Lorenzo Finn führt Red Bull – Bora – hansgrohe beim Giro Next Gen an

Lorenzo Finn führt Red Bull – Bora – hansgrohe beim Giro Next Gen an

Italien / Raubling – Der Giro Next Gen gilt als eines der wichtigsten U23-Rennen im internationalen Radsport. Vom 14. bis 21. Juni zählt U23-Weltmeister Lorenzo Finn zum Aufgebot von Red Bull – Bora – hansgrohe und gehört zu den Kandidaten für einen Podestplatz.

Mit 1.093 Kilometern und 15.150 Höhenmetern fordert der Giro Next Gen den besten Nachwuchsfahrern des Radsports alles ab. Die achttägige Rundfahrt durch Italien endet in den Abruzzen und dürfte ihre Entscheidung in den Bergen sowie im abschließenden Zeitfahren finden.

Red Bull – Bora – hansgrohe setzt dabei auf ein sechsköpfiges Aufgebot mit Lorenzo Finn, Gustave Blanc, Max Bock, Davide Donati, Paul Fietzke und Gijs Schoonvelde. Im Mittelpunkt steht Finn, der als amtierender U23-Weltmeister und einer der Favoriten auf das Gesamtpodium ins Rennen geht.
Nach seinem Sturz bei der Tour of the Alps zeigte sich der Italiener rechtzeitig wieder fit. „Der Giro Next Gen ist ein besonderes Rennen. Hier im Regenbogentrikot zu starten, bedeutet mir sehr viel. Nach meinem Sturz bei der Tour of the Alps ist die Genesung sehr gut verlaufen – die Ärzte und das Team haben einen wirklich großartigen Job gemacht, um mich wieder aufs Rad zu bringen. Die Beine fühlen sich wieder gut an, und ich kann es kaum erwarten, zu fahren. Wir haben ein starkes Team und ein klares Ziel.“

Im vergangenen Jahr sorgte Luke Tuckwell für ein starkes Ergebnis des Teams. Der Australier trug mehrere Tage die Gesamtführung und verpasste den Gesamtsieg am Ende um lediglich zwölf Sekunden.
(Quelle: Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fernwärme-Ausbau in Rosenheim: Zugspitzstraße ab 15. Juni abschnittsweise gesperrt

Fernwärme-Ausbau in Rosenheim: Zugspitzstraße ab 15. Juni abschnittsweise gesperrt

Rosenheim – Die Stadtwerke Rosenheim (SWRO) beginnen am Montag, 15. Juni, mit dem Ausbau der Fernwärmeversorgung in der Zugspitzstraße. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich rund vier Monate und werden in drei Bauabschnitten umgesetzt.

Der erste Bauabschnitt umfasst den Bereich zwischen der Aisinger Straße und der Kreuzung Hochplatten-/Zellerhornstraße. Für die Arbeiten muss dieser Abschnitt bis voraussichtlich Mitte Juli für den Durchgangsverkehr gesperrt werden.
Anschließend werden die Rohrleitungsbauarbeiten
im zweiten Bauabschnitt zwischen der Zellerhornstraße und der Watzmannstraße fortgesetzt. Die dort notwendige Sperrung soll nach aktuellem Stand bis Ende August dauern. Im dritten und letzten Bauabschnitt werden die neuen Fernwärmeleitungen in der Watzmannstraße bis zur Hausnummer 2 verlegt.

Hinweise für Anwohner

Während der abschnittsweisen Sperrungen werden betroffene Anwohner gebeten, ihre Mülltonnen am jeweiligen Abholtag außerhalb des Baustellenbereichs bereitzustellen. Ab dem 15. Juni erfolgt die Müllabholung an der Abzweigung zur Zellerhornstraße.

Nach Angaben der Stadtwerke Rosenheim soll die gesamte Baumaßnahme bis Ende September 2026 abgeschlossen sein. Aktuelle Informationen sowie Übersichtspläne zu den Bauabschnitten stehen auf der Internetseite der Stadtwerke zur Verfügung.
(Quelle: Pressemitteilung SWRO / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Sonnwend-Musikantentreffen in Bad Aibling: Vier Volksmusikgruppen im Brunnenhof

Sonnwend-Musikantentreffen in Bad Aibling: Vier Volksmusikgruppen im Brunnenhof

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Im Rahmen der beliebten Reihe „Volksmusik im Brunnenhof“ lädt Bad Aibling am Donnerstag, 25. Juni, zu einem Musikabend ein. Beim Sonnwend-Musikantentreffen stehen mit der Bairer Fleitlmusi, dem Kirchberg Trio, dem Herzkirsch Dreigsang und dem Stanggasser Dreigsang gleich vier Formationen auf der Bühne, die sich der traditionellen alpenländischen Volksmusik verschrieben haben.

Die Bairer Fleitlmusi aus dem Landkreis Ebersberg musiziert in der Besetzung mit Blockflöten, Zither, Hackbrett, Gitarre und Kontrabass und verbindet traditionelle Stücke mit eigenen Arrangements.
Das Kirchberg Trio aus Kreuth, Rottach-Egern und Mittenwald setzt auf die klassische Besetzung mit Ziach, Zither und Kontragitarre.
Für stimmungsvolle Gesänge sorgen der Herzkirsch Dreigsang aus Reichertsheim, Gars am Inn und Landshut sowie der Stanggasser Dreigsang aus dem Berchtesgadener Land. Letzterer ist nicht nur für seine mehrstimmigen Lieder bekannt, sondern begleitet viele Stücke auch instrumental und präsentiert zudem eigene Texte und Jodler.

Eintritt frei, Bewirtung ab 18.30 Uhr

Der Eintritt zum Sonnwend-Musikantentreffen ist frei, Spenden sind willkommen. Die Plätze im Brunnenhof sind überdacht, sodass die Veranstaltung auch bei ungünstiger Witterung stattfinden kann. Das Gastro-Team versorgt die Besucher ab 18.30 Uhr mit Speisen und Getränken.

Weitere Informationen und unter: www.bad-aibling.de.
(Quelle: Pressemitteilung AIB-KUR GmbH & Co. KG / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Samstag, 13. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Delfine immer halb wach bleiben?
So können sie atmen und auf Gefahren reagieren.
Ein einzigartiger Schlafmodus.

Vielleicht achtest Du heute bewusst auf Deine Erholung.

Wir wünschen Dir einen entspannten Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

B-Foodtruck kommt ab 17. Juni auf den Wendelsteinplatz in Prien

B-Foodtruck kommt ab 17. Juni auf den Wendelsteinplatz in Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Ab Mittwoch, 17. Juni, macht der B-Foodtruck regelmäßig am Wendelsteinplatz in Prien Station. Besucher können sich künftig jeden Mittwoch von 11 bis 14.30 Uhr auf ein abwechslungsreiches Speisenangebot freuen.

Auf der Speisekarte stehen verschiedene Burger-Kreationen sowie knusprige Pommes. Nach Angaben des Anbieters werden dabei hochwertige, saisonale und regionale Zutaten verwendet, die frisch vor Ort zubereitet werden. Ergänzt wird das Angebot durch Vorspeisen, Desserts und gekühlte Getränke.
Der B-Foodtruck richtet sich sowohl an Berufstätige in der Mittagspause als auch an Gäste, die zwischendurch eine Mahlzeit in entspannter Atmosphäre genießen möchten.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright 2024 Lisa Peikert)

Kunst trifft Tierschutz: Bernhard Witsch stellt auf Gut Aiderbichl aus

Kunst trifft Tierschutz: Bernhard Witsch stellt auf Gut Aiderbichl aus

Henndorf am Wallersee – Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums von Gut Aiderbichl zeigt der Tiroler Metallkünstler Bernhard Witsch ab sofort eine Auswahl seiner Werke am Gründergut in Henndorf. Die Ausstellung „Querschnitt“ umfasst unter anderem tierische Skulpturen und setzt sich mit der Beziehung zwischen Mensch und Tier auseinander. Kuratiert wird die Schau von Jürgen Fux (ART 75).

Gut Aiderbichl steht seit 25 Jahren für gelebten Tierschutz. Die geretteten Tiere dienen dabei auch als Inspirationsquelle für den Künstler. „Tiere und ihre Charaktere beschäftigen mich immer wieder. Die Ausstellung auf Gut Aiderbichl versteht sich als Einladung zum Hinsehen, zum Innehalten und zum respektvollen Miteinander von Mensch und Tier“, sagt Bernhard Witsch.
Die ausgestellten Skulpturen können erworben werden. 20 Prozent des Erlöses kommen Gut Aiderbichl zugute und unterstützen die Versorgung der geretteten Tiere.

(Quelle: Pressemitteilung Wier Public Relations, Gut Aiderbichl / Beitragsbild: Der Tiroler Metall-Künstler Bernhard Witsch stellt seine Werke auf Gut Aiderbichl aus. Copyright Gut Aiderbichl)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Freitag, 12. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Eis auf Wasser schwimmt, weil es weniger dicht ist?
Das ist eine Besonderheit dieses Stoffes.
Ohne das wäre Leben im Wasser kaum möglich.

Vielleicht erkennst Du heute den Wert scheinbar kleiner Details.

Wir wünschen Dir einen klaren Start in den Tag! 🌞(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Informationsabend in Bad Aibling: Hilfe bei Adipositas, wenn Diäten nicht mehr helfen

Informationsabend in Bad Aibling: Hilfe bei Adipositas, wenn Diäten nicht mehr helfen

Bad Aibling / Landkreis Rosenheim – Wenn Diäten langfristig nicht den gewünschten Erfolg bringen, kann professionelle Unterstützung neue Wege aufzeigen. Die RoMed Klinik Bad Aibling lädt deshalb am Mittwoch, 17. Juni, um 18 Uhr zu einem kostenfreien Informationsabend rund um das Thema Adipositas ein.

Übergewicht und Adipositas betreffen immer mehr Menschen. Bereits mehr als die Hälfte der Erwachsenen in Deutschland ist übergewichtig. Die gesundheitlichen Folgen können erheblich sein und reichen von Typ-2-Diabetes und Bluthochdruck bis hin zu Gelenk- und Rückenbeschwerden.
Viele Betroffene versuchen mit Diäten abzunehmen. Doch kurzfristige Ernährungsumstellungen und Crash-Diäten führen häufig nicht zum dauerhaften Erfolg.

Welche Möglichkeiten es gibt, wenn klassische Diäten langfristig nicht helfen, steht im Mittelpunkt eines kostenfreien Informationsabends der RoMed Klinik.

Experten informieren über Behandlungsmöglichkeiten

Im Multifunktionsraum (UG) der Klinik, Harthauser Straßer 16, Bad Aibling, informieren Dr. Sandra Sommerey, Leiterin der Chirurgie, sowie die Ökotrophologin Christiane Abel über moderne Behandlungsmöglichkeiten bei starkem Übergewicht. Dabei geht es unter anderem um operative Verfahren zur Gewichtsreduktion sowie die richtige Ernährung vor und nach einer Operation.
Ergänzt wird die Veranstaltung durch einen Gastvortrag der Diplom-Sportwissenschaftlerin Carolin Heilmann zum Thema Bewegung und Abnehmen. Im Anschluss besteht die Möglichkeit, Fragen zu stellen und mit den Experten ins Gespräch zu kommen.
Die Teilnahme ist kostenlos.
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Symbolfoto re)

20 Jahre Sparkassenstiftungen Zukunft: Mehr als 104.000 Euro für die Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim

20 Jahre Sparkassenstiftungen Zukunft: Mehr als 104.000 Euro für die Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim

Rosenheim – Die Sparkassenstiftungen Zukunft für die Stadt und den Landkreis Rosenheim feiern ihr 20-jähriges Bestehen. Seit 2011 unterstützen sie die Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim (SekoRo) regelmäßig. Mit einer aktuellen Spende von 5.000 Euro steigt die Gesamtfördersumme auf mehr als 104.200 Euro.

Seit zwei Jahrzehnten fördern die Sparkassenstiftungen Zukunft Projekte und Initiativen in Stadt und Landkreis Rosenheim. Anlässlich ihres 20-jährigen Bestehens blicken die Stiftungen auch auf langjährige Partnerschaften zurück. Dazu gehört die Unterstützung der Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim (SekoRo), einem Angebot der Diakonie Rosenheim.
Mit einer weiteren Spende in Höhe von 5.000 Euro setzen die Sparkassenstiftungen ihr Engagement für die Einrichtung fort. Seit Beginn der Förderung im Jahr 2011 wurden damit insgesamt mehr als 104.200 Euro für die Arbeit der SekoRo bereitgestellt.

Wichtige Anlaufstelle für Menschen in schwierigen Lebenslagen

Die Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim unterstützt Menschen aus Stadt und Landkreis Rosenheim, die eine passende Selbsthilfegruppe suchen oder selbst eine Gruppe gründen möchten. Sie berät Betroffene, vermittelt Kontakte und begleitet bestehende Gruppen bei ihrer Arbeit.
Aktuell werden rund 110 aktive Selbsthilfegruppen betreut. In besonders starken Jahren lag die Zahl sogar bei mehr als 160 Gruppen. Damit ist die SekoRo seit vielen Jahren ein wichtiger Bestandteil der sozialen Infrastruktur in der Region.

Unterstützung mit nachhaltiger Wirkung

Für die Sparkassenstiftungen Zukunft steht die Förderung von Projekten im Mittelpunkt, die langfristig vor Ort wirken und Menschen direkt zugutekommen. Die Unterstützung der Selbsthilfekontaktstelle gilt dabei als Beispiel für nachhaltige Stiftungsarbeit in der Region.
Auch nach den Herausforderungen der Corona-Pandemie und dem Umzug in neue Räumlichkeiten bleibt die SekoRo eine feste Anlaufstelle für viele Betroffene. Im Jahr 2025 feierte die Einrichtung zudem ihr eigenes 20-jähriges Bestehen.

„Seit 20 Jahren setzen sich die Sparkassenstiftungen Zukunft für Projekte ein, die das Leben der Menschen in unserer Region bereichern und stärken. Die Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim ist dafür ein gutes Beispiel. Sie bietet Unterstützung, Orientierung und Vernetzung für viele Menschen, die sich in schwierigen Lebenssituationen befinden“, sagt Doris Räder von den Sparkassenstiftungen Zukunft für die Stadt und für den Landkreis Rosenheim.

Nadine Hausburg von der Diakonie Rosenheim betont: „Die Förderung durch die Sparkassenstiftungen Zukunft gibt uns seit vielen Jahren Rückhalt. Sie hilft uns dabei, unser Angebot für die Menschen in der Region aufrechtzuerhalten und weiterzuentwickeln. Für diese verlässliche Unterstützung sind wir sehr dankbar.“

Förderung in vielen gesellschaftlichen Bereichen

Seit ihrer Gründung unterstützen die Sparkassenstiftungen Zukunft zahlreiche Projekte in den Bereichen Soziales, Bildung, Jugendhilfe, Kultur, Sport, Umwelt, Innovation und Denkmalpflege. Die langjährige Förderung der Selbsthilfekontaktstelle Rosenheim ist eines von vielen Beispielen dafür, wie dieses Engagement konkret vor Ort wirkt.
(Quelle: Pressemitteilung Sparkassenstiftungen Zukunft Rosenheim / Beitragsbild: Doris Räder von den Sparkassenstiftungen Zukunft (rechts) bei der symbolischen Spendenübergabe mit Nadine Hausburg von der Diakonie Rosenheim (links). Copyright Sparkassenstiftungen Zukunft)

Day of hope in München: Bayerische Schulen für Engagement im Umweltschutz geehrt

Day of hope in München: Bayerische Schulen für Engagement im Umweltschutz geehrt

München / Bayern – Rund 1.200 Schüler sowie Lehrkräfte aus knapp 160 bayerischen Schulen haben am heutigen Donnerstag am „Day of hope“ in München teilgenommen. Die Veranstaltung würdigte das Engagement von insgesamt 626 Schulen, die im vergangenen Schuljahr für ihren Einsatz in den Bereichen Umwelt- und Nachhaltigkeitsbildung  ausgezeichnet wurden.

Unter dem Motto „Hoffnung durch Handeln“ standen beim diesjährigen „Day of hope“ in München nachhaltige Schulprojekte aus ganz Bayern im Mittelpunkt. Die teilnehmenden Schulen gehören zu den insgesamt 626 Bildungseinrichtungen, die bereits im Herbst 2025 die Auszeichnung „Umweltschule in Europa / Internationale Nachhaltigkeitsschule“ erhalten hatten.

Im Rahmen eines Festakts würdigten Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber und der Vorsitzende des Landesbundes für Vogel- und Naturschutz (LBV), Dr. Norbert Schäffer, das Engagement der Schulen.
„Die ausgezeichneten Schulen tragen durch ihr Engagement dazu bei, dass das Schulleben Schritt für Schritt nachhaltiger wird. Sie setzen sich für Klima- und Biodiversitätsschutz ein und fördern globale sowie generationenübergreifende Gerechtigkeit“, sagte LBV-Vorsitzender Dr. Norbert Schäffer.

Nachhaltigkeit als Teil des Schulalltags

Auch Umweltminister Thorsten Glauber hob die Bedeutung der Initiative hervor. „Bildung für nachhaltige Entwicklung ist ein Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft. Mit Kreativität, Engagement und Teamgeist setzen die Schüler unserer Umweltschulen wichtige Impulse für den Umwelt- und Klimaschutz. Sie zeigen, dass nachhaltiges Handeln nicht nur Wissen vermittelt, sondern Begeisterung weckt und Hoffnung schafft. Sie übernehmen Verantwortung und gestalten die Zukunft aktiv mit. Das verdient höchste Anerkennung.“

Die Auszeichnung wird jeweils für ein Jahr vergeben. Voraussetzung ist, dass Schulen in mindestens zwei Handlungsfeldern konkrete Maßnahmen für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen umsetzen und diese in die gesamte Schulgemeinschaft einbinden.

Engagement trotz großer Herausforderungen

Julia Prummer vom Umweltschule-Koordinationsteam des LBV betonte die besonderen Herausforderungen, vor denen Schulen derzeit stehen.
„Dieses Engagement ist nicht selbstverständlich. Schulen stehen heute vor vielfältigen Anforderungen: Lehrkräftemangel, steigende Arbeitsbelastung und zunehmende Bürokratie erschweren zusätzliche Projekte und Initiativen. Umso bemerkenswerter ist es, dass zahlreiche Schulen dennoch nachhaltige Themen aktiv voranbringen und ihre Schulgemeinschaft dafür begeistern.“

Weiter sagte sie: „Dieses Engagement ist alles andere als selbstverständlich – es ist Ausdruck einer Haltung, die weit über den Unterricht hinauswirkt.“

Viele der ausgezeichneten Schulen setzen Projekte wie Repaircafés, naturnahe Schulgelände, Klimaschutzinitiativen oder nachhaltigere Angebote im Pausenverkauf um. Ziel ist es, Umweltbewusstsein und Zukunftskompetenzen im Schulalltag zu verankern.

Schulen stellen Projekte vor

Drei Schulen präsentierten ihre Projekte während des Festakts auf der Bühne. Die Mittelschule Ensdorf stellte ihre Nachhaltigkeitsaktivitäten vor. Lehrerin Helga Gradl erklärte: „Als gelebte Umweltschule streben wir eine kontinuierliche Verbesserung unseres Beitrages zum Umweltschutz und zur Nachhaltigkeit an. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft achten bewusster auf regionale Produkte, nachhaltigeres Handeln und einen verantwortungsvolleren Umgang mit unserer Umwelt.“

Die Grundschule Reitmehring präsentierte ihren Bewegungspass. Dieser soll Schüler motivieren, den Schulweg zu Fuß oder mit dem Fahrrad zurückzulegen und dadurch sogenannte Elterntaxis zu vermeiden.

Die Montessorischule im Olympiapark München berichtete von ihrem Repaircafé, das seit fünf Jahren betrieben wird. Dort reparieren Schüler elektrische Kleingeräte wie Toaster, Föhne oder elektrische Zahnbürsten.

Markt der Möglichkeiten beim „Day of hope“

Neben dem Festakt bot der kostenlose Informations- und Mitmachtag zahlreiche Gelegenheiten zum Austausch. Auf einem „Markt der Möglichkeiten“ präsentierten 30 Umweltschulen ihre Projekte und zeigten, wie vielfältig Nachhaltigkeit im Schulalltag umgesetzt werden kann.
Die Veranstaltung erinnert an die Verhaltensforscherin Dr. Jane Goodall und soll Menschen dazu ermutigen, sich aktiv für Umwelt- und Nachhaltigkeitsthemen einzusetzen. Zahlreiche Mitmachangebote und Informationsstände luden die Besucher dazu ein, neue Ideen kennenzulernen und selbst aktiv zu werden.

Alle Informationen zur Auszeichnung finden sich unter: www.lbv.de/umweltschule.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Frühlingsernte in Rosenheim: Hausgarten fördert Nachhaltigkeit, Gesundheit und Regionalität

Frühlingsernte in Rosenheim: Hausgarten fördert Nachhaltigkeit, Gesundheit und Regionalität

Rosenheim – Wer Obst, Gemüse und Kräuter im eigenen Garten anbaut, schafft nicht nur frische Lebensmittel direkt vor der Haustür, sondern stärkt auch Nachhaltigkeit, Regionalität und Gesundheitsbewusstsein. Der eigene Hausgarten macht erlebbar, wo Lebensmittel herkommen, wie viel Arbeit in ihrer Erzeugung steckt und welchen Einfluss die Jahreszeiten auf das Angebot haben.

Frisch geerntete Produkte kommen ohne lange Transportwege aus, schonen Ressourcen und bereichern eine ausgewogene Ernährung. Darüber hinaus fördert die Gartenarbeit Bewegung an der frischen Luft, stärkt das Wohlbefinden und unterstützt einen bewussteren Umgang mit Lebensmitteln.

Schulgarten als Lern- und Lebensraum

Wie diese Zusammenhänge praxisnah vermittelt werden können, zeigt der Schulgarten der Hauswirtschaftsschule Rosenheim. Er dient als wertvoller Lern- und Lebensraum, in dem Wissen, Naturerfahrung, Umweltbewusstsein und soziales Lernen miteinander verbunden werden.
Die Themen Regionalität und Saisonalität werden dort nicht nur theoretisch behandelt, sondern aktiv in den Unterricht verschiedener Fächer eingebunden. Durch die eigenständige Bewirtschaftung der Gartenbeete übernehmen die Studenten Verantwortung für Planung, Pflege und Ernte.

Verantwortung übernehmen und Wertschätzung entwickeln

Die praktische Arbeit im Garten fördert Teamfähigkeit, Kreativität und Selbstbewusstsein. Gleichzeitig lernen die Studenten, Arbeitsabläufe zu organisieren und langfristig zu planen. Dabei wird deutlich, wie viel Engagement hinter dem Anbau von Lebensmitteln steckt.

Diese Erfahrungen stärken die Wertschätzung für frisches Obst und Gemüse und schaffen ein tieferes Verständnis für nachhaltige Ernährung.

Gartenarbeit stärkt Gemeinschaft und Wohlbefinden

Die gemeinsame Arbeit im Schulgarten dient jedoch nicht nur der Wissensvermittlung. Sie fördert auch das Gemeinschaftsgefühl innerhalb der Klasse und bietet einen Ausgleich zum Schulalltag. Bewegung in der Natur schafft Raum für Entspannung und unterstützt die körperliche sowie mentale Gesundheit.

Nicht selten motivieren die positiven Erfahrungen die Studenten dazu, das erworbene Wissen nach Abschluss der Meisterschule im eigenen Garten anzuwenden und selbst Obst und Gemüse anzubauen. Auf diese Weise tragen sie dazu bei, Regionalität und Saisonalität auch im privaten Alltag zu stärken.

Von der Aussaat bis auf den Teller

Im Schulgarten der Hauswirtschaftsschule Rosenheim werden unter anderem Salate, Radieschen, Kohlrabi und verschiedene Kräuter angebaut. Die geernteten Produkte werden anschließend in der Schulküche verarbeitet.
So erleben die Studenten den gesamten Weg der Lebensmittel – von der Aussaat über die Pflege bis hin zur Verwendung in der Küche.

Auch ohne eigenen Garten lässt sich Gemüse erfolgreich anbauen. Viele Kulturen wie Radieschen oder verschiedene Kräuter gedeihen problemlos in Balkonkästen oder Pflanzgefäßen auf dem Fensterbrett. Schon auf kleinem Raum kann so ein Beitrag zu einer nachhaltigen und gesunden Lebensweise geleistet werden.

Nutzgärten fördern Lebensqualität in Seniorenheimen

Darüber hinaus zeigen Hauswirtschaftsmeiste in zahlreichen Einrichtungen, welchen sozialen und emotionalen Wert Nutzgärten haben können. Besonders in Seniorenheimen erfreuen sich Tisch- und Hochbeete großer Beliebtheit.
Das gemeinsame Pflanzen, Pflegen und Ernten weckt Erinnerungen an frühere Lebensabschnitte, fördert Gespräche und unterstützt die Biografiearbeit. Es entstehen Begegnungsräume, die Gemeinschaft, Lebensfreude und Teilhabe stärken.

Damit leisten Nutzgärten weit über die reine Lebensmittelproduktion hinaus einen wichtigen Beitrag zur Lebensqualität der Bewohner.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Donnerstag, 11. Juni – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass frühe Datenspeicher ganze Räume einnahmen?
Heute passen enorme Datenmengen in kleine Geräte.
Technik entwickelt sich rasant.

Vielleicht denkst Du heute darüber nach, wie schnell sich Dinge verändern.

Wir wünschen Dir einen fortschrittlichen Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Eduard Staudhammer)