Faszination Achtbeiner: Was Einsteiger bei der Spinnenhaltung wissen sollten

Faszination Achtbeiner: Was Einsteiger bei der Spinnenhaltung wissen sollten

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Spinnen als Terrarientiere werden beliebter. Besonders Vogelspinnen faszinieren viele Halter, aber auch Springspinnen finden zunehmend ihren Weg in deutsche Terrarien. Wer sich für die Haltung der außergewöhnlichen Tiere interessiert, sollte sich allerdings vorab mit ihren besonderen Ansprüchen beschäftigen.

In Deutschland gibt es rund eine Million Terrarien. Darin leben die unterschiedlichsten Tiere. Am häufigsten werden Schildkröten gehalten, gefolgt von Schlangen. Spinnen sind laut der Marktforschung für 2025 des Industrieverbands Heimtierbedarf (IVH) und des Zentralverbands Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) immerhin in fast jedem zehnten Terrarienhaushalt anzutreffen.

Welche Spinne passt zu Einsteigern?

Nicht jede Art stellt die gleichen Anforderungen. „Besonders beliebt sind Vogelspinnen, aber selbst innerhalb dieser Spinnenfamilie gibt es große Unterschiede hinsichtlich Größe, Temperament und Haltungsansprüchen“, sagt Dr. Tobias Hauke, 2. Vorsitzender der Deutschen Arachnologischen Gesellschaft (DeArGe) und Autor mehrerer Fachartikel zur Spinnenhaltung.

Wer sich eine Spinne anschaffen möchte, sollte sich deshalb vorher genau über die jeweilige Art informieren. Größe, Verhalten und die Bedingungen im Terrarium können sich deutlich unterscheiden.

Das richtige Terrarium

Auch wenn Spinnen häufig weniger Platz benötigen als andere Haustiere, sollte ihr Terrarium möglichst an ihre natürliche Lebensweise angepasst sein. „Wichtig ist zu wissen, wie sich die gewählte Spinnenart verhält“, erklärt Hauke.
„Bodenbewohnende Spinnen benötigen zum Beispiel ausreichend Bodengrund zum Graben, baumbewohnende Arten brauchen eher Klettermöglichkeiten und nutzen die Höhe eines Terrariums mehr aus.“

Verstecke gehören ebenso zur Grundausstattung wie ein für die jeweilige Art geeignetes Klima. Temperatur und Luftfeuchtigkeit müssen zu den Bedürfnissen des Tieres passen. Wichtig ist außerdem eine sichere Ausbruchsicherung.

Bei der Gestaltung gilt laut Hauke allerdings: Weniger kann mehr sein. „Wer zum ersten Mal ein Terrarium einrichtet, neigt häufig dazu, den Lebensraum möglichst aufwendig zu gestalten“, sagt der Experte. „Bei Spinnen bietet sich aber eine eher zurückhaltende Einrichtung an. Entscheidend ist weniger die Dekoration als eine Umgebung, die den natürlichen Bedürfnissen der Art entspricht.“

Beobachten statt Streicheln

Spinnen sind keine Haustiere, die den Kontakt zu Menschen suchen. Anders als Hunde oder Katzen haben sie kein ausgeprägtes Sozialverhalten gegenüber ihrem Halter. Der besondere Reiz der Haltung liegt daher vor allem darin, das natürliche Verhalten der Tiere zu beobachten – etwa beim Netzbau oder während der Häutung.

Gerade die Häutung ist für Halter ein wichtiger Vorgang. „Viele Menschen wissen gar nicht, dass sich Spinnen häuten – ähnlich wie Schlangen – und dabei oft bemerkenswerte Wachstumsschübe machen“, sagt Dr. Hauke.

Bei weiblichen Vogelspinnen kann dieser Prozess auch nach der Geschlechtsreife weitergehen. „Weibliche Vogelspinnen häuten sich sogar nach Erreichen der Geschlechtsreife weiterhin etwa einmal im Jahr und wachsen damit quasi ein Leben lang. Während der Häutung sind Spinnen besonders empfindlich und sollten nicht gestört werden. Bereits einige Zeit vorher stellen sie die Futteraufnahme ein. Das wirkt gerade für unerfahrene Halter manchmal besorgniserregend, gehört aber zur normalen Entwicklung dazu.“

Anschaffung gut überlegen

Die Haltung einer Spinne ist eine langfristige Entscheidung. Weibliche Vogelspinnen können 10 bis 20 Jahre alt werden, manche Arten sogar noch älter.

Beim Kauf sollte deshalb auf einen seriösen Fachhändler oder einen erfahrenen Züchter geachtet werden. Käufer sollten Informationen über Herkunft und Alter des Tieres sowie über die passenden Haltungsbedingungen erhalten.
Auch bei der Ernährung sind viele Terrarienspinnen vergleichsweise unkompliziert. Sie werden mit lebenden Futtertieren wie Heimchen, Grillen oder Schaben versorgt. Häufig reicht es, sie nur alle ein bis zwei Wochen zu füttern.

Wer sich für die Haltung entscheidet, sollte sich dennoch vor dem Kauf ausführlich über die konkrete Art informieren. Denn auch wenn Spinnen vergleichsweise wenig Platz benötigen, haben sie sehr spezifische Bedürfnisse, die für eine artgerechte Haltung berücksichtigt werden müssen.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MaxSolar spendet 4.500 Euro für neues Piratenschiff in St. Josef

MaxSolar spendet 4.500 Euro für neues Piratenschiff in St. Josef

Traunstein – Ein neues Piratenschiff für die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung St. Josef Traunstein soll mit Unterstützung von MaxSolar finanziert werden. Das Unternehmen spendet 4.500 Euro für das Jahresprojekt der Einrichtung. Das Geld stammt aus dem diesjährigen Stadtradeln.

Das #maxteam legte beim Stadtradeln mehr als 14.000 Kilometer mit dem Fahrrad zurück, nahezu doppelt so viele wie im Vorjahr. Das Unternehmen spendete für jeden gefahrenen Kilometer 30 Cent und rundete die Summe auf 4.500 Euro auf. Übergeben wurde der symbolische Spendenscheck von den beiden Auszubildenden Natali Al Homsi und Pia Mosig an Hausleiter Karl-Heinz Oberhuber.

Das bisherige Piratenschiff auf dem Spielplatz von St. Josef ist inzwischen deutlich in die Jahre gekommen und muss aufgrund aktueller Sicherheitsvorgaben ersetzt werden. Die Kosten für das neue Spielgerät werden voraussichtlich bei 40.000 und 45.000 Euro liegen
„Unsere Kinder haben das große hölzerne Schiff täglich im Beschlag und erfreuen sich sehr an den vielen Spielmöglichkeiten, die damit geboten werden“, so Oberhuber.

Piratenschiff soll noch in diesem Jahr bestellt werden

Seit Jahresbeginn sammelt St. Josef deshalb Spenden für das neue Spielgerät. „Wir sind für jeden Euro sehr dankbar. Das neue Piratenschiff ist für unsere Kinder weit mehr als nur ein Spielgerät. Es schafft Raum für Bewegung, gemeinsames Spielen, Begegnung und Fantasie. Jede Spende, die wir dafür erhalten, kommt damit unmittelbar unseren Kindern und ihrer Förderung zugute.“

Die Spendenaktion läuft weiter. Das neue Piratenschiff soll möglichst noch in diesem Jahr bestellt werden. Der Aufbau ist für den Spätherbst beziehungsweise die Wintermonate 2026 geplant.
Die Schiffstaufe soll dann am Samstag, 12. Juni 2027, im Rahmen des 40-jährigen Jubiläums der Bereiche Kindergarten, Kinderkrippe und Teilbetreutes Wohnen für junge Frauen stattfinden.

Auszubildende wählen Spendenempfänger

Die Auswahl von St. Josef als diesjähriger Spendenempfänger erfolgte durch die Auszubildenden von MaxSolar.
Dass die Spendensumme durch sportlichen Einsatz zustande gekommen ist, zeigt auch ein Blick auf die erfolgreichsten Teilnehmer. Beim Stadtradeln waren Friedrich Deppermann und Richard Seifert mit jeweils 1.125 Kilometern die besten Teilnehmer des #maxteams. Mattis Mann kam auf 899 Kilometer, Andreas Ankenbrand auf 814 Kilometer.

Mit der Spende verbindet MaxSolar sportliches Engagement mit der Unterstützung der Kinder und Jugendlichen in St. Josef.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein, Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Das große und beliebte Piratenschiff in der Traunsteiner Kindereinrichtung St. Josef erleidet demnächst Schiffsbruch und soll durch eine Neuanschaffung ersetzt werden. Dazu läuft aktuell eine große Spendenaktion, bei der sich Hausleiter Karl-Heinz Oberhuber über 4.500 Euro von MaxSolar freut. Die beiden Auszubildenden Natali Al Homsi und Pia Mosig überreichten den Spendenscheck. (von links nach rechts) Copyright Hubert Hobmaier)

Veranstaltung mit Nils-Udo in Prien abgesagt

Veranstaltung mit Nils-Udo in Prien abgesagt

Prien / Landkreis Rosenheim – Die für Sonntag, 16. August, geplante Veranstaltung „Walden – Natur, Text und Bild“ in der Galerie im Alten Rathaus Prien findet nicht statt. Der für 18 Uhr angekündigte Abend mit dem Künstler NILS-UDO wurde aus persönlichen Gründen des Künstlers abgesagt.

Die Veranstalter bedauern die kurzfristige Absage und bitten um Verständnis.
Die aktuelle Ausstellung in der Galerie im Alten Rathaus kann weiterhin mittwochs bis sonntags von 13 bis 17 Uhr besucht werden. Der Eintritt kostet 4 Euro, für Besucher bis einschließlich 21 Jahre ist er frei. Der Eingang befindet sich in der Alten Rathausstraße 22.
Weitere Informationen gibt es unter galerie-prien.de sowie telefonisch unter 08051/6905-17. 
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Heckenschnitt im Sommer: Warum Gartenbesitzer noch warten sollten

Heckenschnitt im Sommer: Warum Gartenbesitzer noch warten sollten

Hilpoltstein / Bayern – Im August sind in vielen bayerischen Gärten noch Jungvögel unterwegs. Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) bittet deshalb darum, mit einem kräftigen Rückschnitt von Hecken bis zum Herbst zu warten. Denn Amsel, Rotkehlchen und Zaunkönig können auch jetzt noch in dichtem Gebüsch brüten.

„Auch jetzt im August brüten manche Singvögel wie Amsel, Rotkehlchen und Zaunkönig noch im Schutz des dichten Laubes in Gärten, Friedhöfen und Parks. Wer mit dem Heckenschnitt wartet, gibt den Jungvögeln die Chance, geschützt aufzuwachsen und bald selbstständig durch den Garten zu fliegen“, sagt die LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson.

Der LBV erhält derzeit wieder Meldungen von Bürgern über radikale Heckenschnitte während der Brutzeit. Dabei werden laut Verband immer wieder tote Jungvögel unter frisch geschnittenen Hecken gefunden. Werden die Pflanzen stark zurückgeschnitten, können die Jungtiere ungeschützt der Witterung ausgesetzt sein oder leichter Nesträubern zum Opfer fallen.

Was Gartenbesitzer beim Heckenschnitt beachten sollten

Ein vorsichtiger Form- oder Zuwachsschnitt ist derzeit grundsätzlich möglich. Allerdings sollte vorher genau kontrolliert werden, ob sich Vögel in der Hecke befinden. „Schonende Form- oder Zuwachsschnitte an Hecken sind zurzeit erlaubt. Aber auch dabei sollte man vorher genau prüfen, ob fütternde Vogeleltern im Gebüsch ein und aus fliegen oder laut rufen, wenn man sich der Hecke nähert. Das deutet darauf hin, dass Jungvögel im Dickicht sitzen“, so Nelson.

Beim Heckenschnitt gilt zudem: Wildtiere dürfen nicht mutwillig gestört und ihre Lebensstätten nicht zerstört werden. Wer lediglich Äste entfernen möchte, die in Wege ragen, kann dies nach Angaben des LBV vorsichtig tun. Einen starken Rückschnitt oder das sogenannte „Auf-den-Stock-Setzen“ empfiehlt der Verband erst nach Ende der Wachstumsperiode.

Ab dem 1. Oktober dürfen Hecken und Bäume laut Bundesnaturschutzgesetz wieder kräftiger zurückgeschnitten werden.

Hecken sind wichtige Rückzugsorte

Dichte Sträucher, Hecken und Bäume werden nach Angaben des LBV gerade in Städten und Siedlungen zunehmend weniger. Für Vögel können die verbliebenen Hecken daher wichtige Rückzugsorte sein. Einige Singvogelarten brüten im Sommer ein zweites oder sogar drittes Mal und können durch einen zu frühen Rückschnitt bei der Aufzucht ihres Nachwuchses gestört werden.

Auch für das Gartenklima haben dichte Hecken eine Bedeutung. „Dichte Hecken bieten nicht nur Vögeln Schutz. Sie spenden Schatten und sorgen durch die Verdunstung ihrer Blätter an heißen Tagen für angenehmere Temperaturen rund um Haus und Garten“, ergänzt Nelson.
Wer mit dem kräftigen Heckenschnitt bis zum Herbst wartet, schützt damit nicht nur Jungvögel, sondern erhält zugleich wichtige Rückzugsräume für Tiere im Garten.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Zusatzzüge zum Herbstfest Rosenheim

Zusatzzüge zum Herbstfest Rosenheim

Rosenheim – Zum Herbstfest Rosenheim setzt die Bayerische Regiobahn (BRB) an mehreren Wochenenden zusätzliche Nachtzüge ein. Damit sollen Besucher nach dem Fest sicher mit der Bahn nach Hause kommen.

Das Herbstfest findet vom 29. August bis 13. September statt. In den Nächten 29./30. August, 4./5., 5./6., 11./12. und 12./13. September fährt jeweils ein zusätzlicher Zug von Rosenheim nach Holzkirchen.
Die Züge starten jeweils um 0.40 Uhr in Rosenheim und erreichen Holzkirchen um 1.20 Uhr. Sie halten an allen Stationen auf der Strecke.

Finanziert werden die Zusatzzüge von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG), die im Auftrag des bayerischen Verkehrsministeriums den Regional- und S-Bahn-Verkehr im Freistaat plant, finanziert und kontrolliert.
Die Sonderfahrpläne stehen auf der Webseite der BRB zum Download bereit.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Dienstag, 11. August – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Astronomen gigantische Wasserdampfwolken im Weltall entdeckt haben?
Eine davon enthält schätzungsweise ein Vielfaches der Wassermenge aller Ozeane der Erde.
Das Universum ist voller Überraschungen.

Vielleicht bleibst Du heute neugierig.

Wir wünschen Dir einen spannenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Hitze, Trockenheit und weniger Meldungen: LBV beobachtet Bayerns Schmetterlinge

Hitze, Trockenheit und weniger Meldungen: LBV beobachtet Bayerns Schmetterlinge

Hilpoltstein / Bayern – Wie kommen Schwalbenschwanz, Taubenschwänzchen und Admiral mit dem heißen und trockenen Sommer in Bayern zurecht? Der Landesbund für Vogel- und Naturschutz (LBV) bittet im Rahmen des Projekts „Falter im Fokus“ um aktuelle Meldungen aus ganz Bayern.

Derzeit sind alle drei Fokusarten aktiv. „Im August und September lohnt es sich die Augen offen zu halten: Während sich die Flugzeit des Schwalbenschwanzes langsam ihrem Ende nähert, können Taubenschwänzchen und Admiral in den kommenden Wochen für gewöhnlich noch häufiger gesehen werden“, erklärt LBV-Schmetterlingsexperte Simon Habermann.
Bereits im Frühsommer hatten Fachleute aus verschiedenen Regionen Bayerns von geringeren Individuenzahlen bei zahlreichen Schmetterlingsarten berichtet. Die anhaltende Hitze und Trockenheit könnte die Situation zusätzlich beeinflussen.

„In vielen Regionen Bayerns scheinen momentan zwar viele verschiedene Schmetterlingsarten vorzukommen, allerdings teilweise nur in geringer Anzahl“, sagt Habermann. Ein möglicher Grund: Bei lang anhaltender Hitze und fehlendem Regen können Futterpflanzen der Raupen und Blütenpflanzen vertrocknen.

Weniger Schmetterlinge gemeldet

Wie stark die Auswirkungen sind, hängt von der jeweiligen Art, ihrem Lebensraum und der Region ab. Zudem sind viele tagaktive Falter bei hohen Temperaturen eher in den kühleren Morgen- und Abendstunden unterwegs und werden deshalb tagsüber möglicherweise seltener wahrgenommen.

Auch die bisherigen Daten aus dem Projekt „Falter im Fokus“ weisen auf geringere Zahlen hin. Während im Juli 2025 mehr als 1.000 Meldungen der drei Fokusarten eingingen, wurden im Juli 2026 bislang weniger als 250 Individuen gemeldet.

Schwalbenschwanz könnte bis September fliegen

„Derzeit ist die zweite Generation des Schwalbenschwanzes in vielen Teilen Bayerns unterwegs. Das bedeutet, dass nun die Falter fliegen, die sich aus den Raupen des Frühsommers entwickelt haben“, erklärt Habermann.
Normalerweise endet die Flugzeit nun langsam. In besonders warmen Regionen oder Jahren kann jedoch eine dritte Generation entstehen.

„In besonders warmen Regionen oder Jahren kann jedoch noch eine dritte Generation schlüpfen, die bis weit in den September hinein aktiv ist“, so der LBV-Experte. Meldungen aus den kommenden Wochen könnten Hinweise darauf geben.

Taubenschwänzchen und Admiral beobachten

Taubenschwänzchen und Admiral sind derzeit besonders aktiv. Das wärmeliebende Taubenschwänzchen profitiert von den Sommertemperaturen und kann häufig beim Blütenbesuch beobachtet werden.

Beim Admiral könnte die Zahl der Beobachtungen mit der Reife des Obstes wieder steigen. „An gärendem Fallobst von Zwetschgen-, Apfel- oder Birnbäumen findet der Wanderfalter eine wichtige Energiequelle“, erklärt Habermann.

Der LBV ruft dazu auf, Beobachtungen von Schwalbenschwanz, Taubenschwänzchen und Admiral zu melden. Die Daten sollen helfen, die aktuelle Situation der drei Arten besser einzuschätzen und langfristige Veränderungen bei Bayerns Schmetterlingen zu dokumentieren.
Meldungen sind über das Projekt „Falter im Fokus“ beim LBV möglich.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

BRK bietet Seniorenreise nach Franzensbad an

BRK bietet Seniorenreise nach Franzensbad an

Tschechien / Franzensbad / Rosenheim – Das Bayerische Rote Kreuz (BRK) Rosenheim bietet in diesem Jahr noch eine Seniorenreise nach Franzensbad in Tschechien an. Vom 18. bis 26. Oktober können Senioren im Kurhotel Palace II Aufenthalt und Kurangebote miteinander verbinden.

Das Hotel liegt im Zentrum des westböhmischen Kurortes Franzensbad. Im Reisepreis enthalten sind Halbpension sowie sechs Kuranwendungen und Nebenanwendungen. Diese finden im rund 20 Meter entfernten Hotel-Haupthaus statt.
Die Gäste können außerdem ohne zusätzliche Kosten das dortige Salzwasser-Schwimmbad nutzen und an einem wöchentlichen Tanzabend teilnehmen. Weitere Angebote wie Fußpflege, Maniküre, Kosmetik oder eine Trinkkur können vor Ort hinzugebucht werden.
Die Seniorenreisen des Roten Kreuzes sollen älteren Menschen eine Abwechslung vom Alltag und die Möglichkeit bieten, gemeinsam zu verreisen.

Anmeldungen für die Reise sind ab sofort bis 14. September unter der Telefonnummer 08051/9652211 möglich.
Der Preis inklusive Halbpension beträgt 895 Euro im Einzelzimmer und 839 Euro pro Person im Doppelzimmer.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Wildkräuterwanderung führt durch das Priener Eichental

Wildkräuterwanderung führt durch das Priener Eichental

Prien / Landkreis Rosenheim – Welche Wildkräuter im Eichental wachsen und wie sie für Küche und Gesundheit genutzt werden können, erfahren Teilnehmer bei einer Wildkräuterwanderung am Samstag, 22. August, in Prien.

Gemeinsam mit Wildkräuterpädagogin Irmengard Linder erkunden die Teilnehmer das Eichental und seine Umgebung. Dabei geht es um das Bestimmen verschiedener Pflanzen und Bäume sowie um deren kulinarische und heilsame Verwendung. Die Expertin gibt zudem Tipps und Rezepte zur Nutzung der Wildkräuter.
Treffpunkt ist um 14 Uhr am Beilhackparkplatz West am Parkplatzautomaten. Die Wanderung dauert etwa zweieinhalb Stunden. Eine Anmeldung im Tourismusbüro Prien ist erforderlich unter Telefon +49 8051 6905-0 oder info@tourismus.prien.de.

Die Teilnehmerzahl ist auf mindestens fünf und maximal 15 Personen begrenzt. Die Teilnahme kostet 26,50 Euro pro Person, mit Gästekarte beziehungsweise für Einheimische 25 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

Zwei Etappensiege für grenke – Auto Eder bei Junioren-Rundfahrt in Belgien

Zwei Etappensiege für grenke – Auto Eder bei Junioren-Rundfahrt in Belgien

Belgien / Raubling – Erfolgreicher Start in die WM-Vorbereitung: Die Junioren-Auswahl von Red Bull – Bora – hansgrohe mit grenke – Auto Eder hat beim belgischen Etappenrennen Aubel-Thimister-Stavelot zwei Tagessiege gefeiert. Maj Bohak (Slowenien) und Karl Herzog (Deutschland) gewannen jeweils eine Etappe.

Das traditionsreiche U19-Rennen wurde vom 7. bis 9. August im belgischen Grenzgebiet zwischen dem Pays de Herve und den Ardennen ausgetragen. Für grenke – Auto Eder war es das erste Etappenrennen nach der Sommerpause und zugleich der Auftakt der Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im September in Kanada.

Zu Beginn setzte sich Maj Bohak durch. Einen Tag später belegte die Mannschaft Rang drei im Mannschaftszeitfahren. Auf der dritten und letzten Etappe holte Karl Herzog den nächsten Sieg. Für die Junioren-Auswahl war es bereits der 19. Saisonsieg.
Herzog beendete die Rundfahrt auf dem dritten Gesamtrang, 24 Sekunden hinter dem Sieger Soen Le Pann aus Frankreich. Maj Bohak wurde Vierter mit 55 Sekunden Rückstand. Zudem sicherte sich Bohak die Punktewertung und die Nachwuchswertung.

Auch im Mannschaftszeitfahren und über die drei Renntage hinweg zeigte sich grenke – Auto Eder aktiv. Karl Herzog blickt entsprechend zufrieden auf die Rundfahrt zurück: „Am Ende waren wir zu dritt an der Spitze – zwei Decathlon-Fahrer und ich. Die letzten 250, 300 Meter bin ich dann einfach von vorn gefahren. Das Finale war ziemlich technisch, da konnte mich keiner mehr überholen. Platz drei in der Gesamtwertung geht für mich in Ordnung. Mit zwei Etappensiegen, dem Punkte- und dem weißen Trikot können wir auf jeden Fall zufrieden sein.“
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitrasgbild: Symbolfoto re)

Pianist „Stranger“ beendet „Aktion 9.09“ mit Konzert in Prien

Pianist „Stranger“ beendet „Aktion 9.09“ mit Konzert in Prien

Update 18.8.2026: Veranstaltung wurde aufgrund der aktuellen Wettervorhersage auf Freitag, 11. September verschoben.

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Kunstperformance „Aktion 9.09“ in Prien endet am Freitag, 21. August, mit einem Abschlusskonzert. Beginn ist um 21 Uhr im Innenhof der Franziska-Hager-Mittelschule.

Im Mittelpunkt steht der maskierte Pianist „Stranger“. Während der vorangegangenen Aktion (wir berichteten) nahm er Besucher in einem eigens gestalteten Cube jeweils neun Minuten und neun Sekunden lang mit auf eine stille musikalische Reise.
Aus den dabei entstandenen Eindrücken und Emotionen entwickelte der Künstler ein neues Konzertprogramm, das an diesem Abend erstmals öffentlich aufgeführt wird.

Mit Musik und Kunst macht die „Aktion 9.09“ auf das Thema Gewalt gegen Frauen aufmerksam. Das Abschlusskonzert bildet den künstlerischen Schlusspunkt der Aktion.

Bei schlechter Witterung wird das Konzert in den Chiemsee Saal, Alte Rathausstraße 11, verlegt. Der Eintritt erfolgt auf Spendenbasis.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Abschlusskonzert der Kunstperformance „Aktion 9.09“: Pianist „Stranger“ präsentiert ein einzigartiges Werk, das aus den Begegnungen der Aktion entstanden ist. Copyright Isabel Neyses und Manuel Hollenbach)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Montag, 10. August – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Du etwa 15- bis 20-mal pro Minute blinzelst?
Dabei wird die Oberfläche Deiner Augen befeuchtet und vor Staub geschützt.
Kleine Gewohnheiten haben oft eine große Wirkung.

Vielleicht nimmst Du Dir heute einen Moment, um bewusst innezuhalten.

Wir wünschen Dir einen klaren Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)