BRK Rosenheim erfüllt Herzenswunsch: Letzte Reise an den Gardasee

BRK Rosenheim erfüllt Herzenswunsch: Letzte Reise an den Gardasee

Rosenheim – Ein letztes Mal gemeinsam mit der Familie an den Gardasee: Diesen Wunsch erfüllte das Herzenswunsch-Team des BRK-Kreisverbands Rosenheim dem 62-jährigen Giovanni. Aufgrund seiner schweren Erkrankung war eine Reise ohne professionelle Unterstützung nicht mehr möglich.

Giovanni stammt ursprünglich aus Sizilien und verbrachte in den vergangenen Jahren viele Urlaube mit seiner Frau und seiner Familie am Gardasee. Seit einigen Jahren lebt er mit der Diagnose Krebs. Die Erkrankung konnte zunächst behandelt werden, ist in ihrer aggressiven Form seit Beginn dieses Jahres jedoch nicht mehr behandelbar. Giovannis Gesundheitszustand verschlechtert sich rapide.
Sein Wunsch war es, noch einmal gemeinsam mit seiner Familie nach Sirmione zu reisen. Das Herzenswunsch-Team des BRK-Kreisverbands Rosenheim übernahm die Organisation und Begleitung der Fahrt.

Ankunft am Gardasee und Wiedersehen mit der Familie

An einem Freitag ging es Richtung Gardasee. Trotz des starken Verkehrs und der langen Fahrt konnte Giovanni sich während der Reise hinlegen und immer wieder ausruhen.
In Sirmione genoss er am nächsten Tag bei schönem Wetter den Blick über den Gardasee. Im Hotel wartete anschließend eine Überraschung auf ihn: Ein Teil seiner Familie war eigens angereist, um ihn noch einmal zu sehen.
Gemeinsam verbrachten sie den Tag, besuchten eine Kirche und kehrten am Abend in Giovannis Lieblingsrestaurant ein, das er von früheren Aufenthalten besonders schätzte.

Besuch in Solferino

Während die Familie am Nachmittag eine Ruhepause einlegte, besuchte das Herzenswunsch-Team das nahegelegene Solferino. Dort entstand vor 167 Jahren nach einer verheerenden Schlacht der Rotkreuz-Gedanke. „Sono tutti fratelli – Alle sind Brüder“ – ein Gedanke, der auch die Arbeit des Herzenswunsch-Teams bis heute prägt.

Ein Abschied mit vielen gemeinsamen Erinnerungen

Am Sonntag fühlte sich Giovanni nicht gut, weshalb der Tag ruhig verbracht wurde. Am Abend ging es noch einmal nach Lazise. Ein Spaziergang durch die Altstadt und ein gemeinsames Abendessen in einem weiteren Lieblingslokal der Familie bildeten den Abschluss der Reise.
Für die Familie war es ein emotionaler Abschied. Die Gewissheit, dass es kein Wiedersehen mit Giovanni geben wird, war an diesem Abend besonders spürbar.
Müde, traurig, aber auch dankbar und glücklich über die gemeinsam verbrachte Zeit, machte sich die Familie anschließend auf den Heimweg.

Für das Herzenswunsch-Team bleibt die Dankbarkeit, Giovanni und seiner Familie diesen Wunsch ermöglicht und sie auf der Reise begleitet zu haben. „Es ist immer ein großes Geschenk, dabei sein zu dürfen.“
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Ein letzter Ausflug an den Gardasee mit der Familien Copyright BRK Kreisverband Rosenheim)

Erste Hilfe in Rosenheim: Malteser rufen zum Auffrischen auf

Erste Hilfe in Rosenheim: Malteser rufen zum Auffrischen auf

Rosenheim – Was tun, wenn ein Mensch plötzlich zusammenbricht? Wann ist die stabile Seitenlage richtig und was muss im Notfall zuerst passieren? Viele Menschen sind bei solchen Fragen unsicher. Die Malteser in Rosenheim nehmen den Tag der Ersten Hilfe am 12. September zum Anlass, daran zu erinnern, wie wichtig aktuelle Erste-Hilfe-Kenntnisse sind.

Fast 60 Prozent der Menschen in Deutschland haben seit mehr als fünf Jahren keinen Erste-Hilfe-Kurs mehr besucht. Acht Prozent haben sogar noch nie einen solchen Kurs absolviert. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Malteser hervor.
Dabei gilt: Laien können bei Erster Hilfe kaum etwas falsch machen – außer, gar nicht zu helfen. Die Malteser raten deshalb dazu, die eigenen Kenntnisse regelmäßig aufzufrischen.

„Unser Appell zum Tag der Ersten Hilfe richtet sich besonders an Menschen, die viel unter Leuten sind. Bei ihnen ist die Wahrscheinlichkeit besonders hoch, als Erste helfen zu müssen“, sagt Wilhelm Bothar, verantwortlich für die Erste-Hilfe-Ausbildung der Malteser in Rosenheim.

Im Notfall zählt schnelles und entschlossenes Handeln

In einem eintägigen Erste-Hilfe-Kurs können wichtige Grundlagen erlernt oder bereits vorhandene Kenntnisse aufgefrischt werden. Für Führerscheinbewerber und betriebliche Ersthelfer ist ein Erste-Hilfe-Kurs ohnehin verpflichtend.
Doch auch für alle anderen kann eine Auffrischung sinnvoll sein. Denn häufig sind es Angehörige, Freunde, Arbeitskollegen oder Nachbarn, die in einer Notsituation als Erste vor Ort sind. Gerade dann kann es helfen, wenn die wichtigsten Handgriffe sitzen und man weiß, was zu tun ist.

Die ersten Minuten nach einem Notfall können entscheidend dafür sein, wie schwer die Folgen ausfallen.

„Außer, nicht aktiv zu werden“

Im Ernstfall sollten Helfer zunächst die betroffene Person ansprechen und den Notruf 112 wählen. Bis professionelle Hilfe eintrifft, sollten sie bei der betroffenen Person bleiben.
„Laien können eigentlich nichts falsch machen – außer, nicht aktiv zu werden. Sprechen Sie die betroffene Person an, wählen Sie den Notruf 112 und bleiben Sie bei ihr, bis die Profis übernehmen“, rät Bothar.

Weitere Anwesende können bei der Ersten Hilfe unterstützen, etwa bei der richtigen Lagerung, beim Schutz vor Hitze oder Kälte oder indem sie einen Verbandkasten beziehungsweise einen Defibrillator holen.
Ein automatisierter externer Defibrillator (AED) unterstützt Laien dabei mit klaren Sprachanweisungen und führt Schritt für Schritt durch die Anwendung. Die Geräte sind inzwischen in immer mehr öffentlichen Gebäuden und Unternehmen zu finden.

Erste Hilfe alle zwei Jahre auffrischen

Fachverbände und Berufsgenossenschaften empfehlen, Erste-Hilfe-Kenntnisse alle zwei Jahre aufzufrischen. Die Malteser bieten dafür regelmäßig entsprechende Kurse an.
Auch Unternehmen und geschlossene Gruppen können individuelle Termine vereinbaren.
Informationen, Termine und Anmeldung gibt es bei den Maltesern. Für Beratung zu besonderen Kursformaten und individuellen Kursen ist Wilhelm Bothar unter 08031 80957-125 erreichbar.
(Quelle: Pressemitteilung Malteser Rosenheim / Beitragsbild: Handlungssicherheit in der Ersten Hilfe vermitteln die Malteser in ihren Kursen durch viele praktische Übungen. Copyright Lena Kirchner/Malteser)

AWO Rosenheim sucht Schülerpaten

AWO Rosenheim sucht Schülerpaten

Rosenheim – Kindern mit schwierigen Startbedingungen bessere Bildungschancen ermöglichen: Dafür engagiert sich die AWO in Rosenheim seit vielen Jahren mit ihrem Schülerpaten-Projekt. Zum neuen Schuljahr werden wieder Ehrenamtliche gesucht, die ein Schulkind regelmäßig beim Lernen begleiten.

Das Schülerpaten-Projekt wurde bereits 2007 von der AWO in Kooperation mit der Grundschule Erlenau ins Leben gerufen. Seitdem unterstützen ehrenamtliche Schülerpaten Kinder auf ihrem Bildungsweg.
In den sogenannten Lerntandems geht es dabei nicht nur um Hausaufgabenhilfe. Die Ehrenamtlichen üben mit den Kindern beispielsweise Lesen, helfen beim Rechnen und Schreiben und nutzen dabei auch altersgerechte Lernspiele. Gleichzeitig sollen die Kinder Freude am Lernen entwickeln und in ihrem Selbstwertgefühl gestärkt werden.

„Wir wollen einen Beitrag dazu leisten, allen Mädchen und Buben die gleiche Chance auf gute Bildung zu geben“, erklärt Projektleiterin Tina Matousek vom AWO Mehrgenerationenhaus Familienstützpunkt.

AWO sucht Ehrenamtliche für das neue Schuljahr

Zum neuen Schuljahr möchte die AWO das Angebot fortführen und sucht deshalb Menschen, die einem Schulkind regelmäßig Zeit schenken möchten. Welche Kinder und Ehrenamtlichen zusammenkommen, wird gemeinsam mit dem jeweiligen Schulteam abgestimmt.

Die Lerntandems treffen sich einmal pro Woche für eine Stunde in der Schule. Je nach Bedarf wird gemeinsam gerechnet, geschrieben oder gelesen. Auch spielerische Elemente gehören zum Lernen dazu.
Für die ehrenamtlichen Schülerpaten geht es dabei nicht darum, professionelle Nachhilfe zu ersetzen. Vielmehr steht die persönliche Begleitung des Kindes im Mittelpunkt – und die Erfahrung, gemeinsam Fortschritte zu machen.

Auftaktveranstaltung im Oktober geplant

Interessierte, die sich als Schülerpate engagieren möchten, können sich beim AWO Mehrgenerationenhaus Familienstützpunkt unter 08031/941373-21 melden.
Eine Auftaktveranstaltung für das neue Schuljahr ist für Oktober vorgesehen.
(Quelle: Pressemitteilung AWO Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Mittwoch, 9. September – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass die Antarktis als größte Wüste der Erde gilt?
Entscheidend dafür ist nicht die Temperatur, sondern die extrem geringe Menge an Niederschlag.
Eine Wüste muss also nicht aus Sand und Hitze bestehen.

Vielleicht zeigt Dir das heute, dass Dinge manchmal ganz anders sind, als wir sie uns vorstellen.

Wir wünschen Dir einen überraschenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)

Jugendtreff „SEVEN“ in Eggstätt wieder geöffnet

Jugendtreff „SEVEN“ in Eggstätt wieder geöffnet

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Die Sommerferien sind bald vorbei, die Schule beginnt – und damit öffnet auch der Jugendtreff „SEVEN“ in Eggstätt wieder seine Türen. Jeden Freitag sind Kinder und Jugendliche eingeladen, im Treff zusammenzukommen, zu spielen, kreativ zu werden und das Programm mitzugestalten.

Der Jugendtreff „SEVEN“ hat wie gewohnt freitags von 15 bis 20 Uhr geöffnet. Gerade weil Kinder und Jugendliche aus Eggstätt unterschiedliche Schulen besuchen, bietet der Treff die Möglichkeit, sich schulübergreifend wiederzusehen, miteinander zu ratschen und gemeinsam Zeit zu verbringen.

Vom Billard bis zur Werkbank

Im „SEVEN“ können die Besucher selbst entscheiden, was sie machen möchten. Zur Ausstattung gehören unter anderem Billard, Dart und ein Kicker. Außerdem stehen eine Küche zum Kochen, eine Nähmaschine, eine Werkbank und zahlreiche Spiele zur Verfügung.
Wer gerne kreativ ist, kann unter anderem mit Acryl malen, zeichnen oder eigene Ideen gestalten.

Auch wer den Jugendtreff bereits länger besucht, kann sich stärker einbringen. Für Fortgeschrittene besteht die Möglichkeit, sich aktiv am Geschehen in Eggstätt zu beteiligen und der Jugend eine Stimme zu geben, beispielsweise im Jugendrat beziehungsweise Jugendparlament oder bei der Umsetzung eigener Projekte.

Unterschiedliche Öffnungszeiten für die Altersgruppen

Die Öffnungszeiten sind nach Altersgruppen aufgeteilt:

  • 15 bis 18 Uhr: ab 9 Jahren
  • 18 bis 20 Uhr: ab 12 Jahren

Der Jugendtreff „SEVEN“ befindet sich im Heistracher Haus neben dem Trachtenheim.
Weitere Informationen und Ansprechpartner gibt es auf der Internetseite der Gemeinde Eggstätt.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eggstätt / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mit Sonar und künstlicher Intelligenz: Wasserwacht trainiert neue Technik zur Suche unter Wasser

Mit Sonar und künstlicher Intelligenz: Wasserwacht trainiert neue Technik zur Suche unter Wasser

Rott am Inn / Rosenheim – Moderne Technik soll die Wasserrettung künftig bei der Suche nach vermissten Personen im Wasser unterstützen. Am Rotter Au See wurde deshalb das neu beschaffte AquaEye bei einer umfangreichen Schulung getestet. Zehn Einsatzkräfte der Kreiswasserwacht Rosenheim wurden dabei zu Multiplikatoren ausgebildet.

Das AquaEye arbeitet mit Sonartechnik und künstlicher Intelligenz. Um das Gerät künftig gezielt in die eigenen Einsatzabläufe integrieren zu können, fand eine mehrtägige Ausbildung statt. Dafür reisten zwei Instruktoren der Firma Vogt-CTE eigens aus der Schweiz an.
An der Schulung nahmen zehn Einsatzkräfte aus dem Bereich der Kreiswasserwacht Rosenheim teil. Darunter waren zwei Einsatzleiter sowie Einsatzkräfte der Wasserrettungs-SEG Wasserburg und der Wasserwacht-Ortsgruppe Griesstätt/Rott.

Ziel der Ausbildung war es, die Teilnehmer zu Multiplikatoren zu machen. Sie sollen ihr Wissen künftig an weitere Einsatzkräfte innerhalb der Wasserwacht weitergeben.

Sonarbilder richtig beurteilen

Zu Beginn der Ausbildung standen die technischen Möglichkeiten und Grenzen des AquaEye im Mittelpunkt. Im theoretischen Teil lernten die Einsatzkräfte, wie das System eingesetzt wird und welche Informationen die Sonarbilder liefern können.

Anschließend wurde es praktisch: Bei Übungen unter realistischen Bedingungen trainierten die Teilnehmer den Umgang mit dem Gerät und die Beurteilung der gewonnenen Sonarbilder.
Dabei ging es nicht nur um die Auswertung durch die im System eingesetzte künstliche Intelligenz. Die Einsatzkräfte übten auch, die Sonarbilder eigenständig zu interpretieren und daraus mögliche Rückschlüsse zu ziehen.

Gerade das Zusammenspiel von technischer Unterstützung und der fachlichen Einschätzung der Einsatzkräfte soll eine sinnvolle Anwendung des Systems im Rettungseinsatz ermöglichen.

Erfahrungen aus den Übungen ausgewertet

Zum Abschluss tauschten sich die Teilnehmer mit den Instruktoren über ihre Erfahrungen aus den praktischen Übungen aus. Gemeinsam wurde besprochen, wie sich das AquaEye sinnvoll in die bestehenden Such- und Rettungseinsätze der Wasserwacht integrieren lässt.
Mit der Ausbildung der ersten zehn Multiplikatoren ist damit ein weiterer Schritt für die künftige Schulung innerhalb der Wasserwacht gemacht.

Ermöglicht wurde die Anschaffung des AquaEye durch die Unterstützung der Sozialstiftung der Sparkasse Wasserburg am Inn. Mit ihrer Spende wurde der Grundstein für die Beschaffung der modernen Technik gelegt.
Das AquaEye soll künftig als zusätzliches technisches Hilfsmittel bei der Suche nach Personen im Wasser zum Einsatz kommen. Die neue Technik soll dabei die bewährten Verfahren der Wasserrettung ergänzen und die Einsatzkräfte bei ihren Suchmaßnahmen unterstützen.
(Quelle: Pressemitteilung Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Rosenheim / Beitragsbild: Praktische Anwendung des AquaEye-Systems Copyright Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Rosenheim)

Nach der Sommerpause: Mittagstisch und Café Miteinand starten in Rosenheim wieder

Nach der Sommerpause: Mittagstisch und Café Miteinand starten in Rosenheim wieder

Rosenheim – Nach der Sommerpause kehren der Generationen-Mittagstisch und das Café Miteinand im AWO Mehrgenerationenhaus in Rosenheim zurück. Neben gemeinsamem Essen und gemütlichem Ratsch stehen in den kommenden Monaten auch ein Filmnachmittag, Ernährungstipps und eine Wichtelrunde auf dem Programm.

Beim Generationen-Mittagstisch können Menschen, die lieber in geselliger Runde als alleine essen möchten, neue Kontakte knüpfen. Einmal im Monat kochen Ehrenamtliche ein Mittagessen mit frischen Zutaten.
Der nächste Mittagstisch findet am Mittwoch, 16. September, von 12 bis 13 Uhr im AWO Mehrgenerationenhaus in der Ebersberger Straße 8 (2. OG) statt. Ein Aufzug ist vorhanden. Der Unkostenbeitrag beträgt vier Euro. Eine Anmeldung ist bis zwei Tage vorher unter 08031/94137321 oder per E-Mail an mehrgenerationenhaus@awo-rosenheim.de erforderlich.

Bereits am Dienstag, 15. September, von 14.30 bis 16 Uhr lädt das Café Miteinand zum gemütlichen Beisammensein ein. Bei Kaffee und Kuchen kann geratscht, gelacht und je nach Lust und Laune gespielt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Auch für die folgenden Café-Termine sind besondere Programmpunkte geplant. Am 13. Oktober steht ein Filmnachmittag mit Diskussion auf dem Programm. Gezeigt wird „Fräulein Stinnes fährt um die Welt“, ein Dokudrama über die Weltreise der Rennfahrerin Clärenore Stinnes, die zwischen 1927 und 1929 als erste Frau mit dem Auto die Erde umrundete.
Am 10. November gibt eine Ernährungsberaterin unter dem Titel „Essen mit Sinn“ Tipps rund um das Thema Ernährung. Am 8. Dezember wird im Café Miteinand wieder gewichtelt.
(Quelle: Pressemitteilung AWO Mehrgenerationenhaus Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bücherei Prien überrascht Erstklässler mit kleinem Geschenk

Bücherei Prien überrascht Erstklässler mit kleinem Geschenk

Prien / Landkreis Rosenheim – Für die neuen Erstklässler beginnt ein aufregender neuer Lebensabschnitt. Die Bücherei Prien möchte den Schulstart versüßen und hält deshalb in der Woche vom 14. bis 18. September für jedes frisch eingeschulte Kind ein kleines Geschenk bereit.

Wer in diesem Zeitraum als Erstklässler zu den regulären Öffnungszeiten in die Bücherei Prien kommt, darf sich über eine kleine Überraschung freuen. Die Aktion soll nicht nur den Schulanfang versüßen, sondern auch Lust auf Bücher, Geschichten und gemeinsame Entdeckungen machen.
Die Bücherei lädt die Schulanfänger deshalb ein, einfach mit dem Schulranzen vorbeizuschauen. Das Geschenk gibt es, solange der Vorrat reicht.

Wer noch keinen eigenen Büchereiausweis hat, kann den Besuch außerdem nutzen, um sich den ersten eigenen Ausweis ausstellen zu lassen. 
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Büchereileiterin Melanie Schieber freut sich auf viele kleine ABC-Schützen in der Bücherei. Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

Stadtwerke Rosenheim tauschen rund 2.500 Hauswasserzähler aus

Stadtwerke Rosenheim tauschen rund 2.500 Hauswasserzähler aus

Rosenheim – Ab Mitte September werden im Stadtgebiet Rosenheim rund 2.500 Hauswasserzähler ausgetauscht. Die turnusmäßige Auswechslung dauert voraussichtlich bis Ende Oktober und ist für die Kunden der Stadtwerke Rosenheim kostenlos.

Die Stadtwerke Rosenheim (SWRO) führen den Austausch im Rahmen der turnusmäßigen Auswechslung gemäß Eichgesetz durch. Dafür arbeitet das Unternehmen mit einem Dienstleister zusammen.
Die Energie Services GmbH (EES) schreibt die betroffenen Kunden vorab an und informiert sie über den vorgesehenen Termin. Für Rückfragen können sich die Kunden an die in dem Schreiben angegebenen Kontaktdaten wenden.

Die Mitarbeiter der EES können sich mit einer von der Stadtwerke Rosenheim Netze GmbH ausgestellten Legitimation ausweisen.
(Quelle: Pressemitteilung SWRO / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Bürgerversammlung Mitte in Rosenheim: Erstmals Gebärdendolmetscher im Einsatz

Bürgerversammlung Mitte in Rosenheim: Erstmals Gebärdendolmetscher im Einsatz

Rosenheim – Bei der Bürgerversammlung für den Innenstadtbereich am 27. Oktober im KU’KO setzt die Stadt Rosenheim erstmals Gebärdendolmetscher ein. Damit soll die Veranstaltung künftig noch barrierefreier werden.

Die Bürgerversammlung für den Stadtbereich Mitte richtet sich dabei ausdrücklich auch an hörgeschädigte Rosenheimer aus allen Stadtvierteln. Sie haben bei der Versammlung selbstverständlich Rede-, Antrags- und Stimmrecht.
„Unsere Bürgerversammlungen gehen alle Rosenheimerinnen und Rosenheimer an, da dürfen Beeinträchtigungen keine Rolle spielen. Darum richtet sich die Bürgerversammlung für den Stadtbereich Mitte speziell an Hörgeschädigte aus allen Stadtvierteln. Sie genießen selbstverständlich Rede-, Antrags- und Stimmrecht. Ich freue mich, dass wir diese Neuerung endlich anbieten können und unsere Stadt noch inklusiver wird“, so Oberbürgermeister Abuzar Edogan.

Anmeldung erbeten

Rosenheimer, die aufgrund des Einsatzes der Gebärdendolmetscher an der Bürgerversammlung Mitte teilnehmen möchten, werden gebeten, sich unter anmeldung@rosenheim.de oder telefonisch unter 08031/3651011 anzumelden.
Die Anmeldung dient laut Stadt lediglich der besseren Übersichtlichkeit. Persönliche Daten werden weder erfasst noch gespeichert und müssen auch nicht angegeben werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: re)

Vogel des Jahres 2027: Diese fünf Vögel stehen zur Wahl – jetzt abstimmen

Vogel des Jahres 2027: Diese fünf Vögel stehen zur Wahl – jetzt abstimmen

Hilpoltstein – Kolkrabe, Kranich, Mehlschwalbe, Trauerschnäpper oder Wasseramsel: Ab dem 8. September können Menschen in Bayern und ganz Deutschland über den „Vogel des Jahres 2027“ abstimmen. Bis zum 15. Oktober entscheidet die öffentliche Wahl, welcher Kandidat den Titel übernimmt.

„Ob bekannt oder bedroht, im Garten, auf dem Feld oder auf dem Wasser zu Hause: Unsere Kandidaten zeigen, wie vielfältig unsere Vogelwelt und ihre Bedürfnisse sind“, erklärt die LBV-Biologin Dr. Angelika Nelson. „Hinter jeder Art steckt auch ein Naturschutzthema, das unsere Aufmerksamkeit braucht. Der Kandidat, der am Ende gewinnt, rückt für ein Jahr ins Rampenlicht und mit ihm die Frage, was wir für seinen Schutz tun können.“ Jetzt abstimmen unter: www.vogeldesjahres.de.

Die Kandidaten:

Der Kolkrabe (Corvus corax) ist aus vielen Märchen und Mythen bekannt. Der besonders intelligente und soziale Vogel hat völlig zu Unrecht ein schlechtes Image. Im Mittelalter galt er als „Schädling“ oder „Unglücksrabe“ und auch heute wird sein Leben durch Abschüsse und Vergiftungen bedroht. Männchen und Weibchen sind kaum zu unterscheiden. Beide haben schwarz glänzendes Gefieder, einen klobigen Schnabel und die Körpergröße eines Bussards. Der Kolkrabe ist damit der größte Singvogel der Welt. Sein Slogan: „Schwarze Federn, helles Köpfchen!“

Mit seinem typischen Trompeten stellt sich der Kranich (Grus grus) zur Wahl. Der Zugvogel ist in vielerlei Hinsicht ein spektakulärer Kandidat. Mit bis zu 116 Zentimetern Körperhöhe ist er größer als ein Weißstorch. Seine eleganten Balztänze im Frühjahr und sein Zug in großen Keilformationen im Herbst sind Naturschauspiele, die jedes Jahr viele Menschen faszinieren. In vielen Ländern gilt er als Symbol für Glück, Liebe und Frieden. Weil er Feuchtgebiete zur Rast und Brut braucht, lautet sein Slogan: „Allzeit nasse Füße!“

Die Mehlschwalbe (Delichon urbicum) hat als Insektenfresser und Gebäudebrüter gleich zwei Probleme, die ihren Bestand gefährden: Durch den Insektenschwund hat sie weniger Nahrung zur Verfügung. Zudem werden ihre Nistplätze, Halbkugeln aus Lehm, die sie an die Außerseite von Häusern baut, oft entfernt, etwa bei Gebäudesanierungen. Die Mehlschwalbe ist laut Roter Liste gefährdet. Ihr Wahlkampfslogan lautet: „Auf gute Nachbarschaft!“

Anders als sein Name vermuten lässt, ist der Trauerschnäpper (Ficedula hypoleuca) ein munterer Luftakrobat. Er fängt sein Futter oft im Flug von einer Sitzwarte aus. Doch Insekten gibt es immer weniger. Außerdem hat er ein Zeitproblem: Weil der Frühling durch die Klimakrise immer früher beginnt, geht der Trauerschnäpper oft leer aus bei der Suche nach geeigneten Bruthöhlen und Nahrung für seinen Nachwuchs. Wenn er aus seinem Winterquartier südlich der Sahara zurück ist, sind viele Baumhöhlen und Nistkästen schon besetzt und die Insektenentwicklung zum Teil weit vorangeschritten. Auch er ist gefährdet. Sein Slogan: „Mach Tempo fürs Klima!“

Die Wasseramsel (Cinclus cinclus) ist der einzige einheimische Singvogel, der tauchen, schwimmen und sogar unter Wasser laufen kann. Ihr überwiegend braunes Gefieder ist sehr dicht und somit perfekt an die aquatische Lebensweise angepasst. Sie brütet vor allem in Mittel- bis Süddeutschland in der Nähe von geröllreichen, schnell fließenden Bächen und Flüssen im Wald- und Bergland. Ihr Nest baut sie in der Uferböschung oder in Mauerlöchern. Sie ist das ganze Jahr über zu beobachten und derzeit ungefährdet. Ihr Slogan: „Klarer Bach, klarer Fall!“

Heute wird das virtuelle Wahllokal unter www.vogeldesjahres.de freigeschaltet. Bis zum 15. Oktober, 11 Uhr, kann abgestimmt werden. Noch am selben Tag wird der Sieger bekanntgegeben. Der „Vogel des Jahres“ wurde in Deutschland erstmals im Jahr 1971 gekürt. Seit 2021 wird er durch eine öffentliche Wahl bestimmt. Der aktuelle Vogel des Jahres 2026 ist das Rebhuhn.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

BRK-Flohmarkt in Kolbermoor

BRK-Flohmarkt in Kolbermoor

Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – Auf dem Gelände der Pauline-Thoma-Mittelschule in Kolbermoor findet am Sonntag, 13. September, wieder ein Flohmarkt der BRK-Bereitschaft Kolbermoor statt. Von 6 bis 13 Uhr können Besucher nach gebrauchten Waren und Schnäppchen stöbern.

Der Flohmarkt findet bei jeder Witterung statt. Verkäufer können ab 5 Uhr mit dem Aufbau beginnen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Die Standgebühr beträgt 5 Euro pro Meter.

Für die Besucher gibt es neben den Verkaufsständen auch Kaffee und Kuchen sowie herzhafte Speisen und Getränke.
Der Erlös der Veranstaltung kommt der BRK-Bereitschaft Kolbermoor und damit deren Arbeit vor Ort zugute.
(Quelle: Pressemitteilung BRK Kolbermoor / Beitragsbild: Symbolfoto re)