Ziehung beim Innpuls.me-Adventskalender

Ziehung beim Innpuls.me-Adventskalender

Rosenheim – Heute durfte bei unserem Innpuls.me-Adventskalenderbereits Türchen 13 geöffnet werden. 12 Tage gab es damit für Euch schon täglich gute Unterhaltung auch auch immer wieder mal was zu gewinnen. Die ersten Gewinner haben wir heute ausgelost.

Zu gewinnen gab es bis jetzt 3 verschiedene Unterhaltungsspiele für die ganze Familie und 2-Familientickets für die Vorstellung des Chiemsee-Kasperls am Heiligen Abend. Wir gratulieren den Gewinnern ganz herzlich und wünschen Ihnen viel Spaß mit den Preisen (wurden heute alle von uns benachrichtigt)
In den kommenden Tagen warten weitere Gewinne auf Euch – mit dabei ist auch noch unser  diesjähriger Hauptpreis: das Brettspiel „Jumanji Deluxe“. Wir drücken die Daumen. 
(Quelle: Artikel: Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Endlich wieder BRK-Seniorengymnastik

Endlich wieder BRK-Seniorengymnastik

Bad Aibling / Rosenheim – Das BRK Rosenheim kann für Senioren in Bad Aibling und Rosenheim endlich wieder eine Seniorengymnastik anbieten. Schon Anfang Januar geht es los.

„Wer rastet, der rostet“, so lautet ein altes Sprichwort. Damit es gar nicht so weit kommt, startet im neuen Jahr die Seniorengymnastik des Roten Kreuzes in Bad Aibling und Rosenheim. In Rosenheim können interessierte Senioren am Dienstag, 3. Januar von 15.30 bis 16.30 Uhr und in Bad Aibling am Donnerstag, 5. Januar von 15 bis 16 Uhr bereits an einem Probenachmittag teilnehmen.

Immer dienstags in Rosenheim und donnerstags in Bad Aibling finden dann auch – aufgeteilt in verschiedene Themenmodule – die weiteren Termine statt.

Für Januar stehen folgende Themen auf dem Plan (KW = Kalenderwoche; in Klammern Ausrüstungsempfehlung):

• KW 1: Entspannt ankommen im Jahr – Entspannungsworkshop (Matte, ggf. Socken, warme, bequeme Kleidung, Trinken)
• KW 2: Locker vom Hocker – leichte Sitzgymnastik für Jedermann (bequeme Sportkleidung, Trinken)
• KW 3: Walken – Atme an der frischen Luft und fördere deine Ausdauer (Sport-, wetterfeste Outdoor-Kleidung, ggf. Walkingstöcke, Termin findet draußen statt)
• KW 4: Gleichgewichts- und Stabilitätstraining, um jederzeit fest am Boden zu bleiben (Matte, bequeme Sportkleidung, Trinken)

Weitere Termine und Themen werden zeitnah bekannt gegeben und können auf der Internetseite: www.brk-rosenheim.de/gymnastik abgerufen werden.
Ort und Zeit:
• BRK-Haus Bad Aibling, Kolbermoorer Str. 14, donnerstags von 15 bis 16 Uhr
• BRK-Servicezentrum Rosenheim, Münchner Straße 16, dienstags von 15.30 bis 16.30 Uhr

Eine Anmeldung ist gewünscht und die Teilnahme kostet 5 Euro pro Termin (bitte bar zum Termin mitbringen). Anmeldung unter wus@kvrosenheim.brk.de oder telefonisch unter 08031/3019-945.
(Quelle: BRK Rosenheim / Beitragsbild: Zelck/DRK-Archiv)

 

Öffnungszeiten um den Jahreswechsel

Öffnungszeiten um den Jahreswechsel

Rosenheim – Weihnachten und Jahreswechsel nahen. Hier Informationen zu den Öffnungszeiten von Stadtverwaltung Rosenheim und den städtischen Kultureinrichtungen während dieser Zeit.

Die Stadtverwaltung Rosenheim ist von 27. bis 30. Dezember geschlossen. In der Zeit vom 02. Januar bis 05. Januar 2023 ist die Verwaltung nur eingeschränkt besetzt.
Die Bürger werden gebeten, ihre Behördengänge auf das Notwendigste zu reduzieren. Für die letzte Dezemberwoche 2022 wurde in einigen Ämtern der Stadtverwaltung ein Notdienst eingerichtet, die entsprechenden Telefonnummern sind auf der Startseite unter www.rosenheim.de zu finden. Die Stadtverwaltung weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass eine vorherige (Online-) Terminvereinbarung für persönliche Vorsprachen erforderlich ist.

Auch das Fundbüro
ist geschlossen

Das Fundbüro ist vom 19. Dezember 2022 bis einschließlich 5. Januar 2023 geschlossen. Wer verlorengegangene Gegenstände sucht, kann unter www.rosenheim.de Fundsachen online recherchieren. Neben dem Hauptsitz des Fundbüros in Westerndorf St. Peter können Fundgegenstände bei der Infostelle im Rathaus (Königstraße 24), im Bürgeramt (Königstraße 15) und im Sozialrathaus (Reichenbachstraße 8) während der Öffnungszeiten abgegeben werden.

Öffnungszeiten der
kulturellen Einrichtungen

Die kulturellen Einrichtungen der Stadt Rosenheim sind während der Weihnachtsferien teilweise geschlossen: Die Stadtbibliothek und die Städtische Galerie sind an den Weihnachtsfeiertagen und an Neujahr sowie am 24. und am 31. Dezember 2022 und am 2. Januar 2023 geschlossen. Am 6. Januar 2023 ist die Städtische Galerie geöffnet. Das Städtische Museum im Mittertor, das Holztechnische Museum, das Stadtarchiv und die Volkshochschule sind während der Ferienzeit geschlossen. Vor und nach den genannten Zeiträumen gelten in den kulturellen Einrichtungen der Stadt Rosenheim die üblichen Öffnungszeiten.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Karin Wunsam-Archiv)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 13. Dezember

Namenstag haben: Edburga, Jodok, Jost, Lucia, Ottilia, Odile

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Werner von Siemens (1816 – war ein deutscher Erfinder und Pionier der Elektrotechnik, außerdem Gründer der „Siemens AG“.)

– Heino (1938 – ist ein bekannter deutscher Volkslieder- und Schlagersänger. Sein bürgerlicher Name: Heinz Georg Kramm )

– Gerlinde Kaltenbrunner (1970 – ist eine österreichische Bergsteigerin, die als erste Frau alle 14 Achttausender ohne zusätzlichen Sauerstoff bestieg.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1889: Der Deutsche Reichstag verabschiedet ein Gesetz, nach dem Handwerker zur Eröffnung eines Gewerbebetriebs eine einschlägige Ausbildung nachweisen müssen.
  • 1903: Der italienische Immigrant Italo Marcioni in Hoboken, New Jersey, erhält das US-Patent Nummer 746.971 für die von ihm erfundene Maschine zur Herstellung von Eistüten aus Waffelteig.
  • 2014: Mit der 215. Ausgabe endet die Ausstrahlung von „Wetten, dass..?“, der größten Fernsehshow Europas“.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Gisela Schreiner – Foto entstand am gestrigen Montag am Happinger See in Rosenheim)
Eislauf im Rofa-Stadion

Eislauf im Rofa-Stadion

Rosenheim – Öffentlicher Lauf und Schuleislauf finden in dieser Woche (KW 50) im städtischen Eisstadion Rosenheim zu folgenden Zeiten statt.

Montag, 12. Dezember: 8 bis 12.50 Uhr

Dienstag, 13. Dezember: 8 bis 12.50 Uhr
(Von 10.10 Uhr bis 11 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)

Mittwoch, 14. Dezember: 8 bis 12.50 Uhr
(Von 10.10 Uhr bis 11 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)

Donnerstag, 15. Dezember: 8 bis 12.50 Uhr und 20.15 bis  22 Uhr

Freitag, 16. Dezember: 8 bis 12.50 Uhr
(Von 10.10 Uhr bis 10.40 Uhr Unterbrechung wegen Starbulls-Training)

Samstag, 17. Dezember: Kein öffentlicher Eislauf.

Sonntag, 18. Dezember: 17 bis 19.50 Uhr

Schlittschuhe und Lernhilfen für Kinder können gegen Gebühr ausgeliehen werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

 

Die „Eiszeit“ zieht weiter

Die „Eiszeit“ zieht weiter

Rosenheim – Die „Eiszeit“-Ausstellung im Lokschuppen Rosenheim ist am gestrigen Sonntag mit genau 134.885 Besuchenden zu Ende gegangen. Mit dieser Zahl liegt die „Eiszeit“ auf Platz 15 der Lokschuppen-Ausstellungen. Die Veranstalter sind dennoch mit dem Ergebnis zufrieden.

„Selbstverständlich hätten wir uns über noch mehr Gäste gefreut“, so die Leiterin des Ausstellungszentrums Dr. Jennifer Morscheiser. „Rückblickend war zum Beispiel die große Resonanz bei den Schulen der Umgebung richtig gut und wir hatten unheimlich viele Kindergartengruppen dieses Mal bei uns. Der Sommer war mit traumhaft schönem Wetter und tollen Veranstaltungen in Rosenheim aus unserer Sicht nicht optimal, aber wir haben jetzt zum Schluss nochmal einen beachtlichen Endspurt hingelegt. Wir bedanken uns herzlich bei unseren Besuchenden!“

Bei vielen Schulen und Kindergärten in der Region gehört ein Ausstellungsbesuch im Lokschuppen seit Jahren zum pädagogischen Programm. Insgesamt kamen knapp 24.000 Kinder aus Schulen und Kindergärten. Für sie gab es ein altersgerechtes und an Lehrpläne angepasstes Angebot an kreativen Workshops und Führungen. 1807 Kindergarten-und Vorschulkinder nahmen an einer altersgerechten Mitmachführung teil.

Rund 10.000 Besucher liehen
sich einen Audioguide aus

Die detaillierte Statistik zeigt deutlich, dass zunehmend mehr Gäste eine Ausstellung intensiver erleben wollen als früher. So liehen sich im Jahr 2022 rund 10.000 Nutzer einen Audioguide aus – das sind etwa dreimal so viel wie noch 2021. Sehr gefragt sind auch die Führungen. Über 43.000 Gäste ließen sich durch die Ausstellung führen, fast 10.000 mehr als in der vergangenen Ausstellung „Saurier – Giganten der Meere“
„Das ist ein großer Erfolg für unsere Museumspädagogik“, betont der Geschäftsführer der Veranstaltungs + Kongress GmbH Rosenheim Florian Englert.

Die „Eiszeit“ zieht
jetzt nach Kempten weiter

Bereits am heutigen Montag beginnt der Abbau der „Eiszeit“ in Rosenheim  Mammut, Berglöwe und Co wechseln jetzt größtenteils den Ausstellungsort. „Die Eiszeit zieht weiter, sie war von Anfang an als Wanderausstellung konzipiert und zuvor ja auch schon an anderen Standorten“, erläutert Jennifer Morscheiser. Nach einer kurzen Pause geht es ab Oktober nächsten Jahres in einer kleineren Version in Kempten im Allgäu weiter. Ein Teil wird auch in der Gemeinde Neuessing gezeigt werden, so dass auch die vom Freundeskreis Lokschuppen finanzierten Forschungen weiterhin der Öffentlichkeit zugänglich bleiben.“

Mit dem Ende der „Eiszeit“ wird es heiß im Lokschuppen! Im März wird die Ausstellung „Vulkane“ eröffnet, eine klassische und zugleich spektakuläre Ausstellung. „Wie immer gibt es viele Überraschungen und tolle Inszenierungen“, gibt Dr. Jennifer Morscheiser einen ersten Einblick. „Ich glaube, ich verrate nicht zu viel, wenn ich sage, dass es eine bildgewaltige Ausstellung werden wird.“
(Quelle: Pressemitteilung Ausstellungszentrum Lokschuppen / Beitragsbild: Ausstellungszentrum Lokschuppen, zeigt von links: Sarah Smyka, Laura Steinhuber, Anja Schuster, Lokschuppen-Leiterin Dr. Jennifer Morscheiser, Martina Mayrhofer, Stefanie Kießling, Annette Gallner, Katharina Reischl, Johannes Bichler und Elena Sangl)

Klöpfler-Kinder sind wieder unterwegs

Klöpfler-Kinder sind wieder unterwegs

Aschau / Landkreis Rosenheim – Um den guten alten Brauch aufrecht zu erhalten, sind auch in diesem Jahr wieder die Kinder der beiden Aschauer Trachtenvereine „D` Griabinga Hohenaschau“ und „Edelweiß Niederaschau“ im Dorf als Klöpfler unterwegs.

Die Klöpfler-Kinder bei ihrem Besuch in der Tourist-Info Aschau

die Klöpfler-Kinder bei ihrem Besuch in der Tourist Info Aschau und Sachrang. Fotos: H. Reiter

Die Trachtenkinder gehen bei anbrechender Dunkelheit von Haus zu Haus und haben so auch wie hier die Tourist Info Aschau i.Chiemgau besucht. Mit einem traditionellen Klöpfellied und in musikalischer Begleitung von ihren Flöten, wurde so der Advent im Priental ganz besonders eingestimmt.
Das gesammelte Geld kommt in diesem Jahr dem Förderverein der Aschauer Kinder e.V. zugute. Geklöpfelt wird an den drei Donnerstagen von Andreas (30. November) bis Thomas (21.Dezember). Von jeher aber sind im Volksbrauch nur zwei Donnerstage zum Klöpfeln genommen worden, weil am 3. Donnerstag angeblich „der Teufel“ mitgeht und es somit an diesem Tag unterbleiben sollte. Ein schöner Brauch, bei dem zugleich noch ein gutes Werk getan wird.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist Info Aschau / Beitragsbild: H. Reiter)

Auszeichnung für 624 Schulen in Bayern

Auszeichnung für 624 Schulen in Bayern

Hilpoltstein / Bayern –  624 Schulen in Bayern erhalten für ihren Einsatz im vergangenen Schuljahr die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“. Darunter auch vier Schulen in der Stadt Rosenheim.

Der bayerische Naturschutzverband LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz), Umweltminister Thorsten Glauber und Kultusminister Professor Dr. Michael Piazolo beglückwünschen die prämierten Schulen, die diesen Titel nun ein Jahr lang tragen werden. Alle Umweltschulen waren eingeladen, im Rahmen eines interaktiven Livestreams an der von Schülern selbst gestalteten Veranstaltung in München teilzunehmen. Dort präsentierten sechs Schulen ihre Aktivitäten und sechs weiteren Schulen wurden live dazugeschaltet. „Die ausgezeichneten Schulen tragen durch ihr Engagement dazu bei, dass das Schulleben Schritt für Schritt nachhaltiger wird. Sie setzen sich für Klima- und Biodiversitätsschutz ein und fördern globale sowie generationenübergreifende Gerechtigkeit“ sagt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

Die diesjährige Auszeichnung wird an Schulen vergeben, die sich im Schuljahr 2021/22 in zwei Handlungsfeldern für Umwelt und Nachhaltigkeit eingesetzt und durch konkrete Maßnahmen innerhalb der gesamten Schulgemeinschaft Schritt für Schritt in Richtung Nachhaltigkeit entwickelt haben. Sowohl Einsteiger als auch Fortgeschrittene haben konkrete Ideen entwickelt, sich für Umwelt und Nachhaltigkeit zu engagieren. „Jede ausgezeichnete Schule konnte nachweisen, dass Schüler an den Aktivitäten engagiert und eigenverantwortlich beteiligt waren. Sie alle haben innerhalb des Schuljahres gemeinsam Fortschritte unter dem Leitbild einer Bildung für nachhaltige Entwicklung erreicht“, so die Bayerische Landeskoordinatorin Birgit Feldmann vom LBV. Über die Auszeichnung entscheidet jährlich eine Jury aus Mitgliedern des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz, des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus, der Akademie für Lehrerfortbildung in Dillingen sowie des LBV als Koordinator dieser Auszeichnung.

Engagement  für Umwelt
und Nachhaltigkeit

„Nach der langen Phase des Distanz- und Wechselunterrichts musste im Schulalltag einiges aufgeholt und nachgearbeitet werden. Trotzdem widmeten sich die Umweltschulen mit hoher Motivation und großem Engagement den Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen, die nun wieder gemeinsam und klassenübergreifend umgesetzt werden konnten“, sagt Birgit Feldmann. Klimaschutz und der Schutz der biologischen Vielfalt sowie das damit eng verknüpfte Thema Konsum standen im Fokus der vielfältigen Aktivitäten. Vermeidung von Plastik im Schulalltag, die Anlage eines Schulgartens, die Umstellung auf ein nachhaltiges Sortiment im Pausenverkauf oder in der Mensa sowie die Veränderung des Mobilitätsverhaltens der Schüler und Lehrkräfte sind nur einige Beispiele der beteiligten Schulen.
Soziale Themen, wie fairer Handel oder die Folgen des Ukraine-Krieges, wurden ganz im Sinne der Nachhaltigkeit ebenfalls mit in die Handlungsfelder aufgenommen. Noch häufiger als in den Vorjahren wurden die 17 Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen aufgegriffen und vielfältige Maßnahmen in der Schulgemeinschaft entwickelt, um diese zu erreichen. „An der Bandbreite der Aktivitäten wird sichtbar, dass jede Schule – egal ob Grundschule, weiterführende Schule oder berufliche Schule – im Rahmen ihrer Möglichkeiten individuelle Ideen entwickelt hat, einen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft zu leisten“, betont Birgit Feldmann.
Unter den 624 Schulen finden sich auch vier aus der Stadt Rosenheim: Berufschule 2, Sebastian-Finsterwalder-Gymnaisium Rosenheim, Ignaz-Günther-Gymnasium Rosenheim, Berufsschule 1 Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Führungswechsel beim „Nachtexpress“

Führungswechsel beim „Nachtexpress“

Rosenheim / Landkreis – Führungswechsel beim Verein „Rosenheimer Nachtexpress“. Oberstes Ziel bleibt die Stärkung der Mobilität im ländlichen Raum.

Die neue Vorstandschaft

Die anwesenden Mitglieder der neugewählten Vorstandschaft, von links: Hans Zagler, Florian Gerthner, Christine Domek-Rußwurm, Matthias Eggerl, Irene Biebl-Daiber und Theo Biller. Foto: Rosenheimer Nachtexpress

Nachtschwärmern die Möglichkeit zu bieten, auch zu später Stunde sicher mit dem öffentlichen Nahverkehr nach Hause zu kommen – das war und ist das erklärte Ziel des Vereins „Rosenheimer Nachtexpress“. Bis zum Beginn der Corona-Pandemie wurden im Landkreis Rosenheim dafür mehrere Nachtbuslinien angeboten, die der Verein maßgeblich initiiert hatte. Seinen Bericht bei der Jahreshauptversammlung nutzte der Vorsitzende des Vereins, Matthias Vieweger aus Bernau, um zu erneuten Anstrengungen für eine solche Möglichkeit aufzurufen.

Mittlerweile sei das Nachtleben wieder in vollem Gange, die Angebote im öffentlichen Nahverkehr in den Nachtstunden jedoch weiterhin eingeschränkt. Er sehe die Aufgabe des Vereins darin, hier wieder Bewegung in die Sache zu bringen.

„Rosi Mobil“ ein
vielversprechendes Angebot

Über eine zukunftsfähige Lösungsmöglichkeit berichtete der örtliche Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner. Aus seiner Sicht seien On-Demand-Angebote wie das „Rosi Mobil“, das im Rahmen eines Pilotprojekts im östlichen Landkreis verkehrt, ein vielversprechendes Angebot. Er sei froh darüber, dass es ihm gelungen sei, dieses Pilotprojekt in die Region zu holen. Beim „Rosi Mobil“ können Nutzer über eine App oder telefonisch haltestellenbasierte Verbindungen buchen. Kleinbusse bringen die Fahrgäste dann zum gewünschten Ziel. Auf dem Weg können Mitfahrer zusteigen, die ebenfalls in eine ähnliche Richtung fahren wollen. Klaus Stöttner führte aus: „Mit diesem System werden auch die Ecken des ländlichen Raumes bedient, die bisher noch nicht oder nur selten von Bus und Bahn angefahren werden. Damit schließen wir die Lücken von der Haustüre bis zum klassischen ÖPNV.“

Bei den turnusmäßigen Neuwahlen stellte Matthias Vieweger sein Amt als Vorsitzender zur Verfügung. Nach vielen Jahren an der Spitze des Vereins sei es nun an der Zeit, den Staffelstab weiterzugeben. Gleichzeitig versprach er, den Verein weiter aktiv zu unterstützen. Zu seinem Nachfolger wurde einstimmig der Rotter Gemeinderat und Kreisrat Matthias Eggerl gewählt. Als stellvertretender Vorsitzender wurde Florian Gerthner aus Neubeuern ebenso einstimmig in seinem Amt bestätigt.
Schatzmeister bleibt weiterhin Theo Biller aus Feldkirchen-Westerham, Schriftführerin die Bernauer Bürgermeisterin Irene Biebl-Daiber. Als Beisitzer wählten die Mitglieder die Priener Gemeinderätin Annette Resch, den Bad Aiblinger Bürgermeister Stephan Schlier sowie die Frasdorfer Gemeinderätin Christine Domek-Rußwurm. Kassenprüfer sind künftig Klaus Stöttner, MdL und Matthias Vieweger.
Auf gemeinsamen Beschluss hin wurde zudem der frühere Geschäftsführer der Rosenheimer Verkehrsgesellschaft (RoVG), Hans Zagler, in den Vorstand kooptiert.

Die anwesenden Mitglieder waren sich einig, dass man in den kommenden Monaten ausloten wolle, ob die Reaktivierung einzelner Nachtbusverbindungen sinnvoll sei. Dazu wolle man insbesondere Gespräche mit der RoVG und den betroffenen Bürgermeistern führen. Als künftigen Schwerpunkt sehe man außerdem den Ausbau des „Rosi Mobils“. Zwar seien kurzfristig wohl nur kleine Erweiterungen und Verbesserungen im bestehenden Betrieb umsetzbar. „Unser langfristiges Ziel muss es aber sein, im gesamten Landkreis ein On-Demand-Angebot wie Rosi zu haben. Nur so kann es gelingen, auch in weniger angebundenen Regionen und in der Nacht ein attraktives Nahverkehrsangebot zu bieten. Je schneller wir dieses Ziel erreichen, desto besser“, so der neue Vorsitzende Matthias Eggerl.
(Quelle: Pressemitteilung Rosenheimer Nachtexpress / Beitragsbild: Rosenheimer Nachtexpress, zeigt: Staffelübergabe beim Verein „Rosenheimer Nachtexpress“. Der bisherige Vereinsvorsitzende Matthias Vieweger (rechts) übergibt das Nachtexpressbild an den neuen Vorsitzenden Matthias Eggerl)

Für mehr Natur in Städten und Gemeinden

Für mehr Natur in Städten und Gemeinden

Hilpoltstein / Bayern – Viele bayerische Gemeinden und Städte wollen mehr Artenvielfalt in ihre Siedlungen bringen. Jedoch ist es nicht immer ganz leicht, sich bei dem komplexen Thema Naturschutz zurechtzufinden und manche Bürger  empfinden naturnahe Straßenränder und Verkehrsinseln als ungepflegt oder verwildert. Der bayerische Naturschutzverband LBV  möchte Städte und Gemeinden deshalb dabei unterstützen, ihre kommunalen Flächen im Sinne der Artenvielfalt zu pflegen. Daher haben die Artenschutz-Experten des LBV nun die zwölfseitige Broschüre „Wie gestalte ich meine Kommune naturnah?“ mit Naturschutztipps für Bürgermeister*innen zusammengestellt, die ab sofort verfügbar ist.

„Unsere Broschüre unterstützt die bayerischen Bürgermeister mit den wichtigsten Praxistipps, um die Artenvielfalt vor Ort in ihrer Kommune zu stärken, dem bayerischen Naturschutzgesetz gerecht zu werden und dabei auch auf die Wünsche der Bürger einzugehen“, sagt der LBV-Vorsitzende Dr. Norbert Schäffer.

„Artenschutz beginnt
vor der Haustür“

Auch für die Kommunen gelte: Artenschutz beginnt vor der Haustür. Ihnen komme nach Artikel 1 des neuen Naturschutzgesetzes durch das Volksbegehren Artenvielfalt eine besondere Vorbildfunktion bei der Pflege und Bewirtschaftung ihrer Grundstücke zu. In der neuen LBV-Broschüre für Gemeinden und Städte schildern die Artenschützer nun die richtige Pflege von Grünflächen, naturfreundliche Mahd, Alternativen zum Einsatz von Pestiziden und geben viele weitere Tipps zum Gewässerschutz, zur Bewirtschaftung von Offenland-Flächen sowie von kommunalem Wald. Links, Kontakt- und Fördermittelmöglichkeiten runden das neue Informationsangebot für Bürgermeister ab. Das Handbuch mit den Praxistipps wird der aktuellen Ausgabe der Bayerischen Gemeindezeitung beigelegt, um möglichst viele Bürgermeister und kommunale Handlungsträger im Freistaat zu erreichen. Der LBV erhofft sich eine große Verbreitung der Broschüre in den bayerischen Rathäusern, um deren Verwaltungsmitarbeitende beim Artenschutz zu unterstützen.
Erstellt hat die zwölfseitige Broschüre in mehreren Jahren Arbeit die LBV-Kreisgruppe Coburg. Doch erst durch die Förderung der „!Stiftung für Natur und Kinder Klaus Habermaass'“ aus Bad Rodach im Landkreis Coburg konnte da  Projekt schließlich umgesetzt werden. „Wir sind der Stiftung für ihre Unterstützung und das Vertrauen in unsere Arbeit sehr dankbar. Ich hoffe, dass viele Städte und Gemeinden von unseren Naturschutztipps profitieren und so die Artenvielfalt auf kommunaler Ebene stärken können“, sagt Frank Reißenweber, erster Vorsitzender der LBV-Kreisgruppe Coburg. Er ergänzt: „Am meisten können Kommunen helfen, wenn sie ihre Flächen für den Biotopverbund, für Agrarumweltprogramme und den Ausbau des Ökolandbaus zur Verfügung stellen sowie zehn Prozent ihrer Kommunalwaldfläche aus der forstlichen Nutzung nehmen.“
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto Ferdinand Staudhammer)

MVV-Beitritt: Ja oder Nein!?

MVV-Beitritt: Ja oder Nein!?

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – MVV-Beitritt – Ja oder Nein, darüber wird derzeit in Stadt und Landkreis Rosenheim kontrovers diskutiert. Die Kreistagsfraktion der Freien Wähler beantragt nun eine Grundlagenstudie, die klären soll, ob ein „Süd-Ost-Verkehrsverbund“ nicht ein sinnvolle Alternative wäre.

Bereits Mitte Oktober stellte die Kreistagfraktion der Freien Wähler einen Antrag zum MVV – Beitritt. Bei der nächsten Sitzung des Umweltausschusses des Kreistags am morgigen Dienstag, 13. Dezember, wird nun der Antrag behandelt, der eine Alternative zum Beitritt des Landkreises Rosenheim zum Münchner Verkehrs Verbund thematisiert. Laut Fraktionsvorsitzenden Sepp Lausch soll eine Grundlagenstudie ermitteln, ob ein „Süd-Ost- Verkehrsverbund“ mit den Landkreisen RO, AÖ, MÜ, TS, BGL und der Stadt Rosenheim (insgesamt rund 820000 Einwohner) nicht eine sinnvolle Alternative zu einem vorschnellen Beitritt zum MVV wäre.
Dieser Verbund könnte dann auf Augenhöhe mit dem MVV verhandeln. Ziel sei ein einheitlicher Fahrschein und -tarif für ganz Südostbayern bis nach München hinein. Eine Grundlagenstudie dazu würde sogar zu 90 Prozent vom Freistaat Bayern gefördert werden.

„Wir möchten eine
Wahlmöglichkeit“

„Wir möchten einfach eine Wahlmöglichkeit bei dieser wichtigen Entscheidung für den Landkreis Rosenheim haben, zumal die Finanzierung durch das Land Bayern noch nicht endgültig zugesagt ist. Außerdem befürchten wir, dass die Einflussmöglichkeiten des Rosenheimer Kreistags und der Gemeinden auf den ÖPNV stark eingeschränkt wird, da der Landkreis nur eine Stimme vom 30 Stimmen in der Gesellschafterversammlung des MVV erhalten würde. Nichts ist alternativlos“ wird Sepp Lausch in der betreffenden Pressemitteilung der Freien Wähler zitiert.
Insgesamt befürchten die Freien Wähler sogar, trotz steigender Kosten für den Steuerzahler, eine Verschlechterung des ÖPNV in der Region, da ja der MVV in seinem Stammgebiet schon mit großen Problemen zu kämpfen habe, der Verwaltungsapparat in München noch größer und ineffizienter werde und dass gerade die ländlichen Gemeinden des Landkreises vernachlässigt würden.
(Quelle: Pressemitteilung FW-Kreistagsfraktion Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Christkindlmarkt am Irlachweiher

Christkindlmarkt am Irlachweiher

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Wer adventliche Stimmung ohne den ganz großen Trubel wünscht, der ist beim Christkindlmarkt am Irlachweiher im Kurpark von Bad Aibling an der richtigen Adresse, wie die stimmungsvollen Fotos vom gestrigen Sonntagnachmittag zeigen. 

Beleuchteter Christbaum am Ufer des Irlachweiher mit viel Schnee
Blick zum Adventmarkt am Irlachweiher bei Dämmerung

Durch den ergiebigen Schneefall am Wochenende präsentiert sich der Bad Aiblinger Christkindlmarkt noch stimmungsvoller, insbesondere bei Einbruch der Dunkelheit dank romantischer Beleuchtung rund um den Irlachweiher.
18 Hütten laden an jedem Adventswochenende von Freitag bis Sonntag zum Bummeln und Verweilen ein. Es gibt auch immer ein musikalisches Rahmenprogramm – am gestrigen Sonntag mit dem Spielmannszug Beyharting.
(Quelle: Bildtext: Karin Wunsam / Beitragsbild, Fotos: Gisela Kotschi)

Blick zum Christkindlmarkt am Irlachweiher in der Nacht mit einer Fackel im Vordergrund