Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen – Bauarbeiten der DB Netz AG bedeuten vom 15. bis 17. Dezember auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr.

Die DB Netz AG führt Bauarbeiten durch, die von Freitag, 15., bis Sonntag, 17. Dezember, Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es nachts in beiden Richtungen zu Fahrplanänderungen und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Bad Aibling und Rosenheim, bei wenigen Verbindungen schon ab und bis Holzkirchen. Busse und Züge fahren teilweise zu anderen Zeiten als die Züge im Standardfahrplan.
Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan. Zudem gibt es auf der Webseite auch die Möglichkeit zum Abonnieren eines Newsletters mit individueller Streckenauswahl zur aktuellen und zuverlässigen Information über Großstörungen und Baustellen.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)

LBV gibt Tipps für nachhaltiges Weihnachtsfest

LBV gibt Tipps für nachhaltiges Weihnachtsfest

Hilpoltstein / Bayern – Für viele Menschen in Bayern ist die Adventszeit die schönste Zeit im Jahr. Doch der Weihnachtsglanz hat auch seine Schattenseiten. Der LBV gibt Tipps, wie ein ökologisches und nachhaltiges Weihnachtsfest gelingen kann.

Weihnachtsbaum: Öko-Anbau oder selbstgemacht als nachhaltige Alternative

Die meisten verkauften Christbäume stammen nicht aus dem Wald, sondern von Plantagen, auf denen Dünger und Pestizide massiv eingesetzt werden. Für diese Monokulturen müssen stellenweise sogar echte Wälder weichen. Besser sind heimische Bäume aus Durchforstungsmaßnahmen, aus Sonderflächen unter Strom- oder auf Leitungstrassen oder ökologisch angebaute Weihnachtsbäume. „Die Siegel von Naturland, Bioland, Demeter und FSC (Forest Stewardship Council) geben Verbrauchern Orientierung. Sie garantieren, dass beim Anbau der Weihnachtsbäume keine Pestizide und Mineraldünger eingesetzt werden“, sagt Marie Radicke. Eine schöne Alternative zum üblichen Weihnachtsbaum ist ein selbstgebastelter Baum aus natürlichen Materialien, wie Ästen, Kordeln und etwas Schmuck. Dieser kann dekorativ an die Wand gehängt oder aufgestellt werden. Bunte Weihnachtsbäume aus Kunststoff nadeln zwar nicht, belasten aber die Umwelt und enden irgendwann als Plastikmüll.

Fest der Lichter, aber energiesparend!

Adventszeit ist Lichterzeit: Wenn es draußen dunkel und kalt ist, schmücken viele Menschen ihre Fenster, Balkone und Gärten mit Lichterketten. „Weihnachtsbeleuchtung kann nicht nur wegen des steigenden Energieverbrauchs ein Problem sein. Auch für nachtaktive Tiere und Insekten hat künstliches Licht negative Folgen. Sie werden durch die zunehmende Lichtverschmutzung massiv gestört“, so die LBV-Bildungsreferentin. Der LBV rät deshalb, weniger Lichter einzusetzen, energiesparende LED-Lichterketten zu verwenden und diese – vor allem in der Nacht – auch wieder auszuschalten.

Nachhaltig schenken und umweltfreundlich verpacken

Vielen Menschen ist beim Anblick der bunten Geschenkpapiere mit glänzenden Mustern nicht bewusst, welche negativen Folgen diese für die Umwelt haben. „Bei der Herstellung werden teilweise synthetische Farbstoffe, anorganische Pigmente aus Cadmium-, Blei- oder Chromverbindungen und umweltschädliche Druckfarben verwendet. Hier gilt als Faustregel: Je aufwendiger und schwerer ein Geschenkpapier ist, desto umweltschädlicher ist es auch“, erklärt Marie Radicke. Als Alternative zu klassischem Geschenkpapier bieten sich Recyclinggeschenkpapiere, umweltfreundliches Packpapier oder neutrale Kartons an. Außerdem eignen sich alte Zeitschriften, Zeitungen oder Kalenderseiten, aber auch Comics, Stadtpläne, Veranstaltungsplakate und Notenblätter als individuelle Geschenkverpackung. Ideal sind auch Verpackungen, die jedes Jahr wiederverwendet werden können, wie Einmachgläser, Stoffbeutel oder Blechdosen.
Um der Abfallproblematik und auch dem Einkaufsstress gänzlich zu entgehen, empfiehlt der LBV sinnstiftende oder selbstgemachte Geschenke. „Selbstgebasteltes oder ein persönlich gestalteter Gutschein für eine gemeinsame Unternehmung sind schöne Alternativen, die auch der Umwelt etwas Gutes tun“, so Radicke. Schlägt das Herz von Freunden, Bekannten oder Familienmitgliedern für die Natur und deren Schutz, lohnt es sich über eine LBV-Geschenkpatenschaft nachzudenken. Interessierte können für ihre Naturfreunde eine von zwölf LBV-Patenschaften für Wiedehopf, Bartgeier und Co. übernehmen. Alle Patenschafts-Wünsche, die den LBV bis zum 19. Dezember über das Online-Formular unter www.lbv.de/geschenkpatenschaft erreichen, erhalten bis Weihnachten eine personalisierte Patenurkunde mit dem Namen des Beschenkten per Post.
Noch mehr Ideen und Rezepte für umweltfreundliche Feiertage gibt es beim digitalen LBV-Umweltbildungsprojekt Naturschwärmer unter www.naturschwärmer.lbv.de. 
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: re)

Bibel-Cafe: Vergeben mit Wasser

Bibel-Cafe: Vergeben mit Wasser

Rosenheim – Bibel-Cafe: Gedanken zu den sonntäglichen Schrifttexten bei Kaffee und Kuchen. Eine Veranstaltung von den Bildungswerken Rosenheim am 6. Dezember von 14.30 bis 16 Uhr.

Man liest die Schrifttexte zum kommenden Sonntag, beleuchtet Hintergründe, spricht Irritationen an und sucht nach Impulsen für ein christliches Leben in der heutigen Zeit. Eine offene Gesprächsrunde mit Pastoralreferent Christof Langer im Bildungszentrum St. Nikolaus (Rosenheim Pettenkoferstraße 5 83022 )
Teilnahmegebühr: 5 Euro pro Preson.
Anmeldung beim Bildungswerk Rosenheimer unter Telefon 08031 23072-0 oder www.bildungswerk-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung der Bildungswerke Rosenheim / Beitragsbild: re)

Hydranten vom Schnee befreien und Brandgefahr zur Adventszeit

Hydranten vom Schnee befreien und Brandgefahr zur Adventszeit

Traunstein – Zum Einbruch des Winters informieren die Feuerwehren Traunstein über drei Wichtige Themen: Hydranten vom Schnee befreien, Schneelast auf Dächern und die Brandgefahr zur Adventszeit.

Die Schneefälle am ersten Adventswochenende forderten die heimischen Feuerwehren mit hunderten von Einsatzstunden. Nun hat der Winter in der Region Einzug gehalten, dies nimmt der Kreisfeuerwehrverband Traunstein nun zum Anlass, um über drei wichtige Themen in der kalten Jahreszeit zu informieren, damit man die Advents- und Weihnachtszeit sorgenfrei bei traumhaftem Winterwetter genießen kann. 

 

Mithelfen, damit Hydranten zugänglich bleiben!

Der Winter stellt nicht nur die Feuerwehren, sondern auch die Bevölkerung vor große Herausforderungen. „Vorbereitung und umsichtiges Verhalten sind der beste Schutz – für Einsatzkräfte und Bürger gleichermaßen“, betont Pressesprecher Stefan Lohwieser vom Kreisfeuerwehrverband Traunstein. Er rät gleichzeitig dazu, den aktuellen Wetterbericht zu verfolgen und Warn-Apps (NINA, KatWarn) zu nutzen, die über aktuelle Gefahren informieren.
Deshalb bittet der Kreisfeuerwehrverband Traunstein auch um die Unterstützung der Bevölkerung. „Der die große Menge Neuschnee hat viele Hydranten oder Hinweisschilder unter einer weißen Decke verschwinden lassen“, informiert Stefan Lohwieser, „deshalb bitten wir alle Anwohner, Grundstückseigentümer und Hausmeister, nahegelegene Hydranten von Schnee und Eis zu befreien – sei es durch einfaches freiräumen oder durch Salzen des Hydranten Deckels im Boden von Wegen oder Fahrbahnen“. Dies gilt auch für Hinweisschilder, die den Standort der von Hydranten markieren oder Wasserreserven in Form von meist unterirdischen Wasserbehältern.
Im Einsatzfall helfen sie den Feuerwehrkräften wertvolle Zeit zu sparen, was Allen bei einem Brandereignis zugutekommt. Gleichzeitig werden alle Fahrzeugführer gebeten, dass Hydranten nicht zugeparkt werden oder oberhalb von sogenannten Unterflurhydranten Deckeln Autos abgestellt werden. „Ein prüfender Blick beim Verlassen des Wagens ist meist schon ausreichend, um zu erkennen, ob man eine Feuerlöscheinrichtung zugeparkt hat“, so Stefan Lohwieser.

Vorsorge bei Schneelasten auf Dächern

Wer befürchtet, dass die Schneelasten auf seinem Dach zu groß werden, sollte sich frühzeitig bemühen, das Dach von einem Statiker prüfen und gegebenenfalls von einer Fachfirma abräumen zu lassen. „Die Feuerwehren müssen sich bei größeren Schneemengen auf die sogenannte kritische Infrastruktur konzentrieren“, erklärt unterdessen Kreisbrandrat Christof Grundner. „Die damit verbundene hohe Arbeitsbelastung der Feuerwehren lässt es dann meist nicht mehr zu, dass jedem privaten Hausbesitzer sofort geholfen werden kann. Deshalb ist es so unglaublich wichtig, dass Hausbesitzer frühzeitig selbst aktiv werden, um Schäden an ihren Gebäuden zu verhindern“, so der Kreisbrandrat.

Brandgefahren in der „Staden Zeit“

Die Statistiken zeigen es deutlich, zur Advents- und Weihnachtszeit steigen die Zahlen von Zimmer- und Wohnungsbränden. Für die Gemütlichkeit in den eigenen vier Wänden werden im Winter gerne Kerzen angezündet, der Adventskranz mit seinen seinem duftenden Tannengrün oder die Christbäume. „Offenes Feuer in Verbindung mit trockenem Holz sorgt immer wieder für Brände“, so Stefan Lohwieser. Daher ist es ausgesprochen wichtig, brennende Kerzen nicht unbeaufsichtigt zu lassen und für den Fall der Fälle einen Feuerlöscher oder einen Eimer voll Wasser in Reichweite zu haben. Damit können Entstehungsbrände in der Regel gelöscht werden. Sollte dies nicht mehr gelingen, verlassen Sie und Ihre Mitbewohner bitte umgehend das Gebäude und schließen Sie die Zimmertüre hinter sich.

Bei Feuer in jedem Fall die 112 wählen

Wählt bei Feuer unbedingt so schnell wie möglich den Notruf unter der vorwahlfreien Telefonnummer 112. Die Feuerwehr ist innerhalb weniger Minuten vor Ort und wird das Feuer löschen. Dies gilt auch für bereits selbst gelöschte Brände. Die Einsatzkräfte können mittels Wärmebildkamera selbst kleinste Glutnester aufspüren, die gegebenenfalls noch vorhanden sind. Damit wird auch ein erneutes Aufflammen vermeintlich gelöschter Brände unterbunden. Feuer übt auch für Kinder eine magische Anziehungskraft aus. Lasst daher „die lieben Kleinen“ keinesfalls unbeobachtet mit Zündquellen wie Streichhölzer oder Feuerzeuge hantieren und bewahrt diese außerhalb der Reichweite von Kindern auf.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Wintereinbruch überrascht Vogelwelt

Wintereinbruch überrascht Vogelwelt

Hilpoltstein / Bayern – Ungewöhnliche Bilder von Feldlerchen, Kiebitzen, Staren und sogar einem Schwarzstorch im Schnee sind am Wochenende beim bayerischen Naturschutzverband LBV eingegangen. Der Wintereinbruch überrascht die Vogelwelt.

Viele Vögel bleiben aufgrund der zunehmend milderen Witterung im Herbst und Winter immer länger in Bayern oder verzichten sogar gänzlich auf die energieaufwendige Reise in den Süden. „Die Natur versucht sich ständig anzupassen. Bei einer zunehmenden Erwärmung durch die Klimakrise ist zu erwarten, dass beispielsweise die Feldlerche künftig bei uns überwintern wird, anstatt in den Mittelmeerraum zu fliegen“, erklärt Angelika Nelson.
Für Aufmerksamkeit sorgen derzeit auch wieder Trupps von Weißstörchen im Schnee. Seit einigen Jahrzehnten fliegen nicht mehr alle Weißstörche im Herbst nach Afrika, sondern bleiben zur Überwinterung in Bayern. Über diese bayerischen Winterstörche ist der LBV dank eines Netzwerks an Horstbetreuern recht gut informiert. „Eine ungewöhnliche Beobachtung stammt aktuell aus dem Raum Nördlingen in Schwaben. Dort hat sich ein Schwarzstorch zu einer Gruppe bereits bekannter Weißstörche gesellt. Dass einzelne Schwarzstörche den Winter in Bayern verbringen, ist ein bisher seltenes Phänomen, das wir weiterhin im Auge behalten“, so die LBV-Storchenexpertin Oda Wieding.
Die Verhaltensveränderungen der Vögel können unterschiedliche Auswirkungen haben. Ein möglicher positiver Effekt: Verzichten sie auf die gefährliche Reise in den Süden, entgehen manche Arten so auch der Jagd im Mittelmeerraum und haben dadurch höhere Überlebenschancen. Der spontane Wintereinbruch zeigt, dass die Verhaltensänderungen der Tiere aber auch mit Risiken verbunden sind. Beispielsweise, weil es der viele Schnee den Vögeln erschwert, Futter zu finden. „Grundsätzlich ist es jedoch normal und ein Zeichen intakter Natur, dass Tiere Risiken eingehen, um sich bei Erfolg möglicherweise Vorteile zu verschaffen. Ein paar schneereiche Tage sollten für die meisten Vögel noch kein Problem darstellen“, sagt die LBV-Biologin Angelika Nelson.

Vögel unterstützten: Futterhaus und naturnaher Garten

Ein Futterhäuschen im Garten kommt jetzt vor allen Dingen körnerfressenden Vogelarten, wie Kleiber und Meisen, zugute. Insektenfresser wie der Zilpzalp profitieren bei Schnee und Eis von strukturreichen, naturnahen Gärten. Dort finden sie auf schneefreien Flächen unter Hecken und Büschen genügend Nahrung. Mehr Tipps zur Fütterung von Vögeln im Winter gibt es hier: Innpuls.me.

Mithelfen bei der Vogelforschung: Stunde der Wintervögel im Januar

Auch Bürger können einen Beitrag leisten, die Entwicklungen in der Vogelwelt besser zu verstehen. Zum Beispiel, indem sie vom 5. bis 7. Januar an der Mitmachaktion „Stunde der Wintervögel“ von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU teilnehmen und die Vögel melden, die sich im eigenen Garten oder auf dem Balkon beobachten lassen. Mehr Informationen dazu unter: www.stunde-der-wintervoegel.de
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 5. Dezember

Namenstag haben: Anno, Gerald, Modestus, Niels, Reinhard, Sola

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Dirk Steffens (1967 –  ist ein deutscher Journalist und Moderator, der als Dokumentarfilmer arbeitet.)

– Patricia Kaas (1966 –  ist eine international bekannte französische Pop- und Jazz-Sängerin.)

– J.J. Cale (1938 – war ein US-amerikanischer Sänger, Gitarrist und Komponist, der in den 1950er- und 1960er-Jahren den sogenannten „Tulsa Style“ in der Rockmusik mitbegründete und zu dessen bekanntesten Stücken „Call Me The Breeze“ und „Cocaine“ zählen. )
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1905: Das Dach des Londoner Bahnhofs Charing Cross bricht ein.
  • 1889: Otto Lilienthal veröffentlicht in Berlin seine wissenschaftliche Publikation Der Vogelflug als Grundlage der Fliegekunst.
  • 1952: In London beginnt The Great Smog, der bis März 1953 etwa 12.000 Menschenleben fordert.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Der Degu – sozial und clever

Der Degu – sozial und clever

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Verglichen mit Kaninchen, Meerschweinchen und Hamstern führen Degus in der Heimtierhaltung noch ein Nischendasein. „Dabei begeistern die Tiere nicht nur durch ihr Aussehen, sondern auch durch ihr Sozialverhalten und ihr zutrauliches Wesen“, so Jürgen Hirt, Diplom-Biologe beim (BNA).

Die kleinen Südamerikaner im Porträt

Der Degu (Octodon degus) stammt ursprünglich aus Chile. Seit den 1970er Jahren wird er auch in Deutschland gehalten und inzwischen in verschiedenen Farbvarianten gezüchtet.
Die Tiere bewohnen ursprünglich Gebiete der chilenischen Matorral-Region. Das Klima dort ist eher gemäßigt-mediterran mit regnerischen, kühlen Wintern und trockenen, heißen Sommern. Durch die Nähe zur Atacama-Wüste ist die Vegetation in dem Buschland und den Savannen eher karg. Degus leben in Gruppen, die normalerweise aus einem geschlechtsreifen Männchen, zwei bis drei Weibchen und den noch nicht geschlechtsreifen Jungtieren bestehen. Innerhalb des Familienverbandes herrscht eine strenge soziale Ordnung.
Wohl in Anpassung an ihren Lebensraum verhalten sich Degus für Nagetiere eher ungewöhnlich: Sie legen unterirdische Baue an und errichten zudem einen Hügel („Feldherrenhügel“), zentral im Revier, als Aussichtspunkt für das Männchen. Jede Gruppe verteidigt zwar ihr Territorium, allerdings können die einzelnen Gruppen zusammen regelrechte Kolonien mit mehreren hundert Tieren bilden.

Bitte nie allein!

Degus sind sehr gesellig und dürfen daher niemals einzeln gehalten werden. Die Gruppengröße sollte zwischen drei und fünf Tieren liegen, am besten Nestgeschwister. Ist dies nicht möglich, sollten Jungtiere vor dem Erreichen der Geschlechtsreife miteinander vergesellschaftet werden. Bei Weibchen ist das mit sechs bis acht Wochen der Fall, bei Männchen mit zehn bis zwölf Wochen. Degus können sehr gut in reinen Männchen- oder Weibchengruppen leben. Natürlich sind auch gemischtgeschlechtliche Gruppen möglich – ein Männchen und mehrere Weibchen. Hier sollte das Männchen aber frühzeitig kastriert werden, da sich die Tiere explosionsartig vermehren können.
Neue Tiere in eine bestehende Gruppe zu integrieren, ist oft problematisch. Ebenso sollten bestehende Gruppen nicht getrennt werden, da die Tiere früh eine Rangordnung untereinander ausbilden. Diese kann bei Wegnahme einzelner Tiere zusammenbrechen, was teils heftige Rangkämpfe nach sich zieht, eventuell sogar bis zum Tod eines Tieres.
In harmonierenden Gruppen hingegen suchen die Tiere immer wieder Kontakt zueinander. Sie reiben sich gegenseitig die Köpfe, pflegen sich wechselseitig das Fell oder sitzen aneinander gekuschelt zusammen.
Die richtige Ernährung
Degus ernähren sich in freier Natur hauptsächlich von karger und energiearmer, aber rohfaserreicher Nahrung, wie Gräsern, Kräutern, Rinden und Wurzeln. Um diese optimal verwerten zu können, besitzen die Tiere nicht nur einen komplexen Verdauungsapparat und lebenslang nachwachsende Zähne. Sie fressen auch einen Teil ihres Kotes, um von Darmbakterien gebildete Eiweiße aufzunehmen. Damit die Tiere gesund bleiben, ist daher auf die richtige, den natürlichen Bedingungen entsprechende Zusammenstellung der Nahrung – rohfaserreich und zuckerarm – zu achten:

  • 1. Degus sind „Dauerfresser“: Über den Tag verteilt nehmen sie immer wieder kleine Portionen zu sich. Daher muss ihnen als Grundfutter immer hochwertiges Heu zur Verfügung stehen. Auch Mischungen mit getrockneten Kräutern, Blättern und Blüten eignen sich gut. Der Fachhandel bietet auch spezielle Degu-Pellets an.
  • 2. Ergänzend dazu brauchen die Tiere Frischfutter, zum Beispiel frische Blätter von Möhren, Gras oder Löwenzahn sowie Blüten und Zweige von Obst- oder Laubbäumen wie Birke, Hainbuche oder Haselnuss. Gut geeignet sind auch Salate wie Eichblattsalat, Chicorée, Feldsalat oder Radicchio sowie kleine Mengen an Gemüse wie Fenchel, Gurke oder Möhre. Aber Vorsicht: Tiere, die noch kein Grünfutter gewohnt sind, müssen mit kleinen, sich langsam steigernden Mengen angefüttert werden, um Verdauungsprobleme zu vermeiden.
  • 3. Zudem bekommt jedes Tier täglich einen Teelöffel mit einer speziellen Degu-Körnermischung bestehend aus zwei Teilen öl- und einem Teil mehlhaltigen Sämereien.
  • 4. Gesunde Leckereien wie Nüsse, Kürbis- oder Sonnenblumenkerne sollten dagegen nur gelegentlich auf den Tisch kommen, etwa zur Belohnung gereicht.

Stehen zu energiereiche Nahrung und/oder ein hoher Anteil an Zuckern auf dem Speiseplan, neigen Degus zu Diabetes und den damit verbundenen Folgeschäden wie etwa Grauem Star. Obst und andere zuckerhaltige Leckerbissen dürfen daher nicht verfüttert werden. Sauberes Trinkwasser muss stets zur Verfügung stehen.

Verhaltensgerechte Unterbringung

Degus haben einen extremen Nagetrieb und bekommen selbst Aluminium durch. Das Gehege muss daher entsprechend ausbruchsicher sein. Der Gitterabstand etwa sollte nicht größer als 1,2 Zentimeter sein. Für zwei bis drei Degus eignet sich ein stabiler Metallkäfig, beispielsweise eine Vogelvoliere oder ein Kleinsäugerterrarium ab einer Größe von 100 mal 50 mal 100 Zentimetern. Für jedes weitere Tier sollte die Grundfläche um 20 Prozent vergrößert werden, gerne auch über mehrere Etagen hinweg, die über Bretter und/oder Leitern verbunden sind. Aber bitte nicht aus Plastik: Kunststoffe werden zernagt und die Splitterstückchen können den Verdauungstrakt verletzen.
Das Gehege sollte möglichst ruhig stehen, ohne Zugluft und direkte Sonneneinstrahlung – gegebenenfalls auch erhöht. Das erleichtert die Beschäftigung mit den Tieren und schützt sie vor eventuellen anderen Haustieren. Die Temperatur sollte zwischen 18 und 24 Grad Celsius liegen. Degus reagieren besonders empfindlich auf hohe Temperaturen, plötzliche Temperaturschwankungen sowie zu hohe Luftfeuchtigkeit.
Die Tiere graben gern und brauchen daher eine grabfähige, staubarme und mindestens 15 Zentimeter dicke Einstreu – am besten eine Mischung aus Kleintierstreu, Stroh, Heu und Ästen. Holzhäuschen oder Tonröhren bieten geeignete Rückzugsmöglichkeiten. Weitere Beschäftigungsmaterialien wie Naturäste (keine Nadelhölzer!), unbedrucktes Papier oder Karton kommen dem Nagebedürfnis der Degus entgegen. Heu und unbehandelten Zellstoff nutzen die Tiere gerne, um Nester zu bauen.
Futter- und Wassergefäße können auf einer erhöhten Ebene standsicher angeboten werden. Zudem muss ein Bad mit weichem Sand für die Fellpflege zur Verfügung stehen. Alle schweren Einrichtungsgegenstände müssen sicher vor Untergrabung sein, also beispielsweise direkt auf der Bodenplatte stehen.
Degus lieben auch Laufräder. Sie sollten mindestens 30 Zentimeter Durchmesser haben und achsseitig geschlossen sein. Laufräder mit offener Sprossenlauffläche sowie zu kleine oder achsseitig nicht geschlossene Laufräder gelten als tierschutzwidrig.

Eingewöhnung und Umgang

Degus sind neugierig. Durch Füttern aus der Hand können sie langsam handzahm werden. Dann ist auch ein kontrollierter Freilauf in der Wohnung möglich.
Degus lassen sich aufnehmen, indem man sie mit beiden Händen vorsichtig umfasst. Die Tiere dürfen allerdings nicht am Schwanz festgehalten werden, da die Schwanzhaut leicht abreißen kann.
(Quelle: Pressemitteilung BNA/IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 4. Dezember

Namenstag haben: Adolf, Barbara, Christian, Johannes, Osmond

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Anke Huber (1974 – ist eine deutsche Tennisspielerin, die Mitte der 1990er auf dem Höhepunkt ihrer sportlichen Karriere war und sich regelmäßig mit ihrer größten Konkurrentin Steffi Graf duellierte.)

– Tyra Banks  (1973 –  ist ein prominentes US-amerikanisches Model und Supermodel der 2000er-Jahre, das insbesondere als Model der Modemarke „Victoria’s Secret“  populär war. )

– Charly Hübner (1972 – ist ein deutscher Schauspieler, der seit 2010 im „Polizeiruf 110“ als Kommissar an der Seite von Anneke Kim Sarnau ermittelt.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1954: Das erste Schnellrestaurant der Fastfood-Kette Burger King bedient in Miami im US-Bundesstaat Florida seine Kunden.
  • 1964: Der Deutsche Bundestag stimmt der Gründung der Stiftung Warentest zu, die als unabhängige Institution hergestellte Waren und angebotene Dienstleistungen überprüfen soll.
  • 2012: Der Katzenbergtunnel, mit 9.385 m der längste aus zwei Röhren bestehende Eisenbahntunnel Deutschlands, wird eröffnet.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Unser Rezepttipp am Sonntag

Unser Rezepttipp am Sonntag

Rosenheim – Heute gibt es für Euch wieder ein leckeres Pasta Rezept. Es ist leicht zu machen und geht schnell. Anleitung mit Video.

Zutaten für die Spinat Pasta
500g Pasta
600g Hühnerbrustfilet 
1 Zwiebel
100g Blattspinat 
200ml Brühe 
400ml Sahne 
200g Parmesan 

Etwas öl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer 

Videoanleitung:
@innpuls.me Rezepttipp: Spinat Pasta  Zutaten:   500g pasta 600g Hühnerbrustfilet  1 Zwiebel 100g Blattspinat  200ml Brühe  400ml Sahne  200g parmesan  Etwas öl, Zitronensaft, Salz und Pfeffer . . . . . . . #bavaria #landkreisrosenheim #rosenheimlandkreis #rosenehimland #rosenheimcity #rosenheim #spinat #pasta #rezepttipp #rezepttipps #rezept #rezepte #rezeptidee #pastalove #köstlich #diy #anleitung #einfacherezepte #viral #fyp #foryou #gehviral #einfach #nudelrezept #pastaliebe #easy #abendessen #schnellgemacht #fyp #foryou ♬ Originalton – Innpuls.me.

Anleitung:
  • Hühnerbrustfilet schneiden und in Öl anbraten. Gleich mit Salz und Pfeffer würzen.
  • Die Pasta kochen, das Fleisch zur Seite stellen.
  • Zwiebel kurz in Öl anbraten mit der Brühe und der Sahne ablöschen.
  • Etwas Zitronensaft, Salz und Pfeffer dazugeben, köcheln lassen.
  • Den Parmesan dazugeben und alles gut durchmischen.
  • Zum Schluss Spinat und das Fleisch wieder dazugeben, nochmals kurz köcheln lassen.
  • Dann nur nicht über die Pasta geben und genießen.
(Beitragsbild: Symbolfoto re)
Gemeinde Surberg spendet alten Rufbus nach Ungarn

Gemeinde Surberg spendet alten Rufbus nach Ungarn

Surberg / Landkreis Traunstein – Die Gemeindeverantwortlichen Surberg haben sich entschlossen, den ausrangierten Rufbus als Spende an die Deutsche Minderheitenverwaltung zu übergeben und damit einmalmehr die Ungarnhilfe der Feuerwehren Surberg und Traunstein zu unterstützen.

Neben dem offiziellen Akt der Schlüsselübergabe durch den Rathauschef Michael Wimmer beteiligten sich der Frauenverein mit einer Spende in Höhe von 500 Euro und die Zimmerei Eckart sorgte zur Heimfahrt für einen vollen Tank. Kurz vor Weihnachten wollen die Verantwortlichen den Kindern direkt vor Ort eine kleine Freude bereiten, da in dem von einer hohen Inflation gebeuteltem Land, für Viele der Gabentisch ansonsten heuer leer bleiben dürfte.
„Wir wissen gar nicht wie wir euch danken können“, sagte Evelin Hedl mit Tränen in den Augen als sie die Schlüssel für den „neuen Bus“ überreicht bekam. Sichtlich gerührt spendeten die Anwesenden der „kleinen, aber feinen Zeremonie“ im Rathaus der Gemeinde Applaus und freuten sich, dass es einmal mehr gelungen ist, ein kleines Stückweit Hilfe zu leisten. Gerade den beiden treibenden Kräften, Stefan Burghartswieser und Franz Reitschuh war die Freude ins Gesicht geschrieben. Seit mittlerweile 25 Jahren helfen die Feuerwehr Traunstein und Surberg der Deutschen Minderheitenselbstverwaltung in Ungarn Jahr für Jahr mit dem Nötigsten und haben auch schon mehrfach Feuerwehrfahrzeuge und Ausrüstung sowie alltägliche Gebrauchsgüter für die Menschen rund um die Stadt Zirc gespendet.

Gemeinderat einstimmig für die Spende

„Ich bin stolz darauf ein Teil dieser Initiative zu sein und diese zu unterstützen“, betonte Michael Wimmer während seiner kurzen Ansprache. Die Gemeinde Surberg konnte sich vor einiger Zeit über ein gestiftetes neues Fahrzeug freuen, dass nun als Rufbus für Mobilität in der Gemeinde sorgt. „Der Gemeinderat sprach sich einhellig dafür aus, dass der bisherige Bus weiter für einen guten Zweck seine Dienste verrichten solle“, sagte Stefan Burghartwieser im Gespräch mit Hubert Hobmaier von der Pressestelle des Kreisfeuerwehrverbandes Traunstein. „Es bedeutet mir sehr viel, dass das Gremium meinem Antrag geschlossen gefolgt ist und einstimmig für die Schenkung gestimmt hat“, so der Surberger Kommandant und Gemeinderat.
Die Deutsche Minderheiten Selbstverwaltung unterhält in Ungarn einen Fahrdienst für Senioren, behinderte und hilfsbedürftige Menschen und beliefert damit auch verschiedene soziale Einrichtungen mit Essen. Das derzeitige „Gefährt“ ist mittlerweile 25 Jahre alt und muss dringend ausgetauscht werden. Da die Zuwendungen der Kommune vor Ort für die Beschaffung eines Fahrzeuges bei weiten nicht ausreichen, ist der Verein dringend auf die Unterstützung durch Spenden angewiesen. „Mit diesem Bus haben wir nun wieder die Möglichkeit, benachteiligten Kindern ein Stück Lebensfreude zu schenken und sie auch mal zu einem Ausflug einzuladen“, strahle Evelin Hedl die zusammen mit ihren Eltern Bärbel und Josef eigens für die Übergabe angereist war.

Drei Einzelspenden bildeten das Gesamtpaket

Mit der Unterzeichnung des Schenkungsvertrages wechselte der ehemalige Rufbus mit einem Restwert von knapp 7.500 Euro seinen Besitzer. Damit die kleine Delegation den Bus überführen konnte, spendierte Andreas Eckart von der gleichnamigen Zimmerei einen vollen Tank und Katharina Schallinger beteiligte sich im Namen des Frauenvereins mit 500 Euro, damit man vor Ort die Kosten für die Inbetriebnahme zahlen und somit den „neuen Bus“ umgehend nutzen kann. Als kleines Dankeschön übergaben die ungarischen Gäste jeweils kleine Geschenke mit „Köstlichkeiten aus der Heimat“ sowie eine Erinnerungsurkunde.
Im Anschluss an den „offiziellen Teil“ fand man sich noch im Wirtshaus Lauter zu einem gemeinsamen Abendessen zusammen, bei dem auch die ein oder andere Anekdote aus den vergangenen Jahren ausgetauscht wurde. Am nächsten Morgen hat die ungarische Delegation die Heimreise angetreten und konnte mittlerweile „gut angekommen“ an die Chiemgauer Freunde melden.

Bei vielen ungarischen Kindern wird heuer der Gabentisch leer bleiben

Die Ungarnhilfe Traunstein und Surberg plant bereits die nächste Hilfsaktion. Kurz vor Weihnachten will man mit kleinen „Schokogeschenken“ rund 200 Kindern eine Freude machen. „Viele der Kinder würden in diesem Jahr beim Weihnachtsfest sicherlich leer ausgehen, weil die hohe Inflation vor Ort sämtliche finanziellen Spielräume unzähliger Familien zunichte gemacht hat und sie das Geld für die nötigsten Grundnahrungsmittel brauchen“, sagt Stefan Burghartswieser und ergänzt mit einem Augenzwinkern, „Unterstützer sind natürlich gerne gesehen“.
Damit es bei den kleinen Geschenken keine Ungerechtigkeiten gibt, haben sich die Verantwortlichen eine „Packliste“ mit einem Warenwert von etwa 10 Euro pro Kind überlegt. In einer kleinen Weihnachtstüte sollten kleine Naschereien wie Schokolade oder Kekse zusammengestellt werden. Fertige Tüten werden im Feuerwehrhaus Traunstein (Scheibenstraße 21) entgegengenommen.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: von Links Burghartswieser Hedl, Wimmer Schallinger,  Eckart Reitschuh, Copyright Kreisfeuerwehrverband Traunstein)

Das große Krabbeln – Tausendfüßer im Terrarium

Das große Krabbeln – Tausendfüßer im Terrarium

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Keine 1000 Beine, doch faszinierend: Tausendfüßer beeindrucken mit teils spektakulärem, farbigem Aussehen, ihrer wellenförmigen Fortbewegung und manchmal beachtlicher Größe. Einige Informationen zu den Tieren und ihrer Haltung gibt es hier.

Tausendfüßer zählen zu den Gliederfüßern. Im Laufe der Evolution haben sie fast alle Kontinente bis auf die Polarregionen und viele verschiedene Lebensräume besiedelt, von dichten Wäldern, in denen sie auf dem Boden oder auch im Geäst zu finden sind, über Steppen, Savannen und Wüsten bis zum Gebirge. „In der Heimtierhaltung sind die Tausendfüßer seit vielen Jahren äußerst beliebt, da sich – je nach Verbreitungsgebiet – auch optisch ansprechende Terrarien dekorieren lassen. Außerdem kann man aufgrund der relativ hohen Lebenserwartung von bis zu 15 Jahren lange Freude an den Tieren haben“, erläutert Dr. Martin Singheiser vom Bundesverband für fachgerechten Natur-, Tier- und Artenschutz (BNA).

Das richtige Zuhause

Wie groß ein Terrarium für Tausendfüßer sein sollte, hängt von der zu erwartenden Endgröße der erwachsenen Tiere ab. Als Faustformel gilt: Die Länge und Breite sollte die dreifache beziehungsweise zweifache Körperlänge des ausgewachsenen Tieres betragen. Die weitere Ausgestaltung richtet sich dann nach dessen Lebensweise.
Für baumbewohnende Arten bietet sich ein Hochterrarium an, während bei Bodenbewohnern die Grundfläche entscheidender ist. Für bodenbewohnende Arten ist eine hohe Schicht aus ungedüngter Blumenerde, die mit Laub- und Holzhäcksel aus weißfaulem Laubholz angereichert wird, notwendig, in die sich die Tiere für die Häutung komplett eingraben können. Für baum- und strauchbewohnende Arten kann man Kletteräste und Röhren aus Kork ebenso einbringen wie Äste von Laubhölzern. Der Bodengrund sollte bei allen Arten mit Rindenstückchen und trockenem Laub bedeckt werden. Pflanzen, Moose und Farne machen das Terrarium dann vollständig.
Eine gesonderte Wärmequelle braucht es für die meisten Arten trotz ihrer (sub-)tropischen Herkunft nicht unbedingt, denn sie fühlen sich bei Zimmertemperaturen von 20 bis 25 Grad Celsius sehr wohl. An dunkleren Standorten im Haus können LED- oder Halogenleuchten das Terrarium beleuchten. Die benötigte Luftfeuchtigkeit darin wird durch tägliches Sprühen mit einer Drucksprühflasche erreicht. Staunässe ist hingegen zu vermeiden.
Die Tiere brauchen eine abwechslungsreiche Ernährung. Da sie Allesfresser sind, ist das recht einfach. In der Natur zersetzen Tausendfüßer organischen Abfall wie Blätter, Früchte oder auch Totholz. Im Terrarium ernährt man sie am besten mit trockenen Blättern, die ja schon Teil der Einrichtung im Terrarium sind. Hinzu kommen Gemüse wie Zucchini, Salatgurke, Tomate, Paprika, Salat, (gedünstete) Möhren und Pilze wie Champignons oder Obst wie Melonen, Beeren, Pfirsiche oder Bananen – allerdings keine Zitrusfrüchte. Auch tierische Proteine nehmen Tausendfüßer gerne an. So lässt sich der Speiseplan mit Fischflockenfutter oder eingeweichtem Trockenfutter für Hunde oder Katzen leicht erweitern. Ein Muss ist auch eine Calciumquelle. Hierzu kann man Calciumpulver oder auch Eierschalen zerstoßen und entweder über das Futter streuen oder in den Bodengrund einarbeiten. Einige bodenbewohnende Arten, die sogenannten Spiroboliden, ernähren sich überwiegend von Totholz und Laub. Für sie muss beides ausreichend im Terrarium verfügbar sein.
Für die Grundhygiene ist der Bodengrund im Terrarium regelmäßig auszutauschen, um Futterreste und Kot zu entfernen. Die Intervalle hängen dabei stark von der Terrariengröße, der Menge an Bodengrund und der Besatzdichte ab. Als Daumenregel sollte der Bodengrund ungefähr alle sechs Monate gewechselt werden.

Herkunft und Vermehrung

Heute sind im speziellen Fachhandel viele unterschiedliche Tausendfüßerarten auch aus Nachzucht erhältlich. „Bei guten Haltungsbedingungen und passendem Geschlechterverhältnis ist es meist nur eine Frage der Zeit, bis Nachwuchs durch das Terrarium wuselt“, berichtet Dr. Singheiser.
Bei vielen Arten fehlen beim Männchen im siebten Körpersegment die Laufbeinpaare. Stattdessen findet sich hier die Geschlechtsöffnung für das Begattungsorgan. Haben sich Männchen und Weibchen erfolgreich gepaart, folgt im Anschluss die Eiablage. Artabhängig werden die Eier entweder lose oder in Eipaketen im Boden abgelegt. Diese Pakete werden aus vorverdautem Pflanzenmaterial gebildet und ähneln auf den ersten Blick den Kotballen. Daher sollte man diese bei der Reinigung des Terrariums nicht entsorgen, sondern – sofern man Tausendfüßer nachziehen möchte – in einer separaten Plastikbox mit Bodengrund aufbewahren, bis die Jungtiere nach wenigen Wochen bis Monaten geschlüpft sind. Die neue Generation ist meist unpigmentiert und somit nicht immer leicht zu erkennen. Bei entsprechender Fütterung wachsen die jungen Tausendfüßer jedoch schnell heran und nicht nur die Färbung, sondern auch die Zahl der Körpersegmente nimmt stetig zu.

Tausendfüßer wissen sich zu wehren

Tausendfüßer mögen auf den ersten Blick ein wenig wehrlos erscheinen, da ihnen kräftige Scheren oder ein Stachel fehlen, mit denen manch andere Wirbellose ausgestattet sind. Dafür können fast alle Tausendfüßer zur Verteidigung Wehrsekrete abgeben. Diese quillen aus seitlichen Öffnungen des Panzers und bestehen aus verschiedenen Substanzen, die Schleimhäute reizen und Gewebe wie die Haut an den Fingern anfärben können. Dr. Singheiser weist darauf hin, dass diese Sekrete in der Regel keine Gefahr für den Menschen aufweisen, jedoch kann ein gewisses allergenes Potenzial nicht ausgeschlossen werden. Es gibt Arten, die nur selten Wehrsekrete abgeben, zum Beispiel Mardonius parilis acuticonus oder der Riesentausendfüßer Archispirostreptus gigas. Sie eignen sich damit auch für Einsteiger gut.
(Quelle: Pressemitteilung BNA/IVH / Beitragsbild: re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 3. Dezember

Namenstag haben: Gerlinde, Jason, Johann, Sola

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Amanda Seyfried (1985 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin.)

– Adam Malysz (1977 –  ist ein ehemaliger polnischer Skispringer, der als unter anderem vierfacher Skisprung-Weltcupgewinner und dreifacher Skisprung-Weltmeister der erfolgreichste Skispringer Polens ist.)

– Ozzy Osbourne (1948 – ist ein britischer Rockmusiker, der als Solokünstler und unter anderem als Leadsänger der Band „Black Sabbath“ bekannt wurde und als „Godfather of Metal“ gilt.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1591: 101 Bierbrauer schließen sich in Hamburg zur sogenannten Feuergilde zusammen.
  • 1992: Der Ingenieur Neil Papworth verschickt die weltweit erste Kurzmitteilung (SMS) mit dem Text „Merry Christmas“ von einem PC an ein Orbitel TPU 901 Mobiltelefon im britischen Vodafone-Netz.
  • 2004: Nach Abmahnung durch den deutschen Verbraucherzentrale Bundesverband wegen Verstoßes gegen das Heilmittelwerbegesetz stellt das US-amerikanische Pharmaunternehmen Pfizer eine Werbekampagne ein, in der höhere Preise für Sortis aufgrund einer besonderen Wirksamkeit gerechtfertigt werden.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)