Schloss Zinneberg, Maxlrain, 1909

Schloss Zinneberg, Maxlrain, 1909

Tuntenhausen / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1909. Auf der historischen Aufnahme sehen wir Schloss Zinneberg – heute bekannt als Schloss Maxlrain in der Gemeinde Tuntenhausen im oberbayerischen Landkreis Rosenheim.

Die ursprüngliche Burg wurde bereits in der ersten Hälfte des 9. Jahrhunderts errichtet. 1577 ist sie abgebrannt. Der Hauptbau des heutigen Schloss wurde zwischen 1982 bis 1585 errichtet. 
Im Jahr 1746 erwirkte Gräfin Josepha von Lamberg von Kurfürst Maximilian III. Joseph offiziell die Erlaubnis, auf Maxlrain braunes Bier zu brauen, indem sie nachwies, dass die braune Brauhaus-Gerechtigkeit schon seit mehr als 100 Jahren in Maxlrain exerziert worden sei. 
1870 erwarb der berühmte Adlerjäger Graf Maximilian von Arco-Zinneberg Maxlrain für seinen Sohn Graf Ludwig von Arco-Zinneberg.
Heute ist die Schlossbrauerei Maxlrain im Besitz von Erich Prinz von Lobkowicz.
(Quelle: Beitragsbild: Archiv: Herbert Borrmann / Infos: wikipedia.de)

Sprache als Schlüssel zum Arbeitsmarkt

Sprache als Schlüssel zum Arbeitsmarkt

Rosenheim – Mit dem anhaltenden Krieg in der Ukraine mit ungewisser Dauer steigen auch die Herausforderungen zur Integration der geflüchteten ukrainischen Bürger in Rosenheim. Derzeit sind über 500 Geflüchtete in Rosenheim untergerbacht, davon rund 150 in den Turnhallen und etwa 100 in weiteren städtischen Unterkünften.

Weiterhin ist ein wesentliches Ziel der Integrationspolitik, den Kriegsflüchtlingen Zugang zum Arbeitsmarkt zu verschaffen. Der Leiter des Jobcenters Rosenheim Stadt, Armin Feuersinger, geht davon aus, dass rund 30 Prozent der aktuell im Stadtgebiet untergebrachten Flüchtlinge nach erfolgreichem Sprachkurs eine Arbeitsstelle finden wollen. „Geflüchtete mit ausreichenden Deutschkenntnissen sind kaum vorhanden und nur wenige Schutzsuchende nehmen an einem offiziell zugelassenen Sprachkurs teil. Für eine nachhaltige und erfolgversprechende Arbeitsvermittlung für Menschen mit längerer Bleibeperspektive sind aber Sprachkenntnisse auf B2-Niveau erforderlich. Leider zeichnet sich aktuell ein Engpass bei den Sprachkursen aufgrund fehlender Lehrkräfte ab. Außerdem wird gerade die Arbeitsperspektive der Frauen mit Kleinkindern stark vom Kinderbetreuungsangebot beeinflusst“, so Feuersinger.

Viele schriftliche Anträge und
Aufforderungen laufen ins Leere

Ein spezielles Problem für das Jobcenter ist es, die Geflüchteten zu erreichen. Die Betroffenen, bzw. die Gastfamilien haben oft keine ausreichende Beschriftung des Briefkastens vorgenommen, so dass viele schriftliche Aufforderungen und Antragstellungen ins Leere laufen, weil die Empfänger unter der angegeben Adresse nicht bekannt sind.
Dennoch wird die Gesamtsituation für den Arbeitsmarkt sowohl vom Jobcenter als auch von Arbeitgeberseite positiv bewertet. Vor allem in technisch-handwerklichen Berufen sind Übereinstimmungen von Qualifikation und Anforderungsprofil vorhanden.

„Ukrainische Kriegsflüchtlinge
engagiert bei der Arbeit“

„Die ersten Tage und Wochen zeigen, dass viele ukrainische Kriegsflüchtlinge engagiert bei der Arbeit und lernbereit sind. Generell beurteilt die Wirtschaft die Chancen ukrainischer Geflüchteter am bayerischen Arbeitsmarkt als sehr gut“, so Andreas Bensegger, der Vorsitzende des IHK-Regionalausschusses Rosenheim.
Eine wesentliche Unbekannte ist die Kriegsdauer. Laut Feuersinger besteht bei vielen Kriegsflüchtlingen noch eine große Unsicherheit, wie es für sie in der Heimat weitergehen soll. Viele hoffen auf eine möglichst baldige Rückkehr in die Ukraine.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

In den Ruhestand verabschiedet

In den Ruhestand verabschiedet

Flintsbach / Landkreis Rosenheim – Chiemsee-Alpenland Tourismus (CAT) verabschiedete im Rahmen der Sitzung des Marketingausschusses in Flintsbach am Inn einen geschätzten Kollegen: den Leiter der Tourist-Information Brannenburg Otto Maier. Er wird ab 1. Juni in den wohlverdienten Ruhestand gehen. Mit einem ganz besonderen „Ehrenplatzl im Chiemsee-Alpenland“ bedankte sich CAT-Marketingleiterin Corinna Raab im Namen aller Touristiker bei dem langjährigen Kollegen: „Wir möchten uns ganz herzlich für die freundschaftliche und vertrauensvolle Zusammenarbeit bedanken und wünschen nur das Beste für den neuen Lebensabschnitt!“.
(Quelle: Pressemitteilung Chiemsee-Alpenland Tourismus / Beitragsbild: Chiemsee-Alpenland Tourismus, zeigt Otto Maier, Leiter der Tourist-Information Brannenburg sowie Corinna Raab, CAT-Marketingleitung)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 24. Mai

Namenstag haben: Dagmar, Esther, Franz, Johanna, Susanna, Sophie

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Willi Daume (1913 – war ein deutscher Sportler und Sportfunktionär, der für Jahrzehnte erster Präsident des Deutschen Sportbundes und Präsident des deutschen Nationalen Komitees war und die Olympischen Spiele im Jahr 1972 nach München holte..)

– Bob Dylan (1941 – ist ein bekannter US-amerikanischer Musiker. Richtiger Name: Robert Allen Zimmerman. Hits „Knockin`on Heaven`s Door“, „Blowin` in the Wind“, „Like a Rolling Stone“.)

– Priscilla Presley (1945  – ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Unternehmerin. Von 1967 bis 1973 war sie mit Elvis Presley verheiratet.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1903: Im Hotel Silber in Stuttgart wird die Deutsche Motorradfahrer-Vereinigung (DMV) gegründet, der Vorläufer des Allgemeinen Deutschen Automobil-Clugs (ADAC)
  • 1906: Der Schweizer Hotelier Cèsar Ritz eröffnet nach dem Pariser Hotel Ritz in London ein weiteres Hotel seines Namens. Die Besonderheit: Jede Suite hat ein eigenes Badezimmer. Damit sitzt er einen neuen Standart beim Service.
  • 2003: Autor Erich von Däniken eröffnet in Interlaken auf dem Gelände eines ehemaligen Militärflugplatzes den „Mystery Park“. Dieser widmet sich der Präsentation „unerklärlicher und doch real fassbarer Welträtsel“.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Unser Fortsetzungskrimi

Unser Fortsetzungskrimi

Rosenheim / Aschau – Ab heute gibt es neun Tage lang für Euch einen Fortsetzungskrimi. Der Titel lautet: „Der 70. Geburtstag – Kommissar Heylents ermittelt.“ Geschrieben wurde der Krimi von der 15-jährigen Sophie. Sie macht derzeit ein Praktikum bei Innpuls.me.
Sophie besucht eine Montessori-Schule im Landkreis. Da gibt es in der 7. oder 8 . Klasse eine große praktische Arbeit. Jeder kann sich ein Thema aussuchen und dazu wird dann mit einer Mentorin ein praktisches Werkstück erstellt. Da Sophie sehr gerne schreibt und liest, wollte sie ein Buch schreiben und mit der Hilfe der Autorin Gudrun Bielenski tat sie dass dann auch. „Und bei Innpuls.me hab ich jetzt die Chance mein Buch auch hier zu veröffentlichen, jeden Tag ein neues Kapitel“, freut sich Sophie.
Zum Inhalt: Adelin fährt für den 70. Geburtstags ihres Vaters zurück in ihr Familienhaus nach Plymouth. Dort trifft sie ihre sieben Geschwister nach langer Zeit wieder. Und es geschieht ein fürchterlicher Mord: „Ich hoffe euch gefällt das Buch und ich kriege noch ein paar neue Leser“:

5. Kapitel: Eine von uns?

Die Spurensucher kamen und durchsuchten alles nach Fingerabdrücken und vor allem nach der Mordwaffe, die noch irgendwo sein musste.
Nach einer Weile wurde Vater von einem Bestatter auf eine Trage gelegt und mit einem Leichenwagen weggefahren, in das gerichtsmedizinische Institut.
Als die Polizisten wegfuhren und wieder Ruhe einkehrte, beschlossen wir, uns alle draußen in unserem Pavillon zu versammeln.
Bis jetzt kamen wir noch nicht dazu uns fertig zu machen, alle waren noch in ihren Nachthemden oder Pyjamas an. Sie hatten nur schnell ihre Jacken übergeworfen und sind in die Schlappen geschlüpft. Wir waren alle ungeschminkt und verschlafen, einige von uns noch ganz blass vom Schock, die anderen hatten noch rote Augen vom Weinen.
Nun saßen wir im Pavillon, hatten uns langsam wieder beruhigt und redeten miteinander.
„Ich kann das alles gar nicht glauben,“ fing Betty die Unterhaltung an.
„Wir alle nicht!“, stimmte ich zu.
„Wer tut so etwas Schlimmes“?, fragte Sibel besorgt in die Runde. Wir alle schauten uns misstrauisch an.
„Einer von uns muss es ja gewesen sein,“ redete sie weiter.
„Einer von den Angestellten unseres Vaters hätte ihn auch umgebracht haben können!“, sagte Christel.
Es wurde kurz leise, wir wussten nicht, was wir sagen sollten.
„Die Polizei, wird schon den richtigen Täter finden,“ sagte Margret nach einer Weile.
„Ja bestimmt, hoffentlich,“ stimmten wir alle zu. Wir redeten aufgeregt durcheinander.
„Schon seltsam, dass Vaters Lieblingskind gar nicht so viel trauert!“, sagte Tiffany, die bis jetzt noch ganz ruhig war, plötzlich und schaute Linn dabei an.
„Ich bin nicht Vaters Lieblingskind!“, rechtfertigte sie sich.
„Das ist Margret!“, sagte sie dann.
„Ich bin es doch auch nicht,“ antwortete Margret ärgerlich.
„Darum geht es doch gar nicht,“ versuchte Betty, die Diskussion zu beenden.
„Wo warst du eigentlich,“ fragte Linn Betty.
„Ich habe geschlafen, so wie jeder von uns!“, sagte sie gelassen.
„Und was ist eigentlich mit dir Linn“, fragte ich, „warst du nicht immer sauer auf Vater, weil du dachtest, er hätte dich wohl vernachlässigt.“
„Sauer war ich nie wirklich und es war früher, jetzt sind wir erwachsen,“ verteidigte sich Linn.
So ging es eine Zeit lang, wir beschuldigten uns alle gegenseitig und viele kleine Streite brachen aus. Nach unseren Diskussionen gingen wir ganz auseinander und trafen uns beim Mittagessen erst wieder. Es gab nicht viel, nur kleine Leckereien, da Pamela nicht zum Kochen kam. Wir saßen alle still am Tisch und aßen.
Da sah ich, wie Tiffany unbemerkt aufstand. Sie ging hoch in ihr Zimmer, ich folgte ihr. Sie schlich den langen Gang entlang, ich versuchte hinter ihr zu bleiben. Auf einmal knackste der Boden, sie blickte erschrocken hinter sich, ich blieb zurück. Nun ging sie in ihr Zimmer und schloss die Tür ab. Ich presste mein Ohr an die Tür, doch ich konnte sie nur flüstern hören. Ich versuchte durchs Schlüsselloch zu gucken, aber ich konnte nichts sehen. Plötzlich war es still, sie sperrte wieder auf. Ich versteckte mich schnell in einem anderen Zimmer und schaute durch den Türspalt. Sie lief den langen Gang entlang und ich hörte sie, die Treppe hinuntergehen.
Schnell huschte ich in ihr Zimmer und schaute auf ihr Handy, das auf dem Tisch lag. Es war ihr Mann, mit dem sie telefoniert hatte. Er könnte auch mit am Mord beteiligt gewesen sein, schoss mir durch den Kopf. Darum rannte ich ihr nach und tippte ihr auf die Schulter, sie zuckte leicht zusammen.
„Na, wie geht es deinem Mann“, fragte ich sie unauffällig.
„Ihm geht es gut“, antwortete sie.
„Ich habe euch telefonieren gehört, flüstert ihr da immer?“
„Eigentlich nicht“, sagte sie zu mir und versuchte ruhig zu bleiben.
„Wieso dann jetzt?“
Sie schaute mich nur an, aber sagte nichts dazu.
„Ist alles okay bei euch,“ fragte ich schon etwas besorgter, „du kannst mir doch alles sagen, du bist meine Schwester!“
Sie schwieg noch einen Moment, doch dann brach es aus ihr heraus:
„Meine Druckerei, ist pleite gegangen, ich wollte es euch nicht sagen und ich wollte vor euch nicht wie eine Versagerin dastehen.“
Ihr kamen die Tränen und mir wurde fast schlecht wegen meiner Vermutung.
„Das tut mir so leid, hätte ich das gewusst,“ entschuldigte ich mich.
„Ihr solltet das ja nicht wissen,“ meinte sie traurig.
„Du bist doch keine Versagerin für uns, du bist nur eine unserer geliebten Schwestern, ist dir das klar?“, sagte ich.
„Danke,“ antwortete sie.
„Du kannst uns immer alles erzählen!“, fügte ich noch hinzu.
„Ja, das weiß ich jetzt, ihr seid so lieb,“ meinte sie jetzt fröhlicher. Wir umarmten uns und gingen dann gemeinsam die Treppen hinunter.
„Woher weißt du eigentlich, dass es mein Mann war, mit dem ich telefoniert habe?“, fragte sie dann.
„Ich habe es gehört“ sagte ich zu ihr, da ich ihr nicht die Wahrheit sagen wollte, nämlich, dass ich meine eigene Schwester beschuldigt hatte.
Als wir dann unten waren, aßen wir noch etwas. Die anderen fragten sie natürlich, wo wir waren und Tiffany erzählte ihnen alles.
Am Nachmittag kamen die Polizisten noch einmal und suchten nach der Mordwaffe. Sie war ein Brieföffner in Form eines Dolches, und wahrscheinlich sein eigener aus seinem Büro. Sie fanden sie, mit Hilfe eines Spürhundes, in der Erde verbuddelt, hinter dem Pavillon.
Es waren noch Blutspuren darauf, Blutspritzer waren auch auf der Erde zu sehen. Sie nahmen die Mordwaffe mit und brachten sie in die Asservatenkammer zum Untersuchen. Am Nachmittag rief der Kommissar an, um zu verkünden, dass morgen das Verhör sei.
Der Tag ging schnell vorüber. Wir telefonierten, stritten und versöhnten uns wieder. Wir gingen früh ins Bett, schliefen alle aber sehr unruhig mit den Gedanken bei Vater und wer ihn umgebracht hatte.

Die Leidenschaft für das Teppichweben

Die Leidenschaft für das Teppichweben

Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Die Leidenschaft fürs Teppichweben hat sich in der Simssee-Handweberei über die Jahrzehnte weitervererbt. Mit Johannes Licht steht heute die dritte Generation am Webstuhl, um den Familienbetrieb mit dem bewährten Qualitätsbewusstsein und modernem Weitblick in eine spannende Zukunft zu führen.

Johannes Licht rechts als kleiner Bub mit seinem Opa am Webstuhl links

Johannes Licht 2002 mit seinem noch heute im Betrieb mitarbeitenden Opa Erwin bei seinen ersten Versuchen am Webstuhl. Foto: www.lichtteppich.de

Freunde und Bekannte von Johannes Licht staunten nicht schlecht, als er
ihnen davon erzählte, dass in der Weberei seiner Familie Schaf- und
Baumwolltepiche in Handarbeit gefertigt werden. „Was für eine schöne
Arbeit“, meinten sie und lieferten dem Junior damit ausreichend Stoff für
mögliche Zukunftspläne. Schnell war ihm klar, dass er die mittlerweile
70jährige Familientradition weiterführen will. „Meine Eltern haben das von
mir und meinem Bruder nie erwartet. Heute bin ich aber absolut glücklich und
stolz über meine Entscheidung. Die oft falschen Vorstellungen einiger
Menschen über die Arbeitsweisen in einer Manufaktur sind eine zusätzliche
Motivation, mich voll und ganz auf dieses verantwortungsvolle Erbe
einzulassen“, erklärt Johannes Licht.

Kreativität als Schlüsselressource
für die Zukunft

Schon als Kind hat der heute 24-Jährige während der Ferien im elterlichen Betrieb ausgeholfen. Nun hat der gelernte Industriemechaniker der Metallindustrie den Rücken gekehrt und widmet sich ganz einem neuen Rohstoff: der Wolle. Den unternehmerischen Fokus setzt er dabei auf die Weberei und den Versand, welchen er Schritt für Schritt modernisieren möchte. Ganz nebenbei konnte er seine Begeisterung fürs Fotografieren beim kürzlich gestarteten Onlineshop einbringen, was bei den Kunden sehr gut ankommt: „Der handgewebte Teppich ist einfach ein so tolles Produkt und sollte auch virtuell besser in Szene gesetzt werden, damit Kaufinteressenten ihn auf dem Bildschirm detailliert erkennen und ihr favorisiertes Modell mit einem Klick auswählen können“, sagt Johannes Licht. Er kann sich sogar vorstellen, ein kleines Fotostudio im Unternehmen einzurichten. Ein neuer, kreativer Ansatz, den auch seine Eltern Elke und Alfred Licht gerne unterstützen.

Eine bewährte Technik,
die Generationen überdauert

Begeistert von Johannes‘ Leidenschaft für den Familienbetrieb ist natürlich
auch Erwin Licht, der als Gründer der Simssee-Handweberei mit seinen 84
Jahren immer noch regelmäßig in der Werkstatt sitzt und webt. Voller Stolz
kann er seine Webstuhlkenntnisse nun an den Enkel weitergeben, dem sein
Wissen als Industriemechaniker dabei hilft, den Opa sukzessive in allen
technischen Belangen abzulösen. Bisher hatte sich der Großvater
überwiegend allein um die Reparatur und Wartung der teilweise über 120
Jahre alten Webstühle gekümmert, während sein Sohn Alfred mehr für den
Verkauf zuständig war.

Enge Familienbande
für weitgesteckte Ziele

Selbst wenn die Simssee-Handweberei über einen stabilen Kundenstamm
verfügt, wissen die Lichts, dass neben bestmöglicher Qualität eine permanente Kundenbetreuung und -pflege unerlässlich für den Erfolg des Familienbetriebs ist. Auch deshalb ist Alfred Licht nach wie vor im Verkauf tätig, während sich seine Frau Elke als gelernte Textilmustergestalterin überwiegend für den Laden, die Dekorationen und den Einkauf der Tischwäsche, saisonale Dekorationsartikel sowie Kissen und Decken verantwortlich zeichnet. „Wir wollen nicht ewig den alten Stiefel weitermachen, nur weil man es schon immer so gemacht hat. Wir sind offen für Neues und lassen die jungen Leute machen“, resümiert Alfred Licht. So steht nicht nur Johannes sondern auch sein älterer Bruder als frischgebackener Maschinenbautechniker mit seinem Wissen zur Verfügung, wenn es um die Reparatur und Instandhaltung der Webstühle geht.
(Pressemitteilung Simssee Handweberei / Beitragsbild, Foto: www.lichtteppich.de)

Unser Fortsetzungskrimi

Unser Fortsetzungskrimi

Rosenheim / Aschau – Ab heute gibt es neun Tage lang für Euch einen Fortsetzungskrimi. Der Titel lautet: „Der 70. Geburtstag – Kommissar Heylents ermittelt.“ Geschrieben wurde der Krimi von der 15-jährigen Sophie. Sie macht derzeit ein Praktikum bei Innpuls.me.
Sophie besucht eine Montessori-Schule im Landkreis. Da gibt es in der 7. oder 8 . Klasse eine große praktische Arbeit. Jeder kann sich ein Thema aussuchen und dazu wird dann mit einer Mentorin ein praktisches Werkstück erstellt. Da Sophie sehr gerne schreibt und liest, wollte sie ein Buch schreiben und mit der Hilfe der Autorin Gudrun Bielenski tat sie dass dann auch. „Und bei Innpuls.me hab ich jetzt die Chance mein Buch auch hier zu veröffentlichen, jeden Tag ein neues Kapitel“, freut sich Sophie.
Zum Inhalt: Adelin fährt für den 70. Geburtstags ihres Vaters zurück in ihr Familienhaus nach Plymouth. Dort trifft sie ihre sieben Geschwister nach langer Zeit wieder. Und es geschieht ein fürchterlicher Mord: „Ich hoffe euch gefällt das Buch und ich kriege noch ein paar neue Leser“:

4. Kapitel: Der nächste Morgen

Die Polizei kam nach einer halben Stunde. Margret blieb im Garten, während Marko und Pamela vorne auf die Polizisten warteten. Aus der Ferne hörte man schon die Sirenen und ein paar Minuten später spiegelten sich auch schon die Lichter der Sirenen in ihren Gesichtern.
Mehrere Polizisten stiegen aus, die beiden führten sie in den Garten, wo sie Margret auf einer Bank sitzend vorfanden und Mycroft, ihren Vater, auf den Boden liegen sahen.
Das Heulen der Sirenen weckte mich. Ich erschrak und ging ans Fenster. Im Hof standen mehrere Polizeiautos. Schockiert rannte ich die Treppe hinunter und ging in den Garten. Überall waren Polizisten, rechts Pamela, die aufgeregt mit einem Beamten redete, der Gärtner der telefonierte und Margret, die wie erstarrt auf einer Bank saß. Ich stürmte auf einen der Beamten zu:
„Was ist hier los?“, fragte ich ihn „ist jemand gestorben?“
„Ihr, Vater!“ Nach einer kurzen Pause fügte er hinzu: „Er ist wahrscheinlich ermordet worden!“
„Was?“, stieß ich hervor „Wo?“ fragte ich.
„Hier;“ sagte er und führte mich zu der Stelle, wo mein Vater lag, blutüberströmt, mit dem Gesicht auf dem Boden.
Ich wollte mich zu ihm hinknien, aber der Beamte hielt mich auf.
„Bitte nicht, wir müssen Spuren ermitteln! Setzen Sie sich lieber zu ihrer Schwester,“ empfahl er mir. Ich ging zu Magret, wir beide sagten nichts, schauten uns nur in die Augen. Ich setzte mich neben sie, sie gab mir eine Decke, die neben ihr lag. Wir saßen nun beide einfach nur da und fassten uns an den Händen. Ich saß wie erstarrt da, aber ich konnte spüren, wie mir eine Träne auf der Wange hinunter kullerte.
Nach einer Weile kam der Kommissar wieder. Als erstes befahl, er seinen Leuten den Tatort abzusperren. Die Polizei suchte die ganze Stelle ab.
Er untersuchte die Leiche und sagte: „Er ist erstochen worden, aber wo ist die Mordwaffe?“, fragte er in die Runde.
„Die haben wir nicht noch nicht gefunden, Kommissar,“ beantwortete ein Beamter seine Frage. „Dann sucht sie!“ befahl er „das sollte eigentlich schon selbstverständlich sein!“
„Natürlich, Herr Kommissar,“ sagte ein Polizist.
Der Kommissar nahm seine Tasche und holte eine Mappe hervor, blätterte sie sich schnell durch, steckte sie dann wieder zurück und ging auf Margret zu.
„Sie sind also Margret, die Jüngste von den sieben Schwestern, nicht wahr?“, fragte er sie und schaute uns beide an.
„Ja und wer sind sie?“, wollte sie wissen.
„Ich bin Tom Heylents, ihr Kommissar, der die Ermittlungen leitet!“, antwortete er.
„Vielen Dank“, sagte sie. „Ach, es ist alles so schrecklich, unser armer Vater,“ sie begann zu schluchzen.
„Ich werde den Fall so schnell wie möglich aufklären,“ versprach er ihr.
Die anderen von uns erwachten so langsam, sie alle kamen nun in den Garten.
Sie waren genauso geschockt wie ich.
Heylents befahl, keinen mehr in das Anwesen zu lassen.
„Nun zurück zu Ihnen,“ sagte er und versuchte, sich wieder zu konzentrieren. „Sie haben die Polizei gerufen, nicht wahr?“, fragte er Margret, während er einen Block aus seiner rechten hinteren Hosentasche zog, um mitschreiben zu können.
„Ja, das war ich, aber gefunden hat ihn Marko, der Gärtner,“ sagte sie und zeigte auf Marko, der noch immer telefonierte.
„Okay, dann werde ich mal zu ihm gehen. Und Sie alle hier haben von jetzt an Ausgangssperre, keiner darf das Gelände verlassen, haben Sie das verstanden?“ Später findet das Verhör statt, denn jeder von Ihnen könnte der Täter sein.“
Wir erschraken und nickten. Von nun an herrschte unter uns Schwestern ein großes Misstrauen.

Tauben schwer auf Draht

Tauben schwer auf Draht

Wasserburg am Inn – Am Inn bei Wasserburg sind die Tauben schwer auf Draht, wie dieses Foto beweist, dass uns unser Kollege Hendrik Heuser geschickt hat. Ist ja auch ein super Plätzchen für einen so schönen, warmen Tag wie heute. Aber woher kommt jetzt eigentlich die Redewendung „Auf Draht sein?“

Beim Anblick der Tauben könnte man denken, sie kommt aus dem Zirkus. Schließlich wird da auch mal gern auf einem Seil oder Draht balanciert. 
Aber tatsächlich kommt diese Redewendung vom Telefonieren, um genau zu sein vom Telegrafen.
Die ersten Telegrafenverbindungen bestanden nämlich aus Kupferkabeln. Diese verbanden auch weite Strecken miteinander. Wenn jemand telefonierte, war er damit auf Draht, also quasi jederzeit zu erreichen und damit sinnbildlich auch schwer auf zack. 
(Quelle: Beitragsbild: Hendrik Heuser)

Mauritius kommt nach Rosenheim

Mauritius kommt nach Rosenheim

Rosenheim – Im Rahmen des „Host-Town-Projekts“ zu den Special Olympics World Games Berlin 2023 wird die Stadt Rosenheim die Delegation aus Mauritius empfangen. Die rund 40-köpfige Gruppe aus Sportlerinnen und Sportlern samt Betreuungsstab wird Rosenheim vom 12. bis zum 15. Juni 2023 besuchen, um sich auf die Wettkämpfe vorzubereiten.

Der Austausch mit den Menschen vor Ort, ein kulturelles Programm, Training, Freizeitgestaltung und Erholung sowie einige Feierlichkeiten stehen im Mittelpunkt des Aufenthalts in Rosenheim.
Die Stadt Rosenheim freut sich, die olympische Delegation aus Mauritius empfangen zu dürfen und dadurch das Thema Inklusion nachhaltig voranbringen zu können. Um den Gästen eine unvergessliche Zeit zu bereiten, hat sich eine Organisationsgruppe aus Vertretern verschiedener Institutionen gebildet. Auch die Stadtgesellschaft soll ganz im Sinne des inklusiven Gedankens in die Planungen mit eingebunden werden.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Stadt Rosenheim, zeigt:  Rosenheims Bürgermeisterin Gabriele Leicht und die Handicap-Basketballer des Sportbund DJK Rosenheim freuen sich schon auf unsere Gäste aus Mauritius)

„Schall und Brauch“ im Herzen Rosenheims

„Schall und Brauch“ im Herzen Rosenheims

Rosenheim / Landkreis Rosenheim  – Rechtzeitig zum Start in den Sommer präsentiert der Wirtschaftliche Verband der Stadt und des Landkreises Rosenheim (WV) eine neue Veranstaltung. „Schall & Brauch“ – der Name ist Programm bei dieser viertätigen Veranstaltung, welche vom 26. Mai bis einschließlich 29. Mai im Rosenheimer Salingarten sowie der dort angrenzenden und für den Verkehr gesperrten Münchener Straße stattfinden wird.

Täglich wird ein abwechslungsreiches, musikalisches und gastronomisches
Programm geboten. Dabei sollen Jung und Alt gleichermaßen angesprochen
werden. Auf der Bühne im Salingarten gibt es täglich verschiedene Bands, Kapellen, Trachtler und Aufführungen. Gespielt wird sowohl traditionell bairische wie auch modern interpretierte Mundart und andere Musikstile. Los geht es bereits um 11 Uhr. Auch gastronomisch wird einiges geboten. Von
der klassischen Bratwurst, Pizza, Sandwiches, gebrannte Mandeln, Schokofrüchte und Kaffee –  für jeden Geschmack ist etwas dabei. Egal ob Weinkenner oder Bierliebhaber, Cocktail- oder Kracherlfreund – jeder Besucher soll auf seine Kosten kommen.

Umfangreiches
Kinderprogramm

Das gilt insbesondere auch für Familien mit Kindern. Ein umfangreiches
Kinderprogramm mit Kasperltheater, Hüpfburg, Kinderschminken und Jonglage
Artistin macht Schall & Brauch zum optimalen Ausflugsziel.
Wenn es abends anfängt zu dämmern und die Besucher gemütlich verweilen, gibt es auch Gelegenheit für aktive Geselligkeit und Lebensfreude. „Uns ist es einfach wichtig, den Menschen Freude zu bereiten und nicht zuletzt auch einen Vorgeschmack auf das endlich wieder stattfindende Herbstfest Rosenheim zu geben“, so der WV Vorsitzende Reinhold Frey. Ein kleiner Ausblick auf die Bands und Kapellen verrät die Vielfältigkeit und Bandbreite des musikalischen Programms.

„Oimara“ und
„De Briada“ spielen auf

Unter anderem spielen auf: „Oimara“, „De Briada“, die Stadtkapelle Rosenheim, auch mit Big Band und Jugendgruppe, „Desperate Brasswives“, Les Garçonnes, „sundowner“, „Die Haberer“ und der Spielmannszug Rosenheim.

Weitere Informationen gibt es auf www.wirtschaftlicher-verband.de

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 22. Mai

Namenstag haben: Emil, Julia, Konstantin, Ortwin, Renate, Rita

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Richard Wagner  (1813 – war ein bedeutender deutscher Komponist, Dramatiker und Theaterregisseur. Werke von ihm u. a. „Der Fliegende Holländer“, „Parsifal“ und „Der Ring der Nibelungen.“ )

– Arthur Conan Doyle (1859 – war ein schottischer Schriftsteller und Arzt. Von ihm sind die Kriminalromane um „Sherlock Homes“ und „Dr. Watson“.)

– Naomi Campbell (1970  – ist ein britisches Modell. In den 1990er Jahren zählte sie zu den bekanntesten „Supermodels“ weltweit.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1882: Die Gotthardtunnel wird feierlich eröffnet.
  • 1888: Leroy S. Buffington wird ein US-Patent auf eine Stahlbauweise für Wolkenkratzer gewährt.
  • 1980: Das japanische Unterhaltungsunternehmen „namco“ bringt das Videospiel „Pac-Man“ in Japan auf den Markt. Es wird zu einem der beliebtesten und erfolgrichsten Videospiele der Geschichte.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)