamt 36 Jungvögel flugfähig. Im Donaumoos schafften weitere 15 Jungvögel aus 23 Brutpaaren den erfolgreichen Start ins Leben.
„Diese Zahlen zeigen, dass konsequenter Wiesenbrüterschutz wirkt“, sagt Verena Rupprecht, Leiterin des Fachbereichs Wiesenbrüter beim LBV. „Wenn wir solche Bruterfolge über mehrere Jahre hinweg erreichen, besteht erstmals die realistische Chance, den Bestandsrückgang des Brachvogels umzukehren.“

Bedrohte Vogelart braucht erfolgreiche Brut

Der Brachvogel zählt in Bayern zu den am stärksten gefährdeten Vogelarten und steht auf der Roten Liste als „Vom Aussterben bedroht“. Entwässerte Moore, der Verlust feuchter Wiesen, eine frühe oder häufige Mahd, Nahrungsmangel sowie zunehmende Störungen haben seinen Lebensraum in den vergangenen Jahrzehnten stark eingeschränkt.

Entscheidend für den Erhalt der Art ist der Bruterfolg. Nur wenn genügend Jungvögel flügge werden, können die natürlichen Verluste älterer Tiere ausgeglichen werden. Umso bemerkenswerter ist das diesjährige Ergebnis, da die Brutsaison von einer außergewöhnlichen Trockenheit geprägt war. Solche Wetterlagen werden nach Einschätzung des LBV durch den Klimawandel künftig häufiger auftreten und den Lebensraum des Brachvogels zusätzlich unter Druck setzen.

Deutlich bessere Zahlen als in den Vorjahren

Die aktuellen Ergebnisse liegen deutlich über denen der vergangenen Jahre. Im Altmühltal wurden in den vergangenen drei Jahren jeweils weniger als 15 Jungvögel flügge. Im Donaumoos waren es 2025 lediglich fünf Jungvögel, in den beiden Jahren zuvor jeweils nur drei.

Nicht überall fiel die Bilanz gleich positiv aus. Im Donautal zwischen Regensburg, Straubing und Deggendorf gab es sowohl erfolgreiche Teilgebiete als auch Bereiche mit nur wenigen flüggen Jungvögeln. Ein ähnliches Bild zeichnet sich laut LBV auch in weiteren bayerischen Wiesenbrütergebieten ab.

Kreative Hilfe gegen die Trockenheit

Im Donaumoos zeigte sich, wie wichtig eine intensive Betreuung der Brutgebiete ist. Weil viele flache Senken aufgrund der Trockenheit austrockneten, füllten Naturschützer ausgewählte Mulden zeitweise mit Wasser aus Tanks. Dadurch blieben wichtige Nahrungsflächen für die Wiesenvögel erhalten.

„Die Trockenheit war in diesem Jahr eine große Herausforderung. Dass wir trotzdem einen so guten Bruterfolg erzielen konnten, zeigt, wie wichtig unsere Arbeit und auch kreative Lösungen vor Ort sind“, sagt Florian Prestl, LBV-Projektmitarbeiter im Donaumoos.

Beringung liefert wichtige Erkenntnisse

Ein Teil der Jungvögel wurde mit individuellen Farbringen markiert. Dadurch können die Tiere in den kommenden Jahren eindeutig wiedererkannt werden. Besonders erfreulich war für das LBV-Team die Rückkehr eines Brachvogels, der 2024 als Küken im Donaumoos beringt worden war. In diesem Frühjahr kehrte er in sein Geburtsgebiet zurück und gründete nur wenige hundert Meter entfernt ein eigenes Brutpaar.

„Brachvögel sind ausgesprochen standorttreu. Haben sie einmal ein geeignetes Brutgebiet gefunden, kehren sie meist über viele Jahre dorthin zurück“, so Florian Prestl.

Ein Erfolg mit Signalwirkung

Trotz der positiven Entwicklung mahnt der LBV, die Ergebnisse nicht zu überschätzen. Ein einzelnes erfolgreiches Jahr könne die schwachen Brutsaisons der vergangenen Jahre nicht ausgleichen. Ziel sei es, den Bruterfolg dauerhaft auf einem Niveau zu halten, das den Bestand langfristig sichert.

„Die diesjährige Saison motiviert uns sehr. Sie zeigt, dass unsere Schutzmaßnahmen auch unter schwierigen Bedingungen funktionieren können“, sagt LBV-Biologin Verena Rupprecht.

Nach Angaben des LBV tragen abgestimmte Mahdtermine, die Verbesserung der Lebensräume, Schutzmaßnahmen gegen Fressfeinde sowie die intensive Betreuung der Brutgebiete wesentlich zum Erfolg bei. Möglich sei dies nur durch die Zusammenarbeit von Landwirten, Ehrenamtlichen, Behörden und weiteren Unterstützern.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Red Bull – Bora – hansgrohe feiert erfolgreichste Tour de France der Teamgeschichte

Red Bull – Bora – hansgrohe feiert erfolgreichste Tour de France der Teamgeschichte

Frankreich / Raubling – Mit Platz zwei in der Gesamtwertung und zwei Etappensiegen blickt Red Bull – Bora – hansgrohe auf die erfolgreichste Tour de France seit der ersten Teilnahme zurück. Entscheidend für den Erfolg war Remco Evenepoel, der mit einer konstant starken Leistung neue Bestmarken für sich und das Team setzte.

Der Belgier gewann die Etappen 15 mit der Bergankunft am Plateau de Solaison sowie das Einzelzeitfahren auf Etappe 16. Darüber hinaus fuhr er auf drei weiteren Etappen unter die besten Drei und stand an 14 der 21 Renntage auf einem Podiumsplatz der Gesamtwertung. Er beendete die Tour erstmals in seiner Karriere auf Rang zwei.
Auch für Red Bull – Bora – hansgrohe ist der zweite Platz in der Gesamtwertung ein Novum. Damit übertraf Evenepoel das Vorjahresergebnis, als Florian Lipowitz neben dem Weißen Trikot des besten Nachwuchsfahrers auch Rang drei in der Gesamtwertung belegte. Besonders ist das Resultat, da das Team den Schlussakt der Rundfahrt ohne seinen zweiten Gesamtklassementfahrer bestreiten musste.

Evenepoel zieht positives Fazit

Die Entwicklung der vergangenen Jahre unterstreicht den sportlichen Aufwärtstrend der Mannschaft. Nach Platz vier durch Emanuel Buchmann im Jahr 2019, den fünften Plätzen von Wilco Kelderman (2021) und Aleksandr Vlasov (2022) sowie dem ersten Podiumsplatz im Vorjahr ist Rang zwei bei der Tour de France 2026 ein weiterer Meilenstein. Das Ergebnis bestätigt die Entwicklung des Teams und dessen Etablierung unter den erfolgreichsten Grand-Tour-Mannschaften.

„Ich kam mit einem klaren Ziel zur Tour: eine Etappe gewinnen und die Gesamtwertung auf dem Podium beenden. Das hat funktioniert, es sind sogar zwei Etappen geworden. Ich bin sehr glücklich mit dem, was wir als Team erreicht haben. Und es zeigt, dass ich meine Karriereziel, alle drei Grand Tours zu gewinnen, noch nicht beerdigen muss.“ so Remco Evenepoel
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe  / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Der Libelle auf der Spur: Geführte Wanderung durch die Eggstätt-Hemhofer Seenplatte

Der Libelle auf der Spur: Geführte Wanderung durch die Eggstätt-Hemhofer Seenplatte

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – In der Eggstätt-Hemhofer Seenplatte können Naturfreunde am Sonntag, 9. August, die Welt der Libellen entdecken. Diplom-Biologin Ursula Bernritter führt bei einer rund dreistündigen Wanderung durch eines der artenreichsten Libellengebiete Bayerns.

Im ältesten Naturschutzgebiet Bayerns leben mehr als 50 Libellenarten, deren Lebensweise und Lebensräume während der rund dreistündigen Wanderung vorgestellt werden.
Treffpunkt ist um 14.30 Uhr am Parkplatz bei Schloss Hartmannsberg in Hemhof. Die Teilnahme kostet 11 Euro für Erwachsene und 7 Euro für Kinder von vier bis 14 Jahren. Eine Anmeldung ist erforderlich und unter 0176/22877508 möglich. Die Bezahlung erfolgt vor Ort.
Veranstalter ist der Verein der Natur- und Landschaftsführerinnen Inn-Salzach.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eggstätt / Beitragsbild: Copyright Pia Steen)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Montag, 27. Juli – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Eulen ihren Kopf um bis zu 270 Grad drehen können?
So behalten sie ihre Umgebung perfekt im Blick.
Flexibilität kann ein großer Vorteil sein.

Vielleicht bleibst Du heute beweglich, im Denken und Handeln.

Wir wünschen Dir einen wachsamen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

RoMed schließt 2025 mit geringerem Defizit als erwartet ab – Sorge vor neuen Kürzungen ab 2027

RoMed schließt 2025 mit geringerem Defizit als erwartet ab – Sorge vor neuen Kürzungen ab 2027

Rosenheim – Der RoMed Klinikverbund hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem Defizit von 11,5 Millionen Euro abgeschlossen und damit besser abgeschnitten als im Wirtschaftsplan vorgesehen. Die Geschäftsführung warnt jedoch vor möglichen finanziellen Belastungen durch geplante gesetzliche Änderungen.

Der Aufsichtsrat des RoMed Klinikverbunds hat in seiner Sitzung (7. Juli) den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2025 einstimmig gebilligt. Das Defizit beläuft sich auf 11,5 Millionen Euro und fällt damit um 3,5 Millionen Euro niedriger aus als ursprünglich im Wirtschaftsplan kalkuliert. Dort war ein Minus von 15 Millionen Euro vorgesehen. Getragen wird das Defizit jeweils zur Hälfte von der Stadt Rosenheim und dem Landkreis Rosenheim als Träger der Kliniken.

Geschäftsführer Dr. Ulrich Schulze sieht die Entwicklung als positives Signal. Er erklärt: „Dank unserer sehr engagierten Mitarbeitenden konnten wir den Planansatz mit 3,5 Millionen Euro unterschreiten. Ausschlaggebend waren Leistungssteigerungen im ambulanten wie stationären Bereich. Diesen Kurs setzen wir in diesem Jahr fort.“

Leistungsgruppen fristgerecht gemeldet

Im Zuge der Krankenhausreform hat der Klinikverbund nach eigenen Angaben die vorgeschriebene Meldung der Leistungsgruppen fristgerecht an das Bayerische Gesundheitsministerium übermittelt. Für knapp 60 verschiedene Leistungsgruppen erfüllt RoMed die erforderlichen Voraussetzungen. Die Entscheidung über die endgültige Zuteilung der Leistungsgruppen durch das Ministerium wird bis Ende des Jahres erwartet.

Spezialisierung der Standorte wird fortgesetzt

Nach Angaben des Klinikverbunds bleibt die Notfallversorgung an allen Standorten weiterhin rund um die Uhr gewährleistet. Gleichzeitig wird die Konzentration medizinischer Leistungen an den einzelnen Häusern weiter ausgebaut.

Die RoMed Klinik Bad Aibling setzt ihre Schwerpunkte unter anderem in der Altersmedizin, der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde, der Adipositas-Behandlung sowie der Versorgung von Hernien.
Die RoMed Klinik Prien konzentriert sich auf die Orthopädie und behandelt Erkrankungen der Gelenke und der Wirbelsäule sowohl konservativ als auch operativ.

An der RoMed Klinik Wasserburg liegt ein Schwerpunkt auf gefäßchirurgischen Eingriffen, insbesondere bei Aortenaneurysmen. Das RoMed Klinikum Rosenheim übernimmt als Haus der Maximalversorgung die Behandlung von Schwerstverletzten, Schlaganfall- und Herzinfarktpatienten. Darüber hinaus verfügt es über ein zertifiziertes Onkologisches Zentrum, das das gesamte Spektrum der Diagnostik und Therapie bösartiger Erkrankungen abdeckt.

Geschäftsführer blickt mit Sorge auf 2027

Trotz der positiven Entwicklung im Geschäftsjahr 2025 sieht die Geschäftsführung den kommenden Jahren mit Sorge entgegen. Hintergrund ist das derzeit im Gesetzgebungsverfahren befindliche GKV-Stabilisierungsgesetz.

Dr. Ulrich Schulze warnt: „Aufgrund des im Gesetzgebungsverfahren befindlichen GKV-Stabilisierungsgesetzes ist mit neuen, gravierenden Erlöskürzungen zu rechnen. Die Krankenhäuser werden das nicht kompensieren können. Wenn die Bundespolitik hier nicht nachbessert wird das zwangsläufig wieder zu steigenden Defiziten führen.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)