Mallorca-Feeling in Bruckmühl
Bruckmühl / Landkreis Rosenheim – Über 30 Grad Celsius. Sonne pur. Cocktails. Sowie jede Menge Mallorca-Hits, Schlager sowie Top-Acts. Beim ausverkauften Mallorca-Schlager-Festival feierten 2000 Menschen aus einem Umkreis von 80 Kilometern friedlich und ausgelassen in Bruckmühl.
Bei der Premiere der Veranstaltung im Mangfalltal hätte das Wetter nicht besser passen können und so herrschte von Beginn an am Nachmittag Top-Stimmung. Es wurde getanzt, gefeiert und gelacht. Lange hatten die Festivalbesucher teils auf ihre Party warten müssen. Schließlich war sie coronabedingt verschoben worden. Doch das Warten hat sich gelohnt. Mit einer Top-Besetzung an Auftritten begeisterten die Veranstalter. Isi Glück heizte am Nachmittag ein und zum ersten Mal hüpfte dazu das Publikum im Takt als Pulk auf und ab. Das Motto der Schönheitskönigin und Sängerin: „Das Leben ist ne Party“.
Ausgelassene Stimmung bei
Hits mit Kultstatus
Auch wer nicht textsicher bei allen Songs war: Die Hits der Mallorca-Schlagerszene sind eingänglich, wiederholen den Refrain oft und so kann man spätestens nach einer Minute mitsingen, klatschen und wippen. „Vollgas“ und „Die „Hände zum Himmel“ sowie jede Menge „Skandal im Sperrbezirk“ bescherte dann Johnny Dampf . In Lederhose und blau-weißem Karo-Hemd heizte das selbsternannte Münchner Kindl von Mallorca ein und sein „Ticki Tacka“ hat ebenso Kultfaktor wie „Sie war Engländerin“ und „Alkohol macht schlau“. Die dazu gen Himmel gestreckten Arme schwenkten im Takt hin und her. „Bruckmühl ihr seid der Wahnsinn“ bescheinigte er dann auch nach einigen Zugaben und warf sein Handtuch in die Menge.
Konzept mit Wasserbars
funktioniert gut
Damit jeder die Hitze gut verkraften konnte, hatte der Veranstalter kurzerhand am Freitag noch kostenlose Wasserbars organisiert, damit keiner dehydriert oder überhitzt. „Wir sind sehr zufrieden. Auch, dass das Konzept mit den Wasserbars gut aufgegangen ist. Wir hatten nur wenige Fälle im BRK-Zelt zu versorgen“, freut sich Organisator Hanno Schuster. Er hatte im
Vorfeld kurzfristig mit zwei Star-Absagen zu kämpfen. Carolina war erkrankt und schickte als Vertretung Frenzy Blitz, die in bester Mallorca Manier das Publikum auf die Knie beziehungsweise in die Hocke beförderte und sie dann mit „Hier und jetzt“, „20 Zentimeter“ sowie „Wir sind wir“ zum Springen, Tanzen und Abfeiern animierte.
Ikke Hüftgold konnte
kurzfristig nicht kommen
Auch Ikke Hüftgold konnte kurzfristig nicht kommen. Er entschuldigte sich per Videoclip. Overbooking seines Managements war das Problem. Als seine „Vertretung“ kam dann als Hauptact am Abend die aktuelle Creme de la creme der Szene: die Atzen. „Ich hab dieses Gefühl, das wird hier heut ’n‘ Riesending. Das ist die Party des Jahres. Ja, das sagt mir mein Instinkt“ lautet nicht ohne Grund eine Zeile ihres Hits „Das geht ab, wir feiern die ganze Nacht“. Das Musiker-Duo, das Hip Hop, Schlager und Electromusik miteinander verbindet, holte das Publikum ab und brachte die Stimmung zum Siedepunkt. Es gab kein Halten mehr bei den Festivalbesuchern. Alles tanzte oder wippte zumindest mit. „Disco Pogo“ folgte dann als nächster Kracher und es schallte nur noch „Dingelingeling“ den Atzen aus den Kehlen des Publikums entgegen.
Zwischen den Live-Auftritten drehte DJ Robin an den Turntables. Der Star der Szene und aus dem Bierkönig in Mallorca, der auch später im Opus bei der Aftershowparty dabei war, war ein DJ zum Anfassen. Er machte Selfies mit den Zuschauern, störte sich nicht daran, als plötzlich ein Fan die Bühne erklomm und kurz dort tanzte. Der Diskjockey hatte seine Partyversion von Cordula Grün im Gepäck und zahlreiche Varianten von „Leyla“. Der Song ist in den Top 10 und aktuell der Hit. Platz 1 bei den I-Tunes-Download-Charts hat der Musiker auch inne. Nicht ohne Grund: DJ Robin holt die Zuschauer punktgenau ab und weiß, wann es Zeit ist Gas zu geben oder auch mal einen Gang runter zu schalten.
Dass bereits um 21 Uhr die Musik ausging, tat der Stimmung keinen Abbruch. Im Gegenteil. Ohne Murren wurde dies akzeptiert. „Das ist eine Besonderheit bei unseren Festivals“, erklärte Organisator Schuster. Stadtmarketing-Chefin Silvia Mischi betonte zudem, dass genau das Zeitfenster von 15 bis 21 Uhr ein wichtiger Grund für die Genehmigung war. Bürgermeister Richard Richter war zudem die ganze Zeit vor Ort und auch Gemeinderäte verschafften sich einen Eindruck über das Event, dessen Organisation und Ablauf. Und diese liefen gut ab. Sicherheitskräfte waren auf dem ganzen Gelände und im Umfeld permanent im Einsatz. Denn: Der Großteil der Gäste reiste per Bahn an und ab und so kümmerte sich der Sicherheitsdienst auch auf dem Weg zum Bahnhof, dass alles reibungslos ablief. Die Shuttlebusse wurden ebenfalls gut angenommen, die zum offiziellen Parkplatz bei der Firma Spinner pendelten. So kam es, dass die Parkplätze in Bruckmühl frei blieben. Wer nach den sechs Stunden Dauer-Party noch nicht genug hatte, den brachten Busse, Taxis oder ein kurzer Spaziergang zu den Aftershow-Partys ins Opus und Woods. Hier hatten die Betreiber entsprechend dem Malle-Motto dekoriert und es ging noch ausgelassen weiter.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Bruckmühl / Beitragsbild. Silvia Michi)
Städtisches Museum wieder geöffnet
Rosenheim – Krankheitsbedingt war das Städtische Museum Rosenheim gut eine Woche geschlossen. Ab dem heutigen Dienstag, 21. Juni, ist es wieder geöffnet.
Öffnungszeiten sind Dienstag bis Samstag, 10 bis 17 Uhr und jeden 1., 3. und 5. Sonntag im Monat von 13 bis 17 Uhr. Montags und an Feiertagen geschlossen.
Noch bis zum 6. Juni gibt es die Sonderausstellung „RO-lympisch `72“ zu sehen, die die Olympischen Spiele in München im Jahr 1972 aus der Sicht von Rosenheim thematisiert.
(Quelle: Beitragsbild: Karin Wunsam)
Voltigierverein hat neue Heimat
Rosenheim – Gute Nachrichten haben uns heute vom Rosenheimer Voltigierverein erreicht. Die Wochen des Bangens sind vorbei. Die Pferdefreunde und die drei vereinseigenen Pferde, Primos, Django und Loreley haben eine neue Heimat gefunden.
Über 30 Jahre Jahre war der Verein im Reitstall am Laurentiusweg in Rosenheim daheim. Doch dort gab es nun einen Pächterwechsel und damit verlor der Rosenheimer Voltigierverein seine Bleibe und stand damit beinahe vor dem Aus (wir berichteten).
Auch Innpuls.me hat sich natürlich an der Suche beteiligt und jetzt gibt es tatsächlich ein Happy End: Der Verein zieht bereits am 1. Juli in den Koasahof in Großholzhausen (Adresse: Schulweg 7, 83064 Raubling) um.
Schnuppertrainings können dann aber noch nicht gleich wieder angeboten werden. Der Verein braucht erst etwas Zeit, sich am neuen Stall einzuleben und den Trainingsbetrieb den neuen Gegebenheiten entsprechend anzupassen.
Wann es wieder soweit ist, erfahrt Ihr auf der Homepage des Vereins.
(Quelle: Beitragsbild: Rosenheimer Voltigierverein)
Farbenfrohes Getreidefeld in Zell bei Eggstätt
Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Mohnblumen-Rot trifft auf Kornblumen-Blau. Dieser wunderschöne Anblick erfreut aktuell Radfahrer und Spaziergänger in Zell bei Eggstätt. Bewundert werden darf die Farbenpracht aber nur mit den Augen, um der Insektenwelt etwas Gutes zu tun. Der Anblick allein reicht aber auch schön völlig aus, um in Sommerstimmung zu kommen.
(Quelle: Info / Beitragsbild: Anton Hötzelsperger von den Samerberger Nachrichten)
Bürgerstiftung startet Lese-Mentoren-Projekt
Rosenheim – Wie wichtig das Leseverständnis für den Lernerfolg bei Kindern ist, weiß Inge Thaler aus ihrer langjährigen Erfahrung als Rektorin an einer Rosenheimer Grundschule. Gemeinsam mit der Bürgerstiftung Rosenheim möchte sie nun ein ehrenamtliches Lese-Mentoren-Projekt in Rosenheim im neuen Schuljahr starten.
Die Idee ist dabei, das Ehrenamtliche für diese Aufgabe speziell vorbereitet und geschult werden, und dann im Rahmen der Ganztagesklassen in den Schulen gemeinsam mit einzelnen Schülern an deren Lesefähigkeiten und Textverständnis zu arbeiten.
Dass dieses spezielle Vorgehen Erfolg verspricht, zeigt auch der Bundesverband „Mentor – Die Leselernhelfer Bundesverband“, bei dem die Bürgerstiftung Rosenheim Mitglied geworden ist.
Unter dem Dach des Bundesverbandes fördern mehr als 13.000 ehrenamtliche Lesementoren in Schulen insgesamt 16.600 Schüler in Lesetandems.
Mentoren-Schulung
in der „Alten Druckerei“
In Rosenheim findet am Donnerstag, 7.Juli und am Donnerstag,14. Juli
jeweils von 17 bis 19 Uhr in der Alten Druckerei (Königstraße 7b) eine Mentoren-Schulung statt, um die Ehrenamtlichen auf diese Aufgabe vorzubereiten.
Die beiden Dozentinnen Inge Thaler und Karin Schreiner freuen sich auf interessierte Menschen, die Spaß an der Arbeit mit Kindern und Freude am Lesen haben. Wenn Ihr an der kostenlosen Schulung teilnehmen wollen, dann meldet Euch bei der Bürgerstiftung Rosenheim, bei Christian Hlatky unter der Telefonnummer 0176 / 22893799 oder unter der E-Mail: info@buergerstiftung-rosenheim.de.
(Quelle: Pressemitteilung Bürgerstiftung Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)
Weitere Infos zum Projekt gibt es hier:
Der längste Tag des Jahres
Rosenheim / Landkreis / Bayern / Deutschland – Am heutigen 21. Juni ist der längste Tag des Jahres. Mehr als 16 Stunden Sonne und Helligkeit sind hierzulande möglich. Danach folgt die kürzeste Nacht des Jahres. Danach werden die Tage wieder kürzer. Hier zehn Fakten zur Sommersonnenwende.
- 1. In Deutschland fällt die Sommersonnwende, wie auf der gesamten Nordhalbkugel, immer auf den 21. Juni. Nur in Schaltjahren nicht. Da wird am 20. Juni Sommersonnwende gefeiert.
- 2. Was passiert eigentlich bei der Sommersonnenwende? Die Sonne erreicht dann auf der Nordhalbkugel ihren mittäglichen Höchststand.
- 3. Der längste Tag ist nicht überall gleich lang. Je näher man dem nördlichen Polarkreis kommt, desto länger sind die Tage um die Sonnenwende. In skandinavischen Ländern und im Baltikum wird es dann sogar gar nicht mehr richtig dunkel, bedeutet die Sonne bleibt auch zum Zeitpunkt des tiefsten Punktes ihrer täglichen Bahn am Himmel noch oberhalb des Horizonts sichtbar. Das ist das Phänomen der Mitternachtssonne.
- 4. Mit der Sonnenwende beginnt der Sommer – nach astronomischer Definition.
- 5. Längster Tag des Jahres bedeutet nicht, dass an diesem Tag auch der früheste Sonnenaufgang ist. Dieser ereignete sich schon ein paar Tage vor der Sonnenwende.
- 6. Der längste Tag ist auch nicht automatisch der wärmste Tag des Jahres. Laut Statistik liegen die wärmsten Tage des Jahres meist erst im Juli oder August. Warum? Weil nicht nur der Sonnenstand für die Wärme auf Erden verantwortlich ist, sondern auch andere Faktoren, wie beispielsweise der jeweilige Ort.
- 7.Die Sonnenwende ist ein Phänomen, das weltweit stattfindet und sich zweimal wiederholt. Nach der Sommersonnenwende im Juni kommt im 21.Dezember die Wintersonnenwende.
- 8. Schon seit vielen Jahrtausenden feiern die Menschen die Sommersonnenwende. In Skandinavien zielt der Mittsommer sogar zu den wichtigsten Feiertagen. Gefeiert wird das Wiedererwachen der Natur.
- 9. In Gebieten entlang der nördlichen Tropen gibt es an diesem Tag mittags keine Schatten.
- 10. Studien ergaben, dass der längste Tag des Jahres auch viel mit Glücklichsein zu tun hat. Das Glückgefühl steigt demnach, wenn es länger hell ist.
(Quelle: Beitragsbild: Ferdinand Staudhammer, Blick vom Schneibstein in den Berchtesgadener Alpen)
Guten Morgen
Heute ist der 21. Juni – der längste Tag des Jahres
Namenstag haben: Alban, Alois, Eberhard, Radulf, Ralf
3 bekannte Geburtstagskinder:
– Gottfried Wilhelm Leibniz (1646 – war ein bedeutender deutscher Philosoph und Wissenschaftler, der vielfach als Vordenker der Aufklärung und letzter Universalgelehrter gilt. Er konstruierte bspw. eine frühe leistungsfähige Rechenmaschine und entwickelte die Differential- und Integralrechnung.)
– Prince William (1982 – ist Prinz von Großbritannien und Nordirland. Vollständiger Name: Prince William Arthur Philip Louis Mountbatten-Windsor.)
– Edward Snowden (1983 – ist ein US-amerikanischer Whistleblower und ehemaliger Systemadministrator bei CIA und NSA. 2013 veröffentlichte er Informationen zu geheimen Überwachungsprogrammen.)
(Quelle: geboren.am)
3 Ereignisse der Geschichte:
- 1767: Der englische Kapitän Samuel Wallis entdeckt die Insel Tahiti.
- 1834: Cyrus McCormick erhält das US-Patent auf den von ihm erfundenen Balkenmäher zur Getreideernte. Sein „Virginia Reaper“ wird von Pferden gezogen.
- 1948: Die Firma „Columbia Broadcasting System“ stellt die Langspielplatte mit 33 1⁄3 Umdrehungen pro Minute vor. Diese von ihrem Mitarbeiter Peter Carl Goldmark erfundene Vinyl-Schallplatte verdrängt alsbald die Schellackplatte.
(Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner, zeigt Gotzenalm – Hochalm über Königsee)
Trotz Hitze viel los beim Nürnberger Hauptmarkt
Nürnberg – Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause fand am heutigen Sonntag wieder die Bauernmarktmeile statt. Mitten in Nürnberg, auf dem Hauptmarkt, boten rund 70 bäuerliche Direktvermarkter eine große Vielfalt an regional erzeugten Lebensmitteln. Trotz des heißen Wetters kamen zahlreiche Besucher und genossen die sommerliche und kulinarische Stimmung.
„Hier findet Jede und Jeder etwas für seinen Geschmack. Doch es geht um viel mehr – hier kann man über den Genuss Heimat erleben“, sagt Günther Felßer, Vizepräsident des Bayerischen Bauernverbandes. „Egal ob herzhaft, süß, zum Reinbeißen oder flüssig – jeder Mensch hat doch irgendetwas, das Heimatgefühl vermittelt. Hier auf dem Hauptmarkt wird es Wirklichkeit,“ betont Felßner.
Dr. Michael Fraas, Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg, dankte den Bäuerinnen und Bauern für ihre Arbeit. „Auch auf zehn unserer städtischen Wochenmärkte haben wir zahlreiche Direktvermarkter. Hier und dort können Verbraucherinnen und Verbraucher direkt beim Erzeuger einkaufen, Fragen stellen und ihm über die Schulter schauen. Das schafft und stärkt Vertrauen – dafür schätzen wir unsere Bäuerinnen und Bauern.
Den Menschen die
Landwirtschaft näher bringen
Die Nürnberger Kreisbäuerin Doris Greul-Leuzmann betont das Informationsbedürfnis der Verbraucher. „Wir haben ein hohes Interesse wahrgenommen. Das freut uns ganz besonders. Nach zwei Jahren pandemiebedingter Pause konnten wir den Menschen wieder unsere Landwirtschaft näher bringen. Das tat wirklich gut!“
Die Bauernmarktmeile ist eine Veranstaltung vom Bayerischen Bauernverband (BBV) in Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, der Stadt Nürnberg und dem Bayerischen Rundfunk / BR Heimat. Nach Nürnberg wird am 25. September in München noch eine weitere Bauernmarktmeile stattfinden.
(Quelle: BBV / Beitragsbild: BBV, zeigt von links: BBV-Vizepräsident Günther Felßner, Kreisbäuerin Doris Greul-Leuzmann und den Nürnberger Wirtschaftsreferent Dr. Michael Fraas.)
Abkühlung für Stubentiger
Rosenheim – Katzen lieben Sonnenschein. Aber zu große Hitze gefällt auch den Nachkommen von Steppenbewohnern gar nicht. Darum ziehen sie sich an Tagen wie diesen lieber an schattige Plätzchen zurück. Minousch hat sich einen bequemen Gartenstuhl in der Kühle gesucht. Was können Frauchen und Herrchen noch tun, um ihren Samtpfoten Abkühlung zu verschaffen?
Wir Menschen haben zwei bis vier Millionen Schweißdrüsen – verteilt über den ganzen Körper. Katzen verfügen nur über wenige Schweißdrüsen, der Großteil sitzt zwischen den Zehen und an den Ballen. Sie dienen aber weniger der Regulierung der Körpertemperatur, sondern vor allem dem Absetzen von Duftsignalen.
Wie kühlen sich Katzen dann? Sie putzen sich im Sommer besonders intensiv und feuchten so das Fell mit Speichel an. Außerdem vermeiden sie möglichste jede unnötige Bewegung und dösen lieber vor sich hin.
Freigänger suchen sich an heißen Tagen selbständig kühle Plätzchen. Wohnungskatzen haben es da schwerer. Ideal ist es, wenn man ihnen einen abgesicherten Balkon mit schattigen Plätzen bieten kann oder ihnen Zutritt gewährt zu den kühlen Räumen der Wohnung. Besonders ideal ist oft das Badezimmer dank kühler Bodenfließen. Viele Katzen genießen es aber auch, sich an den heißen Tagen in Duschwannen oder Waschbecken zurückzuziehen.
Tägliches Bürsten hilft den Samtpfoten überschüssiges Fell loszuwerden. Für Kühlung kann man auch sorgen, indem man seinen Haustiger leicht mit einen angefeuchteten Tuch abreibt.
Ganz wichtig ist es, dass die Katze immer genügend Wasser vorfindet. Und Nassfutter ist an heißen Tagen besser als Trockenfutter.
Und wer seinen Samtpfoten eine besondere Freude machen will – wie wäre es mit selbstgemachten Katzeneis? Wir haben ein Rezept auf Youtube gefunden, beispielsweise für Thunfischeis:
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Weitere Informationen
Stadtjugendring on Tour
Rosenheim – Der Stadtjugendring Rosenheim wird mit seinem Bauwagenprojekt „SJR on Tour“ im Juni im Luitpoldpark einen Begegnungsort für Menschen aus Rosenheim und der Ukraine schaffen. Am Dienstag, 21. Juni, öffnet der Bauwagen mit einer kleinen Feier. Es gibt gratis Eis am Stiel, ein Bastelangebot für Kinder und noch weitere Überraschungen.
Der Bauwagen, der extra für Kultur- und Freizeitangebote ausgebaut wurde, steht bis Ende Juli am Parkplatz gegenüber dem Schwimmbad. Neben einem offenen Ort für Begegnungen und Austausch werden auch regelmäßig kostenlose Angebote für Kinder und Jugendliche gemacht.
Der Bauwagen ist immer am Dienstag und Donnerstag von 10 bis 13 Uhr und am Mittwoch und Freitag von 10 bis 18 Uhr geöffnet, von 10 bis 12 Uhr wird an diesen beiden Tagen auch ein Bastelprogramm angeboten.
Die Begegnungsstelle ist Teil des Projekts „Rosenheim hilft“, das der Stadtjugendring Rosenheim
im Auftrag der Stadt Rosenheim umsetzt. Hierzu gehört die Koordination von ehrenamtlicher
Hilfe und die Vermittlung von privatem Wohnraum für Menschen, die aus der Ukraine geflüchtet
sind. Unter der Telefonnummer 08031/941 38 33 oder der Mailadresse
rosenheimhilft@stadtjugendring.de werden Anfragen und Angebote entgegengenommen. Die
Hotline ist von Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 13 Uhr besetzt.
(Quelle: Pressemitteilung SJR / Beitragsbild: SJR)
Messzug Süd trainiert den Ernstfall
Traunstein – „Ein wirklicher Brand wäre hier schon eine Hausnummer“ gesteht Maximilian Schubert, der Leiter des Messzugs Süd im Kreisfeuerwehrverband Traunstein und meint damit die Übung, die er und die 20 Kameraden der Feuerwehren Kammer und Traunstein unlängst durchgeführt haben. Die Gefahrguteinheit des Landkreises Traunstein nahm an, dass das Getränkekistenlager der Adelholzener Alpenquellen im Bereich des Gewerbegebietes „Seiboldsdorf-Mühlwiesen“ in voller Ausdehnung brennt und dabei eine mächtige Rauchsäule in Richtung Haslach zieht.
Kommt es zu einem Feuer, rücken in der Regel die umliegenden Feuerwehren an und setzen alles daran, den Brand schnellstmöglich zu löschen und Menschenleben zu retten. Als landkreisweite Sondereinheit hat der Messzug in diesem Fall eine ganz andere Aufgabe. Die Mitglieder betrachten in erster Linie den weiteren Umkreis des Brandobjekts und verfolgen die Ausbreitung der entstandenen Schadstoffwolke. Dazu greifen sie sowohl auf aktuelle Wetter- und Umweltdaten zurück als auch auf eine spezielle Computersoftware.
Innerhalb weniger Minuten gelingt es so, ein Modell der Schadstoffausbreitung zu berechnen. Mit den ermittelten Werten werden anschließend entsprechende Messstellen definiert, an denen die Feuerwehrkräfte mit unterschiedlichen Messgeräten die Schadstoffkonzentration aber auch gegebenenfalls die unterschiedlichen Bestandteile des Brandrauchs detektieren können. Anhand von Tabellen erfolgt anschließend eine Gefährdungseinschätzung sowie eine entsprechende Empfehlung an die Einsatzleitung.
Das Messfahrzeug hat im Rahmen der Übung mit seiner Besatzung in einer ersten Messfahrt im gesamten Bereich eine stark erhöhte Schadstoffkonzentration zahlreicher giftiger Stoffe festgestellt und diese an die Messleitung übermittelt. „In unserer heutigen Übung war insbesondere das Gewerbegebiet in Haslach aber auch das Wohngebiet am Axdorfer Feld betroffen. Auf Grund der Übungsvorgaben hätten wir sicherlich eine Evakuierung des Gewerbegebietes und Lautsprecher- und Radiodurchsagen ´Halten Sie Fenster und Türen geschlossen´ für Haslach beziehungsweise das Wohngebiet Axdorfer Feld empfohlen“, so Maximilian Schubert.
Neben dem Messteam auf Rädern machten sich zeitgleich Fußtrupps auf den Weg, um den Bereich rund um Einsatzstelle zu messen und so eine Abschätzung auf die Gefahr gegenüber der eingesetzten Feuerwehrkräfte machen zu können. Auf Grund der Übungsannahme, dass die Löscharbeiten nach rund zwei Stunden zu einem deutlichen Rückgang der „mächtigen Rauchsäule über Haslach“ geführt haben, kam es in der Folge auch an den Messgeräten zu einer Unterschreitung der Grenzwerte.
„Ich bin schon ein wenig stolz darauf, dass wir uns als Team in den letzten Jahren so weit entwickelt haben und auch komplexe Aufgabenstellungen meistern können“, freut sich der Übungsverantwortliche und ergänzt „bereits zehn Minuten nach Eintreffen an der Übungsstelle waren alle Aufgaben verteilt, die Infrastruktur am Führungsfahrzeug und dem Gerätewagen Atem-/Strahlenschutz erstellt und schon nach einer viertel Stunde sind die ersten Messergebnisse vom Messfahrzeug aus Kammer eingelaufen.
Organisatorisch gehören die beiden Messzüge Nord (Trostberg) und Süd (Kammer und Traunstein) zum Aufgabenbereich des Fach-Kreisbrandmeister Gefahrgut, Thomas Günthner. „Ich freue mich, dass sich der Süden einer wirklich anspruchsvollen Übung gestellt hat und die Abläufe so reibungslos ineinandergegriffen haben“. Er informiert darüber, „dass die Zeit bei diesen Bränden einen wesentlichen Einfluss auf weitere Maßnahmen hat“ und zeigt sich insbesondere von den schnellen Messwerten beeindruckt.
Kreisbrandrat Christof Grundner betont indes, „dass die Facheinheiten im Gefahrgutbereich in den vergangenen Jahren deutlich an Bedeutung gewonnen haben und deren Leistungsfähigkeit ausgebaut wurde“. Gerade die Messzüge rücken mehrmals im Jahr aus, um die Einsatzleitungen vor Ort zu unterstützen. „Sie sind wesentliche Bestandteile des Katastrophenschutzes im Landkreis Traunstein und ich freue mich umso mehr, dass die Kooperation zwischen den beauftragten Feuerwehren Traunstein und Kammer seit vielen Jahren so erfolgreich verläuft“.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein – hob / Beitragsbild: Daniela Steiner-Kreisfeuerwehrverband Traunstein)






