Katze, Hund und Co.: Vorsicht, Giftige Pflanzen!

Katze, Hund und Co.: Vorsicht, Giftige Pflanzen!

Rosenheim / Bayern / Deutschland – Sommerzeit ist Pflanzzeit. Aber wer Haustiere hat, sollte bei der Auswahl der Pflanzen gut aufpassen. Vieles, was schön aussieht und bunt blüht, kann für unsere Vierbeiner zum gefährlichen Knabberspaß werden.

Man könnte denken, Tiere wissen instinktiv, was für sie gesund ist und was nicht. Das stimmt aber nicht unbedingt. Vor allem Katzen und Hunde haben kaum Schutzinstinkte vor giftigen Pflanzen. Evolutionsbedingt war das für sie als Fleischfresser nicht nötig. Aber bei neugierigen Exemplaren kann es dann doch durchaus einmal vorkommen, dass sie auch mal eine Pflanze anknabbern und das kann mitunter gefährlich werden. Denn eine ganze Reihe von beliebten Gartenpflanzen sind unverträglich und einige sogar extrem giftig für unsere tierischen Mitbewohner.

Hier 15 beliebte Gartengewächse, die für Hund, Katze und Co. giftig sind:
1. Kirschlorbeer
2. Hortensien
3. Buchs
4. Oleander
5. Rhododendron
6. Engelstrompete
7. Kirschlorbeer
8. Liliengewächse
9. Calla
10. Chrysanthemen
11. Buntwurz
12.  Efeu
13. Fingerhut
14.  Holunder
15.  Geißblatt

Die Liste lässt sich noch lange fortsetzen. Also lieber vor dem Kauf erkundigen.
Sollte das Haustier Vergiftungserscheinungen zeigen, unverzüglich den Tierarzt aufsuchen. Als erste Notfallmaßnahme können Kohletabletten helfen, weil sie Giftstoffe im Körper binden. Tabletten bspw. in Fleischbrühe oder Kamillentee lösen und mittels Pipette direkt ins Maul verabreichen.
(Quelle: Beitragsbild: Julia Dinner)

Ein weiterer Artikel insbesondere über die Gefahr der Hortensien für Katzen findet sich hier: 

Münchner Straße, Rosenheim, 1991

Münchner Straße, Rosenheim, 1991

Rosenheim – Heute geht unsere fotografische Zeitreise mal nicht ganz so weit zurück. Wir präsentieren Euch dafür, weil Sonntag ist, aber nicht nur ein Foto sondern gleich mehrere – von der Münchner Straße in Rosenheim. So hat es im Jahr 1991 dort ausgesehen. Wer erinnert sich noch an das eine oder andere Detail!? Erinnerungen gerne mit uns teilen.
(Quelle: Beitragsbild, Fotos: Herbert Borrmann)

Blick in Muenchner Strasse in Rosenheim im Jahr 1991
Blick in Muenchner Strasse in Rosenheim im Jahr 1991
Blick in Muenchner Straße Rosenheim im Jahr 1991
Blick in die Muenchner Strasse Rosenheim im Jahr 1991
Neues Ferienportal für Rosenheim

Neues Ferienportal für Rosenheim

Rosenheim / Landkreis Rosenheim – „Wir freuen uns, Kindern, Jugendlichen und Eltern ein neues Serviceangebot für die Ferienplanung in Stadt und Landkreis zur Verfügung anbieten zu können“, waren sich Sabine Stelzmann, Leiterin des Kreisjugendamtes, und Christian Meixner, Leiter des Stadtjugendamtes Rosenheim, beim Startschuss des neuen Ferienportals www.ferien-rosenheim.de einig.

Nach einer ersten Testphase geht das neue Ferienportal für Kinder und Jugendliche in Stadt und Landkreis nun online und löst damit die traditionelle Ferienprogrammbroschüre ab. Auf dem neuen Ferienportal der Kommunalen Jugendarbeit im Landkreis Rosenheim und des Stadtjugendringes Rosenheim finden Eltern, Kinder und Jugendliche ab sofort vielfältige Ferienangebote verschiedener Anbieter sowie der freien und öffentlichen Träger der Jugendhilfe. Das Ferienportal erleichtert die zeitliche Planung und abwechslungsreiche Gestaltung der Ferien von Ostern bis Weihnachten.

Angebot reicht von Sprachreisen
bis hin zu Erholungsmöglichkeiten

Die Suche auf dem Portal ist durch fünf symbolisch bildlich gestaltete Button aufgebaut. Unter dem Bereich „Ferienfreizeiten“ sind attraktive Angebote zum Verreisen, die von einer Mondreise über ein Wikingerlager bis zu einem Klettercamp und Survival-Camp reichen, abgelegt. Kurzzeitige Angebote, Tagesausflüge, Spielfeste, Workshops sowie Erholungsmöglichkeiten in Stadt und Landkreis Rosenheim findet man unter dem Feld „Tagesangebote“. Die Rubrik „Sprachreisen“ zeigt Angebote für die Jugendlichen, die während der Ferien gemeinsam mit Gleichaltrigen ein anderes Land und seine Kultur kennenlernen oder ihre Sprachkenntnisse verbessern wollen.

Lokale Ferienprogramme
in Stadt und Landkreis Rosenheim

Das mit dem Spielmobil versehene Feld „Offene Angebote“ beinhaltet kostenfreie Aktionen, die meistens vor Ort stattfinden. Die lokalen Ferienprogramme der Städte, Märkte und Gemeinden sind unter dem Button „Gemeindeferienprogramme“ verlinkt. Um den direkten Kontakt zu Veranstaltern zu erleichtern, gibt es unter „Veranstalter Suche“ ein Verzeichnis aller aufgeführten Veranstalter.
(Quelle: Pressemitteilung Landkreis Rosenheim / Beitragsbild: Landkreis Rosenheim, zeigt (von links) Michaela Truß-Bornemann von der Kommunalen Jugendarbeit im Landkreis, Kreisjugendamtsleiterin Sabine Stelzmann, der Leiter des städtischen Jugendamtes Christian Meixner und der Geschäftsführer des Stadtjugendrings Johannes Merkl setzen beim Ferienprogramm auf online und nicht mehr auf Papier)

Hier geht es zum Ferienportal: 
Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 28. Mai.

Namenstag haben: German, Margaret, Otto, Viktor, Wilhelm

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Joseph-Ignace Guillotin (1738 – war ein französischer Arzt und Politiker zur Zeit der Französischen Revolution. Nach ihm wurde die „Guillotine“ benannt.)

– Ian Fleming (1908 – war ein britischer Schriftsteller und Erfinder der Geheimagenten-Figur  „James Bond“. Beginnend mit dem Roman „Casino Royale“ im Jahr 1953 wurde daraus eine der kommerziell erfolgreichsten Buch- und Filmreihen weltweit )

– Kylie Minogue (1968  – ist eine populäre australische Sängerin und Schauspielerin.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1905: Der Schausteller Carl Krone benennt seine Menagerie als „Circus Charles“, Später wird daraus der Cirkus Krone.
  • 1935: Das in Augsburg gestartete deutsche Jagdflugzeug „Messerschmitt Bf 109“ schließt seinen Jungfernflug ab.
  • 1991: In Tübingen wird die Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) gegründet.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Unser Fortsetzungskrimi

Unser Fortsetzungskrimi

Rosenheim / Aschau – Ab heute gibt es neun Tage lang für Euch einen Fortsetzungskrimi. Der Titel lautet: „Der 70. Geburtstag – Kommissar Heylents ermittelt.“ Geschrieben wurde der Krimi von der 15-jährigen Sophie. Sie macht derzeit ein Praktikum bei Innpuls.me.
Sophie besucht eine Montessori-Schule im Landkreis. Da gibt es in der 7. oder 8 . Klasse eine große praktische Arbeit. Jeder kann sich ein Thema aussuchen und dazu wird dann mit einer Mentorin ein praktisches Werkstück erstellt. Da Sophie sehr gerne schreibt und liest, wollte sie ein Buch schreiben und mit der Hilfe der Autorin Gudrun Bielenski tat sie dass dann auch. „Und bei Innpuls.me hab ich jetzt die Chance mein Buch auch hier zu veröffentlichen, jeden Tag ein neues Kapitel“, freut sich Sophie.
Zum Inhalt: Adelin fährt für den 70. Geburtstags ihres Vaters zurück in ihr Familienhaus nach Plymouth. Dort trifft sie ihre sieben Geschwister nach langer Zeit wieder. Und es geschieht ein fürchterlicher Mord: „Ich hoffe euch gefällt das Buch und ich kriege noch ein paar neue Leser“:

7.Kapitel: Die Aufklärung

Heylents zog sich erst mal zurück, doch bei uns ging es weiter. Beim Essen redeten wir alle wild durcheinander, wie es war, was der Kommissar gefragt hat und alles über das Verhör.
Ich vermisste nur Pamela, die ich heute seit dem Verhör nicht mehr gesehen habe, dachte ich mir. Nach dem Essen ging Betty hinaus auf die Veranda und sah den Gärtner arbeiten. Kurze Zeit später ging sie auf ihn zu. ,,Ist ihnen irgendetwas an Pamela aufgefallen? Nach dem Verhör war sie so anders. Jetzt habe ich sie nicht mehr gesehen, seit sie unser Essen gemacht hat.“
,,Nein, ich weiß nichts, ich glaube, sie ist in ihr Zimmer gegangen,“ antwortete Marko.
,,Und bekamen Sie sonst hier irgendetwas Besonderes mit, Sie sind ja oft hier.““
,,Ich weiß nicht“, er zögerte.
„Sagen Sie mir bitte die Wahrheit!“, bat Betty ihn ,,Ich habe Pamela und Mycroft streiten hören.“
,,Danke,“ sagte sie und wollte gerade wieder gehen.
„Aber, um was ging es denn?“
Ich habe nicht viel gehört, ich war auf dem Weg zu seinem Büro, weil er mich gerufen hatte, doch da wollte ich dann nicht stören“ erzählte mir Marko. ,,Also durfte Pamela schon in Mycroft Büro.“
„Ja, wieso?“
,,Ist egal, aber danke.“
Betty ging wieder ins Haus und wollte Heylents anrufen, um ihm von diesem Gespräch zu erzählen, aber er ging nicht ans Telefon, dann versuchte sie es wieder und wieder.
Nachdem sie ihn nicht erreicht hatte, hatte sie sich wieder zu uns gesetzt und wir haben versucht, sie zu beruhigen. Sie erzählte uns alles und wurde sehr traurig. Sie wollte das alles gar nicht glauben, da Pamela ihr sehr nahe stand und da sie ihr am ehesten wie eine Mutter war. Nachdem wir noch lange geredet hatten und wir Betty getröstet hatten, wollte ich wieder in mein Zimmer gehen. Da kam ich an dem Büro unseres Vaters vorbei, die Tür stand offen, wie sonst nie. Ich erlaubte mir einen Blick durch die Tür. Dort sah ich Pamela, die an Mycrofts Computer war. Sie hatte etwas ausgedruckt und war gerade dabei, es mit dem Papierschredder zu vernichten. Ich wusste nicht, was ich tun sollte, ob ich sollte, oder ob ich meine Schwestern holen sollte. Ich drehte mich um, als auf einmal mehrere Polizisten zu mir hoch stürmten. Nun wusste ich, was zu tun war, ich steckte den Stecker des Schredders aus und versteckte mich schnell hinter der Tür. Die Polizisten rannten an mir vorbei ins Zimmer.
Pamela Johnsen, Sie sind festgenommen, wegen Mordes an Mycroft Brown“ sagte ein Polizist und legte Pamela Handschellen an. Heylents, der draußen stand, schaute ihr tief in die Augen, als sie an ihm vorbeigeführt wurde. Wir standen alle unten hinter der Tür, als Pamela zum Auto gebracht wurde.
Ihr habt das Geld eures Vaters nicht verdient, nur ich, nur ich“ schrie und Pamela ins Gesicht.
Wir schreckten zusammen und schauten uns verwundert an.
Kommt bitte herein“ bat uns Heylents dann. Betty erzählte ihm noch von dem Gespräch mit Marko. Er war davon gar nicht überrascht und meinte:
,,Sie hat uns angelogen und von dem Streit mit eurem Vater kann ich euch alles erzählen.“
„Euer Vater hatte wohl anfangs Pamela viel Geld versprochen, wenn er sterben sollte. Doch sie hatten dann diesen Streit, den Marko gehört hatte und Mycroft hatte gedroht, das Testament zu ändern, was Pamela gar nicht gefiel. Sie meinte nämlich, dass sie viel mehr Geld verdient hätte, als ihr, weil ihr nie da wart, und nur sie sich um Mycroft gekümmert hatte. Deshalb brachte sie ihn um, bevor er es ändern konnte. Die Unterlagen dazu wollte sie gerade vernichten.“,,Und sie hat uns meistens auch nicht zu unserem Vater kommen lassen“ unterbrach ich den Kommissar. ,,Ja, ich weiß, so wollte sie euch fernhalten“ erklärte er. ,,Und sie wollte das Geld für ihre Familie, die weit weg wohnt und arm ist“, erzählte er uns noch.
Wir waren geschockt, aber wir waren froh, dass alles nun zu Ende war. Der Kommissar verabschiedete sich dann von uns allen Schwestern ,,Meine Arbeit ist hier erledigt“ sagte er und ging mit seinem Team weg. Am nächsten Tag war wieder Ruhe eingekehrt, wir machten uns unser Frühstück und redeten darüber, wie es nun weitergehen sollte. Wir planten die Beerdigung und jeder von uns lud dazu seine Familie ein. Es wurde eine große, schöne und auch traurige Feier. Danach kehrte jeder wieder in sein altes Leben zurück, doch wir haben uns alle immer wieder getroffen und unser Elternhaus wurde unser Ferienhaus, wo wir uns immer trafen.

Ende

1 Million Streuobstbäume für Bayern

1 Million Streuobstbäume für Bayern

Rosenheim / Landkreis Rosenheim –  Die landwirtschaftlichen Maschinen sind gewachsen, der alte Obstgarten nicht. Wie man das zusammenbringen kann, erörterten praxisnah verschiedene Fachleute im Landkreis Rosenheim auf dem Weidebetrieb von Michael Schlaipfer in Teisenham, Gemeinde Bad Endorf.

Besichtigung einer Streuobstwiese

Behördenleiter AELF Rosenheim Dr. Georg Kasberger, Pomologe
Georg Loferer, Wildlebensraumberater am AELF Rosenheim Benedikt
Hagl, Landwirt Michael Schlaipfer, Gartenfachberaterin am Landratsamt
Rosenheim Susanne Summerer und Monika Maier vom
Landschaftspflegeverband Rosenheim beim Außentermin in Bad
Endorf. Foto: AELF

In Bayern sollen in den nächsten Jahren 1 Million Streuobstbäume gepflanzt
werden. Das ist erklärtes Ziel des sogenannten Streuobstpaktes Bayern. Um
die Bäume in die Fläche zu bringen, braucht es auch landwirtschaftliche
Flächen – darüber sind sich die Kreisgartenfachberaterin am Landratsamt,
Susanne Summerer, der Behördenleiter des Amts für Ernährung,
Landwirtschaft und Forsten Rosenheim Dr. Georg Kasberger, Monika
Maier vom Landschaftspflegeverband Rosenheim und der für
Rosenheim zuständige Pomologe (Obstbauexperte) Georg Loferer einig.

Landwirtschaft ist auf intakte
Ökosystem angewiesen

Die Gesellschaft und vor allem auch die Landwirtschaft sind auf intakte
Ökosysteme angewiesen. Streuobstwiesen sind ein Paradies für Bienen und
andere Insekten, das ist für Dr. Georg Kasberger unbestritten. Die
Bestäubungsleistung ist von essenzieller Bedeutung für die Erzeugung von
Nahrungsmitteln, denn der Großteil unserer Wild- und Nutzpflanzen braucht
die Bestäubung von Insekten, um Samen und Früchte zu bilden. Frau
Summerer von der Gartenfachberatung Rosenheim erklärte die wichtigen
naturschutzfachlichen Aspekte, die den ökologischen Wert von Streuobst so
bedeutend machen. Entscheidend seien das Blühen der Bäume,
Altholzstrukturen, und schuppige Rinde für Insekten, Obstreste die etwa Igeln
als Nahrung dienen und extensive Bodenvegetation als Lebensraum. Aus
pomologischer Sicht ist es auch besonders wichtig alte, an die Region
angepasste Sorten zu verwenden. Diese seien oftmals besonders
aromatisch und damit für spezielle Vermarktungskonzepte geeignet. Man
müsse nur besonders beim Pflanzgut auf die Sortenreinheit achten. Aktuell
gäbe es bereits bei ersten Sorten Engpässe, da die Verfügbarkeit derzeit
noch immer begrenzt sei, erklärte der für 6 Alpenlandkreise zuständige
Pomologe Georg Loferer.
Natürlich müsse man die Streuobstwiese auch kostendeckend
bewirtschaften können, ansonsten mache es für Berufslandwirte, die von der
Landbewirtschaftung leben, keinen Sinn diesen Betriebszweig aufzubauen.
Auch müsse der Arbeitsaufwand in vertretbarem Umfang bleiben, betonte
der Landwirt Michael Schlaipfer, da landwirtschaftliche Betriebe oftmals an
ihrer Kapazitätsgrenze seien. Mit dem Pflanzen der Bäume ist es nicht getan,
die jungen Bäume müssen ggf. vor dem Weidevieh geschützt und
fachgerecht beschnitten werden.
Bei nicht oder nur zeitweise beweideten Flächen muss auch überlegt
werden, auf welche Weise die notwendige Mahd erfolgen soll. Wenn die
Fläche mit den in der Landwirtschaft heute üblichen breiten
Maschinentechnik bearbeitet werden soll, empfiehlt sich ein Abstand der
Baumreihen von ca. 13 Metern.

Neuanlage von Streuobstwiesen wird mit Zuschüssen
des Bayerischen Staatsministerium unterstützt

Die Neuanlage von Streuobstwiesen wird vom Landschaftspflegeverband
Rosenheim  mit Zuschüssen des Bayerischen Staatsministerium für
Umwelt und Gesundheit unterstützt, erklärte  Monika Maier, die diese
Förderung auch abwickelt. Interessierte können sich von ihr oder der
Gartenfachberatung am Landratsamt zur Umsetzung beraten lassen.
(Quelle: Pressemitteilung AELF / Beitragsbild, Foto; AELF)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 26. Mai – Christi Himmelfahrt

Namenstag haben: Elvin, Maria Anna, Philipp, Regentraud

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Horst Tappert (1923 – war ein deutscher Schauspieler, der durch die TV-Rolle des Oberinspektors Stephan Derrick bekannt wurde.)

– Dan Robbins (1925 – war ein US-amerikanischer Künstler, der in den späten 1940ern die „Malen nach Zahlen“-Bilder erfand. Ein weltweiter Verkaufsschlager bis heute.)

– Helena Bonham Carter  (1966  – ist eine britische Schauspielerin. Bekannt durch ihr Mitwirken bspw. bei Harry Potter oder „Alice im Wunderland“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1818: Mit dem neuen Zollgesetz werden die unterschiedlichen Akzisen in Preußen durch einen einheitlichen Außenzoll ersetzt. Preußen beginnt in der Folge mit der Suche nach Partnern zum Aufbau von Zollvereinen.
  • 1896: An der New York Stock Excange wird zum ersten Mal der von den  Gründern des Wall Street Journals und des Unternehmens Dow Johnes, Charles Dow und Edward D. Jones  entwickelte Aktienindex Dow Jones Industrial Average veröffentlicht die Erstnotiz liegt bei 40,94 Punkten.
  • 1950: Der deutsche Ingenieur und Erfinder Engelbert Zaschka meldet ein Patent zu einem Faltrad an.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Unser Fortsetzungskrimi

Unser Fortsetzungskrimi

Rosenheim / Aschau – Ab heute gibt es neun Tage lang für Euch einen Fortsetzungskrimi. Der Titel lautet: „Der 70. Geburtstag – Kommissar Heylents ermittelt.“ Geschrieben wurde der Krimi von der 15-jährigen Sophie. Sie macht derzeit ein Praktikum bei Innpuls.me.
Sophie besucht eine Montessori-Schule im Landkreis. Da gibt es in der 7. oder 8 . Klasse eine große praktische Arbeit. Jeder kann sich ein Thema aussuchen und dazu wird dann mit einer Mentorin ein praktisches Werkstück erstellt. Da Sophie sehr gerne schreibt und liest, wollte sie ein Buch schreiben und mit der Hilfe der Autorin Gudrun Bielenski tat sie dass dann auch. „Und bei Innpuls.me hab ich jetzt die Chance mein Buch auch hier zu veröffentlichen, jeden Tag ein neues Kapitel“, freut sich Sophie.
Zum Inhalt: Adelin fährt für den 70. Geburtstags ihres Vaters zurück in ihr Familienhaus nach Plymouth. Dort trifft sie ihre sieben Geschwister nach langer Zeit wieder. Und es geschieht ein fürchterlicher Mord: „Ich hoffe euch gefällt das Buch und ich kriege noch ein paar neue Leser“:

6.Kapitel (Teil 2): Das Verhör

Jetzt war ich an der Reihe, Adelin. Ich war sehr angespannt und nervös. Langsam betrat ich den Salon. Mit einem Lächeln gab ich Heylents die Hand.
„Na dann, sind Sie bereit?“, fragte er.
„Das bin ich,“ antwortete ich ihm.
„Gut fangen wir an, wo waren Sie gegen drei Uhr und halb fünf Uhr morgens?“
„Ich habe geschlafen, was man normalerweise um diese Zeit macht,“ sagte ich.
„Das antwortet mir jeder auf diese Frage,“ meinte Heylents.
„Glauben Sie mir nicht?“
Vor lauter Nervosität nahm ich mir einen Keks aus der Dose, die auf dem Tisch vor mir stand.
„Ja, wahrscheinlich,“ er blickte kurz auf seinen Block und machte dann weiter.
„Haben Sie Geldprobleme?“, fragte er und schaute mich ernst an.
„Nein, alles in Ordnung.“
„Okay, also läuft es in Ihrem Job gut?“
„Nun ja, ich kriege momentan zwar keine neuen Rollen, aber bei meinem Mann läuft es gut,“ erklärte ich ihm, während er eine andere Mappe herausholte.
„Ach so verstehe, nur, wir haben die Konten ihres Vaters überprüft und wie es
aussieht, hat er ihrem Mann jeden Monat Geld überwiesen, wussten Sie etwas davon?
„Nein, glauben Sie mir, davon wusste ich nichts.“
„Und haben Sie eine Idee, wieso ihr Mann Geld brauchte?“, Heylents schlug wieder seinen Notizblock auf.
„Wahrscheinlich lief sein Job doch nicht so gut, wie er behauptete,“ sagte ich und war plötzlich völlig überfordert.
„Tut mir leid, dass ich sie so überrumpelt habe, aber paar Fragen hätte ich noch.
Was für eine Beziehung hatten Sie zu ihrem Vater?“
„Eine gute, er half mir viel bei meiner Karriere.“
„Schön, zu hören, hatten Sie ihn oft besucht?
„Nein, selten, denn ich wohne ja in New York.“ Ich machte eine Pause.
„Aber ich wäre gerne öfters gekommen.“
Der Kommissar stutzte. „Und warum taten Sie das nicht?“
„Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass Pamela das nicht wollte.“
„Wie kommen Sie darauf?“
„Sie schob oft einen Grund vor, das glaube ich jetzt, nach dem schrecklichen Ereignis.
Das eine Mal ging es meinem Vater nicht gut, das andere Mal hatte er zu viele Termine.“ Ich spürte Tränen in meinen Augen.
„Ich hätte nicht auf sie hören sollen,“ sagte ich und wischte mir die Tränen ab.
„Haben Sie mit Ihrem Vater darüber gesprochen?“
„Nein, ich wollte ihn nicht belasten und blieb zu Hause.“
„Hätte er sich nicht gefreut über einen Besuch von Ihnen?“, fragte der Kommissar.
Und jetzt begann ich zu schluchzen.
„Er war immer so stolz auf mich, eine seiner ältesten Töchter. Wenn ich im Fernsehen spielte, verpasste er nie eine Sendung von mir. Und Mutter wäre so glücklich gewesen, wenn sie gewusst hätte, dass ich eine Schauspielerin bin.“
Heylents räusperte sich. „Das tut mir alles sehr leid, dass Sie Ihre Mutter so früh verloren haben und Ihr Vater jetzt auf so grausame Art sterben musste.“
Ich nickte und erhob mich langsam.
„Danke,“ sagte Heylents.
Traurig ging ich in mein Zimmer. Ich wollte meine Ruhe haben und dann William anrufen.
Nach mir kam dann Christel an die Reihe.
Sie war sehr nervös, aber sie versuchte, sich nichts anmerken zu lassen.
„Also Sie sind Christel richtig,“ fragte Heylents sie, während er ihre Mappe in die Hand nahm.
„Ja, das bin ich.“
„Und Sie haben einen Mann und Kinder?
„Ja, vier!“
„Und wo sind sie jetzt?“
„Bei meinem Mann, er und seine Mutter kümmern sich gerade um sie,“ erklärte Christel.
„Wohnt ihr Mann immer noch in Marokko?“
„Ja, er hat ja dort sein Geschäft.“
„Und was für ein Verhältnis hatten Sie zu Ihrem Vater?“
„Wir redeten nicht mehr viel miteinander, früher war es mal besser.“
„Warum?“, wollte Heylents wissen.
„Er hat mir die Trennung übelgenommen, zuletzt hat er sich sehr gut mit meinem Mann verstanden, obwohl er mir nie verziehen hat, dass ich Muslima wurde.“
„Haben Sie Geldprobleme?“
„Ich habe nicht mehr so viel Geld wie früher, denn mein Mann war der Hauptverdiener.“
„Wo befanden Sie sich gegen drei und halb fünf Uhr morgens?“
„Im Bett, denke ich mal,“ antwortete sie ihm.
„Danke,“ sagte er, stand auf und gab ihr die Hand. „Hoffentlich finden wir den Mörder bald.“
Christel nickte und ging hinaus.
Als Tiffany das Wohnzimmer betrat, stand der Kommissar noch draußen, um eine Zigarette zu rauchen.
Heylents Block lag offen auf dem Tisch, Tiffany schaute kurz drauf und las sich die erste Seite durch. Weit kam sie aber nicht, da Heylents hereinkam, schnell wich sie zurück und setzte sich hin.
„Sie sind schon da?“ fragte er sie, während er auf den Tisch zu ging und den Block zumachte.
„Sie sind die Chefin einer Druckerei, die Ihren Großeltern gehörte, nicht wahr?“, fing Heylents zu fragen an.
„Ja, das bin ich.“
„Und wie läuft die Druckerei?“
„Haben Sie es noch nicht herausgefunden?“, wollte sie wissen.
„Doch, ich weiß schon Bescheid, aber ich wollte wissen ob Sie mir die Wahrheit sagen.“
„Vertrauen Sie mir nicht?“, fragte sie erschrocken und strich sich ihre roten Haare aus ihrem Gesicht.
„Ihr Vater könnte auch wegen seines Geldes umgebracht geworden sein,“ wollte Heylents noch mal klarstellen.
„Ich weiß, aber bei uns geht alles gut mit dem Geld,“ sagte sie ihm.
„Trotz der pleitegehenden Firma?“, fragte Heylents nach.
„Ja, trotz der Firma, wir sind dabei, sie wiederaufzubauen.“
„Okay, deshalb sind Sie auch sehr beschäftigt oder? Wann haben Sie ihren Vater denn das letzte Mal besucht?“, er öffnete wieder sein Block.
„Ich bin viel beschäftigt ja, deshalb ist es, glaube ich, auch schon so drei Monate her?“
„Okay, verstehe. Durften Sie in das Büro Ihres Vaters?“
„Ja, aber nur, wenn es um die Arbeit ging,“ antwortete sie klar und deutlich, sie war sich sicher, dass er das fragen würde.
„Und haben Sie einen Schlüssel zum Büro?“, wollte er noch wissen.
„Nein, habe ich nicht, wieso?“, fragte Tiffany neugierig.
„Da es keine Einbruchspuren gab, muss der Täter wohl einen Schlüssel gehabt haben oder die Tür war offen“, beantwortete er ihre Frage.
„Nein, das kann nicht sein. Mein Vater hat die Tür immer abgeschlossen.“
„Und er hat es nie vergessen, sind Sie sich da ganz sicher?“
„Es ist noch kein einziges Mal vorgekommen“, versicherte sie ihm.
„Das heißt also, der Täter muss einen Schlüssel gehabt haben,“ antwortete er.
Ihm war ein Licht aufgegangen und er war froh, dass er ein Stück
weitergekommen war.
„Gut danke, Sie haben mir weitergeholfen,“ sagte er zufrieden.
„Nur noch, wo waren Sie zwischen drei und halb fünf Uhr morgens?“
„Ich habe noch mit meinen Kindern telefoniert und ging dann schlafen.“
„Und wie standen Sie zu ihrem Vater?“
Tiffany tat einen tiefen Seufzer, sie wurde plötzlich ganz traurig.
„Gut, er hat mich viel bei der Arbeit unterstützt und mir geholfen, ich werde ihn sehr vermissen.“
Heylents schrieb noch einige Bemerkungen in sein Notizbuch und sagte:
„Vielen Dank und alles Gute.“
Tiffany stand auf, verabschiedete sich und ging.
Linn war etwas nervöser, ihre Hand war verschwitzt, ihre Lippen zitterten und ihre Beine.
„Na, etwas nervös,“ begann Heylents, „kein Problem, Sie müssen sich keine Sorgen machen, wenn Sie unschuldig sind.“
Das hatte es nun leider nicht besser gemacht, sie war noch immer nervös.
„Setzen Sie sich,“ bat Heylents.
„Wie läuft es mit Ihrem Job?“, fragte Heylents.
„Eigentlich gut,“ stotterte Linn.
„Verdienen Sie genügend?“
„Für mich reicht es, ich brauche ja nicht viel,“ sagte Linn.
„Haben Sie einen Mann?“
„Nein, einen Freund, wir sind noch nicht verheiratet.“
„Muss man ja auch nicht sein“, sagte Heylents.
„Sie sind sehr hibbelig, wollen Sie mir etwas sagen?“, fragte Heylents.
„Nein, ich kann nur nicht so gut mit Fremden sprechen.“
„Ist in Ordnung, bitte beantworten Sie einfach nur meine Fragen.“
„Okay,“ beruhigte sich Linn.
„Besuchten Sie Ihren Vater oft?“
„Schon manchmal, wir hatten nur nicht viel zu reden,“ antwortete Linn.
„Okay, also haben Sie nicht viel mit seiner Arbeit zu tun?
„Nein, nichts.“
„Also durften Sie wahrscheinlich auch nicht in sein Büro, oder haben Sie einen Schlüssel?“
„Nein, habe ich nicht.“
„Wo wohnen Sie nochmal?“
„In Fowey, hier in Cornwall,“ antwortete sie fröhlich.
„Das ist ja gar nicht weit von hier.“
„Kriegen Sie manchmal mit, was hier vor sich geht?“
„Nein, ich war meistens immer nur kurz da, um nach Vater zu sehen oder um über meine Pferde zu reden, wenn ich mal nicht weiterkomme,“ erzählte Linn ihm.
„Verstehe, danke, das war es auch schon, vielleicht besuche ich Sie mal in ihrem Reiterhof,“ meinte Heylents.
„Ja, Sie können gerne kommen.“
Erleichtert ging Linn aus dem Saal.
Margret kam nun herein.
„Ich hoffe, das dauert hier nicht so lange, ich muss noch viel für die Arbeit machen, ich kriege nicht einfach mal so frei.“ Sie gab ihm schnell die Hand setzte sich hin und war noch etwas zerstreut.
„Ich kann ihnen nicht sagen, wie lange es hier dauert, aber wir können schon mal gleich anfangen.“
„Ja bitte“, sie legte ihren ganzen Stapel mit Unterlagen auf die Seite und widmete sich Heylents.
„Gut, fangen Sie an.“ Sie schien jetzt ganz bereit zu sein.
„Ja dann, wo waren Sie zwischen drei und halb fünf Uhr morgens?“, fragte Heylents und setzte seine Brille ab, die leicht beschlagen war.
„Ich war eigentlich noch ganz munter, ich hatte viel Kaffee getrunken, um arbeiten zu können.“
„Und Sie haben nichts gehört oder gesehen?“, fragte er, setzte seine Brille wieder auf und hielt seinen Block bereit.
„Ich habe nichts gehört und auch nichts gesehen, es war eine friedliche Nacht.“
„So friedlich dann wohl auch nicht,“ antwortete der Kommissar.
„Wie gefällt Ihnen ihr Job?“
„Nun ja, er ist anstrengend, aber sonst schon gut.“
„Sie arbeiten mit ihrem Vater zusammen, also haben Sie auch Zugang zum Büro, oder?“, fragte Heylents.
„Ja, natürlich, das ist unser Hauptarbeitsplatz.“
„Hatte er einen Brieföffner?“
„Ja, er benutzte ihn bei jedem Brief.“
Heylents schrieb es auf, er merkte, wie sein Bleistift stumpfer wurde und nahm sich den Spitzer, der auf dem Tisch lag.
„Das heißt, Sie wären ganz einfach an ihn gekommen.“
„Ja, schon,“ sie wurde etwas nervöser.
„Ich habe damit nichts zu tun,“ rechtfertigte sie sich.
„Ging sie gut, die Zusammenarbeit mit ihm?“, fragte er, während er schrieb und ihr dabei keinen Blick schenkte.
„Ich bin seine Tochter, er war schon immer gut zu mir, im Gegensatz zu seinen Mitarbeitern, er hatte nun mal viele Forderungen, aber wir standen uns sehr nahe.“ Wie sie so redete, wurden ihre Augen glasig.
„Brauchen Sie ein Taschentuch?“, fragte Heylents nun ganz aufmerksam.
„Nein, es geht schon danke.“
„Wir hätten es dann auch schon, ich hoffe ich habe Ihnen nicht zu viel Zeit geraubt.“
„Nein, es ging ja schnell,“ sagte Margret, während sie wieder ihre Sachen nahm.
Sie gingen beide aus dem Salon. Margret widmete sich wieder ihrer Arbeit und Heylents schaute nach Pamela.
„Da sind Sie ja, Pamela, Sie sind die Nächste.“
„Denken Sie echt, dass ich verhört werden muss?“, fragte sie verwundert und ärgerlich.
„Natürlich, folgen Sie mir bitte.“
Pamela legte ihre Schürze ab und folgte Heylents. Sie setze sich auf den Stuhl und blickte den Kommissar fragend an, als wüsste sie nicht, was sie hier sollte.
Was Heylents auch bemerkte.
„Ich muss Sie wahrscheinlich nicht mal fragen, wo Sie zur Tatzeit waren, oder?“
„Nein, denn ich war noch nicht hier“ antwortete sie schon etwas angespannt.
„Okay, und wie ist es hier zu arbeiten?“
„Ja, es geht gut.“
„Genügend zum Leben?“, fuhr Heylents fort.
„Nein, ich habe keine Geldprobleme ganz im Gegensatz zu Tiffany, deren Firma pleite gegangen ist,“ sagte Pamela.
„Lassen wir Tiffany mal außen vor,“ meinte Heylents.
„Oder wie Adelin, die keine Rollen mehr kriegt.“
„Bitte, konzentrieren wir uns wieder auf Sie, in Ordnung?“
„Okay,“ mehr sagte Pamela dann auch nicht mehr dazu.
„Durften Sie in Mycrofts Büro?“
„Nein.“
„Also hatten Sie auch keinen Schlüssel?“
„Nein“, antwortete Sie mit lauter Stimme.
„Haben Sie Familie?“
„Ja!“
„Und wo ist diese?“ Heylents versuchte mehr aus Pamela herauszukriegen.
„Weit weg von hier.“
„Wohnen Sie hier alleine?“
„Ja.“
„Auch hier in Plymouth, ich arbeite ja hier. Ich habe auch noch ein Zimmer im Haus, wenn es manchmal später wurde und Gäste da waren.“
„Danke, das war es, was ich wissen wollte.“
„Auf Wiedersehen,“ verabschiedete sich Pamela und ging in die Küche zurück.
Nun holte er sich den Gärtner Marko.
„Hallo Marko, geht es Ihnen gut? Sie haben die Leiche ja als erster gesehen.“
„Es geht schon, nur ein bisschen im Schock bin ich noch immer,“ antwortete Marko.
„Sie waren wahrscheinlich auch noch nicht zwischen drei und halb fünf Uhr morgens hier?“, fragte Heylents.
„Nein, ich komme genauso wie die anderen, um sechs Uhr morgens.“
„Wo wohnen Sie denn?“
„Auch in Plymouth, mit meiner Familie.“
„Durften Sie in Mycrofts Büro?“, Heylents nahm sich wieder seinen Stift.
„Ja, aber nur, wenn er mich gerufen hat, zum Beispiel, wenn er mir sagen wollte, was ich im Garten machen soll.“
„Verstanden sie sich gut mit Mycroft,“ machte Heylents weiter.
„Ja,“ er war ein recht netter Mann.“
„Verdienten sie genügend?“
„Ja.“
„Ich müsste dann noch bei ihrer Familie anrufen, um ihr Alibi abzuklären,“ sagte der Kommissar.
„Kein Problem.“
Marko gab Heylents noch seine Telefonnummer und ging dann auch.
„Das war viel“, sagte Heylents zu einem Polizisten, der gerade hereinkam.
„Aber ich habe das, was ich brauche,“ fügte er hinzu, während beide den Salon verließen.

Verdienstmedaille für langjährige Kommunalpolitiker

Verdienstmedaille für langjährige Kommunalpolitiker

Landkreis Rosenheim – Gemeinsam kommen sie auf 225 Jahre Engagement im Gemeinderat, als stellvertretende Bürgermeister oder Bürgermeister. Für ihre besonderen Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung sind jetzt sechs aktive bzw. ehemalige Kommunalpolitiker mit der „Kommunalen Verdienstmedaille in Bronze“ geehrt worden. Rosenheims Landrat Otto Lederer überreichte die Medaillen, Urkunden und Anstecknadeln im Auftrag von Innenminister Joachim Hermann. Die Verleihung fang auf Schloss Hartmannsberg statt.

In seiner Ansprache betonte Landrat Otto Lederer, dass die Geehrten ihr ganzes Streben danach ausgerichtet haben, den Menschen in den Mittelpunkt zu stellen. Dazu brauche es engagierte Kommunalpolitiker. „Mit ihrem langjährigen Engagement haben sie gezeigt, dass es für sie nicht nur irgendeine Tätigkeit ist, sondern eine Herzensangelegenheit. Die Kommunalpolitik ist die Politik, die am nächsten am Bürger ist.“

Kommunale Verdienstmedaille
für Georg Hiebl aus Edling

Georg Hiebl gehörte fast 49 Jahre dem Edlinger Gemeinderat an. In diesen knapp fünf Jahrzehnten hat er den ständigen Wandel konstruktiv vorangetrieben. Er half mit, den Schulstandort Edling zu festigen und zu erhalten. Auch beim Ausbau der gemeindlichen Wasserversorgung Anfang der 1970er-Jahre war Georg Hiebl mit seinem Fachwissen und Ortskenntnissen maßgeblich beteiligt. Die maßvolle Entwicklung der Gemeinde unter Berücksichtigung der ländlichen Prägung war ihm ebenso wichtig wie das kulturelle Leben. Insgesamt 35 Jahre begleitete er das Amt des Schützenmeisters des SV Edling.

Knut Hörger erkannte früh Notwendigkeit
einer bedarfsgerechten Kinderbetreuung

Neben seiner Arbeit als praktizierender Allgemeinarzt engagierte sich Knut Hörger in der Gemeinde Edling auch 36 Jahre im Gemeinderat. Eine verträgliche Bauentwicklung für Einheimische war ihm ebenso wichtig wie die Ansiedlung von Gewerbebetrieben. Er erkannte früh die Notwendigkeit einer bedarfsgerechten Kinderbetreuung vor Ort. Sie wurde mit dem Bau von zwei kommunalen Einrichtungen 1990 und 1996 verwirklicht. Die Abwägung zwischen dem Wünschenswerten und dem Machbaren unter der Berücksichtigung der finanziellen Mittel war einer der Schwerpunkte.

Valentin Obermeier war 30 Jahre
beim Gemeinderat Eggstätt aktiv

Insgesamt 30 Jahre war Valentin Obermeier als Gemeinderat in Eggstätt aktiv. In dieser Zeit übernahm er von 1990 bis 2002 als dritter Bürgermeister und von 2002 bis 2008 als zweiter Bürgermeister eine herausgehobene Verantwortung. Besonders brachte er sich im Finanzausschuss ein, dem er insgesamt 18 Jahre angehört. Gerade in der schwierigen Periode nach 2008, als sich Eggstätt aufgrund der sogenannten „Kassenaffäre“ in einer finanziell schwierigen Situation befand, trug er stark zur Klärung der Missstände und zur Konsolidierung der Finanzen der Gemeinde bei. Zudem war es ihm immer ein Anliegen, den Breitensport in seiner Heimatgemeinde zu fördern.

Johann Schmid war 36 Jahre Teil
des Neubeurer Gemeinderats

Johann Schmid war 36 Jahre Teil des Gemeinderates in Neubeuern und in vielen Ausschüssen tätig. Darüber hinaus war er von 2002 bis 2008 dritter Bürgermeister und von 2008 bis 2014 zweiter Bürgermeister. In dieser Funktion engagierte er sich vor allem für die Außenstellen der Gemeinde, wie den Bauhof, das Wasserwerk und das Klärwerk. Er nahm an Baubesprechungen teil, traf Entscheidungen und entlastet so die Gemeindeverwaltung. Johann Schmid ist neben der Kommunalpolitik auch noch in mehreren Ortsvereinen aktiv. Dazu stand er der Jagdgenossenschaft sowie dem Trachtenverein Immergrün Altenbeuern vor.

Thomas Schwitteck war insgesamt
42 Jahre im Gemeinderat Neubeuern aktiv

Ein langjähriger Begleiter von Schmid im Neubeurer Gemeinderat ist Thomas Schwitteck, der insgesamt 42 Jahre und damit sechs Jahre länger im Gemeinderat aktiv war. Er war in verschiedenen Ausschüssen wie im Bauausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss tätig und über viele Jahre gemeindlicher Kassenprüfer. Neubeuern ist Marktgemeinde, dazu gehört auch das Recht, Mark halten zu dürfen. Thomas Schwitteck hat sich hier engagiert und Ende der 1980er-Jahre dafür gesorgt, dass „Markt halten“ wiederbelebt wurde. Bis 2015, über 30 Jahre, übte er das Amt des Marktmeisters aus. 1988 war er mit viel Herzblut und Engagement dabei, als es in Neubeuern um die Austragung der 1200-Jahr-Feier ging.

Kommunale Verdienstmedaille für 
Bürgermeister Christian Glas aus Eggstätt

Bevor Christian Glas 2020 zum Bürgermeister von Eggstätt gewählt wurde, engagierte er sich drei Jahrzehnte im Gemeinderat. Zwölf Jahre davon war er Mitglied im Bauausschuss. Einige große Projekte wurden in dieser Zeit auf den Weg gebracht, wie die Erweiterung des Schulgebäudes und die Sanierungen vom Hartsee-Freizeitgelände und der Hartseehalle. Auch diverse Baugebiete wurden erschlossen. Von 2002 bis 2008 war Christian Glas dritter Bürgermeister und von 2014 bis 2020 zweiter Bürgermeister. Von Oktober 2018 bis Juli 2019 vertrat er zudem den erkrankten Bürgermeister Hans Schartner und leitete die Gemeindeverwaltung. Ein besonderes Anliegen war und ist Christian Glas die Unterstützung und Förderung der sozialen Dienste und der Rettungsdienste. So baute er den First Responder Chiemsee-Nord mit auf.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: @Landratsamt Rosenheim, zeigt: Die Geehrten mit Landrat Otto Lederer und den Bürgermeistern ihrer Gemeinden (von links): Christian Glas in Personalunion als Geehrter und amtierender Bürgermeister von Eggstätt, Thomas Schwitteck, Knut Hörger, Landrat Otto Lederer, Edlings Bürgermeister Matthias Schnetzer, Georg Hiebl, Valentin Obermeier, Johann Schmid und der Neubeurer Bürgermeister Christoph Schneider.)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 25. Mai

Namenstag haben: Beda, Eilhard, Gregor, Herbert, Heribert, Maria Magdalene, Urban, 

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Brownie Wise (1913 – war eine US-amerikanische Geschäftsfrau, die mit den von ihr Anfang der 1950er erfundenen „Tupperpartys“ entscheidend zum Erfolg von „Tupperware“ beitrug und mit diesen ersten Verkaufspartys eine neue Vertriebsmethode kreierte.)

– Ian McKellen  (1939 – ist ein britischer Schauspieler. Seine berühmteste Filmrolle ist der Zauberer „Gandalf“ in „Herr der Ringe“ Außerdem „Magneto“ in den „X-Men-Filmen“. )

– Klaus Meine (1948  – ist ein deutscher Sänger, Songwriter und Komponist der Rockgruppe „Scorpions“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1728: Ein königlicher Erlass von Ludwig KV. gestattet den Franzosen, Wein nicht mehr nur in Fässern, sondern auch in Flaschen zu transportieren. Dieser Erlass ist Grundlage für das Aufblühen des Champagnerhauses Runiart in Reims.
  • 1961: Der amerikanische Präsident John F. Kennedy kündigt während des Wettlaufs ins All im amerikanischen Kongress das Programm eines bemannten Monflugs an, mit dem „noch vor Ende des Jahrzehnts ein Mensch zum Mond und sicher zur Erde zurück gebracht“ werden soll – das spätere Apollo-Programm.
  • 2011: Das „Internationale Büro für Tierseuchen“ und die Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen erklären die Rinderpest formell für ausgerottet. Vorangegangen war eine 1994 lancierte weltweite Initiative zur Ausrottung der Erkrankung.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Unser Fortsetzungskrimi

Unser Fortsetzungskrimi

Rosenheim / Aschau – Ab heute gibt es neun Tage lang für Euch einen Fortsetzungskrimi. Der Titel lautet: „Der 70. Geburtstag – Kommissar Heylents ermittelt.“ Geschrieben wurde der Krimi von der 15-jährigen Sophie. Sie macht derzeit ein Praktikum bei Innpuls.me.
Sophie besucht eine Montessori-Schule im Landkreis. Da gibt es in der 7. oder 8 . Klasse eine große praktische Arbeit. Jeder kann sich ein Thema aussuchen und dazu wird dann mit einer Mentorin ein praktisches Werkstück erstellt. Da Sophie sehr gerne schreibt und liest, wollte sie ein Buch schreiben und mit der Hilfe der Autorin Gudrun Bielenski tat sie dass dann auch. „Und bei Innpuls.me hab ich jetzt die Chance mein Buch auch hier zu veröffentlichen, jeden Tag ein neues Kapitel“, freut sich Sophie.
Zum Inhalt: Adelin fährt für den 70. Geburtstags ihres Vaters zurück in ihr Familienhaus nach Plymouth. Dort trifft sie ihre sieben Geschwister nach langer Zeit wieder. Und es geschieht ein fürchterlicher Mord: „Ich hoffe euch gefällt das Buch und ich kriege noch ein paar neue Leser“:

6.Kapitel ( Teil 1): Das Verhör

Früh standen wir auf, es war ein schöner Sommermorgen, wir frühstückten draußen auf der Terrasse.
Tom Heylents kam pünktlich um elf Uhr, im Salon fand das Verhör statt. Jeder von uns kam nacheinander dran.
„Betty, Sie sind die erste, kommen Sie bitte,“ sagte der Kommissar.
Betty ging in den Salon. Wir anderen warteten im Wintergarten ganz gespannt.
„Also Sie sind heute hier, weil Sie zu den Verdächtigen des Mordes an ihrem Vater gehören,“ begann Heylents das Gespräch.
„Ja,“ antwortete Betty und atmete laut aus.
„Okay, fangen wir an. Wo waren Sie gegen drei und halb fünf Uhr morgens?“, fragte er sie, während er schon mal seinen Block aufklappte.
„Nachdem ich in mein Zimmer gegangen bin, habe ich noch etwas gelesen und dann habe ich geschlafen, bis zum Morgen.“
„Und was für ein Verhältnis hatten Sie zu ihrem Vater,“ wollte er wissen.
„Eigentlich ein ganz gutes, deshalb bin ich auch nicht so weit weggezogen, um manchmal nach ihm zu sehen, auch wenn er Hilfe brauchte.“
„Verstehe, aber Sie waren gar nicht so oft hier, laut Pamela.“ antwortete er.
„Er nahm aber ja auch keine Hilfe an, wieso sollte ich dann oft kommen?“
Der Kommissar schaute sie misstrauisch an, er wusste nicht, ob er ihr glauben sollte.
„Vielleicht aus dem Grund, weil Sie ihn lieben?“
„Liebe war bei uns nie so ein großes Thema,“ antwortete Betty und schaute ihm durch seine Brille vielsagend in die Augen.
Nach einer kurzen Stille antwortete Heylents: ,,Na, das erklärt vielleicht auch manches. Hatten Sie Zugang zu seinem Büro?“, fuhr er fort.
„Nein, da darf niemand rein, nur die, die etwas mit seiner Firma zu tun haben,“ antwortete Betty und verdrehte ihre Augen.
„Okay, danke Betty, das war es, ich habe alles, was ich brauche.“
„Gut, in Ordnung“ antwortete sie, während sie aufstand.
„Holen Sie mir bitte Sibel rein!“, bat der Kommissar.
„Mach ich,“ rief sie und ging hinaus.
Nun betrat Sibel den Saal, sie war schon etwas nervöser als Betty, sie blieb kurz vor der Tür stehen und holte tief Luft, dann setzte sich zu Tom Heylents, der schon ihre Nervosität bemerkte. Er lächelte sie an und stellte dann auch schon die erste Frage.
„Nun Sibel, Sie haben ja nicht so viel von ihrem Vater mitgekriegt, Sie sind ja sehr früh ausgezogen. Was für ein Verhältnis hatten Sie zu ihm?“
„Immer ein gutes, nur, er mochte meinen Freund nicht, so haben wir angefangen, oft zu streiten.“
„Und dann hatten Sie kaum mehr miteinander gesprochen?“ stocherte er nach.
„Genau!“ bestätigte sie.
„Wo ist ihr Freund jetzt?“, fragte er.
„Bei seiner Familie.“ Dieser Satz war Sibel vollkommen klar, wie als hätte sie ihn sich aufgeschrieben.
Ich werde ihn dort anrufen, nur zur Sicherheit,“ informierte sie der Kommissar.
„Wie heißt er?“
„John.“ Sibel dehnte das Gespräch in die Länge.
„Er heißt John Belversen, das sollten Sie eigentlich wissen, Sie haben sich doch sicher über unsere Partner informiert,“ antwortete sie und beruhigte sich wieder. Sie war erleichtert, da sie jetzt wusste, dass der Kommissar auch Fehler machen konnte, aber er ignorierte die Sache ganz einfach und fuhr fort.
„Wie stand denn John zu ihrem Vater?“, fragte er.
„Sie verstanden sich nicht gut.“
Heylents notierte es sich im Block. Sibel sah es und wurde leicht verärgert.
„Beschuldigen Sie etwa meinen Freund?“, sagte sie vorwurfsvoll und wurde etwas lauter.
„Jeder könnte es gewesen sein, wir dürfen niemanden auslassen,“ antwortete er ernst.
„Wo waren sie zwischen drei und halb fünf Uhr morgens,“ wechselte der Kommissar das Thema.
„Ich hatte Pamela noch beim Aufräumen geholfen und ging dann schlafen.“
Der Kommissar nickte und schrieb wieder alles in seinen Notizblock.
„Okay, in sein Büro konnten Sie ja auch nicht“ sagte der Kommissar.
„Nein da dürfen nur….“, begann Sibel den Satz.
„Ich weiß, aber haben Sie eine Ahnung, ob die Haushälterin, Pamela Johnson, Zugang zu seinem Büro hatte,“ unterbrach sie Heylents.
„Ich weiß es nicht, aber sein könnte es schon. Sie nahm ihm vieles ab. Vielleicht zu viel.“
Heylents stutzte. „Wie meinen Sie das?“
„Nur so eine Vermutung von mir,“ antwortete sie und zuckte mit den Schultern.
„Ich bin dann wohl die nächste,“ sagte Coralie, betrat den Salon und setzte sich gleich auf den Stuhl.
„Ja das sind Sie,“ antwortete Heylents.
„Nun dann, haben Sie momentan einen Freund, wenn ich so fragen darf?“
„Ja, habe ich, hätten Sie denn Interesse an mir?“, fragte Coralie lächelnd.
„Nein, ich muss nur fragen.“ Heylents erlaubte sich da keinen Spaß.
„Schade,“ antwortete Coralie noch immer lächelnd.
„Nehmen Sie das jetzt bitte ernst!“, zischte Heylents.
Coralies Lächeln verschwand.
„In Ordnung,“ sagte sie.
„Okay,“ fuhr Heylents fort.
„Sie haben einen Freund, davon wusste mein Team gar nichts.“
„Ich musste es verheimlichen,“ antwortete Coralie.
„Moment mal, was?“, fragte Heylents verwundert.
„Ich war glücklich mit meinem Freund zusammen, irgendwann stellte ich ihn meinem Vater vor, aber er mochte ihn nicht und wollte nicht, dass ich weiter mit ihm zusammenkomme, er hat mir es verboten. So haben wir uns heimlich getroffen. Wir mussten immer sehr vorsichtig sein, durften nie Fotos posten.“ erzähle Coralie.
„Wieso, hat er ihr Handy kontrolliert?“, der Kommissar erschrak.
„Manchmal schon.“
„Oh wow, okay verstehe,“ sagte Heylents und wirkte plötzlich etwas überfordert.
„Wo ist er momentan?“
„Er ist bei sich daheim, in den letzten Tagen hatten wir nicht viel Kontakt,“ antwortete sie.
„Ich bräuchte dann nur noch seine Nummer.“
„Ja gut, ich gebe Sie Ihnen.“ antwortete Coralie freundlich.
„Wann gingen Sie an jenem Tag schlafen?“, fragte Heylents.
„Ich denke so gegen halb zwei Uhr, bin mir aber nicht ganz sicher.“
„Haben Sie da noch irgendetwas bemerkt?“
Coralie überlegte. „Ja, da war etwas, ich habe ein Geräusch gehört, als würde die Haustür zuschlagen, aber ich habe mich nicht mehr darum gekümmert.“
„Aha, denken Sie noch einmal genau darüber nach, dann sagen Sie mir es bitte.“
Er wechselte das Thema. „Und wie läuft es in ihrem Job?“
„Ich habe, bevor ich kam, zwei neue Kleider designt.“
„Klingt gut, mit dem Geld läuft auch alles gut?“
„Ja, wieso?“, fragte Coralie.
„Wer auch immer es war, er hätte ihren Vater auch wegen des Geldes töten können,“ antwortete Heylents und blickte zur Uhr.
„Okay, verstehe,“ sagte Coralie.
„Sie dürfen dann gehen. Danke.“
Coralie stand auf und reichte Heylents noch die Hand.