Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 4. Mai.

Namenstag haben: Aribo, Briktius, Florian, Guido, Martin, Valeria.

3 bekannte Geburtstagskinder:

– Friedrich Arnold Brockhaus (1772 – war ein deutscher Verleger, Gründer des Verlagshauses „F. A. Brockhaus“ und Begründer des späteren Standard-Nachschlagewerks „Brockhaus Enzyklopädie“.)

–  Wolfgang Graf Berghe von Trips (1928 –  war ein berühmter deutscher Autorennfahrer, der in den Jahren 1957 bis 1961 in der Formel 1 fuhr. Unfalltod im Jahr 1961 in der Formel 1.)

– Audrey Hepburn (1929–  war eine britisch-niederländische Schauspielerin. Bekannt wurde sie durch ihren oscarprämierten Auftritt in „Ein Herz und eine Krone“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1833: In Leipzig erscheint die Erstausgabe des „Pfennig-Magazins“, der ersten deutschen Illustrierten.
  • 1904: Henry Royce und Charles Rolls treffen sich in einem Hotel in Manchester. Per Handschlag vereinbaren sie einen gemeinsamen Automobilvertrieb – die Geburtsstunde von Rolls-Royce Motor Cars.
  • 2010:  Bei einer Versteigerung des Auktionshauses Christie`s bekommt das Bild „Akt mit grünen Blättern und Büse“ von Pablo Picasso bei einem Rekordpreis von 96 Millionen Euro den Zuschlag.
  • (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Julia Dinner)
Müller Peter Museum öffnet seine Pforten

Müller Peter Museum öffnet seine Pforten

Sachrang / Aschau im Chiemgau – Das Müllner Peter Museum Sachrang (Schulstraße 3, 83229 Aschau im Chiemgau) öffnet am kommenden Sonntag, 1. Mai, wieder seine Pforten für die Öffentlichkeit. Zu sehen gibt es dann auch die diesjährige Sonderausstellung „ÜberLeben“. Bei werden spannende Einblicke in die Ernährung und Heilkunde um 1800 im Priental gegeben.

 Krebs wird nach dem Deutschen Krankheitsnamenbuch von 1899 so definiert: „fressendes Geschwür“. Ursache für diese Krankheit wird in einer Verstopfung der Drüsen und Gefäße gesehen, die durch dicke und scharfe Feuchtigkeiten entstehen. Mögliche Ursache sei aber auch der Biss eines Dämons.
Erst kürzlich wurde ein Rezeptbüchlein des Universalgenie Müllner Peter aus Sachrang entdeckt. Übersetzt und kommentiert wurde dieses von dem Apotheker Dr. Fleischmann mit Hilfe der damals gebräuchlichen Arzneibücher. Darin findet sich dann auch ein Rezept für einen „krebstötenden Balsam“, hergestellt u. a. aus Salmiak und Küchenruß (siehe Beitragsfoto).
Dr. Fleischmann wird die neue Sonderausstellung am 1. Mai um 14 Uhr mit einem Vortrag eröffnen.
Öffnungszeiten des Museums sind Freitag, Samstag und Sonntag, jeweils von 14 bis 17 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Tourist-Information Aschau im Chiemgau / Beitragsbild: Tourist-Information Aschau im Chiemgau)

Rosenheim, Herkomer Konkurrenz 1906

Rosenheim, Herkomer Konkurrenz 1906

Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1906. Entstanden ist die historische Aufnahme in Rosenheim. Sie dokumentiert die Herkomer-Konkurrenz.

Die sogenannte „Herkomer-Konkurrenz“ gilt als älteste Tourenwagen-Rallye der Welt. Initator war der gebürtige Bayer Hubert von Herkomer, Maler und Automobilist. 
Vom 6. bis 12. Juni 1906 wurden die „Herkomer-Konkurrenz“ zum 2. Mal ausgerichtet. 159 Teilnehmer wurden gezählt. Die rund 1700 Kilometer lange Strecke wurde in sechs Etappen aufgeteilt und führte von Frankfurt über München und Linz nach Wien und über Klagenfurt und Innsbruck zurück nach München. 
Das Rennen stieß auf große Resonanz. Auch der „Rosenheimer Anzeiger“ berichtete darüber ausführlich, zumal auch die Stadt Rosenheim auf der Rennstrecke lag. 
Wagen Nr. 75 – Marke Benz, 40 PS unter der Haube – steuerte Prinz Heinrich von Preußen, Bruder des Kaisers. Auf dem Beifahrersitz saß General von Könitz und Korvettenkapitän von Bülow. 
Auf unserem historischen Foto passiert Wagen Nur. 75 gerade die Innstraße.
(Quelle: stadtarchiv.de / Beitragsbild: Archiv: Herbert Borrmann)

Bayern feiert „Tag des Bayerischen Bieres“

Bayern feiert „Tag des Bayerischen Bieres“

Rosenheim / Landkreis / Bayern – Heute feiert Bayern den „Tag des Bayerischen Bieres“. Dieser erinnert seit 1516 jedes Jahr an den Erlass des Bayerischen Reinheitsgebotes, das die bayerischen Herzöge Wilhelm IV. und Ludwig X. am Georgi-Tag, dem 23. April, in Ingolstadt erließen. Seitdem sind Wasser, Malz, Hopfen und Hefe die einzigen Rohstoffe, die für die Bierherstellung in Bayern verwendet werden dürfen. 

Zum Tag des Bayerischen Bieres präsentieren wir Euch jetzt zehn kuriose Fakten rund um das „Flüssigbrot“:

 

1.  Hopfen ist eng mit der Cannabis-Pflanze verwandt. Beide gehören zur Familie der Hanfgewächse. In Canada extrahierte eine Firma sogar CBD aus Hopfen. Das macht aus Biertrinkern auch irgendwie heimliche Hanfkonsumenten.

2. Das stärkste im Handel erhältliche Bier der Welt ist der „Schorschbock“ aus Gunzenhausen. Er sicherte sich mit 57 Prozent Alkoholgehalt vor gut 10 Jahren den Weltrekord. 

 

3. Historische Bier-Einzelflaschen lassen sich Liebhaber gerne mehrere 1000 Euro kosten. Beispielsweise wurde eine Flasche  „Allsopp`s Arctic Ale“ aus dem Jahr 1875 im Jahr 2007 für umgerechnet 4350 Euro verkauft. Allerdings ist es wohl nicht mehr genießbar. Anders schaut es mit dem „Antarctic Nail Ale“ in Australen aus. Hergestellt wurde es im Jahr 2010 aus dem geschmolzenen Wasser eines antarktischen Eisblocks. Die Zahl der Flaschen streng limitiert. Auf Auktionen brachten diese teils über 1000 Euro.

4. Forscher fanden bereits im 18. Jahrhundert heraus: Macht man Ameisen mit Bier betrunken, werden diese von ihren nüchternen Kollegen zurück zum Bau getragen.

5. Für Schlagzeilen im Internet sorgt immer wieder einmal die Krankheit „Cenosillicaphobie“- also die Angst vor leeren Gläsern. Keine Angst, soll sehr selten sein und auch gut in den Griff zu bekommen, indem man immer für reichlich Bier-Nachschub sorgt.

6. Schon die Pyramidenbauer im alten Ägypten wussten Bier zu schätzen. Ein Archäologe hat herausgefunden, dass die Arbeiter circa vier Liter Bier am Tag tranken. Bier war schließlich allemal gesünder als das Nilwasser.

7. Möglicherweise ein Schock für die Männerwelt: nicht sie waren die ersten Bierbrauer, sondern Frauen. Den Männern war es früher verboten, Bier zu brauen oder zu verkaufen.

8. In Großbritannien will man herausgefunden haben, dass jährlich über 90.000 Liter Bier verschwendet werden, weil es in den Bärten der Männer hängenbleibt.

9. Grausame Strafe: der babylonische König Hummurabi ordnete per Gesetz an, dass jede Frau, die schlechtes Bier serviert, ertränkt wird.

10. Bier kann auch manchmal gefährlich werden, wie die Londoner Bier-Überschwemmung zeigt, die sich am 17. Oktober 1814 in London ereignete. In der Gemeinde St. Giles platzte ein Fass mit über 135000 Gallonen (entspricht 610000 Liter Bier). Dadurch wurde ein Dominoeffekt ausgelöst, weitere Fässer barsten. Folge: Eine Bierwelle zerstörte Häuser. Sieben Menschen starben.
(Quelle: Beitragsbild: re)

Ukraine: Luitpoldhalle nur erste Anlaufstation

Ukraine: Luitpoldhalle nur erste Anlaufstation

Rosenheim – Rund 40 ukrainische Kriegsflüchtlinge haben inzwischen Wohnungen im Rosenheimer Stadtgebiet bezogen. Der Stadtverwaltung wurden gezielt für diesen Nutzerkreis entsprechende Wohnungen zur Miete angeboten. Nach Prüfung des baulichen Zustands und der Ausstattung konnten sie zwischenzeitlich an die ersten Kriegsflüchtlinge weitergegeben werden. Derzeit finden Gespräche statt, um weiteren Wohnraum anzumieten. Aktuell befinden sich noch 69 Personen in der Luitpoldhalle, insgesamt sind knapp 400 Kriegsflüchtlinge im Rosenheimer Stadtgebiet registriert.

Für alle diejenigen, die noch in der Luitpoldhalle verbleiben müssen, gibt es verschiedene Angebote, um ihnen den Aufenthalt angenehmer zu gestalten. So kommt eine ukrainische Frisörin in die Halle, die kostenlose Haarschnitte anbietet. Für die Kinder wurde vom Kinderschutzbund eine Spielecke eingerichtet.
In der Stadtbibliothek Rosenheim wird Kindern auf Ukrainisch vorgelesen und an der Volkshochschule Rosenheim haben die ersten Deutschkurse begonnen. Des Weiteren bietet eine Psychologin aus der Ukraine entsprechende Begleitung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene an, einschließlich der Aufarbeitung der teils traumatischen Erlebnisse als Opfer des Kriegsgeschehens. Außerdem können ukrainische Kriegsflüchtlinge in der Fahrradwerkstatt in der Finsterwalderstraße aus dem Spendenfundus Fahrräder aussuchen bzw. Fahrräder zur Reparatur bringen. Entscheidend bei der Unterstützung der Kriegsflüchtlinge aus der Ukraine ist die Schaffung eines Zugangs zum Arbeitsmarkt.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolbild: re)

Die Agentur für Arbeit hat hierzu auf Ihrer Homepage Infos zu ihren Angeboten und denen der Netzwerkpartner zusammengestellt:
https://www.arbeitsagentur.de/vor-ort/rosenheim/ukraine-arbeit-und-arbeitsmarktzugang

Besuch im historischen Rosengarten

Besuch im historischen Rosengarten

Schlossberg / Stephanskirchen / Landkreis Rosenheim – Frühjahr ist Blühzeit. Da lohnt ein Besuch im historischen Rosengarten auf der Schloßbergkuppe in Stephanskirchen ganz besonders. Generell gibt es dort aber das ganze Jahr über viel zu entdecken.  Ein Besuch lohnt, für alle die Rosen und Heilkräuter lieben.

Unterschiedlichste Rosenarten entfalten auf dem liebevoll angelegten und gepflegten Areal jetzt schön langsam ihre Knospen. Das Besondere: Fast alle Rosenbüsche sind historische Sorten und stammen aus der Zeit vor 1867. Die vier zentralen Beete beherbergen sogar Rosen aus der Zeit vor 1800 – einige davon waren schon in der Antike bekannt.
Damit ist der historische Rosengarten am Schloßberg auch ein lebendiges Museum. Ins Leben gerufen wurde er vom Verein „Rosen-Heim„.
(Quelle: Beitragsbild / Foto: Josefa Staudhammer)

Nicht mehr lange. Dann blühen die Rosen wieder so üppig, wie auf unserem Archivbild. Aber auch schon jetzt gibt es in den Beeten allerlei zu entdecken, darunter viele Heilpflanzen.

Schloss Brannenburg, 1954

Schloss Brannenburg, 1954

Brannenburg / Landkreis Rosenheim – Unsere fotografische Zeitreise geht heute zurück in das Jahr 1954. Auf der alten Aufnahme zu sehen ist das Schloss Brannenburg im Landkreis Rosenheim. Heute ist es eine staatlich anerkannte private Realschule und private Fachoberschule mit Internat für Buben und Mädchen.
Ursprünglich war das heutige Schloss eine Burg, die bereits im 12. Jahrhundert erstmals erwähnte wurde. 
Das altehrwürdige Gebäude hat viele Hausherren und architektonische Veränderungen erlebt. Ein berühmter Burgbewohner war Heerführer Kaspar Winzerer. Im Jahr 1554 wurde dann Hans Caspar von Pienzenau Besitzer. Er ließ das Gebäude zu einem Renaissanceschloss umbauen. 300 Jahre später kam es erneut zu einer Verwandlung im Stil der englischen Neugotik. 
(Quelle: Archiv: Herbert Borrmann)

In Edling gibt es noch Kiebitze

Edling / Landkreis Rosenheim – In der Gemeinde Edling sind dank des großen Einsatzes der Landwirte und der örtlichen Kiebitzbetreuerinnen noch Kiebitze zu bewundern. Bürgermeister Matthias Schnetzer, Kiebitzbetreuerin Carola Kahles und Margit Böhm von der unteren Naturschutzbehörde bedankten sich bei ihnen für den wertvollen Beitrag zum Artenschutz mit Gutscheinen, einer für jedes geschützte Nest.

Einsatz für den Kiebitz: Margit Böhm von der unteren Naturschutzbehörde, Landwirt Klement Grandl, Landwirtin Martina Bacher, Bürgermeister Matthias SChnetzer und die ehrenamtliche Kiebitzbetreuerin Carola Kahles. Auf dem Bild fehlt die ehrenamtliche Kiebitzbetreuerin Evi Schuster. Foto: Landratsamt Rosenheim

Dass jedes Jahr Kiebitze in den Landkreis Rosenheim zurückkehren, ist etwas ganz Besonderes. Die stark gefährdeten, standorttreuen Vögel haben sich hier Äcker und Streuwiesen ausgesucht, in denen sie im Frühjahr vier Wochen lang brüten und ihren Nachwuchs anschließend mindestens fünf Wochen bewachen, bis die Küken flügge sind. Spätestens Ende Juli verlassen die Kiebitze ihre Brutgebiete wieder und fliegen als Zugvögel in den Süden in ihre Winterquartiere.

Kiebitz: von der Allerweltsart
zur einer großen Rarität

Früher war der Kiebitz eine Allerweltsart, in den letzten Jahrzehnten ist er sehr selten geworden. Nur noch in 15 der 46 Gemeinden des Landkreises Rosenheim sind die schönen Vögel mit den akrobatischen Balzflügen, dem unverwechselbaren Kiewitt-Ruf, dem schwarz-weißen Gefieder, das in der Sonne in Regenbogenfarben schillert und der Federholle auf dem Kopf zu bewundern. Damit diese „Edelsteine“ nicht verloren gehen, schützen auch in der Gemeinde Edling Landwirte die Vögel, wenn sie ihre Felder bewirtschaften. Sie achten auf die Nester, die von den ehrenamtlichen Kiebitzbetreuerinnen mit dünnen Stecken jeweils fünf Meter vor und hinter dem Nest markiert werden und beschützen die Küken, wenn sie auf ihren Flächen unterwegs sind.
Auch mit den Elektrozäunen, die im Rahmen des BayernNetzNatur-Projektes „Netzwerke für den Kiebitz“ von den ehrenamtlichen Mitarbeitern der unteren Naturschutzbehörde auf ihren Äckern zum Schutz der Gelege vor Füchsen, Dachsen und Mardern aufgestellt werden, sind die Landwirte einverstanden. Nur so ist in vielen Gebieten so ein Bruterfolg möglich. Die Kiebitzküken müssen sich als Nestflüchter ihre Nahrung sofort nach dem Schlüpfen selber suchen. Darum wurde bei Daburg von einem Landwirt sogar Wasser an den Ackerrand gefahren, damit die Kleinen im feuchten Boden noch Würmer fanden und nicht verhungerten.
Bürgermeister Matthias Schnetzer und die Kiebitzbetreuerinnen des Landratsamtes bedankten sich bei den Landwirten für die erfolgreiche Zusammenarbeit in der letzten Kiebitzsaison, die auch in diesem Frühjahr zum Wohl der Kiebitze fortgesetzt wird. Gleichzeitig richteten sie einen Appell an die Spaziergänger: Bitte beachten Sie die aufgestellten Schilder, bleiben Sie auf den Wegen und führen Sie Ihren Hund an der kurzen Leine, um den Bruterfolg der Kiebitze nicht zu gefährden.

Informationen zu den Kiebitzen und den Fördermöglichkeiten gibt es unter Telefon 08031 / 392 3301 bei Margit Böhm von der unteren Naturschutzbehörde im Landratsamt Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Landratsamt Rosenheim / Beitragsbild: Landratsamt Rosenheim)

Endspurt beim Riesenrad

Endspurt beim Riesenrad

Rosenheim – Ein Riesenrad am Ludwigsplatz in Rosenheim! Das gab es noch nie. Wer damit noch keine Runde gedreht hat, sollte sich sputen. Der Endspurt beginnt. Noch bis zum 24. April kann man zusteigen und die Innenstadt von Rosenheim aus 24 Meter Höhe einmal aus einem ganz anderen Blickwinkel heraus erleben.
(Quelle: Beitragsbild: Rainer Nitzsche)

Das „Bild des Monats“ von Jürgen Ladebeck

Das „Bild des Monats“ von Jürgen Ladebeck

Rosenheim – Das Bild des Monats April – zur Verfügung gestellt von der BWS-Fotogruppe Rosenheim – kommt von Jürgen Ladebeck. Wir blicken wieder hinter die Kulissen, indem wir den Fotografen erzählen lassen, wie es zu diesem Motiv gekommen ist und welche fototechnischen Herausforderungen damit verbunden waren.

Zuerst kurze Infos zur BSW-Fotogruppe Rosenheim: sie wurde bereits im Jahr 1954 als Freizeitgruppe der Stiftung Bahn-Sozialwerk (BSW) gegründet. Die Stiftung wurde inzwischen zu „Stiftungsfamilie BSW & EWH“ umbenannt. Zur Zeit zählt die BSW-Fotogruppe Rosenheim rund 50 fotobegeisterte Mitglieder, wovon sich etwa 20 bis 25 Mitglieder aktiv am Vereinsleben beteiligen. Zu den Aktivitäten zählen Bildbesprechungen, Teilnahme an Wettbewerben, Schulungen, Workshops, Fotoausflüge, Lichtbildervorträge und natürlich auch in Zeiten außerhalb von Corona geselliges Beisammensein.

Einmal im Monat wird aus allen eingereichten fotografischen Beiträgen der Mitglieder dann das „Bild des Monats“ gewählt. Im April 2022 fiel die Wahl auf ein Werk des Bad Aiblingers Jürgen Ladebeck. Es trägt den Titel „Licht und Schatten“.
Jürgen Ladebeck hat schon als Kind gerne fotografiert. Damals noch analog. Sein Interesse galt neben der Suche nach guten Motiven auch immer der Technik. „Ich habe viele Accessoires selbst gebaut“, erzählt der 77-jährige.
Während seiner Berufszeit als Chemiker blieb für die Fotografie nur noch wenig Zeit. Aber mit Eintritt in den Ruhestand hat sich das wieder geändert. Jürgen Ladebeck fotografiert jetzt wieder sehr gerne und viel. Und wie schon als Kind begeistert ihn auch weiter die Technik, die sich in den vergangenen Jahrzehnten rasant weiterentwickelt hat. „Die digitale Fotografie heute ist natürlich etwas ganz anders als die analogen Zeiten. Macht aber auch großen Spaß.“
Seine Siegeraufnahme entstand im vergangenen Jahr und zeigt Birkenblätter im Spiel von Licht und Schatten. „Wenn das Licht durch Birkenblätter scheint, entsteht oft ein herzförmiger Schatten. Das fasziniert mich.“ Fotografiert hat er dieses Motiv mit einer Canon Vollbildkamera.
(Quelle: Beitragsbild – Foto: Jürgen Ladebeck)

„Feuerwehr-Regenbogen“ als Ostergruß

„Feuerwehr-Regenbogen“ als Ostergruß

Kammer / Landkreis Traunstein –  Der April macht seinem Namen heuer alle Ehre. Wind, Schnee, Regen, Graupel und Sonne wechseln sich fast im Stundentakt ab. Die Frauen und Männer der „Freitagsgruppe“ trotzen dennoch den Wetterkapriolen und führten ihre Monatsübung am Löschweiher beim Gasthaus Jobst in Rettenbach durch.
Auf dem Programm stand unter anderem der Einsatz des tragbaren Wasserwerfers, der insbesondere bei größeren Bränden zum Einsatz kommt. Durch den Wasserstrahl ist über dem Übungsort ein bunter Regenbogen entstanden, den die Aktiven bildlich festgehalten haben.
In der Religion sowie in Kunst und Musik ist ein Regenbogen etwas Verbindendes, etwas das eine Brücke baut, etwas das für Vielfältigkeit, Glück und Hoffnung steht. Vielleicht bringt der „Feuerwehr-Regenbogen“ auch die Hoffnung auf Frieden in Europa zum Ausdruck. In diesem Sinne wünschen die Mitglieder der Feuerwehr Kammer frohe und gesegnete Ostern, verbunden mit der Hoffnung, dass sich Frieden in der Ukraine einstellt und die schrecklichen Bilder des Krieges ein Ende nehmen.
(Quelle: Pressemitteilung Hubert Hobmeier, Beitragsbild: Tobias Heigermoser, Thomas Mitterer)

Unser Backtipp für das Osterlamm

Unser Backtipp für das Osterlamm

Roenheim – Wir haben Euch ja in den vergangenen Tagen schon einige Koch- und Backrezepte für die Osterzeit vorgeschlagen. Keinesfalls fehlen darf da natürlich das Osterlamm. Hier für Euch ein altes Familienrezept einer Rosenheimer Bauersfamilie. Es ist so bemessen, dass es für ein Lamm und auch noch einen Kastenkuchen reicht – wahlweise mit oder ohne Eierlikör.

Wer auch Lust hat, den Eierlikör selbst zu mixen, haben wir Euch ja schon ein Rezept vorgeschlagen.

Hier die Zutaten für Osterlamm und Oster-Kasten-Kuchen (mit Eierlikör):
– 250 g Mehl
– 250 g Puderzucker
– 5 Eier
– 1/4 l Speiseöl
– 1/4 l Eierlikör
– 1 Päckchen Vanillezucker
– 1 Päckchen Backpulver

Abwandung (ohne Eierlikör)
– 220 g Mehl
– 250 g Puderzucker
– 5 Eier
– 1/2 l Speiseöl
– 1 Päckchen Vanillezucker
– 1 Päckchen Vanillepudding
– 1 Päckchen Backpulver

Zubereitung:
Alle Zutagen der Reihe nach in eine Schüssel geben und glattrühren. Der Teig ist sehr flüssig. In einer gut gefetteten und bemehlten Osterlamm-Form und einer Kastenform bei 175 Grad Ober- und Unterhitze ca. 45 Minuten backen.

Karin und Josefa wünschen Euch gutes Gelingen

Wichtiges Accessoires beim Osterlamm ist die Osterfahne. Für alle, die die nicht zur Hand haben, hier noch ein Link zu einem Basteltipp – gut machbar für Kinder: