MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Freitag, 22. Mai – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Sternschnuppen kleine Staub- oder Gesteinsteilchen sind, die in der Atmosphäre verglühen?
Sie leuchten kurz auf, wenn sie mit hoher Geschwindigkeit eintreten.
Ein kurzer, magischer Moment.

Vielleicht genießt Du heute bewusst kleine Augenblicke.

Wir wünschen Dir einen leuchtenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Tierschutzverein startet Tiertafel im Raum Rosenheim – Hilfe für Mensch und Tier

Tierschutzverein startet Tiertafel im Raum Rosenheim – Hilfe für Mensch und Tier

Höslwang / Landkreis Rosenheim – Ein Tierschutzverein aus dem Raum Rosenheim erweitert sein Engagement: Mit einer neuen Tiertafel soll künftig gezielt Menschen und Tiere in finanziellen Notlagen unterstützt werden – vor allem mit Futterspenden für Hunde, Katzen und Kleintiere. Ziel ist es, eine Versorgungslücke in der Region zu schließen und Tiere im Haushalt zu halten.

Der seit Anfang 2023 offiziell eingetragene Tierschutzverein Federn und Pfoten betreibt seit mehr als zehn Jahren einen privaten Lebenshof, der heute rund 90 Tiere beherbergt. Auf dem Hof leben vor allem Nutzgeflügel wie Enten, Hühner, Gänse und Puten, aber auch Schafe, Tauben, Hunde und Katzen.
Neben der Versorgung der eigenen Tiere übernimmt der Verein regelmäßig akute Notfälle im Tierschutz. Häufig ist er dabei erste Anlaufstelle, insbesondere für Tierarten wie Geflügel oder Tauben, die in klassischen Tierheimen meist nicht aufgenommen werden können.

Versorgungslücke bei Geflügel und Tauben

Nach Angaben des Vereins war genau diese Lücke ein wesentlicher Grund für die Gründung. Während Hunde und Katzen in der öffentlichen Wahrnehmung stark vertreten sind, finden andere Tierarten deutlich weniger Unterstützung, sowohl finanziell als auch organisatorisch.
Die Versorgung erfolgt dabei überwiegend privat finanziert, ergänzt durch Spenden. Gerade bei Futterspenden erhält der Verein nach eigenen Angaben regelmäßig große Mengen, die jedoch nicht immer vollständig vor Ort benötigt werden.

Idee einer Tiertafel entsteht

Aus dieser Situation heraus entwickelte sich der Gedanke einer sogenannten Tiertafel. Ziel ist es, Menschen in finanzieller Not gezielt mit Tierfutter zu unterstützen. Hintergrund sind steigende Kosten, insbesondere durch die neue Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) sowie gestiegene Futterpreise.

Die Tiertafel soll vor allem helfen, dass Tiere nicht aus finanziellen Gründen abgegeben werden müssen. Unterstützt werden sollen unter anderem Rentner mit geringer Rente, arbeitslose Menschen oder Personen in akuten Notlagen.

Unterstützung nach Nachweis der Bedürftigkeit

Die Ausgabe von Futter erfolgt nach einem klar geregelten Verfahren. Interessierte müssen ihre Bedürftigkeit nachweisen und sich vorab per E-Mail anmelden. Dabei sind Angaben zu Person, Tierart, Anzahl und Haltung erforderlich. Anschließend erhält man dann eine Bestätigung per E-Mail und das Antragsformular welches zu einem persönlichen Erstgespräch beziehungsweise der Futterausgabe ausgefüllt mitgebracht werden muss.

Für die Anmeldung gelten folgende Voraussetzungen:

  • Voranmeldung per E-Mail an info@federnundpfoten.com
  • Nachweis der Bedürftigkeit (zum Beispiel Sozialleistungs- oder Rentenbescheide)
  • Dokumente zum Tier wie Impfpass oder Heimtierausweis
  • Gegebenenfalls Nachweise zu Spezialfutter oder Tierarztbescheinigungen

Ziel ist eine kontrollierte und gezielte Unterstützung, die sich an bestehenden Tiertafel-Modellen in Deutschland orientiert.
Weiter Informationen zur Anmeldung sind zu finden Unter: Tiertafel Rosenheim

Futter, Zubehör und spätere Ausweitung geplant

Die Unterstützung umfasst zunächst Futterspenden für Hunde, Katzen, Vögel und Kleintiere. Ergänzend können auch Zubehörteile wie Näpfe, Leinen oder Streu ausgegeben werden – abhängig von den vorhandenen Spenden.

Unterstützung durch Futter-, Sach- und Geldspenden

Die Tiertafel des Vereins lebt maßgeblich von Spenden aus der Bevölkerung. Dabei können sowohl Futter als auch Sachspenden oder Geldspenden abgegeben werden, je nach Möglichkeit der Unterstützer.

Futterspenden spielen die wichtigste Rolle. Benötigt werden vor allem originalverschlossene Packungen an Nass- und Trockenfutter für Hunde, Katzen und Kleintiere. Auch Leckerlis sowie spezielles Diätfutter können gespendet werden. Gerade bei Katzenfutter besteht zwar teilweise ein größerer Bestand, jedoch häufig nur in Form von Nassfutter, sodass insbesondere Trockenfutter zusätzlich benötigt wird.

Im Bereich Sachspenden nimmt der Verein gut erhaltenes und gereinigtes Zubehör entgegen. Dazu gehören beispielsweise Leinen, Halsbänder, Körbchen, Hundemäntel sowie Transportboxen. Auch Kratzbäume, Tierbetten sowie Hygieneartikel wie Katzenstreu, Hundeshampoo oder unbenutzte Pflegemittel sind willkommen. Ziel ist es, neben Futter auch eine Grundausstattung für Tiere in Not bereitzustellen.

Über Geldspenden wird die notwendige Flexibilität geschaffen, um gezielt Lücken zu schließen. Damit finanziert der Verein unter anderem Futter, das nicht ausreichend gespendet wurde, spezielles Diätfutter sowie laufende Kosten, die ausschließlich die Tiertafel betreffen. Spender können dabei gezielt entscheiden, ob ihre Unterstützung ausschließlich der Tiertafel zugutekommen soll – in diesem Fall wird der Verwendungszweck „Tiertafel“ angegeben und die Mittel werden vollständig für Futter und Versorgung eingesetzt. Alternativ fließen allgemeine Spenden in die gesamte Vereinsarbeit, also in Lebenshof, Tierschutzverein und Tiertafel.

Mehr Informationen zu Spenden an den Verein unter: Spende an Federn und Pfoten

Ausgabe künftig mit festen Terminen geplant

Aktuell erfolgt die Futterausgabe noch flexibel nach Absprache. Künftig ist jedoch geplant, regelmäßige Termine, möglicherweise ein- bis zweimal monatlich, einzuführen.
Langfristig wird auch über einen zentraleren Ausgabestandort nachgedacht. Die konkrete Umsetzung hängt von der Nachfrage und der Entwicklung des Projekts ab.
(Quelle: Informationen Federn und Pfoten e.V. Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild, Fotos: Copyright Angelina Kohoutek)

Stadtradeln 2026 in Prien startet mit gemeinsamer Auftakt-Tour

Stadtradeln 2026 in Prien startet mit gemeinsamer Auftakt-Tour

Prien / Landkreis Rosenheim – Die Marktgemeinde Prien beteiligt sich auch in diesem Jahr wieder an der bundesweiten Aktion Stadtradeln des Klima-Bündnisses. Von Samstag, 13. Juni, bis Freitag, 3. Juli sind alle Bürger eingeladen, mit dem Fahrrad Kilometer für den Klimaschutz zu sammeln und ein Zeichen für nachhaltige Mobilität zu setzen.

Zum Auftakt sind alle Radbegeisterten herzlich zur Eröffnungstour am Samstag, 13. Juni, eingeladen. Start ist um 10 Uhr am Haus des Gastes, Alte Rathausstraße 11. Dort werden die Teilnehmer von dem Ersten Bürgermeister der Marktgemeinde, Andreas Friedrich, offiziell begrüßt. Anschließend startet die gemeinsame Tour zu Ecken in Prien, die man so nicht kennt, fachkundig begleitet von Raimund Hobmaier vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club e. V. (ADFC).

Tour führt zu besonderen Orten in Prien und Atzing

Die Route führt vom Tourismusbüro Prien zunächst zum historischen E-Werk, einem Bauwerk aus der Jahrhundertwende, dass die frühen Anfänge der Stromgewinnung in Bayern dokumentiert. Von dort geht es weiter über ruhige Nebenstraßen in den hügeligen Westen von Prien und vorbei an landwirtschaftlichen Flächen lokaler Direktvermarkter, wo ein kurzer Stopp eingelegt wird. Ein besonderes Highlight der Tour ist das alte Moorbad von Atzing. Einst diente es königlichen Gästen als Bad – heute wird das Moorbad als Löschweiher von der Feuerwehr genutzt. Anschließend führt die Strecke wieder zurück nach Prien. Bei der Rückkehr erwarten die Teilnehmer Getränke und ein kleiner Imbiss.

Anmeldung für Teams weiterhin möglich

Während der dreiwöchigen Aktion haben alle teilnehmenden Teams, bestehend aus mindestens zwei Personen, die Gelegenheit, möglichst viele Alltagskilometer mit dem Fahrrad zurückzulegen. Ziel ist es, den Radverkehr zu fördern, das Gemeinschaftsgefühl zu stärken und einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Alle interessierten Teams können sich noch unter stadtradeln.de registrieren und ihre geradelten Kilometer eintragen. Bereits bestehende Zugangsdaten aus den Vorjahren behalten ihre Gültigkeit.
Weitere Informationen erhalten Interessierte unter tourismus.prien.de sowie im Tourismusbüro Prien unter Telefon +49 8051 6905-0 oder per E-Mail an info@tourismus.prien.de.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prein am Chiemsee / Beitragsbild: Das Stadtradeln 2026 steht in den Startlöchern Copyright Markt Prien a. Chiemsee)

Ferienprogramm in Eggstätt: 37 Aktionen für Kinder – Anmeldung ab 29. Juni möglich

Ferienprogramm in Eggstätt: 37 Aktionen für Kinder – Anmeldung ab 29. Juni möglich

Eggstätt / Landkreis Rosenheim – Sommerferien ohne Langeweile: Auch 2026 bietet die Gemeinde Eggstätt wieder ein umfangreiches Ferienprogramm für Kinder an. Insgesamt 37 Veranstaltungen wurden organisiert – von Sport und Kreativität bis hin zu Ausflügen und Mitmachaktionen.

Neu im Programm sind unter anderem eine Blaulicht-Schnitzeljagd, ein Yoga-Workshop sowie ein Padel-Schnupperkurs, bei dem Kinder die Trendsportart ausprobieren können. Außerdem stehen Besuche auf Bauernhöfen auf dem Plan, bei denen unter anderem regionale Spezialitäten selbst hergestellt werden.
Auch Ausflüge und kreative Angebote fehlen nicht: Geplant sind unter anderem ein Besuch im Freizeitpark, eine Wanderung auf eine Alm in den Chiemgauer Bergen, ein Schauspielworkshop sowie eine Zaubershow mit Tricks zum Nachmachen.

Daneben kehren zahlreiche bekannte Angebote zurück. Mit dabei sind unter anderem die Spielstadt Mini-Ro, die Haarwerkstatt sowie ein Besuch bei der Polizeiinspektion Prien.

Online-Anmeldung startet Ende Juni

Das komplette Ferienprogramm ist ab sofort online abrufbar. Die Anmeldung zu allen Veranstaltungen startet am Montag, 29. Juni, um 9 Uhr und ist ausschließlich online möglich.
Weitere Informationen gibt es unter Ferienprogramm Eggstätt sowie auf der Website der Gemeinde Eggstätt.
(Quelle: Pressemitteilung Gemeinde Eggstätt / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Radsport: Red Bull – Bora – hansgrohe-Profi Laurence Pithie gewinnt Auftakt der 4 Tage von Dünkirchen

Radsport: Red Bull – Bora – hansgrohe-Profi Laurence Pithie gewinnt Auftakt der 4 Tage von Dünkirchen

Frankreich / Dünkirchen / Raubling – Erfolgreicher Start für Red Bull – Bora – hansgrohe bei den 4 Tage von Dünkirchen: Radsport-Profi Laurence Pithie hat die erste Etappe in Frankreich gewonnen und damit seinen zweiten Sieg innerhalb von vier Tagen gefeiert. Bereits am Sonntag hatte der 23-Jährige Rund um Köln für sich entschieden.

Die erste Etappe führte über 177 Kilometer von Lagny-le-Sec nach Laon. Die Entscheidung fiel auf einem rund zwei Kilometer langen Schlussanstieg mit durchschnittlich etwas mehr als vier Prozent Steigung. Der finale Rundkurs musste zuvor bereits zwei Mal absolviert werden.
Ein stark auseinandergezogenes Feld erreichte die entscheidende Passage. Für die Tempoarbeit im Finale sorgte unter anderem Callum Thornley, der die große Gruppe auf den letzten Kilometern kontrollierte.
Im Schlusssprint bergauf setzte sich Pithie schließlich durch. Auf der kurvenreichen Zielgeraden wählte er die entscheidende Linie und sicherte Red Bull – Bora – hansgrohe damit den nächsten Erfolg.

„Das Team hat heute eine hervorragende Arbeit gemacht. Es war heute ein relativ einfacher Tag, aber die Schlussrunde hatte es in sich. Auf der Zielgeraden habe ich dann alles gegeben. Ich bin sehr glücklich mit diesem Sieg. Köln hat mir viel Selbstvertrauen für diese Woche gegeben“, sagte Pithie nach dem Rennen.
(Quelle: Pressemitteilung Red Bull – Bora – hansgrohe / Beitragsbild: Symbolfoto re)

SDP beim Sommerfestival Rosenheim 2026: ELIF und Max Grimm als Support Acts bestätigt

SDP beim Sommerfestival Rosenheim 2026: ELIF und Max Grimm als Support Acts bestätigt

Rosenheim – Für das Konzert von SDP am 11. Juli beim Sommerfestival Rosenheim stehen die Support Acts fest: Die Berliner Popmusikerin ELIF sowie der deutschsprachige Pop-Künstler Max Grimm werden den Konzertabend in Rosenheim eröffnen.

ELIF zählt seit mehreren Jahren zu den bekannten Stimmen der deutschsprachigen Popmusik. Die Sängerin veröffentlichte bislang vier Studioalben und erreichte mehrfach hohe Platzierungen in den deutschen Charts. Zu ihren bekanntesten Songs gehören unter anderem „Unter meiner Haut“, „Zu Ende“ gemeinsam mit Samra sowie „Highway“ mit Katja Krasavice. Darüber hinaus war sie unter anderem bei „The Voice of Germany“ und „Sing meinen Song“ zu sehen.

Auch Max Grimm ist in der deutschsprachigen Popszene aktiv. Seine Musik bewegt sich zwischen Pop, Rap und Alternative. Bekanntheit erlangte er unter anderem über soziale Medien sowie durch Live-Auftritte in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Zuletzt war er mit seiner „Im Späti Tour“ unterwegs. Gemeinsam mit SDP und den 257ers entstanden zudem mehrere musikalische Projekte.

Tickets für das Konzert sind weiterhin erhältlich über Sommerfestival Rosenheim, KU’KO Rosenheim sowie beim Ticketservice im KU’KO in der Kufsteiner Straße 4 in Rosenheim.
(Quelle: Pressemitteilung Rosenheim Event GmbH / Beitragsbild: Archiv Innpuls.me)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Donnerstag, 21. Mai – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass Schallwellen Muster erzeugen können, wenn sie auf Oberflächen treffen?
Diese nennt man Klangfiguren.
Geräusche werden so sichtbar.

Vielleicht nimmst Du heute wahr, wie vielfältig Deine Umgebung ist.

Wir wünschen Dir einen inspirierenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: re)

Tag der Pflege bei RoMed: Moderne Medizin zum Erleben und Anfassen

Tag der Pflege bei RoMed: Moderne Medizin zum Erleben und Anfassen

Wasserburg / Rosenheim – Pflege ist heute weit mehr als klassische Versorgung am Krankenbett. Wie modern, technisch und vielseitig der Beruf geworden ist, zeigten die RoMed-Kliniken in Rosenheim und Wasserburg am Internationalen Tag der Pflege. Mit Vorträgen, Mitmachstationen und Führungen erhielten Besucher spannende Einblicke in den Klinikalltag, von innovativer Wundversorgung bis hin zu digitaler Unterstützung in der Geriatrie.

„Viele Menschen verbinden Pflege noch immer ausschließlich mit Grundversorgung. Dabei hat sich das Berufsbild enorm weiterentwickelt“, erklärte Pflegedienstleiter Simon Brunnlechner am Rande der Veranstaltung. „Wir wollten zeigen, wie viel Fachwissen, Verantwortung und Menschlichkeit hinter unserer täglichen Arbeit steckt.“

Fachvorträge in Rosenheim

Im RoMed Klinikum Rosenheim stand vor allem die Wissensvermittlung im Mittelpunkt. Im Eingangsbereich informierten Pflegekräfte und Fachpersonal in mehreren Vorträgen über moderne pflegerische Versorgung. Themen waren unter anderem die Betreuung von Krebspatienten, Atmungstherapie sowie die Versorgung von Menschen mit einem Stoma. Die Besucher erhielten dabei praxisnahe Einblicke in spezialisierte Bereiche der Pflege.

Pflege zum Mitmachen in Wasserburg

Besonders interaktiv präsentierte sich die RoMed Klinik Wasserburg am Inn. Unter dem Motto „Pflege zum Anfassen und Erleben“ konnten Gäste verschiedene Anwendungen selbst ausprobieren und moderne Pflege hautnah erleben.
Großes Interesse gab es beim Thema Wundmanagement. Fachkräfte erklärten innovative Behandlungsmethoden wie spezielle Wundauflagen, die Madentherapie oder die sogenannte VAC-Therapie. Mithilfe einer Wassermelone wurde das Verfahren anschaulich demonstriert. „Das war überraschend spannend. Ich hätte nie gedacht, wie technisch und spezialisiert Wundversorgung heute ist“, sagte eine Besucherin.

Digitale Unterstützung und Einblicke in die Intensivmedizin

Auch die Geriatrie stieß auf großes Interesse. Besucher konnten digitale Beschäftigungssysteme wie den „CareTable“ testen, audiovisuelle Anwendungen für Menschen mit Demenz kennenlernen und sogar Exoskelette ausprobieren. Ergänzt wurde das Angebot durch praktische Alltagshilfen aus der Pflege.
Ein weiterer Publikumsmagnet war die Intensivstation. Bei Führungen im Halbstundentakt erhielten Interessierte Einblicke in ein komplett ausgestattetes Intensivzimmer mit moderner Beatmungs- und Dialysetechnik.

Pflegeberuf verändert sich rasant

Die Veranstaltungen in Rosenheim und Wasserburg machten deutlich, wie stark sich der Pflegeberuf in den vergangenen Jahren gewandelt hat. Digitalisierung, Spezialisierung und die enge Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen prägen den Alltag zunehmend.
Trotz aller technischen Entwicklungen stehe weiterhin der Mensch im Mittelpunkt, betonte Brunnlechner: „Technik unterstützt uns – aber am Ende geht es immer um Menschen. Gerade deshalb ist es wichtig, unsere Arbeit transparent zu machen.“
(Quelle: Pressemitteilung RoMed Kliniken / Beitragsbild: Am Aktionsstand der Altersmedizin konnten große und kleine Besucher den „CareTable“ zur Beschäftigungstherapie testen. Copyright RoMed Kliniken)

Nach 20 Jahren wiederentdeckt: LBV findet seltene Heuschrecke im Allgäu

Nach 20 Jahren wiederentdeckt: LBV findet seltene Heuschrecke im Allgäu

Oberstdorf / Bayern – Pünktlich zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt am 22. Mai gibt es eine besondere Nachricht aus dem Allgäu: Dort haben die Gebietsbetreuer des bayerischen Naturschutzverbands LBV (Landesbund für Vogel- und Naturschutz) an der Trettach bei Oberstdorf die seltene Türks Dornschrecke entdeckt. Im Allgäu war die vom Aussterben bedrohte Heuschreckenart seit mehr als 20 Jahren verschollen – Experten gingen daher bereits von einem Erlöschen der Population aus.

Deutschlandweit gibt es darüber hinaus nur noch wenige Vorkommen, die alle in Oberbayern liegen. „Der Fund zeigt, wie wichtig naturnahe Wildflüsse für viele bedrohte Arten sind. Solche Lebensräume sind heute selten geworden. Deshalb zählt jeder Meter, an dem ein Fluss noch wild fließen darf, wie hier an der Trettach“, sagt LBV-Gebietsbetreuerin Tanja König.

Die Türks Dornschrecke kommt nur dort vor, wo Flüsse noch Platz haben und durch Hochwasser immer wieder offene Kiesflächen entstehen. Auf dem Wildflussschotter findet ihr ganzes Leben statt: Sie ernähren sich von den Algen, Moosen und Gräsern, die dort vorkommen, pflanzen sich fort und legen ihre Eier gut getarnt in den Kies. Die Art ist nur etwa zehn Millimeter groß und reagiert sehr sensibel auf Veränderungen ihres Lebensraums: Werden Flüsse verbaut, beispielsweise durch Wasserkraftwerke, verschwindet auch die seltene Heuschrecke. Weil es in Deutschland kaum noch geeignete Lebensräume für die Türks Dornschrecke gibt, gilt die Art bundesweit als vom Aussterben bedroht.

Seltene Arten finden an der Trettach letzten Rückzugsort

Der betroffene Abschnitt der Trettach gehört zu den letzten weitgehend natürlichen Wildflusslandschaften im Allgäu. Dort finden nicht nur Türks Dornschrecken geeignete Bedingungen, sondern auch viele andere Tier- und Pflanzenarten wie der vom Aussterben bedrohte Flussuferläufer oder Alpenschwemmlinge wie die Alpen-Wachsblume. „Dieser Teil der Trettach bei Oberstdorf ist ein echtes Naturjuwel. Gerade solche wilden Flüsse zeigen, wie vielfältig und lebendig unsere Natur sein kann, wenn man ihr Raum lässt“, sagt Tanja König vom LBV.

LBV fordert konsequenten Schutz naturnaher Flüsse

Die Wiederentdeckung macht deutlich, wie wichtig naturnaher Flusslandschaften für die Artenvielfalt sind. Zum Internationalen Tag der biologischen Vielfalt erinnert der LBV deshalb daran, wie dringend diese Lebensräume geschützt werden müssen. „Schon kleine Veränderungen können empfindliche Arten verdrängen. Dort wo es noch wilde Abschnitte von Flüssen gibt, sollte deshalb jede Art von Eingriff konsequent vermieden werden“, mahnt die Gebietsbetreuerin. Nur so haben Arten wie die Türks Dornschrecke auch künftig eine Überlebenschance.

Um die Türks Dornschrecke und anderer spezialisierter Arten zu fördern, führt der LBV insbesondere in Oberbayern das Bundesprojekt „Bayerns Seltenste – Arten der Trockenlebensräume“ durch. Infos zum Projekt: lbv.de/trockenlebensraeume/.
(Quelle: Pressemitteilung LBV / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Pfingstferien im Freilichtmuseum Amerang: Familienprogramm mit Mühlentag und Mitmachaktionen

Pfingstferien im Freilichtmuseum Amerang: Familienprogramm mit Mühlentag und Mitmachaktionen

Amerang / Landkreis Rosenheim – In den Pfingstferien lädt das Freilichtmuseum Amerang mit einem abwechslungsreichen Programm für die ganze Familie ein. Besucher erwarten Vorführungen, offene Werkstätten, Führungen und spannende Einblicke in altes Handwerk und bäuerliches Leben.

Zum Auftakt der Ferien findet am Pfingstmontag, 29. Mai, der Deutsche Mühlentag statt. Ab 11 Uhr gibt es an der historischen Sägemühle Vorführungen mit Kurzführungen. Kinder können parallel in einer offenen Werkstatt mitmachen und kreativ werden. Am Nachmittag liest Wilma Pfeiffer in der Furthmühle Märchen für Kinder vor.

Offene Werkstätten und Honigernte

Auch in den Ferien stehen mittwochs von 13 bis 16 Uhr Mitmachaktionen für Familien auf dem Programm. Am 27. Mai dreht sich alles um Handwerk und Kreativität, am 3. Juni um Tiere und ihre Produkte. Außerdem können Besucher Imker Marinus Gasser bei der Honigernte über die Schulter schauen und mehr über Bienen und Imkerei erfahren.

Führung und Fotoausstellung

Zum Ferienabschluss gibt es am Sonntag, 7. Juni, eine offene Führung durch das Museum.

Zudem ist die Fotoausstellung „Hans. Eine kleine Geschichte vom Glück“ mit eindrucksvollen Schwarz-Weiß-Aufnahmen von Fotograf Stefan Winkelhöfer zu sehen.

Das Museum ist dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Informationen gibt es auf der offiziellen Website des Freilichtmuseums Amerang.
(Quelle: Pressemitteilung Freilichtmuseum Amerang / Beitragsbild: Die Sägemühle aus Waldhausen wird am bundesweiten Müh-lentag in Betrieb genommen. Copyright Bezirk Oberbayern, FLM Amerang, C. Heim)

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

MorgenINNPULS – Schon gewusst?

Mittwoch, 20. Mai – Guten Morgen!

Wusstest Du, dass in fast jeder Deiner Zellen die komplette DNA gespeichert ist?
Sie enthält die Informationen für Deinen Körper.
Ein komplexes System im Kleinen.

Vielleicht wird Dir heute bewusst, wie viel in Dir steckt.

Wir wünschen Dir einen faszinierenden Start in den Tag! 🌞
(Quelle: Artikel Josefa Staudhammer / Beitragsbild: Copyright Josefa Staudhammer)

Schüler der Freien Waldorfschule zeigt Dokumentarfilm über Kenia-Reise im Marias Kino

Schüler der Freien Waldorfschule zeigt Dokumentarfilm über Kenia-Reise im Marias Kino

Bad Endorf / Landkreis Rosenheim – Am 11. Juni präsentiert Valentin Hopf, Schüler der 12. Klasse der Freien Waldorfschule, seinen selbst produzierten Dokumentarfilm im Marias Kino in Bad Endorf. Der Film entstand während eines Sozialpraktikums in Kenia gemeinsam mit dem Projekt „upendo tamu“ und gibt persönliche Einblicke in das Leben der Menschen vor Ort sowie in die bewegenden Erfahrungen der Reisegruppe.

Während seines Sozialpraktikums in Kenia begleitete Valentin Hopf die gesamte Reise mit der Kamera. Aus den Aufnahmen entstand eine persönliche Dokumentation, die Begegnungen, Alltagssituationen und besondere Momente der Reise festhält.
Der Film vermittelt nicht nur Eindrücke vom Leben der Menschen in Kenia, sondern zeigt auch die Gedanken, Gefühle und Erlebnisse der Schüler während ihres Aufenthalts.

Die Vorführung findet am Donnerstag, 11. Juni, um 19:30 Uhr im Marias Kino (Eisenbartlinger Weg 4, 83093 Bad Endorf) statt.
Der Eintritt beträgt 3 Euro.
(Quelle: Pressemitteilung Freie Waldorfschule Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)