Klimawandel und Bärenübergriffe

Klimawandel und Bärenübergriffe

Rosenheim / Landkreis / Grafenherberg – Etwa 90 Interessierte folgten der Einladung der Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (AELF) Holzkirchen und Rosenheim in Zusammenarbeit mit dem Almwirtschaftlichen Verein Oberbayern (AVO) und informierten sich rund um das Thema „professionelle Almbewirtschaftung und Weidehaltung.“ 

Christian Webert, Behördenleiter des AELF Holzkirchen, begrüßte die Anwesenden und gab das Mikrofon an den Präsidenten der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL), Stephan Sedlmayer weiter: „Die Konsequenzen des Klimawandels, die einen deutlich früheren Vegetationsbeginn für die Weidewirtschaft mit sich bringen, sind eine der grundlegendsten Veränderungen auch in unserer Region,“ beendete er seine Rede und übergab an den AVO – Vorsitzenden Josef Glatz, der die aktuellen Bärenübergriffe in Tirol aufgriff und die Problematik des Herdenschutzes auf der Alm ansprach.
Wie verändert sich die Almbewirtschaftung? Wie können die Almbauern darauf reagieren? Welchen Herausforderungen gilt es in Zukunft zu begegnen und was für Hilfsmittel stehen den Almbauern hierfür zur Verfügung? Wichtige Fragen, die alle Interessierten bewegten.
„Dem angesprochenen Klimawandel kann hier sicherlich der größte Veränderungsprozess zugeordnet werden,“ resümiert Susanne Krapfl, Almfachberaterin am AELF Holzkirchen. „Der frühe Auftrieb der Tiere ist hier sowohl im Tal als auch auf der Alm das erste Mittel der Wahl – aber damit allein ist es noch nicht getan. Im Gegensatz zu früher gibt es beim Aufwuchszeitpunkt fast keine Höhenzonierungen mehr, sprich das Wachstum findet nahezu zeitgleich statt. Wird das Gras aber nicht jung geweidet, so überaltert es und wird nicht mehr gefressen. Dieser Tatsache kann nur mit mehr Weidetieren begegnet werden. Hierzu braucht es auch in Zukunft viele landwirtschaftliche Betriebe, die ihr weidegewohntes Vieh zur Sommerfrische auf die Alm abgeben.“

Wasserversorgung gehört zu einem
richtigen Weidemanagement

„Ein wichtiger Punkt sind zudem die ausbruchsicheren Zäune, denn die Weidetiere sollen so lange in den zugeteilten Flächen bleiben, bis der Aufwuchs inklusive der weniger schmackhaften Pflanzen abgefressen ist,“ ergänzt der Almfachberater des AELF Rosenheim, Christian Tegethoff. „Die entsprechende Wasserversorgung gehört ebenfalls zu einem richtigen Weidemanagement dazu.“
Die Landesanstalt für Landwirtschaft begleitete den digitalen Part, die ÄELF wiesen auf die entsprechenden Förderprogramme hin, mit denen der Freistaat die Weidewirtschaft im Berggebiet unterstützt.
Firmen und Händler präsentierten ihre Produktneuheiten
Neben den wichtigen Informationen und dem Austausch unter Kollegen, präsentierten Ausstellerfirmen ihre Produktneuheiten auf dem Freigelände. Zur Demonstration bauten die Hersteller unterschiedliche Herdenschutzzäune für Schafe und Ziegen auf. Neben Elektro-Festzaunsystemen wurden auch mobile Varianten gezeigt. Quellfassungen, Pumpsysteme und Tröge konnten besichtigt und auf Herz und Nieren überprüft werden.
(Quelle: AELF Rosenheim / Beitragsbild AELF, zeigt: Errichtung eines Weidezauns)

Sprichwörtlich durch Rosenheim

Sprichwörtlich durch Rosenheim

Rosenheim – Wer bindet hier jetzt wem den Bären auf? Wenn wiedermal die Milchmädchenrechnung zum Bankrott führt und eine Portion Fersengeld fällig ist, um der Gardinenpredigt zu entgehen. Wenn man lieber die Kurve kratzt, bevor man auf den Hund kommt und man kein Fettnäpfchen auslässt bevor der Löffel abgegeben wird, dann ist es allerhöchste Eisenbahn für eine Sprichwörterführung. Am Samstag, 11. Juni heißt es immer der Nase nach auf einem vergnüglichen Spaziergang durch die Rosenheimer Altstadt, garniert mit Sprüchen und alten Redewendungen.

Passend zu den Sehenswürdigkeiten der Stadt erfahren die Teilnehmer der Führung neben der Stadtgeschichte so auch anschaulich die Entstehung von manchem altbekannten Sprichwort. Darunter natürlich auch das bayerische Sprichwort: „Wer ko, der ko!“. Die Führung startet am Samstag, 11. Juni um 15 Uhr am Parkhaus P1.
Tickets zu den Stadtführungen gibt es online im Ticketshop unter www.rosenheim.jetzt/touristinfo.de oder im Vorverkauf der Touristinfo Rosenheim im Parkhaus P1, Hammerweg 1. Tickets kosten 8 Euro
für Erwachsene und 5 Euro für Kinder. Infos auch telefonisch unter 08031/365
9061 von Dienstag bis  Freitag von 10 bis 13 Uhr und 14 bis 17 Uhr, samstags von
10 bis 14  Uhr oder per Email unter touristinfo@vkr-rosenheim.de:
(Quelle: vkr-Rosenheim / Beitragsbild: @vkr, zeigt Stadtführerin Stefan Kürschner übt für die Sprichwörterführung mit seiner Kollegin Karin Wiesböck das bekannte „Bärenaufbinden“)

Der Sommer startet kreativ

Der Sommer startet kreativ

Rosenheim – Mit dem Juni und den Pfingstferien starten im Stadtjugendring Rosenheim eine ganze Reihe an Aktionen für Kinder, die gerne basteln. Die Bastelwerkstatt in der Erlenau und der Aktivspielplatz Hüttenstadt gehen mit ihren Angeboten und Ideen wieder raus aus dem Winterquartier in die Sommersonne.

Die Bastelwerkstatt ist wieder in den Bauwagen zwischen der Gaborhalle und der
Grundschule Erlenau gezogen. Die Öffnungszeiten bleiben bei Dienstag und Donnerstag von 14 bis18 Uhr. Jeden Tag gibt es für Kinder ab 6 Jahren eine neue Bastelidee – die Teilnahme und das Material sind frei und es braucht auch keine Anmeldung.
In der ersten Pfingstferienwoche gibt es zusätzliche Aktionstage von der Bastelwerksatt und dem Aktivspielplatz Hüttenstadt im Rahmen des Rosenheimer Aktionsmonats „Offene Kinder- und Jugendarbeit“. Am 7. Juni dürfen Kinder ab sechs Jahren zum Bauwagen kommen und dort an verschiedenen Stationen kreativ sein.
Am Donnerstag, 9. Juni, gibt es einen weiteren Aktionstag auf dem Aktivspielplatz. Hier dürfen die Kinder natürlich auch wie immer den Platz zum Spielen und Werken nutzen und es gibt ein gemütliches Lagerfeuer. Die Aktionstage finden jeweils zwischen 10 und 15 Uhr statt und sind ohne Anmeldung!
Selbstverständlich lädt der Aktivspielplatz zu den normalen Öffnungszeiten
auch während der restlichen Pfingstferien zum Werken, Gärtnern, Kochen und Basteln ein. Ein pädagogisches Team betreut den Platz und bietet regelmäßig naturpädagogische Erlebnisse an.

Viel Kreativität geboten auch
in der zweiten Pfingstferienwoche

In der zweiten Pfingstferienwoche gibt es im Bauwagen der Bastelwerkstatt ein Workshopangebot für etwas aufwendigere Arbeiten: Am Montag werden Schmetterlinge aus Baumstämmen gemacht, am Dienstag Mosaikgartenkugeln und am Mittwoch ein Windspiel aus Filz. Wer hier dabei sein möchte, muss sich bis zum 10. Juni über die Emailadresse bastelwerksatt@stadtjugendring.de anmelden. Für die Workshops müssen die Kinder mindestens neun Jahre alt sein. Die Workshops finden an den genannten Tagen jeweils von 10 bis 13 Uhr statt.
(Quelle: Pressemeldung Stadtjugendring Rosenheim / Beitragsbild: Stadtjugendring Rosenheim, zeigt die Hüttenstadt)

Foodsharing-Kühlschrank im Bürgerhaus E-Werk

Foodsharing-Kühlschrank im Bürgerhaus E-Werk

Rosenheim – Übergebliebene Lebensmittel können jetzt ab sofort im Bürgerhaus E-Werk abgegeben werden. Nutzer des Bürgerhauses und die Bewohner der Endorfer Au in Rosenheim können sie dann kostenlos dort im neuen Foodsharing-Kühlschrank abholen.

Die Bürgerstiftung Rosenheim hat dank einer zweckgebundenen Spende von Rainer
Aicher dem Bürgerhaus einen neuen Kühlschrank gespendet. Die Idee zu diesem
Foodsharing Kühlschrank haben die Ehrenamtlichen im Bürgerhaus selber
entwickelt. „Auf der einen Seite werden immer mehr Lebensmittel, die eigentlich noch gut sind weggeschmissen, auf der anderen Seite gibt es viele Menschen, die sie noch gerne verwenden würden. Mit diesem Projekt wollen wir hier unterstützen“, so Anita Eggart, die ehrenamtlich gemeinsam mit der Bürgerhaus-Verwaltungskraft Andreja Gavrilovic den Kühlschrank organisieren.

Mit Foodsharing-Kühlschrank
neue Projekt angestoßen

In dem Kühlschrank können in Zukunft Lebensmittelspenden abgegeben werden, die
noch haltbar und genießbar sind, aber nicht verbraucht werden können.
Almuth Aicher, Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung Rosenheim freut sich, dass
mit dem Kühlschrank ein neues Projekt angestoßen werden konnte. „Das bürgerschaftliche Engagement in der Endorfer Au gilt es zu unterstützen – auch die
Idee von der nachhaltigen Verwendung von Lebensmittel hat uns überzeugt –
deshalb haben wir hier gerne den Kühlschrank gespendet.“
Informationen gibt es dazu im Bürgerhaus E-Werk unter 08031/237272 oder e-werk@cablenet.de.
(Quelle: Presseinformation, Beitragsbild: Startklar Soziale Arbeit Rosenheim – Ebersberg gGmbh )

10 Fakten über Pfingsten

10 Fakten über Pfingsten

Rosenheim / Bayern / Deutschland / Welt – Warum im christlichen Glauben Weihnachten und Ostern gefeiert wird, ist den meisten Menschen bekannt. Schwieriger ist es mit Pfingsten. Da gibt es dann doch einige, die nicht so genau erklärten können, was es mit diesem Feiertag eigentlich auf sich hat. Darum haben wir hier für Euch 10 interessante Fakten rund um das Pfingstfest zusammengestellt. 

  1. Im Jahr 130 wird Pfingsten erstmals als christliches Fest erwähnt.
  2. Gefeiert wird die Entsendung des Heiligen Geistes. Denn der Glaube besagt, dass an Pfingsten der Heilige Geist auf die Apostel herabkam, die mit Maria im Abendmahlsaal darauf gewartet haben.
  3. Der biblische Ursprung? Lukas beschreibt das Pfingst-Ereignis in der Apostelgeschichte so: „Da kam vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daher fährt und erfüllt das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen, wie von Feuer, die sich verteilten. Auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen in fremden Sprachen zu sprechen, wie es der Geist ihnen eingab.“
  4. Das Wort „Pfingsten“ geht auf den griechischen Begriff „Pentekoste“ zurück. Dieser steht für „50“, weil Pfingsten der 50. Tag nach Ostern ist.
  5. Pfingsten steht auch für den Geburtstag der Kirche und dem Ende der Osterzeit.
  6. Für den Pfingstmontag gibt es keinen theologischen Grund. Viele katholischen Pfarreien nutzen ihn heute für ökumenische Feiern und Initiativen zusammen mit den evangelischen Gemeinden. Übrigens: In Italien und somit auch im Vatikan ist der Pfingstmontag kein gesetzlicher Feiertag.
  7. In der Nacht von Pfingstsonntag auf Pfingstmontag wurden früher gerne Streiche gespielt. Sie galt als „Unruhenacht“.
  8. Pfingsten kann im übertragenen Sinn auch als Erntefest bezeichnet werden.
  9. Das christliche Pfingsten basiert auf dem jüdischen Fest „Schawout. Mit diesem Fest feiern die Juden die Offenbarung der Tora an das Volk Israel.
  10. Bräuche gibt es an Pfingsten auch heute noch viele. Im Mittelalter gab es das sogenannte „Heilig-Geist-Schwingen“. Lebende Tauben wurden in der Kirche freigelassen oder eine hölzerne Taube kreiste an einer Schnur über den Köpfen der Kirchenbesucher.
Zum Wegwerfen zu schade

Zum Wegwerfen zu schade

Bad Aibling / Kolbermoor / Landkreis Rosenheim – Gutes verschenken anstatt es wegzuwerfen – das ist die Idee des „Verschenk-Samstags“ den die Aiblinger Tauschfreunde ins Leben gerufen haben. Er findet bis Oktober jeden 3. Samstag des Monats statt, so auch am 18. Juni und zwar in Bad Aibling und Kolbermoor .

Jeder, der etwas zu verschenken hat, kann seine Sachen, am besten in einem Karton oder einer Kiste platziert und mit einem Schild auf dem „Zu verschenken“ steht, vor seine Haustüre oder in seine Einfahrt stellen, sodass sie für Spaziergänger zugänglich sind.
Die Kisten dürfen Gehwege oder Straßen nicht blockieren und es ist darauf zu achten, dass sie nur auf dem eigenen Grundstück und nicht auf öffentlichem Gelände abgestellt werden. Wer größere Gegenstände oder Möbel verschenken will, kann beispielsweise mit einem ausgestellten Foto oder Schild darauf aufmerksam machen.
Aus Sicherheits- und Haftungsgründen dürfen keine Elektrogeräte verschenkt werden.
Gegenstände, die nicht mitgenommen wurden, müssen nach Ende des Verschenk-Samstages wieder entfernt werden.
Wer mitmacht, kann auch eine email mit Angabe der Straße und Hausnummer an unseren Webmaster (webmaster@aiblinger-tauschfreunde.de) schicken, damit Euer Tauschtisch auf der Homepage für Interessenten leichter zu finden sind.

Die nächsten Termine für den Verschenk-Samstage sind: 16. Juli, ,20. August, 17. September,  jeweils von 9. bis 19. Uhr.

Wer Fragen zum Verschenk-Samstag oder zu unserem Verein hat, kann sich unter http://www.aiblinger-tauschfreunde.de informieren oder Telefon 08061 / 391 3992 nachfragen.
(Quelle: Pressemitteilung Aiblinger Tauschfreunde / Beitragsbild: Aiblinger Tauschfreunde)

Hummeln auf den Hintern schauen

Hummeln auf den Hintern schauen

Rosenheim / Hilpoltstein / Bayern –  Es krabbelt, summt und brummt wieder in den bayerischen Gärten. Der Insektensommer des bayerischen Naturschutzverbands LBV und seinem bundesweiten Partner NABU steht wieder vor der Tür. Vom 3. bis 12. Juni und vom 5. bis 14. August heißt es Sechsbeiner beobachten und zählen. Groß und Klein sind aufgerufen, eine Stunde an einem schönen Platz mit Blick in die Natur wichtige Daten für die Artenvielfalt zu sammeln. Hummeln spielen dabei dieses Jahr eine besondere Rolle, denn die Entdeckungsfrage 2022 lautet: Kannst Du Hummeln am Hintern erkennen?

„Sie sind putzig, pelzig und jede Art hat ein eigenes Muster auf dem Hinterteil, an dem sie gut zu unterscheiden sind. Unsere häufigsten Arten sind Ackerhummel, Steinhummel und Erdhummel. Wir sind gespannt, wer alle drei entdecken kann“, sagt Tarja Richter, LBV-Insektenexpertin. Die Entdeckungsfrage ist für alle, die zum ersten Mal genauer bei den Insekten hinschauen. Gezählt werden können aber alle Sechsbeiner, die entdeckt werden.

Naturschützer haben „Hummeln im Hintern“, wenn es um den Schutz von Insekten geht. Denn die Sechsbeiner sind nicht nur für uns Menschen unverzichtbar, sondern für die gesamte Natur. Sie tragen zur Vermehrung von Pflanzen und zur Fruchtbarkeit des Bodens bei. Doch ihre Vielfalt und Anzahl geht zurück. „Da wir Menschen dazu neigen, vor allem das zu schützen, was wir kennen, wollen wir mit dem Insektensommer auf die kleinen, aber so wichtigen Tiere und ihren Schutz aufmerksam machen“, erklärt die LBV-Entomologin.

Jeder kann zum Schutz der
Insekten beitragen

Die intensive Landwirtschaft, der Einsatz von Pestiziden und der Verlust von Strukturen wie Hecken und Saumbiotopen in der Landschaft sind nur einige Gründe für den Insektenschwund. „Wer im eigenen Garten auf Gift verzichtet, heimische Blumen und Sträucher pflanzt und beim Einkauf auf Bio-Ware achtet, der kann ganz unmittelbar und direkt einen Teil zum Schutz der Insekten beitragen“, so Tarja Richter.
Rund 33.000 heimische Insektenarten gibt es allein in Deutschland. “Insekten sind eine riesige und vielfältige Tiergruppe, bei der wirklich jeder immer wieder etwas Spannendes und Wunderbares entdecken kann. Und das Abenteuer Insektenwelt beginnt direkt vor der eigenen Haustür!”, freut sich die LBV-Insektenexpertin.

Zur Aktion Insektensommer

Stück für Stück mit viel Freude die faszinierende Welt der Sechsbeiner entdecken und sie zu bestimmen lernen – das leistet dieses Citizen Science Projekt jeden Sommer aufs Neue. Die gemeinsame Aktion von LBV und seinem bundesweiten Partner NABU ist einzigartig beim Insektenzählen. In diesem Jahr feiert sie außerdem ein kleines Jubiläum: Seit fünf Jahren werden jedes Jahr im Juni und August tausende Menschen zu Hobbyforschern.
Beobachten und zählen kann jeder und das fast überall: Garten, Balkon, Park, Wiese, Wald, Feld, Teich, Bach oder Fluss. Das Beobachtungsgebiet soll nicht größer sein als etwa zehn Meter in jede Richtung vom eigenen Standpunkt aus. Gezählt wird eine Stunde lang. Die Beobachtungen können online gemeldet werden unter www.lbv.de/insektensommer
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Themenführung auf Schloss Hohenaschau

Themenführung auf Schloss Hohenaschau

Aschau / Landkreis Rosenheim – Berge, Täler, Wälder und eine alte Burg – kann es einen besseren Ort als Schloss Hohenaschau für Sagen, Mythen und Legenden geben? Dazu gibt es am morgigen Freitag, 3. Juni eine Sonderführung.

In vielen dieser Erzählungen tummeln sich die seltsamsten Gestalten und Lebewesen wie Hexen, freche Zwerge, wilde Männer und Halunken, grausige Drachen und zauberhafte Feen. Sie erzählen von tiefen Höhlen, verwunschenen Seen und geheimnisvollen Schätzen. Wenn der Bergwind der Kampenwand weht, leichte Nebelschleier um das Aschauer Schloss ziehen oder sonnendurchglühte Silberwölkchen über dem Priental hängen sind sie da, diese Gesellen die in den Bergen allerhand Schabernack treiben sollen. Einige dieser Geschichten sind gruselig, andere zum Schmunzeln – einige wahr und andere erfunden. Zusammen ergeben sie eine bunte Mischung.
Die Teilnehmer erleben einen „Sagenhaften!“-Rundgang durch Schloss Hohenaschau. Dauer ca. 1,5 Stunden. Keine Anmeldung. Treffpunkt um 17 Uhr am Eingangstor zum Schloss Hohenaschau. Weitere Infos zu Schloss Hohenaschau: Tourist Info Aschau im Chiemgau, Telefon 08052-90490.
(Quelle: Presseinformation Tourist Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: H. Reiter)

Bella Italia so nah

Bella Italia so nah

Bruckmühl / Landkreis – Bella Italia so nah: Das Bruckmühler Ortszentrum an der Kirchdorfer Straße und Bahnhofstraße verwandelt sich am Samstag, 4. Juni, in Klein-Italien. Das Stadtmarketing Bruckmühl sorgt ab 16 Uhr zusammen mit der örtlichen Gastronomie, Einzelhändlern und Vereinen mit kulinarischen Schmankerln, Live-Musik, Aufführungen des SV Bruckmühl und der Taekwondoschule, Public Viewing und mehr für Dolce Vita. „Ich freue mich sehr, dass so viele mitmachen, ihre Ideen einbringen und so Italien nach Bruckmühl kommt“, betont Stadtmarketing-Chefin Silvia Mischi.

Gianpietro Resera von der örtlichen Gastronomie kümmert sich in bewährter Weise um die Live-Band. Diese reist eigens an und wird wie immer mit ihrem Schwung die Besucher zum Mitsingen und Tanzen begeistern. Resera sowie Hermine Obermeyer und Wolfgang Röder kümmern sich unter anderem mit Pizze, Menü, Gegrilltem, italienischen Burgern, Antipasti und gegrillter Salsiccia, Striezeln und Crepes um die hungrigen Mägen. Die Feuerwehr Bruckmühl verköstigt mit Wein und Flammkuchen oder herzhaften Crepes die Festbesucher, die Göttinger Dirndl wiederum kredenzen Aperol-Sprizz und die Sparte TeamGym/Turnen serviert Bowle. Überdies haben sie auch einen Stand mit Kinderschminken aufgebaut und werden den Buben und Mädchen künstlerisch Tiergesichter aufmalen.
Auch ist die Aufführung der Europameisterschaftskür angedacht. Hierfür wird die Bahnhofstraße für rund 30 Minuten kurzzeitig zwischen 19 und 20.30 Uhr gesperrt. Überdies zeigen die „Little Dragons“ (Taekwondo-Schule) ihr Können. Dies geschieht entweder im eigenen Dojo oder in der Feierzone. Die Strandinsel wiederum hat Johanna Berr für sich und ihr Team erobert. Dort wird Prosecco ausgeschenkt und Interesse an bevorstehende Reisen geweckt.

Alkoholisches
Trendgetränk

Cocktails mixt überdies Josef Ellmayer mit seinem Woods-Team. Direkt daneben werden Marion Weyerer vom dortigen Blumenladen sowie Manuela Hengler (Schreibwaren) und das Figaro-Team Piadina zubereiten und ein alkoholisches Trendgetränk servieren. „Passenderweise und wirklich ein Zufall bei der Planung ist das an diesem Abend stattfindende UEFA-Nation-League-Spiel Deutschland gegen Italien“, gesteht Mischi.
Damit sich keiner zwischen der italienischen Nacht und dem Spiel entscheiden muss, gibt es ab 21 Uhr ein Public Viewing. Dazu wird kurzfristig eine Leinwand aufgebaut. „Vielen Dank an den SV Bruckmühl, Sparte Fußball, die hier eingesprungen sind und für das Fußballvergnügen sorgen werden“, so Mischi. Damit hier auch keine wichtigen Spielmomente verpasst werden, wird die Gemeinde neben ihrem Hauptstand mit Bier und Antialkoholischem einen Zweitstand während des Spiels in unmittelbarer Nähe haben. Dort werden Rathäusler Getränke ausschenken und auch bei Bürgermeister Richard Richter kann man „eine Halbe oder eine Limo“ bestellen.
Nach der coronabedingten Pause muss nun „nur“ noch der Wettergott mit den Bruckmühlern gnädig sein, damit die Italienische Nacht mit Lichterketten auch wirklich ihrem Namen alle Ehre machen kann. „Die Veranstaltung ist in der Marktgemeinde Kult und soll diesen Status auch wieder erhalten. Was Gerti Schnitzlbaumer von der Gemeinde hier in der Vergangenheit mit allen Beteiligten geleistet hat, möchte ich unbedingt weiterführen und bewahren“, betont Mischi. „Ich freue mich, dass nach der veranstaltungstechnischen Durststrecke, jetzt der Festreigen begonnen hat. Ich wünsche dieser Veranstaltung und allen anderen Wetterglück, guten Gästezuspruch und dass Bruckmühl noch einmal mehr seinen Säulen Leben, Wohnen, Arbeiten und Lernen gerecht wird“, so Richter.
(Quelle: Pressemitteilung Stadtmarketing Brückmühl / Beitagsbild: Archiv Baumann)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 31. Mai.

Namenstag haben: Helmtraud Mechthild, Petronella, Petra, Pilgrim, Siegwin,

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Julius Richard Petri  (1852 – war ein deutscher Arzt und Bakteriologe, der als Assistent von Robert Koch am Kaiserlichen Gesundheitsamt die nach ihm bekannte Petrischale zur Züchtung und Untersuchung von Zellkulturen erfand.)

– Rainier III. (1923 – war über 5 Jahrzehnte der regierende Fürst von Monaco. Seine Hochzeit mit der Schauspielerin Grace Kelly war die „Traumhochzeit“ der 1950er Jahre)

–  Jay Miner (1932 – war ein US-amerikanischer Computerpionier, der u. a. für „Atari“ Multimediachips designte und Anfang der 1980er mit dem „Amiga“ einen der erfolgreichsten und für seine Zeit revolutionären Heimcomputer entwickelte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1884: John Harvey Kellogg lässt die von ihm erfundenen Cornflakes patentieren.
  • 1911: Der Stapellauf der RMS Titanic findet statt.
  • 1965: In Pforzheim wird von der Deutschen Bundespost die weltweit erste elektronische Briefsortieranlage eingesetzt. Der Zielcode wird mittels Matrixcodierung ermittelt und als Strichcode auf die Sendung aufgetragen.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Himmlischer Catwalk

Himmlischer Catwalk

Aschau / Landkreis Rosenheim Nicht nur die zweibeinigen Models geben auf dem Catwalk ein gutes Bild ab, sondern auch die vierbeinigen wie hier am Fuße der Kampenwand. Diese rot-weiße Katzen-Schönheit funktioniert die Kirchenmauer der Evangelischen Friedenskirche Aschau i.Chiemgau zum ganz persönlichen Catwalk um.

Dabei schnurrend und in voller Pracht sich zu präsentieren macht wahrlich nicht nur dieser Mieze großen Spaß, sondern auch der Betrachter durch die Fotolinse hält diesen ansehnlichen Blick natürlich gleich fest. Natürlich gibt diese graziöse Mieze ein samtweiches Pfoten-Spiel ab und der himmlische Hauch von der Kirche gibt dazu noch das gewisse Etwas für das perfekte Bild dazu ab.
(Quelle: Text / Foto: H. Reiter)

Rot-weisse Katze stolziert über Mauer vor evangelischen Friedenskirche in Aschau im Chiemgau
Bundesfreiwillige im Naturschutz gesucht

Bundesfreiwillige im Naturschutz gesucht

Hilpoltstein / Bayern – In Bayern gehen die Abschlussprüfungen zu Ende. Doch wie soll es danach weitergehen? Der Bayerische Naturschutzverband LBV bietet mit dem Bundesfreiwilligendienst (BFD) die Möglichkeit, die Zeit zwischen Schule und Ausbildung oder Studium sinnvoll zu nutzen. „In unterschiedlichen Einsatzstellen der LBV-Umweltbildungseinrichtungen können Interessierte praktische Erfahrungen in verschiedenen Berufen im grünen Bereich sammeln“, so Magdalena Buckreus, Referatsleitung Umweltbildung. Die Umweltstationen des LBV bieten bayernweit Stellen in den Arbeitsfeldern Umweltbildung, Jugendarbeit, Artenschutz oder Öffentlichkeitsarbeit an. Für den BFD beim LBV kann sich jeder bewerben, der die allgemeine Schulpflicht abgeschlossen hat – also auch Studierende und Senioren.

 In den verschiedenen Einsatzfeldern des LBV können berufliche Erfahrungen gesammelt, eigene Interessen gefunden und ein Beitrag zum Naturschutz geleistet werden. „Ich habe in meiner bisherigen Zeit im BFD viel über mich selbst gelernt. Besonders die Arbeit mit Kindern macht mir viel Spaß. Beim LBV bekommt man auch die Chance, an verschiedenen Projekten mitzuwirken und kann dabei eigene Ideen umsetzen. Und wer kann schon von sich behaupten, dass er seine Mittagspause in einer Hängematte mit Blick auf den See verbringen kann“, sagt Sidney Höppner, Bundesfreiwilliger an der LBV Umweltstation Rothsee.

Besonders im Sommer gibt es beim
LBV einiges zu tun

Besonders im Sommer gibt es in den Umweltstationen des LBV einiges zu tun. „Die Arbeit als BFD in der LBV Umweltbildung bietet in erster Linie die Möglichkeit, sich selbst kennen zu lernen. Die Aufgaben sind so unterschiedlich, dass jeder sich mit seinen persönlichen Stärken einbringen und weiterentwickeln kann“, so Magdalena Buckreus. Die Bundesfreiwilligen unterstützen das Team bei der Durchführung von pädagogischen Bildungs- und Naturerlebnisveranstaltungen zu verschiedenen Themen. Öffentlichkeitsarbeit, Betreuung von Social Media und Besucherlenkung gehören ebenso zu den Aufgaben wie die Mitarbeit bei Ausstellungen und Messen, Landschaftspflegemaßnahmen und Bürodienst. „Fachliche Vorkenntnisse braucht es nicht. Jeder und jede sollte ein gewisses Interesse für die Natur mitbringen und offen gegenüber anderen Menschen sein „, so die Umweltbildnerin.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Mehr Informationen zum Bundesfreiwilligendienst gibt es hier: