„Trinkfaule Katzen“: Was tun?

„Trinkfaule Katzen“: Was tun?

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Katzen gelten grundsätzlich als trinkfaul. Es ist aber wichtig, dass sie auch und gerade bei warmem Sommerwetter ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen – sonst kann es zu gesundheitlichen Problemen kommen. Zum Glück gibt es verschiedene Möglichkeiten, sein Heimtier beim Trinken zu unterstützen Hier Tipps vom Industrieverband Heimtierbedarf (IVH).

Als Nachkommen von Halbwüstenbewohnern haben Katzen gelernt, mit wenig Wasser auszukommen. Trinken sie aber wiederum zu wenig, drohen unter anderem Nierenprobleme. Die Diplom-Biologin und Katzen-Verhaltensberaterin Birgit Rödder fasst den aktuellen Wissensstand zusammen: „Studien haben gezeigt, dass eine Katze üblicherweise 44 bis 66 Milliliter Wasser pro Kilogramm Körpergewicht benötigt. Das entspricht für eine fünf Kilogramm schwere Katze also etwa einem viertel Liter Wasser am Tag.“ Allerdings werde dieser Bedarf nicht ausschließlich durch Trinken gedeckt, sondern auch durch die Flüssigkeit in Nassfutter oder Beutetieren.

Um gesundheitlichen Problemen vorzubeugen und bei Bedarf etwas nachzuhelfen, sollten Halter im Blick behalten, ob ihr Tier ausreichend trinkt. Grundsätzlich sollte es der Katze so einfach wie möglich gemacht werden. Da die individuellen Tiere sich mitunter in ihren Vorlieben unterscheiden, hilft es, verschiedene Optionen auszuprobieren.

Mehrere Trinkquellen anbieten

Es ist immer eine gute Idee, der Katze gleich mehrere Wasserquellen anzubieten, damit sie beim Vorbeilaufen häufiger die Gelegenheit nutzt, einen Schluck zu trinken. Die Expertin empfiehlt daher, die Wasserquellen an den üblichen Wegen der Katze auszurichten, damit möglichst häufig eine Chance zum „Barbesuch“ besteht. Diese Stellen sollten dann unbedingt beibehalten werden. „Beim Futternapf ist ein neuer Platz meist nicht so problematisch, aber beim Wasser: Da bin ich froh, wenn die Katze den genauen Ort kennt!“, sagt Rödder. Zusätzlichen Angeboten steht dagegen nichts im Wege.

Wichtig ist der richtige Napf

Was den Napf betrifft, betont Rödder die individuellen Vorlieben: „Es gibt Katzen, die mögen ein kleines Glas und andere eher eine größere Schale. Auch beim Material oder ob es ein flaches oder tiefes Gefäß ist, gibt es unterschiedliche Präferenzen. Ich hatte auch einmal eine Katze, die hat in der Wohnung grundsätzlich nur auf erhöhten Plattformen getrunken. Man sollte also immer ein bisschen ausprobieren, was das eigene Tier bevorzugt.“

Wasservorlieben herausfinden

Auch beim Wasser selbst unterscheiden sich die Feinschmecker. Die einen mögen lieber frisches Leitungswasser, anderen ist der Chlorgeruch darin zu stark – dann darf das Wasser eher schon ein bisschen abgestanden sein. In jedem Fall sollte der Napf regelmäßig gründlich mit Wasser gereinigt werden, um Krankheiten vorzubeugen.
Trinkt eine Katze zu wenig, hilft es der Diplom-Biologin zufolge, wenn man Hühnerfleisch kocht und die Brühe zum Trinken anbietet: „Ein Tipp: Das Fleisch dann in Portionsgröße mit der Brühe einfrieren – dann hat man immer wieder eine sehr wasserreiche Mahlzeit vorrätig.“

Fließendes Wasser ausprobieren

Es kann einen Unterschied machen, ob das Wasser in einem Napf steht oder ob es fließt, etwa in einem Trinkbrunnen. Eine Studie dazu hat gezeigt, dass einige Katzen fließendes Wasser bevorzugen. Die Forscher stellten zudem fest, dass die ungewohnten Geräusche sowie der leicht andere Geschmack und Geruch einige Gewöhnungszeit brauchen können. Birgit Rödder empfiehlt daher, es einfach als zusätzliche Wasserquelle zu testen. Auch der Wasserhahn wird mitunter gerne angenommen.

Wasserspiele finden manche Katzen toll

Im heißen Sommer bietet eine Wasserschüssel, in der vielleicht noch ein Spielzeug schwimmt, eine spielerische Abkühlung. „Selbst wenn das Spielen und die Abkühlung nicht direkt auf das Trinken abzielen, kann so eine Wasserschüssel trotzdem eine einfache Inspiration und Gelegenheit sein, Flüssigkeit zu sich zu nehmen“, meint Rödder. Manche neugierige Katze spielt auch gerne mit Eiswürfeln im Wasser. Das Wasser sollte zum Trinken aber nicht zu kalt werden.

Wer seine Katze genau beobachtet, wird mit der Zeit feststellen, welche Wasserquellen und Orte sie zum Trinken bevorzugt. Darüber hinaus sollte man im Sommer natürlich besonders darauf achten, dass auch das sonstige Umfeld passt: Neben der Trinkfaulheit kann sonst auch Überhitzung schnell zum Problem werden. 
(Quelle: Pressemitteilung Industrieverband Heimtierbedarf / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sachstand nach Brand eines Bauzugs

Sachstand nach Brand eines Bauzugs

Rosenheim / Holzkirchen / Traunstein – Durch einen in Brand geratenen Bauzug am gestrigen späten Sonntagabend (wir berichteten) kam es zu einer Sperrung auf der Strecke München- Rosenheim – Salzburg zwischen Übersee und Traunstein. Zur Lage heute hier ein Sachstandsbericht der BRB. 

Derzeit (Stand Montag, 14. August, 12 Uhr) ist die Strecke München – Rosenheim – Salzburg zwischen Übersee und Traunstein wegen des gestrigen Brandes eines Bauzuges nur eingleisig befahrbar. Laut Mitteilung der DB Netz AG wird es voraussichtlich bis Freitagfrüh bei der eingleisigen Befahrbarkeit bleiben und es muss bisweilen mit kurzen Streckensperrungen gerechnet werden.
Die Züge können nur mit stark reduzierter Geschwindigkeit auf diesem Streckenabschnitt fahren. Zusammen mit den Grenzkontrollen führt dies zu Verspätungen. Geplant ist, pro Stunde jeweils einen Zug in Richtung München und einen Richtung Salzburg fahren zu lassen. Die genauen Abfahrts- und Ankunftszeiten sind aufgrund der nötigen Bauarbeiten wegen der 3000 Liter ausgelaufenen Dieselkraftstoffs allerdings nicht vorauszusagen.

Fahrgäste werden gebeten, sich auf der Webseite (www.brb.de) vor Fahrtantritt zu informieren. Je nach Fahrtziel kann die Umleitung von Freilassing über Mühldorf genutzt werden. Zudem gibt es auf der Webseite auch die Möglichkeit zum Abonnieren eines Newsletters mit individueller Streckenauswahl zur aktuellen und zuverlässigen Information über Großstörungen und Baustellen.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerische Regiobahn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Erneut Motorradsturz am Sudelfeld

Erneut Motorradsturz am Sudelfeld

Oberaudorf / Landkreis Rosenheim –  Die schöne Witterung zog am vergangenen Wochenende wieder unzählige Motorradfahrer auf die Straße, Treffpunkt war hier die wie so oft die B307 am Sudelfeld (Landkreis Rosenheim) Dabei kam es leider auch wieder zu einem Unfall.

Die Pressemitteilung im Wortlaut:
Am frühen Samstagnachmittag ereignete sich im Bereich der Rosengasse zum wiederholten Male in dieser Saison ein Motorradsturz.
Konkret fuhr ein 23-Jähriger aus München mit seiner 125 PS starken Kawasaki vom Tatzelwurm kommend in Richtung Bayrischzell. An der sogenannten „Rosengasse“ verlor er während der Kurvenfahrt die Kontrolle über sein Motorrad und stürzte auf die Straße.
Als Ursache muss von den Straßenverhältnissen nicht angepasster Geschwindigkeit ausgegangen werden.
Bei dem Sturz verletzte er sich an beiden Armen so schwer, dass er in ein Klinikum verbracht werden musste.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Brannenburg / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Musik-Flohmarkt in Bruckmühl feiert Premiere

Musik-Flohmarkt in Bruckmühl feiert Premiere

Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Am 9. September feiert der Musik-Flohmarkt in Bruckmühl (Landkreis Rosenheim) Premiere. Von 9 bis 16 Uhr findet er im Parkt vor dem ZeMuLi (Volksmusikarchivgarten) statt. Er steht ganz im Zeichen der regionalen Musikkultur und Musizierpraxis.

„Wer Musik macht sammelt im Laufe der Zeit einiges an Instrumentarium, Zubehör, Equipment, Noten, Bücher und vieles mehr an. Oftmals stellt man nach einiger Zeit fest, dass nicht alles zum häufigen Einsatz kommt. Was also tun? Im  Internet verkaufen? Zu aufwendig“, schildert Leonhard Meixner, Volksmusikpfleger des Bezirks Oberbayern. Er hatte die Idee hinter der Veranstaltung. Nachhaltigkeit kann auch hier gelebt werden und passt für den Volksmusikpfleger perfekt in die Zeit. „Bei uns haben sie die Möglichkeit ihre guten Stücke beim speziell für Musik ausgerichteten Markt anzubieten und können beispielsweise einer jungen Musikschülerin die erste eigene Blockflöte überreichen“, so Meixner. Secondhand und damit nachhaltig ist ein weiterer wichtiger Gedanke hinter dem Musi-Flohmarkt.

Aussteller können Musikinstrumente und Zubehör, Noten, Liederbücher und Hefte, Instrumentalschulen, Alles zum Thema Volksmusik wie Zeitschriften, Literatur et cetera, Mikrofone, Kabel und technisches Equipment. „Einfach alles, was zur Musikausübung dazugehört, Alles, was zur regionalen Musikkultur gehört und einfach Alles zum Thema Brauchtum in Oberbayern“, zählt Meixner auf. Und liefert damit auch gleich die Verbindung zum Mitveranstalter, dem Trachtenverein „D’Wendlstoana“ Bruckmühl. „Musik gehört zu uns und zum Brauchtum einfach dazu und deshalb war für uns gleich klar, dass wir bei dem Musi-Flohmarkt dabei sind, den Getränkeausschank übernehmen und der Trachtennachwuchs und die -jugend aus Kirchdorf und Bruckmühl auftreten werden“, betont Bruckmühls Trachtenvorstand Michael Greiner.

IEs gibt auch Musik und Kinderprogramm

Im Rahmen des Marktes gibt es ein reichhaltiges musikalisches Programm zum Zuhören, Zuschauen und Mitmachen. Das Kinderprogramm mit Mitmachaktionen findet ab 10 Uhr statt. Ab 10.30 Uhr werden die Heufelder Bläser aufspielen. Danach gibt es ab 11.30 Uhr die Auftritte der Trachtler. Unter anderem werden auch die Goaßlschnoizer ihr Können zeigen. Ab 13 Uhr erklingen dann die Instrumente der Blaskapelle Bruckmühl. Bei Schlechtwetter gibt es eine Ausweichmöglichkeit.
Aussteller melden sich per E-Mail an zemuli@bezirk-oberbayern.de oder unter Telefon 08062/5164. Bierbänke und -tische sowie Marktstände für die ersten Anmeldungen können zur Verfügung gestellt werden. Die Teilnahme am Markt ist für alle Aussteller kostenlos. Eine Anmeldung ist aber zwingend erforderlich.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühl / Beitragsbild: Bezirk Oberbayern, zeigt: Leonhard Meixner und Katharina Bucher zeigen Beispielhaft wie, ein Stand mit jeder Menge Materialien und Notenblätter aussehen kann. Musiker sollen hier Secondhand quasi und damit nachhaltig Musikalien bei dem Markt erwerben können)

Dackelrennen in Bad Feilnbach

Dackelrennen in Bad Feilnbach

Bad Feilnbach / Landkreis Rosenheim –  Am Sonntag, 20. August, 14 Uhr, findet das Deckelrennen in Bad Feilnbach (Landkreis Rosenheim) auf dem Vereinsgelände der Sektion Wendelstein statt. Auf Groß und Klein wartet jede Menge Spaß. 

Der unterhaltsame Wettbewerb findet auf dem Hundeplatz der Sektion zwischen Bad Feilnbach und Derndorf statt. Beginn des Rennens ist um 14 Uhr. Die Anmeldung dafür beginnt um 13 Uhr. Jeder Teilnehmer erhält ein kleines Geschenk (solange der Vorrat reicht). Die Startgebühr beträgt 5 Euro.
Neben dem schnellsten Dackel bekommt auch der langsamste Dackel einen Preis und alle Teilnehmer bekommen eine Urkunde.
Wichtige Info für die Teilnehmer. Jeder Hund muss gechipt sein. Gültigen Impfpass nicht vergessen.
Veranstalter ist der Dackelklub Sektion Wendelstein im BDK. Vor Ort ist ein Infotisch vom Klub und rund um den Dackel.
Weitere Infos gibt es unter Telefon 08066 / 1592 oder anna.lindlmaier@gmx.de. Außerdem unter www.dackelklub-wendelstein.de.
(Quelle: Pressemitteilung  Dackelklub Sektion Wendelstein / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Alkoholisiert Auffahrunfall verursacht

Alkoholisiert Auffahrunfall verursacht

Rosenheim – Ein 25-jähriger Autofahrer übersah in der Kufsteiner Straße in Rosenheim einem vor ihm, an einer roten Ampel haltenden Wagen und fuhr auf. Grund für die verzögerte Reaktion könnte zu viel Alkohol gewesen sein.

Nach den Angaben der Polizei kam es zu dem Unfall am vergangenen Freitag gegen 16.30 Uhr. Die Beifahrerin in dem vor ihm fahrenden Wagen wurde bei dem Auffahrunfall leicht verletzt. Da die Polizei bei dem 25-jährigen Rosenheimer Alkoholgeruch wahrnahm, wurde ein Alkoholtest durchgeführt. Dieser ergab einen Wert von knapp 0,5 Promille. Die Weiterfahrt für den Rosenheimer war damit vorbei. Auf der Dienststelle der Polizei wurde eine Blutentnahme durchgeführt. An den beiden Fahrzeugen entstand ein Sachschaden in geringem vierstelligen Bereich.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto Polizeipräsidium Oberbayern Süd)

Ladendiebe erwischt

Ladendiebe erwischt

Rosenheim – Zwei Ladendiebe erwischte die Rosenheimer Polizei am vergangenen Freitag. Das Pärchen trug einige der gestohlenen Bekleidungsstücke am Leib. Weiteres Diebesgut fand sich in ihrem Rucksack.

Gegen 14.50 Uhr ging bei der Polizei Rosenheim die Mitteilung über zwei Ladendiebe bei einem Bekleidungsgeschäft in der der Rosenheimer Innenstadt ein. Eine Mitarbeiterin meldete, wie ein Pärchen das Geschäft verließ und Waren bei sich hatten, ohne diese zu bezahlen. Die Mitarbeiterin konnte, nach den Angaben der Polizei, noch beobachten, wie sich das Pärchen in eine nahegelegene Parkanlage begab, ehe sie die Beiden aus den Augen verlor.

Nach einer längeren Fahndung der Beamten konnte das beschriebene Pärchen letztlich mitsamt dem Diebesgut festgestellt werden. Bei der Durchsuchung des mitgeführten Rucksacks wurden Kleidungsstücke und Kosmetika sichergestellt. Außerdem trug die 23-jährige Ladendiebin, aus dem Rosenheimer Landkreis stammend, bereits einen Teil der entwendeten Kleidung und Schuhwerk am Leib. Sie und ihr 35-jährige Begleiter, ebenfalls aus dem Rosenheimer Landkreis, wurden vorläufig festgenommen. Der Wert der entwendeten Ware beläuft sich auf ungefähr 300 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Polizeiinspektion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 13. August.

Namenstag haben: Cassian, Concordia, Gertrud, Hippolyt, Johannes, Marco, Markus, Pontian, Wigbert

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Erika Berger  (1939 – war eine deutsche Moderatorin und Autorin, die sich mit der von ihr moderierten RTL-Sendung „Eine Chance für die Liebe“ rund um Fragen der Sexualität den Titel „Aufklärerin der Nation“ erwarb.)

– Fidel Castro (1926 – war ein kubanischer Politiker, der als Revolutionär gegen den Diktator Batista an die Macht kam.)

– Alfred Hitchcock (1899 – war ein britischer Filmregisseur und Filmproduzent, der für das Genre Thriller wegweisende Klassiker wie „Rebecca“, „Bei Anruf Mord“, „Das Fenster zum Hof und „Vertigo“ schuf.
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1913: Harry Brearley gelingt die Erfindung rostfreien Stahls.
  • 1989: Im Large Electron-Positron Collider des CERN werden die ersten Teilchenkollisionen detektiert.
  • 1942: Walt Disneys Trickfilm Bambi hat US-Premiere in der Radio City Music Hall in New York.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Anton Hötzelsperger)
Spende für Visayas-Pustelschweine

Spende für Visayas-Pustelschweine

München – Bereits seit 2017 werden im Tierpark Hellabrunn im München Visayas-Pustelschweine gepflegt. Die vom Aussterben bedrohten Tiere erfuhren in der Jahreskampagne „Zootier des Jahres“ im Jahr 2022 besondere Aufmerksamkeit, da die prekäre Lage dieser und anderer verwandter Tierarten bisher nur wenig Anklang in Medien und Gesellschaft gefunden hat. Unter Federführung der Zoologischen Gesellschaft für Arten- und Populationsschutz e.V. (ZGAP) hat sich auch der Münchner Tierpark an dieser Initiative beteiligt. Dank vieler großzügiger Spenden von Hellabrunn-Besuchern in aufgestellten Sammeldosen und Kleingeld-Trichtern, konnte das Engagement zum Schutz der Tiere sehr erfolgreich unterstützt werden.

Wie viele andere asiatische Schweinearten sind auch die Pustelschweine in ihrer Heimat durch den Verlust ihres Lebensraumes von der Ausrottung bedroht. Illegale Abholzungen, Brandrodungen und die Ausbreitung landwirtschaftlicher Nutzflächen tragen dazu bei, dass der Lebensraum der Tiere immer weiter zurückgeht. Neben gezielten Bejagungen, stellt auch die genetische Vermischung von verwilderten domestizierten Schweinen mit freilebenden eurasischen Wildschweinen eine Bedrohung für die seltenen Java-Pustelschweine, die Visayas-Pustelschweine und die Bawean-Pustelschweine dar.

Mithilfe der auf dem Areal von Hellabrunn eingenommenen Spenden in Höhe von exakt 9.334,81 Euro, die bereits zu Beginn des Jahres an die Kampagne zum Schutz weitergeleitet wurden, konnten verschiedene Projekte zum Schutz der bedrohten Tierarten erfolgreich umgesetzt werden. Neben einer Erhaltungszuchtanlage für die Bawean-Pustelschweine auf der Insel Java, konnte in Kooperation mit lokalen indonesischen Schutzorganisationen auch eine Reservatanlage für Java-Pustelschweine fertig gestellt werden. Diese Reservatanlagen sind besonders wichtig, weil es für diese Art keine Reservepopulationen in Europäischen Zoos gibt. Neben diesen Maßnahmen ermöglicht es die hohe Spendensumme zusätzlich, noch weitere Schutzmaßnahmen für Pustelschweine in-situ umzusetzen.

Weitere geplante Schutzmaßnahmen auf der Insel Java

Aktuell ist im Projektgebiet auf der Insel Bawean geplant, eine bestimmte Anzahl von Bawean-Pustelschweinen zu entnehmen und in eine Erhaltungszuchtstation auf der Insel Java umzusiedeln. Gerade im Hinblick auf die immer noch grassierende Afrikanische Schweinepest (ASP) ist dieser Schritt besonders wichtig, um die ohnehin geringen Populationszahlen der stark gefährdeten Tiere zu schützen. In der Station mit strengen Hygiene- und Biosicherheitsmaß-nahmen soll somit eine Reservepopulation aufgebaut werden. Die Tiere erfüllen eine wichtige Aufgabe für die vielen indonesischen Inseln. Als allesfressende Landschaftsingenieure, die durch ihr Fress- und Wühlverhalten den Boden auflockern, tragen sie wesentlich zum Fortbestand eines gesunden Ökosystems bei.
In Anbetracht der deutlichen Bedrohungslage ist der Spendenerfolg für Tierparkdirektor und Vorstand Rasem Baban ein besonderer Grund zur Freude: „Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Tierparkgästen bedanken, die im letzten Jahr über die Spendenbehälter in unseren Service-Centern und im Nashornhaus gespendet und damit zur Initiierung der Schutzmaßnahmen für die Pustelschweine beigetragen haben. Für das Team vor Ort ist das eine wichtige Unterstützung und zeigt, was wir alle gemeinsam für den Arten- und Biodiversitätsschutz erreichen können“, schließt Baban.
(Quelle: Pressemitteilung Tierpark Hellabrunn / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Erzdiözese spendet für Hochwasser-Opfer in Slowenien

Erzdiözese spendet für Hochwasser-Opfer in Slowenien

München – Die Erzdiözese München und Freising spendet 30.000 Euro zur Hilfe für Betroffene der Flutkatastrophe in Slowenien. „In Slowenien haben, wie uns berichtet wird, wahrscheinlich tausende Menschen ihr Zuhause und ihre Lebensgrundlage verloren. Sie brauchen eine unmittelbare Versorgung in den Notunterkünften, bei der wir die Caritas finanziell unterstützen, damit unsere Spende zielgerichtet und als konkrete Hilfe vor Ort ankommt“, so Christoph Klingan, Generalvikar der Erzdiözese München und Freising.

Die Spende in Höhe von 30.000 Euro stammt aus dem Katastrophenhilfsfonds der Erzdiözese und geht an Caritas International. Über den Partner vor Ort, Caritas Slowenien, stellt die Hilfsorganisation Unterkünfte, medizinische Versorgung sowie Nahrung und sauberes Wasser zur Verfügung. „Viele Menschen in Slowenien stehen jetzt vor dem Nichts. Ich hoffe, dass die Spende dazu beiträgt, ihre unmittelbare Not zu lindern und ihnen zudem das Gefühl gibt, dass wir sie sehen und nicht allein lassen“, sagt Generalvikar Klingan.

Anhaltender Starkregen hat in Teilen Sloweniens, Österreichs und Kroatiens in den vergangenen Tagen Überflutungen und Erdrutsche verursacht. Aufgrund seiner geographischen Lage und Größe ist Slowenien besonders stark betroffen. Entlang der Flüsse Save, Drau, Mieß und Mur wurden nach bisherigen Schätzungen zehntausend Häuser zerstört. Die internationale katholische Hilfsorganisation Caritas International trägt mit der Spende der Erzdiözese zur Versorgung der Betroffenen mit mobilen Unterkünften, Lebensmitteln, Artikeln des täglichen Bedarfs sowie medizinischer Betreuung bei. 
(Quelle: Pressemitteilung Erzdiözese München und Freising / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Still-Infoabend für Schwangere

Still-Infoabend für Schwangere

Rosenheim – Stillen ist ein natürlicher Vorgang, muss aber von Generation zu Generation weitergegeben oder neu erlernt werden. Ein Informationsabend dazu findet am Mittwoch, 16. August, um 19  Uhr in der „Hebammerei“ in Rosenheim, RoMed-Klinikgelände, Ellmaierstraße 31, 8. OG in Rosenheim statt.

Mit dem Aufzug kommen die Teilnehmenden bequem nach oben, lediglich das letzte Stockwerk ist über ein paar Stufen zu erreichen. Parkmöglichkeiten sind in der Nähe vorhanden.
Der Veranstaltung dauert rund zwei Stunden und ist für Schwangere ab der 25. Schwangerschaftswoche sinnvoll. Still- und Laktationsberaterin IBCLC Michaela Ziegler gibt Antworten auf die Fragen zum Thema Stillen sowie Tipps und praktische Tricks im Umgang mit dem Kind.
Der Still-Infoabend ist kostenfrei, die Teilnehmerzahl allerdings begrenzt. Eine Anmeldung unter Telefon 08031 / 365-3283 oder E-Mail an stillberatung-ziegler@gmx.de erleichtert die Organisation. Weitere Infos rund um die Begleitung vor und während der Schwangerschaft gibt es unter www.hebammerei-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Lästig aber harmlos: Wespen und Hornissen

Lästig aber harmlos: Wespen und Hornissen

Rosenheim – Ob beim Kuchenessen oder bei der Grillfeier – jetzt im Hochsommer ist immer mit Wespen zu rechnen. Auch in diesem Jahr ist das Beratungsaufkommen im Umwelt- und Grünflächenamt der Stadt Rosenheim bei Fragen zu Wespen und Hornissen hoch.

Speziell im Spätsommer suchen Wespen den gedeckten Tisch auf, weil einerseits das natürliche Nahrungsangebot knapper wird und andererseits, weil die Larven und Jungtiere ausreichend Nahrung erhalten haben. Die Wespen versorgen sich gegen Ende ihrer Lebenszeit vor dem Herbst nur mehr selbst.

Hornissen sind neugierig, aber scheu

Hornissen hingegen sind zwar neugierig aber dennoch scheu und nicht aggressiv. Die Insektenfresser erscheinen nicht am Kuchentisch oder am Picknickkorb.
Sowohl Wespen- als auch Hornissenstiche sind für die meisten Menschen ungefährlich. Zu kritischen Reaktionen kann es dann kommen, wenn Menschen auf bestimmte, in den Mischgiften enthaltenen, Eiweißkörper stark allergisch reagieren oder ein Stich in den Rachen erfolgt. Hier ist sofortige ärztliche Hilfe erforderlich.

Alle Wespen- und Hornissenarten genießen offiziellen Schutzstatus oder sind gar „besonders geschützt“. Wespen und Hornissen dürfen nicht getötet oder gefangen werden. Des Weiteren dürfen ihre Behausungen nicht entfernt oder zerstört werden – eine Umsiedlung ist genehmigungspflichtig und ohnedies nur ausgesprochen aufwendig umzusetzen.

Menschen müssen sich mit der Natur arrangieren

Auch in urbanen Gebieten müssen sich Menschen mit der Natur arrangieren: Nach dem Essen im Freien sollten die Essensreste zügig verpackt oder nach drinnen gebracht werden, sowie Hände und Gesicht von Kindern feucht gereinigt werden.
Um sich in Innenräumen vor den Insekten zu schützen und dennoch zum Lüften Fenster öffnen zu können empfehlen sich klassische Fliegengitter.
Bei Kontakt mit Wespen und Hornissen sind schnelle oder schlagende Bewegungen zu vermeiden und die Tiere sollten nicht angehaucht werden. Das städtische Umwelt- und Grünflächenamt bietet bei Fragen zu den Insekten telefonische Beratung unter 08031/ 365-1687 an.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)