Von Krimi bis Klima: Was Bayerns Moore für uns leisten

Von Krimi bis Klima: Was Bayerns Moore für uns leisten

Hilpoltstein / Bayern – Moore sind aus vielen Krimis nicht wegzudenken. Doch die feuchten Lebensräume sorgen für weit mehr als Spannung und Grusel. Was Bayerns Moore für uns leisten erfahrt Ihr hier:

Sie speichern Kohlenstoff, wenn sie nass sind. Trockengelegt werden sie hingegen zu gewaltigen Quellen für Treibhausgasemissionen, insbesondere für CO2. „Obwohl sie nur einen kleinen Teil der Erdoberfläche ausmachen, sind Moore von großem Wert für das ökologische Gleichgewicht und unverzichtbare Verbündete im Klimaschutz“, sagt LBV-Geschäftsführer Helmut Beran. „Auch in Bayern ist die Wiederherstellung entwässerter Moore eine Aufgabe, der wir uns mit großem Engagement widmen müssen. Darin und in ihrem Erhalt liegt auch ein Teil unserer Verantwortung für kommende Generationen.” Zum Welttag der Feuchtgebiete am 2. Februar macht der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) deshalb auf die Bedeutung intakter Moore für Bayern aufmerksam.
Moore sind die effektivsten Kohlenstoffspeicher innerhalb der Landökosysteme: Sie können deutlich mehr CO₂ speichern als Wälder. „Neben ihrer Funktion im Klimaschutz filtern Moore auch Nähr- und Schadstoffe aus dem Grundwasser. Als Nieren der Landschaft halten sie Gewässer rein und sichern die Qualität unseres Trinkwassers“, erklärt Helmut Beran. Moore dienen auch dem Hochwasserschutz: Als enorme Wasserspeicher wirken sie in der Landschaft wie Schwämme. Außerdem sind Moore ein unersetzlicher Lebensraum für Arten, wie Bekassine, Moorfrosch und Sonnentau, die nur in diesen feuchten Ökosystemen ideale Lebensbedingungen finden.

Wasser Marsch auf LBV-Fläche: Renaturierung im Ebenbergfilz

Der LBV setzt sich auf seinen Flächen aktiv für den Moorschutz ein. 2019 kauften die Naturschützer 14,7 Hektar des Hochmoores Ebenbergfilz im Landkreis Bad Tölz-Wolfratshausen. Davon wurden 11,5 Hektar im vergangenen Jahr renaturiert. „Noch bis Anfang der 1980er Jahre wurden im Ebenbergfilz Entwässerungsgräben und Drainagen angelegt, die dazu führten, dass sich der Moorwasserspiegel absenkte. Dadurch hat sich die Treibhausgasbilanz des Moores stark verschlechtert und die typischen Hochmoorarten verloren ihren Lebensraum“, sagt Dr. Sabine Tappertzhofen, Leiterin der LBV-Geschäftsstelle Bad Tölz-Wolfratshausen.
Im Rahmen dieses von der Regierung von Oberbayern geförderten Projekts „Moore im Tölzer Land“ wurden 125 Torfdämme von einer darauf spezialisierten Baufirma angelegt. Bereits im Frühjahr 2024 stieg der Moorwasserspiegel in weiten Teilen des LBV-Grundstücks wieder an. „In wassergesättigtem Zustand lässt sich der Abbau von Torf deutlich reduzieren. So werden im Ebenbergfilz mindestens 60 Tonnen CO2-Äquivalente pro Jahr nicht mehr ausgestoßen. Das Ebenbergfilz entwickelt so wieder eine positive Klimawirkung“, betont Tappertzhofen. Wasser wird durch den verzögerten Abfluss in der Landschaft zurückgehalten und die typischen Hochmoorarten können sich wieder ausbreiten oder neu ansiedeln.

Bayerns Moore

Im Freistaat gibt es rund 220.000 Hektar Moore, der Schwerpunkt liegt im Alpen und Voralpenraum bis zur Donau. Rund 95 Prozent der Moorflächen sind inzwischen entwässert. Die Bayerische Staatsregierung hat als Ziel die Renaturierung von 55.000 Hektar ausgegeben, das entspricht 25 Prozent der Moorflächen Bayerns. Das ist ein erster wichtiger Schritt zum Klima- und Artenschutz. Der LBV fordert für die Moore eine umfängliche Wiedervernässung mit einem ganzjährigen, oberflächennahen Grundwasserstand verbunden mit einer extensiven Bewirtschaftung.
Im ehemals größten bayerischen Niedermoor, dem Donaumoos, hat der Freistaat Bayern im Frühjahr 2024 begonnen, rund 50 Hektar zu renaturieren. Bis zum Jahr 2031 sollen 200 Millionen Euro investiert werden, um auf insgesamt 2.000 Hektar Fläche im Dreieck zwischen Ingolstadt, Neuburg an der Donau und Pöttmes den Wasserstand anzuheben und so eine dauerhafte Wiedervernässung zu erreichen. „Hier steht die Staatsregierung in der Pflicht, trotz der schwieriger Finanzlage die zugesagten Finanzmittel zur Verfügung zu stellen. Um die selbstgesteckten Klimaziele zu erreichen, ist eine großflächige Wiedervernässung im Donaumoos und in anderen Moorgebieten unerlässlich”, so Helmut Beran.

Moorschutz beginnt im Garten

Jahr für Jahr greifen Hobbygärtner in den Gartencentern und Baumärkten zu frischer Blumenerde, um Pflanzgefäße und Balkonkästen zu befüllen. Doch was viele nicht wissen: In den Plastiksäcken mit der Aufschrift „Erde“ befindet sich meist größtenteils Torf. Dieser wertvolle Rohstoff entsteht über Jahrtausende und wird für eine einzige Gartensaison verwendet, nur um danach als Abfall zu enden. Jeder Gartenbesitzer leisten mit dem Kauf von torffreier Erde einen wichtigen Beitrag zum Klima- und Naturschutz. Wer zu torffreier Erde greift, schützt nicht nur die letzten Moorlandschaften, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag zum Natur- und Klimaschutz.
Weitere Informationen zum torffreien Gärtnern unter: www.lbv.de/torf
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Abschalten am Feierabend: Das etwas andere After-Work Special im Prienavera Erlebnisbad

Abschalten am Feierabend: Das etwas andere After-Work Special im Prienavera Erlebnisbad

Prien / Landkreis Rosenheim – Feierabend-Feeling pur. Am Freitag, 14. Februar, von 18 bis 24 Uhr, bietet das Prienavera Erlebnisbad in Kooperation mit dem Hotel Luitpold am See optimale Bedingungen, um nach der Arbeit in gemütlichem Ambiente und bei guter Musik leckere Drinks zu genießen.

DJ Sophie Langl sorgt bei diesem etwas anderen After-Work Special für einen tollen Sound unter der muschelförmigen Dachkonstruktion in der Seestraße 120. Badbesucher haben die Möglichkeit im Wasser und auf den Liegen zu entspannen oder den Alltag, begleitet von den Rhythmen und Klängen, aktiv hinter sich zu lassen. An der Bar im Prienavera Erlebnisbad bleiben an diesem Feierabend keine Wünsche offen, es gibt Wein, Aperol, Lillet und vieles mehr. Regulärer Badeintritt, ein Getränk ist im Preis enthalten.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ehrenamtliche für Deutsch- und EDV-Schulungen gesucht

Ehrenamtliche für Deutsch- und EDV-Schulungen gesucht

Rosenheim – Seit mehr als drei Jahren bieten die Malteser Rosenheim kostenlose EDV-Grundlagenschulungen für Menschen mit Migrationshintergrund an, seit etwa einem Jahr auch Deutschkurse. Hierfür werden Ehrenamtliche gesucht.

Da die Nachfrage nach den Schulungen groß ist, möchte der Malteser Integrationsdienst unter der Leitung von Peter Raab das Angebot ausweiten. Zu dem bestehenden Team aus zwei Trainern im EDV-Bereich und fünf Trainern für den Deutsch-Unterricht, suchen die Malteser deswegen weitere Ehrenamtliche, die entweder unter der Woche ab 15 Uhr oder samstags einen Kurs abhalten können. „Interessenten sollen vor allem Spaß am Unterrichten und regelmäßig Zeit für ihren Kurs haben“, so Raab.
Die nächsten Kurse, die im Malteserhaus in der Rathausstraße 25 in Rosenheim stattfinden, sollen Anfang April starten. Ein Kurs wird jeweils zehn Wochen lang einmal in der Woche für 90 Minuten angeboten. Für den Kurs am Samstag wäre nach Absprache auch die Ausweitung auf zwei bis drei Stunden denkbar. Unterrichtsmaterial stellen die Malteser zur Verfügung.
Wer sich unverbindlich informieren und im Gespräch klären möchte, ob das Ehrenamt geeignet ist, kann sich unter Telefon 0151 – 72422626 (Mo.-Do., 14 bis 16 Uhr), per E-Mail an peter.raab@malteser.org oder auf der Webseite unter www.malteser-rosenheim.de melden.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser Rosenheim / Beitragsbild: Für die kostenlosen EDV- und Deutschkurse für Menschen mit Migrationshintergrund suchen die Rosenheimer Malteser ab sofort noch weitere ehrenamtliche Trainer. Copyright Archivfoto: Malteser Rosenheim) 

Christian Hötzendorfer tritt als Vorstand der Starbulls Rosenheim zurück

Christian Hötzendorfer tritt als Vorstand der Starbulls Rosenheim zurück

Rosenheim – Christian Hötzendorfer, der bisherige dritte Vorstand der Starbulls Rosenheim, hat am Montag seinen Rücktritt von seiner bisherigen Position bekannt gegeben. Mit diesem Wunsch wandte er sich an seine Vorstandskollegen Marcus Thaller und Hans-Peter Schwarzfischer, die seiner Entscheidung entsprachen.

Hötzendorfer sieht den Verein in einer vielversprechenden Position: Die Ausgliederung des wirtschaftlichen Bereichs ist auf einem guten Weg, und die sportlichen Erfolge der Starbulls sprechen für sich. Auf dieser soliden Basis möchte er sich nun verstärkt wieder privaten und unternehmerischen Herausforderungen widmen..
„Gemeinsam mit Christian und den Mitarbeitern des Vereins haben wir in den vergangenen Jahren eine beeindruckende wirtschaftliche und sportliche Entwicklung vorangetrieben. Wir sind zusammen durch Höhen und Tiefen gegangen und können auf eine fordernde, aber auch sehr schöne Zeit zurückblicken. Für die Zukunft wünschen wir Christian und seiner Familie alles erdenklich Gute“, erklärt Vorstand Marcus Thaller.
In den kommenden Wochen wird die Vorstandschaft eine satzungsgemäße Sitzung mit dem erweiterten Vorstand einberufen. Ziel ist es, zeitnah einen Nachfolger aus den Reihen des erweiterten Vorstands zu bestimmen, um die erfolgreiche Arbeit im Verein nahtlos fortzusetzen.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright: Hans-Jürgen Ziegler)

Rosenheim: Bioabfallcontainer kommen an Wertstoffinseln

Rosenheim: Bioabfallcontainer kommen an Wertstoffinseln

Rosenheim – Bis Ende der Woche werden 18 Wertstoffinseln im Rosenheimer Stadtgebiet mit Bioabfallcontainern ausgestattet sein.

Damit wird dem Bürgerentscheid vom Juni 2024 Rechnung getragen, bei dem sich 72,3 Prozent der Rosenheimer für die dezentrale Biogutsammlung ausgesprochen hatten.

Die Container werden an den folgenden Standorten platziert:
Herbststraße (Eingang Friedhof), Am Ledererbach, Pernauerstraße, Ebersberger Straße (REWE), Lortzingstraße, Laurentiusweg, Wachtel-/ Adlerweg, Pürstlingstraße (am Sportplatz), Küpferlingstraße (Unterführung), Am Rackermoos, Hochfellnstraße (ESV-Sportplatz), Turnerweg / Auerbachbrücke, Gärtnerstraße, Schmiedgasse, Traberhof-/ Kaltwiesstraße, Geigelsteinweg, Pfaffenhofener Straße, Leitzachstraße (Brücke).
Die Container wurden foliert, unter anderem mit Informationen, welche Abfälle in den Container dürfen und welche nicht.
Nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz sind die in privaten Haushalten angefallenen Bioabfälle getrennt zu sammeln. Mit dem Bürgerentscheid und dem mehrheitlichen Ergebnis für eine dezentrale Sammlung muss Bioabfall zum Wertstoffhof, beziehungsweise zu den dann mit Bioabfallcontainern ausgestatteten Wertstoffinseln gebracht werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Copyright Stadt Rosenheim)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 30. Januar

Namenstag haben: Adelgunde, Balthilde, Jacinta, Martina, Serena

3 bekannte Geburtstagskinder:

Vanessa Redgrave (1937 – ist eine britische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin.)

Heidi Brühl (1942 – war eine deutsche Schauspielerin, die als „Dalli“ in „Die Mädels vom Immenhof“ zum ersten deutschen Kinderstar der Nachkriegszeit wurde und später auch als Schlagersängerin erfolgreich war.)

– Phil Collins (1951 – ist ein sehr erfolgreicher britischer Sänger und Schlagzeuger, der als Mitglied der Rockband „Genesis“ bekannt wurde.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1790: Auf dem englischen Fluss Tyne wird das erste Rettungsboot getestet.
  • 1964: Die US-Raumsonde Ranger 6 startet mit hochauflösenden Kameras an Bord auf dem Weg zum Mond, wo sie drei Tage später ankommen wird.
  • 1969: The Beatles spielen auf dem Dach der Apple-Studios in der Savile Row in London ihr letztes Live-Konzert. Wegen eines drohenden Verkehrschaos muss das Konzert nach 42 Minuten abgebrochen werden.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Verstärkt Verkehrskontrollen zur Faschingszeit

Verstärkt Verkehrskontrollen zur Faschingszeit

Rosenheim – Die „narrische“ Zeit hat bereits begonnen und bei allem Verständnis für ausgelassene Stimmung kann es mit dieser schnell vorbei sein, wenn sich unter Alkohol- oder Drogeneinfluss ans Steuer eines Fahrzeugs gesetzt wird. Die Dienststellen des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd werden in den nächsten Tagen und Wochen verstärkt Verkehrskontrollen zur Überprüfung der Fahrtüchtigkeit durchführen.

Pressemitteilung im Wortlaut

Fahrzeugführer unter Alkohol- und Drogeneinfluss verursachen häufig Verkehrsunfälle mit schweren Folgen. Alleine in der Faschingszeit 2024 wurden im Zuständigkeitsbereich des PP Oberbayern Süd 43 alkoholbedingte Verkehrsunfälle registriert und 136 Fahrer in alkoholisiertem Zustand gezählt. In 20 Fällen konnte eine Trunkenheitsfahrt vor Fahrtantritt verhindert werden; 35 Verkehrsteilnehmer standen zum Kontrollzeitpunkt unter Drogeneinfluss.

Weitreichende Konsequenzen

Für das Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss drohen neben einem Fahrverbot von mindestens einem Monat und mehreren Punkten in der Flensburger Verkehrssünderkartei empfindliche Geldstrafen, die nicht selten ein Monatseinkommen übersteigen. Durch den Verlust des Führerscheins beziehungsweise eines Fahrverbots kommen häufig auch berufliche Konsequenzen hinzu.
Bevor es zur Faschingsfeier geht, sollte man sich deshalb rechtzeitig Gedanken über den sicheren Nachhauseweg machen.

  • Klären Sie bereits vor dem Genuss von Alkohol ab, wie Sie wieder sicher nach Hause kommen, ohne selbst fahren zu müssen.
  • Greifen Sie auf öffentliche Verkehrsmittel und Taxen zurück.
  • Unterschätzen Sie am nächsten Morgen den Restalkohol nicht.
  • Alkoholgenuss am Vortag kann zur Folge haben, dass Sie auch am nächsten Tag noch immer nicht fahrtauglich sind.
  • Steigen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit nie in ein Auto ein, wenn Sie das Gefühl haben, dass der Fahrer unter Alkohol- oder Drogeneinfluss steht.

(Quelle: Pressemitteilung Polizeipräsidium Oberbayern Süd / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Weltkrebstag 2025 unter dem Motto: „Gemeinsam einzigartig“

Weltkrebstag 2025 unter dem Motto: „Gemeinsam einzigartig“

Rosenheim – Der Weltkrebstag am 4. Februar steht unter dem Motto „Gemeinsam einzigartig“. „Krebs ist immer individuell, genauso sollte die Therapie sein“ so Dr. Gerhard Puchtler im Interview.

Im Gespräch mit Dr. Gerhard Puchtler, Leiter des zertifizierten Onkologischen Zentrums am RoMed Klinikum Rosenheim, wird schnell klar: Die moderne Onkologie setzt zunehmend auf personalisierte Ansätze, die den Menschen in den Mittelpunkt stellen. Im Interview spricht er über die Fortschritte in der Krebstherapie, die Rolle der Vorsorge und darüber, warum es auch in schwierigen Situationen Grund zur Hoffnung gibt.

Herr Dr. Puchtler, der Weltkrebstag 2025 lenkt die Aufmerksamkeit erneut auf ein Thema, das viele Menschen bewegt. Welche Aufgabe hat das Onkologische Zentrum am RoMed Klinikum Rosenheim in diesem Zusammenhang?

Der Weltkrebstag erinnert uns alle daran, wie wichtig die Auseinandersetzung mit Krebs ist, sei es in der Forschung, in der Therapie oder auch in der Prävention. In unserem Onkologischen Zentrum verfolgen wir ein gemeinsames Ziel: Patienten während des gesamten Krankheitsverlaufs bestmöglich zu begleiten. Dabei arbeiten unsere Fachabteilungen eng zusammen, um für jeden Betroffenen eine individuelle und optimale Versorgung zu gewährleisten.

Wie sieht diese individuelle Versorgung konkret aus?

Jede Krebserkrankung ist so einmalig wie der Mensch, der davon betroffen ist. Deshalb setzen wir auch auf personalisierte Therapieansätze. Das bedeutet, wir analysieren die genetischen Eigenschaften der Tumorzellen, um die Therapie darauf abzustimmen. So können wir beispielsweise Medikamente gezielt einsetzen, die auf diese spezifischen Tumoreigenschaften wirken, und so die Behandlung effektiver und schonender machen.

Welche Fortschritte ermöglichen diese personalisierten Therapien?

Die Ergebnisse sind vielversprechend. Bei unheilbaren Krebsstadien können wir die Überlebenszeit oft erheblich verlängern und gleichzeitig die Lebensqualität der Betroffenen deutlich verbessern. Besonders durch Immuntherapien, die das Immunsystem aktivieren, ist es möglich, Tumorzellen gezielt zu bekämpfen. Ein großer Fortschritt ist, dass wir zunehmend chemotherapiefreie medikamentöse Therapien einsetzen können. Diese individuell angepassten Behandlungen verursachen oft weniger Nebenwirkungen und sind für viele Patienten schonender. Ein Beispiel, das mich persönlich bewegt, ist ein Patient mit metastasiertem Magenkrebs. Seine Prognose lag bei wenigen Wochen. Dank einer Immuntherapie, die auf einer seltenen genetischen Veränderung basierte, lebt er heute, sieben Jahre später, tumorfrei.

Das klingt beeindruckend. Aber solche Therapien sind sicher auch mit Herausforderungen verbunden, oder?

Ja, das stimmt. Personalisierte Therapien erfordern eine aufwendige Diagnostik. Dafür nutzen wir beispielsweise Multigenanalysen, die genetische Veränderungen der Tumorzellen identifizieren. KI-gestützte Verfahren zur Auswertung von Bildgebungen wie MRT oder CT oder zur Erstellung von Behandlungsalgorithmen könnten z.B. in der Zukunft unterstützen. Solche Technologien sind essenziell, um die besten Behandlungsansätze zu entwickeln.

Welche Rolle spielt die Prävention aus Ihrer Sicht?

Prävention ist und bleibt der wichtigste Baustein im Kampf gegen Krebs. Viele Krebserkrankungen können früh erkannt oder sogar verhindert werden. Vorsorgeuntersuchungen beispielsweise für Darm-, Brust-, Prostata-, Gebärmutterhals- oder Hautkrebs stehen hier an erster Stelle. Viele Untersuchungen werden von den Krankenkassen übernommen und können entscheidend dazu beitragen, Tumore in einem heilbaren Stadium zu erkennen.

Was können Menschen selbst tun, um ihr persönliches Risiko zu senken?

Vieles hängt vom Lebensstil ab. Eine ausgewogene, mediterrane Ernährung, also reichlich Obst, Gemüse, Fisch und wenig Zucker –, regelmäßige Bewegung, ausreichend Schlaf und der Abbau von Stress können das Krebsrisiko deutlich senken. Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum sollten vermieden werden. Wichtig ist, dass Prävention keine einmalige Maßnahme ist, sondern ein Teil des Alltags wird.

Wie sehen Sie die Zukunft der Krebsbehandlung?

Unsere Vision ist es, unheilbare Krebsstadien in chronische Erkrankungen zu überführen. Dank personalisierter Therapien und fortschrittlicher Technologien kommen wir diesem Ziel immer näher. Zukünftig könnten zusätzlich mRNA-basierte Impfstrategien, ähnlich wie bei den Corona-Impfstoffen, eine Rolle spielen, um das Immunsystem noch gezielter gegen Krebs zu mobilisieren.

Was möchten Sie den Menschen am Weltkrebstag 2025 mit auf den Weg geben?

Krebs ist eine herausfordernde Erkrankung, für die Betroffenen, die Angehörigen, aber auch für das Gesundheitssystem. Doch die Fortschritte, die wir in den letzten Jahren gemacht haben, geben Grund zur Hoffnung. Mein Appell ist: Nutzen Sie die Vorsorgeangebote, achten Sie auf Ihre Gesundheit und sprechen Sie frühzeitig mit Fachleuten, wenn Sie unsicher sind. Gemeinsam können wir viel erreichen.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Dr. Gerhard Puchtler, Leiter des Onkologischen Zentrums am RoMed Klinikum Rosenheim Copyright RoMed Kliniken)

Übersicht Veranstaltungen an der TH Rosenheim

Übersicht Veranstaltungen an der TH Rosenheim

Rosenheim – Die Technische Hochschule Rosenheim hat auch im Februar wieder einige Veranstaltungen und Workshops. Hier findet Ihr eine Übersicht der anstehenden Veranstaltungen.

5. Februar – Veranstaltung zum Thema Abwärmenutzung in einem Chemiepark
Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Campus Burghausen, Marktler Straße 48, Audimax (Raum B 0.03)
In der Vortragsreihe „Campus Talk“ geht es um das Thema Abwärmenutzung, die als Energieeffizienzmaßnahme eine wichtige Rolle in der chemischen Industrie spielt. Durch die Wiederverwendung von Abwärme, die bei verschiedenen Produktionsprozessen entsteht, können Energieverbrauch und CO2-Emissionen reduziert und Kosten gesenkt werden. Dieses zukunftsweisende Konzept wird im Chemiepark Gendorf bereits erfolgreich umgesetzt. Wie das funktioniert, erfahren die Besucher anhand konkreter Beispiele von Dr. David Heinze von InfraServ Gendorf. Der Besuch der Veranstaltung ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht nötig.

10. Februar – Online-Infoabend zum berufsbegleitenden Masterstudiengang Circular Economy
Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: online
Das Klima und die Umwelt schützen, natürliche Ressourcen schonen und gleichzeitig den Industriestandort stärken: Vor diesem Hintergrund bietet die Academy for Professionals der TH Rosenheim am Campus Burghausen den berufsbegleitenden Masterstudiengang Circular Economy an. Kreislaufwirtschaftlich produzierende Unternehmen arbeiten so, dass industrielle Nebenprodukte und umweltschädliche Abfälle wie beispielsweise CO2-Emissionen verringert werden oder am besten gar nicht erst entstehen. Die Kreislaufwirtschaft verbindet Ökologie, Klimaschutz und Wirtschaftskraft. Beim Infoabend werden Aufbau, Ablauf und Inhalte des berufsbegleitenden Studiengangs ausführlich vorgestellt und Fragen beantwortet.
Weitere Informationen und Anmeldung hier.

17. Februar – Infoveranstaltung zum Studiengang Soziale Arbeit
Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Campus Mühldorf am Inn, Am Industriepark 33 und online
Soziale Arbeit zu studieren, bereitet auf verantwortungsvolle Aufgaben im Sozialwesen vor. Die beruflichen Möglichkeiten in der Sozialarbeit sind breit gefächert. Absolventen können zum Beispiel in Einrichtungen für Senioren, Kinder oder Jugendliche Leitungspositionen übernehmen. Der Studiengang Soziale Arbeit am Campus Mühldorf am Inn vermittelt das dafür notwendige theoretische Hintergrundwissen sowie wertvolle Praxiserfahrung. Die Berufsaussichten in der Sozialarbeit sind vielversprechend. Bei der Informationsveranstaltung werden die Studieninhalte ausführlich vorgestellt und besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Weitere Informationen und Zugang zur Online-Teilnahme hier.

20. Februar – Online-Infoabend zum berufsbegleitenden Bachelorstudiengang Unternehmensführung für Gesundheitsberufe
Uhrzeit: 17 Uhr
Ort: online
Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang Unternehmensführung für Gesundheitsberufe richtet sich an qualifizierte Berufstätige mit einer abgeschlossenen Ausbildung in der Gesundheitsbranche, die den Bachelorabschluss neben ihrer Berufstätigkeit erwerben möchten. Zielgruppe sind vor allem Mitarbeiter von stationären Gesundheitseinrichtungen oder aus anderen Gesundheitsberufen. Der berufsbegleitende Bachelorstudiengang ist die ideale Weiterbildung im Gesundheitsmanagement. Beim Infoabend werden Interessierte ausführlich über den Aufbau, Ablauf und Inhalte des Studiengangs informiert und haben die Möglichkeit, Fragen mit dem Studiengangsleiter zu besprechen.
Weitere Informationen und Anmeldung hier.

20. Februar – Infoveranstaltung zum berufsbegleitenden Masterstudiengang Wirtschaftsingenieurwesen
Uhrzeit: 18 Uhr
Ort: Campus Rosenheim, Westerndorfer Straße 14, Raum W 0.14 und online
Die zunehmende Komplexität in der Technologiebranche stellt immer höhere Anforderungen an den Ingenieursberuf. Dabei spielt insbesondere die Schnittstelle zwischen technischen und betrieblichen Managementaufgaben eine gewichtige Rolle. Der berufsbegleitende Masterstudiengang in Wirtschaftsingenieurswesen (MBA&Eng.) vermittelt diese Schnittstellenkompetenzen und orientiert sich dabei an der beruflichen Praxis seiner Teilnehmer. Er ist spezifisch auf die Anforderungen im leitenden Technik-Management in Unternehmen ausgelegt und richtet sich damit an technisch arbeitende (Wirtschafts)ingenieure.
Weitere Informationen und Zugang zur Online-Teilnahme hier.

24. Februar – Infoveranstaltung zum Studiengang Pädagogik der Kindheit
Uhrzeit: 17 Uhr
Ort: Campus Mühldorf am Inn, Am Industriepark 33
Soziale Arbeit zu studieren, bereitet auf verantwortungsvolle Aufgaben im Sozialwesen vor. Die beruflichen Möglichkeiten in der Sozialarbeit sind breit gefächert. Absolventen können zum Beispiel in Einrichtungen für Senioren, Kinder oder Jugendliche Leitungspositionen übernehmen. Der Studiengang Soziale Arbeit am Campus Mühldorf am Inn vermittelt das dafür notwendige theoretische Hintergrundwissen sowie wertvolle Praxiserfahrung. Die Berufsaussichten in der Sozialarbeit sind vielversprechend. Bei der Informationsveranstaltung werden die Studieninhalte ausführlich vorgestellt und besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Weitere Informationen und Anmeldung zur Veranstaltung hier.
(Quelle: Pressemitteilung TH Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Vollsperrung des Ettendorfer Tunnel

Vollsperrung des Ettendorfer Tunnel

Ettendorf /Landkreis Traunstein – Im Ettendorfer Tunnel auf der Bundesstraße 304 finden am 11. Februar Instandsetzungsarbeiten statt. Hierfür muss der Tunnel im Zeitraum von 7 bis 22 Uhr gesperrt werden. Im Zuge dieser Maßnahme werden die an der Decke befindlichen Ventilatoren ausgetauscht.

Tunnelventilatoren sind ein essenzieller Bestandteil der technischen Infrastruktur, um die Sicherheit für den Verkehrsteilnehmer zu gewährleisten. Im regulären Betrieb sorgen sie für Luftzirkulation und Frischluftzufuhr, wodurch eine Anhäufung von Schadstoffen vermieden und eine klare Sicht gewährleistet wird. Im Brandfall leisten sie einen entscheidenden Beitrag zur Sicherheit, indem sie Rauch und giftige Gase aus dem Tunnel entfernen und so eine Evakuierung von Personen ermöglichen.
Bei routinemäßigen Wartungsarbeiten wurden Mängel an den Ventilatoren festgestellt. Vorsorglich werden deshalb alle neun im Ettendorfer Tunnel installierten Lüfter demontiert und von einer Fachfirma gewartet. Da aus Sicherheitsgründen nicht alle Lüfter gleichzeitig demontiert werden können, erfolgt im Zuge der Arbeiten am 11. Februar die Montage der bereits gewarteten Lüfter und gleichzeitig die Demontage der nächsten.
Um alle Ventilatoren auszutauschen, werden nach dem 11. Februar noch zwei weitere Vollsperrungen notwendig sein.
Das Staatliche Bauamt Traunstein bittet alle betroffenen Verkehrsteilnehmer und Anlieger um Verständnis für die auftretenden Beeinträchtigungen.
(Quelle: Pressemitteilung Staatliche Bauamt Traunstein / Beitragsbild: Copyright Staatliche Bauamt Traunstein)

Präsident des Bayerischen Bauernverbandes Günther Felßner in Rosenheim

Präsident des Bayerischen Bauernverbandes Günther Felßner in Rosenheim

Rosenheim – Die CSU lädt alle Interessierten zu einer Veranstaltung mit dem Präsidenten des Bayerischen Bauernverbandes Günther Felßner ein:

Auf Einladung der CSU-Bundestagsabgeordneten Daniela Ludwig wird Felßner am Dienstag, 4. Februar um 19 Uhr im Gasthaus Höhensteiger auf aktuelle Themen der Landwirtschaft eingehen und seine Forderungen für eine sichere Zukunft der bäuerlichen Betriebe erläutern. Der BBV-Präsident ist auch Listenkandidat der CSU für die Bundestagswahl 2025. „Die Landwirtschaft ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Gesellschaft, Hauptakteur in der Lebensmittelproduktion und tief in unserer Region verwurzelt“, so Daniela Ludwig. „Nach dem Scheitern der Ampelregierung besteht dringender Handlungsbedarf in der Agrarpolitik. Denn die Ampel hat nicht nur die Argrardiesel-Rückvergütung gestrichen, sondern auch keines ihrer Versprechen gehalten. Die Proteste im vergangenen Jahr haben uns gezeigt, dass viele vorwiegend kleine landwirtschaftliche Betriebe ums Überleben kämpfen. Deshalb stehen wir als CSU hier klar in der Verantwortung.“
Die Veranstaltung mit Günther Felßner am 4. Februar im Gasthaus Höhensteiger in der Westerndorfer Straße 101 beginnt um 19 Uhr, der Eintritt ist frei. Aus organisatorischen Gründen und wegen der begrenzten Plätze bittet die CSU um eine Anmeldung telefonisch unter 08031-15008 oder per E-Mail unter rosenheim@csu-bayern.de
(Quelle: Pressemitteilung CSU Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Starbulls Nachwuchs: Erfolgreiches Wochenende für die U17

Starbulls Nachwuchs: Erfolgreiches Wochenende für die U17

Rosenheim – Ein intensives Spielwochenende liegt hinter den Nachwuchsteams der Starbulls Rosenheim. Während sich die U20 in Bietigheim zweimal geschlagen geben musste, konnten die U17 und U15 wichtige Siege einfahren. Auch die U11 und die U9 zeigte eine starke Leistung.

Die U20-Mannschaft reiste nach Bietigheim, musste dort jedoch beide Partien verloren geben. Am Samstag kämpften sie sich bis zum Schluss heran, unterlagen jedoch knapp mit 3:2. Am Sonntag geriet das Team früh in Rückstand und konnte den Spielverlauf nicht mehr drehen, das Spiel endete mit einer deutlichen 7:1-Niederlage.
Besser lief es für die U17, die am Samstag ihr Heimspiel gegen Kaufbeuren souverän mit 5:2 für sich entscheiden konnte. Am Sonntag entwickelte sich in Kaufbeuren eine hart umkämpfte Partie, die erst im Penaltyschießen entschieden wurde, mit dem besseren Ende für die Starbulls, die mit 1:2 den Zusatzpunkt holten und ein schönes 5-Punkte Wochenende feierten.
Die U15 musste am Samstag auswärts gegen Kaufbeuren eine deutliche 7:1-Niederlage hinnehmen. Doch das Team zeigte Moral und kämpfte sich am Sonntag im Heimspiel gegen Schwenningen zurück. Nach einer spannenden Partie sicherten sich die Starbulls im Penaltyschießen mit 4:3 den Sieg.
Die U11 trat am Sonntag auswärts in Trostberg an und bewies ihre Offensivstärke. In einem torreichen Spiel setzten sie sich mit 10:12 durch und feierten einen verdienten Sieg.
Zudem absolvierte die U9 erfolgreich ein Turnier in Bad Tölz und sammelte wertvolle Spielpraxis. Hierbei spielten sie gegen die Mannschaften aus Bad Tölz, Ottobrunn und Peiting. Die Jungs und Mädels zeigten hierbei, was sie schon alles gelernt haben, und waren mit voller Begeisterung dabei.
Mit einer Mischung aus Erfolgen und Niederlagen geht es für die Teams nun in die nächsten Herausforderungen, um weiter wichtige Punkte in ihren Ligen zu sammeln.
(Quelle: Pressemitteilung Starbulls Rosenheim e.V. / Beitragsbild: Copyright Starbulls Rosenheim e.V.)