Wer Hundekot einsammelt, schützt die Umwelt

Wer Hundekot einsammelt, schützt die Umwelt

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Wer seinen Hund verantwortungsbewusst halten möchte, schützt auch die Umwelt, in der sich das Tier regelmäßig bewegt. Dazu gehört, Hundehaufen auf Spaziergängen einzusammeln, davon profitieren nicht nur andere Spaziergänger, sondern auch die Natur, wie eine belgische Studie jetzt belegt.

Spaziergänge halten fit, sorgen für Bewegung und oft auch Sozialkontakte. Wer einen Hund hat, ist meist regelmäßig an der frischen Luft unterwegs, unter anderem mit dem Ziel, dass sich der Hund erleichtern kann. Im Optimalfall sammeln Herrchen den Hundekot dann auf und entsorgen ihn. In vielen Gemeinden ist das sogar Pflicht und bei Missachtung droht ein Bußgeld.
Warum das Aufsammeln nicht nur wichtig für das Gemüt ihrer Mitmenschen ist, sondern auch die Natur schützt, zeigt eine Studie von Forschenden der Universität Gent: „Stadtnahe Ökosysteme haben wichtige Funktionen für Umwelt und Gesellschaft“, schreiben die Wissenschaftler im Fachjournal „Ecological Solutions and Evidence“. „Auf der einen Seite sind sie besonders schützenswert, auf der anderen Seite durch die hohe Besucherfrequenz meist belastet.“
Da viele Hundehalter mit ihren Tieren in Städten leben, sind sie beim Spazierengehen auf das begrenzte Angebot an nahe gelegenen Wiesen und Wäldern in der Umgebung angewiesen. Da die meisten Menschen ihre Hunde an der Leine führen, hinterlassen die Vierbeiner Urin und Kot häufig direkt am Wegesrand. Damit bringen sie Stickstoff und Phosphor in den Boden ein.

Hundekot beeinflusst die Pflanzenvielfalt

In ihrer Studie nehmen die Forscher die Auswirkungen von Hundeausscheidungen unter die Lupe: Über anderthalb Jahre wurden im Umfeld der belgischen Stadt Gent Hunde gezählt und Bodenproben gesammelt. Insbesondere die Werte für Stickstoff und Phosphor, die in hohem Maße in Kot und Urin von Hunden vorhanden sind, standen dabei im Fokus.
„Höhere Nährstoffwerte führen zu einem stärkeren Pflanzenwachstum, was größtenteils eine begrenzte Anzahl von nährstoffbedürftigen Arten fördert“, schreiben die belgischen Wissenschaftler. „Diese verdrängen Spezialisten, indem sie ihnen das notwendige Licht streitig machen.“ Weiter kommen sie zu dem Schluss: „Das führt zum Verlust einiger Pflanzenarten und zu einer Homogenisierung der anzutreffenden Pflanzenwelt.“

Einsammeln zeigt Wirkung

Um dem entgegenzuwirken, wird in der Studie vorgeschlagen, dass je nach Ort verschiedene Regelungen Abhilfe schaffen könnten. So könnte mancherorts ein Laufen ohne Leine helfen, damit sich die erhöhten Nährstoffwerte nicht an einem Ort konzentrieren, sondern Phosphor und Stickstoff verteilt besser vom Boden aufgenommen werden können.
Einen einfach zu erreichenden, aber dennoch wirksamen Effekt sehen die Autoren zudem in Kotbeuteln und ähnlichen Systemen. Denn Urin ist der Studie zufolge nur für einen kleineren Anteil der Belastung verantwortlich: „Da die Fäkalien 97 Prozent des Phosphors und 56 Prozent des Stickstoffs der gesamten Ausscheidungen eines Hundes ausmachen, kann die Entfernung von Fäkalien, zum Beispiel mit Kotbeuteln und Kotschaufeln, die potenzielle Anreicherung mit Nährstoffen stark verringern.“
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 20. März

Namenstag haben: Claudia, Alexandra Gisbert, Irmgard, Wolfram

3 bekannte Geburtstagskinder:

Chester Bennington (1976 – war ein US-amerikanischer Musiker, der seit dem Debütalbum „Hybrid Theory“ Leadsänger sowie Songwriter der einflussreichen Nu-Metal-Band „Linkin Park“ war und mit Songs wie „In the End“ und „Crawling“ in die neuere Musikgeschichte eingegangen ist.) 

Holly Hunter (1958 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Oscar-Preisträgerin für ihre Hauptrolle im Film „Das Piano“.)

– Bernhard Hoecker (1970 – ist ein deutscher Komiker, Schauspieler und Moderator. Bekannt von Sendungen wie „Switch“, „Genial daneben“, „Schillerstraße“ und aktuell „Wer weiß denn sowas?“.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1970: Bundespräsident Gustav Heinemann eröffnet mit dem Terminal 1 den Flughafen Köln/Bonn.
  • 2008: Emirates bietet als erste Fluglinie weltweit die Möglichkeit, auch während des Fluges mit dem Mobiltelefon zu telefonieren.
  • 2010: In Freiburg im Breisgau wird das Augustinermuseum in einem ehemaligen Kloster wiedereröffnet, das Exponate aus der Zeit vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhundert zeigt.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: Josefa Staudhammer)
Tachings Floriansjünger haben einen Paten

Tachings Floriansjünger haben einen Paten

Palling / Taching / Landkreis Traunstein – Zahlreiche Tachinger Feuerwehrler traten vor wenigen Tagen anlässlich des geplanten 140-jährigen Gründungsfestes zum Patenbitten im Saal des Gasthauses Michlwirt in Palling an. Nach harten Verhandlungen konnte ein Deal geschlossen werden.

Sehr zum Erstaunen der Pallinger Feuerwehrleute marschierten die Floriansjünger aus Taching in den Saal ein, allen voran die Tenglinger Blasmusik, die Schirmherrin und Tachings Bürgermeisterin Stefanie Lang sowie Patenbraut Manuela Lechner. „Wir sind gerade zufällig in der Gegend und wollten hier heute einfach eine Marschprobe machen“, betonte Tachings Vorstand Josef Gramminger, was allerdings die Pallinger Feuerwehrleute nicht so recht glauben wollten.

Palling forderte 800 Maß Bier

Nach einer ersten Stärkung nahm Josef Gramminger „seinen gesamten Mut zusammen“ und rückte mit dem eigentlichen Grund des Besuchs heraus. „Wir sind heute hier, um euch um die Patenschaft für unser Gründungsfest zu bitten“, sagte er in Richtung des Pallinger Vereinschefs Christian Waldherr. Dieser zeigte sich von Beginn an verhandlungsbereit und meinte, „bei 800 Freimaßen sind wir gerne bereit euch den Paten zu machen“, was den Auftakt eines intensiven Verhandlungsmarathons bildete.
Launig und schlitzohrig führten Josef Irlacher und Wolfgang Helmberger als Ansager durch den Abend. Außerdem mussten die Tachninger so manch eine Bewährungsprobe meistern. Die Auftaktaufgabe wurde an Festleiterin Katja Stockhammer gestellt. Die Gastgeber hatten einen „Heißen Draht“ in Form der Zahl „140“ vorbereitet, den es zu meistern galt. Begleitet wurde sie vom Vorstand, dem Kommandanten sowie dem Schriftführer, die bei jeder versehentlichen Berührung mit einem großen Schluck „Spezialsud“ aus dem Hause „s´Schmid Bräu“ verköstigt wurden.
An den Haltepunkten musste Katja Stockhammer außerdem knifflige Fragen beantworten und beispielsweise erraten, wie viele Reifen die Pallinger Einsatzfahrzeuge insgesamt haben. Falsche Antworten wurden durch die beiden Moderatoren konsequent mit einem Schnaps geahndet, was sich nicht unbedingt positiv auf den weiteren Verlauf des „Heißen Drahtes“ ausgewirkt hat.

Der heiße Draht Copyright Feuerwehr Taching
Pallings Bürgermeister zeigt sich großzügig

Mitten in den Verhandlungsrunden starteten die Tachinger Delegierten einen neuen Versuch, die Pallinger Gastgeber mit einem Fass Bier gnädig zu stimmen. Dem kam allerdings Pallings Vorstand zuvor als er deren 1. Bürgermeister Franz Ostermeier überzeugte, auch ein Fass zu spenden. Mit zwei kräftigen Schlägen stellte das Pallinger Gemeindeoberhaupt seine „Anzapfkünste“ unter Beweis. Somit mussten die Tachinger Vertreter notgedrungen mit dem „Heißen Draht“ weitermachen. Sie durften allerdings die Teammitglieder an der Trinkvorrichtung austauschen.
Trotz der „Tortur“ wurden sich die Verhandlungsführer noch nicht einig und somit kamen die vorbereiteten „Holzscheiteln“ zum Einsatz. Damit sich niemand von den Tachinger Bittstellern aus der Verantwortung stehlen konnte, waren diese bereits mit den passenden Namen versehen. Wie die Tachinger Feuerwehrleute schmerzhaft feststellen mussten, fertigten die Pallinger Feuerwehrleute „extrem spitze“ Kanten an. Lediglich die Patenbraut Manuela Lechner durfte es sich auf einem „Sitz-Scheitel“ bequem machen.

Scheitel mit Namen beschriftet Copyright Feuerwehr Taching
Heimfahrservice als „Zuckerl“

Diese Maßnahme zeigte dann aus Pallinger Sicht recht zügig Wirkung und die Rädelsführer wurden sich zügig bei „350 Maß Bier und einen eigenen Patengarten am Festzelt“ einig. Dies wiederum gefiel den Pallingern im Saal noch nicht so recht und so forderte das Plenum noch einen eigenen Heimfahrservice für die Mitglieder des Patenvereins. Dieser Forderung kamen die Tachinger Vertreter dann schließlich auch nach und Festleiterin Katja Stockhammer sowie Vorstand Josef Gramminger besiegelten per Handschlag mit dem Pallinger Vorstand Christian Waldherr die Patenschaft.
„Wir sind zwar um einige Maß Bier ärmer geworden, dürfen uns aber dafür auf einen feierfreudigen Patenverein aus Palling freuen“, so das erste Fazit der Festleiterin. Der Abend endete in geselliger Runde, an dem die Gäste aus Taching noch ein weiteres Fass Bier „aus dem Ärmel zauberten“ und so ihre Dankbarkeit für die neuerliche Patenschaft der Feuerwehr Palling unterstrichen. Diese waren bereits im Jahr 2009 der Patenverein, als die Feuerwehr Taching ihr 125-jähriges Gründungsfest feierte und 2018 machten die Tachinger den Paten beim 150-jährigen Gründungsfest der Feuerwehr Palling.

GesamtBildCopyright Feuerwehr Taching
Die Festwoche

Nun steht der Festwoche bei der Feuerwehr Taching nichts mehr im Weg. Den Auftakt bildet am 18. Juni der Bieranstich als „Tag der guten Nachbarschaft sowie Tag der Vereine, Betriebe und Hütten. Am 19. Juni findet ein Konzertabend mit den Fäaschtbänkler’n statt ehe einen Tag später das „Wein- und Weißbierfest“ mit dem „Postamt Trio“ über die Bühne gehen wird.
Einen weiteren Höhepunkt bildet der Kabarettabend mit der „Altneihauser Feierwehrkapell’n“ am 21. Juni. Den Abschluss der Festwoche anlässlich des 140-jährigen Gründungsfestes bildet der Festsonntag am 22. Juni, zu dem sich bereits zahlreiche Feuerwehrvereine aus der Region angemeldet haben und auch die gesamte Dorfgemeinschaft mit den Jubilaren feiern wird.
(Quelle: Pressemitteilung Kreisfeuerwehrverband Traunstein / Beitragsbild: Copyright Feuerwehr Taching)

„Lese-Reise“ mit Carmen Rohrbach in der Bücherei Prien

„Lese-Reise“ mit Carmen Rohrbach in der Bücherei Prien

Prien / Landkreis Rosenheim – Am Donnerstag, 10. April, um 19 Uhr veranstaltet die Bücherei Prien unter dem Titel „Sieben Bücher – ein Leben“ eine Lese-Reise mit Carmen Rohrbach im Dachgeschoss des Haus des Gastes Prien (Alte Rathausstraße 11.)

Die promovierte Biologin ist eine der bekanntesten Reiseschriftstellerinnen der Gegenwart. Geboren in Bischofswerda, aufgewachsen in Bautzen und Freyburg an der Unstrut, wurde sie nach einem Fluchtversuch und zweijähriger Haft aus der DDR ausgewiesen und promovierte am Max-Planck-Institut Seewiesen. Inzwischen hat sie fast die halbe Welt erkundet, immer allein, höchstens in Begleitung von Dromedar, Pferd oder Esel. Das Abenteuer-Gen wurde ihr schon in die Wiege gelegt, ebenso das Fernweh, die Sehnsucht nach neuen Erfahrungen und Begegnungen.

Eine abwechslungsreiche Lese-Reise

Den Zuhörenden der Bücherei-Lesung liest die Autorin an diesem Abend aus sieben ihrer Bücher vor und verbindet die einzelnen Teile mit Erzählungen, so dass eine abwechslungsreiche Lese-Reise entsteht. Ihre erste Reise führte Carmen Rohrbach nach Galapagos, wo sie ein Jahr lang unter Tieren leben konnte. Die Reiseschriftstellerin berichtet, warum sie nicht weiter als Biologin arbeitete. Stattdessen wanderte sie durch den Jemen, ihr Weg führte Rohrbach nach Namibia, in die Mongolei, Ägypten und zuletzt nach Island. „Doch auch in der nächsten Umgebung kann man Natur und Abenteuer erleben, wie mein Buch über die Isar zeigt“, so die weitgereiste Autorin. „Ich bin überzeugt, eine Reise beginnt nicht in dem Moment, da wir uns auf den Weg begeben, und sie endet nicht, wenn wir ans Ziel gelangen. In Wahrheit beginnt sie viel früher, wenn unsere Fantasie ihre Traumbilder produziert.“ Eintrittskarten kosten 14 Euro. Einlass ab 18.30 Uhr.
(Quelle: Pressemitteilung Markt Prien am Chiemsee / Beitragsbild: Copyright Carmen Rohrbach)

Katzenerziehung auf einen Click

Katzenerziehung auf einen Click

Deutschland / Bayern / Rosenheim – Katzen haben den Ruf, vor allem ihrem eigenen Willen zu folgen. Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht lernen und erzogen werden können. Im Gegenteil: Mit der richtigen Methode lassen sich Katzen sanft und effektiv trainieren.

Eine bewährte Technik, um etwa das Kratzen an Möbeln oder das Betteln um Futter zu unterbinden, ist dabei das Clickertraining.„Clickertraining basiert auf dem Prinzip der positiven Verstärkung“, erklärt Katzenexpertin und Diplom-Biologin Birgit Rödder, die mit der Katzen-Clicker-Box einen Ratgeber sowie Trainings- und Übungskarten zum Ausprobieren veröffentlicht hat. „Anstatt eine Katze bei Fehlverhalten zu bestrafen, wird sie für erwünschtes Verhalten belohnt. Dafür braucht man nur einen Clicker, also ein kleines Gerät, das ein klickendes Geräusch macht. Alternativ funktioniert aber auch Zungenschnalzen oder ein eindeutiges Wort gut. Diese sogenannten Marker sollten aber nur während des Trainings eingesetzt werden, sonst verlieren sie ihre Bedeutung“, erklärt die Expertin. „In einem ersten Schritt verknüpft man das Geräusch zum Beispiel mit einer Leckerei, bis es zuverlässig das Futter ankündigt. Anschließend kann man der Katze durch das Geräusch mitteilen, welches spezielle Verhalten Erfolg verspricht. Nach einigen Wiederholungen verbindet sie beides und wird das positive Verhalten öfter zeigen. Katzen lernen so sehr schnell und sehr gerne kleine Tricks, da sie viele Erfolgserlebnisse hintereinander erzielen. Haben sie auf diese Art das Prinzip verstanden, kann man die Trainingsmethode auch erzieherisch einsetzen.“

Wann ist Clickertraining sinnvoll?

Clickertraining kann in vielen Situationen helfen: Kratzt die Katze etwa häufig am Sofa, braucht sie eine Alternative, beispielsweise einen Kratzbaum. Wenn sie diesen nutzt, wird geklickt, belohnt und der Kratzbaum wird so positiv verknüpft. „Auch wenn es ums Futter geht, gibt es so manches unerwünschtes Verhalten bei Katzen. Die einen betteln am Tisch, wenn ihre Halter etwas essen wollen, die anderen sind ganz aufgeregt, wenn sie selbst ihr Futter bekommen sollen“, beschreibt die Biologin. „Mit etwas Geduld kann man der Katze dann aber beibringen, sich ruhig hinzusetzen und zu warten und dieses Verhalten mit einem Click belohnen und verstärken. Man beginnt mit einer bis sehr wenigen Sekunden, damit sie schnell lernt, dass sich Warten lohnt. Die Dauer kann man anschließend langsam auf mehrere bis viele Minuten steigern.“
Ängstliche oder scheue Katzen profitieren vom Clickertraining noch auf eine weitere Art: Die Bestätigung durch den Halter, dass das Verhalten erwünscht ist, gibt ihnen mehr Sicherheit und stärkt die Bindung. Der Mensch wird zu einem wichtigen und geliebten Trainingspartner. Hat die Katze Angst vor der Transportbox, lässt sich die Box mit Clickertraining positiv verknüpfen und der Tierarztbesuch wird weniger stressig. Neben den erzieherischen Aspekten lässt sich Clickertraining aber auch beim gemeinsamen Spielen und zur Beschäftigung einsetzen. So wird die Katze mental gefordert und es kommt keine Langeweile auf.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Das Clickertraining ist im Prinzip einfach, erfordert aber Geduld und Konsequenz. Die folgenden Schritte helfen, es richtig aufzubauen:

  • Konditionierung: Das Geräusch positiv verknüpfen
    „Die Grundlage bei dieser Methode ist, dass die Katze das Click-Geräusch mit einer Belohnung, also positiv verknüpft“, erklärt Rödder. „Zu Beginn sollte man daher 15- bis 30-mal maximal zwei Sekunden nach dem Click ein Futterstück liefern, damit sie diese Verbindung herstellt, ohne dass sie etwas Besonderes machen muss. Da kann es auch helfen, besonders leckere Belohnungen anzubieten, bevor man später beispielsweise mit Trockenfutter belohnt.“
  • Gezieltes Clicken
    Die zweite wichtige Grundlage ist das Timing. Damit die Katze das gewünschte Verhalten mit dem Geräusch verknüpft, muss genau in dem Moment, in dem sie es zeigt, auch das Signal erfolgen. Die Belohnung sollte dann zügig folgen.
  • Konsequenz und Geduld
    „Gerade am Anfang kann es noch ein bisschen dauern, bis die Katze zuverlässig reagiert“, so die Expertin. „Es ist daher wichtig, dass man das Training regelmäßig wiederholt, damit es sich festigen kann. Optimal sind dafür immer kurze Einheiten von fünf, maximal zehn Minuten.“
Häufige Fehler beim Clickertraining mit Katzen

Zu den häufigen Fehlern gehört für Rödder zu spätes Clicken, sodass die Samtpfote das Geräusch nicht mit der gewünschten Handlung in Verbindung bringt. Clicken ohne folgende Belohnung sollte man ebenfalls vermeiden. Dadurch verliert der Marker seine Wirkung als sichere Ankündigung der Leckerei. Auch die Katze mit dem Geräusch herbeizurufen, ist nicht zu empfehlen; eventuell verstärkt man damit eine eigentlich unerwünschte Beschäftigung, zum Beispiel eine andere Katze zu ärgern oder – auch unbemerkt – den Vorhang zu zerrupfen.
„Wichtig ist außerdem, die Katze nur mit kleinen Leckereien zu belohnen, sonst wird sie schnell satt und verliert die Motivation, weiterzumachen“, erklärt Rödder. „Ungünstig ist auch, erwünschtes Verhalten nach dem erfolgreichen Training gar nicht mehr zu verstärken. Die Katze vergisst das Gelernte sehr schnell wieder oder reagiert sogar frustriert und mit Verhaltensweisen, die man nicht mehr sehen wollte. Bei erfolgreichen Übungen lernt sie die Zusammenhänge sehr schnell. Lässt man dann den einen oder anderen Click aus, behält sie es besser im Gedächtnis. Aber auch später sollte ihr angenehmes Verhalten zumindest gelegentlich belohnt werden, damit sie weiter mitspielt, man darf sich gerne mit der Katze über ihre Kooperation freuen.“
Unerwünschtes Verhalten sollte zudem nicht bestraft werden. Clickertraining funktioniert nur über die Belohnung und hilft so dabei, ein gutes Vertrauensverhältnis zwischen Mensch und Tier aufzubauen. Eine Bestrafung führt dagegen schnell zu Verunsicherung und zum Verlust des Vertrauens.
(Quelle: Pressemitteilung IVH / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Rosenheim: Wohnsitz im Internet anmelden

Rosenheim: Wohnsitz im Internet anmelden

Rosenheim – Neu in der Stadt und die Wohnsitzanmeldung steht an? In Rosenheim geht das ab sofort digital. Damit gehört Rosenheim zu einer der ersten Kommunen in Bayern, die diesen Service anbieten.

„Mit dem neuen Online-Dienst wird die Wohnsitzanmeldung bei unserem Bürgeramt in wenigen Minuten erledigt. Ohne lästige Terminsuche und Wartezeit. Außerdem ist der Service kostenlos, sodass unseren Neubürgern eine moderne, digitale Alternative zur Verfügung, die Zeit und Wege spart“, so Oberbürgermeister Andreas März.
Für die elektronische Wohnsitzanmeldung werden ein NFC-fähiges Mobilgerät oder ein PC, die AusweisApp und der Personalausweis samt PIN sowie ein Nutzerkonto. Weitere Informationen sowie den Link zur Wohnsitzanmeldung sind im Internet unter www.rosenheim.de/buergerservice/umzug/ummeldung-einer-wohnung/ zu finden.
Die digitale Anmeldung für Nebenwohnsitze ist derzeit nicht möglich, weil in diesem Fall ein persönliches Beratungsgespräch erforderlich ist.
(Quelle: Pressemitteilung Stadt Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Ausstellungsführung in Kloster Seeon

Ausstellungsführung in Kloster Seeon

Seeon / Landkreis Traunstein – Im Mesnerhaus von Kloster Seeon läuft seit letztem Wochenende die Ausstellung „Die Künstlerin Elisabeth Kronseder und die Seeoner Brunnenfigur Der Fischerbub“. Interessierte haben am kommenden Sonntag, 23. März um 14:00 Uhr die Möglichkeit, mehr darüber zu erfahren bei einer Führung.

Kunsthistorikerin Hedwig Amann M. A. wird in der etwa einstündigen Führung das Leben und Schaffen der Künstlerin eingehend beleuchten und interessante Einblicke in ihre Werke sowie deren historische und kulturelle Kontexte geben. Der Eintritt ist frei, um vorherige Anmeldung per E-Mail an kultur@kloster-seeon.de wird gebeten.
Die Ausstellung im Mesnerhaus ist bis 25. Mai täglich von 10 bis 12:30 Uhr und 13:30 bis 17 Uhr (bis März Dienstag Ruhetag) geöffnet.
(Quelle: Pressemitteilung Kloster Seeon / Beitragsbild: Copyright Kloster Seeon)

Alpinflohmarkt des Alpenvereins München und Oberland

Alpinflohmarkt des Alpenvereins München und Oberland

Sendling / München / Rosenheim – Gut erhaltene Bergsportausrüstung kaufen, die Umwelt schonen und Gleichgesinnte treffen, das bietet der Frühjahrs-Alpinflohmarkt des Alpenvereins München und Oberland der am 30. März stattfindet.

Am Sonntag, 30. März, verwandelt sich die Blumengroßmarkthalle (Schäftlarnstraße 2, 81371 München) in Sendling von 9 bis 14 Uhr in ein Paradies für Bergsportler auf der Suche nach Ausrüstung.
Der alpinflohmarkt ist seit Jahren ein Treffpunkt der Bergsport-Community. Ob Kleidung, Literatur oder Kartenmaterial, hier finden Besucher gut erhaltene Ausrüstung zu fairen Preisen. Das nachhaltige Konzept steht im Mittelpunkt der Veranstaltung: Gebrauchte Artikel erhalten ein zweites Leben, Ressourcen werden geschont und die Umwelt entlastet.
Ein besonderes Angebot bietet der Repair und Care Stand des Alpenvereins München und Oberland. Schneidermeisterin Barbara Heinze, spezialisiert auf Outdoorbekleidung, repariert defekte Kleidungsstücke direkt vor Ort. So bleibt hochwertige Ausrüstung länger nutzbar.

Anreise mit dem öffentlichen Verkehrsmitteln

Für das leibliche Wohl sorgt das Bistro der Blumengroßmarkthalle mit Kaffee, Kuchen und Erfrischungsgetränken.
Besuchern wird die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln empfohlen. Die U-Bahn-Haltestelle Implerstraße ist 700 m, die S-Bahn-Haltestelle Harras 1,6 km und die Bushaltestelle Lagerhausstraße 300 m entfernt. Achtung: zwischen der Brudermühlstraße und Klinikum Großhadern fährt Schienenersatzverkehr.
Verkäufer können sich auf der Website des Alpenvereins München und Oberland anmelden: Website
(Quelle: Pressemitteilung Alpenvereins München und Oberland / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Guten Morgen

Guten Morgen

Heute ist der 19. März

Namenstag haben: Gero, Josef, Josefa, Josephine, Josefina, Marcel, Sibylle

3 bekannte Geburtstagskinder:

Bruce Willis (1955 – ist ein US-amerikanischer Schauspieler und Filmproduzent.)

Glenn Close (1847 – ist eine US-amerikanische Schauspielerin.)

– Ursula Andress (1936 –  ist eine Schweizer Schauspielerin, die in „James Bond jagt Dr. No“ in ihrer Rolle als Muscheltaucherin Honey Ryder das erste „Bond-Girl“ spielte.)
(Quelle: geboren.am)

3 Ereignisse der Geschichte:

  • 1964: Durch den Tunnel unter dem Alpenpass Grosser St. Bernhard fließt der erste Straßenverkehr.
  • 1988: Erstes Konzert der Band Nirvana.
  • 1996: Die Ehe zwischen Winnie und Nelson Mandela wird geschieden.
    (Quelle: wikipedia.org / Beitragsbild: re)
Grünes Licht für die Surfwelle im Hammerbach in Rosenheim

Grünes Licht für die Surfwelle im Hammerbach in Rosenheim

Rosenheim – Die Surfwelle im Hammerbach in Rosenheim wird immer wahrscheinlicher. Beim Schul-, Kultur- und Sportausschuss am Montagabend (17.3.2025) gab es für dieses Projekt bis auf zwei Gegenstimmen Grünes Licht. Aber ein paar Punkte müssen jetzt dennoch noch geklärt werden.

Um eine Surfwelle zu erzeugen, braucht es eine Stauvorrichtung. Einer Machbarkeitsstudie der Firma „Dreamwave“ zufolge wären diese in Rosenheim grundsätzlich an zwei Standorte im Hammerbach möglich: Auf Höhe Ichikawa-Platz und Lortzingerstraße. Am einfachsten umsetzbar sei das neue Freizeitvergnügen aber am Ichikawa-Platz. unterhalb der Brücke.
Die Kosten dafür werden auf mindestens 600.000 Euro geschätzt. 450.000 Euro davon würde der Freistaat Bayern übernehmen – dank Daniel Artmann, Rosenheims Landtagsabgeordneten und Zweiten Bürgermeister der Stadt, der mit Unterstützung seiner Fraktion einen dementsprechenden Antrag im Nachtragshaushalt eingereicht hatte (wir berichteten). Gut 150.000 Euro sind also noch offen, die entweder von der Stadt oder von Sponsoren oder Spenden getragen werden müssten.

Es gibt noch ein paar Hürden

Es gibt auch noch weitere Hürden: derzeit wird ein Gutachten erstellt, mit dem geklärt werden soll, in wieweit die umliegende Wohnbebauung durch Lärm belastet werden könnte. Im April soll das Ergebnis vorliegen. Außerdem geplant ist eine artenschutzrechtliche Prüfung.

Generell sind nicht alle Rosenheimer von dieser Idee begeistert, wie die Kommentare zu dem Projekt auf unseren Social-Media-Kanälen zeigen. Von „Unnütz“ und „zu teuer“ ist da die Rede.
Als „riesiger Gewinn für die Region“ begrüßt dagegen der Bayerische Landessportverband Rosenheim (BLSV) den Beschluss zur Errichtung der stehende Surfwelle. „Sie wird nicht nur als Anziehungspunkt für viele Sportlerinnen und Sportler dienen, sondern auch die Attraktivität der Region insgesamt steigern“, ist Rainer Paststätter, Vorsitzender des BLSV, überzeugt. Und Jonah Werner, Vorsitzender der Bayerischen Sportjugend Rosenheim betont: „Gerade für die Jugend ist dieses Projekt ein starkes Signal. Es zeigt, dass in junge Menschen investiert wird und man ihnen moderne, attraktive Sportmöglichkeiten bietet“.

Jonah Werner ist auch Mitglied bei der SPD. Nicht alle zeigen sich dort so begeistert von der Surfwelle wie er. Fraktionskollegin und Dritte Bürgermeisterin Gabriele Leicht meinte dazu in der Sitzung, die Stimmung für und gegen die Surfwelle liege  in ihrer Fraktion bei 50: 50. Sie selbst sei dagegen und stimme dementsprechend auch so ab.
Eine weitere Gegenstimme kam von Karl Mooslechner von der CSU. „Ich weiß nicht, ob der Platz so geeignet ist“, meinte er. Außerdem gäbe es bei der vergleichbaren Eiswelle in München fast jeden Tag einen Verletzten.
Die Mehrheit der Stadträte (8 Stimmen) gaben aber ihr „Ja“ für dieses Vorhaben.
(Quelle: Artikel: Karin Wunsam / Beitragsbild. Symbolfoto re)

Online-Seminar „Von der Milch zum Brei“

Online-Seminar „Von der Milch zum Brei“

Rosenheim – Das Kind kommt in die Phase, in der Milchmahlzeiten durch Breimahlzeiten ersetzt werden. Wie man diesen Übergang vom Stillen oder Fläschchen zur Beikost Schritt für Schritt gestalten kann, erfährt man im Seminar von Dipl.-Ökotrophologin Marion Benda am 31. März.

Sie möchte Eltern mit Informationen zu aktuellen Trends, Studien und Anregungen für die Praxis unterstützen. Das Online-Seminar findet am 31. März von 10 bis 11:30 Uhr statt und richtet sich an Eltern mit Kindern ab dem 5. Lebensmonat und Tageseltern.
Die Anmeldung zu der kostenlosen Veranstaltung erfolgt online unter www.aelf-ro.bayern.de/ernaehrung/familie.
Anmeldeschluss ist der 28. März.
Alle Teilnehmer erhalten vorab eine E-Mail mit genauen Informationen für den Online-Zugang zur Veranstaltung.
Weitere Informationen erhält man von Ansprechpartnerin Bettina Handwerker, bettina.handwerker@aelf-ro.bayern.de,Tel. 08031-3004-1202.
(Quelle: Pressemitteilung Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Rosenheim / Beitragsbild: Symbolfoto re)

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Fahrplanabweichungen im Netz Chiemgau-Inntal

Holzkirchen – Bauarbeiten der DB InfraGO AG führen vom 5. auf 6. April auf den Strecken Holzkirchen – Rosenheim und München – Rosenheim – Salzburg/Kufstein Fahrplanänderungen, Schienenersatzverkehr und Ausfall von Verkehrshalten.

Die DB InfraGO AG führt Bauarbeiten durch, die von Samstag, 5., auf Sonntag, 6. April, nachts Auswirkungen auf die Zugverbindungen der BRB im Netz Chiemgau-Inntal haben. Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Salzburg kommt es zu Fahrplanabweichungen, Ausfall von Verkehrshalten und Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen zwischen Grafing Bahnhof und Rosenheim. Auf der Strecke München Hauptbahnhof – Rosenheim – Kufstein kommt es bei einer Verbindung zu einer früheren Abfahrtszeit. Auf der Strecke Holzkirchen – Rosenheim kommt es zu Fahrplanabweichungen und zu Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen und einem Taxi zwischen Holzkirchen und Rosenheim. Die SEV-Busse und einige Züge fahren zu anderen Zeiten als die Züge im Regelfahrplan.
Wie gewohnt finden Fahrgäste auf der Webseite (www.brb.de) Sonderfahrpläne zum Download. Im Sonderfahrplan nicht aufgeführte Zugverbindungen fahren an allen Tagen ohne Abweichung nach dem Regelfahrplan.
(Quelle: Pressemitteilung BRB / Beitragsbild: Symbolfoto re)