Braucht Rosenheim einen kommunalen Ordnungsdienst?

Braucht Rosenheim einen kommunalen Ordnungsdienst?

Rosenheim – Braucht Rosenheim einen kommunalen Ordnungsdienst, um das Sicherheitsgefühl in der Stadt zu stärken? Diese Frage beschäftigt Politik und Verwaltung seit Tagen – und sie wird am heutigen Mittwochabend (28.1.2028)  im Stadtrat entschieden. Bereits vor einigen Tagen war das Thema im Haupt- und Finanzausschuss intensiv diskutiert worden, nun soll mit einem Grundsatzbeschluss die Richtung festgelegt werden.

Ausgangspunkt ist eine Vorlage der Stadtverwaltung, in der auf die hohe Belastung der Polizeiinspektion Rosenheim hingewiesen wird. Niederschwellige Anfragen, etwa für präventive Maßnahmen oder kurzfristige Kontrollen, könnten aufgrund der Aufgabendichte und des Personalstands nicht immer zeitnah bearbeitet werden. „Das bedeutet kein Sicherheitsproblem in der Stadt Rosenheim, führt jedoch dazu, dass wünschenswerte niederschwellige Eingriffe und Maßnahmen nicht so zeitnah umgesetzt werden können, wie es im Einzelfall sinnvoll wäre“, heißt es wörtlich in der Vorlage. Die Polizei müsse ihren Schwerpunkt auf konkrete, bereits bestehende Sicherheitsstörungen legen, auch wenn sie präventive Aufgaben grundsätzlich ebenfalls wahrnehmen könne.

Sicherheitsgefühl der Bürger stärken

Um genau diesen präventiven Ansatz zu stärken, hält es die Stadtverwaltung für sinnvoll, einen kommunalen Ordnungsdienst einzurichten. Vorgesehen sind vier Stellen, deren Aufgabe insbesondere eine regelmäßige und flächendeckende Bestreifung des Stadtgebiets sein soll. Ziel sei es, Präsenz zu zeigen und damit das subjektive Sicherheitsgefühl der Bürger zu erhöhen.
Rosenheims Oberbürgermeister Andreas März verwies darauf, dass es in der Vergangenheit immer wieder Diskussionen über Sicherheit an bestimmten Plätzen in der Stadt gegeben habe. Er habe dazu auch Gespräche mit der Polizei geführt. Dabei sei man zu dem Ergebnis gekommen, dass ein kommunaler Ordnungsdienst erstrebenswert sei. Wenn es nach dem Willen von Rosenheims Stadtoberhaupt geht, solle der Vorschlag nach einem Grundsatzbeschluss auch zeitnah umgesetzt werden.

Im Haupt- und Finanzausschuss wurde der Vorstoß allerdings durchaus kritisch begleitet. SPD-Stadträtin Ricarda Krüger stellte die Frage, wer für einen solchen Dienst angestellt werden solle. Diese Frage ist bislang offen und soll erst im Rahmen eines noch zu erarbeitenden Konzepts geklärt werden. Von Seiten der Stadtverwaltung wurde in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass grundsätzlich auch eine Vergabe an externe Firmen denkbar sei.

Deutlich skeptischer äußerte sich Robert Multrus von der Stadtratsfraktion UP/Freie Wähler. Er kritisierte die Vorlage als etwas diffus und zweifelte an der Durchsetzungsfähigkeit eines derartigen Dienstes: „Es stellt sich auch die Frage der Kompetenz. Wenn man so die Pressemitteilungen sieht, wie der Respekt gegenüber der Polizei ist, kann ich mir nicht vorstellen, wie diese Leute sich Respekt verschaffen sollen.“ Seiner Meinung nach wäre es sinnvoller, die Arbeit der Streetworker weiter zu fördern, da diese Probleme eher an der Wurzel angehen würden.

Dem hielt eine Vertreterin der Stadtverwaltung entgegen, man müsse sich die Frage stellen, ob sich wirklich alle Herausforderungen ausschließlich pädagogisch lösen ließen. Zudem gebe es zahlreiche Städte vergleichbarer Größe, die längst über einen kommunalen Ordnungsdienst verfügten. „Ich bitte Sie, uns diese Chance nicht zu verweigern“, sagte sie.

Unterstützung kam unter anderem aus der CSU-Fraktion. Deren Vorsitzender Dr. Wolfgang Bergmüller sprach sich klar für den Vorschlag aus. „Wir finden das sehr gut“, betonte er. „Da entsteht eine Präsenz, um das Gefühl von Sicherheit zu stärken.“ CSU-Stadtrat Florian Ludwig ergänzte, man wünsche sich ein Gesamtkonzept, das auch Aspekte wie Videoüberwachung mit einbeziehe. Herbert Borrmann, ebenfalls CSU, ging auf den Vergleich mit Streetwork ein: „Die Arbeit der Streetworker ist gut. Aber man schafft nicht alles mit gut zureden. Es geht darum, dass man das Gefühl hat, das schaut jemand und gibt Acht.“ Allein mit sozialen Maßnahmen lasse sich nicht alles lösen.

Peter Weigel von der Stadtratsfraktion der Grünen brachte eine andere Sichtweise in die Diskussion ein. Er betonte, dass er das Thema grundsätzlich sehe. Gleichzeitig sagte er: „Ich kann nicht nachvollziehen, dass sich Leute nicht trauen, in die Innenstadt zu gehen, weil sie sich nicht sicher fühlen.“ Wichtig sei ihm vor allem, dass ein möglicher Ordnungsdienst bei der Stadt angesiedelt bleibe und nicht an externe Anbieter vergeben werde.

Blick in andere Städte

Unstrittig ist, dass Rosenheim mit der Diskussion kein Einzelfall wäre. In zahlreichen bayerischen Städten gibt es bereits seit Jahren kommunale Ordnungsdienste oder städtische Ordnungsdienste, darunter etwa München, Nürnberg, Augsburg, Regensburg, Ingolstadt oder Landshut. Dort übernehmen sie Aufgaben im Bereich der öffentlichen Ordnung, unterstützen bei der Durchsetzung städtischer Satzungen und sind sichtbar im öffentlichen Raum präsent. Typische Tätigkeiten sind Kontrollgänge, das Einschreiten bei Ordnungswidrigkeiten wie Ruhestörungen, Alkoholverboten oder aggressivem Betteln sowie die Ansprache von Personen, um Konflikte frühzeitig zu entschärfen.

Rechtlich sind kommunale Ordnungsdienste klar von der Polizei abgegrenzt. Sie ersetzen keine Polizeibeamten und haben keine Ermittlungsbefugnisse. Ihre Kompetenzen ergeben sich aus dem Ordnungsrecht und – je nach Ausgestaltung – aus dem Polizeiaufgabengesetz. In vielen Kommunen dürfen sie Personalien feststellen, Platzverweise aussprechen oder Verwarnungen aussprechen, jedoch keine strafrechtlichen Maßnahmen durchführen. Bewaffnet sind sie in der Regel nicht mit Schusswaffen; teilweise gehören Pfefferspray oder einfache Schutzausrüstung zur Ausstattung, abhängig von der jeweiligen Kommune und dem zugrunde liegenden Konzept. Ziel ist nicht Repression, sondern Präsenz und Prävention.

Im Haupt- und Finanzausschuss sprachen sich die Stadträte schließlich einstimmig dafür aus, zunächst ein Konzept zur Schaffung eines kommunalen Ordnungsdienstes ausarbeiten zu lassen. Die endgültige Entscheidung darüber, ob Rosenheim diesen Weg tatsächlich geht, fällt am heutigen Mittwochabend im Stadtrat.
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Ausbildung in der Hauswirtschaft: Online-Berufsinfo im Februar

Ausbildung in der Hauswirtschaft: Online-Berufsinfo im Februar

Bayern / Rosenheim – Die Ausbildung in der Hauswirtschaft bietet vielfältige Einsatzmöglichkeiten und gute Zukunftsperspektiven. In zwei Online-Berufsinfoveranstaltungen im Februar geben vier bayerische Botschafter der Hauswirtschaft Einblicke in ihre Ausbildungs- und Berufswege.

Hauswirtschafter werden unter anderem in Tagungshäusern, Seniorenheimen, Kliniken und Hotels eingesetzt. Wie abwechslungsreich der Beruf ist und welche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten bestehen, zeigen Barbara, Johanna, Josef und Magdalena anhand ihrer persönlichen Werdegänge.
Barbara befindet sich aktuell in der dualen Ausbildung und berichtet von ihrem Ausbildungsbetrieb und dem Schulalltag. Johanna qualifiziert sich zur Meisterin weiter und plant eine Selbstständigkeit mit einem Hofcafé. Josef hat sich nach der Ausbildung zum Betriebswirt für Ernährungs- und Versorgungsmanagement fortgebildet und arbeitet heute im Social-Media-Management einer Rehaklinik. Magdalena ist als Dorfhelferin tätig und unterstützt Familien in herausfordernden Lebenssituationen.

Details zur Teilnahme:

Am Donnerstag, 12. Februar, informieren Barbara und Johanna über ihre Erfahrungen in Aus- und Fortbildung. Am Dienstag, 24. Februar, berichten Josef und Magdalena über ihre beruflichen Entwicklungsmöglichkeiten.
Beide Online-Veranstaltungen finden jeweils von 18 bis 19:30 Uhr statt. Ergänzend informiert das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus über Ausbildungs- und Fortbildungswege in der Hauswirtschaft. Veranstalter ist das Kompetenzzentrum Hauswirtschaft.
Die Zugangslinks zu den Veranstaltungen sind online unter www.hauswirtschaft.bayern.de verfügbar.
(Quelle: Pressemitteilung Kompetenzzentrum Hauswirtschaft / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Eggstätter Ferienprogramm 2026: Gemeinde sucht Aktionen und Mitwirkende

Eggstätter Ferienprogramm 2026: Gemeinde sucht Aktionen und Mitwirkende

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Die Planungen für das Eggstätter Ferienprogramm 2026 haben begonnen. Auch in den kommenden Sommerferien möchte die Gemeinde Kindern und Jugendlichen wieder ein abwechslungsreiches Programm mit vielfältigen Aktionen und Veranstaltungen bieten.

Für die Gestaltung des Ferienprogramms sind erneut Vereine, Firmen und Privatpersonen eingeladen, sich mit eigenen Angeboten zu beteiligen. Gesucht werden kreative Aktionen ebenso wie Helfer beziehungsweise Betreuer für einzelne Veranstaltungen.
Ansprechpartnerin für alle Fragen rund um das Eggstätter Ferienprogramm ist Jutta Maria Hauser. Sie ist telefonisch unter 08056/9046-35 oder per E-Mail an ferienprogramm@eggstaett.de erreichbar.
Der Anmeldeschluss für Aktionen ist der 31. März. Das entsprechende Anmeldeformular steht online auf der Internetseite der Gemeinde Eggstätt unter www.eggstaett.de
zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eggstätt / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bei dir piept‘s: Wenn Ziervögel laut werden: Ursachen verstehen und richtig reagieren

Bei dir piept‘s: Wenn Ziervögel laut werden: Ursachen verstehen und richtig reagieren

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Viele Vögel sind ausgesprochen kommunikativ: Zwitschern, Rufen und Pfeifen sind für sie völlig natürliche Ausdrucksformen. Wenn die Lautstärke allerdings ungewöhnlich hoch ist oder sich zu einem dauerhaften Störfaktor entwickelt, sollten Halter prüfen, ob es eine Ursache gibt.

Gesunde Ziervögel wie Wellensittiche oder Kanarienvögel äußern sich regelmäßig, sei es zur morgendlichen Begrüßung oder beim Kontakt und Spiel mit Artgenossen. Besonders in den frühen Morgenstunden und am Nachmittag sind sie aktiv. „Ein gewisses Maß an Zwitschern und Gesang ist ein positives Zeichen, denn es zeigt, dass die Tiere vital sind und sich mitteilen möchten. Ein Vogel, der singt, ist gesund.“, sagt Tierarzt Dr. Dietmar Steinmetz, der sich in seiner Praxis auf die Behandlung von Geflügel und Ziervögeln spezialisiert hat. Zudem arbeitet er als Veterinär für den Deutschen Kanarien- und Vogelzüchterbund e.V. (DKB).

Wenn Lautstärke zum Warnsignal wird

Ist das Gezwitscher aber permanent, zu ungewohnten Zeiten oder mit extremer Lautstärke zu hören, kann es dem Experten zufolge verschiedene Ursachen geben:

  • Langeweile: Vögel äußern sich mitunter durch lautes Rufen, wenn sie mental nicht gefordert werden. Sie brauchen Beschäftigung, vor allem aber Sozialkontakte.
  • Stress: Ein unruhiges Umfeld, viel Hektik oder fehlende Rückzugsmöglichkeiten können zu Stress führen, der sich in Protestgeschrei äußert.
  • Unzufriedenheit: Ein zu kleiner Vogelbauer, ein ungünstiger Standort, beispielsweise in der Zugluft, oder fehlendes Tageslicht beeinträchtigen das Wohlbefinden.
  • Gesundheitliche Probleme: Viele Vögel machen akustisch auf Schmerzen oder Erkrankungen aufmerksam. Oft zeigt sich dabei kein genereller Anstieg des Lautstärkepegels, sondern Schmerzenslaute sind etwa bei Bewegung zu beobachten.
  • Paarungszeit: In der Paarungszeit werden einige Vögel lauter, um bei ihren Artgenossen Aufmerksamkeit zu erregen.
Beschäftigung und Routinen als erste Maßnahmen

„Der Schlüssel zu ausgeglichenen, ruhigeren Vögeln ist Abwechslung“, erklärt Dr. Steinmetz. „Kletteräste und Schaukeln fördern Bewegung und Beschäftigung. Wenn sich die Vögel ihr Futter erarbeiten müssen, hält das zusätzlich geistig fit. Aber auch die Interaktion mit den Haltern ist wichtig – denn sie beschäftigt nicht nur, sondern stärkt auch die Bindung zwischen Mensch und Tier.“
Darüber hinaus helfen feste Strukturen im Alltag, Stress zu reduzieren. Wellensittiche und Co. stellen sich auf regelmäßige Fütterungszeiten ein und gewöhnen sich an wiederkehrende Ruhephasen. Eine Abdeckung des Vogelbauers in den Abendstunden kann zudem dabei helfen, einen geregelten Tag-Nacht-Rhythmus zu schaffen.

Zuhören und richtig deuten

Wenn die Lautstärke im Vogelheim ungewohnt zunimmt, sollten Halter sich zuerst immer einen Überblick verschaffen: Können Gründe wie Stress oder Langeweile die Tiere belasten, etwa weil sich in ihrem Umfeld oder Alltag etwas verändert hat? Sind bei den Vögeln andere Auffälligkeiten zu beobachten, bewegen sie sich beispielsweise weniger oder gibt es Verletzungen? Tritt keine Besserung ein, sollten sich Vogelhalter beraten und ihre Ziervögel untersuchen lassen. Bei der Suche nach vogelkundigen Tierärzten unterstützen etwa der Deutsche Kanarien- und Vogelzüchterbund e.V. (DKB) und der Bundesverband praktizierender Tierärzte (bpt) mit Übersichten auf ihren Internetseiten.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Biene und Friends Konzertreihe in Bad Aibling: Musik für jedes Herz

Biene und Friends Konzertreihe in Bad Aibling: Musik für jedes Herz

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Die Konzertreihe Biene und Friends setzt ihre Reise am 9. Februar um 19:30 Uhr im Weinkeller des Romantik Hotel Das Lindner in Bad Aibling fort. An diesem Abend erwartet die Gäste ein abwechslungsreiches Programm mit Musikstilen wie Jazz, Worldmusik, Meditation und Chanson.

Mit dabei sind Raphael Lichius (Handpan, Bass, Gitarre), Raphael Dreifuss (Saxophon) und Manfred Hölzel (Piano).
Der Eintritt ist frei, der Verein freut sich über Spenden zur Unterstützung seiner Arbeit. Platzreservierungen sind unter info@muttutgut.org oder 0179-7325938 möglich.
Die Biene & Friends Konzertreihe wird in Kooperation mit dem Romantik Hotel Das Lindner und dem Verein Mut & Courage Bad Aibling e.V. veranstaltet. Weitere Termine sind für den 9. März, 13. April und jeden weiteren Monat bis Dezember geplant.
(Quelle: Pressemitteilung Mut & Courage Bad Aibling e.V.  / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erfolgreicher Kinderfaschings in Traunstein: Veitsgroma Zunft sorgt für ein unvergessliches Fest

Erfolgreicher Kinderfaschings in Traunstein: Veitsgroma Zunft sorgt für ein unvergessliches Fest

Traunstein – Der Kinderfasching der Veitsgroma Zunft war ein voller Erfolg. Die Fahrzeughalle der Feuerwehr Traunstein verwandelte sich in einen lebendigen „Hexenkessel“, als die kleinen und großen Gäste zu einem fröhlichen Nachmittag voller Spaß und Unterhaltung strömten. Die Mitglieder der Veitsgroma Zunft sorgten mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm und zahlreichen Mitmachaktionen für beste Stimmung.

Das Bühnenprogramm der Veitsgroma Zunft ließ keine Wünsche offen. Die Gäste wurden mit einer Vielzahl an Darbietungen unterhalten – von der Kindergarde über die Jugend- und Showgarde bis hin zum Fanfarenzug. Besonders die kleinsten Tänzer, im Alter von vier bis acht Jahren, wurden mit frenetischem Applaus belohnt. Auch die Jugendlichen zeigten beeindruckende Tanzdarbietungen, und zum Abschluss brachte die Showtanzgarde die Halle „zum Beben“.

Mitmachaktionen für alle

Zwischen den Auftritten der Zunft hatten die Besucher Gelegenheit, sich an zahlreichen Mitmachaktionen zu beteiligen. Es wurden Luftballontiere gebastelt, Glitzertattoos aufgeklebt und eine fröhliche Polonaise getanzt. Besonders das Kinderschminken war ein Highlight, bei dem sich die Kinder lange Warteschlangen bildeten. Für das leibliche Wohl sorgte die Zunft mit einer großen Auswahl an Kuchen, Süßigkeiten und herzhaften Brotzeiten.

Große Dankbarkeit und Ausklang des Nachmittags

„Volles Haus und beste Stimmung – was will man mehr“, sagte Präsidentin Josefine Berny nach der Veranstaltung. „Es ist einfach schön zu sehen, dass die Kinder und ihre Begleiter ein paar unbeschwerte Stunden bei unserem Kinderfasching verbringen konnten.“
Ein besonderes Dankeschön richteten die Verantwortlichen an die Feuerwehr Traunstein, die die Räumlichkeiten zur Verfügung stellte und damit das Gelingen der Veranstaltung erst ermöglichte. Gegen späten Nachmittag gingen die fröhlichen Feierlichkeiten zu Ende, und die Feuerwehrfahrzeuge kehrten wieder in ihre Garage zurück.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Veitsgroma Zunft)

Kommunalwahl 2026 in Rosenheim: Diese Kandidaten und Parteien stehen zur Wahl

Kommunalwahl 2026 in Rosenheim: Diese Kandidaten und Parteien stehen zur Wahl

Rosenheim – Die Kommunalwahl 2026 in Rosenheim steht kurz bevor. Der Stadtwahlausschuss hat die zugelassenen Wahlvorschläge bekannt gegeben: Sieben Kandidaten treten zur Oberbürgermeisterwahl an, während neun Parteien um die 44 Stadtratsmandate kämpfen. Wer wird Rosenheim in den kommenden Jahren führen? Erfahre hier, wer zur Wahl steht.

Der Stadtwahlausschuss hat die von den Parteien eingereichten Wahlvorschläge geprüft. Dabei wurden insgesamt sieben Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl zugelassen und neun Parteien zur Stadtratswahl.
In seiner Sitzung am 20.1.2026 wurden für die Wahl des Oberbürgermeisters am 8.3.2026 folgende Kandidaten zugelassen: Andreas März (CSU), Christopher Ehrenböck (Freie Wähler / UP), Maximilian Leucht (AfD), Anna Rutz (Grüne), Abuzar Erdogan (SPD), Marcus Moga (FDP) und Hannah Rohs (Die Linke).

Zugelassene Parteien zur Stadtratswahl in Rosenheim

Für die Stadtratswahl ließ der Stadtwahlausschuss folgende Wahlvorschläge zu: Christlich-Soziale Union in Bayern e.V. (CSU), Freie Wähler Bayern / Freie Wähler/Unabhängige Parteifreie Wählervereinigung (Freie Wähler / UP), Alternative für Deutschland (AfD), Bündnis 90 / Die Grünen (Grüne), Sozialdemokratische Partei Deutschlands (SPD), Freie Demokratische Partei (FDP), Ökologisch-Demokratische Partei (ÖDP), Die Republikaner (REP) und Die Linke (Die Linke).

Stimmzettel: Nur Kurzbezeichnungen der Parteien – 293 Kandidaten für den Stadtrat

Der Wahlausschuss beschloss zudem, dass beim Stimmzettel sowohl für die Wahl des Oberbürgermeisters als auch für die Stadtratswahl nur die Kurzbezeichnungen der Parteien im Stimmzettel angegeben werden.
Für die 44 Sitze im Rosenheimer Stadtrat bewerben sich in den neun Wahlvorschlägen insgesamt 293 Personen.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Theateraufführung der Freien Waldorfschule Rosenheim: Zwei Stücke in zwei Sprachen

Theateraufführung der Freien Waldorfschule Rosenheim: Zwei Stücke in zwei Sprachen

Rosenheim – Am 9. Februar um 18 Uhr lädt die 11. Klasse der Freien Waldorfschule zu einer Theateraufführung in der neuen Sporthalle (Mangfallstraße 53, 83026 Rosenheim) ein. Gezeigt werden zwei selbstgeschriebene Stücke in französischer und englischer Sprache, die sich mit aktuellen Themen und spannenden Geschichten befassen.

Das französische Stück „GenZ – Vérité ou Préjugé“ („GenZ – Wahrheit oder Vorurteil“) setzt sich humorvoll mit Klischees und Vorurteilen gegenüber der Generation Z auseinander.
Das englische Krimi-Stück „Ingredients for a Murder – A Kitchen Story“ („Zutaten für einen Mord – Eine Küchengeschichte“) entführt die Zuschauer in ein Hotel, in dem ein mysteriöser Mordfall aufgeklärt werden muss. Verdächtige gibt es viele, und die Detektive sind gefordert, den Fall zu lösen.
Der Eintritt zu der Aufführung ist frei.
(Quelle: Pressemitteilung Freie Waldorfschule Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 28. Januar
Es ist der 28. Tag des gregorianischen Kalenders, somit bleiben 337 Tage (in Schaltjahren 338 Tage) bis zum Jahresende.

Namenstag haben: Caroline, Karl, Manfred, Thomas

3 bekannte Geburtstagskinder:

Andrea Berg (1966 – ist eine deutsche Schlagersängerin, die mit ihren Plattenverkäufen und Konzerttourneen zu den erfolgreichsten Musikerinnen Deutschlands zählt.)

Nicolas Sarkozy (1955 – ist ein französischer Politiker und ehemaliger Staatspräsident der Französischen Republik.)

Elijah Wood (1981– ist ein US-amerikanischer Schauspieler.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1820: Die russische Antarktis-Expedition unter der Leitung von Bellingshausen und Lasarew entdeckt das antarktische Festland.
  • 1933: Nach einem Gespräch mit Reichspräsident Paul von Hindenburg tritt der deutsche Reichskanzler Kurt von Schleicher zurück und empfiehlt die Ernennung Adolf Hitlers zum Reichskanzler. Mit der zwei Tage später erfolgenden „Machtergreifung“ endet die Weimarer Republik.
  • 1878: In New Haven im US-Bundesstaat Connecticut wird die erste öffentliche Telefonzelle aufgestellt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Rosenheim: Grüne fordern Aktionsplan gegen häusliche Gewalt

Rosenheim: Grüne fordern Aktionsplan gegen häusliche Gewalt

Rosenheim – Die Rosenheimer Stadtratsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen hat einen Antrag zur Umsetzung der Istanbul-Konvention gestellt, der unter anderem eine halbe Stelle zur Koordinierung von Schutzmaßnahmen für Frauen und Kinder vorsieht. In der jüngsten Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses stießen die Forderungen jedoch auf Skepsis bei den übrigen Fraktionen.

Die Istanbul-Konvention ist ein völkerrechtlich verbindliches Abkommen des Europarats zur Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt. Deutschland ist seit 2018 Vertragsstaat und verpflichtet sich zu Maßnahmen in Prävention, Schutz, Strafverfolgung und Koordination, um Gewalt als Menschenrechtsverletzung zu bekämpfen.

Sonja Gintenreiter, Fraktionssprecherin der Grünen, präsentierte in der Sitzung Zahlen zur häuslichen Gewalt in Deutschland: „In Deutschland gibt es alle zwei Minuten einen Fall von häuslicher Gewalt.“ Sie erläuterte, dass der Antrag am runden Tisch „Häusliche Gewalt“ entstanden sei. „Da kam ganz klar die Empfehlung, dass wir einen Plan gegen häusliche Gewalt brauchen“, ergänzte sie. Außerdem forderte sie, Zahlen speziell zu Fällen von häuslicher Gewalt in Rosenheim öffentlich zu machen. Auch Ricarda Krüger von der Rosenheimer SPD merkte an: „Es war schwierig bei der Polizei herauszufinden, wie viele Fälle von Gewalt es gab.“

Seit 25 Jahren gibt es „Runden Tisch Häusliche Gewalt“

In Rosenheim besteht seit rund 25 Jahren unter der Leitung der städtischen Gleichstellungsbeauftragten der „Runde Tisch Häusliche Gewalt“. Mitglieder sind unter anderem das Frauenhaus, Donum Vitae, Integrations- und Migrationsberatung, Polizei, Staatsanwaltschaft, Weißer Ring und Jugendamt. Die Stadt unterstützt diese Einrichtungen regelmäßig finanziell: So erhält etwa der Verein MiaVia (ehemals Frauen- und Mädchennotruf) rund 30.000 Euro für Beratungs- und Interventionsangebote, das Jugendamt 51.000 Euro für Präventionsarbeit. Der Betrieb des Frauenhauses wird gemeinsam von Stadt und Landkreis Rosenheim sowie den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land mit 275.000 Euro unterstützt. Weitere Träger der freien Jugendhilfe werden ebenfalls gefördert.

Vertreter der übrigen Stadtratsfraktionen äußerten unterschiedliche Ansichten: Andreas Kohlberger (AfD) forderte mehr Transparenz, Dr. Wolfgang Bergmüller (CSU) lobte die Arbeit der Stadt, und Robert Multrus (Freie Wähler) sprach sich für einen Ausbau des „Rosenheimer Wegs“ aus.

Am Ende hielten die Grünen an ihrem Antrag fest, während die übrigen Fraktionen dagegen stimmten.
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Symbolfoto ai generiert)

Bayerisches Gesundheitsministerium unterstützt KlinikClowns mit Spende

Bayerisches Gesundheitsministerium unterstützt KlinikClowns mit Spende

Bayern / Rosenheim – Mitarbeiter des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit, Pflege und Prävention haben den KlinikClowns Bayern e. V. mit einer Spende in Höhe von 1.000 Euro unterstützt. Das Geld stammt aus dem Erlös einer Weihnachtstombola und kommt der Arbeit der KlinikClowns in bayerischen Einrichtungen zugute.

Übergeben wurde der Betrag im Rahmen eines Besuchs im Gesundheitsministerium durch Gesundheitsministerin Judith Gerlach an die Vereinsvorsitzende Elisabeth Makepeace und einen Vertreter der KlinikClowns.
Die Spende stammt aus dem Erlös der Weihnachtstombola der Mitarbeiter des Ministeriums und unterstützt die Arbeit des Vereins, der seit 28 Jahren kranke und pflegebedürftige Menschen sowie Menschen mit Behinderung begleitet. Die KlinikClowns sind regelmäßig in Kinderkliniken, Krankenhäusern, Seniorenheimen, Hospizen und weiteren Einrichtungen in ganz Bayern im Einsatz.
Finanziert werden die sogenannten Clownsvisiten in derzeit rund 125 Einrichtungen überwiegend durch Spenden. Ziel der Besuche ist es, den Patienten sowie Bewohnern Abwechslung zu bieten und ihr Wohlbefinden zu stärken.
(Quelle: Pressemitteilung KlinikClowns Bayern e. V. / Beitrgsbild: Bayerns Gesundheitsministerin Judith Gerlach (Mitte) überreicht Elisabeth Makepeace (Vorsitzende von KlinikClowns Bayern e.V., 2. von rechts) und KlinikClown „Dr. Mathilda Pfiffikus“ die Spende; Copyright: StMGP)

„kids on snow“-Tour im Skigebiet Sudelfeld: Wintersportangebot für Kinder

„kids on snow“-Tour im Skigebiet Sudelfeld: Wintersportangebot für Kinder

Sudelfeld / Rosenheim – Am Sonntag, 1. Februar, macht die „kids on snow“-Tour des Deutschen Skilehrerverbandes gemeinsam mit der Skischule Top on Snow Sudelfeld Station im Familienskigebiet Sudelfeld. Kinder im Alter von vier bis zwölf Jahren können von 10 bis 15 Uhr erste Erfahrungen im Ski- und Snowboardsport sammeln.

Im Skigebiet Sudelfeld wird am 1. Februar die „kids on snow“-Tour durchgeführt. Zwischen 10 und 15 Uhr können Kinder unter fachlicher Anleitung erste Erfahrungen im Ski- und Snowboardsport sammeln oder ihre Kenntnisse vertiefen.
Das Programm umfasst betreute Übungsbereiche für Anfänger sowie zusätzliche Stationen für fortgeschrittene Kinder. Die Durchführung erfolgt durch ausgebildete Skilehrer der Skischule Top on Snow Sudelfeld. Im Mittelpunkt stehen eine altersgerechte Vermittlung, Bewegung im Schnee und die sichere Durchführung der Übungen.
Die „kids on snow“-Tour ist eine Initiative des Deutschen Skilehrerverbandes und verfolgt das Ziel, Kindern einen frühzeitigen und sicheren Zugang zum Wintersport zu ermöglichen. Das Sudelfeld bietet dafür familienfreundliche Pisten und entsprechende Übungsflächen.
(Quelle: Pressemitteilung Top on Snow Sudelfeld / Beitragsbild: Symbolfoto: re)