Sandboard-EM: Georg Jobst aus dem Landkreis Traunstein fährt aufs Podest

Sandboard-EM: Georg Jobst aus dem Landkreis Traunstein fährt aufs Podest

Einham bei Haslach / Landkreis Traunstein – Großer Erfolg für Georg „Schorsch“ Jobst aus Einham bei Haslach: Bei den offenen European Sandboarding Championships am Monte Kaolino in Hirschau sicherte sich der 56-Jährige den dritten Platz im Boarder-Cross. Für den erfahrenen Sandboarder ist es nach seinem zweiten Platz im Jahr 2022 bereits der zweite Podestplatz bei der internationalen Veranstaltung.

Beim diesjährigen „SandSpirit“ am Monte Kaolino in Hirschau gingen Sandboarder aus mehreren Ländern an den Start. Die offene Europameisterschaft gilt als eines der bedeutendsten Sandboard-Events Europas und wurde in diesem Jahr zum 20. Mal ausgetragen. Neben Teilnehmern aus Europa waren auch Sportler aus Peru und Chile vertreten.

Georg Jobst zeigte bereits im Parallel-Slalom eine starke Leistung und belegte unter 48 Startern den 22. Platz. Den Sprung in die nächste Runde verpasste er nur knapp.

Seinen größten Erfolg feierte der 56-Jährige anschließend im Boarder-Cross. Im Finale setzte sich der Sandboarder aus Einham gegen starke Konkurrenz durch und sicherte sich den dritten Platz hinter Spitzenfahrern der internationalen Szene.

Leidenschaft kennt kein Alter

Für Jobst ist es bereits der zweite große Erfolg am Monte Kaolino. Nachdem er dort 2022 Rang zwei erreicht hatte, durfte er nun erneut einen Platz auf dem Podest feiern.
„Mit 56 Jahren noch einmal einen solchen Erfolg gegen viele junge Spitzenfahrer zu feiern, ist einfach unglaublich. Das zeigt, dass Leidenschaft und Spaß am Sport keine Altersgrenze kennen“, freut sich Jobst.

Seit mehr als 30 Jahren ist der Traunsteiner im Sandboardsport aktiv und zählt zu den festen Größen der Szene. Entsprechend groß war auch die Anerkennung der Mitstreiter, die ihm nach dem Rennen zu seinem Erfolg gratulierten.
(Quelle: Pressemitteilung Traunstein Hubert Hobmaier / Beitragsbild: Copyright Ricardo Strecker)

Landkreis Ebersberg: Vollsperrungen auf drei Staatsstraßen wegen Fahrbahnsanierungen ab Mitte August

Landkreis Ebersberg: Vollsperrungen auf drei Staatsstraßen wegen Fahrbahnsanierungen ab Mitte August

Ebersberg  – Autofahrer im Landkreis Ebersberg müssen sich ab Mitte August auf mehrere kurzzeitige Vollsperrungen einstellen. Das Staatliche Bauamt Rosenheim lässt auf den Staatsstraßen 2081, 2086 und 2331 punktuelle Fahrbahnschäden beseitigen. Betroffen sind die Bereiche zwischen Egmating und Oberpframmern sowie in Hohenlinden.

Den Auftakt macht die Staatsstraße 2081 zwischen Egmating und Oberpframmern. Die Arbeiten sind von Montag, 17. bis Freitag, 21. August, vorgesehen. Neben der Sanierung des Asphalts wird abschnittsweise auch der Bankettbereich im Ortbetonverfahren verstärkt. Dabei wird der Beton direkt vor Ort in eine Schalung eingebracht, verdichtet und ausgehärtet.

Für die Bauarbeiten muss die Oberpframmerner Straße zwischen Egmating und Oberpframmern zeitweise vollständig gesperrt werden. Die ausgeschilderte Umleitung führt über Glonn.

Vollsperrungen auch in Hohenlinden

Eine weitere Bauphase folgt zwischen Montag, 24. und Mittwoch, 26. August, in Hohenlinden. Zunächst werden Fahrbahnschäden auf der Staatsstraße 2086 (Isener Straße) beseitigt. Während der Arbeiten erfolgt die Umleitung über Fahrnbach.

Direkt im Anschluss wird die Staatsstraße 2331 (Erdinger Straße) saniert. Hier wird der Verkehr kleinräumig durch das Gewerbegebiet Mühlhauser Feld umgeleitet.

Termine können sich verschieben

Nach Angaben des Staatlichen Bauamts Rosenheim können sich die vorgesehenen Bauzeiten um ein bis zwei Tage verschieben. Grund dafür ist, dass Kleinflächensanierungen häufig kurzfristig in den Bauablauf eingeplant werden. Auch die Witterung kann Einfluss auf den Zeitplan haben, da Asphaltarbeiten bei zu nasser Fahrbahn nicht durchgeführt werden können.(Quelle: Pressemitteilung Staatliche Bauamt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Donnerstag, 6. August – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Oktopusse als sehr lernfähig gelten?
Sie können ihre Umgebung erkunden, Aufgaben lösen und sich an neue Situationen anpassen.
Intelligenz zeigt sich auf viele verschiedene Arten.

Vielleicht bleibst Du heute offen für neue Ideen.

Wir wünschen Dir einen dynamischen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Erste MTR-Absolventen in Rosenheim: Vier Staatspreise für den Abschlussjahrgang

Erste MTR-Absolventen in Rosenheim: Vier Staatspreise für den Abschlussjahrgang

Rosenheim – An der RoMed-MTR-Schule in Rosenheim haben neun angehende Medizinische Technologen für Radiologie (MTR) ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Es ist der erste Jahrgang, der vollständig nach dem neuen MTR-Gesetz ausgebildet wurde. Vier Absolventen wurden für ihre Leistungen mit einem Staatspreis ausgezeichnet.

Mit dem erfolgreichen Abschluss beginnt für die Absolventen ein neuer Berufsabschnitt. Erstmals tragen sie die Berufsbezeichnung Medizinische Technologin beziehungsweise Medizinischer Technologe für Radiologie (MTR), die die frühere Bezeichnung MTRA ersetzt.
Zum ersten Abschlussjahrgang gehören acht Absolventinnen und ein Absolvent. Die Jüngste ist 19 Jahre alt, der Älteste 34. Die Teilnehmer brachten unterschiedliche berufliche Erfahrungen mit, darunter zwei Medizinische Fachangestellte, ein Rettungssanitäter, eine Medienfachfrau sowie eine Absolventin eines Bachelorstudiums der Gesundheitswissenschaften.

Vier Staatspreise für herausragende Leistungen

Jahrgangsbeste ist Teresa Ponath mit einem Notendurchschnitt von 1,10. Ebenfalls mit einem Staatspreis ausgezeichnet wurden Sophie Mummert, Manuel Schartner und Michelle Nemeth.
Für Manuel Schartner ist es bereits die zweite Auszeichnung dieser Art. Bereits seine Ausbildung zum Medizinischen Fachangestellten hatte er mit einem Staatspreis abgeschlossen.

„Der Weg dieser Klasse war bemerkenswert. Unterschiedliche Charaktere, klare Standpunkte, und lebhafte Diskussionen prägten den Start. Daraus entwickelte sich im Verlauf der Ausbildung eine sehr harmonische Gemeinschaft. Ein echtes Team, das sich gegenseitig unterstützt und miteinander gewachsen ist,“ sagt Klassenleiterin Lisa Eberharter.

Ausbildung mit Praxis und Einblicken

Während der Ausbildung nahm die Klasse unter anderem an einer Exkursion zur Ausstellung „Körperwelten“ in Stuttgart teil und besuchte den Fachkongress „Lebkuchenkongress“ in Nürnberg.
Die Abschlussfahrt führte nach Hamburg. Dort standen unter anderem ein Besuch bei Philips mit Fachvorträgen und einer Führung durch die Glasbläserei für Röntgenröhren sowie ein Besuch des Medizinhistorischen Museums auf dem Programm.

Gefragter Beruf im Gesundheitswesen

„Dieser Abschluss markiert den Start einer neuen Radiologie-Generation. Unsere MTR bringen modernstes Know-how in Diagnostik und Therapie mit klarem Fokus auf Patientensicherheit. Wir sind stolz auf jeden einzelnen Abschluss – und besonders auf die vier Staatspreisträger, die herausragende individuelle Leistung sichtbar machen“, sagt Schulleiterin Silke Kainzmaier.

Sie ergänzt: „Die Absolventinnen und Absolventen starten in einen gefragten Beruf: MTR sind in Kliniken wie in Praxen hoch willkommen, ihre Kompetenzen eröffnen vielfältige Einsatzgebiete.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Die ersten Absolventen der RoMed-Berufsfachschule mit der Berufsbezeichnung „Medizinische Technologin / Medizinischer Technologe für Radiologie“ Vordere Reihe v.l.n.r.: Ramon Lammers, Manuel Schartner, Emily Fasthuber, Sophia Auerweck, Leonie Lechner, Ronja Lochner, Lorena Hermanns, Klassenleiterin Lisa Eberharter Hintere Reihe v.l.n.r.: Lilly Stief, Michelle Nemeth, Sophie Mummert, Teresa Ponath Copyright RoMed Kliniken)

Kostenloses Sommerkonzert in Bayerns Natur: Jetzt sind Heuschrecken besonders gut zu hören

Kostenloses Sommerkonzert in Bayerns Natur: Jetzt sind Heuschrecken besonders gut zu hören

Bayern / Rosenheim – Ob auf blühenden Wiesen, an Feldwegen oder im eigenen Garten, derzeit geben Bayerns Heuschrecken ihr ganz persönliches Sommerkonzert. Mit etwas Geduld lassen sich die kleinen Musiker nicht nur hören, sondern auch beobachten. Der LBV erklärt, worauf Naturfreunde achten sollten und wie der eigene Garten zum Lebensraum für die Tiere werden kann.

An warmen Sommertagen sind Heuschrecken besonders aktiv. Wer über Wiesen, Brachen oder an sonnigen Wegrändern unterwegs ist, kann derzeit eine große Vielfalt der Insekten entdecken. 
„Es lohnt sich, dem Zirpen zu folgen und einmal genauer hinzusehen. Mit etwas Geduld lassen sich beeindruckende Sprünge, ungewöhnliche Farben und ganz unterschiedliche Gesänge erleben“, sagt Leonie Gloß, Heuschreckenexpertin beim LBV.

Dabei empfiehlt die Expertin, sich langsam zu nähern. Werden die Tiere durch schnelle Bewegungen gestört, verstummen sie, lassen sich fallen oder fliegen ein Stück davon.

Jede Art hat ihren eigenen Klang

Das bekannte Grillenzirpen stammt häufig von männlichen Heuschrecken. Je nach Art klingt ihr Gesang unterschiedlich. Sie erzeugen die Töne, indem sie ihre Hinterbeine an den Flügelkanten oder am Körper reiben oder beide Flügel aneinander bewegen.
„Die Tiere nutzen ihren Körper als Resonanzraum, um weit hörbar zu sein und so eine Partnerin anzulocken. Das ist Dating mit Körpereinsatz“, erklärt Gloß.

Nicht alle Heuschrecken musizieren auf dieselbe Weise. Die Eichenschrecke trommelt beispielsweise mit ihren Füßen auf Blätter oder Äste, andere Arten erzeugen knisternde Geräusche mit ihren Mundwerkzeugen.

Von Grünen Heupferden bis zu Weinhähnchen

Zu den größten Heuschreckenarten Bayerns zählt das Grüne Heupferd. Es wird bis zu vier Zentimeter lang und ist nicht nur auf Wiesen, sondern häufig auch in Städten und Siedlungen anzutreffen. Auch die Roesels Beißschrecke und die Gewöhnliche Strauchschrecke kommen dort regelmäßig vor.
„Bei Insektenbesuch in der Wohnung fängt man verirrte Heuschrecken am besten mit einem Glas und setzt sie vorsichtig nach draußen“, rät die Heuschreckenexpertin.

Während manche Arten nur bei Sonnenschein aktiv sind, sind Feldgrille und Weinhähnchen oft bis tief in die Nacht zu hören. Der Gemeine Grashüpfer gehört zu den häufigsten Arten in Bayern und begleitet mit seinem leisen Schnarren viele Sommertage zwischen Juni und September.

So wird der Garten zum Heuschrecken-Paradies

Heuschrecken gelten als Anzeiger für intakte Lebensräume. Gute Beobachtungsmöglichkeiten gibt es auf hochgrasigen Wiesen, an natürlichen Wegrändern, auf Brachflächen und in naturnahen, giftfreien Gärten.

„Heuschrecken haben je nach Art ganz unterschiedliche Ansprüche. Im Garten hilft deshalb vor allem Vielfalt: kurze und länger stehende Grasbereiche, ungemähte Inseln und Pflanzenstängel, die über den Winter erhalten bleiben. Entscheidend ist außerdem, vollständig auf Pestizide zu verzichten“, sagt Leonie Gloß vom LBV.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Mittwoch, 5. August – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass es nicht nur auf die Temperatur am Boden ankommt, ob Schnee fällt?
In höheren Luftschichten können die Bedingungen so kalt sein, dass Schneeflocken entstehen, auch wenn es unten wärmer ist.
Die Natur liebt Vielfalt.

Vielleicht feierst Du heute das Besondere.

Wir wünschen Dir einen einzigartigen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Wenn jede Minute zählt: RoMed Rosenheim erhält Zulassung für Schwerstverletztenversorgung

Wenn jede Minute zählt: RoMed Rosenheim erhält Zulassung für Schwerstverletztenversorgung

Rosenheim – Das RoMed Klinikum Rosenheim ist seit dem 1. Juli als Zentrum für das Schwerstverletzungsartenverfahren (SAV) der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) zugelassen. Damit können schwer verletzte Patienten nach Arbeits-, Wege- oder Schulunfällen künftig vollständig in Rosenheim behandelt werden.

Mit der Zulassung gehört das RoMed Klinikum Rosenheim zu bundesweit 103 Krankenhäusern und zu 21 Kliniken in Bayern, die am Schwerstverletzungsartenverfahren (SAV) teilnehmen. Das Verfahren gilt als höchste Versorgungsstufe der gesetzlichen Unfallversicherung für Menschen mit besonders schweren Verletzungen nach Arbeits-, Wege- oder Schulunfällen.
Für Patienten in Südostoberbayern bedeutet das, dass sie künftig vom ersten operativen Eingriff bis zur komplexen Nachbehandlung am Standort Rosenheim versorgt werden können. Die bislang häufig notwendige Verlegung in ein anderes SAV-Zentrum entfällt damit.

Erneute Bestätigung als Überregionales Traumazentrum

Bereits im Juni hatte die Deutsche Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) das Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie am Standort Rosenheim im Rahmen einer Rezertifizierung erneut als Überregionales Traumazentrum bestätigt.

„Bei Schwerstverletzten zählt jede Minute. Unser Ziel ist es, mit einem eingespielten Ärzte- und Pflegemannschaft sowie klaren Abläufen die bestmögliche Behandlung von Beginn an sicherzustellen“, sagt Prof. Dr. Christian Zeckey, Chefarzt des Zentrums für Orthopädie und Unfallchirurgie Rosenheim – Bad Aibling.

„Das SAV-Verfahren steht für die anspruchsvollste Kategorie nach schwersten Unfällen im beruflichen oder schulischen Umfeld. Die Zulassung ist das Ergebnis intensiver Vorbereitungen in den vergangenen Jahren. Mein besonderer Dank gilt allen Mitarbeitenden, die diesen Weg mit großem Engagement mitgegangen sind.“

Behandlung von der Akutversorgung bis zur Rehabilitation

Das Schwerstverletzungsartenverfahren umfasst die Versorgung von Patienten mit lebensbedrohlichen Mehrfachverletzungen, schweren Schädel-Hirn-Traumata sowie komplexen Verletzungen von Becken, Wirbelsäule oder Extremitäten.
Neben der Akutversorgung gehören auch aufwendige Rekonstruktionen von Knochen, Gelenken und Weichteilen sowie die Behandlung komplizierter Folgeschäden dazu. In speziellen Reha-Sprechstunden begleiten die Experten des Klinikums die  Patienten gemeinsam mit den Reha-Managern der Berufsgenossenschaften bis zur Rückkehr in Alltag und Beruf.

Schockraumteam arbeitet fachübergreifend

Bereits während der Rettungsdienst den Patienten in die Klinik bringt, beginnen die Vorbereitungen. Nach der digitalen Anmeldung wird das interdisziplinäre Schockraumteam der Zentralen Notaufnahme alarmiert. Daran beteiligt sind unter anderem Unfallchirurgie, Viszeral-, Thorax- und Gefäßchirurgie, Anästhesie, Intensivmedizin, Radiologie sowie Neurochirurgie.

Unter der Leitung eines sogenannten „Trauma Leaders“ werden die Vitalfunktionen stabilisiert, während Diagnostik und Behandlung parallel erfolgen. Ein Ganzkörper-CT liefert innerhalb weniger Minuten wichtige Informationen über das Verletzungsmuster. Anschließend wird der Patient je nach Befund direkt in den Operationssaal oder auf die Intensivstation gebracht.

Damit diese Abläufe im Ernstfall funktionieren, trainieren Ärzte und Pflegekräfte regelmäßig gemeinsam. Zum Einsatz kommen unter anderem internationale Konzepte wie Advanced Trauma Life Support (ATLS) sowie Simulationstrainings im Schockraum.

Zur Ausstattung des Klinikums gehören drei vollständig ausgerüstete Schockräume, ein Computertomograph direkt in der Zentralen Notaufnahme, moderne 3D-Bildgebung und Navigation sowie jederzeit verfügbare Operations- und Intensivkapazitäten.

Strenge Vorgaben für die Zulassung

Die Teilnahme am SAV ist an umfangreiche Anforderungen gebunden. Neben der fachlichen Qualifikation des Personals werden auch die technische Ausstattung, festgelegte Behandlungsabläufe und eine kontinuierliche Qualitätskontrolle überprüft. Behandlungsergebnisse werden regelmäßig mit den Daten des Traumaregisters der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) sowie der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) verglichen und extern kontrolliert.

„Mit dem SAV stärken wir die traumatologische Versorgung der gesamten Region nachhaltig. Diese Entwicklung ist das Ergebnis kontinuierlicher Investition in qualifizierte Mitarbeitende, moderne Infrastruktur und die enge Zusammenarbeit vieler Fachdisziplinen“, betont PD Dr. Andreas Bauer, Ärztlicher Direktor.
„Davon profitieren nicht nur Patientinnen und Patienten in Rosenheim, sondern Menschen in ganz Südostoberbayern.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Freuen sich über den gemeinsamen Erfolg: (v.l.) Chefarzt Dr. Michael Bayeff-Filloff, Leitender Oberarzt Dr. Jan Nikolas Rieken, Geschäftsführer Dr. Ulrich Schulze, Kaufmännische Leiterin Rosenheim Dr. Martina Bielawski, Chefarzt Prof. Dr. Christian Zeckey, Pflegedienstleiterin Sandra Schaber, Ärztlicher Direktor PD Dr. Andreas Bauer, Kaufmännische Leiterin Bad Aibling / stv. Kaufmännische Leiterin Rosenheim Sandra Zabel, Copyright RoMed Kliniken)

Unsichere Hunde verstehen: So helfen Halter ihrem Vierbeiner im Alltag

Unsichere Hunde verstehen: So helfen Halter ihrem Vierbeiner im Alltag

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Ob bei Begegnungen mit fremden Menschen, lauten Geräuschen oder ungewohnten Situationen, viele Hunde reagieren mit Unsicherheit. Wer die Körpersprache seines Vierbeiners richtig deutet und frühzeitig handelt, kann Stress vermeiden und das Vertrauen seines Hundes stärken. Tierexpertin Dr. Daphne Ketter erklärt, woran Halter die Warnsignale erkennen und wie sie ihren Hund sicher durch belastende Situationen begleiten.

Unsicherheit kann sich bei Hunden sehr unterschiedlich äußern. Manche ziehen sich zurück, andere reagieren hektisch oder sogar laut und impulsiv. Und was vielen nicht bewusst ist: Auch aggressives Verhalten ist häufig durch Unsicherheit oder Angst motiviert. „Hunde kommunizieren Unsicherheit meist über ihre Körpersprache“, erklärt Tierärztin Dr. Daphne Ketter, Inhaberin der Tierarztpraxis für Verhaltensmedizin „Tierverhalten München“. „Wer die Signale kennt, kann Stress schon erkennen, bevor der Hund laut wird oder sich zurückzieht. Typische Hinweise sind eine eingezogene Rute, angelegte Ohren, starkes Hecheln, Gähnen oder vermehrtes Lecken.“ Oft wird Unsicherheit mit Ungehorsam verwechselt – allerdings reagiert der Hund nur nicht wie gewohnt, weil er gerade mit einer belastenden Situation umgehen muss.

Unsicherheit gegenüber Menschen und Artgenossen

Einige Hunde reagieren besonders sensibel auf fremde Menschen oder andere Hunde. „Häufig hängt das entweder mit fehlenden oder aber mit schlechten Erfahrungen aus der Vergangenheit zusammen“, sagt Expertin Ketter. Unsichere Hunde versuchen zunächst oft, Distanz aufzubauen, etwa durch Ausweichen oder Verstecken. Ihr Verhalten und ihre Körpersprache weisen zunehmend weg vom Gegenüber, von der Situation oder vom Objekt, das die Furcht auslöst.
Erst wenn das Unwohlsein übersehen wird, fällt die Reaktion oft deutlicher aus, beispielsweise durch Bellen oder Knurren. Macht der Vierbeiner unangenehme Erfahrungen mehrfach, kann aus Unsicherheit sogar Angst werden. Statt den Hund zu ignorieren oder in beängstigende Situationen zu zwingen, sollten Halter ihren Vierbeinern daher die Möglichkeit geben, sich zurückzuziehen.

Geräusche und Umweltreize als Auslöser

Gewitter, Silvester- oder Baustellenlärm: Laute Geräusche zählen zu den häufigsten Stressfaktoren bei Hunden. Während manche sich schnell wieder beruhigen, benötigen andere mehr Unterstützung. „Wichtig ist dabei vor allem, selbst gelassen zu bleiben“, rät Dr. Ketter. „Heimtiere spiegeln das Verhalten ihrer Bezugspersonen: Ist der Mensch entspannt, wird sich auch der Hund schneller beruhigen.“ Um seinem Hund aktiv Sicherheit vermitteln zu können, muss man die Situation erst einmal als Stresssituation erkennen. Häufig kündigt sich Unsicherheit bereits in der Körpersprache an – kleine Details in Haltung, Blick, Bewegungen und Verhalten ergeben ein Gesamtbild.

Geduld statt schneller Lösung

Um Probleme mit Unsicherheit langfristig zu lösen, braucht es vor allem viel Geduld. Selten ändert sich das Verhalten von heute auf morgen. „Gerade sensible Hunde brauchen Zeit, um Vertrauen aufzubauen und neue Erfahrungen positiv zu verknüpfen“, sagt die Expertin. „Wichtig ist, den Hund nicht zu überfordern und auch die kleinen Fortschritte wahrzunehmen.“ Schenkt man seinem Tier Sicherheit durch Vertrauen, Geduld und Verlässlichkeit, stehen die Chancen gut, die Unsicherheit in den Griff zu bekommen, und zudem entsteht eine starke Bindung zwischen dem Menschen und seinem Vierbeiner.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Betriebe in Rosenheim suchen weiter Auszubildende: Rund 600 Lehrstellen noch frei

Betriebe in Rosenheim suchen weiter Auszubildende: Rund 600 Lehrstellen noch frei

Rosenheim – Wer in Stadt und Landkreis Rosenheim noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz ist, hat auch im August und September gute Chancen. Nach Angaben der Regionaldirektion für Arbeit Bayern sind Ende Juli noch rund 600 Ausbildungsplätze unbesetzt. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) für München und Oberbayern ruft Jugendliche deshalb dazu auf, sich weiterhin zu bewerben.

Die IHK für München und Oberbayern ermutigt Jugendliche, die bisher noch keinen Ausbildungsplatz gefunden haben, ihre Suche fortzusetzen.
„Sich zu bewerben, lohnt sich auch jetzt noch! Wer bislang nicht den passenden Ausbildungsplatz gefunden hat oder noch unentschlossen ist, sollte die Chance nutzen und unbedingt am Ball bleiben. Unsere Unternehmen bieten jungen Menschen hervorragende Perspektiven für einen erfolgreichen Berufsstart. Viele Betriebe sind beim Ausbildungsbeginn flexibel und ermöglichen auch über den 1. September hinaus einen Einstieg in die Ausbildung“, sagt Andreas Bensegger, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses Rosenheim.

Duale Ausbildung bietet Praxis und Zukunftsperspektiven

Die IHK hebt insbesondere die Vorteile der dualen Ausbildung hervor. Durch den hohen Praxisanteil sammeln Auszubildende von Beginn an Erfahrungen im Berufsalltag und können ihr Wissen direkt anwenden.

„Die Azubis lernen von Beginn an im realen Arbeitsalltag und können ihr erworbenes Wissen direkt anwenden. Dadurch erhalten sie genau die Kompetenzen, die Unternehmen heute und in Zukunft benötigen. Das gilt besonders auch für den Umgang mit digitalen Technologien und zunehmend auch Künstlicher Intelligenz“, betont Bensegger.

Gute Übernahmechancen nach der Ausbildung

Viele Unternehmen bilden ihren Fachkräftenachwuchs gezielt für den eigenen Bedarf aus. Angesichts des demografischen Wandels und des steigenden Fachkräftebedarfs ist die Bereitschaft der Betriebe, in Ausbildung zu investieren, weiterhin hoch.
„Die Übernahmequoten nach einer Ausbildung sind sehr gut. Für junge Menschen bedeutet das einen schnellen Einstieg in ein sicheres Beschäftigungsverhältnis mit Entwicklungs- und Aufstiegsmöglichkeiten im Unternehmen. Eine Ausbildung bietet jungen Menschen beste Zukunftsaussichten. Sie verbindet Einkommen, Praxiserfahrung, moderne Technologien und hervorragende Karrierechancen. Wer heute eine Ausbildung beginnt, investiert in eine sichere und erfolgreiche Zukunft“, so das Fazit des IHK-Regionalausschussvorsitzenden.

Die IHK für München und Oberbayern steht für rund 60 Prozent aller Ausbildungsverhältnisse in Industrie, Handel und dem Dienstleistungsbereich. Insgesamt gehören rund 8.400 Ausbildungsbetriebe in Oberbayern zum IHK-Bereich. In der Region Rosenheim bilden aktuell mehr als 650 IHK-Ausbildungsbetriebe aus.
(Quelle: Pressemitteilung IHK für München und Oberbayern / Beitragsbild: Symbolfoto re)

BRB sucht neue Mitglieder für den Fahrgastbeirat im Netz Chiemgau-Inntal

BRB sucht neue Mitglieder für den Fahrgastbeirat im Netz Chiemgau-Inntal

Rosenheim – Die Bayerische Regiobahn (BRB) stellt ihren Fahrgastbeirat für das Netz Chiemgau-Inntal teilweise neu auf und sucht engagierte Fahrgäste, die ihre Erfahrungen und Anregungen in den Schienenpersonennahverkehr einbringen möchten.

Gesucht werden Pendler, Gelegenheitsfahrgäste, Senioren, Studenten sowie Menschen mit Mobilitätseinschränkungen. Bewerben können sich alle, die regelmäßig auf den Strecken München – Holzkirchen – Rosenheim sowie München – Rosenheim – Salzburg beziehungsweise Kufstein unterwegs sind und sich für den öffentlichen Nahverkehr interessieren. Auch Vertreter von Organisationen und Verbänden mit Bezug zum Bahnverkehr sind eingeladen, sich zu bewerben.

Der Fahrgastbeirat dient als Bindeglied zwischen den Fahrgästen und der BRB. Die Mitglieder bringen Verbesserungsvorschläge ein, weisen auf Probleme im Betriebsalltag hin und stehen im Austausch mit der Unternehmensleitung. Gleichzeitig sollen sie Anliegen anderer Fahrgäste aufnehmen und das Verständnis für Abläufe im Bahnbetrieb fördern.

Ehrenamtliches Engagement für den Nahverkehr

Der Beirat trifft sich bis zu dreimal jährlich online oder in Präsenz mit der BRB-Leitung. Bei Bedarf sind zusätzliche Sitzungen möglich. Darüber hinaus können die Mitglieder per E-Mail mit der BRB kommunizieren. Zu einzelnen Themen können außerdem Vertreter aus Politik, Landratsämtern oder dem Bahnhofsmanagement eingeladen werden, wenn es um Bereiche wie Bahnhöfe, Schieneninfrastruktur oder Fahrpläne geht, auf die die BRB nur begrenzten Einfluss hat.

Die Mitarbeit erfolgt ehrenamtlich und wird nicht vergütet. Eine Amtszeit dauert vier Jahre. Der Fahrgastbeirat wird nicht vollständig neu besetzt, da erfahrene Mitglieder ihre Arbeit fortsetzen. Insgesamt soll das Gremium aus rund zehn Personen bestehen. Die Auswahl der Bewerber erfolgt gemeinsam durch die derzeitigen Mitglieder des Fahrgastbeirats und die BRB, um möglichst unterschiedliche Fahrgastgruppen zu vertreten.

Interessierte können sich bis einschließlich Sonntag, 30. August 2026, über die Internetseite der BRB für den Fahrgastbeirat bewerben.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Dienstag, 4. August – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass ein Regenbogen für jede Person leicht anders erscheint?
Er hängt vom eigenen Blickwinkel ab.
Jede Perspektive ist einzigartig.

Vielleicht respektierst Du heute andere Sichtweisen.

Wir wünschen Dir einen farbenfrohen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Tiere suchen ein Zuhause: Ringo und Ronny – Zwei schöne Brüder

Tiere suchen ein Zuhause: Ringo und Ronny – Zwei schöne Brüder

Ostermünchen / Landkreis Rosenheim – Regelmäßig stellt Euch Innpuls.me Tiere des Tierheim Ostermünchen (Landkreis Rosenheim) vor. Heute: Ringo und Ronny, zwei Brüder die sich endlich ein Liebevolles für immer Zuhause wünschen.

Geboren wurden die beiden Brüder unter einem Holzstoß. Keine guten Voraussetzungen für die Zukunft. Ihre Mutter ist eine Streunerin.
Eine Tierfreundin fing die kleine Familie mittels einer tiergerechten Katzenfalle ein und brachte sie in das Tierheim Ostermünchen. Ringo und Ronny waren zu diesem Zeitpunkt erst knapp acht Wochen alt. Für die Mutter wäre es purer Stress gewesen, im Tierheim eingesperrt zu werden. So wurde sie nach Kastration wieder an einem Futterplatz in die Freiheit entlassen.

Was die Katerchen von ihrer Mutter mitbekommen hatten, war das Misstrauen gegenüber den Menschen. Es war viel Liebe und Geduld nötig um sie davon zu überzeugen, dass die Zweibeiner nicht nur ein guter Futterlieferant sind, sondern auch viel Streicheleinheiten zu bieten haben.
Mittlerweile haben sie das verinnerlicht und kommen, sobald man ihr Zimmer betritt sofort angerannt und hoffen auf eben diese Zuwendung.

Zwei Kater warten auf ihr Glück

Nun sind sie schon 11 Monate alt, kastriert, geimpft und gechipt, aber immer noch ohne ein richtiges Zuhause. Es wäre höchste Zeit, dass endlich auch die passenden Menschen für sie in das Tierheim Ostermünchen kommen und ihnen die Chance auf ein liebevolles Zuhause geben.
Der getigerte Ronny und der rote Ringo würden sich sehr freuen endlich raus aus dem Tierheim zu kommen.
Die Möglichkeit zu einem Auslauf in verkehrsberuhigter Gegend wäre für die beiden sehr wünschenswert.

Wenn jemand das hübsche Katerduo persönlich kennen lernen will, bitte an das Tierheim Ostermünchen unter Tel. 08067 / 180 301, oder an: info@tierheim-ostermuenchen.de wenden.
Auch viele andere Tiere warten auf ein neues Zuhause bei der Interessengemeinschaft Mensch u. Tier e.V, Tierheim Ostermünchen, www.tierheim-ostermuenchen.de.
(Quelle: Pressemitteilung Tierheim Ostermünchen / Beitragsbild: Copyright Tierheim Ostermünchen, zeigt Ringo und Ronny)